Kundenrezensionen


11 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

55 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es ist so einfach..., 22. April 2002
Feynman war Physiker und erhielt den Nobelpreis für seine Theorie zur Quantenelektrodynamik - Faszinierend? - Nun ja, vielleicht für ein paar Physikstudenten - Und doch - es war ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen! Der Titel hat nicht zu viel versprochen. „Es ist so einfach - Vom Vergnügen Dinge zu entdecken" bietet so viel, dass es schade wäre, wenn es nur naturwissenschaftlich interessierte Menschen zur Hand nehmen würden.
In 10 Kapiteln, denen jeweils eine kurze Erklärung über die Herkunft des vorliegenden Textes vorangestellt ist, begegnet man Feynman im Originalton - einem Wissenschaftler, der begeistert war, von dem was er tat und der die Gabe hatte, komplizierte Zusammenhänge einfach zu erklären. Nicht eine Minute ist dieses Buch langweilig oder ermüdend - die wenigen, für den Durchschnittsleser eher mühsamen Textpassagen kann man getrost auch überblättern.
Der geniale Forscher Feynman doziert nicht überheblich, sondern zeigt sich als Mensch, der manches einem glücklichen Zufall verdankte, der bei Vorträgen nervös war, der auch Schicksalsschläge hinnehmen musste, der die Welt immer neugierig und aufgeschlossen,aber mit respektloser Skepsis betrachtete und wahrscheinlich gerade deshalb so erfolgreich war.
Viele Passagen von Feynmans Texten wären es wert, dass man sie zitiert - dieser Satz ist einer davon: „Alles ist interessant, wenn man sich wirklich eingehend damit befasst." (S.218)
Und Feynman hat sich mit vielen Dingen befasst. Die Zukunft der Computer, Religion und Philosophie, Kindererziehung, Ethik, Astrologie...ein vielschichtiges Spektrum an durchaus philosophischen Gedanken und Denkansätzen machen den Reiz dieses Buches aus und untersteichen die Genialität dieses Wissenschaftlers.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


21 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen und so erfrischend..., 1. Oktober 2005
Von 
isy3 (lebt nun am Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
... etwas von dem Physiknobelpreisträger zu lesen, der so brillant war, daß er Gleichungen und Diagramme fand, die seinen Namen tragen.
Richard P. Feynman konnte Kompliziertes in klaren einfachen Worten verständlich machen und er kannte sich aus - nicht nur auf seinem Spezialgebiet, der Teilchenphysik, sondern er hatte ein breit gestreutes naturwissenschaftliches Interesse und die Begabung, schwierige Zusammenhänge amüsant zu vermitteln. Dazu kommt noch eine ordentliche Portion respektloser Widerspruchsgeist. Feynman, der als junger Wissenschaftlier an der Atombombe mitgearbeitet hat, rebellierte geschickt gegen spießige Moralvorstellungen in Los Alamos, wo man erwachsenen Wissenschaftlern Damenbesuch untersagen wollte. Er liebte es, angeblich sichere Safes und Codes zu knacken und legte sich mit der amerikanischen Zensur an, der sich die Forscher "freiwillig" unterwerfen sollten.
Wenn er aus seinem Leben erzählt, ist Feynman meistens witzig und amüsant, doch in den wichtigsten Fragen höchst selbstkritisch. Er ist glühender Verteidiger der wissenschaftlichen Methode und ein kreativer Kopf mit origineller Begabung. Darum ist das Buch mit gesammelten Interviews und Vorträgen aus den Jahren 1969 bis 1985 ein mehrfach aufgelegter Dauerbrenner und heute Im Jahr 2005 hochaktuell; denn Feynman war ein Visionär. Er stiftete zwei Preise, um die Wissenschaft im Wettbewerb voranzubringen. So legte er die Grundlagen zur Nanotechnologie und gab wichtige Denkanstöße zur Fortentwicklung des Computers.
Feynman sah früh die Krise voraus, in der sich die Ausbildung unserer Kinder heute befindet. Freude am Forschen und wissenschaftliche Neugier lernte er wie die Meisten nicht an der Schule. Sein Vater vermittelte ihm dies auf langen Spaziergängen in der Natur und der kleine Richard experimentierte später spielerisch durch Basteln im eigenen Labor. So entwickelte sich ein beweglicher, neugieriger Geist zum Genie.
Er erahnte sogar die neueste Auseinandersetzung zwischen Religion, Geistes- und Naturwissenschaften und geißelte die esoterische Pseudoforschung sowie unredliche Arbeitsweise in der Wissenschaft. Er war sich bewußt, wie wenig wissenschaflich aufgeklärt man heute sein muß, um in unserer Zeit zurecht zu kommen. Wir meinen zwar, daß wir in einer fortschrittlichen Zeit leben und verlassen uns auf Technologien, aber der Aberglaube blüht im Alltag und der Unverstand regiert unsere Entscheidungen. Was hätte der berühmte Physiker wohl dazu gesagt, daß jetzt an einigen amerikanischen Schulen jetzt wieder in Biologie Schöpfungslehre nach der Bibel anstatt Evolutions nach Darwin unterrichtet wird...
Dieses Querdenkerbuch empfehle ich als Klassiker für die Hausbibliothek.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Alles ist interessant wenn man sich eingehend damit befasst!", 13. November 2007
Von 
Kornelius Kraus (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch enthält zahlreiche Anekdoten aus dem Leben eines faszinierten Wissenschaftler, welche in Vorlesungsform oder Interviews verpackt sind. Es ist spannend miterleben zu dürfen er wie durch seinen Vater die Begeisterung für Wissenschaft vermittelt bekommen hat. Diese Methoden hat der Autor Professor später genutzt und bei seinen Studenten angewendet.
Aber auch der junge Student Feynman hatte Momente des Zweifels!
Lesen Sie selbst einen Auszug aus Kapitel 9 (S.240-242)

