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Plattform: PC|Version: Gold Edition|Ändern
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am 12. Dezember 2012
Als kleine Vorwarnung: Tropico 4 ist der erste Teil der Tropico-Reihe, den ich je gespielt habe. Am Ende der Rezension ist eine kleine Pro/Contra-Aufzählung für die ungeduldigen Leser ;-).
Nach der Ankündigung von Tropico 4 war ich mir unsicher, ob es mich anspricht oder nicht und habe mir ein paar Folgen eines Let’s Plays angesehen. Danach war die Entscheidung für mich klar und ich habe den Kauf bis heute nicht bereut.

Setting:
Man schlüpft in die Rolle eines Diktators (oder einer Diktatorin, wie man möchte) eines kleinen tropischen Inselstaates und muss versuchen, die eigene Macht zu sichern und die Wirtschaft am Leben zu halten und zu stärken. Dazu gilt es, die verschiedenen Fraktionen (Umweltschützer, Kapitalisten, Religiöse, etc.) bei Laune zu halten oder ein ausreichend starkes Militär in Verbindung mit einem Geheimdienst zu haben, dass die möglichen Rebellenangriffe ins Leere laufen. Dazu dürfen die Beziehungen mit dem Ausland sich nicht zu stark verschlechtern, damit die vor allem anfangs sehr wichtige Entwicklungshilfe möglichst hoch bleibt und keine Kriegsschiffe vor der eigenen Küste auftauchen.
Als dritten Einflussfaktor gibt es noch Naturkatastrophen, die – je nach dem Zeitpunkt des Auftretens – die gesamte Wirtschaft lahm legen und Schäden anrichten können, die auf Jahre Auswirkungen haben, oder auch durch ein paar Klicks zu beheben sein können. Mit ganz viel Glück entfernt ein Tornado auch einfach ein paar Gebäude, die man eh umstellen wollte.

