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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliches Erlebniss, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Ich habe soeben das Finale des Games erreicht und da ich auch die sehr guten Vorgänger Bioshock und Bioshock 2 gespielt habe war ich davon überzeugt das vor allem das erste nicht zu überbieten ist was Storry und Atmosphäre angeht. Da habe ich mich aber getäuscht! Ein Erlebniss dieser emotionalen Dichte habe ich noch nie zuvor erlebt und ich kann nur jedem empfehlen sich das auf keinen Fall entgehen zu lassen.
Zum Game auch ein paar Fakten:
- Grafik : Wunderschön und teilweise sogar Atemberaubend und das obwohl ich nur auf der mittleren Qualität gespielt habe ( Rechner ist nicht mehr der neueste). Unglaubliche Umgebung einer Fliegenden Stadt im Stiel des Jahres 1912 mit Barkassen und Zeppelinen als Augenfang und Spielelement ( Luftkämpfe ). Kein Anfang in einer zerstörten Stadt so wie in Bioshock 1 sondern in einer blühenden, leuchtenden und wahnsinnig schönen...zerstört wird im Game.
- Gameplay : Solider Shoter mit 3 Schwierigkeitsstufen an die persönlichen Vorlieben anpassbar( Hardcore Schwierigkeit nach einmal durchspielen zusätzlich verfügbar ). Gutes Waffengefühl aber keine ausergewöhnlichen Waffen dafür übernatürliche Fähigkeiten die taktisch toll einsetzbar sind und nett aussehen. Schneller unkoplizierter Waffen und Fähigkeitswechsel. Brutale Sterbeanimationen der Feinde ( wer das nicht mag...Pech gehabt. Lässt sich nicht abstellen ). Rasante Action wenn die Skylines benutzt werden ( lasst euch überraschen ).
Toll ist der Wechsel zwischen Action und Ruhe im Spiel. Schöne Dialoge, tolle Sprecher. Super Sound's. Musik die immer passt.
Fantastischer NPC Begleiter!!! Der beste den ich bis jetzt erlebt habe. Niemals störend aber super nützlich und zum gernhaben. Auserdem braucht dieser NPC keinen Schutz vom Spieler...ganz im Gegenteil.
- Negatives : KEIN freies Speichern....warum auch immer. Aber faire Autosaves auserdem kann jedes abgeschlossene Kapitel wieder direkt als Startpunkt genommen werden.
- Linear! Entscheidungen des Spielers beeinflussen den Ablauf nicht. Suchen wird aber mit Bonusobjekten belohnt.
- Besonderes : Bioshock 1 gespielt zu haben beschert am Ende des Spieles ein schönes Erlebniss.
Die ersten 30 min des Spieles wird nicht gekämpft. Da werdet ihr staunen und euch in die Schönheit Columbias verlieben. Die Schattenseiten sind nur bei genauem hinsehen zu bemerken - heftige rassistische fast schon faschistische Propaganda.

Fazit: Unbedingt Spielen wenn ballern und "Zaubern" euer Ding ist und ihr eine super Geschichte in einer fantastischen Welt liebt.
Nicht spielen wenn ihr empfindlich seid und kein Blut sehen könnt oder wenn ein paar Tränen und ein Gefühl wie ein Stein im Magen nicht euere Vorstellung vom Ende eines Spiels sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbar, 27. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Ich habe das Spiel soeben durchgespielt und fasse schon mal zusammen: das Spiel ist wirklich sau gut!
Ich bin ein großer Fan der Bioshock-Spiele. Ich habe beide Vorgänger schon mehrmals durchgespielt.
Dementsprechend musste ich auch das neueste haben, welches ich sicher bald auch noch ein zweites Mal spielen werde.
Mir gefällt die schön gestaltete Welt. Entgegen des dunklen Raptures beginnt man nun im sonnigen Columbia. Nicht nur das Wetter ist anders: statt in dunklen engen Räumen kämpft man nun in weiten hellen Gebieten. Die Stadt ist nicht schon kaputt wenn man ankommt sondern erstrahlt in voller neuer Schönheit. Wo ich mich bei Bioshock 1 beim ersten Mal noch gegruselt habe und langsame Big Daddys gekillt habe, geht es nun darum mehr Action und Geschwindigkeit ins Spiel zu bringen durch Skylines und Handyman.

Mehr möchte nicht darauf herumreiten sondern direkt zu ein paar Punkten kommen, die mich gestört haben:

Es gibt Bugs, die sind aber nicht weiter Schlimm. Mir sind ein paar Leichen durch den Boden ins nichts gefallen wodurch ich sie nicht mehr looten konnte. Das kam aber nur hin und wieder im ersten Drittel des Spiels vor. Durch das ganze Spiel hin durch ist bei ein paar Waffenautomaten das Geld, welches man von ihnen bekommen kann, durch den Boden gefallen wodurch ich es nicht aufheben konnte. Es hat mich nicht groß gestört, da es nur bei vielleicht jedem 10ten oder so vorkam, schön ist es aber auch nicht(Das Plasmid(oder die "Kraft") das man dazu einsetzt, benötigt eine Menge Eve(bzw "Salz").

Das Spiel wurde auch etwas eintönig. Man kämpft immer nur gegen die selben dummen Gegner(immer ein oder mehrere Typen die mit Gewehren in der Gegend herumstehen). Man kann zwar zwischen, ich glaube, 10 Waffen wählen um sie zu killen, aber ich habe größtenteils nur eine benutzt da die restlichen nicht so viel Sinn machen. Man wird auch nicht dazu gezwungen andere Waffen durch Munitionsmangel zu nehmen, man wird dazu ermutigt bei der selben zu bleiben da man von der Begleiterin Elizebeth immer wieder neue Munition für die gerade verwendete Waffe bekommt. Da Salze relativ selten sind, und es keine Evespritzen, die man lagern kann, wie bei den Vorgängern gibt, habe ich mich auch gezwungen gefühlt sparsam mit meinen Kräften umzugehen. Man bekommt zwar auch Salz von Elizebeth, aber ich wollte mich nie darauf verlassen müssen, für den fall, dass doch mal ein starker Gegner kommt.
Was ich schade finde ist, dass man den Waffen ihre Upgrades nicht mehr ansieht, wie in den vorigen Spielen.
Auch gibt es leider kein Hacken mehr oder ähnliches. Elizebeth knackt die Schlösser.

Aber die Story ist Hammer. Es lohnt sich wirklich bis zum Ende zu spielen. Jeder Bioshock Fan sollte dieses Ende gespielt haben. Die neuen Plasmide("Kräfte") machen großen Spaß. Die Welt sieht toll aus. Die Welt ist weitläufig, es gibt viele Ecken zu erkunden. [Es gibt wiederspielwert(möchte ich Spoilerfrei so hinstellen).]-Ich muss das hier leider Spoilern, da es mich wirklich enttäuscht hat. Die Entscheidungen wirken sich nicht auf das Spiel aus. Das zweite mal durchspielen war trotz genau anders getroffener Entscheidungen genau gleich wie beim ersten mal.
Fans von Bioshock sollten das Spiel spielen, Shooterfreunde sollten sich ein paar Videos angucken ob sie sich das mit den Gegnern vorstellen können.
TIPP: Das Spiel direkt auf Schwer spielen. Ich spiele jedes Spiel erst mal auf normal durch, das reicht mir meistens. So hat auch Bioshock 1 nach dem 10. Mal noch Spaß gemacht. Aber Infinite braucht die Spannung eines höheren Schwierigkeitsgrades in den Kämpfen.