"Als ich noch keinen Abschluss hatte, arbeitete ich als Forschungsassistent mit Professor Wheeler zusammen; gemeinsam entwickelten wir eine neue Theorie, wie Licht funktioniert, wie die Wechselwirkung zwischen Atomen an verschiedenen Stellen abläuft; zu der Zeit war das offenbar eine recht interessante Theorie. Daher machte Professor Wigner, der für die Seminare zuständig war, den Vorschlag, wir sollten ein Seminar darüber halten; Professor Wheeler meinte, da ich noch jung sei und nie zuvor Seminare gehalten hätte, sei dies eine gute Gelegeneheit zu lernen, wie man das macht. Es war mein erster theoretischer Vortrag. Ich machte mich also an die Vorbereitung. Dann kam Wigner zu mir und erklärte, er halte unsere Arbeit für so interessant, dass er eigens für dieses Seminar Einladungen verschickt habe: an Professor Pauli, einen bedeutenden Physikprofessor, der als Gastprofessor aus Zürich hierher gekommen war, an Professor von Neumann, den größten Mathematiker der Welt, an Henry Norris Russell, den berühmten Astronomen, und an Albert Einstein, der ganz in der Nähe wohnte. Ich muss kalkweiß geworden sein oder so, denn er meinte: Jetzt werden Sie deswegen nicht nervös, machen Sie sich keine Sorgen. Vor allem, wenn Professor Russell einschläft, denken Sie sich nichts - der schläft in Vorlesungen immer ein. Und wenn Professor Pauli nickt, brauchen Sie nicht gleich zu glauben, alles sei gut gelaufen; er nickt nämlich immer: Er hat Schüttellähmung", und so weiter. Das beruhigte mich ein bisschen, aber ein wenig mulmig war mir immer noch zumute. Also versprach Professor Wheeler mir, er würde alle Fragen beantworten - ich brauche nichts weiter zu tun, als den Vortrag zu halten.
Ich erinnere mich noch gut, wie ich reinkam - können Sie sich das Vorstellen, es war das erste Mal, und es war, als ginge ich durch ein Höllenfeuer. Schon lange vorher hatte ich alle Gleichungen an die Tafel geschrieben - alle Tafeln waren also mit Formeln vollgekritzelt. Aber die Leute wollen nicht so viele Formeln sehen... sie wollen die Ideen besser verstehen. Und dann erinnere ich mich, wie ich aufstand und zu reden anfing. Und da saßen nun all diese berühmten Leute unter den Zuhörern - es machte mir fürchterlich angst. Und ich sehe noch meine Hände zittern, als ich die Unterlagen aus dem Umschlag zog. Doch kaum hatte ich meine Notizen herausgeholt und zu reden angefangen, geschah etwas mit mir, etwas, das seitdem immer wieder passiert ist und das ganz wunderbar ist. Wenn ich über Physik spreche - denn ich liebe Physik-, denke ich nur noch an die Physik. Es interessiert mich nicht mehr, wo ich bin, überhaupt nichts interessiert mich mehr. Und alles war ganz leicht. Ich erklärte einfach das Ganze, so gut ich konnte. Ich hatte völlig vergessen, wer da im Publikum saß. Ich dachte nur noch an das Problem, das ich erklärte. Und als ich schließlich fertig war und Fragen gestellt wurden, brauchte ich mir keine Sorgen mehr zu machen, weil Professor Wheeler sie beantworten wollte. Professor Pauli stand auf - er saß neben Professor Einstein. Er erklärte: Meiner Ansicht nach kann diese Theorie nicht richtig sein, und zwar aus diesem und jenem und noch einem Grund und so weiter, meinen Sie nicht auch, Professor Einstein?"
Einstein sagte nur: Neeeeiiiin" - es war das schönste Nein, das ich je gehört habe."
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genie mit Selbstironie, 12. Februar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Richard P. Feynman war ein genialer Physiker und hat für seine Theorie der Quantenelektrodynamik den Nobelpreis gewonnen. Auch seine Leerbücher scheinen bis heute Standard in der Lehre zu sein. Soweit und wahrscheinlich so uninteressant für Menschen, die sich nicht für Physik interessieren. Doch Feynman hat es geschafft so weit zu kommen, obwohl er den halben Tag mit anderen Dingen als Wissenschaft verbrachte. Zum Beispiel erzählt er in diesem Buch wie gerne er mit irgendwelchen Typen am Strand Bongo gespielt hat.