Gameplay:
Jedes Level startet gleich: Man hat seinen Palast, 1-2 Farmen, 1-2 Wohnhäuser, einen Hafen und eventuell noch ein bis zwei andere kleine Gebäude. Dazu gibt es ein wenig Geld und den Hinweis, nicht zu viele Aspekte (Nahrungsproduktion z.B.) und Fraktionen so lange zu vernachlässigen, dass die politische Lage gefährlich wird. Der Spieler muss eine Balance aus staatlichen Einrichtungen (Kirchen, Schulen, Polizei, etc.) und gewinnbringenden Betrieben erreichen, da ihm sonst die Handlungsunfähigkeit oder Rebellenangriffe drohen. Dazu gibt es eine Vielzahl an Gebäuden und auch Erlässen, die verschiedene Wirkungen haben. Erlässe sind von der Regierung erlassene Programme, die direkten Einfluss auf das Leben der Inselbewohner haben (z.B. Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe, die einerseits dafür sorgt, dass Wohnungen dichter besetzt werden, andererseits für einen gewissen Ärger bei den Religiösen sorgt). Mit Ablauf der Zeit schalten sich mehr und mehr Gebäude automatisch frei, ein Blick in die Zeitleiste lohnt sich also (vor allem bei den Modern Times Gebäuden, die teilweise doch sehr, sehr mächtig ausgefallen sind).
Man muss so lange sorgfältig abwägen, was man baut und erlässt, wie die eigene Insel instabil ist. Und hier liegt – wie bei vielen anderen Strategiespielen auch – ein Kritikpunkt: Hat man ein gewisses Level an Wohlstand erreicht, dann ist es fast unmöglich wirklich Ärger mit dem Ausland oder Rebellen zu bekommen.
Regelmäßig habe ich in meinen freien Spielen eine Gesamtzufriedenheit von über 80% bei über 1000 Bewohnern, denn die wirklichen Schwierigkeiten liegen in den ersten 20-30 Jahren eines Levels.
Bei dem einfachen Tropico 4 gab es das Problem, dass nach einer gewissen Zeit kaum neue Gebäude kamen, man die Wirtschaft aber weiter expandieren musste, was auf Dauer schwierig werden konnte, weil einfache Farmer einen Lohn von 20$ bekommen müssen, um zufrieden zu sein, die Güter der Farm (selbst nach Verarbeitung in einer Fabrik) aber nur geringfügigen Gewinn abwarfen. Es war also fast ratsamer, die Insel kleiner und überschaulicher zu halten, um nicht zu hohe Kosten für staatliche Einrichtungen zu haben.
Bei Modern Times wurden neue Gebäude eingeführt, allen voran die Biofarm. Sie produziert mit der Hälfte der Mitarbeiter circa drei Mal so viele Güter, wie eine einfache Farm. Dazu produziert sie verschiedene Güter gleichzeitig und kann so mehrere Weiterverarbeitungsbetriebe beliefern. Die Idee ist sehr gut, leider ist dieses Gebäude etwas überdimensioniert. Hat man ein paar Biofarmen und weiterverarbeitende Betriebe, dann ist man praktisch finanziell unantastbar. Sogar einige ehemals defizitäre Gebäude wie Kliniken und Kathedralen bekommen moderne Versionen verpasst, die zwar keinen übermäßigen Gewinn abwerfen, sich aber doch selbst finanzieren.
Man hat die Schwächen des „regulären“ Tropico also nicht nur verringert, sondern ab einer gewissen Spielzeit abgeschafft- nämlich mit Freischaltung der stärkeren Gebäude.
Nichtsdestotrotz muss eine Insel erst einmal bis zu diesem Punkt geführt werden. Danach kann man sich mit viel Geld an die Optimierung der eigenen Insel machen, und da gibt es viele Möglichkeiten, z.B. im Verkehr. Sollte man auf eine Metro (U-Bahn) verzichten, die nicht immer in die Atmosphäre des Spiels passt, dann gibt es sehr viel zu tun, denn Staus sind ein nicht zu unterschätzendes Übel. Kaum etwas ärgert einen so sehr, wie einen Frachter am Hafen zu haben, der Güter im Wert von 500.000$ abholen möchte und kein Hafenarbeiter kommt durch, um den Auftrag zu bearbeiten.

Kampagne/freies Spiel:
Die Kampagne des regulären Tropico besteht aus 20 Missionen. Es gibt einen großen, zusammenhängen Plot, der vielleicht nicht der innovativste der modernen Computergeschichte ist, aber definitiv unterhält. Hier und da wiederholen Aufgaben sich und für den geübten Spieler, mag es zeitweise ein bisschen zu einfach sein, aber man kann auch schnell mal ins Messer laufen.
Mit Modern Times kamen 12 neue Missionen, die abwechslungsreicher gestaltet wurden. Die Geschichte ist auch hier nett gestaltet, die neuen Gebäude werden fließend in das Spiel eingebaut.
Generell kann man sagen, dass die meisten Missionen je nach Spielstil in 60-90 Minuten beendet werden können. Wem die Dauer nicht reicht, der kann ein freies Spiel starten. Dazu kann man die Parameter einer Insel selber angeben oder sich gleich im Editor selber eine erstellen. Bei mir ist der Editor leider öfter mal abgestürzt, doch kann man problemlos über Tropico Missionen aus der „Community“ herunterladen. Wieso also sich selber die Arbeit machen, wenn andere so schöne Karten erstellt haben? Da ist für jeden Spieltyp was dabei.
Ein freies Spiel bietet sich auch super an, um sich auszuprobieren. Verzichte ich z.B. auf Schnellbau, möchte ich eine gewisse Geldsumme schnellst möglich erreichen, möchte ich ein Vorzeigekapitalist sein und unterdrücke alle Sozialisten systematisch?

Sound:
Es scheint, als habe El Presidente in seinem Leben nur 1-2 karibisch anmutende Schallplatten gekauft und diese lässt er (oder sie) in Dauerschleife ablaufen. Diese Musik passt ohne Zweifel gut zum Spiel, kann aber nach einer gewissen Zeit ein wenig stören.
Positiv zu erwähnen sind aber die Synchronsprecher der Fraktionsführer und Politiker im Spiel. Sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch geben die Stimmen ein stimmiges Bild ab (außer bei dem australischen Medienmogul Pynch aus der Modern Times Kampagne, da sollte man den australischen Akzent der englischen Sprachausgabe im Hinterkopf haben). Selbst der zu Zeiten etwas merkwürdige Humor, der Kalypso zu Eigen ist, kommt hier meist sehr gut rüber und bringt einen ein wenig zum Schmunzeln, auch wenn man nicht laut auflachen muss. Generell hat es Kalypso geschafft, den einen oder anderen Seitenhieb gegen Politik und Gesellschaft der letzten Jahre einzubauen.

Grafik:
Für ein Spiel, das 2011 veröffentlich wurde, ist die Grafik sicherlich verbesserungswürdig. Das Bild wirkt hier und da ein wenig unscharf, scrollt man aber Dicht an Gebäude heran, dann zeigt sich, mit welcher Liebe hier teilweise designet wurde. Das Spiel haut einen nicht vom Hocker, verursacht aber auch keine Schmerzen in den Augen.

Als kleines Fazit:
Pro:
- Gute Atmosphäre
- Gute Kampagne
- Viele Gebäude, Erlässe
- El Presidente
- Viele Möglichkeiten bei der Gestaltung eines freien Spiels
- Es gibt immer etwas zu tun (anfangs mehr, später – je nach Motivation – viele Optimierungsarbeiten)
Neutral:
- Schwierigkeitsgrad überwiegend „casualfreundlich“
Contra:
- Grafik nicht ganz zeitgemäß
- Spiel kann ab einem gewissen Punkt zu leicht werden
- Musik nicht abwechslungsreich genug

Abschließend würde ich jedem empfehlen, erst Tropico 4 durch zu spielen und dann Modern Times in Angriff zu nehmen. Man lernt das Spiel so besser kennen, lernt die Stärken und Schwächen der Gebäude, kann die Einflüsse der neuen Gebäude besser einschätzen.
Für 30 Euro kann man hier aber nichts falsch machen. Man kann mit Tropico 4 lange viel Spaß haben.

P.S.: Da es sich hier um meine erste Rezension handelt bitte ich um Nachsicht, sollte ich einen wesentlichen Aspekt gar nicht oder unzureichend beleuchtet haben.
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am 27. Mai 2013
Tropico 4 Gold Edition macht viel Spaß und erweitert die Welt von El Presidente um neue Gebäude, Funktionen, Katastrophen, neue Mächte und so weiter.

Ich versuche mal meine Bewertung in Unterpunkte aufzuteilen.

Grafik

Grafisch hat sich im Vergleich von Tropico 3 gegenüber Tropico 4 nicht so viel getan, das Wasser fande ich persönlich in Teil 3 realistischer und schöner. Generell kann man sagen, das in Teil 4 es "heller" und "freundlicher" auf mich wirkt, vielleicht bin ich damit aber auch alleine mit der Meinung.

Menü+Steuerung

Die Steuerung ist die selbe wie in Teil 3, was aber nicht schlecht ist, da man damit gut über die Spielwelt navigieren kann. Bei der Menüführung hat sich einiges getan, vieles wurde in passende Kategorien geordnet, von den Erlassen bis zu den Gebäuden. Ich finde es passend, das man Gebäude zusammen in die jeweiligen Kategorien packt (Nahrung, Wirtschaft, usw). Bei den Erlassen ist es wie gesagt auch so gestaltet.

Kampagne

Die Kampagne ist wie in Teil 3 in die des Hauptspiels und des Addons unterteilt und bietet mehr oder weniger zusammenhängende Missionen, die aber alle Spaß machen.

Gebäude

Die Gebäude, die man zur Auswahl hat sind die gleichen wie in Tropico 3 + Addon, nur das man hier weitere neue dazu bekommen hat, die meiner Meinung nach sehr nützlich sind, wie z.b. Zollamt, Atomkraftwerk, Weltraumbahnhof, die neuen Attraktionen, eine Art Parlament für die Minister und weitere.

Minister und Erlasse

Die Erlasse lassen sich hier nicht mehr so einfach aktivieren wie einst in Teil 3, denn für die meisten braucht man jetzt einen entsprechenden Minister (Verteidigung, Inneres, Äußeres, Wirtschaft, Bildung). Die Fähigkeiten der Minister können variieren, so das man auch ab und an welche entlassen und sich fähigere suchen/kaufen muss.

Ausländische Mächte

Neben der USA und der UDSSR gibt es jetzt auch die EU, China und den Mittleren Osten (Vereinigte Arab. Emirate). Zwar besteht die Gefahr einer Invasion auch weiterhin nur von USA und UDSSR, aber mit den neuen Mächten sollte man sich ebenfalls gut stellen, da man dann gute Handelsbeziehungen knüpfen kann, was höhere Gewinne verspricht.

Handel

Durch das Zollamt kann man Importe Billiger machen oder aber Exportpreise erhöhen, beides sehr sinnvoll. Neu ist auch, das man Importe machen kann und so z.b. eine Goldschmiede nicht abreißen muss, nur weil die Goldvorkommen auf der Insel aufgebraucht sind. Durch den Einkauf von Gold kann man solche Industrien weiter betreiben und muss sie nicht abreißen.

Sonstiges:
Spaß macht Tropico 4 Gold Edition sehr, man muss aber streng genommen dazu sagen, das es auch wie ein großes Addon wirkt, es gibt zwar recht viele und nützliche neue Sachen, aber theoretisch hätte man die Gold Editon von Tropico 4 auch als großes Addon für Teil 3 rausbringen können, aber darüber lässt sich sicher streiten.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. August 2013
Selten genug trifft man auf wirklich durchdachte und brauchbare Aufbausimulationen.
Gerade bei derartigen Echtzeitsimulationen ist die Spielbalance von großer Bedeutung.
Das heißt, das Wirtschaftssystem muss perfekt auf die Spielereignisse abgestimmt sein
um wirklichen, dauerhaften Spielspaß zu erreichen.

Mit "Tropico 4" gelingt dies in nahezu jedem Detail.
Politik, Wirtschaft und das soziale Verhalten der Bevölkerung ist perfekt aufeinander
abgestimmt. Es macht einen riesen Spaß einen kleinen Insel-Diktator zu spielen und die
Fäden in der Hand zu halten.

Ziel des Spiels ist der Aufbau eines, in jeglicher Hinsicht funktionierenden Inselstaats.
Dabei müssen Sie sich neben dem klassischen "Siedeln" auch um die Politik und vor allem
um die Wirtschaft ihres Staates kümmern.
Klingt nach viel Arbeit? Ist es auch, denn nicht immer gelingt es die Interessen der
einzelnen politischen Fraktionen zu vereinen.

So führen große Industrieanlagen zur Ablehnung bei den Umweltschützern, ausgeprägter
Tourismus auf der Insel hingegen zum Gefallen der Kapitalisten.
Die Zusammenhänge sind schnell zu begreifen und dank der kleinen Spielhilfen durch ihre
politischen und wirtschaftlichen Berater werden sie bei dieser großen Aufgabe auch nicht
ganz alleine gelassen.
Letztendlich treffen sie die allerdings jede Entscheidung und müssen somit auch mit den
Konsequenzen leben.

"Tropico 4" besticht vor allem durch dieses ausgeklügelte Spielsystem. Da ist es auch nicht
weiter schlimm dass sich die Grafik im Vergleich zum Vorgänger "Tropico 3" kaum verbessert
hat.

Mit insgesamt 20 Kampagnen ist zudem für ordentliche Spielzeit gesorgt.
Jedes Szenario bietet neue Herausforderungen und sorgt somit für viel Abwechslung und
Spielfluss.

Einziges Manko des Spielsystems ist die Tatsache das wirklich alles durch das nötige Kleingeld
zu organisieren und regeln ist.
Hat man schließlich eine florierende Wirtschaft errichtet und erwirtschaftet somit regelmäßig
genügend Geld, sind sämtliche Forderungen durch entsprechende Ausgaben zu regeln.

Insgesamt ist "Tropico 4" eine durch und durch gelungene Aufbausimulation geworden,
und es macht wirklich richtig Spaß den Diktator zu spielen.
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am 21. Juli 2013
Also ich muss echt sagen: Dieses Spiel überrascht mich positiv!

Als großer BEACH LIFE Fanatiker war ich, seitdem mein Computer das Spiel zu alt fand, auf der Suche nach einem ähnlichen Spiel. Einem Simulationsspiel bei dem es um das wirtschaftliche Handeln einer (Party-) Insel geht. Nach dem Durchforsten einiger Foren bin ich auf das Stichwort 'TROPCIO' gestoßen. Also ab zu amazon und die Kundenrezensionen, da ich hier schon einige gute Entscheidungshilfen für bestimmte Sachen finden konnte.

Durchweg gute bis teilweise sehr gute Meinungen haben mich zum Kauf überzeugt. Treu nach dem Motto: wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;-)
Für alle unentschlossenen Käufer hier meine positiven Eindrücke vom Spiel:

+ sehr abwechslungsreiches Spiel
-> man kann als Beispiel aus zahlreichen Erlässen (vgl. mit Gesetze) seine Bevölkerung leiten. Vom Nationalfeiertag, über Steuersenkungen bis hin zum Rio-ähnlichen Karneval. Desweiteren passiert immer mal wieder das eine oder andere Ereignis (Vulkanausbrüche, Erdbeben, Wirbelstürme, Aufstände von Rebellen wenn man dementsprechend regiert, Brände etc.). Selbst jetzt nach fast 20 Stunden reiner Spielzeit ist es immernoch nicht langweilig, was bei mir bei anderen Spielen schonmal durchaus vorkam.

+ große Spielwelt
-> im Vergleich zu anderen Wirtschaftssimulationsspiele die ich kennengelernt habe (Anno 2070, Beach Life) sind diese Inseln am größten. Man kann sich toll ausbreiten und viele kleine Städte Gründen und muss nicht, aufgrund von Platzmangel, das eine oder andere Gebäude abreißen.

+ Humor im Spiel sowie schönes karibisches Feeling
-> Sofort wird man von der Musik, dem Kontrast etc. in eine Art 'Karibik Feeling' gezogen. Sehr schön gemacht.
Die Entwickler dieses Spiels haben einen Sinn für Humor was mir gefällt. Solche Sprüche wie: "wir zeigen ihnen wie man eine Atomrakete mit der Brust aufhält" kennt man nicht aus allen Spielen. Im Menü selbst und in den Beschreibungen einzelner Aktionen sind immer wieder diese kleinen lustigen Details versteckt. Klar muss man dies mögen, ich persönlich konnte bei der einen oder anderen Stelle schmunzeln.

Jetzt fragt sich der eine oder andere "Hand aufs Herz: Was ist mit den negativen Punkten?" Ganz ehrlich gesagt... ich habe keine bemerkt! Nichts nervt oder stört mich an dem Spiel, vielleicht kommt es noch nach einiger Zeit oder Routine aber bis jetzt gabs keinen Punkt im Spiel der mich zum Abbruch des Spiel ermutigt hat, mir die Lust genommen hat.
Ein klitzekleiner Punkt jedoch gefiel mir nicht: Im Baukasten Modus kann man immer nur im Jahr 1950 anfangen und muss dann knapp 40 Jahre warten bis man unsere heutige Technologie, unser heutiges Denken nachspielen kann. Schön wäre es, wenn man das Einstiegszeitalter selbst bestimmen könnte meiner Meinung nach ;-)

Ich habe direkt die GOLD Version gekauft da dort viele anderen, zeitgemäße Gebäude, Erlässe usw. enthalten sind. Für knapp 30 € kann man für BEIDE Spiele nicht meckern finde ich, denn kauft man sie einzelt ist es teurer.

Also Freunde der Sonne... wer auf Karibikfeeling steht und Wirtschaftssimulationsspiele mag der ist mit TROPCIO 4 GOLD genau richtig. Ganz klare Kaufempfehlung meinerseits. Macht echt Spaß.

P.S.: Schaut euch Videos bei youtube an über das Gameplay des Spiels. So seht ihr schon einmal wie es dann später bei euch aussieht. Mir hat es nochmal zusätzlich bei der Kaufempfehlung geholfen ;-)

Gruß
Danlo
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am 18. Juni 2013
Zum Spiel:

Ich möchte im Weiteren gar nicht im Detail auf das Spiel einghen, hierzu existiert schon eine gute Rezension, vielmehr möchte ich meine Einordnung des Spiels innerhalb der Serie als Fan der ersten Stunde wiedergeben.

Tropico 4 hat Charme, versprüht karibischen Urlaubsflair und ist witzig. Es ist ein würdiger Vertreter der gesamten Serie - mit kleinen Schwächen im Wirtschaftskreislauf. Damit ist gemeint, dass wenn man das Wirtschaftssystem verstanden hat, Schlagwort "Rohstoffveredelung", man sehr leicht im Geld schwimmmt, und viele der Missionen sich nach diesem Schema bestreiten lassen.

Der, für meinen Geschmack etwas zu leichte Schwierigkeitsgrad, verglichen mit Tropico 2 um Längen einfacher, trübt den Spielspaß aber nicht. Tropicos Stärke war schon immer auch sein Flair, und die Stimmung in Tropico ist besser denn je.

Die Praxis mit dem Verkauf von DLC finde ich zwar auch nicht gut, aber was soll man machen. Anscheinend springt jeder Hersteller auf den DLC Zug mit auf, Schade Kalypso. Ihr könntet wenigstens einige der DLC Inhalte in einem großen Patch nachreichen, so spielt die bezahlende Hälfte der Spieler nämlich derzeit ein anderes Spiel als die, welche DLC boykottieren.

Zum Versand etc. :

Schneller Versand durch Amazon wie gewohnt, gab nichts zu bemängeln.

Ruhe in Frieden Pop Top Software! Danke für Tropico und all seine Nachfolger!
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am 12. April 2013
Was soll ich sagen, ich bin vom Tropico-Spielteufel besessen und mag das Spiel einfach.
Hier hat man das AddOn "Modern Times" gleich mit dabei für einen unschlagbaren Preis.
Also zugreifen!

Es nervt nur, dass man für die DLCs extra zahlen muss, zumal sie eh nur ein paar kleine Zusatzfeatures liefern. Aber wer seine Spiele zu solchen Spottpreisen verschleudert, muss die Kohle wohl woanders wieder reinholen....
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...so schallt es in der "Internationalen", DEM sozialistischen Arbeiterkampflied schlechthin. Gepaart mit entspanntem karibischen Flair, kann man nun ein Teil des spielerischen Kultes rund um die Wahrmachung des real existierenden Sozialismus werden. Dabei ging die "Tropico"-Reihe über viele Jahre komplett an mir vorbei, viel zu zäh gestaltete sich immer wieder der versuchte Spieleinstieg und da ich normalerweise die größer dimensionierten Städtebauspiele der Marke "Sim City" bevorzuge, dauerte es bis zum vierten Teil der Serie, bis der Funke endlich übersprang.

Als Diktator eines kleinen karibischen Eilandes mit offensichtlichem (kubanischen) Vorbild, soll man sein Volk in eine strahlende Zukunft führen. Dazu muss man zum einen die verschiedenen Bedürfnisse seiner Einwohner mehr oder minder schnell erfüllen und zum anderen gleichzeitig verschiedene politische Gruppierungen im In- und aus dem Ausland irgendwie bei Laune halten, indem man entweder bestimmte gewünschte Exportprodukte liefert, bestimmte Gebäude auf Wunsch erbauen lässt oder hier und da klingende Münze in die richtigen Hände wandern lässt. Um stets über genügend Devisen zu verfügen, baut man verschiedene Rohstoffe ab, wandelt sie nach Möglichkeit vor Ort in Fabriken in mehr oder weniger wertvolle Fertigwaren um und verscherbelt diese dann ins Ausland. Ein weitere sprudelnde Geldeinnahmequelle ist auch der Tourismus. Hindernisse bekommt man hingegen in Form von Naturkatastrophen oder unzufriedenen diplomatischen Partnern in den Weg gelegt, auch die Unzufriedenheit einiger einheimischer Gruppen kann durchaus durchschlagende negative Folgen nach sich ziehen. Diese Probleme kann man recht kurzfristig über bestimmte Erlasse in den Griff bekommen, die meist für eine bestimmte Zeit und gegen den Einsatz einer gewissen Geldsumme einige Personenkreise zufriedener stellen. Insbesondere in Wahlperioden kann das ausschlaggebend für den Erfolg von "El Presidente" sein.

Technisch ist "Tropico 4" sicher kein absolutes Highlight, aber die bereits etwas betagte Grafik überspielt mit ihrer dennoch irgendwie schönen Zweckmäßigkeit und dem Comic-Stil der eingeblendeten Figuren diese Schwächen spielend. Die Vertonung der Berater geht in Ordnung und das Spielprinzip ist, wie man es von einem solchen Aufbautitel erwarten sollte, auch wunderbar "suchtfördernd". Die vorliegende Gold-Version enthält zudem das AddOn "Modern Times", das neue Gebäude und auch viele neue Erlässe enthält und das Spiel insgesamt noch einmal ein wenig "runder" macht. Das Kombipaket ist hier leider etwas überteuert (40-50€, Stand 26.5.14), ein Blick zu Steam oder in die örtliche Budgetabteilung diverser Elektronikmärkte lohnt also definitiv. Fans von Aufbauspielen können insgesamt bedenkenlos zugreifen, alle anderen profitieren eventuell durch die insgesamt recht leichte Zugängigkeit des Titels und lernen vielleicht ein neues Genre kennen und lieben.
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am 1. August 2013
Ein gutes Strategie Spiel, dass mit lustigen Charakteren und Aufgaben verbunden ist. In der Kampagne ist es leider immer wieder das Gleiche. Nur die Aufgabenstellungen verändern sich in Ihrer Aussage. Das Mittel um dieses zu bewältigen ist immer gleich.
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am 18. Juni 2014
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht. Die Grafik ist gut und Musik macht richtig Laune. Kann das Spiel nur weiterempfehlen.
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am 11. November 2013
wer den ersten Teil mag wird den 4 mit add on ( also Gold Edition ) lieben gibt viele Neuerungen zum normalen Tropico 4 und natürlich einen netten Sandkasten Modus um sich auszutoben alles in allem kann ich sagen das ich den Kauf nicht bereue und wenn ein fünfter teil raus kommt werd ich ihn mir auf jeden Fall besorgen der einzige Wermuttropfen geht aber direkt an die Faulheit der spiele Hersteller wer Tropico 3 kennt merkt auf Anhieb das die Engin die selbe ist und nur überarbeitet wurde
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