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5.0 von 5 Sternen Lesen besser als Fernsehen? Hier ist der Beweis!
Dieses Buch hat geschafft, was keines zuvor vermochte: Ich schreibe meine erste Rezension. Weshalb? Damit SIE sich dieses einzigartige Werk nicht entgehen lassen!
Doch nun "Butter bei die Fische" - Gründe, weswegen Sie dieses Buch unbedingt lesen sollten:
1. Wenn Sie Fantasy lieben (Drachen, Zwerge, Riesen, Barbaren, Dämonen und Amazonen u.v.m.), dann...
Vor 1 Monat von Lego et legor (ergo sum). veröffentlicht

versus
43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber der Stil...
Anders als in manchen Rezensionen geschrieben, finde ich die Geschichte interessant, sie hält die Spannung aufrecht, so dass man auch weiterlesen möchte. Die Geschichte an sich ist in meinen Augen sehr gelungen, die Charaktere gut gezeichnet.

Aber: wenn man auch nur etwas Wert auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik oder Interpunktion setzt, dann kann...
Vor 24 Monaten von Markus B veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen besser als Fernsehen? Hier ist der Beweis!, 27. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mittland 1 - Im Schatten der Drachen (1350 Seiten Fantasy) (Kindle Edition)
Dieses Buch hat geschafft, was keines zuvor vermochte: Ich schreibe meine erste Rezension. Weshalb? Damit SIE sich dieses einzigartige Werk nicht entgehen lassen!
Doch nun "Butter bei die Fische" - Gründe, weswegen Sie dieses Buch unbedingt lesen sollten:
1. Wenn Sie Fantasy lieben (Drachen, Zwerge, Riesen, Barbaren, Dämonen und Amazonen u.v.m.), dann ist "Mittland" genau Ihr Fall!
2. Sie möchten dem Alltag entfliehen und völlig abtauchen? (Hoffentlich nicht nur ein halbes Stündchen, denn ich garantiere Ihnen: Es wird mehr!) - "Mittland" ist der Ort dafür!
3. Sie lieben Beschreibungen, die die Charaktere vor Ihrem inneren Auge Gestalt annehmen lassen? Die Sie die Luft der Fantasywelt schmecken lassen (auch wenn es nicht immer angenehme Gerüche bzw. Geschmäcker sind...)? - Volker Ferkau schafft es. seine Welt beinahe greifbar zu machen. "Mittland" hat eine Präsenz, die sonst eher im Kino erreicht wird (auf Riesenleinwänden und mit richtig "Wumms" in der Tontechnik). Mir schrillten fast die Ohren bei manchen Geräuschschilderungen und ich leide nicht an Tinnitus.
4. Die einzelnen Handlungsstränge der Geschichte verweben sich immer wieder miteinander. Die Handlung bleibt unvorhersehbar, da ständig "etwas passiert" und manche Figuren, bei denen man sich sicher war, sie in den Folgebänden (Trilogie) erneut anzutreffen, "über die Klinge springen" bzw. "gesprungen werden". (Ich gehöre zu denen, die im "Herrn der Ringe" der Meinung waren, dass Boromir zu verschmerzen sein. Hier bange ich nach dem Tod einer Figur, die ich sehr schätzte, umso mehr um meine beiden Favoriten. Ich lese gerade den zweiten Teil, nachdem ich den ersten verschlungen habe. Man muss einfach wissen, wie es weitergeht.
5. Wieso diesen Roman? Ist ein Vergleich zu Tolkiens HdR nicht vermessen? - Keineswegs. Im Gegenteil. Ja, es gibt Parallelen: Gefährten, verschiedene Wesen, das Weltgeschehen betreffende Missionen. ABER: Hier ist kein Wesen einfach nur gut oder böse. Es gibt keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern alles ist Yin und Yang, also glaubwürdig und nachvollziehbar. Nachvollziehbar deshalb, weil Volker Ferkau jedem Lebewesen, das die Handlung beeinflusst, eine Hintergrundgeschichte verleiht, die dessen Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen in ein graues (um in der Farbmetapher zu bleiben) Licht rückt. Und dies ist eine der EINZIGARTIGKEITEN dieses Werkes: Man verachtet den Folterer, den Mörder, den berechnenden Machtmenschen für seine Taten, aber man versteht, weswegen er/sie so handelt. Einige Erlebnisse im Leben hinterlassen (tiefe bis unheilbare) Wunden in der Seele und das lässt Gefühlskälte, Grausamkeit oder Machthunger eher begreifen, wenn auch nicht entschuldigen. Denn auch das zeigt V. Ferkau: Das denkende Wesen hat meist eine Wahl. Ich schreibe "meist", weil es auch die eine oder andere Episode gibt, in der ein Wesen aufgrund seines Instinkts handelt, ohne zuvor zu denken und daher Schaden anrichtet oder selbst zu schaden kommt oder beides. (Denn ein Mord richtet nicht nur Schaden beim Getöteten und dessen Hinterbliebenen an, sondern auch beim Täter. Die Gewissensbisse, charakterliche Veränderungen und Ansätze zu Reue bzw. sogar Buße zeigt Herr Ferkau auf und lässt die Figuren sich stetig weiterentwickeln. - Selbstredend nicht immer durch Tod, sondern durch verschiedene schicksalhafte Ereignisse.)
6. Eine weitere Seltenheit im Fantasygenre ist die psychologische Tiefe der Charaktere, die nicht selten durch ihre Selbstreflektion oder auch philosophische Erkenntnisse überraschen. Ich kenne den Hintergrund des Autors nicht, aber er muss ein Menschenkenner sein, so genau wie er die inneren und äußeren Beweggründe der Figuren (ich bin oft versucht "Personen" zu schreiben, weil die Figuren eben so plastisch sind) schildert.
7. Die beiden Kritikpunkte "zu kompliziert" bzw. "Sprache" kann ich nur bedingt nachvollziehen.
Ist "Mittland" kompliziert? - Wer mit anderen Fantasybüchern ("Lied von Feuer und Eis", "Herr der Ringe", u.Ä.) keine Probleme hatte wegen der großen Anzahl der Personen oder Schauplätze, der wird auch hier keine haben.
Die Sprache. - Allen Ernstes: Ich liebe Sprache! In Cornelia Funkes "Tinten-Trilogie" jubelte ich über jede Personifikation und jede Metapher. Das Verrückte in "Mittland" ist, dass die Bilder derart einnehmend mein Gehirn fluten, dass ich aufgehört habe, Stilmittel als solche zu genießen, sondern sie einfach in die Gesamtheit meines Leseerlebnisses integriere. - Aber vielleicht bezog sich die Hauptkritik auf die (frühere) Version, in der es wohl vermehrt Rechtschreib- und Grammatikfehler gegeben haben soll. Dies ist hier nicht mehr der Fall. Sicher, ganz ohne kommt auch "Mittland" nicht aus. Aber ich habe bedeutend Schlimmeres gelesen! Im Verhältnis zur sagenhaften Seitenanzahl ist die Anzahl der Fehler verschwindend gering. Und man darf nicht vergessen, dass man hier kein gebundenes Buch für 20 Euro kauft (und auch in solchen habe ich schon Fehler gefunden, obwohl ich wirklich nicht danach gesucht hatte), sondern ein E-Book zu einem wirklich sensationellen Preis!
8. "Mittland" nimmt den Leser mit auf eine phantastische Reise, während derer man lacht und weint, denkt und abgelenkt wird, entspannt und voller Spannung umblättert. - DANKE, Herr Ferkau, für dieses wundervolle Leseerlebnis!

Zum Schluss noch eine Auswahl meiner Lieblingszitate, die hoffentlich ein wenig die Vielseitigkeit von "Mittland" widerspiegeln:

Zwerg Frethmars Wams wurde von einer Möwe "verziert". Etwas später ereignet sich Folgendes: "Er warf sich auf den Bauch und kroch über die Holzplanken. Sie rochen nach Teer und Salzwasser. Über ihm kreiste ein Möwenschwarm. Verschwindet endlich! Sie keckerten und kreischten, als lachten sie ihn aus. Vermutlich war die Kackmöwe die Anführerin!"

Murgon (Herr von Unterwelt; herrlich (un-)vorhersehbar): "Traurigkeit ist das Los der tiefen Seelen!, dachte Murgon und ließ sich treiben. Sie ist nicht nur das Los, sondern des Wahnsinns Amme, fügte er in Gedanken hinzu, was ihm ein Kichern abrang. Wie kam es, dass er seit einigen Tagen vermehrt die düsteren Gefilde seiner Seele beschritt? War es die seelenvolle Furcht vor den Wächtern? Waren es Bedenken, seine Kraft könne versiegen? War es Wahnsinn?"
(Was die Frage nach sich zieht, ob sich der Wahnsinnige fragt, ob er wahnsinnig ist.)

"Ja, er kannte den Schmerz. Einer, der ewig währte und nie endete. Kein Schmerz war schwerer zu ertragen als die Erinnerung an ein vergangenes Glück."

"Er wird Mittland im Sturm erobern.' `Und dann?' [...] `Diese Frage stellt sich einem Despoten nicht. Sein Ziel ist der Weg. Für ihn gibt es kein danach. Wenn er Mittland erobert hat, wird er sich die Sterne suchen, um dort zu kämpfen, vielleicht sogar gegen die Götter."

Conner brummte: "Dann komm mit, Zwerg!' `Ich heiße Frethmar.' `Alles klar, Zwerg!'" - Genial, oder? Ich bin zwar nicht gerade ein Fan von Conner (mein Favorit ist Darius Darken - ein herrlich sprechender Name!), aber dieser Spruch ist so toll, dass ich gedenke, ihn in mein Repertoire (z.B. für freche Kollegen) aufzunehmen. Und Kopieren ist in diesem Fall die höchste Form der Wertschätzung. :-)

"Warum glaubst du zu sein, wie du bist? Wenn sie darüber nachdachte, würde diese Frage alles in Frage stellen. Das wusste sie. Dieses Rätsel sprach einen feinen Nerv in ihr an, der hin und wieder entflammt war. Bin ich ein Objekt? Bin ich das, was man von mir verlangt? Definiere ich mich darüber?"

"Das absolute Grauen. Die Tiefe der Dunkelheit. Schwarz war bisher für sie nur eine Farbe gewesen, doch nun hatte sie eine fast greifbare Präsenz. Dick wie Sirup und grausam."

"Wer fragt, bleibt ein Narr für einen Vormittag, wer nicht fragt, für alle Zeiten."

Das war nur eine winzige Auswahl meiner Lieblingszitate, aber jetzt muss ich Schluss machen. Mein Kindle (auf dem der 2. Teil von "Mittland" auf mich wartet) ruft nach mir. ;-)
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Geschichte, aber der Stil..., 12. September 2012
Anders als in manchen Rezensionen geschrieben, finde ich die Geschichte interessant, sie hält die Spannung aufrecht, so dass man auch weiterlesen möchte. Die Geschichte an sich ist in meinen Augen sehr gelungen, die Charaktere gut gezeichnet.

Aber: wenn man auch nur etwas Wert auf korrekte Rechtschreibung, Grammatik oder Interpunktion setzt, dann kann ich nur vom Kauf abraten. Der nahezu durchgängige Fehlgebrauch von "das" und "dass" hat mich manchmal beim Lesen aufschreien lassen. Ebenso die stellenweise abenteuerliche Kommasetzung. Manchmal wünscht man sich auch, der Autor würde "schwierigere" Begriffe einfach mal nachschlagen und nicht nach Gehör niederschreiben. Auch die Charaktere "sprechen" manchmal sehr hölzern, "hmpf".

Dennoch, die Geschichte ist gut, was mir eigentlich sehr wichtig ist. Die riesige Masse an grammatikalischen Fehlern, Rechtschreibfehlern und Fehlern bei der Zeichensetzung lassen es meiner Meinung nach trotzdem nicht zu, mehr als 3 Sterne zu vergeben.

Bitte, lieber Herr Ferkau, lassen Sie über Ihr nächstes Werk noch jemanden drüberlesen, damit eine gute Geschichte nicht durch solche Formalia getrübt wird.

Update: Wie in den Kommentaren zu meinem Beitrag zu lesen, soll es eine neue Version des Buches geben, das angeblich fehlerbereinigt sein soll. Dies kann und werde ich nicht überprüfen, somit bezieht sich meine Rezension auf eine alte Version des Buches. Ich werde die Bewertung aber dennoch nicht löschen, da es für manch einen interessant sein kann, in welcher Form dieses Werk hier im Shop anfangs eingestellt wurde.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Brecher!!, 2. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mittland 1 - Im Schatten der Drachen (1350 Seiten Fantasy) (Kindle Edition)
Ich hatte mir dieses Buch zunächst zum lesen während einer Woche Urlaub geliehen. Mittlerweile habe ich alle drei Bände gekauft.
Als Fantasy-Möger und HdR-Fan vergleicht man natürlich bewusst oder unbewusst solche Art Literatur mit dem Tolkien-Epos.
Ich muss allerdings sagen, dass mein Eindruck bereits nach ca. 150 Seiten der war, dass dieses Buch - anders ist.

Ja, es gibt Elfen, Drachen, Zwerge, Menschen, Riesen, liebenswürdige Barbs (nehmen wir die als Hobbits :-)), es gibt Gute und Böse, es gibt Helden, und es gibt Amazonen. Ich habe aber noch nie ein Werk gelesen, das mit all dem eine derartig filigran verflochtene Geschichte entwickelt, in der JEDER wichtige Charakter eine persönliche ausdetaillierte eigene Geschichte hat, die erzählt wird. Das Wissen um die Triebfedern der einzelnen und deren Vergangenheit/Hintergrund beschäftigt das Hirn beim Lesen zuweilen noch zusätzlich.

Dabei hat man zu Beginn genug zu tun, der Geschichte selbst zu folgen. Man weiß noch nichts, es gibt fünf oder sechs Stränge, die nebeneinander her laufen. Die treffen sich natürlich, aber nicht alle gleichzeitig, manchmal treiben sie aich wieder auseinander, und es gibt etliche unerwartete Wendungen.

Gepaart mit der sehr ausgeprägten Fantasie des Autors bin ich geneigt zu sagen, dass dieses Werk ein Juwel ist.
Fünf Daumen hoch! Nichts auszusetzen! Und das für 3,99 EUR. Meine Güte, was will man mehr...
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Roman, 3. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Mittland 1 - Im Schatten der Drachen (1350 Seiten Fantasy) (Kindle Edition)
Mit Vergnügen las ich diesen ersten Band auf dem zweiten Kindle meines Freundes. Nun gibt es hier über hundert Rezensionen, viele begeisterte, andere kritischer.

Was erwartet den Leser in Mittland 1?

Die liebenswerten Bewohner einer kleinen Insel werden von Drachen überfallen, es gibt Tote, und die Häuptlingstochter wird entführt. Dies geschieht, wenn man noch glaubt, der Roman sei vielmehr etwas für Jugendliche. Das Grauen, das über die Inselbewohner hereinbricht, wirkt jedoch sehr real und wird entsprechend geschildert. Dazu kommt, dass man den Hauptpersonen so viel näher kommt. Man leidet regelrecht mit.

Volker Ferkau scheint gewusst zu haben, dass er die Handlung auf viele 1000 Seiten festlegt, denn bevor man sich mit einer Situation anfreundet, kommt eine neue hinzu. So fügt der Autor viele handelnde Personen dazu, was immer spannend ist, aber gute 300 Seiten braucht, bis alle ‚versammelt’ sind. Mit einem durchschnittlichen IQ lässt sich das verkraften. Entsprechend belohnt wird man dann.

Erstaunlich, dass einige Rezensenten das zu kompliziert finden, andere wieder Groschenheftschreibe unterstellen, na, was denn nun? Ich finde die bis zu sechs Handlungsstränge nicht zu kompliziert, vielmehr wird dadurch eine erhebliche Spannung aufgebaut.

Ferkau scheut sich, seine Helden flach zu zeichnen. Jeder kann gut sein, jeder böse. Auch hier gehen die Meinungen der Leserschaft weit auseinander. Jemand regt sich auf darüber, dass Bluma ein ziemlich schräger Charakter ist, andere finden das fabelhaft. Auch der Lord der Unterwelt, Murgon, wird ambivalent gezeichnet. Hinzu kommt etwas einfache Philosophie, von simpler Schreibe kann also nicht die Rede sein.

Und wie ist es mit der Action? Für meinen Geschmack fließt ausreichend Blut. Auch die Schilderung ist prägnant (allerdings im Gegensatz zum Folgeband tatsächlich 'zahm'), Kummer und Leid werden wie Sieg und Freude ausführlich geschildert. Kämpfe der Kämpfe willen kommen in Mittland nicht vor.

Nicht zuletzt die Heldentypen sorgen für Spaß. So viele Bücher Markus Heitz auch über Zwerge schreibt, einen wie Frethmar Stonebrock hat er noch nicht erfunden (das sage ich als Heitz-Fan).

Oder die Barbs, deren Namen alle mit 'B' beginnen. Sie sind allesamt farbiger und näher am Leben als die Hobbits. Schließlich gibt es einen ungehobelten Barbar, in den man sich sogleich verliebt. Eine Handvoll Amazonen noch, und das Abenteuer nimmt seinen Lauf.

Mit dem Manndämon Darius, einem Menschen, der gleichzeitig ein Dämon aus Unterwelt ist, ist Ferkau ein großer Wurf gelungen. Wie dieser schwarze dämonische Riese gemeinsam mit der kleinen Bluma auf der Flucht ist, hat etwas ganz außergewöhnliches.

Ein Rezensent schrieb etwas über Ferkaus 'Gutmenschen' und wie langweilig das wirke. Besonders im Handlungsablauf bei den Riesen zeigt Ferkau, wie wichtig ihm Liebe, Freundschaft und Mut sind. * Vorsicht! Spoiler! * Nicht zuletzt lässt er die große Riesenschlacht ausfallen, indem zwei Freunde die Bösen mit einer Finte verjagen.

Auch Bluma und der Teich sind ein Thema der Liebe, wozu Agaldir, der Magier, einiges zu sagen hat.

Vielleicht ist dies das Geheimnis des Mittland-Erfolges. Jeder findet etwas, das ihm gefällt.

Tatsächlich ist die Schreibweise von Mittland 1 etwas einfacher, als im großen Folgeband, der insgesamt erwachsener, aber auch düsterer wirkt. Die vielgeschmähten Schreibfehler sind weniger tragisch, als man meinen sollte. Vielmehr scheint dieses Thema bei den Rezensionen ein Eigenleben gewonnen zu haben, wie auch bei Band 9 der Serie von George R. R. Martin, wo man sich nur noch mit diesem Thema beschäftigt und die Inhalte übersieht. Hierbei sollte man bedenken, dass Martin in einem großen Verlag veröffentlicht und ein kompletter Roman als eBook (Teilung in 2 Bände) mal locker 20 Euro kostet. Wenn sich dann ein kompletter Band liest, als hätte der Übersetzer ein schlechtes Übersetzungsprogramm abgespult, ist solche Kritik verständlich. Bei Mittland sollte man des hinsichtlich auf dem Teppich bleiben. Jeder hat die Möglichkeit, mit der sehr ausführlichen Leseprobe für sich zu bestimmen, ob der Roman etwas ist oder nicht.

Für 3,99 bekommt man beste Unterhaltung, die zu keiner Zeit langweilt und mit wunderschönen Szenen aufwartet. Ich hoffe, Ferkau wird noch sehr lange im Mittland verweilen.
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18 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Einfach geschrieben..., 2. Juli 2012
meinte mein Vorredner und fand das gerade gut an diesem Roman.
Da Geschmack aber nun einmal verschieden ist, muss ich sagen, dass es gerade diese Einfachheit war, die mich immer dazu brachte das Buch kopfschüttelnd zur Seite zu legen. Ich habe mich nicht weiter mit dem Autor befasst, aber auf mich wirkte es wie ein Erstlingswerk und nicht wie der Roman eines "reiferen" Mannes. Für mich ist es einfach kein besonders schöner Schreibstil. Nun bin ich wirklich kein Germanistiker sondern nur ein Leser der schon dutzende von Fantasy-Welten mit Hilfe von grossartigen Autoren durchwandert hat. Diese war mir zu kindlich, zu plump beschrieben, zu stereotyp. Da das aber ja jeder anders sieht, will ich versuchen es wie folgt einzuordnen : Wenn ich einmal Stephen R. Donaldson und Jennifer Roberson für Ihre Schreibstile mit "sehr gut" beurteile, dann vergebe ich hier ein "mangelhaft". Muss dabei aber zugeben, dass ich das Buch aus diesen Gründen nicht bis zum Ende gelesen habe.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich will mehr ... und zwar Qualität, Sinn, Antworten und weniger Fehler!, 19. Juli 2012
Ich habe wohl noch die alte Version erwischt, was aber nicht entschuldigt, dass mein Roman etliche, teils nervige Fehler enthält. Manchmal musste ich wirklich kopfschüttelnd das Buch weglegen.
Leider ist bei mir auch nie ein wirklicher Lesefluss bei diesem Werk entstanden. Sicher sind so einige Ideen des Autors nicht uninteressant, aber das ewige wiederholen und aufzählen von bereits bekannten Gegebenheiten bremst einen brutal aus. Zudem werden allerlei Fragen aufgeworfen, aber kaum Antworten geliefert. Und wenn, dann sind diese unausgereift oder derart erzwungen, dass man einen Knoten im Magen hatte. Teils sind auch Nebengeschichten enthalten, welche derart sinnfrei in die Hauptgeschichte eingefügt wurden, dass man sich zuweilen in einem anderen Buch wähnt. Oder es werden langatmige Hintergründe zu Personen ausgeführt, welche dann 5 Seiten später sterben. Eine Geschichte hat bisweilen gar keinen Sinn und Ende erkennen lassen (der Ron).
Die Qualität des Schreibstils kann sich nicht ansatzweise mit Größen wie Hennen, Heitz oder anderen messen. Da fehlt noch viel ... sehr viel.
Ich habe mich durch das Buch wahrlich hindurch gequält, da ich das Ende lesen wollte. Dumme Idee ... und nur auf einer Rezi basierend, welche behauptete, dass der zweite Teil des Zyklus besser wird. Bleibt aber leider bei der Behauptung.
Alles in allem günstiger Lesestoff der aber über zwei wohlwollende Sterne nicht hinaus kommt. Dann lieber 10-20 Euro für ein gutes Buch!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantasy made in Germany, 6. Juli 2012
Wer Fantasyserien wie Midkemia, Nebelgeist, Zauberschiffe etc kennt weiß: die besten Sagen fangen klein und harmlos an. Niemand will zum Auftakt ein hochkomplexes Buch lesen, sondern etwas leichtes. Eine - vielleicht noch belanglose - Story die zu unterhalten weiß und spannende Charaktere. Doch die genannten Reihen wurden dann immer komplexer. Die erste Story war nur ein laues Lüftchen. So auch bei Mittland.

