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am 29. März 2013
Hallo,
auf der Suche nach einem guten System bin ich vor ca. 5 Wochen bin ich durch Zufall auf die amerikanische Firma Carry Speed gestoßen.
Dieser Hersteller produziert auch Tragesysteme, allerdings gehen sie einen anderen Weg als die anderen beiden Hersteller. Auf den Bildern und YouTube Videos sah das System gut aus, somit habe ich mich entschlossen mir den Gurt zu kaufen. Da es den Gurt noch nicht so lange auf dem Markt gibt, musste ich zuerst etwas suchen ob es einen deutschen Händler gibt. Ich habe meinen bei meinfoto.com bestellt, damals der Einzige, heute haben das System mehrere Händler im Programm. Bezahlt habe ich für den Gurt 60 Euro.

Außerdem habe ich den Sniper und Blackrapid ausprobiert jedoch folgende Nachteile festgestellt:

Sunsniper: Gurt nicht schnell abnehmbar, da immer das Kugellager komplett demontiert werden muss. Keine Möglichkeit die Stativplatte zusätzlich zu montieren. Für mich unbequem zu tragen. Der Gurt verrutscht beim Hochziehen der Kamera recht leicht. Federung" ganz ok. Die Kamera baumelt kaum. Dennoch kann ich nicht wirklich verstehen warum den Sniper alle so loben.

Blackrapid: Gurt durch Karabiner abnehmbar. Durch die Art der Aufnahme sind Kratzer an der Kamera fast sicher. Bei der Kombi K5II mit BG und Sigma 17-70 +Blitz ist der Gurt nach kurzer Zeit immer auf seine maximale Länge nachgerutscht. Federung" gibt es keine. Durch den Großen Abstand zwischen Gurt und Kamera baumelt die Kamera deutlich.

Nun aber zum Carry Speed:
Ich habe mir den Carry Speed FS Slim inkl. F1 Platte gekauft. Ein Zusätzlicher Kugelpin wird ebenfalls mitgeliefert, dieser ist in der Stativschelle meines Sigma 70-200

Wie funktioniert das System nun?
Die eloxierte Montageplatte F1 wird an die Kamera geschraubt. Die Schraube ist in einem Langloch, sodass die optimale Position selbst bestimmt werden kann. Die Platte hat insgesamt 6 Löcher um eine Stativplatte zu montieren. Zusätzlich ist sie Arca Swiss kompatibel (da ich das System nicht habe und auch nicht wirklich begeistert bin, kann ich nicht sagen wie gut es passt bzw. ob Sicherungspins usw. funktionieren).
An der Platte ist vorne ein Pin mit einer Kugel. Dieser ist jedoch um 90° Grad klappbar, sodass die Kamera mit montiertem Gurt noch sauber stehen kann. In der Tasche nimmt das System auch keinen Platz weg, da nach unten nichts aufträgt (außer die Aluplatte mit ca.3mm.) Das Gelenk ist mit zwei M4 schrauben montiert. Die montierte Platte stört bei Hochkant Aufnahmen nicht.

Der Gurt besteht aus Neopren, was eine sehr angenehme Federung ermöglicht. Der Teil aus Neopren kann auch gegen ein etwas breiteres Modell getauscht werden. Für mich ist die angehmste Art eines Gurtes, nichts trägt dick auf. Der Gurt rutscht beim Hochziehen der Kamera nicht.

Die Verbindung zwischen Neopren und Gurt wird durch Kunststoffverschlüsse hergestellt, allerdings handelt es sich um 3-Punkt Verschlüsse - ein unbeabsichtigtes Lösen sollte also ausgeschlossen sein. Die Verschlüsse sind von Rock Lockster

Der Gurt selber ist durchweg sauber verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck.
Die Verbindung zwischen Gurt und dem Kugelpin wird durch eine Rändelmutter gesichert. Das Teil am Gurt hat eine Öffnung in der der Pin eingesetzt wird. Nun wird die Rändel zugedreht. Die Kugel ist nun sicher verriegelt und kann sich fast widerstandsfrei um die eigene Achse drehen.

