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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Profitgier um jeden Preis
Greg Smith war 12 Jahre bei Goldman-Sachs und er gibt in diesem Buch einen verständlichen Einblick in diese Finanzwelt. Das Buch schildert seinen internen Aufstieg und man lernt etwas über die Art der knallharten Personalauswahl und den Strukturveränderungen bei Goldman-Sachs in dieser Zeit.
Die großen Börsenschwankungen der letzten Jahre...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2012 von Jürgens- Bücher

versus
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dieses Buch spiegelt unseren Zeitgeist wider - leider nicht mehr
Unersättlich ist derjenige, der nicht satt wird. Das ist so einfach wie logisch. "Unmöglich" aber hat sich Goldman Sachs im öffentlichen Ansehen nicht nur durch seinen schier endlosen Hunger gemacht, sondern durch Aussagen wie diese: "Wir tun Gottes Werk." (CEO Lloyd Blankfein gegenüber der Londoner "Times"). Wie "Gottes Werk" aussieht, das versucht...
Veröffentlicht am 19. November 2012 von LTM


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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Abrechnung, die keine Abrechnung ist..., 19. Dezember 2013
In seiner Biografie "Why I left Goldman Sachs" - "Die Unersättlichen" überhäuft Autor Greg Smith den Leser mit Lobpreisungen auf sein Unternehmen, präsentiert Anekdoten aus seiner (auffällig) beispiellosen Laufbahn, erzählt von seinem Privatleben und führt uns in jüdische Gebräuche ein - nur das Hauptthema kommt ein wenig zu kurz: Wo zur Hölle ist die Abrechnung??

Aber der Reihe nach:
Wenn schonmal jemand aus dem internationalen Bankengewerbe genug "Arsch in der Hose" hat, um Fakten auf den Tisch zu legen, ist das grundsätzlich nicht verkehrt, weiß heutzutage doch oftmals selbst innerhalb eines Unternehmens die eine Hand schon nicht, was die Andere gerade tut. Ein Blick hinter die Kulissen einer Bank, die für die USA so wichtig ist, dass sie in den Status einer Staatsbank erhoben wurde, kann sicherlich nicht schaden - könnte man meinen.

Doch in dieser Hinsicht enttäuscht Greg Smith auf ganzer Linie:
In über zwei Dritteln des Buches geht es hauptsächlich bzw. ausschließlich um den Autor selbst, wie er sich aus Südafrika in die Wall-Street Elite hocharbeitete. Dabei fallen ihm die Gelegenheiten quasi permanent in den Schoß - begonnen beim Stipendium in Stanford. Es folgen Praktikumsstellen, deren Tätigkeitsbeschreibung manchen Job-Senior vor Neid erblassen lassen würden, sowie die (offenbar) nie gefährdete Einstellung bei einer der größten Banken der Welt. Auch hier scheint für Smith tagtäglich die Sonne: Jeder seiner Schritte führt in die richtige Richtung, Fehler unterlaufen dem Job-Einsteiger keine (...) und jede Entscheidung, die er trifft, enpuppt sich retrospektiv zu einem Jackpot. Bricht eine Abteilung in sich zusammen, ist die nächste, in der Smith unterkommt natürlich wieder die Allerbeste, mit den nettesten und lehrreichsten Kollegen. Zusagen für Stellen erhält er sogar, weil er einen Chef mit einem Crash-Kurs in Zulu beeindrucken kann...
Durch die Erzählung des Über-Ich, also aus der Gegenwart muss der Leser schon ein sehr lockeres Gemüt besitzen, um nicht das ganze Buch als eine Lobeshymne Smiths auf sich selbst abzutun. Dabei sind den Steigerungen keine Grenzen gesetzt: Aus Tipps für den Mandanten werden Leitfäden, aus simplen Marktanalysen werden Empfehlungen für alle Kunden (mit Milliardeneinlagen) und sogar Trainingsunterlagen, die jedem Mitarbeiter der Bank auf den Weg gegeben werden. Seine eigene Entlohnung, "nur" knappe 500.000 US$ (und mehr) stellt Smith als gute Grundlage, allerdings zu wenig, um beruhigt zu Leben, dar...

Garniert wird die Story mit vielen Anekdoten aus dem Leben, Unterhaltungen und der permanenten Betonung der jüdischen Wurzeln des Autors, der die eigenen Gebräuche und den Ablauf jedes Feiertages ausgiebig schildert (was für die Story komplett ohne Belang ist).

