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Kundenrezensionen

457
4,7 von 5 Sternen
Hotel Transsilvanien [Blu-ray]
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143 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. November 2012
"Hotel Transsilvanien", ein Animations-Film für die ganze Familie. Dieses Mal nicht von Disney oder Dreamworks, sondern von Sony Studio.

Ich wusste also nicht – da ich bisher keinen Film des Studios bewusst angeschaut hatte – was hier zu erwarten ist. Zuvor hatte ich nur die eher negative Bewertung einer bekannten Deutschen Filmbewertungsseite gelesen, die den Film als Nachmacher der "Monster AG" nennt. Diese Bewertung kann man absolut nicht ernst nehmen, was für einen Film haben die bitte gesehen? Das hat absolut nichts mit der Monster AG (nur weil es darum auch um Monster geht, die aber völlig anders sind???) zu tun und auch sonst ist dieser Film völlig anders, als alle anderen Filme des Genres. Wer die Bewertung dieser Seite auch liest, bitte den Kopf schütteln und am besten nie wieder darauf hören.

Denn was hier geliefert wird, ist einer der ehrlichsten und liebevollsten Animationsfilme, die ich je gesehen habe. Graf Dracula baut nach dem Tod seiner Frau ein Hotel, in dem die ganze Monsterwelt wohnen kann und sicher vor den "bösen" Menschen ist. An dem 118. Geburtstag seiner Tochter kommen auch alle erdenklichen Monster zu Besuch. Egal ob Frankenstein, Werwolf, ein Usichtbarer oder auch Riesenspinnen. Einfach alles, was man sich so vorstellen kann zieht hier ein. Ihnen allen wurden tiefgehende, interessante und sehr besondere Charaktere gegeben. Nicht kindisch oder auf übertrieben lustig getrimmt, sondern sehr ehrlich und interessant.

Das und vieles andere trägt dazu bei, dass es nicht nur ein Film für Kinder ist, sondern für die ganze Familie. Als ich im Kino war, war der Saal komplett ausgebucht, besetzt mit Kindern und Erwachsenen jeden Alters. Und ehrlich, noch nie habe ich in einem Animationsfilm wirklich jeden lachen hören. Kleinkinder, Jugendliche und auch Erwachsene. Die Gags und Witze sind teilweise offensichtlich und so gestrickt, das jeder sie versteht, aber dann kommen zwischendurch auch wieder völlig unerwartete Brüller, die so genial sind, dass man sich wirklich kaum halten kann. Die Gags sind liebevoll gemacht und in Kleinigkeiten eingebaut. Es wird nicht lange auf einen Witz hingearbeitet, der dann auch für die nächste Zeit reichen muss (wie es leider in vielen Filmen des Genres der Fall ist), sondern es kommt manchmal auch eine Reihe an ironischen und witzigen Szenen.

Die Monster haben große Angst vor den Menschen. Da sie ihnen in die Finger zwicken, die Schokolade klauen und die Köpfe mit Süßigkeiten füllen. Umso erschrockener ist Dracula, als sich plötzlich der etwas verplante junge Wanderer Jonathan in das Hotel verirrt. Als er merkt, dass es echte Monster sind, ist Jonathan anfangs etwas ängstlich, doch gewöhnt sich schnell dran und findet es sogar ziemlich lustig. Ganz anders geht es Dracula, um sein so vermeintlich menschensicheres Hotel zu bewahren, verkleidet er Jonathan als Monster und will ihn eigentlich schnellstmöglich los werden. Was nicht so einfach ist, da Jonathan die Feier alles andere als langweilig findet und auch die anderen Partymonster ihn (als Monster) mögen. Sogar Draculas junge, so auf die Freiheit fixierte Tochter, zum Ärger ihres Vaters, großes Gefallen an ihm.

Schon bald müssen die Monster sich die Frage stellen, ob ihre Sicht auf die Menschen überhaupt richtig ist und müssen sich einer ihrer größten Ängste stellen…

Von der Story her verspricht es schon ein lustiges Abenteuer voller interessanter Personen. Und das ist es auch, es erzählt die Sicht der netten, unterschiedlichsten Monster. Bis ins Detail liebevoll durchdacht und einfach nur schön erzählt. Witzig, spannend und herzergreifend. Denn neben dem vielen Lachen wird man auch ergriffen sein und wenn man genau aufpasst, merkt man, dass der Film ehrlicher ist als gedacht.