Zusätzlich hat der Gurt noch einen verstellbaren Stopper, der hängende Kamera immer auf derselben Position hält (hat der Blackrapid auch, Sunsniper nicht)
Ein weiteres Highlight finde ich die Funktion der Schnellverstellung. Am Übergang zwischen Neopren und Gurt ist eine Metallasche, diese kann gezogen werden und man holt die Kamera dicht an den Körper. Das Beste ist nun aber folgendes: Eigentlich ist der Gurt nun zu eng um die Kamera nach oben zu ziehen. Eigentlich. Holt man die Kamera nun nach oben, wird die Lasche durch den Bügel der durch den Gurt gleitet wieder nach oben geschoben (auf die voreingestellte Länge). So ist gewährleistet, dass der gleiche Ablauf auch bei dichtanliegender Kamera funktioniert ohne dass die Kamera händisch wieder nach unten gelassen werden muss (was natürlich auch geht)

Ich nutze den Gurt nun seit über 1 Monat und bin jedes Mal begeistert, bei diesem System hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht, egal in welcher Hinsicht. Er erfüllt die von mir geforderten Punkte 1-4.
Was zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig ist, sind Hochkant Aufnahmen, da die Verbindung Gurt-Kamera auch ihren Platz braucht. Es ist aber nur eine Gewohnheitssache wo der Ringfinger nun Platz findet.

Ich hoffe die Rezession hat euch gefallen.
11 Kommentar|71 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nach langer Recherche im Internet habe ich mich für diesen Kameragurt von Carry Speed entschieden. Ich nutze diesen Kameragurt zusammen mit meiner Nikon D7100, meine Rezension beruht auf Erfahrungen mit dieser Kombination, ist aber sicher auf sehr viele DSLR's übertragbar.
Grund für die Überlegung einen anderen als den original Kameragurt zu verwenden ist das ich die standart Kameragurte als extrem unbequem und unpraktisch empfinde.
Wer schon mal auf Streifzügen durch die Natur oder auf Wanderungen mit dem Standartgurt unterwegs war weiß sicher worüber ich hier schreibe. Die Kamera baumelt vor dem Bauch und nach einer Weile drückt es im Nackenbereich, ganz abegesehen davon sieht das auch noch ziemlich unvorteilhaft aus.

Ich habe mich ausgiebig mit den Angeboten der drei mir bekannten Anbieter beschäftigt, die Wahl viel auf die Firma Carry Speed weil es das einzige System ist welches es gestattet die Kamera auf ein Stativ setzen zu können ohne den Gurt zu demontieren.
Da ich sehr häufig ein Stativ verwende war das für mich das entscheidende Kaufkriterium.

Nun vom allgemeinen Teil zum speziellen, den Carry Speed FS-Pro Kameragurt mit Kameraplatte F1.

Der Gurt macht einen gut verarbeiteten und hochwertigen Eindruck, ich habe bei diesem Gurt nicht das Gefühl das er reissen könnte oder die Kamera sich aus einem anderen Grund davon lösen könnte. Einige Schnallen und die Befestigungsplatte sind aus Metall, die Kunstoffverschlüsse müssen mit zwei Händen bedient werden, somit ist ein versehentliches öffnen der Verschlüsse ausgeschlossen. Die Befestigungsplatte wird an dem Sativgewinde der Kamera befestigt, in der Befestigungsplatte wiederum sind 6 Gewindebohrungen die es ermöglichen die eigene Schnellwechselplatte des Sativs zu befestigen.
Dieses Ausstattungsmerkmal ist so weit ich das gesehen habe bei allen Kameragurten von Carry Speed gegeben.

Die Montageplatte kann an der Kamera mittels Langloch so positioniert werden das es individuell für das verwendete Kameramodell passend ist. Durch die Montage der Befestigungsplatte entstehen an meiner D7100 keine Nachteile, nach wie vor ist das Batteriefach zugänglich und auch sonst wird nichts verdeckt was den Komfort oder die Bedienung der Kamera beeinträchtigen würde.