Feynman verkörperte eine Eigenschaft, die vielen Wissenschaftlern leider fehlt: Selbstironie. Seiner Vergangenheit zu Kriegsende als Jungwissenschaftler im Atombombenentwicklungszentrum steht er darum auch sehr kritisch sehr gegenüber. Jedoch nicht ohne zu erzählen er wie er das Sicherheitssystem dort ausgetrickst habe, so dass man jeden Tag einen Forscher mehr zählte, der die Anlage betreten habe als Forscher, die sie verlassen hätten.

Mit seiner vielseitigen Sichtweise zeigt Feynman wie einfach es ist Dinge zu entdecken im Alltag wie in der Wissenschaft, wenn man nur mit der nötigen Begeisterung und das Auge für das Besondere im Alltäglichen an die Dinge herangeht. Natürlich gehört eine gewisse Überbegabung dazu es so weit zu bringen wie Feynman.

Leider starb Feynman bereits 1988 mit 70 Jahren, doch was er in diesem Buch schon vor Jahrzehnten über Wissenschaft, Religion und Politik schreibt, wirkt heute wesentlich frischer, origineller und vor allem witziger als manches andere.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feynman !, 2. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken (Kindle Edition)
Kann man so etwas wie die Pfadintegralmethode zur Beschreibung der Weltlinien unserer Teilchen mit dem Gemüt eines Kindes erdenken, oder NUR damit ? Jedes seiner vielen Bücher stellt und beantwortet diese Frage. Um dieses Buch wie seine anderen genießen zu können, muss man allerdings die Horrorbilder des amerikanischen Atombombenabwurfes aus seinem Bewußtsein verdammen. Gelingt dies nicht, sollte man wenigsten so fair sein und sich ernsthaft mit der Frage von Schuld und Wissenschaft auseinandersetzen. Ich glaube, er hat es getan und litt darunter. Aber es war nicht seine Art, andere mit seinen traurigen Gedanken zu belästigen. Seine Bücher zeigen sein sensibles Gemüt. Aber selbst über seine so früh verstorbene junge Frau erfahren wir nur Freude und Lebenskraft. Neben seinen verrückten Erfindungen hat er uns in seinen Büchern vorallem dieses übermittelt. Wer ihn über andere Bücher kennengelernt hat, muss auch dieses lesen. Wer ihn in diesem Buche kennenlernt, wird die anderen lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant und unterhaltsam, 4. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken (Kindle Edition)
Als Physikstudent fand ich diese Collage von Vorträgen und Inerviews von Feynman interessant und unterhaltsam. Lediglich zum Ende hat sich das Lesen etwas gezogen und Situationen bzw. Themen kamen mir bekannt vor.
Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch einem "Nicht-Wissenschaftler" empfehlen würde, da es zum Teil doch sehr in die Materie einsteigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch..., 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Es ist so einfach: Vom Vergnügen, Dinge zu entdecken (Kindle Edition)
... Mit der Abschrift von tollen Vorträgen. Diese Vorträge sind nicht nur inhaltlich sehr interessant, sondern auch in der Art und Weise ihres Aufbaus. Jeder vortragende kann hier richtig viel lernen. Unterhaltsam die damaligen Ansichten über Computer & Co. Ein kleiner Einblick in die Geheimnisse der Physik, Naturwissenschaften und Philosophie. So macht Wissenschaft Freude.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen spannender als ein Krimi, 31. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man bekommt einen guten Eindruck von diesem wunderbaren, neugierigen Menschen. Ein Genius auf seinem Gebiet und als Mensch einfach umwerfend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Schnelle Lieferung, 27. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist wie erwartet. Es ist in sehr gutem Zustand angekommen. Ich bin sehr zufrieden. Das Buch selbst ist toll zum abschalten. Kann ich nur empfehlen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genie, 19. Juni 2014
Feynman war ein höchstintelligenter moderner Physiker.
Schwierige Gedankengänge fielen Ihm leicht. Daher auch: Es ist so einfach.
Er war aber nicht immer glücklich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen