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Kundenrezensionen

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Der Meister der beseelten, minimalen Elektro-Beats legt - etwas überraschend - schon gut ein Jahr nach "icke wieder" das nächste Album nach und sagt "Guten Tag".
So etwas macht ja nur wirklich Sinn, wenn es auffällige Unterschiede zum Vorgängeralbum gibt. Und das ist auch der Fall. War "icke wieder" insgesamt eher etwas geschmeidiger, softer, aber auch teilweise experimenteller, so kommt "Guten Tag" nun wesentlich konsequenter und stringenter daher.
Man merkt, dass Paul Kalkbrenner viel live unterwegs war und er fette Tracks für die tanzende Meute brauchte. Gleich nach dem Intro geht der Berliner DJ & Produzent mit "Der Stabsvörnern" in die Vollen woran sich "Spitz-Auge", gleichfalls ordentlich nach vorne gehend, prima anschließt. Das Konzept der Scheibe ist erkennbar: Erst immer kleine circa einminütige Intros, Füllsel, Frickel-Späße und dann ein fetter Track, der in Bauch und Beine geht. Ein bisschen so, wie bei einem Live-Set.
Nachdem es beim letzen Album noch von Oldschool-"Paule"-Fans etwas Geunke gab, weil zu wenig dicke technoide Beats und kaum Tanzflächentauglichkeit, wird Herr Kalkbrenner mit "Hinrich zur See", "Der Buhold", "Trümmerung", "Der Ast-Spink" und den beiden oben genannten Tracks, die kritischen Gemüter bestimmt beruhigen, "das Gezabel" beginnen lassen und das feierfreudige Volk wieder schön Richtung Ekstase schieben.
"Guten Tag" merkt man auf alle Fälle die Freude am Nachtleben, an Festivals, Club-Partys, "Sich-Gehen-Lassen" an, ja, und einfach den Spaß des DJs an einer vollen Tanzfläche mit glücklichen "Speck-Schüttlern".
Herr K. aus B. hat sich wohl diesmal mehr vom Bauch, als vom Hirn treiben lassen.
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am 7. April 2013
Ich finde es sehr überheblich sich nach kurzem Anhören gleich auf eine neue Platte zu stürzen und seine noch nicht genug ausgereifte Meinung dazu abzugeben. Viele Alben müssen erst wirken und man muss sie in verschiedenen Situationen hören.

Nun zum aktuellen Album von Herrn Kalkbrenner:
Ich war bei den ersten Malen hören eher enttäuscht vom neuen Album. Es waren zu wenig Tracks darauf zu finden, die mich begeistert haben. Manche musste ich auch erst Live vom Paule in Hamburg vorgespielt bekommen, um sie fühlen zu können.

Tracks, die mir direkt gefallen haben, waren Der Stabsvörnern, Fochleise Kasette, Trümmerung, Der Ast-Spink und Bieres Meuse.
Beim Ersten erlebt man ein Donnerwetter aus HiHats, einen coolen Bass und warme Synthesizer Akkorde, die mich an heiße Sommertage und Berlin erinnern. Eben der Sound, den man sich von Paul Kalkbrenner wünscht.
Fochleise Kasette war für mich einfach eine schöne melancholische Pause.
Trümmerung ist ein hammer Song zum Tanzen. Ich kann mich einfach nicht halten. Der Bass, das undefinierbare Sample, dass einen die ganze Zeit begleitet mal mehr, mal weniger gefiltert und der Aufbau des Songs machen Trümmerung zu einem Highlight des Albums. Nachdem ich, wie gesagt enttäuscht von Guten Tag war, hat mich dieser Song bewegt die Karten für das Konzert in Hamburg trotzdem zu kaufen.
Der Ast-Spink wirkt auf mich sehr dunkel und industriell durch Paul Kalkbrenners komische Verwendung des Sequenzers und durch den progressiven Aufbau des Songs verliere ich mich beim hören immer in sehr dunkle Gedankengänge über die Abgründe des Menschens und der Gesellschaft. Teilweise wirft dieser Song bei mir sogar sehr befremdliche Gedanken hervor und wenn ein Lied das kann, ist das eigentlich schon Grund genug das Album zu kaufen.
Bieres Meuse folgt in der Tracklist des Albums dem Ast-Spink. Es wirkt auf mich ebenfalls dunkel aber viel melancholischer. Dieser Mix zwischen den beiden Songs, zwischen abrundtiefen Gedanken und Melancholie ruft bei mir eine Gänsehaut hervor, was bedeutet dass mich dieser Teil des Albums sehr tief in meinem Inneren trifft.

Die Songs, die mir Herr Kalkbrenner erst Live vorspielen musste, damit ich sie wirklich gut fand, waren Das Gezabel und Spitz Auge. Weitere Songs, die mir nicht besonders gut gefallen haben aber die ich trotzdem noch positiv erwähnen möchte, sind aus meiner Sicht Hinrich zur See und Der Buhold.