Für den Carry Speed FS-Pro Kameragurt mit Kameraplatte F1 habe ich mich entschieden weil zusätzlich im Lieferumfang eine zusätzliche Befestigungsmöglichkeit für größere und schwere Teleobjektive dabei ist. Die Funktionsweise ist auf dem in der Artikelbeschreibung enthaltenen Produktfoto erkenntlich.
Darüber hinaus verfügt dieser Gurt über eine besonders breite vorgeformte Schulterauflage aus weichem elastischen Neopren.

Neben der guten Sicherung der Kamera ist natürlich auch der Tragekomfort entscheidend wichtig, hierzu kann ich sagen, ich hatte nie etwas besseres. Die Kamera hängt dicht am Körper, bedingt durch die Konstruktion der Montageplatte mit dem Kugelkopf steht die Kamera nicht ab wie bei anderen Herstellern. Die untere Position der Kamera kann durch einen Stopper eingestellt werden und wenn man die Kamera doch mal dichter und fester am Körper haben möchte kann man die Gurtlänge mit einer Hand sehr schnell verstellen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meiner Rezension bei Ihrer Kaufentscheidung behilflich sein, sollten Sie Fragen haben die durch meine Rezension nicht beantwortet worden ist, so fragen Sie einfach nach, wenn ich kann werde ich Ihre Fragen beantworten.

-Wenn Ihnen meine Rezension gefallen hat würde ich mich über ein positives Feedback zu meiner Produktrezension sehr freuen.

In diesem Sinne, immer genug Licht vor der Linse und bis bald.......................................
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am 3. März 2014
Den Carry Speed FS-Pro habe ich jetzt seit 4 Wochen im Einsatz. Er ist mein erster Schräggurt. Nötig wurde das Tragesystem, weil ich mir ein sehr schweres Canon EF 3,5/5.6 28-300L IS USM geleiste habe, das man sich wirklich nicht mehr um den Hals hängen kann.

Besonders gefällt mir das Befestigungssystem mit Kugelkopfgelenk. Hier kann ich mir sicher sein, dass durch Verdrehen der Kamera nicht versehentlich die Befestigungsschraube gelockert oder gar herausgedreht wird. Die arcaswiss kompatible Befestigungsplatte ermöglicht eine Stativbenutzung ohne den Gurt großartig demontieren zu müssen.

Nett, dass Carry Speed noch eine Zusatzsicherung mitgeliefert hat. Diese kann man Kameraboden oder den 1/4"-Gewinden der F1-Platte einschrauben, während die Hauptlast über die Stativschelle des Objektivs läuft. Noch dabei ist eine Handschlaufe - ebenfalls zum Einschrauben an das Stativgewinde. Der Sinn von diesem windigen Teil erschließt sich mir aber nicht.

Zusätzlich habe ich mir eine zweite F1-Kameraplatte gekauft. Die am Kameraboden dauerhaft verschraubt, ermöglicht ein Umhängen des Gurts, wenn ich ein "normales" Objektiv verwende. Das war auch der Hauptgrund, warum ich mich für den Carry Speed entschieden habe. Es macht doch keinen Sinn, wenn ich für einen Objektivwechsel "normal" auf "schwer, mit Stativschelle" großartig Schrauben herausdrehen muss! So ein schneller Wechsel wäre bei SunSniper nie gegangen und man müsste das gesamte Gewicht - nicht ausbalanciert - am Kameraboden hängen haben. Ein so gut durchdachtes System bietet anscheinend nur Carry Speed.

Das Schulterpolster ist angenehm, so dass ich die schwere Kamera/Objektivkombination stundenlang problemlos tragen kann.

Negativ ist mir ausgefallen, dass die Länge für meine Körpergröße 1,70m anscheinend nicht ideal passt. Der praktische Klippverschluss verlängert das Schulterpolster soweit nach vorn, dass der Gleitring in der Fotografierstellung ansteht. Folglich muss ich den Gurt soweit nach hinten verschoben tragen, dass ein Großteil des Gurtpolsters am Rücken anliegt.