Besonders schön ist, dass es nicht in das typische Klischee von Animationsfilmen verfällt. Die Charaktere sind anders und vor allem: Es gibt nicht diesen typischen Bösewicht. In allen erdenklichen Filmen des Genres muss die Hauptperson bzw. die Hauptpersonen im großen Finale gegen den Bösewicht kämpfen und am Schluss gibt es dann das vorhersehbare Happy End. Hier wird einfach mal völlig auf den Bösewicht verzichtet, dafür setzt man auf menschliche Werte, Verständnis und auf ein buntes, fröhliches Ende. Durchweg überzeugend, durchweg wunderschön und durchweg anders! So muss ein Animationsfilm sein!!!

Als Fazit kann man sagen, dass "Hotel Transsilvanien" einer der schönsten, liebevollsten und ehrlichsten Animationsfilmen ist, der sich aus der Menge abhebt, nicht dem typischen Klischee folgt und extrem lustige, besondere und spannende Charaktere besitzt. Durchgehend unterhaltsam für die ganze Familie und Zuschauer jeden Alters werden kaum aus dem Lachen herauskommen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2013
Hatte selten so viel Spass mit einem Animationsfilm wie mit Hotel Transsilvanien. Die Figuren sind alle sehr liebevoll gestaltet, die Gags sind ebenfalls super und die Animationen sind klasse. Habe mir den Film mit meiner kleinen Tochter angesehen, die ebenfalls ihren Spass daran hatte. Ein Film für jedes Alter.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2013
Toller Film und nicht nur für Kinder. Ich habe mich einfach köstlich mit meinen Kindern unterhalten gefühlt! Uneingeschränkt: 5 Sterne!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Film wird derzeit auf Amazon Instant Video gefeatured und damit für Prime-Kunden kostenlos angeboten - mein Tipp: unbedingt reinschauen!

Hotel Transsylvanien hätte es locker in meine Animations Top 5 geschafft - neben meinem immer noch ungeschlagenen All-Time-Favoriten Ratatouille, Wall-E, Ich-einfach unverbesserlich, Oben und Horton hört ein Hu. Einfach gestrickte, aber charmante Geschichte, witzige Charaktere, eine Prise Gefühl und ein Feuerwerk an wirklich guten Gags, die auch Erwachsene zum Lachen bringen.

Was den 5ten Stern verhinderte, war die schon mehrmals angesprochene Hektik und das teils wirklich hysterisch überdrehte Verhalten der Charaktere in manchen Szenen, was wirklich nicht nötig gewesen wäre, da sich der Film allein durch seine wunderbaren Charaktere und Gags trägt.

Doch die etwas ruhigeren, teilweise wirklich schönen Szenen machen diesen Umstand locker wieder wett, sodass sich ein Anschauen für jeden Animationsfan egal welchen Alters lohnt!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2013
Hotel Transsilvanien...

Ein klasse Film für die ganze Familie...

Zwar nicht von Disney oder Dreamworks,
sondern von Sony Studios...

Auch die wissen wie man Filme macht...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2013
Eine tolle Liebesgeschichte verpackt in Vampir- und Halloween-Genre. Wundervoll, heraus gearbeitete Charaktere,
Kurzum: Ein Muss für alle die Vampire, Frankenstein, Gruselspass und Schlossabenteuer in Anime-Form mögen.

Diesen Film wird man nicht nur einmal anschauen und nicht nur alleine genießen. Er ist durchaus auch mit Freund, Freundin und Freunden zusammen eine Freude. Wie auch immer: TOPPST! Meine Empfehlung! 5 Sterne gebe ich SEHR gerne! :-)
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Es klingt so schlicht und unspektakulär, aber die Idee hinter „Hotel Transsilvanien“ hat man meiner Meinung nach hier wunderbar und sehr komödiantisch angepackt:
Man stelle sich vor, Graf Dracula - Ex-Blutsauger und nunmehr fürsorglicher Vater - möchte für sich und andere Kreaturen seines Schlages einen Ort zum Entspannen, Krafttanken und Abfeiern anbieten. Was macht er ? Genau, er funktioniert sein eigenes, im tiefsten Rumänien verborgenes Schloss in ein Hotel um, in welches Monster oder geisterhafte Erscheinungen nach Belieben ein- und auschecken können. Darunter auch prominente Vertreter und Busenkumpels vom Hoteldirektor höchstpersönlich.
Frankenstein ist ein Pantoffelheld, Werwolf bekommt angesichts seines großen Kinderstalls nicht eine Sekunde Ruhe, der Unsichtbare muss sich über Streiche auf Kosten seiner Person beklagen, und auch der Rest der monstermäßigen Urlauber ist einfach schrecklich… normal. *g*
Die Abgeschiedenheit des Hotels kommt allen nur recht, denn jeder von ihnen ist von Stress, wenn nicht gar Angstattacken oder Burnout betroffen. Verursacher ? Die widerlichen, bösen, gemeingefährlichen… Menschen. *ggg*
Und auf einmal verirrt sich ein junger, normal-sterblicher Teenager im besagten Platz der Erholung und droht mit seiner Anwesenheit Dracis Kundschaft zu verschrecken. Panikartig verkleidet dieser ihn in einen der Ihren und versucht seine wahre Identität vor den Gästen zu verschleiern. Und als sich auch noch des Grafen einziges Töchterchen in den Neuling verguckt, ist das Chaos perfekt…