Am Ende also 9 von insgesamt 17 Songs, die mir gut gefallen. Für mich ist dies ein Kaufgrund und eigentlich würde ich dem Album an diesem Punkt 4 Sterne geben, schon allein weil ich den 5 Songs, die ich als erstes erwähnt habe so viel abgewinnen kann.

Nun zum großen ABER des Albums:
Paul Kalkbrenner hat viele kurze Stücke auf sein Album gelegt, im Durchschnitt ungefähr eine Minute lang. Verstehen Sie mich nicht falsch, wenn man es schafft mich mit einem 60-Sekunden langen Song zu berühren oder diese kurzen Stücke schöne Überleitungen bilden oder kurze Pausen, sodass das Album als Ganzes ein besonderes gut durchdachtes und angelegtes Werk ist, habe ich nichts gegen kurze Lieder einzuwenden. Als ich aber feststellen musste, wie billig Paul Kalkbrenner Schnurbi und Kernspalte "produziert" hat, wurde mir als jemand, der selbst Musik macht, schlecht.
So ist Schnurbi einfach kopiert und geloopt aus dem Intro von "L'Amour Toujours" von Gigi D'Agostino und wurde versehen mit ein paar typischen Kalkbrenner Effekten um der Kopie seinen Stil aufzudrücken.
Ebenso heißt Kernspalte eigentlich "Polkamatic" und ist komponiert von Vitalic. Auch hier hat Kalkbrenner einen Ausschnitt des Originals kopiert, einen Delay- und einen Verzerreffekt draufgeklatscht und fertig war ein neuer Paul Kalkbrenner Song.
Meiner Meinung nach soll ein Künstler doch so viel fremdes Material benutzen, wie er will. Solange er ein neues Werk aus den verwendeten Samples schafft. Ein gutes Beispiel hierfür ist "Entroducing" von DJ Shadow, welches das erste Album ist, das komplett aus über 500 verschiedenen Samples besteht. Oder die Arbeitsweise von Boards Of Canada, Samples aus deren Lieblingsdokumentationen ihrer Kindheit zu nehmen und daraus dann eine komplett neue Musik zu schaffen. Wenn das vermeintlich neue Lied allerdings nur aus diesem Sample besteht und man das ganze somit fast als 1 zu 1 kopieren bezeichnen kann, ist der Musiker für mich eigentlich unten durch. Mit den anderen Snippets auf dem Album "Guten Tag" wollte ich mich gar nicht mehr weiter beschäftigen, da sie von der Art, wie sie gemacht wurden Schnurbi und Kernspalte sehr ähnlich klingen.
Fochleise Kasette, welches mir mit diesem bitteren Beigeschmack zu wissen, dass wahrscheinlich es auch so billig gemacht ist, gut gefällt, erinnerte hier einen anderen Rezensenten an Druqks von Aphex Twin. Inzwischen macht mich dieser Vergleich ziemlich wütend da die Tracks auf Druqks aufwendig von Richard D. James, dem Musiker hinter Aphex Twin, aufgenommen und selbst eingespielt wurden. Der ganze experimentelle Aufnahmeprozess, den Aphex Twins Kalvierspiel zu etwas sehr besonderem macht, wurde von Paul Kalkbrenner einfach komplett übersprungen. Dies macht den Unterschied zwischen einem herausstechenden, genialen Musiker und einem Musiker von vielen anderen.
Die Snippets auf dem Album Guten Tag sind sehr enttäuschende Risse in meinem Bild von Paul Kalkbrenner. Ich wusste zwar schon vorher, dass er überwiegend mit Audiomaterial arbeitet und wenig selbst einspielt aber auch hier entstand, wie ich das bei Boards Of Canda erwähnt habe, ein ganz neues Werk. Deshalb hat mich das nie auch nur im geringstem gestört. Aber ein fremdes Stück einfach kopieren und ein paar Effekte draufhauen kann JEDER, nachdem er sich ein paar Stunden lang mit einem billigen Musikprogramm beschäftigt hat.

Deshalb ist das Album trotz der 9 Tracks, die mir gut gefallen oder mich sogar sehr tief berühren in meinen Augen nur drei Sterne wert. Hoffentlich war diese billige Arbeitsweise bei den kurzen Tracks nur ein einmaliger Ausrutscher in der für den Techno legendären Karriere des Paul Kalkbrenner.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. Dezember 2012
Nachdem sich Paul Kalkbrenner im Allgemeinen viel Zeit gönnt, um ein neues Album zu veröffentlichen, folgt nun auf den Megaseller ICKE WIEDER nach noch nicht einmal 2 Jahren das Album GUTEN TAG. Da ich ICKE WIEDER nur zum Teil für gelungen hielt, war ich natürlich gespannt auf Paul Kalkbrenners neuestes Werk, um zu erfahren, ob er wieder jene Qualitäten zeigen würde, die ich auf ICKE WIEDER so schmerzlich vermisst habe. Nun glaube ich nicht, dass P.K. ausgerechnet meinen persönlichen Ansprüchen gerecht werden wollte aber GUTEN TAG gefällt mir ausgesprochen gut.