Gewöhnungsbedürftig ist, dass der Gurt öfters von der Schulter rutscht, wenn ich in die Kniee gehe und beim Fotografieren kein Gewicht mehr am Schulterpolster hängt. Ob das jetzt ein Carry-Speed-spezifischer Mangel ist oder auch bei ähnlichen Produkten (Sun Sniper, BlackRapid etc) auftritt, kann ich mangels Vergleich nicht beurteilen.

In einem Fotoforum gibt es eine Meldung von einer gebrochenen Kugelmutter. Mangels aussagekräftiger Detailfotos möchte ich das jetzt nicht allzu ernst nehmen. Ich habe vorsichtshalber die Kugel/Pfannen-Verbindung mit Silikonspray geschmiert um ein Fressen zu verhindern.

FAZIT: System ist konkurrenzlos praktisch und durchdacht. Punktabzug wg. verschobener Trageposition bei meiner Größe und Rutschen von der Schulter im entlastetem Zustand
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am 16. Juni 2014
Endlich ein Gurt, der sich wie ein Sun Sniper tragen lässt, aber gleichzeitig auch das Arbeiten mit einem Stativ ermöglicht.

Seit langem nutzte ich einen Sun-Sniper Gurt für meine Kamera und war eigentlich relativ zufrieden. Negativ waren der Tragekomfort in Verbindung mit einem Rucksack (das Schulerpolster ist sehr hoch) und dass ich den Gurt immer abnehmen musste, bevor ich ein Stativ verwenden konnte. Ich habe bei Sun Sniper angefragt, ob eine Platte ähnlich wie beim Carry Speed geplant sei. Ist sie nicht! Grund: Das würde die Kamera zu schwer machen und das will niemand haben.

Okay. Akzeptiert. ICH will das aber! Also gesucht und den Carry Speed gefunden.

Vorteile: Breiteres, flacheres Schulterpolster, dass sich auch mal unter einem Rucksack-Gurt tragen lässt und einfache Längenverstellbarkeit zur Stabilisierung der Kamera an der Seite. Nachteil: Kein Integriertes Stahlseil gegen Diebstahl

Bisher bin ich absolut zufrieden mit dem FS-Pro, da er sich sehr angenehm trägt und von der Handhabung einfacher ist als der Sun Sniper. Auch verrutscht das Schulterpolster nicht so leicht, wie bei mir das vom Sun Sniper.

Im Alltag ist es eine enorme Erleichterung, dass die Stativ-Platte immer dran bleibt und ich den Gurt auch mal schnell abnehmen kann, wenn er mich stört (bei bodennahen Makro-Aufnahmen empfinde ich jegliche Art von Gurten die um Hals/ Schulter hängen eher als hinderlich).

Obwohl sich der Gurt schnell an und abbauen lässt, wirkt die Verbindung am Kugelgelenk dennoch sehr zuverlässig, da die Sicherung, die man runterschraubt um die Kugel im Gelenk zu sichern am Ende quasi "einrastet" und darüber hinaus ein Gummring heruntergezogen werden kann, so dass diese Sicherung nicht einfach nach oben geschraubt werden kann. Ein versehentliches lösen an dieser Stelle halte ich für ausgeschlossen.
Der zweite mögliche Schwachpunkt ist die Stativ-Schraube. Auch hier halte ich ein Lösen für unwahrscheinlich, da wenn die Schraube ersteinmal fest sitzt, keine Rotationskräfte auf diese wirken, da die gummierte Auflagefläche der Stativplate verhindert, dass diese sich auch nur einen Millimeter um das Gewinde dreht. Hier würde ich es dem Sun-Sniper eher zutrauen, dass er sich löst, wenn das Kugellager am Gewinde einmal hakt.

Ich nutze die Stativplatte übrigens am Batteriegriff BG-E14 mit der EOS 70D. Das passt problemlos.

