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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sorge um den Kommissar
Als großer Kluftinger-Fan stand ich natürlich gleich am VÖ-Tag im Buchladen, und ebenso selbstverständlich wurde es direkt gelesen.
Nun zeichnen sich die Kluftinger-Krimis immer durch zwei wesentliche Elemente aus. Erstens natürlich durch den jeweils neuen Fall für den Kommissar und seine Leute, zweitens aber auch durch seine kauzige...
Vor 24 Monaten von Sandra Busch veröffentlicht

versus
35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das schwächste Buch der Kluftinger Serie
Ich habe die vorherigen Kluftinger Bücher auch gelesen und finde dieses hier mit Abstand am schlechtesten.
Der Krimi steht meiner Meinung nach nicht mehr im Vordergrund, sondern wird zerrissen durch diverser (meist peinlicher) Zwischenmenschlicher, familiärer Situationen, die ich als anstrengend empfinde. z.B. das Herzleiden, die Diät, Dr...
Vor 22 Monaten von Tina veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sorge um den Kommissar, 27. April 2013
Als großer Kluftinger-Fan stand ich natürlich gleich am VÖ-Tag im Buchladen, und ebenso selbstverständlich wurde es direkt gelesen.
Nun zeichnen sich die Kluftinger-Krimis immer durch zwei wesentliche Elemente aus. Erstens natürlich durch den jeweils neuen Fall für den Kommissar und seine Leute, zweitens aber auch durch seine kauzige Art und sein oft amüsantes Privatleben.
Der Fall in diesem neuen Buch hat mit ausnehmend gut gefallen. Ein Serienmörder in einem solch beschaulichen Landstrich kann man sich zwar vielleicht nur schwer vorstellen, aber die Welt wird nun mal immer schlechter. Wieso also eigentlich nicht? Immerhin entspinnt sich um diese Idee eine wirklich spannende Geschichte, die zwar durchaus komplex ist, bei der man aber dennoch nie den Überblick verliert. Ich habe es sicher schon öfters geschrieben, aber das ist für mich immer ein großer Pluspunkt an Krimis.
Auch, weil es einen quasi dazu einlädt, mitzuermitteln. Das hat hier viel Spass gemacht. Man bekommt nach und nach immer mehr Informationen, Details und Denkanstöße, so dass man gut eigene Vermutungen anstellen und sich ein eigene Bild vom Fall schaffen kann. So hatte ich zumindest hier und da im Laufe der Geschichte einige Ideen, die sich nachher auch als soweit richtig herausstellten, aber natürlich längst nicht in dem Maße, dass ich die genaue Auflösung parat hatte. So bleibt der Überraschungsmoment am Ende erhalten, und gerade hier hat das Ende es schwer in sich!
So ganz nebenbei dreht es sich in diesem Fall durchaus um ein ganz ernstes Thema, das hier natürlich bis zum Äußersten -den ganz schön brutalen Morden- ausgereizt wird, das aber auch zwischendurch Passagen mit sich bringt, bei denen man mal ins Nachdenken kommt.
Spannend ist es auch zu verfolgen, wie es dem Kommissar hier geht. Denn er plagt sich seit Längerem mit stechenden Schmerzen in der Brust herum, und vermutet selbstverständlich gleich das Schlimmste! Als Leser ist man da ziemlich hin- und hergerissen. Klar, ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es nichts Ernstes ist, konnte es mir auch nicht vorstellen für den Weiterverlauf der Reihe, aber die Zweifel waren ebenso immer gegenwärtig.
Schon in den Buchpassagen, die bei Kluftinger und Co. im Büro spielen, gibt es immer mal wieder spaßige Szenen. Vor allem um seinen neu erwachten Fimmel mit der gesunden Ernährung. So richtig witzig wird es aber erst, wenn Kluftinger mit seiner Familie zusammen ist. Was habe ich über sein Skype-Telefonat mit dem Vater seiner angehenden Schwiegertochter gelacht! Oder über dieses Abendessen gemeinsam mit Kluftingers Eltern! Wo doch seine Mutter Erikas Kochkünste als nicht gut genug für ihren Sohn empfindet.
Und selbstverständlich gibt es auch wieder einige erheiternde Zusammentreffen mit Doktor Langhammer. Da ist mir besonders der Yoga-Kurs im Kopf geblieben. Kluftinger und Langhammer, diese Kombination bringt mich jedes Mal auf’s Neue zum Schmunzeln.
Ich muss aber auch sagen, dass es hier und da Momente gab, wo es für mein Empfinden nah am Klamauk war. Wo des Kommissar Intelligenz, die er im Job immer wieder beweist, infrage gestellt wird. Ich denke dabei an den Moment als er mit dem Begriff “Rifle” so gar nichts anfangen kann. Dabei hat er im Job doch durchaus auch mit Waffen zu tun. Und auch gewisse Dialoge wie zB das “Durchbumsen lassen” im Autoscooter senkten das Niveau für mich so beträchtlich, dass es unter der geschlossenen Tür durchgepasst hätte.
Bisher ging es in den Kluftinger-Krimis doch auch ohne diese platte Komik, also bitte!

