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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers
Geschichte:
Da will ich nicht viele Worte verlieren. Es gibt unglaublich viel zu erfahren und es ist sehr spannend. Natürlich wieder mit einem wissenschaftlichen Hintergrund. Jedoch diesmal nicht in Bezug auf die Morphogenetische Feldtheory. Ich giere nach dem dritten Teil.

Grafik:
Für den Anfang gewöhnungsbedürftig, wirken die...
Vor 19 Monaten von Martin S. veröffentlicht

versus
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante und fesselnde Story, aber für mich zu zähes Spielerlebnis
Visual Novels auf Handhelds sind seit dem DS auch hierzulande auf dem Vormarsch. Dabei sind die Grenzen zwischen Adventure und Visual Novel oft fließend oder verschwimmen. Storytechnisch ist Virtue's Last Reward interessant und fesselnd, wenn auch etwas sehr abstrus - man möchte aber unbedingt wissen, wie es weitergeht und was das ganze Szenario zu bedeuten...
Vor 15 Monaten von 841968 veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers, 13. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Geschichte:
Da will ich nicht viele Worte verlieren. Es gibt unglaublich viel zu erfahren und es ist sehr spannend. Natürlich wieder mit einem wissenschaftlichen Hintergrund. Jedoch diesmal nicht in Bezug auf die Morphogenetische Feldtheory. Ich giere nach dem dritten Teil.

Grafik:
Für den Anfang gewöhnungsbedürftig, wirken die Charaktere erst einmal nicht so hübsch wie die Sprites aus 9 Hours, 9 Persons, 9 Doors. Man gewöhnt sich aber recht schnell an die Optik und dann sehen die Figuren zumeist auch wesentlich lebensechter und besser aus. Das Spiel ist alles in allem auch sehr liebevoll umgesetzt worden.

Gameplay:
Was mich beim Vorgänger "999" erheblich gestört hat war, dass sich Erlebnisse der verschiedenen Handlungsstränge nicht auf einen erneuten Durchlauf auswirken. Man wusste wer jemand ist, oder was genau wo hinter steckte, konnte das aber nicht einbringen. Stattdessen musste man bei den Auswahlmöglichkeiten rumprobieren, bis man ein neues Ende freigeschaltet hat. Und ich muss sagen, die vielen Voraussetzungen für das True Ending waren schon fast lächerlich.
Virtue's Last Reward macht das besser. Man kann einen Handlungsstrang nur dann konsequent zuende spielen, wenn man die benötigten Informationen hat. Diese bekommt man wiederum aus anderen Handlungssträngen, sodass die verschiedenen Äste der Geschichte geschickt miteinander verstrickt sind und man immer wieder auf neue Informationen stößt. Und es ist sehr befriedigend, wenn man aufpasst und dann an der richtigen Stelle den richtigen Code notiert hat.
Dazu ist die Memofunktion bestens geeignet, mit der man auf zwei Seiten Notizen machen kann. Ich war anfangs verwundert, weil ich dachte mein Display habe ne Störung, musste dann aber Feststellen, dass wie bei einer Erinnerung die Notizen mit jedem Spieldurchlauf ein bisschen weiter verblassen. Wer also nicht aufpasst, verliert wertvolle Informationen. Da es in dem Spiel auch viel um das Thema Gedächtnis geht, eine raffinierte Sache.
Auch das Textüberspringen funktioniert jetzt besser. In "999" brauchte man bis zur ersten Auswahl, selbst mit Textüberspringen, locker fünf bis zehn Minuten und man musste für jeden Textblock das Steuerkreuz drücken.
Nun stellt man die Funktion, statt auf Manuel oder Auto, einfach auf Skip und rast in turbulenter Fahrt durch bereits gelesene Textblöcke um punktgenau an neuen Inhalten zu stoppen. Großartig.
Was vielleicht das Wichtigste ist. Es gibt wieder ein Nonary Game. Aber mit veränderten Regeln. Ich war anfangs skeptisch, aber dann hat es mich doch gefesselt. Vermutlich wäre es sehr langweilig geworden, wenn man schon wieder das alte Quersummen Zeug hätte spielen müssen. Das Nonary Game: Ambidex Edition, fügt dem Spiel eine weitere Komponente hinzu, durch die man seinen Pfad bestimmen kann.

Rätsel:
Was soll man sagen. Immer fair und immer schaffbar, wenn auch meist sehr fordernd. Auch bekommt man diesmal keine ungewollten Hinweise. Wenn man die Kopfnuss alleine knackt, gibts ne dicke Belohnung, wenn es zu schwer ist, dann stellt man das Rätsel auf Easy und bekommt eine kleinere Belohnung. Auch bekommt man für gelöste Rätsel nun Passwörter, so dass schon einmal gespielte Räume, beim erneuten Durchlaufen bequem übersprungen werden können (das Passwort hat man ja schon).

Fazit:
Das Spiel hat sich in meinen Augen konsequent weiterentwickelt und alles eingelöst, was der Vorgänger zwar versprochen, teilweise aber doch unerfüllt gelassen hat. "999" war schon ein klasse Spiel und es war ein Spaß mitzufiebern und zu überlegen, wer in wiefern verwickelt ist.
Virtue's Last Reward treibt das Ganze noch ein Stück weiter und ich freue mich schon sehr, auf die Fortsetzung der Zero Escape Reihe.