Übrigens: Sowohl der Sun Sniper Gurt, als auch der Carry Speed sind etwa gleich breit. In der Theorie müsste es also möglich sein, den Schlitten des FS-Pro an den Sun Sniper-Gurt zu hängen und somit sowohl einen Stahlseil-Gurt als auch eine gute Stativ-Platte zeitgleich zu verwenden.
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am 30. Juni 2014
Der Tragekomfort des Gurtes ist in der Tat gut. Nur ist er meiner Meinung nach nicht für den täglichen Einsatz geeignet. Ich habe den Gurt seit ca. 14 Monaten. Er ist seit ich ihn gekauft habe an meiner 5D MKIII. Vor 2 Wochen auf einer Hochzeit ist es dann passiert.
5D MKIII mit 70-200 2.8L und Speedlite 580 EXII am Gurt befestigt.
Die Kamera hing am Gurt und ich wechselte die Position plötzlich fällt die Kamera auf den Boden!
Was ist passiert???
Der Kugelkopf an der Kameraplatte und die Halterung haben sich so stark abgenutzt, dass der Kugelkop durch die Aufnahme durchgerutscht ist! Die Kamera hat jetzt schrammen und das Gehäuse des Blitzes hat es gekostet! DANKE !!!

Wie kann man so einen Gurt herstellen und weiches Material für die Befestigung verwenden!

Ich halte Abstand von dem Gurt und werde mich keinen mehr zulegen. Bin gespannt wie der Hersteller reagiert.
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am 15. August 2014
Ich habe mir das Carry Speed System gekauft, weil es die Kamera in eine sehr angenehme Position beim Laufen und Fahrradfahren bringt und sofort griffbereit ist. Zusätzlich hatte ich mir das die Pouch Hülle geholt, die der DSRL einen leichten Schutz vor Kratzern gibt. Ein einwandfreies System, leider nur bis dato.
Die Halterung, wo die Kugel drin sitzt, ist nämlich dermaßen abgenutzt, dass die Kugel einfach von der Halterung rausrutscht. Somit ist das komplette System unbrauchbar. Exzessiv habe ich die Kamera-Halterung nicht genutzt, jedoch schon mal auf der einen oder anderen Wanderung.
Deswegen rate ich dazu: Sichert eure Kamera zusätzlich mit einem dünnen aber festen Seil! Die Garantiezeit ist leider schon vorbei, sodass ich mir einen neuen Gurt kaufen darf.
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am 14. Juli 2014
Ich war sehr begeistert vom Konzept der CarrySpeed-Gurte, da sie dank der Stativplatte erlauben, die Kamera jederzeit einfach auf einem Stativ zu befestigen. Der Gurt muss dabei nicht abgenommen und die Gurtbefestigung muss nicht von der Kamera entfernt werden. Das bieten die meisten anderen Gurte nicht.
An der Qualität ist absolut nichts auszusetzen: die Bodenplatte ist von sehr guter, massiver Qualität und der Gurt selbst ist angenehm zu tragen. Alles soweit bestens.
Nun bin ich 2 Meter groß und hatte aufgrund einer anderen Rezension gehofft, dass mir der Gurt passen würde. Der andere Rezensent schreibt, dass er 1,89 m groß sei und der Gurt dennoch gut passen würde. Bei meiner Größe allerdings hängt die Kamera in der längsten Gurteinstellung immer noch zu hoch, und zwar so hoch, dass ich zum Greifen der Kamera den Arm erst um einiges hochziehen muss. Das ist nicht angenehm und auch nicht Sinn der Sache. So konnte ich mit dem Gurt leider nichts anfangen.
Zum Glück gibt es die 30 cm lange Gurtverlängerung, die aber leider enorm überteuert ist. Da ich keine bessere Alternative kannte, biss ich in den sauren Apfel und hoffte, dass damit das Problem gelöst wäre. Leider nicht! Das Problem mit der Gurtverlängerung: man klickt sie auf derhinteren Seite ein, aber damit ist dann der Gurt deutlich zu lang für meine Körpergröße. Zumindestens solange der Gurt selbst auch nocht in seiner längsten Einstellung ist. Also musste ich den Gurt hinten soweit kürzer einstellen, bis die Kamera auf der richtigen Höhe hing. Aber was war nun? Der ganze hintere Teil mit der Schnalle zum kürzen und dem Verlängerungsstück gehen so weit nach vorne, dass die Kamera nicht mehr am tiefsten Punkt hängen kann. Um die Kamera dennoch so hängen zu haben, dass sie nicht vor mit sondern neben mir hängt, musste ich den kompletten Gurt weiter nach vorne schieben, sodass das Schulterpolster zum größeren Teil vorne und nicht zu gleichen Teilen vorne und hinten von der Schulter hängt. Dies bedeutet jedoch, dass vorne zu viel Schulterposter und eben noch der vordere Klickverschluss hängen, weshalb man die Kamera nicht mehr weit genug am Gurt hochziehen kann. Der Rutschvorgang auf dem Gurt endet schließlich an dem vorderen Klickverschluss, der nun ziemlich tief hängt. Beim Hochnehmen der Kamera ziehlt man also den ganzen Gurt mit hoch statt auf dem schmalen Gurtstück zu gleiten.
Es half alles nichts: weder ohne noch mit der Verlängerung ist der Gurt bei einer Körpergröße von 2 Metern zu benutzen. Ab 2,10 m oder 2,20 m passt es vielleicht wieder mit der Verlängerung und laut anderer Rezension bis 1,89 m auch ohne Verlängerung. Ich musste den Gurt leider zurück schicken. Schade...
Ach ja: das gleiche trifft auf die Pro-Ausführung des Gurtes zu, den ich ebenfalls ausprobiert hatte. Die Längen von Schulterpolster und Gurtteil sind dabei identisch und identisch ist auch das Szenario mit der Gurtverlängerung.
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am 17. Juni 2014
Gut durchdachtes System mit einer Schwäche.