Ja, der Stil ist einfach - na und? Dafür ist es ein spannendes Buch, oder 5 Taschenbücher, für jene, die damals die Taschenbuch-Version gelesen haben. Gerade mit diesem Wissen, sollte es nicht verwundert dass der Autor in diesem Buch immer besser wird. Er musste eben logischerweise ersteinmal in die Charaktere, in die Welt, in die Story hineinfinden. Und dies gelang ihm bestens. Schon der zweite Band laß sich damals deutlich besser und spannender als der erste. Und do gings bis zum Finale weiter. Nun gut, das Finale hat mich persönlich enttäsucht weil zuviel Potential vergeudet wurde, aber das ist auch Platzabhängig.

Dennoch vergebe ich 4 Sterne, denn ich lese auch den zweiten Zyklus. Wäre ich nicht vollkommen überzeugt, würde ich ja nach Zyklus 1, nicht mehr mitlesen. Den fünften muss ich leider abziehen, eben weil das Finale sehr schwach war.

Am besten ließt jeder selbst diesen spannenden Roman - immerhin gibt es bereits einen zweiten Zyklus, der dritte ist in Arbeit und vielleicht folgt noch mehr. Die Mehrheit findet das Werk also gut, und das sollte anerkannt werden. Dennoch sollte auch anerkannt werden, wenn jemand sachliche negative Kritik vorbringt. Der Autor kann mit "Is Mist, weil zu einfach..." ja nichts anfangen.

Der Roman ist nicht das beste was es gibt, aber er liegt auch deutlich über dem Mittelfeld. Ein kleines Juwel, das hier und da eine Macke hat.

Es lohnt sich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mittland 1 - Im Schatten der Drachen (1350 Seiten Fantasy) (Kindle Edition)
Spannend geschrieben mit wechselnden Blickwinkeln. Genau so gut wie das Lied von Feuer und Eis, allerdings nicht so brutal und obszön.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mittland 1 - Im Schatten der Drachen (1350 Seiten Fantasy) (Kindle Edition)
Packende Story und sehr schön geschrieben. Freue mich schon auf den zweiten Teil der Saga.Sogar eine Karte von Mittland kann man sich im Internet herunterladen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr abwecklungsreiche lektüre, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mittland 1 - Im Schatten der Drachen (1350 Seiten Fantasy) (Kindle Edition)
die vielen spielorte sind manchmal etwas schwere kost .aber die spannung leidet dadurch nicht .es gibt einige wiederholungen die man kürtzen oder steichen könnte.aber alles in allem habe ich dieses buch genossen.beim lesen ist die zeit wie im flug vergangen.und was mir besonders gefallen hat waren die geistrechen spüche bzw.anmekungen.!!
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