Achja:
Für alle Versierten der japanischen Sprache. Das Spiel hat eine japanische Sprachausgabe der Charaktere. Bis auf den Hauptcharakter und ein paar wenige Passagen sind alle Figuren komplett vertont. Ich verstehe leider nichts davon, aber es gibt dem ganzen Spiel noch mehr Tiefe und Glaubwürdigkeit und die Sprecher sind einfach Klasse.

So, das wars soweit von mir.

Have a happy traitor.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vorsicht, kann einen lange an den 3DS fesseln!, 24. März 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Vorweg:
Dies ist mein erstes Visual Novel-Game, daher kann ich es nicht mit anderen vergleichen.

Nach langem hin und herüberlegen hab ich mich letztendlich dazu durchgerungen, mal mit diesem Genre auf Tuchfühlung zu gehen, dies
tat ich mich dem Kauf des Games >Virtue's last reward<

Und ich wurde positiv überrascht!

Was das Spiel bietet:

-Eine sehr interessante Story, die mehr als einmal Fragen über Fragen aufwirft, die jedoch nach einigen Spielstunden meist mit einem
Aha-Effekt beantwortet werden

-Knifflige Rätsel, welche einen wirklich fordern, jedoch nie unfair sind. Außerdem ist das Erfolgserlebnis toll, wenn man schließlich mit einem dieser Rätsel fertig ist!

-Interessante und vor allem tiefgründige Charaktere, mit denen man sich gut, oder auf Kriegsfuß stellen kann.

Ich selbst habe mittlerweile 15 Spielstunden mit Virtue's last reward verbracht und bin noch nicht mal zur Hälfte fertig, es hält
also eine Menge Spielzeit in petto, sollte man es 100% durchspielen wollen. Mich persönlich fesselt es immer ziemlich lange an die
Konsole, allein schon die Spannung die durch die Story und die Spielatmosphäre aufgebaut wird, hält einen vom ausschalten ab.

Ich persönlich bin also begeistert von dem Spiel und kann es daher nur weiterempfehlen! :D

-Spannung bis zum bitteren/guten Ende. Damit meine ich, dass das Spiel viele Wendungen und Verläufe hat, die man mit seinen
Entscheidungen selbst ebnet. Man erntet, was man sät, trifft bei diesem Spiel wohl am besten zu.

Was man für das Spiel bereithalten sollte:

-Englischkentnisse, man muss kein Englisch-Wörterbuch sein um die Story verfolgen zu können, doch ist ein wenig Grundwissen schon angebracht.^^

-Geduld, einige Rätsel können doch sehr fordernd sein und dementsprechend viel Zeit in Anspruch nehmen..
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein "epischerer" nachfolger, 21. August 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Nach zweimaligem durchspielens dieses games sowie durchspielens des ersten teils in der serie fühle ich mich bereit, eine rezension zu schreiben. Da sich viele schon über die gamemechanik geäußert haben, werde ich mich was diese rezension betrifft auf's "feeling" verlagern, und werde probieren, dem potenziellen käufer - ganz ohne spoiler - die erfahrungen näherzubringen, die dieses spiel bietet.

Als ich VLR zum ersten mal spielte, war ich mit dem genre des 'visual novel' noch nicht vertraut. Ich spielte dieses spiel das erste mal auf der vita, weil es für psplus kunden gratis zu haben war. Eines mal vorweg: Ich war komplett begeistert. Es war für mich, was ich rollenspielen vorwarf fast nie zu sein: echt story-heavy, und keine stat-erhöh-simulation, in denen die geschichte wenig mehr als ein dünner vorwand für den nächsten area-grind ist, und alle charaktäre aus 'üblichen verdächtigen' bestehen. Die dialoge im spiel sind meiner meinung nach spitze, von tiefgründig über rührend oder ernst bis lustig ist alles dabei, und das spiel rutscht nie ins kiddie metier ab. Von stereotypen, abgedroschenen charaktären kann in diesem spiel wahrlich keine rede sein. Jeder ist auf seine art und weise lustig, bosartig, traurig und erregt, und man merkt, das das spiel mit liebe gestaltet, und alles bis ins letzte durchdacht ist. In einer spielewelt voller me-too klone ist es echt erfrischend, mal wieder was zu spielen, das neu und wirklich kreativ ist.
Erstmaligen spielern dieser reihe würde ich dringend nahelegen, es einfach "blind" zu spielen, und sich keine gedanken darüber zu machen, wie man am schnellsten an alle endings kommt. Hab die ersten 30 stunden einfach drauflos gespielt, und hatte damit einen heidenspaß.

Nach 30 stunden spielzeit auf der vita (in denen ich leider das wahre ende nicht zu sehen bekam, bevor mein psplus abo auslief..) hätte ich dem spiel glatt 5/5 punkten gegeben.