Endlich mal wieder ein computeranimierter Familien-Film, er ebenso putzig wie aufwendig gemacht ausschaut und nicht (!) wieder von den beiden Riesen der Branche (gemeint sind Pixar und Dreamworks) stammt. Vor allem aber ist es ein Animationsspaß mit (Achtung, Wortspiel) ungeheurer Gag-Dichte und aberwitzig-hektischem Tempo. Die Beziehungen zwischen Monstern und Menschen wird auf herrlich verdrehte Weise durch den Kakao gezogen, jeder untote Horror-Gestalt bekommt sein Fett weg, allein 50 Prozent der schmerzenden Lachattacken gehen auf die Kappe des Fürsten mit den spitzen Beißerchen. Meine Herren, ich hab mich bei dem Streifen beömmelt wie lange nicht mehr. *lach*
Ein bisschen rührselig wird es zwischendurch auch, ohne aber dass es aufdringlich bis unpassend wirkt, und eine kleine Botschaft für die jüngeren Seher (vor dem Fremden keine Angst haben zu müssen, sondern tolerant und offen gegenüber allem und jedem zu sein) hat der Film auch in petto.

Fazit:
Wer einen äußerst humorvollen Animationsfilm für die ganze Familie sucht, der sollte mit „Hotel Transsilvanien“ bestens bedient sein. Aber Vorsicht, nach 90 turbulenten wie schrägen Minuten hat man sich die eigenen Schenkel mit Sicherheit wundgeklopft. ;)
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2012
(Kinoversion)

Wie hieß es kürzlich in der Presse so schön: „Hotel Transsilvanien ist der beste Animationsfilm von Pixar…der nicht von Pixar ist.“ Ich gehe eventuell sogar noch ein Stück weiter: „Hotel Transsilvanien“ ist in meinen Augen einer der besten Animationsfilme überhaupt. Selten habe ich einen so rundum gelungenen, witzigen, einfallsreichen, kurzweiligen und herzigen Animationsfilm gesehen wie eben diesen hier. „Hotel Transsilvanien“ ist perfekte Familienunterhaltung, ein Highlight für Gruselfans, ein Fest für Komödienaffine und eine Offenbarung für Animationsfans. Und das Ganze eben diesmal nicht vom Animations-Profi Pixar, sondern von Sony. Ich wüsste niemanden, dem dieser Film nicht gefallen könnte, insofern kann ich nur eine enthusiastische Empfehlung für alle aussprechen, sich dieses kleine animationstechnische Meisterwerk anzusehen.

Graf Dracula schuf Ende des 19. Jahrhunderts den perfekten Rückzugsort für alle Monster dieser Welt, nämlich ein schickes 5-Sterne-Hotel mitten in Transsilvanien. Dort sollten die Monster sich erholen und ein paar Tage abseits der bösen Menschen verbringen können, die ihnen sonst das Leben schwer machen. Und das Hotel läuft bestens, unter anderem eben auch, da Graf Dracula seinen Gästen den perfekten Rundum-Service und eine absolut menschenfreie Zone garantiert. Gremlins, die Mumie, Frankenstein, Werwölfe, der Yeti, der Unsichtbare und viele andere mehr finden sich regelmäßig beim Grafen ein, um sich von Quasimodo bekochen, von Zombies bedienen und von Hexen ihre Gemächer reinigen zu lassen. Doch nun steht ein ganz besonderes Ereignis an, zu dem Dracula alle Monster zu einer riesigen Party eingeladen hat. Seine einzige Tochter Mavis wird 118 Jahre alt und dies soll gebührend gefeiert werden. Doch während der Graf noch mitten in den Partyvorbereitungen steckt, passiert das Ungeheuerliche: ein Mensch verirrt sich in das alte Gemäuer. Der junge Backpacker Jonathan taucht plötzlich in der Lobby auf und will von der coolen Kostümparty, für die er den Monsterauflauf hält, gar nicht mehr weg. Da Dracula und sein Hotel aber einen Ruf zu verlieren haben, muss der Menschling so schnell wie möglich wieder aus dem Hotel geschafft werden, bevor die Gäste bemerken, dass sich der Erzfeind in ihrem Refugium befindet. Dies allerdings gestaltet sich schwieriger als erwartet, da Mavis und Jonathan sich mehr als nur sympathisch finden…