Achso ich habe die Premium Edition gekauft. Das Artbook ist wohl das beste daran. Es sieht sehr gut aus. Ob sich die mini(2cm) Handymanfigur lohnt wird sich wohl noch zeigen. Der Murder of Crows Schlüsselanhänger riecht komisch, ich hab ihn hier stehen und will ihn eigentlich nicht in die Hand nehmen deswegen. Der Soundtrack enthält leider nicht die Lieder die auf Schallplatte und im Radio während des Spiels abgespielt werden. Die "PC-Designs" sind 5 verschiedene Wallpaper in jeweils 11 verschiedenen Auflösungen(von 1024x768 bis 7680x3200).
[Die ganzen in-game zusätze(verschiedene Items etc) die ich durch Steam Codes bekommen sollte haben heute noch nicht funktioniert. Ich habe die Codes eingelöst, aber in-game tut sich nichts. Ich hoffe das klärt sich in den nächsten Tagen von selbst.]-(Siehe Update: alles funktioniert jetzt)

____________________________________________________
Update: Alle Keys wirken nun. Der aus der Premiumedition, der aus dem Spiel "Bioshock - Industrial Revolution" und die Boni, die man erhält, wenn man bei Steam den Bioshock Infinite Season Pass kauft.
Alle Boni erhält man an einer bestimmten Stelle im Spiel, die man nicht verfehlen kann. Ich bin mir gerade nicht sicher zu welchem der Keys die 5 Lockpicks gehören, aber diese erhält man sobald man den ersten Lockpick im Spiel findet.

Ich bin gerade beim zweiten durchspielen, und dieses mal spiele ich nicht mehr so sehr am Stück sondern auch mit unterbrechungen. Jetzt merke ich, dass es stört, dass man nicht manuell Speichern kann. Speichern tut das Spiel von selbst an bestimmten teilweise fern voneinder entfernten Punkten. Und sobald ich das Spiel nocheinmal spiele gehen die alten Spielstände verloren. Sehr schade.

By the way man sollte nach dem durchspielen die Credits(den Abspann) KOMPLETT abwarten. Es kommt noch was. Währenddessen und danach.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bioshock3?!, 30. März 2013
Von 
M. Legat (Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
VORWEGINFO:
Das Spiel ist Uncut!
Man kann komplett in Englisch Spielen!
Keinerlei Bugs, weil es für Konsolen ausgelegt wurde!

Das Spiel habe ich soeben durchgespielt, daher kann ich denke ich eine umfassende Rezension schreiben. Zur Premium Version komme ich direkt, da diese diverse Inhalte bereithält, die nicht auch in der regulären Version zu haben sind und diese hier rezensiert wird. Enthalten sind:

-ein Schlüsselanhänger, der den Flankon, in dem das KillerCrow-Vigor kommt, darstellt
-eine ca !1cm! Hohe Figur des schwersten Gegners im Spiel "Handyman"
-Artbook zum Spiel
-kleines Plakat, mit Werbung für das Devils Kiss Vigor
-2 Nummernfolgen für "exklusive" Rüstungsgegenstände im Spiel und den Soundtrack

Mich hat davon eigentlich nur das Artbook gereizt. Wie sich beim Unboxing herausstellt habe ich gut daran getan nicht mehr zu erwarten. Der Rabenanhänger riecht verdächtig weich-machend, ist aber relativ detailliert gestaltet. Wer gerne Schlüsselanhänger verwendet hat bestimmt seinen Spaß damit. Schrecklich unbrauchbar finde ich die Handyman Figur. Anhand der Verpackung lässt sich nur erahnen wie groß ein solche Figur sein kann. Da ich nicht auf Amazon gekauft habe, sondern 1 Tag vor Release im Laden, habe ich an eine Figur so um die 5cm gedacht...aber nein, es handelt sich wohl um eine Figur zum selbstbemalen, circa 1cm groß. Man kann kaum Details erkennen. Ich habe keinerlei Verwendung finden können. Das Plakat ist zu klein, man hätte hier eine faltbare, größere Variante wählen sollen. Mit DVD-Hüllen Maß, also ~13,5 × 19cm weiß man nicht so recht wohin man das Plakätchen bzw etwas größere Postkarte hängen soll. Die Plakate aus der Bioshock 2 Sonderauflage waren größer und passen nicht hierzu. Gleichzeitig wurde schweres Papier/Karton verwendet und keine Wasserzeichen/Werbung für Bioshock Infinite mit aufgedruckt. Man erhält also ein Plakat aus dem Spiel in Miniformat.
Wie ich Anfangs sagte konnte ich auch im Nachhinein nur das Artbook als sinnvolle Ergänzung des Spiels ansehen. In dem 30 seitigen, in blauem Textil eingeschlagenen Büchlein (auch in DVD-Hüllen Maß) mit goldenem Aufdruck findet man ein wenig Hintergrundinfo über die Gestaltung der Spielinhalte. Den Soundtrack hätte ich, wie den aus Bioshock2, gerne auf Vinyl, zumindest aber auf CD gehabt. Es ist schön, dass man ihn bekommt, schade aber, dass man ihn sich sicher abspeichern muss, denn der Code ist nur !1 MAL! nutzbar. Ebenso verhält es sich mit den Spielinhalten. 1 Mal auf ein Steamkonto verwendet kann man diese Inhalte nicht auf einem anderen Gerät nutzen. Die PC-Themen, eigentlich sind es nur Wallpaper in verschiedenen Größen, auch für mehrere Bildschirme und 21:9, sind im übrigen mehr als unnütz. Es handelt sich wohl um Screenshots bzw Stills ohne HUD, welche, zumindest für mich, sehr unattraktive Orte aus Columbia zeigen. Hier habe ich bereits bessere Wallpaper im Internet finden können.

Ich rate also dazu, dass wenn man auf das Artbook verzichten kann, zur normalen Version des Spiel zu greifen. Anders sieht es bei der Ultimate Edition aus. Wer das doppelte bezahlen will und kann, bekommt zu dem Artbook (und Beigaben) eine Figur des Songbird, für mich und wahrscheinlich viele Spieler da draußen DER Charakter im Spiel. Als Fan der Reihe sollte man also doch tiefer in den Geldbeutel schauen. Mir war dies leider nicht möglich.

Zum Spiel:
Als Fan der Reihe war Infinite ein lang ersehnter Pflichttitel. Bioshock 1 habe ich mehrmals verschlungen, den 2.Teil fand ich, entgegen von Meinung einiger Kritiker auch sehr gelungen, auch wenn die Story natürlich schon abgegriffen war. Infinite also heißt nicht Bioshock 3. Ich aber muss sagen, dass es genau diesen Charakter trifft, nämlich eines Sequels, ohne aber an die eigentliche Story anzusetzen. Ich möchte erläutern warum mir das Spiel nicht 5 Sterne Wert ist, sondern nur 4:
Die Welt in die man geworfen wird wirkt bekannt und doch vollkommen neu. Dies liegt wohl daran, dass wieder die gleiche Einstiegsszene verwendet wurde, was ich als BS Narr natürlich gefeiert habe, aber eben auch keine Revolution darstellt. Warum dem so ist erklärt das Ende des Spiels ein wenig genauer, auf welches ich hier natürlich nicht im Detail eingehen will. Columbia, also die Spielwelt in BS:I ähnelt Rapture (Spielwelt BS1 und 2) eigentlich so garnicht, dann aber sehr wohl. Es ist unbeschreiblich welche Atmosphäre die Bioshock-Entwickler erzeugen, aber es ist wieder genau das, wie damals in Rapture. Natürlich gewollt, das merkt man an den kalten, oberflächlichen Gesprächen der Passanten, an der überzogen gekünstelten Architektur, die vor Patriotismus und Stolz nur so glänzt, den ehrwürdigen Skulpturen, dem aalglatten Soundtrack, der wieder mal nur durch Radios und Grammophone erzeugt wird und nur durch Kampfsequenz untermalender Musik gestört wird, Gegenspielern, ohne Reue, fast ohne moralische Züge.
Das alles trägt den Namen "Bioshock", weswegen es auch ein guter Zug der Macher war, es wieder so zu nennen. Weshalb ich aber Kritik anbringe ist, dass man sich meiner Meinung nach beim Gameplay auf dem Erfolg der Serie ausruht. Relativ früh im Spiel wird man an die sogenannten "Vigor" herangeführt. Jeder BS-Spieler weiß, dass diese im Grunde nur überholte Plasmide aus den ersten zwei Teilen sind. Statt Eve benötigt man heute "Salts". In Funktion und Gameplay fungieren sie aber 100% genau wie Plasmide. Schade finde ich, dass man sich kaum weiteres dazu hat einfallen lassen. Es fühlt sich an wie: "Ja okay, musste ja mit rein, ist halt Bioshock". Wo man in BS1 noch wusste, dass man den Menschen verbessern wollte, diese sich damit aber ruiniert haben und ihre Körper mutierten, so bleiben "Vigors" in Infinite offen...es gibt sie eben, weil die ansässige Fink Company sie herstellen kann. Auch das Upgraden der Waffen und Vigor bleibt sehr nah am Original. Alles geht über den Silver Eagle, also die Ingamewährung und man kann unter keinen Umständen alles voll aufwerten (ich zumindest habe nur einen kleinen Bruchteil aufgewertet bekommen). All das kennen wir schon aus Bioshock 1 und 2.