Wie gewohnt ließ sich auch “Herzblut” wieder sehr gut und flüssig lesen. Da stellt auch der Dialekt, der immer mal mitmischt, kein Hindernis dar. Die Kapitel sind mal recht lang, mal kürzer, je nach dem was sich am jeweiligen Tag alles tut. Ein Tag, ein Kapitel. So lässt sich der Krimi gut tageweise lesen, wenn man nicht so kluftingerverrückt ist wie ich und ihn in einem Rutsch liest.

Ich weiß nicht, ob es mit dem Wechsel von Piper zu Droemer zusammenhängt. Mir ist an sich auch egal, wo die Kluftinger-Krimis erscheinen, Hauptsache sie erscheinen irgendwo. Aber ich finde es unheimlich schade, dass auf dem Cover kein Verkehrsschild mehr zu sehen ist. Das war für mich das Aushängeschild dieser Krimis, die sie von anderen auf Anhieb unterschieden, und entsprechend enttäuscht bin ich nun auch. Ansonsten ist man dem Look der Reihe zum Glück aber treu geblieben. Das reißt die Sache mit den Schildern aber auch nicht raus.

Fazit: Mir hat “Herzblut” insgesamt sehr gut gefallen! Ein schöner und spannender Fall um ein durchaus ernstes Thema, bei dem man als Leser gut mitknobeln kann. In Sachen Humor und Komik sollte man allerdings demnächst aufpassen, dass man nicht in Slapstick und Albernheiten abrutscht oder das Licht des Kommissars unter den Schffel stellt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues von Kommissar Kluftinger, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Mord an einem Taxifahrer scheint aufgeklärt und die Pressekonferenz dazu läuft gerade, als ein anonymer Anruf Kommissar Kluftinger aufschreckt. Er ist sich sicher, gerade telefonischer Zeuge eines Mordes geworden zu sein. Emsige Recherchen führen ihn zum Tatort - ohne Leiche, nur mit einer riesigen Blutlache. In einer solchen wird auch das nächste Mordopfer gefunden. Kluftinger selbst geht es im Moment gesundheitlich auch nicht gut. Schmerzen in der. Rist lassen ihn auf ein krankes Herz schließen. Mit Quark, Gemüse und Wasser statt Leberkäs, Kasspatzen und Dunkelbier rückt er dem Übel, sehr zum Leidwesen seiner Kollegen, auf den Pelz. Sogar einen Yogakurs unter Leitung seines Intimfeindes Dr. Langhammer besucht er...

Der 7. Fall für Kommissar Kluftinger und seine Kollegen Hefele, Strobl und Maier ist wieder ganz nach meinem Geschmack. Der Fall wird nach vielen Wirrungen und Wendungen wie immer absolut nachvollziehbar gelöst. Seine Schmerzen lösen sich auch auf, so dass er sogar Urlaubsplänen nicht ganz abgeneigt ist. Wie immer hat das Privatleben meines Kommissars einen gleich hohen Anteil an der Geschichte, wie der Kriminalfall selbst. Und ich liebe die kleinen Fettnäpfchen, in die Kluftinger immer wieder tapst.

Wer Kommissar Kluftinger lieben gelernt hat und einen gut ausgefeilten Kriminalfall zu schätzen weiß, für den heißt es hier: zugreifen.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das schwächste Buch der Kluftinger Serie, 21. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe die vorherigen Kluftinger Bücher auch gelesen und finde dieses hier mit Abstand am schlechtesten.
Der Krimi steht meiner Meinung nach nicht mehr im Vordergrund, sondern wird zerrissen durch diverser (meist peinlicher) Zwischenmenschlicher, familiärer Situationen, die ich als anstrengend empfinde. z.B. das Herzleiden, die Diät, Dr. Langhammer...
Des weiteren wird der Kommisar immer mehr (auch schon in den letzten beiden Büchern) als "Dummchen" dargestellt.
Also wirklich als oberpeinlichen Looser, der mit seiner Umwelt nicht klarkommt, das finde ich irgendwie blöd!
Den Kriminalfall an sich fand ich ziemlich vorhersehbar und nicht sehr einfallsreich...
Hoffe das nächste Buch wird besser!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade..., 5. Oktober 2013
Von 
R.H. (Braunschweig, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
... ich hatte mich eigentlich sehr auf den 7. Kluftinger gefreut;
aber leider ist dieses Buch das mit großem Abstand schwächste der Serie.
Vorhersehbare und zähe Handlung, keinen Überraschungen mehr - und Kluftinger als der "Depp der Nation" nur noch peinlich und überhaupt nicht lustig.
Man merkt, daß die Autoren wohl mit Krampf versucht haben, eine neue Folge zu schreiben.
Der Einfallsreichtum und der Geist der ersten Folgen ist völlig verschwunden.
Nr. 8 wird es für mich nicht geben.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwacher Klufti, 6. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Herzblut: Kluftingers siebter Fall (Kindle Edition)
Ok,hier und da ein paar Schmunzelstellen, aber die Autoren haben sich viel zu sehr leiten lassen
den Klufti als Weltfremden Trottel darzustellen.Ich liebe Kluftingers Art, aber diesmal habe auch ich gedacht "Mein Gott" wie kann man als Erwachsener Mensch und dazu noch als Kommissar so blöd sein. Stellenweise schon peinlich. Aber alles in allem wieder ein guter Fall und ansonsten sehr gut zu lesen. Von mir wegen der nicht angemessenen Darstellung der Hauptperson nur 3 Sterne.
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78 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter, solider Krimi, 27. Februar 2013
Ich verkneife mir eine Inhaltsangabe, da sie meist schon von anderen Rezensenten erstellt oder von amazon zur Verfügung gestellt wurde.

Endlich ist der neue Kluftinger draussen. Lange musste man warten. Aber besser länger warten als ein Buch runterhuddeln.
Dieser Krimi ist wieder etwas spannender, als bei 'Rauhnacht', der mir persönlich zwar auch ganz gut gefallen hat, aber da wurde der Bogen zwischen Langhammer und 'Klufti' etwas überspannt. Aber in 'Herzblut' ist der Krimi wieder etwas ausgewogener. Ein spannender Fall und ein gut dosierter 'Langhammer'.
Diese Serie gehört eher zu den soliden Krimis und nicht zu der reisserischen Sorte, so dass die Reihe nicht unbedingt für Jedermann geeignet ist.
Mir gefällt Kommissar Kluftinger nicht nur wenn er im Dienst ist, sondern auch seine private, etwas ungeschickte aber dennoch liebenswerte Seite. Ein bodenständiger Kommissar zum Schmunzeln.

Und noch eine kleine Anmerkung zu Rezensenten, die nur einen Stern vergeben, weil ihnen das Buch zu teuer ist. Man kann ganz frei und selbst entscheiden, ob man ein Produkt für einen bestimmten Preis kaufen möchte oder nicht. Man wird zu nichts gezwungen.
Ich halte nichts davon ein Buch schlecht zu bewerten, wenn man Buch gar nicht gelesen hat und nichts zum Inhalt beitragen kann. Ich denke, dass jeder Käufer durchaus in der Lage ist, dass Preis-Leistungs-Verhältnis für sich selber zu beurteilen.

4 solide Sterne für dieses herrliche Buch. Wer es etwas heiterer mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Spannender Krimi und trotzdem zum Schmunzeln.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Herzblut, 29. Dezember 2013
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Was ein nettes Geburtstagsgeschenk war entpuppte sich als eine der größten Pleiten: langatmig, langweilig, nichtssagend. Zum Glück habe ich mir das (teure) Buch nicht selbst gekauft. Die Erfolgslatte für die Autoren wurde immer höher gelegt, jetzt versuchen sie nicht mehr darüber zu springen, sondern laufen einfach untendurch. Selten habe ich so viele Seiten überblättert, viele Dialoge und Szenen waren nur noch peinlich. Über manche Charakterzüge konnte man in den ersten Büchern noch lachen, jetzt schämt man sich einfach. 2/3 der Seiten hätten gestrichen werden können, ohne die Handlung irgendwie zu beschädigen. Hat da das Lektorat geschlafen? An die Autoren: bitte eine kreative Auszeit nutzen.
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31 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur peinlich, 22. März 2013
Dies ist das erste Mal, dass ich überhaupt eine Rezension schreibe, aber nachdem ich Herzblut gelesen habe, muss ich es einfach loswerden:
Herzblut ist einfach nur peinlich. Das Skype-Gespräch mit dem "japanischen Papa" musste ich weiterblättern (es war einfach zu peinlich und unglaubwürdig-lächerlich) und auch ansonsten ist mir die Figur Klufti einfach zu deppert. Ich liebe Regionalkrimis, ich liebe auch Charaktere mit -nennen wir es schrulligen- Charaktereigenheiten. Aber die Figur Kluftinger ist einfach nur noch peinlich. Dabei sind die Darsteller in den ersten Büchern so liebevoll dargestellt worden und man war drauf und dran das Navi mit Zielort Altusried zu programmieren. Meine Bitte an die Autoren: Lasst es nicht zu, dass Kluftinger völlig vertrottelt. Der Regionalkrimi hat doch seine Stärken im Lokalkolorit und in der Darstellung der Einheimischen, der Landschaft und der regionalen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Meinetwegen kann man die Darsteller ja überzeichnen, aber doch nicht bis ins lächerlich-trottelig-doofe. Schade...
Ein enttäuschter Kluftinger-Fan
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zum TOTlachen..., 11. Januar 2014
Von 
Stefan Voggesser (Babenhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Vorab muss ich gestehen, dass ich "fremdgegangen" bin und das neue Buch der Autoren Klüpfel und Kobr nicht bei AMAZON sondern beim angeschlagenen WELTBILD-Konzern als Sonderausgabe im Taschenbuchformat gekauft habe. Dies zu meinem Geständnis, jetzt zur Rezension:

Man(n/Frau muss den Kommissar "Klufti" sowie den Schreibstil der (Spaß-)Krimiautoren mögen, um auch dieses Buch positiv zu bewerten. Entweder man ist ein Klufti-Fan oder nicht. Ich mag den Allgäuer und sein Team, da ich selber aus dem Unterallgäu komme und auch mit der beschriebenen geographischen Szenerie sehr vertraut bin.

"Herzblut" ist ein herzerfrischender Allgäukrimi mit viel Witz und Komik. Einen superspannenden Thriller darf man allerdings nicht erwarten...
Immer wieder werden die Lachmuskeln aktiviert. Auch "Insider-Reime" kommen im Buch vor, wie zum Beispiel der Reim zu zwei Kurorten: "Die Alten und die Doofen geh`n nach Bad Wörishofen. Willst du Weiber oder saufen, musst du nach Oberstaufen."
Herzhaft zum Lachen sind die Yogafiguren von Kluftinger ab Seite 145, zum Beispiel "Sich wild biegender Zipfel (anstelle "Sich im Wind wiegende Wipfel"), oder "Die kalbende Kuh bekommt die Presswehen", oder Kluftingers Yoga auf der Toilette: "Die fliegende Rolle mit dem weißen Schwanz", "Der weiße Riese druckt Würscht" (anstelle "Die weiße Schlange spuckt Gift")...
Witzig ist auch das Mantra von Kluftinger auf Seite 180: "Lecktsmichdochallemalkreuzweiskreuzkruzifixnochamalihrmalefizhuramentverrecktesaubande". Sogar Kluftingers Testament auf Seite 278 treibt einem die Tränen in die Augen...

Jetzt aber doch noch kurz zur Story: Kluftinger wird bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer Pressekonferenz erreicht, Zeuge eines Mordes. Seine Kollegen glauben ihm zunächst nicht. Kluftinger ermittelt also auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Es kommt zu weiteren brutalen Mordfällen. Neben der Ermittlungsarbeit steht Kluftinger auch privat unter Druck, da er seit Tagen unter starken Herzschmerzen leidet. Er stellt seine Ernährung um und macht einen Yogakurs...

Richtig "ernst" wird es erst im letzten Kapitel "letzter Tag" ab Seite 327. Ab Seite 364 wird es sogar "todernst" für Klufti, also auf knapp 50 Seiten Krimispannung...
Im Epilog ist dann alles wieder friedlich und ruhig. Es geht um Kluftingers Familie, Ernährung und Urlaubspläne. Die Auflösung des Falls erscheint vorher beiläufig...

Fazit: Ein 394-seitiger Alpenkrimi - "TOTal lustig"...
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man wünscht sich nur Eines beim Lesen dieses Buches....., 27. Dezember 2013
.....dass die Leser erlöst werden und diese beiden Autoren bitte bitte nie wieder einen Roman schreiben. Keine Situation ist den Autoren zu platt um sie nicht auf billigste Art und Weise noch weiter aus zu lutschen. Das ist schon mehr als fremdschämen - selbst die grenzdebilste Person auf dieser Erde würde sich nicht so saudumm verhalten wie Kluftinger - das nervt unglaublich! Handlung? Keine vorhanden - zumindest keine die sich nicht in einer 2-seitigen Kurzgeschichte abhandeln ließe.

Wäre es nicht mein E-Book würde ich das Buch direkt im Kamin verbrennen - zu mehr taugt es nicht!
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Herzblut: Kluftingers siebter Fall
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