Der eigentliche Skandal - der natürlich zu diesem Zeitpunkt bereits medial ausgeschlachtet ist, kommt viel zu kurz. Erst will Smith von alldem nichts mitbekommen haben, dann relativiert er zum Teil die rabiaten Machenschaften der Bank und wird nicht müde, sich selbst und seine Abteilung als die Gutmütigen der Bank zu präsentieren, die zum Ende hin sogar dafür abgestraft werden, dass Sie im Interesse der Kunden auf höhere Gewinne verzichtet haben.

Alles in allem ist das Buch eine kurzweilige Biografie, die einen Microabriß dessen liefert, was in einer Großbank tagtäglich so passiert, ohne dabei zu tief ins Detail zu gehen oder Einzelheiten genauer zu erklären (dazu wird der Leser wohl nicht 'klug genug' eingeschätzt). Und so sind wir nach dem Lesen des Buches so Klug wie zuvor.

Die Absicht des Autors, dieses Werk zu veröffentlichen erschliesst sich mir nicht - seiner Karriere ist es bestimmt nicht sonderlich förderlich.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hätte mir mehr erwartet, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Auf dieses Buch bin ich beim Lesen einer Wirtschaftszeitschrift gestoßen und dachte mir: endlich packt ein Insider mal so richtig aus und knallt die Tatsachen auf den Tisch, wie hier Kunden über den Tisch gezogen wurden, toxische Produkte an getäuschte Großanleger verscherbelt wurden und undurchschaubare Derivate an (sorry für den Ausdruck, aber mir fällt kein besserer ein) dämliche europäische Möchtegern-Investmentbanker verkauft wurden. Leider ist das Buch nicht zu einer bedingungslosen Abrechnung geworden, sondern eine Darstellung einer Karriere eines Sales Traders, der nach der Übersiedlung in die Londoner Filiale nicht mit den Bedingungen der dortigen Arbeitskultur klarkam.
Es ist durchaus interessant zu lesen, wie ein Absolvent einer Eliteuni in Stanford bei einer der höchst angesehensten Investmentbanken der Welt begonnen hat und sich seinen Weg vom kleinen Analysten zum Vice President im Derivatebereich hochgearbeitet hat. Auch der dargestellte Werteverfall, das es nicht mehr um die Zufriedenheit des Kunden sondern nur mehr um den Profit "die GC's" geht, ist durchaus glaubhaft dargestellt. Aber ich hätte mir doch eine schonungslosere und detailliertere Darstellung erwartet, wie hier diese GC generiert wurden. Wie europischen Staaten "geholfen" wurde ihre wahren Verschuldungen zu verschleiern und welche Riesenprofite hier generiert wurden. Zwar werden einige grobe Zahlen genannt, aber eine wirklich schonungslose Abrechnung sieht anders aus.
Als ehemaliger Mitarbeiter im Wertpapierbereich einer österreichischen Bank kann ich aus diesen Darstellungen nur erahnen, welche Riesenboni und Profits Goldman Sachs wirklich ausbezahlt bzw. generiert hat. Für einen der den Karriereweg eines gefallenen und zur Einsicht gekommenen Traders nachlesen will und völlig unbedarft an dieses Buch und diese Materie herangeht, mag es eine nette Lektüre sein. Für jene, die sich eine schonungslose Abrechnung mit der Finanzindustrie und im Speziellen mit den Big Playern im Handel mit Finanzprodukten erwarten, ist dieses Buch eine Enttäuschung. Wahrscheinlich eine ähnliche Enttäuschung, wie sich das Ende des Buches darstellt. Sowohl aus Sicht des Autors gegenüber GS als auch aus Sicht des Lesers über offene Fragen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, informativ & wahr, 7. Dezember 2012
Die besten Geschichten schreibt doch immer wieder das Leben selbst. Greg Smith tritt in seinem Buch "Die Unersättlichen" den Beweis dafür an, dass selbst eine hochkomplexe Wirtschaftsmaterie wie der Finanzmarkt der Wall Street durch eine exzellente Analayse und Strukturierung zu extrem gutem Lesestoff werden kann. Einfach genial gut geschrieben.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht fassungslos, 17. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Kindle Edition)
Nach der Lektüre dieses Buches fragt man sich, warum die Nachrichtensendungen nich mal schonungsloser über die Machenschaften der Banker berichten. Ich bin bestimmt kein Obrigkeitsfanatiker, aber wenn der Staat/die Staaten hier nicht irgendwann RICHTIG eingreifen wird das irgendwann ungeahnte Folgen haben.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der grösste Raubzug der Geschichte, 3. November 2012
Dieses gute Buch hilft einem hinter die Kulissen der Finanzgiganten zu schauen. Ein ehemaliger Goldman Sachs Insider packt schonungslos aus und deckt die wahren Intentionen der Banken auf. Hauptantrieb ist die Gier! Egal wie, Hauptsache am Ende des Jahres stimmt der Bonus. Erschreckend und aufrüttelnd.

Wer über die Geschäftspraktiken von Goldman Sachs und ihrer Kollegen sich informieren möchte liegt bei diesem Buch richtig.

Ergänzend möchte hier das wertvolle Buch "Der grösste Raubzug der Geschichte" von Matthias Weik und Marc Friedrich empfehlen. Seit Wochen völlig zurecht auf der Spiegel Bestseller Liste und bei den Wirtschaftsbüchern und im Manager Magazin auf Platz 1.
Dieses Buch ist noch besser, detaillierter und umfassender als das Buch von Smith. Beim Raubzug gibt es einen Rundumschlag, der sich auch noch angenehm präsentiert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 13. Januar 2013
Das einzige, was an diesem Buch nicht passt, ist der Untertitel "Ein Goldmann-Sachs-Banker rechnet ab", der falsche Erwartungen weckt, wie man an den teilweise kritischen Rezensionen sehen kann. Das Buch ist eine authentische Biographie eines Goldmann-Sachs-Bankers, der wertvolle Einblicke in seine Karriere, seinen Job und in eine Großbank gewährt. Wer selbst im Finanzbereich tätig ist, wird wohl nicht viel Neues finden. Für alle anderen ist das aber ein aufschlußreicher Einblick in die Denkweise von Bankern. Jeder, der sich für die wirklichen Hintergründe der Finanzkrise(n) interessiert, sollte das Buch unbedingt lesen. Wer nach politischen Enthüllungen, Skandalen, Verschwörungstheorien und einfachen Antworten giert, wird nicht befriedigt werden. Aber gerade die nicht künstlich aufgeregte, aber spannende Darstellung und die nachvollziehbare Identifikation des Autors mit dem "System" hilft dem Leser, die Probleme im Finanzbereich besser zu verstehen. 100%ige Empfehlung!
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2.0 von 5 Sternen Keine Abrechnung und keine Enthüllung, 28. April 2014
Greg Smith gelingt zwar in "Why I left Goldman Sachs" eine gut lesbare, da flüssig geschriebene Selbstrechtfertigung für seinen Fortgang von Goldman Sachs. Für jemanden, der zumindest in der Nähe des Investmentbanking beruflich tätig war, oder jemanden, der Bücher von z.B. Michael Lewis, Andrew Ross Sorkin ("Die Unfehlbaren"), oder sogar Hans Werner Sinn (Kasino-Kapitalismus) gelesen hat, enthält das Buch allerdings nichts Neues. Wenn überhaupt, so erfolgt eine "Abrechnung" mit GS erst auf den letzten 50 von 360 Seiten. Viele der zuvor aufgezeigten Probleme sind - da aus den späten 90-er und frühen 00-er Jahre stammend - schon mehrfach und vor allem besser dargestellt worden. Da als Rechtfertigung verfasst, ist teilweise die eingenommene persönliche Perspektive meines Erachtens sogar störend, da weitgehend objektiv feststellbare Probleme ver"subjektiviert" werden und damit an Kraft einbüßen. Fazit: Wer am Sujet interessiert ist, sollte zu anderen Büchern greifen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brisant, 25. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es müsste mehr Aussteiger aus Weltpolitik eingreifende Bankmanager geben die ein Gewissen gegenüber den Anleger haben.
Greg Smith hat es sehr gut beschrieben.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen, 14. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Unersättlichen: Ein Goldman-Sachs-Banker rechnet ab (Kindle Edition)
Man sollte dieses Buch unbedingt lesen und nicht auf die, wahrscheinlich von Goldman Sachs beeinflussten Zeitungsartikel schauen. Dieses leidige Thema ist allgegenwärtig und ruiniert die Wirtschaft und das soziale Gefüge. Es war an der zeit, dass mal jemand die Sache publik macht und das sollte man unterstützen und nicht akzeptieren, dass der Author mundtot gemacht wird.
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5.0 von 5 Sternen Die Unersättlichen,, 17. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einfach nur widerlich! Es gibt nur eine Tatsache, die einen trösten kann:
das letzte Hemd hat keine Taschen und mitnehmen kann keiner etwas..
Aber wenn ich an die EURO-Krisen und an Griechenland denke, dann wird mir schlecht, bzw. dann
ballt sich die Faust in meiner Tasche.... - Aber man ist halt einfach machtlos, deshalb wird man ja auch so sauer!
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