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4.0 von 5 Sternen Piraten-Metal - The next big Thing!
Von Skandinavien aus überfluten zahllose Viking Metal Bands den Markt, ohne das ihnen irgendwer Einhalt gebieten könnte. So war es zumindest bis jetzt. Denn die schottische Bend Alestorm weist die Nordmänner in ihre Grenzen. Ihre simple aber originelle Grundidee: "Wenn die Viking Metal machen, machen wir Piraten Metal!"
Und so besann sich die Band auf...
Veröffentlicht am 30. Juni 2008 von Citizen K

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Debut - aber ausbaufähig
Na das ist doch wieder mal ein wirklich "frisches" Erstlingswerk.
Zehn eingängige Songs, die man schnell mitsummen/ mitgrölen kann, dargebracht von einem Sänger Chris Bowes, dessen Organ den hohen Wiedererkennungswert der Songs entscheidend mittragen dürfte.

Um die Musik von ALESTORM zu entdecken, muss der geneigte Musikfreund...
Veröffentlicht am 15. Mai 2008 von C. Golisch


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Piraten-Metal - The next big Thing!, 30. Juni 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Von Skandinavien aus überfluten zahllose Viking Metal Bands den Markt, ohne das ihnen irgendwer Einhalt gebieten könnte. So war es zumindest bis jetzt. Denn die schottische Bend Alestorm weist die Nordmänner in ihre Grenzen. Ihre simple aber originelle Grundidee: "Wenn die Viking Metal machen, machen wir Piraten Metal!"
Und so besann sich die Band auf alte Running Wild-Tugenden und nahm in Lübeck (!) ihr Debüt "Captain Morgan's Revenge" auf. Ein Album das hält, was der Titel verspricht: Inhaltlich geht es um so verschiedene Themen wie Schatzsuche (Over the Seas, Of Treasure), Flüche der Karibik (Captain Morgan's Revenge) oder Saufgelage (Nancy the Tavern Wench, Wenches & Mead). Auch die formale Umsetzung ist authentisch: Der Gesang ist so rau, wie man ihn sich vorstellen würde, wenn der alte Blackbeard aus seiner Kiste steigt um ein Lied zum Besten zu geben, im Hintergrund grölen die Piratenchöre und aus dem Keyboard klingen passende Akkordeon Sounds.
Mustergültig gleich der flotte Opener "Over the Seas" der zwar inhaltlich mehr als simpel (Schatz gesucht, Schatz gefunden), musikalisch aber äußerst eingängig ist. Mit dem epischen Titelstück folgt gleich das Glanzstück des Albums und mit "The Huntmasters" ziehen dann auch lyrische Großtaten ein ("With the power of ale, he could not fail/Sail into battle, glory and metal"), bevor Nancy the Tavern Wench" es ruhiger angehen lässt und zum mitschunkeln einlädt.
In der Mitte verflacht Captain Morgan`s Revenge" leider etwas, was daran liegt, das mit Death before the Mast", Terror on the High Seas" und Set sail and Conquer" drei recht ähnliche Nummern aufeinander folgen, wodurch eine gewisse Gleichförmigkeit ensteht. Of Treasure" und die Party-Nummer Wenches & Mead" bringen das Schiff jedoch wieder auf Kurs, bevor es mit einer von Herzen kommenden, aber auch unheimlich schief gesungen Adaption des Traditionals Flower of Scotland" (das vom Rhythmus stark an das Altbierlied" von den Toten Hosen erinnert) in den Heimathafen einläuft.
Mit 10 Songs in 42 Minuten ist Captain Morgan`s Revenge" ein Album von klassischem Format, True" bis in die Knochen, durch sein Piraten-Konzept aber auch hochgradig originell und mehr als amüsant. Hier segeln Captain Jack Sparrows bekloppte Neffen, den Kopf voll mit Rum und das Herz voller Metal. Alle Wikinger die ihren Weg kreutzen sollten schleunigst beidrehen. Ein großer Spaß!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Debut der Schottischen Piraten, 21. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Alestorm halten, was sie mit ihrem Bandnamen und dem Cover versprechen: sie liefern eingängigen, schnellen, rauhen Folk/(Piraten)/Metal, dessen Texte sich ausschließlich mit Bier, Rum, Kaperfahrten, Schätzen und Piratenflüchen befassen.
Die einzelnen Lieder gehen tatsächlich gut ins Ohr und nach spätestens zwei Durchläufen pro Lied kennt man sowohl die Melodien auswendig als auch weitestgehend die (manchmal zu simplen und berechenbaren) Texte.
Tiefgründige Lyrics sollte man von Alestorm also nicht erwarten, was aber auch nicht weiter stört, denn die Lyrics unterstreichen so umso besser die lockeren und zum Schunkeln anregenden Melodien der einzelnen Lieder.
Die Lieder an sich sind sehr gut aufeinander abgestimmt: von schnellen, gewaltigen Stücken wie "Huntmaster" oder auch "Set sail and conquer" über akkustische Nummern wie "of treasure" und das gecoverte schottische Volkslied "(the) flower of scotland" ist alles dabei, um das Hören der Scheibe abwechslungsreich zu gestalten. "Nancy the tavern wench" ist wiederrum eine ruhige Midtemponummer, die mit ihren Lyrics zum Trinken einlädt, während "Captain Morgan's revenge" die Übernummer des Albums schlechthin ist: bombastisch, gelungener Text (der stark an Fluch der Karibik erinnert) und schöne Akkordeoneinlagen.
Der Gesang passt auf die Meldodien wie die Faust aufs Auge, er ist kratzig, rau und erinnert, wie auch schon hier und da angesprochen, tatsächlich an einen Seemann, der nach durchzechter Nacht am Steuer steht und dem aufbrausenden Wind den Kampf ansagt.

Dieses Album ist auf jeden Fall einen Kauf wert, da es meines erachtens etwas neues in der Musikwelt darstellt, auch wenn Vergleiche mit Turisas hier und da nicht ganz von der Hand zu weisen sind.

Ich vergebe "nur" 4 Sterne für das Album, da zum einen die Gesamtlaufzeit von knapp 42 Minuten doch arg kurz ist, und ich zum anderen nur wenige wirklich überragende Lieder auf dem Album finden kann, von "Captain Morgan's revenge" und mein persönliches Lieblingslied "Nancy the tavern wench" mal abgesehen. Was nicht bedeuten soll, dass die restlichen Lieder langweilig sind: gut sind sie alle, aber halt nicht so gut, um 5 Sterne wert zu sein.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aaargh!!!, 16. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Alestorm wurde mir von einem Bekannten empfohlen, der Piratenfan ist. und ich muß sagen, die Scheibe hat mich umgehauen. Durch die originelle Thematik, die sich in sowohl in den Texten als auch in der Musik (Akkordeon aus der Konserve) niederschlägt, hebt diese Scheibe positiv vom Restlichen Pagansektor ab. Für ein Debut ist es musikalisch schon tadellos, nur könnten es das nächste Mal echte akkustische Instrumente sein. Positiv ist die "angesoffene" Stimme des Sängers hervorzuheben. Empfehlung für alle Piraten und Schunkelmetal Freunde.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beim Klabautermann!, 25. Januar 2008
Von 
Doktor von Pain "Doktor der Zombiologie" (Sassenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
An Alestorm scheiden sich die Geister, das haben bereits diverse Reviews des Albums "Captain Morgan's Revenge" gezeigt. Da stehen Tiefst- und Höchstwertungen nah beieinander. Tja, entweder, man mag es, oder eben nicht. Wie aber klingen Alestorm denn nun überhaupt? So, als wäre der Soundtrack zu "Fluch der Karibik" von einer Metalband eingespielt worden. Es stimmt schon, dass Alestorm musikalisch ein wenig an die Finnen Turisas erinnern. Desweiteren findet man aber auch Spuren von Blind Guardian oder einen Hauch von Finntroll in der Musik. In erster Linie erinnern die orchstralen Teile der Lieder natürlich an Abenteuerfilme wie -ich erwähnte es ja schon- "Fluch der Karibik". Dazu kommt die raue, "authentisch piratige" Stimme von Sänger Christopher Bowes. Der Großteil der Lieder ist im höheren Tempo angesiedelt, aber es finden sich auch "Schunkelnummern" wie "Nancy The Tavern Wench" oder "Flower Of Scotland" (letzteres ist ursprünglich ein Traditional) und das Akustikstück "Of Treasure" auf dem Album. Für mich jedenfalls ist "Captain Morgan's Revenge" ein Fall für fünf Sterne. Arrr!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Piraten kommen!, 23. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Was die jungen Schotten hier abliefern ist das Beste in Metal was ich seit langem gehört habe, Musik die Spass macht und so richtig abgeht.
Schon alleine das Artwork weiss zu überzeugen und verlangt nach mehr. Die perfekte Mischung aus Korpiklaani, Turisas und Running Wild. Ich hoffe man bekommt die Band bald mal Live zu sehen. Set Sail and Conquer!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jack Sparrow - wir kommen!, 23. Januar 2010
Kinder-Rezension
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Das Debüt einer kleinen Formation aus Schottland versetzt den Hörer hier in eine Kneipe. Nicht irgendeine Kneipe, sondern eine unter Palmen und Karibiksonne im 17ten Jahrhundert. Die Geschichten, die man hier hört, handeln von dem, was man als Seemann so erlebt, wenn man nicht gerade für die Krone arbeitet. Da werden Schiffe überfallen, die Meere mit Schrecken erfüllt und Flüche zeigen ihre Wirkung, während man im Hafen durchaus so manches Plätzchen kennt, wo man sein erbeutetes Gold wieder los werden kann. Wer will schon als trauriger reicher Mann sterben?

So erhebt eure Krüge und stoßt an auf das Gold, auf geschlagene Schlachten und tapfere Mannen, auf Gelage und die Weiblichkeit, die uns so beglückt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gutes Debut - aber ausbaufähig, 15. Mai 2008
Von 
C. Golisch "Bassman" (Heilbronn, BaWü) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Na das ist doch wieder mal ein wirklich "frisches" Erstlingswerk.
Zehn eingängige Songs, die man schnell mitsummen/ mitgrölen kann, dargebracht von einem Sänger Chris Bowes, dessen Organ den hohen Wiedererkennungswert der Songs entscheidend mittragen dürfte.

Um die Musik von ALESTORM zu entdecken, muss der geneigte Musikfreund zuersteinmal seine persönliche Kitschgrenze überwinden; mit dem Cover versucht offensichtlich jemand, auf den langsam ausrollenden "Fluch der Karibik"-Zug aufzuspringen: Davy Jones für Arme lacht einen auf der Vorderseite an, die Rückseite ziert ein Medaillon mit den üblichen 08/15 Piratenutensilien.
Hat man das überwunden/ ignoriert, bricht dann aber schnell der ALESTORM los. Gitarrenbreitseiten, Doublebass-Salven, straighte Melodien von einer Stimme, die einem wahrscheinlich auf fünf Meter den Schaum vom Bier bläst. Die Jungs aus Schottland machen keine Gefangenen und liefern meist beinharte Metal-Kost die direkt in's Ohr und in den Nacken geht. Partymusik für jede Rock-Fete!
Zwischendurch auch ein paar ruhigere Nummern (sehr schön: "Nancy the tavern wench"), die durch die Textwahl und eben die knarzige Stimme deutlich am Kitsch vorbeigehen und mehr sind als die oft üblichen Alibi-Balladen.
Zudem verstehen es ALESTORM geschickt, Folkelemente einzubringen. Alle Songs kann man sich sehr gut unplugged und mit Fiddle und Tin Whistle unterlegt vorstellen, wie sie von ein paar bärtigen Matrosen in einer schottischen Hafenkneipe gespielt werden.
Wer gerne in die "Tiefe" geht wird bei den Augenzwinker-Texten fündig. Ganz großer Brüller ist hier "The Huntmaster" (einfach nur den Titel übersetzen reicht fast schon; im letzten Vers wird der Labelspruch eines bekannten deutschen Kräuterlikörs besungen ("This is the hunter's badge of glory...). Man bekommt so eine Ahnung, wie Sänger Chris Bowes in jungen Jahren schon zu so einer Stimme kommt.

Natürlich erfinden ALESTORM die Rockmusik nicht neu. Trotzdem ist ihnen ein ordentlicher Erstling gelungen, mit dem sie Aufmerksamkeit verdienen. Einiges klingt auf "Captain Morgan..." zwar schon bekannt, aber es kommt frisch aufgemacht daher und dürfte einige "Platzhirsche" nervös machen.

Was dem Album letztendlich fehlt, ist eine gute Produktion!
Man hat sehr viel Wert auf den Gitarren- und Drumsound gelegt und hier wirklich druckvolle Soundwände kreiert. Daher fällt der dünne und nervig-piepsende Keyboard-Sound extrem negativ ins Gewicht. Diese Parts klingen wirklich wie auf einer Casio- oder Bontempi-Heimorgel eingespielt. Hier wäre mit wenig Aufwand viel mehr möglich gewesen.

Auch die angesprochenen Folk-Parts sind vollkommen unterproduziert und selbst auf einer guten Stereoanlage nur zu erahnen. Tin-Whistle, Fiddle und Akkordeon gehen im allgemeinen Gitarrengeschrubbe sang- und vor allem klanglos unter. Eine gute Idee wird hier von der Soundtechnik an die Wand gefahren. Dann lieber ganz weglassen...

Was bleibt unterm Strich?
Ein Werk, das für ein Debut sehr gut ausgefallen ist und eine gute Ergänzung jeder Hard Rock-Sammlung darstellt. Kann auch bedenkenlos auf jeder Rockparty aufgelegt werden.
Sollten die Schotten auf diesem Weg weitergehen, muss aber in der Produktion einiges verbessert werden. So gibt es Punktabzug für den insgesamt nur durchschnittlichen Sound, die kurze Spielzeit und das unfassbar kitschige Cover.
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute Cd, 9. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Also die cd ist sehr geil. Macht voll spaß die zu hören beim auto fahren oder einfach so echt klasse.
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5.0 von 5 Sternen Schade, dass ich das so spät erst entdecken durfte... Hut ab!, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Ich bin nun seit knapp drei Jahren aktiv in der Metalszene unterwegs. Angefangen bei allseits bekannten Bands wie Metallica, In Extremo oder Iron Maiden trieb es mich über Pagan Metal, Power Metal und gelegentliche Abstecher in den Metalcore-Bereich immer tiefer in die finsteren Death- Black- und seit geraumer Zeit auch Doom-Metal - Gefilde, in denen ich mich einfach am heimischsten fühle - was nicht bedeutet, dass ich andere Stile und eingehends erwähnte "Wegbereiter" nicht mehr höre. Nach so einer geraumen Zeit ausgiebigen Anhörens und Erkundens stößt man irgendwann auf eine Band namens Alestorm - der Name lädt schon direkt zum Trinken ein, man informiert sich, hört auch mal kurz rein... Metal über Piraten mit ziemlich lustigen Melodien - klingt erst einmal nicht so wirklich interessant und man lässt die Gruppe links liegen. Einige Zeit später kommt man, warum weiß ich witzigerweise nicht einmal mehr so genau, wieder mit dem Material in Berührung... und ärgert sich beinahe schon, sich nicht früher damit auseinander gesetzt zu haben! Im Ernst - Ich höre ja sehr viel, aber eine derart innovative Band wie Alestorm kam mir schon lange nicht mehr unter. Die Füße wippen schon bei den ersten Takten der piratenhaft, wahnsinnig eingängigen Melodien mit und wollen schon gar nicht mehr stillstehen. Gleichzeitig walzt die Truppe einem Heavy- und Power-mäßige Gitarrenriffs und Schlagzeugbeats um die Ohren, dass es eine wahre Freude für den Metaller ist. Hier scheint wirklich alles zu stimmen! Umgehend machte ich mich auf die Suche nach Material und lud die sehr günstige mp3-Version der "Leviathan - Ep" von amazon. Ein kleiner, aber schon sehr guter Vorgeschmack. Kurz darauf war "Captain Morgans Revenge", das Debut-Album, bestellt und faszinierte mich, wie schon länger keine Cd mehr.

Dabei ist der Opener "Over the Seas" noch gar nicht einmal der Überhit... die schon bekannten Melodien sind da, ein eingermaßen sitzender Refrain... ja, aber ein richtiger Brecher will aus dem Song nicht werden. Gut ist er aber in jedem Fall. Ab dann nimmt das Piratenschiff aber an Fahrt auf und feuert dem Hörer eine Breitseite nach der anderen um die Ohren. "Captain Morgans Revenger" ist ein Titelsong aus dem Lehrbuch, der trotz der vergleichsweise langen Spielzeit nie langweilig wird und live mit Sicherheit unglaublich viel Spaß bereitet. In dieser Tradition lässt das Piratenschiff sich nicht mehr aufhalten und wird lediglich durch die meines Erachtens etwas schwächeren Stücke "Nancy the Tavern Wench" sowie das kurze und meiner Meinung nach beinahe schon belanglose "Of Treasure" etwas abgebremst. Letzteres wirkt einfach in irgendeiner Weise unpassend und will sich nicht in das Gesamtbild des Albums einfügen. Dieses überzeugt ansonsten jedoch auf voller Linie. Alestorm schaffen es, eine Atmosphäre zu kreiren, die den Hörer die Musik regelrecht spüren lässt. Man hört die Geschichten der hohen See und hat dauernd dazu passende Bilder vor Augen, als würde man die Situation begutachten, während sie einem geschildert werden. Bei kampfthematisierten Liedern wie "Terror on the high Seas" und "Set, sail and conquer" sieht man zwei gewaltige Kriegsschiffe auf den Wellen gegenüberliegend und Breitseiten abfeuernd, Männer, die säbelrasselnd zum Entern übergehen, Musketen, die abgefeuert werden... wahnsinn, Kino das vollkommen ohne Filmmaterial funktioniert. "Wenches and Mead" ist ein Trinkerlied vor den Göttern und entführt den Hörer mitten in eine Bar, wo er sich mit einem Krug Wein, umgeben von lustigen Trinkkumpanen wiederfindet und freudig einstimmt.

Die genannten Lieder sind nur einige der unbedingten Anspieltipps auf dieser Scheibe. Generell schaffen Alestorm ein wahnsinnig stimmiges Zusammenspiel von Power Metal, hartem Riffing und der anfangs gewöhnungsbedürftigen aber astrein passenden Stimme des Sängers. Hier erlaube ich mir einen Querverweis auf das Lied "Weiber und Wein" der Leviathan - Ep, welches nichts anderes ist als eine mit ziemlich coolem Dialekt gesungene deutsche Version des hier zu findenden "Wenches and Mead" ist. Die Band schafft es über fast die gesamte Platte hinweg, den Hörer auf eine Reise zu nehmen, die er miterleben will. Man verspürt den Wunsch, über das Meer zu segeln, zu trinken und zu feiern, mit Degen gegen feindliche Seeräuber auf dem Deck eines Schiffes zu fechten... und dauernd fühlt es sich so an, als würde man all dies gerade erleben. Man hört die Musik nicht nur - man taucht in sie ein. Ich bin schon sehr gespannt, ob die beiden anderen bisherigen Alben diesen Standard einhalten können und werde mich in jedem Fall umsehen, wo die Piratentruppe im kommenden Jahr live so zu gegen sein wird. Wenn das Erlebnis bei einem Auftritt nur genau so groß ist wie beim bloßen Hören der Musik ist es ein absolutes Muss, das ich mir nicht entgehen lassen möchte.
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5.0 von 5 Sternen SHIPWRECKED!, 4. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Captain Morgan's Revenge (Audio CD)
Ohne diese CD gehts nicht. Ganz einfach. Dieses und auch die anderen Werke von Alestorm dürfen auf keiner Metalparty fehlen!!!!!!
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