Zuerst einmal ist man erstaunt, unter den federführenden Produzenten dieses Films Adam Sandler vorzufinden. Noch erstaunter ist man dann, dass der Brachialkomiker mit Affinität zum Fäkalhumor sich hier inhaltlich (bis auf einen kleinen Furz-Witz) offensichtlich sehr zurückgehalten hat. Denn glücklicherweise ist „Hotel Transsilvanien“ keine Pennälerkomödie mit ordinärem Humor, sondern ein überaus schlagfertiges und pointensicheres Humorfest, das seinesgleichen sucht. Das wiederum ist ebenfalls erstaunlich, da sage und schreibe fünf Drehbuchautoren für diesen Film am Script gebastelt haben. Viele Köche scheinen den Brei hier nicht verdorben, sondern im Gegenteil zum Gourmetgericht aufgewertet zu haben. Dazu kommt dann noch Regisseur Genndy Tartakovsky, der zwar noch keine großen Werke, aber immerhin zahlreiche Episoden von „Dexter’s Laboratory“, „Samurai Jack“ und „Star Wars: Clone Wars“ inszeniert hat und sich mit „Hotel Transsilvanien“ als seinem Kino-Debüt selbst übertroffen hat.

Im englischen Original leihen Schauspieler wie Adam Sandler (Dracula), Kevin James (Frankenstein), Steve Buscemi (Wayne), David Spade (Griffin), Jon Lovitz (Quasimodo) und Fran Drescher (Eunice) den Figuren ihre Stimmen. In der deutschen Synchronisation sind es unter anderem Rick Kavanian als Dracula und Josefine Preuß als Mavis. In beiden Versionen kann man die Stimmvergabe nur als überaus gelungen bezeichnen.

„Hotel Transsilvanien“ ist eine wahre Fundgrube detailverliebter Kreativität von sowohl Schreibern als auch Zeichnern. Diese beginnt bei der schaurig-schönen Burg, die als Refugium für die Monster dient und deren Ausstattung mit auf Besen fliegenden Hexen-Zimmermädchen und sprechenden Schrumpfköpfen als Alternative zu den „Bitte nicht stören“-Schildern beginnt und bei schaurig schreienden Totenkopf-Telefonen und Gespenster-Tischen noch lange nicht aufhört. Man kann sich gar nicht satt sehen an den liebevollen Details, die sich im Sekundentakt über die Leinwand schieben und immer wieder für Entzücken sorgen. Die Monster sind zauberhaft, vom tölpeligen Frankenstein über die gefräßigen Gremlins bis hin zum überforderten Dutzend-Werwolf-Papa mit Autoritätsproblem. Die Mumie ist mit ihren leuchtend grünen Augen und strahlendem Lächeln einfach nur niedlich und Graf Dracula selbst ist ein herzensguter Papa, der sich von Blut-Substituten oder Bio-Blut ernährt. Darüber hinaus kann man sich an einer rhythmischen Skelett-Mariachi-Band und Totenkopf-Bingo erfreuen. Es gibt so unendlich viele kleine, wundervolle Ideen, die dieses Hotel und seine Bewohner beschreiben und zum Leben erwecken, dass man den Film wahrscheinlich mehrere Male sehen muss, um überhaupt alles zu entdecken, was er einem allein optisch zu bieten hat.

Aber auch inhaltlich kann „Hotel Transsilvanien“ voll überzeugen. Die Story um einen besorgten Vater und seine langsam flügge werdende Tochter ist auch in der Monsterwelt menschlich nachvollziehbar. Sein kleines Blutströpfchen, sein Knöchelchen, sein Teufelsschwänzchen wird erwachsen und will in die weite Welt hinaus, am liebsten nach „Haweewee“ (Mavis kann „Hawaii“ nicht richtig aussprechen), was dem ängstlichen Vater, der, wie alle Monster, die Menschen fürchtet, natürlich nicht gefällt. Als dann auch noch ein echter Mensch in die Monsterwelt eindringt, sieht Dracula sein bisheriges Leben endgültig bedroht und muss erst langsam lernen, dass nicht alles Fremde automatisch eine Bedrohung ist, sondern auch Bereicherung sein kann. Natürlich werden hier ebenfalls Werte wie Freundschaft, Toleranz und Nächstenliebe thematisiert, aber immer mit einem verschmitzten Augenzwinkern, so dass der moralische Zeigefinger sich nie zu unangenehmen Höhen erhebt. Darüber hinaus fällt angenehm auf, dass hier sehr wenig gesungen wird, was ja sonst gerne mal in Animationsfilmen gemacht wird. Wenn hier zum Mikro gegriffen wird, kommt man in den Genuss cooler Raps und schmissiger Popsongs, die einem nur einmal mehr ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

„Hotel Transsilvanien“ ist ein 91minütiger Angriff auf Herz und Zwerchfell, der in allen Belangen punktet und somit nur als rundum gelungen bezeichnet werden kann. Die Story ist simpel, aber so detailverliebt und liebevoll erzählt, dass einem ganz warm ums Herz wird. Der Film ist brüllkomisch, skurril und kurzweilig. Die Synchronstimmen passen perfekt zu den Charakteren, wobei der ein oder andere englische Originalwitz nicht ganz perfekt ins Deutsche übersetzt werden kann. Dafür sagen geisterhafte Ritter in voller Blechmontur aber Sätze wie „Ich bin ent-rüstet“, was ich persönlich schon wieder überaus grandios finde. Der Film ist technisch und inhaltlich perfekt und hat mich einfach nur begeistert zurückgelassen. Ergo volle fünf von fünf Monstern, die man sofort ins Herz schließt und eine unbedingte Empfehlung für jedermann, sich diesen Film anzusehen.
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am 23. Oktober 2014
"Hotel Transsilvanien" ist ein Animationsfilm aus dem Jahr 2012. Der Film erzählt die Geschichte von Graf Dracula der mit dem Hotel Transsilvanien ein Hotel für alle möglichen Monster eröffnet hat.

Um seine Ruhe vor den Menschen zu haben eröffnet Graf Dracula eigens ein Hotel für Monster. Und alle seine Freunde kommen zu Besuch. Nur seine Tochter ist davon weniger begeistert. Träumt sie doch von einem Leben weit ab ihres bisherigen Lebens. Als sich ein Mensch in das Hotel verirrt beginnen sich Ansichten und Einstellungen zu ändern.

Mit "Hotel Transsilvanien" hat Sony einen kurzweiligen Spaß herausgebracht. Die Geschichte ist dabei interessant und wurde gekonnt aber auch eher unspektakulär auf die Leinwand gebracht. Der Film ist dabei für Kinder geeignet schafft es aber nicht auch Erwachsene anzusprechen. Ich glaube das man aus der Geschichte einfach mehr hätte herausholen können.

Die Animationen wie die Synchro sind dabei durchaus gelungen. Um englischen Original sind u.a. Adam Sandler, Selena Gomez, Kevin James, Fran Drescher, Steve Buscemi, David Spade, Cee-Lo Green und Jon Lovitz zu hören. Im deutschen Rick Kavanian, Elyas M'Barek und Josefine Preuß.

Die DVD, das Stenoblock, hat neben dem Film ein paar interessante Extras zu bieten die einem einen interessanten Einblick hinter die Kulissen geben und u.a. die amerikanischen Sprecher bei ihrer Arbeit zeigen.

Alles in allem ist "Hotel Transsilvanien" ein launiger Animationsfilm der es schafft kurz zu unterhalten und Kindern sicher gefällt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2013
Die DVD wurde sehr schnell geliefert. Die Story ist wirklich sehr schön, fürsorglicher Vater, junge Liebe und gute Freunde. Die Monster sind alle sehr liebenswert und die Menschen nicht mehr so schlecht wie gedacht. Der Film ist sehr gut gemacht und gefiel mir sehr gut. Ich kann ihn nur empfehlen.
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