Warum nur 4, und nicht 5 sterne? Zwei gründe. Zum zweiten, subjektiven grund komme ich gleich; hier einmal der erste, objektive: Die 3DS version des spiels hat einige bugs, man sollte im Pressure Exchange Chamber NIE speichern, auch nicht in den Crew Quarters, man riskiert damit, seinen spielstand zu verlieren. In allen anderen räumen ist es sicher zu speichern. Zum zweiten friert und / oder ruckelt das spiel gerne mal im Q zimmer (hatte gerade das würfelpuzzle fertig da wollte das spiel nicht mehr, und ich musste eine weitere halbe stunde ins gleiche puzzle investieren.)

--An dieser stelle will ich explizit erwähnen, wie vorteilhaft es ist, mit der geschichte des ersten teils vertraut zu sein. Das mit den "paar querverweisen" kann ich nicht wirklich nachvollziehen, für mich ist es definitiv eine fortsetzung, und nicht wenige "aha" momente gehen erst so richtig auf, wenn man den ersten teil schon kennt. Ich bin froh, das ich es bei meinem ersten anspielen (bevor ich 999 spielte) nicht bis ganz zum ende geschafft habe, es hätten mich so einige offenbarungen (am ende, aber auch ein paar im spiel verstreute) nicht halb so viel interessiert, geschweige denn das extra ende, das man kriegt wenn man alle goldenen archive gesammelt hat. Ja, das spiel macht auch so ungemein spaß, allerdings gibt es einem noch einmal echt viel, wenn man mit dem ersten teil vertraut ist. Deswegen meine starke empfehlung den ersten teil zuerst zu spielen. Es ist trotzdem man es gut ohne vorkenntnisse spielen kann, eine fortsetzung der geschichte des ersten teils.

Jetzt zum subjektiven grund für die 4 sterne. So angetan nach dem ersten anspielen wie ich war, hätte ich nie gedacht, das mir das erste noch besser gefallen würde, aber gerade das erste hat mich auf ganzer linie überzeugt. Mir persönlich erschien die geschichte sowie die charaktäre im ersten einfach greifbarer, ich konnte mich mit ihnen identifizieren, und mochte sie einfach mehr. (Wohl die im zweiten spiel mmn etwas lustiger sind.) Von der story her war der erste teil um einiges weniger "episch", genau das hat mir daran aber gefallen. Es war, sofern man auf charakterentwicklung und auf die beziehungen zwischen den charaktären wertlegt, meiner meinung nach einfach emotional ergreifender als der zweite teil. Auch deswegen empfehle ich den ersten teil stark, wohl er sicher nicht ohne seine eigenen fehler ist.
Ebenfalls ein grund für die 4 sterne: mir wurden nach einer weile die ewigen tür auf / tür zu animationen und kartensequenzen zu blöd. Generell ruckelt das spiel manchmal und ein paar der dialoge sind wirklich entbehrlich / zu viel des guten. Hält sich aber auf jeden fall in grenzen und ist meiner meinung nach nicht mehr als einen stern abzug wert.

Fazit: Wer mit den hie und da passierenden bugs und rucklern kein problem hat, kann sich getrost noch einen stern zu meiner beurteilung dazudenken, das spiel ist wirklich rundum gut. Erfrischend und schön, das es auch solche spiele gibt. Klare kaufempfehlung, vergesst nur nicht, euch auch noch den ersten teil zu holen! ;)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd wie schon der 1. Teil (ein Game-must-have!), 17. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Ich habe bereits den 1. Teil dieser einfach nur genialen Spiele gespielt und war sofort in den Bann gezogen.
Es ist (mal wieder) einfach nur genial wie sich am Ende alle Handlungsstränge zu einer sehr gut ausgeklügelten Geschichte zusammenfassen (was anderes hatte ich auch nicht erwartet.)
Die Räume waren wesentlich schwieriger als noch im 1. Teil. An manchen Stellen war ich sogar am überlegen, das ein oder andere Rätsel nachzugooglen.
Habe insgesamt 50 Stunden Spielzeit in das Spiel gesteckt (dazu kommt nochmal vielleicht eine Stunde sich mit allen Hintergrundinformationen zu befassen, die man im laufe des Spieles freischalten kann. Die Infos sind unabhängig von der Story, jedoch interessante Informationen über den ein oder anderes Aspekt aus dem Spiel selbst und aus 999 aufgreifen und erklären.)

Und auch schon wie beim Vorgänger ist das Ende ein großer Knall alles, was man wirklich nie erwartet hätte.

Ich würde allerdings empfehlen, das Vorgängerspiel wirklich davor zu spielen, da es doch alles irgendwie zusammenhängt (allein das Clover wieder mitmacht soll ja was heißen.).

Außerdem finde ich wirklich genial wie man sich erst aus allen anderen Wegen Informationen erspielen muss, um das richtige Ende zu bekommen. Bei Vorgänger musste man ja einfach nur das "Safe Ending" erspielen, bevor man das "True Ending" spielen konnte und all die anderen Enden (die Game Over Enden) waren ja in diesem Sinne komplett irrelevant.

Auch die Charaktere sind wiedermal wundervoll. Man hat am Ende des Spiels einen wirkliche Verbindung zu manchen von ihnen und ich habe sogar bei dem ein oder anderem Ende eine Träne verdrückt.

Mehr will ich wirklich nicht vorwegnehmen! Denn Solch ein Spiel zu spoilern wäre wirklich das schlimmste. ich bin wirklich froh, dass ich niemanden kannte, der das Spiel auch gespielt hat und mir durch das vorsagen der Story den Spaß am Spiel oder den OHA-Efekt verdeben hätte können.

Alles in allem einfach nur wunderbar rundes, tolles Spiel. Endlich auch mal ein richtig anspruchsvolles DS Spiel mit zusagender Grafik, wundervollen Charakteren und eher erwachsener Aufmachung.
Hut ab!

Muss man einfach mal gespielt haben!
Freue mich schon auf den 3. Teil!

Ärgerlich fand ich allerdings, das mein 3DS (ganz neu, hab ihn im März zum 21. als Geschenk bekommen ;) ) des öfteren bei dem Spiel abgestürzt ist. Nicht selten habe ich gerade ein sehr schweres Rätsel gelöst an dem ich sehr lange Zeit gegrübelt habe und dann, als ich speichern wollte, geht der 3DS einfach aus. Hab das mit anderen, normalen DS Spielen und mit einem anderen 3DS Spiel ausprobiert. Es passierte immer nur bei Zero Escape.
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5.0 von 5 Sternen Nahezu Perfekt, 14. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Virtue's Last Reward ist eines der besten, wenn nicht DAS beste 3DS Spiel das es hat. Jedoch ist es nicht für Kinder zu empfehlen, oder für Leute die es nicht mögen in ihren Spielen viel Text zu lesen. Das Spiel ist eine Virtual Novel, wo man sich hauptsächlich durch alle Geschehnisse durchliest. Es hat aber trotzdem auch eine andere Hälfte im Spiel, wo man in einem Raum Rätsel lösen muss um zu entkommen.
Für Fans von Animes, guter Charaktere und einer sehr guten Geschichte ist das Spiel ein MUSS.

Das Einzige weniger gute am Spiel ist wie es den Spieler an der Nase herumführt. An manchen Teilen des Spieles ist dem Spieler sehr vieles nicht klar, und mit dieser Unklarheit muss man für längere Zeit auskommen bis die Antworten kommen. Das ist an sich nichts schlechtes, aber trotzdem fühlt man sich manchmal dannach, sich einfach im Internet Spoilern zu lassen. (dieses Gefühl sollte man aber unterdrücken!)

In fast allen Punkten ist Virtue's Last Reward besser als sein Vorgänger, 999: Nine hours, nine persons, nine doors. Den Vorgänger sollte man auch unbedingt vor diesem Spiel gespielt haben, für den maximalen Genuss.
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5.0 von 5 Sternen Das Nr. 1 Visual Novel Spiel für den 3DS, 4. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Ein Muss für jeden Fan des Visual Novel Genres und für alle die es werden wollen. Ich empfehle den Kauf uneingeschränkt. !!!Kleiner Hinweis: Nicht während der Rätsel in den Crew Quarters oder im Pressure Exchange Chamber speichern; das ruiniert euer Savegame!!!

Setting: Science Fiction/Horror/Mystery

Genre: Visual Novel/Adventure

Gameplay: Der größte Teil des Spiels besteht aus Textpassagen, die ausgezeichnet geschrieben sind (gute Englischkenntnisse sind natürlich für die Versionen mit englischer Sprachausgabe Voraussetzung). Dazwischen löst ihr knackige Rätsel und entscheidet den weiteren Verlauf der Geschichte mit dem AB Game. Um an das wirkliche Ende des Spiels zu gelangen, müssen aber fast alle möglichen Wege eingeschlagen werden. Das Spiel erleichtert euch dies im Gegensatz zum Vorgänger mit jeder Menge Einstiegspunkten, so dass ihr weder jedes Mal von Vorne beginnen noch ein Rätsel zwei mal lösen müsst. Außerdem könnt ihr wie im Vorgänger bereits gelesene Abschnitte im Schnelldurchlauf vorspulen.

Spielzeit: ca 40-45 Stunden
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5.0 von 5 Sternen Fesselndes 3DS Spiel, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Sehr gutes 3DS Spiel,

sehr interessante Spiel-Idee äußerst einzigartig und sehr fesselnd.

Ich fande die Beschreibung mit mehreren Enden bereits sehr interessant, daher habe ich uns dieses Spiel gekauft.

Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich aufgrund der getroffenen Entscheidungen unterscheiden.
Es gibt einen sogenannten Story-Baum (Flow) in dem die Entscheidungen und deren Handlungsstränge festgehalten werden.
Hat man einen Handlungsstrang durch so kann man direkt an den Gabelungspunkt der Entscheidung "zurückspringen".

Um nicht zu viel vorweg zunehmen es ist äußerst Empfehlenswert alle Handlunsgstränge zu durchlaufen, denn nur so kommt man hinter das Geheimnis und es ist empfehlenswert nach jedem Handlungsstrag zu speichern (Egal wie es endet!).

Das Spiel ist auch noch auf Englisch aber das stört nicht, da das Spiel aufgrund der auch ungewöhnlichen Rätsel sehr viel Spaß macht.

Das Spiel ist äußerst Empfehlenswert!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tugend letzter Lohn, 16. März 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Vermutlich handelt es sich bei dem Spiel hier um die fortsetzung zu 999, das seinerzeit auf dem regulären DS erschien. Warum "vermutlich"? Weil ich den Vorgänger auf dem DS nicht gespielt habe, trotz empfehlungen von Freunden und Bekannten. Allerdings treten zwei Figuren auf, die schon in "999" eine Rolle hatten und dank gewisser Andeutungen... tja.

"Virtue's Last Reward" gehört zur Nischengruppe der Visual Novels. Ein in Japan wohl sehr beliebtes Genre, im Westen aber doch eher unbekannt. Um hier nicht lange um den heißen Brei zu reden: In dieser Spielform geht es in erster Linie nur um eines - die Handlung. Diese wird über Textboxen weitergeführt, während Eventszenen und weiteres eingeblendet werden. Wer bereits mit der "Ace Attorney"-Reihe vertraut ist, darf bei "Virtue's Last Reward" ähnliches erwarten. Das heißt, Ace Attorney" setzt auf 2D-Sprites, dieses spiel hier handhabt hingegen 3D-Modelle in einer 3D-Umgebung. Auch, oder gerade weil, das Spiel auch von japanischer Herkunft ist, sehen die Charaktermodelle entsprechend aus. Gerade Alice und Clover zeigen sich sehr... äh... freizügig, dass Phi und Luna wie aus einem anderen Spiel aussehen und Dio ist mit seiner Zirkusuniform irgendwo fast schon lächerlich.

Nun, aber worum geht es in diesem Spiel denn nun überhaupt? Sigma erwacht in einem stillgelegten Fahrstuhl neben einer jungen Frau. Beide wissen nicht, wie sie hierherkamen, aber die Frau kennt dafür Sigmas Namen. Aber weil das noch nicht verwirrend genug ist, springt plötzlich ein Bildschirm an und ein digitaler Hase heißt alle zum Nonary Game willkommen. Die erste Aufgabe: Entkommt aus dem Fahrstuhl, ehe er abstürzt. Nach der (spielbaren) Flucht aus dem Fahrstuhl zur Hölle treffen die beiden schließlich auf sieben weitere Teilnehmer des Nonary Games. Sie sind in einem weitläufigen Lagerhaus gefangen und müssen Rätsel lösen, um so an Punkte zu kommen. Wer neun Punkte gewinnt, darf laut dem CGI-Hasen gehen. Aber wenn die Fluchttür einmal aktiviert wurde, gibt es kein zweites Mal. Und wer denkt, mit weniger Punkten durch die Tür huschen zu können... sagen wir, das dass keine angenehmen Konsequenzen mit sich führt.

Grundsätzlich ist das Spiel in zwei Spielabschnitte unterteilt, eventuell auch drei, wenn man's ernst nimmt. Abschnitt 1 sind die Novel-Sektionen. Heißt im Klartext dass hier die Handlung fortgeführt wird. Ausführlich. Während dieser Sektionen passiert sehr viel, entweder weil die Figuren über sich erzählen, sigma über seine letzten Erinnerungen sinniert oder weil... äh... etwas passiert ist. An einer Stelle der Luna-Route hatte ich auch kurz die Möglichkeit, ein paar der Räume zu untersuchen, letzten Endes war die Auswahl nur Kosmetisch, da ich alle drei Räume aufsuchte. Wohlgemerkt, das war eine Novel-Sektion.

Sektion 2 sind die Flucht-Sequenzen. Diese sind interaktive Räume, in denen wir uns umsehen können, indem wir per Schiebepad oder Stylus die Kamera um die eigene Achse drehen. Dort untersuchen wir Gegenstände und lösen meist mehr oder minder knifflige Rätsel. Dazu gehören Inventarrätsel (Kombiniere Item A mit Item B um C zu erhalten), oder wir verwenden Dinge aus dem Inventar mit einen der statischen Objekte, die im Raum stehen. Oftmals sind auch die im Raum gefundenen Nachrichten von bedeutender Wichtigkeit, da sie Hinweise zu den Rätseln geben.
Hat man schließlich das Rätsel gelöst, erhalten wir den Code zu einem Tresor, den wir aufschließen, um so an den Schlüssel zum Ausgang zu kommen. Damit aber nicht genug, es gibt zwei Lösungen zum Tresor. Während Code A den Schlüssel ausspuckt, spuckt Code B eine Akte mit Dokumenten aus, die uns Hintergrundinformationen zum Spiel liefern.
auch gibt es zwei Rätselmodi - Schwer und Leicht. Jeder Rätselraum beginnt auf Schwer und ihr seid im groben auf euch alleine gestellt. Tipps mag's manchmal geben, aber diese sind eher subtil. Sollte ihr in einem Rätselraum hingegen rein gar nicht weiter kommen, könnt ihr jederzeit auf Leicht wechseln.
Auf leicht zu spielen bringt dann folgende Änderungen: Eure Partner oder Sigma selbst haben Geistesblitze und die Akte aus Code B liefert nur sechs der acht Archiv-Gegenstände. Außerdem, einmal auf Leicht lässt sich das Rätsel nicht mehr auf schwer zurücksetzen, bis ihr es neu angeht.
Aber wisst ihr, der Schwierigkeitsgrad ist eine Verballhornung. Zunächst einmal, ihr könnt jederzeit speichern. Heißt im Klartext, ihr speichert, senkt den Schwierigkeitsgrad, lasst euch die lösung diktieren, startet das Spiel neu und löst das Rätsel, welches ja wieder auf "schwer" gestellt ist. Und selbst das ist nur unnötig kompliziert, denn ihr könnt jederzeit zu abgeschlossenen Aktionen zurückspringen, auch Rätselräumen. Der Witz ist, dass sich die Safe-Passwörter niemals ändern. Ihr könnt theoretisch sofort zum Safe gehen und beide Passwörter sofort eingeben, bekommt den Schlüssel, die Akte und habt das Rätsel offiziell auf schwer gelöst, ohne euch um die Zwischenschritte zu scheren. ebenfalls werden Safe-Codes im Archiv verewigt. Wenn ihr also nach 30 Stunden wieder an ein altes Rätsel setzen wollt, um es auf schwer zu lösen - bitte sehr, ihr braucht keine fünf Minuten.

Tja, und was ist die dritte Sektion? Nun, ganz salopp ausgedrückt: Auswahlmöglichkeiten. Während des Spieles bekommt ihr regelmäßig die Wahl, wie ihr vorgehen wollt. Das sind die Rätselräume, die ihr aufsuchen könnt und schließlich das Ambidex-Game. Im letzteren habt ihr die Wahl, ob ihr euren Partner aus dem Rätselraum vertraut oder ihn betrügen wollt. Alle diese Sachen haben direkte Auswirkungen auf die Handlung und führen letztlich zu unterschiedlichen Szenarien. So verschwindet in den meisten szenarien eine der Figuren spurlos, in einigen szenarien wird er wiedergefunden, während ein anderes euch verrät, wie diese Figur dort hin kam.
Letztlich führt jede Auswahl schließlich zu einem Ende. Das sind "Game Over"-Enden und Charakter-Enden Auch lassen sich innerhalb der szenarien "To Be Continued"-Unterbrechungen finden. Diese "TBC"-Sektionen verlangen von euch, Passwörter und Informationen aus anderen Szenarien zu verwenden. Heißt also, ihr könnt euch von Anfang an in Sackgassen spielen, ohne es überhaupt zu wissen.
Außerdem werden die Passwörter, die ihr erhaltet, um "TBC"s fortsetzen zu können nicht im Archiv gespeichert. Die müsst ihr euch selbst notieren oder springt, sobald ihr die passende Schnittstelle gefunden habt, zurück, wo ihr die Infor her habt.
Unter anderem bietet das Spiel die Memo-Option. Auf zwei "Blättern" könnt ihr Informationen auf euren Touchscreen kritzeln, um so erhaltene Informationen festzuhalten, bis sie nicht mehr benötigt werden. Die Seiten lassen sich jederzeit wieder löschen. Also keine Bange, wenn ihr zu wenig platz habt.
Optimal: Auf dem Topscreen werden sogar Archiv-Items angezeigt, wenn ihr gegeben der erhaltenen Informationen etwas abschreiben müsst - wie beim Augenrätsel der Gaulem-Bay. *mit einem Zaunpfahl ganz dummdreist um sich wedelt*

Aber keine Bange, ihr könnt jederzeit "springen", um so ein anderes Szenario einzuschlagen. Kurz und prägnant, springt zur letzten oder irgendeiner anderen Entscheidungsfrage und wählt die andere Möglichkeit.
Mein erstes "echtes" Ende hatte ich nach rund 10 Stunden errreicht, nachdem ich über zwei "TBC"s und "Game Over"s gestolpert war. An dieser Stelle muss ich aber auch gestehen: Ich habe das Spiel noch nicht durchgespielt und kann nicht sagen, wie viele Stunden das Spiel nun letztlich dauern wird. Grob geschätzt tippe ich auf midnestens 25 Stunden, wenn nicht mehr. Vorrausgesetzt, ihr sucht euch keine Lösung im Netz.

Fazit
Nun, es gibt zum Gameplay nicht mehr zu sagen. Ihr klickt euch durch Textboxen, die in Novel-Abschnitten vertont sind - in der EU-Fassung nur mit dem O-Ton. Aufgrund mangelnder Japanischkenntnisse kann ich nichts zur Qualität sagen, außer dass es bei den Figurennamen teilweise Übersetzungsdifferenzen gibt. Clover heißt im japanischen anders. Na ja, wird wohl seinen Grund haben.
Des weiteren liebt es das Spiel, euch mit psychologischen Gedankenspielen zu bombardieren. Da wären Schrödingers Katze, das Insassendilemma und der Chinesische Raum. Alle drei werden über kurz oder lang für unerfahrene Spieler erklärt, so dass auch ein Laie wie meine Wenigkeit die Theorie in etwa nachvollziehen/verstehen kann. Vorraussetzung: Ihr beherrscht die englische Sprache. Rising Star hat sich nämlich die deutsche lokalisierung gespart. Aber aufgrund der psychologischen Gedankenspiele, plus diverser Ereignisse ist das Spiel auch nicht für das jüngere Publikum geeignet. Davon ab, dass Visual Novels ein recht waghalsiges Geschäft hierzulande sind. außerdem, wenn ich an die Lokalisierung von "Deadly Premonition" denke, iste s wohl besser so. RS bringt aktzeptable Übersetzungen hin, aber man merkt dass kein Muttersprachler dran saß.
Die achronische Handlung ist soweit interessant. Es werden viele Fragen aufgeworfen, auf die ich gerne Antworten hätte. Und die Rätsel sind soweit okay.
Aber, na ja, trotz der vermutlich ausgiebigen Spielzeit ist das Spiel ganz unterhaltsam. Allerdings sehe ich auch einige Negativpunkte:
Zunächst einmal, wenn während Novel-Sektionen der Handlungsort gewechselt wird, sehen wir die Figuren über eine Art Karte als Punkt zum neuen Ziel gehen. Was mich aber auf dauert wurmt: Die Figuren bleiben vor gewissen Türen stehen und wir müssen eine Szene über uns ergehen lassebn, in denen wir uns ansehen müssen, wie die Tür geöffnet wird. Das passiert SEHR häufig. Ironischerweise gibt es dann auch Momente, in denen die Akteuren einfach mal so zum neuen Ort springen. Warum? Meine Güte, die Karte ist okay, aber ich muss nicht jedes mal sehen, wie/dass der Fahrstuhl benutzt wird!
Zweitens wiederholen sich diverse Textpassagen, trotz unterschiedlicher Handlung. Egal, welche Tür wir wählen, am Ende der zweiten AB-Wahl erklärt uns Hoppelhäschen Zero, wie die Punktevergabe funktioniert. Abhängig davon, ob Ally oder Betray bei einer Wahl gewählt wurde, sind auch die Reaktionen der Mitspieler identisch. Und außer wie blöd auf den A-Knmopf zu hämmern gibt es keine Möglichkeit, diese Textpassagen zu überspringen. Auch dann nicht, wenn man eine Novel-Sektion wiederholen sollte. Dann widerum kann man direkt zur Wahl springen und kann sich das ganze Vorgeplänkel sparen.
Ebenfalls wurmt es mich, dass sich die Figuren bis zur Wahl wirklich immer bis zur letzten Sekunde Zeit lassen. Die Ansagerin einmal bis auf Null runterzählen zu hören ist schön und gut, aber bei den nachfolgenden Wahlen auch ist dann doch etwas überzogen. Besonders dann, wenn Phi uns vorher erklärt, welche Gruppierungen für die kommenden Rätselräume möglich sind.
Der dritte Punkt ist, dass es spielerisch natürlich nicht viel zu tun zu gibt. Ich habe es bereits erwähnt, aber die Novel-Sequenzen sind teilweise recht lang und es dauert, bis wieder ein Rätsel-Raum an die Reihe kommt. dieser ist, je nach Durchblick, dann aber schneller gelöst. Aber es IST nunmal ein Visual Novel.
Ach ja, eventuell noch was zum 3D-Effekt. Meines Erachtens eine eher schwache 3D-Umsetzung. Die Charaktermodelle heben sich etwas vom Hintergrund ab, aber das war's auch schon. Die Räume wirken da schon etwas "tiefer", aber grundsätzlich kann man den 3D-Effekt ebensogut ausgeschaltet lassen oder auf Minimal stellen. Vorrausgesetzt, es besteht interesse am 3D-Effekt.

Alles in allem, ein schönes Spiel. Leider weiß ich nicht, ob Vorkenntnisse erforderlich sind. Es scheint ein paar kurze Querverweise zu geben, aber ich kann natürlich nichts bestätigen. aber an sich wirkt das Spiel (nach 15 Stunden Spielzeit) in sich geschlossen.
Wem ein englischsprachiges Spiel nichts ausmacht und die "Ace Attorney"-Reihe mag, kann bei "Virtue's Last Reward" gerne zugreifen. Es ist ein gutes Spiel und bietet ein paar sehr schöne Rätsel, an denen man herumtüfteln kann. Nur müsst ihr damit rechnen, dass es nicht viel zu tun gibt: Textboxen in Massen, Spielerinteraktion in Maßen. Aber es ist die Zeit wert. Jedenfalls überlege ich ernsthaft, den Vorgänger doch noch zu spielen.

Nachtrag 22.03.2013
So, nachdem ich das Spiel nun endgültig durchgespielt habe ich nun auch ein nachfolgendes Schlussfazit.
Das Spiel hat eine durchschnittliche Spielzeit von etwa 34 Stunden, sämtliche Enden und Game Overs mitgezählt. Abhängig davon, wie schnell ihr bei den Rätselräumen durchblickt, könnt ihr gerne noch eine Stunde auf- oder abrechnen. Also, das Spiel kann euch eine ganze Weile bei der Stange halten.
Wie mir wenig später noch auffiel, es ist möglich, bereits gelesenen Text vorzuspulen, indem der Button unten rechts auf dem Touchscreen zweimal angetippt wird. Dies war mir anfangs nicht aufgefallen und ich glaubte, dass nur ein automatischer Vorlauf möglich sei, neben manuellen weiterzappen. Das ist eine große Erleichterung, vor allem weil man Zero Jr.s Aufjklärung zur Punktevergabe etwa sechs mal lesen darf. Sobald schließlich ein Punkt erreicht wird, den für den Spieler neu ist, hört der automatische Vorlauf übrigens auf. Man braucht sich also keine Sorgen machen, etwas zu verpassen.

Allerdings gibt es noch ein weiteres Ärgernis: Anfangs glaubte ich, "Virtue's Last Reward" sei ein Spiel im Sinne von "Wähle dein eigenes Abenteuer". Das ist es nicht. Tatsächlich ist sich die Hauptfigur bewusst, dass sie "springt" und wählt und wundert sich, wenn Dinge anders verlaufen, als zuvor. Dies erklärt auch die vielen "TBC"-Sektionen, auf die wir während des Spieles stoßen.
Tatsache ist, zu Anfang gibt es nur zwei Enden, die ihr erreichen könnt, ohne in einen "TBC"-Bildschirm zu stolpern. Diese beiden Enden gilt es zu finden, um eine Hand voll weiterer Enden erreichbar zu machen. Insbesondere die Route zu Phis Ende legt euch fünf Stolpersteine in den Weg, vier davon aufeinander, was dieses Ende zum letzten erreichbaren Ende macht.
Was besonders ärgerlich daran ist, dass dies es sehr schwer macht, die einzelnen Handlungen noch zu verfolgen. Zu Anfang war ich die Luna-Route gegangen. Aber diese konnte ich nicht beenden und musste in den anderen Handlungssträngen zwei Passwörter suchen. Als ich die Codes endlich fand, hatte ich die 25-Stundenmarke überschritten und war aus dieser Handlungsebene entsprechend raus. Wie ihr euch denken könnt, ist das nicht wirklich ideal, vor allem bei einem Visual Novel, das ja ausschließlich von seiner Handlung lebt.
Besonders lächerlich fand ich die Suche nach dem Bombenleger. Zunächst einmal gibt es dieses Problem an zwei Stellen im Spiel. Beide male wird eine Bildreihenfolge gezeigt, inklusive des Bombenlegers, wie er gerade dabei ist, die Bomben zu zünden. Wie mir das Spiel dann noch erzählen will, dass ich in einem anderen Strang den Typen erst entlarven muss, obwohl es mir die Antwort auf dem Silbertablett servierte ist... nein, einfach nur nein.

Hinzu kommt, dass die einzelnen Enden, die man erreichen kann wirklich nicht "eigenständig" sind. Viele der Enden geben uns Antworten für die anderen Zeitstränge, werfen aber ebenso Fragen auf, die in anderen strängen beantwortet werden. Man darf seine Route zwar selbst bestimmen, aber letztlich gibt es eine Reihenfolge, die eingehalten werden muss.
Dafür würde ich dem Spiel einen halben Stern abziehen, wenn ich könnte. Wer mag darf auch gerne einen kompletten Stern abziehen.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Virtuelle Novelle auch für nicht Englisch-Profis, 16. März 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Bin schon um den Vorgänger lange herumgeschlichen, eigentlich liebe ich solche virtuellen Novellen mit Rätseln und Entscheidungsmöglichkeiten, aber mit meinem wirklich schlechten, schon längst verschütteten Realschulenglisch habe ich mich an ein so textlastige Spiel nicht herangetraut. Zu diesem gabs jetzt eine Demo und siehe da, ich konnte der Handlung folgen - also gekauft. Spiele jetzt seit 4 Stunden, verstehe, mit ein bisschen Leo Unterstützung, alles und sogar der Wortwitz kommt rüber. Bin noch nicht sehr weit, aber schon jetzt total begeistert, habe sofort 999 (den Vorgänger) bestellt. Klasse Spiel für alle Erwachsenen 3Ds Spieler, die Spiele wie Hotel Dusk, Ghost Trick oder Ace Attorney mögen. Klare Kaufempfehlung!!!
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5.0 von 5 Sternen Fesselnde Story mit Gänsehaut pur., 10. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Virtue's Last Reward (Videospiel)
Obwohl weder die Sprachausgabe noch die Blidschirmtexte auf deutsch sind ist dies absolut geniales Spiel! Durch seine spannende Geschichte, den immer schwieriger werdenden Rätseln und der gigantischen Fülle an Entscheidungsmomenten die den Spielverlauf volkommen verändern und jedes mal zu einem anderen Ende führen verspricht dieses Meisterwerk wirklich lang andauernde Unterhaltung bei der es schwer fällt sich von ihr loszureißen.
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Virtue's Last Reward
Virtue's Last Reward von Koch Media GmbH (Nintendo 3DS)
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