Was also rettet Bioshock vor dem Abgrund, in den man mit einem 2. Sequel als Entwickler fallen kann? Die immer noch einzigartige Atmosphäre der Spielwelt und eine gelungene Story. Heute findet man kaum ein Spiel, geschweige denn einen Shooter, der ein gute Story in gelungenem Ambiente einfängt ohne zu gewalttätig und/oder platt zu wirken. Shooter haben immer das Problem der USK Einstufung und zeichnen sich oft auch durch diese aus. Außer er hat einen guten Multiplayer, dann ist alles Recht.
"Bioshock" bezeichnet eine Serie, die wie Half Life durch eine Film/Buchreife Story überzeugt. Alles was passiert könnte ich mir als Spieler auch gut 2 Stunden als Fernsehfilm anschauen oder in einem Buch lesen. Die Story fesselt, man möchte wissen wie es weitergeht, warum passiert, was passiert. Leider geschieht aber auch hier selbiges wie eben erwähnt. Man bedient sich alten Mitteln. Ohne hoffentlich zu viel zu Spoilern:

AB HIER SPOILER:

Von Anfang an ist klar, es geht nicht um das Mädchen, sondern darum herauszufinden wer man selbst ist. In Bioshock 1 funktioniert dieser Twist verdammt gut, man sieht sich, bis auf ein Foto im Spiel, nie selbst. Der Sidekick "Atlas" stellt sich als jemand ganz anderes heraus. Man ist am Ende der Sohn des "Bösen Mannes" (the man?!). Die Macher bedienen sich hier der Möglichkeit des "Unwissenden". Denn als Spieler hat man ja keine Ahnung was überhaupt passiert ist und warum es das, was man sieht überhaupt gibt. Anders als oft im Film, der ein Setting verständlich darlegen muss, ist es in Spielen wie Bioshock offen und, "spielt mit der Unwissenheit der Spielers". In Bioshock Infinite passiert wieder genau das. Direkt zu Beginn wird klar das der Gründer der Stadt "The Man" ist. Man selbst scheint sein Gegenspieler. Es gibt eine Tochter des "the Man", die man finden soll um eine angebliche Schuld zu tilgen. Mehr Info bekommt man nicht.
So durchschnittlich diese Story klingen mag, so spannend ist sie dann aber auch aufgebaut. Als Gegenspieler erfährt man die komplette Härte eines diktatorischen Regimes, welcher über unbegrenzte Mittel und vielerlei technischer Rafinessen verfügt. Immens viel Propaganda, sehr krasser Rassismus gepaart mit einem Willen herauszufinden, warum das alles passiert und wer man eigentlich ist. Das führt unweigerlich zu einem mehr als intensiven Spielerlebnis.
Bis hierhin kann ich BS:I auch nur empfehlen und gebe volle 5 Sterne. Dann aber Richtung Mitte des Spiels legte sich meine tierische Begeisterung für diese künstliche Welt voller falschem Stolz, Verblendung, Ideologie und Hass. Denn von da ab war mir klar "ach, okay, ich bin...". Ich schätze mich selbst als nicht all zu klug ein. Wer aber die ersten Beiden Teile der Reihe gespielt hat, kennt die Kniffe der Macher und weiß wohin das Spiel führt. Wer dazu dann noch ALLE Tonmittschnitte anhört und nach jedem Gespräch kurz nachdenkt, der kann sich schnell alles erschließen. Wenn man dann noch den Film "The One" und die Serie "Sliders" gesehen hat hat eigentlich schon verloren. Von da ab dümpelte ich nämlich durch's Spiel, wissend und hoffend, dass die Bioshock-Entwickler noch immer einige Schippen drauflegen können. Aber der Reiz irgendwie raus wenn sie sich nicht doch noch einen anderen Twist einfallen lassen. Der Spielspaß eines soliden Shooters riss nicht ab, die Story allerdings schon. Durch diesen Fauxpas, einem Spiel zu früh zu viel Informationen zu geben, kann ich keine vollen 5 Sterne geben. Ich hätte mir etwas anderes gewünscht als einen "Storyaufguss" des ersten Teils, auch wenn ich mir wie gesagt kein schöneres Sequel als dieses hier vorstellen kann.
Achja, der Songbird ist wohl eine DER Spielfiguren, die mich nachhaltig an dieses Spiel erinnern wird. Auch wenn er nur ein weiterer Aufguss, nämlich des big daddy ist, schafft er es durch seltenes Autreten, einzigartigem Charakterdesign und Charakterlosigkeit als reiner Beschützer (eben wie damals der Big Daddy) zu begeistern.

KEINE SPOILER MEHR

Fazit
Bioshock Infinite ist ein solider, relativ kurzer Shooter, der viel Spaß macht, dessen Story aber (für mich) zu vorhersehbar ist und mich dadurch nicht so fesselte wie einst Bioshock 1. Die Spieltechniken sind bekannt, die Grafik ist super, aber bringt auch kein Revolution. Wer auf Shooter mit Atmosphäre steht ist hier mehr als gut aufgehoben. Neulinge der Serie werden immensen Spaß haben, auch wenn sie einige Anlehnungen an die alten Teile nicht verstehen werden. ALSO: Kaufen, Spielen, Spaß haben, nicht darüber ärgern, wenn man das Ende vorhersehen konnte =)
Ich hatte auch so viel Spaß! Wenn ich mein Empfinden zu BS:I mit eigenen Worten ausdrücken sollte: "Aufguss, aber derbe geil!"

+gute Grafik
+originelle Story
+überragend gute Charaktere und Charakterdesigns
+guter Soundtrack
+durch Waffen+Vigor gute Variationsmöglichkeiten beim Spielen

+-viele bekannte Spielinhalte aus den ersten Teilen

-vorhersehbare Story (wenn man den 1. Teil kennt und Sci-Fi Film/Buch nicht ablehnt)
-kaum lohnendes Premiumpaket im Vergleich zu BS2
-kein Multiplayer!
-kurze Spieldauer von ~9-10h (mit sämtlichen Collectibles habe ich weniger als 15h gebraucht)

//Die Bugs des Vorredners (verschwindende Loots etc) hatte ich nicht ein einziges Mal!
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5.0 von 5 Sternen Alles bestens!, 18. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Für Liebhaber dieses Spiels ist es genau das Richtige und der Spieler kommt voll auf seine Kosten. Also nicht verpassen.
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4.0 von 5 Sternen Pc-Game, 10. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Die BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) kann man nur empfehlen. Das einzige was besser hätte sein können, ist Verpackung! Ist schon etwas einfach gehalten!
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5.0 von 5 Sternen Geniales Spiel mit gut erzählter Geschichte, 24. Mai 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Erstmal vorab: Ich bin nicht der typische Egoshooter-Spieler und als solcher schreibe ich hier diese Rezension. Aber genau das ist Bioshock eben auch nicht: ein typischer Egoshooter. Wem es um den Kampf alleine geht, mag mit anderen Shootern besser bedient sein, hier steht das tolle Szenario und die perfekt erzählte Geschichte im Vordergrund.

Die Stadt Columbia über den Wolken ist tatsächlich ein mehr als interessanter Schauplatz und unterscheidet sich auch in der Atmosphäre komplett zum Vorgänger Rapture (in Bioshock 1 und 2). Die Stadt ist Farbenfroh und abwechslungsreich, anstatt durch eine dunkle Unterwasserstadt zu laufen, gibt es einen lichten Ort oberhalb der Wolken - mit all seinen dunklen Ecken und Geheimnissen. Nicht nur laufen sondern durch Kranhaken auch springen ist möglich und dann gibt es ja noch die Bahn, in deren Gleise man sich einklingen kann um mittels Harken daran entlangzufahren: Die Skyline. Das macht Spaß und ist rasant. Nebenbei gibt natürlich auch wieder die besonderen Kräfte, die sich auch noch kombinieren lassen.

Die Geschichte ist perfekt erzählt. Zwar gibt es ein relativ starres Gerüst, aber darin bewegt man sich wie in einem spannenden Kinofilm, bei dem man selbst die Hauptrolle spielen darf. So spielt es auch keine Rolle, daß man durch sein Verhalten keinen wesentlichen Einfluß auf den Ablauf hat, denn erzählt wird richtig cineastisch und spannend. Dazu kommt der Computergesteuerte SC, den es ja zu retten gilt. Ich habe noch in keinem Spiel ein nicht kämpfenden Begleiter erlebt, der so wenig stört (nämlich gar nicht) und so viel zur Geschichte beiträgt. Die besondere Fähigkeit von Elizabeth, Risse zu anderen Realitäten zu öffnen, ist nicht nur hilfreich sondern auch überaus interessant.

Was ich mir mehr gewünscht hätte, wäre eine Interaktion zwischen den übrigen NSCs und dem Hauptcharakter DeWitt. Die gibt es nämlich im Prinzip nicht und das ist schade. Trotzdem ist es das beste Spiel, das ich seit langem gespielt habe und ich würde es vom Storytelling her direkt mit Witcher 2 auf eine Stufe stellen.

Nach diesem Teil, werde ich auch auf einen vierten warten... Voller Spannung
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5.0 von 5 Sternen 4 Sterne, 18. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Habe diesen Artikel verschenkt, mein Kumpel war sehr begeistert, aber eigentlich erwarte ich von einer Premium Edition etwas mehr. Eine Mini-Figur von sage und schreibe 2cm ist dann doch ein mächtig kleiner witz, da hätte 2K Games sich schon etwas besseres einfallen lassen können
trotzdem vergebe ich 5 Sterne für den super schnellen versand und die top Verpackung!!!
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4.0 von 5 Sternen Actionspiel der Extraklasse!, 5. April 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) (Computerspiel)
Bioshock Infinite ist mein erstes Spiel der Serie und ich bin super zufrieden damit.
Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend und toll insziniert, besonders die Umgebungen sind sehr detailreich gestaltet.
Die Extras die der Premium Edition beiliegen sind sehr hochwertig wobei der Aufpreis gegenüber der Standard-Version von mind. 20 Euro etwas zu hoch ist. Trotzdem kann ich das Spiel nur weiterempfehlen und als Abwechslung zu Battlefield, Far Cry etc. perfekt!
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BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut)
BioShock: Infinite - Premium Edition (uncut) von 2K Games (Windows 7 / Vista)
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