Ich werde den Rezensionen meiner Vorschreiber nicht viel hinzufügen,
es ist eigentlich alles zum Produkt geschrieben worden.

Getestet gestern bei einem 4-stündigen Zoo Besuch.
Kamera EOS 6D mit Tamron 150-600mm, gute 2,5 Kilo Gewicht.

Getragen auf der linken Körperseite in Hüfthöhe, Kamera nach vorne.
Sicherung an der Stativschelle und an der Kamera.

Tragekomfort:
erstklassig, das enorme Gewicht der Kamera samt Objektiv kaum spürbar,
ich war begeistert. Wer schon mal einige Stunden die Fotoausrüstung um den Hals oder anderweitig
geschleppt hat, weiss was ich meine.

Das Handling ist gewöhnungsbedürftig. Man muss für sich das Beste heraus finden.
Anfangs löste ich die Sicherungen, bevor ich die Kamera mit dem Objektiv auf mein Stativ setzte.
Etwas Fummelei um den Kugelkopf-Pin aus der Halterung zu bekommen.
Später befestigte ich die Kamera mitsamt dem Gurtzeug auf dem Stativ.

Negativ:

Das Gurtzeug lässt sich (bei meiner Körpergröße von 1,71 cm) nicht wirklich gut
einstellen, das Schulterpolster liegt bei mir auf der Brust, ist jedoch noch lang genug,
um auch noch die Schulter zu polstern.
Um freihändig zu fotografieren, schwingt man die Kamera im Bogen von der Hüfe hoch,
durch die Gurtführung geschieht dies leichtgängig und fast problemlos, nur nicht hoch genug.

Bedingt durch die Körpergröße sind die Gurte auf die kleinste Länge eingestellt(im Bereich des Schulterblatts),
so dass die Gurtführung vorne bereits früh vorne am 3Punkt Clip angekommen ist und stoppt.
Man fühlt sich eingeengt, wenn man die Kamera am Auge hat, weil alles sehr straff ist
(das Schulterpolster liegt noch auf der Brust) und muss den ganzen Gurt noch etwas
nach hinten schieben, bis das Schulterpolster auf der Schulter liegt.
Sehr gewöhnungsbedürftig und schwer zu beschreiben. Ich fühlte mich sehr eingeengt dabei,
der rechte Arm war zu diesem Zeitpunkt bereits fast zu 90% in "Schußposition" und ich konnte ihn nicht mehr höher
heben, ohne den Gurt mit der rechten Hand in Brusthöhe nach hinten zu schieben, um so auf der linken
Seite etwas mehr Bewegungsfreiheit für den linken Arm zu bekommen.
(Sorry, besser kann ich's nicht beschreiben, bin kein Schriftsteller).
Ich werde versuchen, kommende Woche ein Foto davon machen zu lassen.

Allerdings reicht dieser Nachteil m.E. NICHT aus, um einen Stern abzuziehen !

Ich hatte nie das Gefühl, dass meine Kamera mit dem Objektiv irgendwie gefährdet waren,
wenn eine Gruppe Kinder in der Nähe war (gestern war wohl Kindergarten Wandertag im Zoo Krefeld),
schob ich die Kamera an der Hüfte etwas nach rechts in die Körpermitte und legte die Hand drauf.
Der Tragekompfort vom Carry Speed Prime ist sehr, sehr gut und schlägt andere Systeme um Längen
(bisher habe ich Halsgurte und Schultergurtsysteme ausprobiert).
Was mit Carry auch sehr gut funktioniert, ist das Tragen auf einem Einbeinstativ über/auf der Schulter,
wenn man den Kugelkopf-Pin vom Gurt löst aber die Kamera-Sicherung befestigt lässt.

Ich bin sehr zufrieden.

Update März 2015:
Es hat sich nichts geändert :)
Update April 2016:
Ich bin nach wie vor zufrieden :)
Für meine Frau habe ich letzte Woche diesen Gurt hier gekauft:
Carry Speed Prime FS-Slim Kameragurt mit Kameraplatte F2 (Sling Strap für DSLRs, Schnellverschluss-Connector)
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am 8. Juni 2015
Nach dem der Gurt 1 Jahr und 10 Monate tolle Dienste geleistet hat, ist nun die Aufnahme von dem Kugel in durchgescheuert.
Konnte nur von Glück reden dass ich auf der Hochzeit von Wochenende gerade die Kamera in die Hand nehmen wollte, als diese sich aus der Halterung löste.
Gerade für eine Markenartikel und mit der Bezeichnung FS Pro gehe ich davon aus, dass dieses Produkt für den professionellen Bereich ausgelegt ist. Bedeutet jedes Wochenende im Schnitt 12 Std. im Dauereinsatz mit einer Vollformatkamera inkl. BG, lichtstarken Objektiv und Blitz.

Bin wirklich enttäuscht, da mein Vertrauen in diesen sonst tollen Gurt hinüber ist. Weil dieser schickt nach einiger Zeit 5.000 € in die ewigen Jagdgründe.
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am 28. Mai 2014
Der Gurt ist genau das, was ich mir erwartet habe. Der Originalgurt mit Reklameeffekt ist wieder in der Verpackung. Das wirklich bequeme Halspolster ist natürlich viel dicker als das Original, aber zumindest in meine Fototaschen lässt sich das noch verstauen.

Kleiner Nachtrag: Bin immer noch zufrieden, so sehr, dass ich für meine Tochter die slim Version nachbestellt habe. Wollte aber noch einen kleinen Hinweis für das "Problem" mit dem Kugelkopf geben, von dem ich jetzt mehrfach gehört habe. Der Kugelkopf ist in der Halterung durch eine Schraube gesichert. Die Schraube wiederum mit einem Gummiband gegen das Lösen. Man muss das Band halt gegen die Schraube schieben. Der Kopf selbst ist aus reinem Stahl. Um trotz Sicherungsschraube durch die untere Öffnung zu passen, müsste er sich um mindestens 50% abnutzen. Man sollte sich also davon nicht beunruhigen lassen.

Die Befestigung bei anderen Produkten geschieht ja meist über eine Rändelschraube an der ein Karabiner befestigt ist. Im Vergleich ist die Kamera nicht frei beweglich. Den Kugelkopf können sie endlos weiter drehen, ohne dass man befürchten muss am Karabiner-Anschlag die Befestigungsschraube aus Versehen zu lösen. Die Kugelkopfbefestigung ist zwar etwas klobig. Ich persönlich habe dabei aber ein Gefühl größerer Sicherheit.
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