In seinen besten Momenten erinnert GUTEN Tag an SELF - slleine schon durch die Idee, zwischen längere treibende Tracks immer wieder kurze sphärische Momente einzustreuen. Dem Hörer bleibt somit immer wieder Zeit, ein wenig durchzuatmen und sich auf den nächsten treibenden Titel zu freuen. Diese melncholischen Tempobremsen tun dem Album insgesamt sehr gut und zeigen mir, dass sich P.K. bei GUTEN TAG mehr Gedanken um die Gesamtwirkung des Albums gemacht hat als bei ICKE WIEDER. Bis heute bin ich mit dem Vorgänger nie wirklich warm geworden. Zu uninspiriert und lieblos aneinandergereiht kam das Album bei mir an und wirkte letztlich wie eine schnöde Auftragsarbeit, um aus dem BERLIN CALLING-Hype noch ein Maximum an Folgeeinnahmen zu generieren.

GUTEN TAG lässt ICKE WIEDER in allen Belangen hinter sich: Ein durchdachtes Konzept und viele abwechslungsreiche Tracks sorgen dafür, dass das Album seit ein paar Tagen bei mir Zuhause in der Dauerschleife läuft. Den einzigen Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle anbringen mag, ist der, dass GUTEN TAG bezüglich des Sounds keinerlei Überraschungen bereithält. Der geneigte Paul Kalkbrenner-Fan bekommt das, was er will und kennt. Typischer kann ein Paul Kalkbrenner-Album nicht klingen. Aber wenn dies so gekonnt und begeisternd dargeboten wird wie bei GUTEN TAG, dann kann P.K. gerne bis zu seinem Karriereende den immer wieder ähnlich klingenden Sound produzieren.

So typisch und dann doch so anders ist GUTEN TAG, weil sich der Sound zum Glück noch immer weitab gängiger Mainstreampfade bewegt. Kirmes-Techno- oder Chart-Freunde sind bei Paul Kalkbrenner garantiert fehl am Platz. Wer mit gutem Elektrosound jedoch nur ansatzweise etwas anfangen kann, wird an GUTEN TAG viel Freude haben.

Persönliche GUTEN TAG-Favoriten besonders zu erwähnen, macht keinen Sinn, da das Album rundherum gelungen ist und als gesamtes Werk mindestens ebenso viel (und noch ein wenig mehr) Spaß macht wie jeder Einzeltitel. Von mir gibts eine DICKE Empfehlung!!!
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am 30. April 2013
Bin Kalkbrenner-Fan - bleibe Kalkbrenner-Fan, aber dieses scheinbar nach Malen für Zahlen zusammengeschusterte Album ist eine Frechheit. Die meiste Zeit hat Paule wohl für die Namensfindung der Titel gebraucht. Der Rest kann echt nicht länger gedauert haben. Sorry, ganz klar Daumen runter!
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am 22. März 2013
Also ich hab mir die Limited Edition geholt mit der Live-CD Roskilde als Bonus-CD. Und das hat sich gelohnt.

Das Album "Guten Tag" macht richtig gute Laune. Nach einem langsam aufbauenden Intro gehen die Tracks so richtig in die Beine. Hut ab, Herr Kalkbrenner, da haste wieda schön zugelangt! Einzelne Titel mag ich gar nicht hervorheben, das Album ist einfach stimmig als Gesamtheit.

An sich kommt das Album aber nicht ganz an die Qualität von meinem PK-Lieblingsalbum "Self" heran.

Die Live-CD höre ich - zumindest aktuell - fast lieber als das eigentliche Album.

5 Sterne. PK bleibt für mich weiterhin der beste Elektro-Act!!!!
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am 4. Februar 2013
Ich will es kurz machen: Herr K legt mit diesem Album eine echt saubere Leistung hin. Nach dem enttäuschendem "Icke Wieder" regt er mit dieser Platte zum tanzen an. Zu meinen Favoriten zählen unter anderem "Der Stabsvörnern" (geht vor allem live richtig ab), "Hinrich zur See" und "Trümmerung". Alles sehr straighte Titel; erinnert stark an das Jahrhundertalbum "Berlin Calling". Zwischendrin gibt es 4,5 kurze eingeschobene Titelsequenzen, die ich selbst sehr ansprechend finde. Diesebezüglich hat er sich wohl mehr aus dem Bauch heraus leiten lassen. Alles in allem sehr gelungen. Kaufempfehlung!!
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am 27. Mai 2013
Ich fand Icke wieder sehr gut ...
Ich bestell mir also Guten Tag, lege es rein und feier so ziemlich jeden Track auf der Deluxe Edition. Unglaublich was hier geschaffen wurde. War sonst nie ein PKFan , aber als mein Vater mal seine Icke wiederCD in mein Auto vergaß hörte ich mal rein.

Guten Tag ist eine glorreich gelungene Fortsetzung und ein Muss für Jeden
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am 19. März 2013
Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf Paul Kalkbrenner gestoßen. Ich war begeistert! Ich bin neugierig geworden und habe eine zweite Scheibe via MP3 geordert und wurde nicht enttäuscht. Sehr abwechslungsreiche Titelauswahl. Das wird wohl nicht die letzte Scheibe von Paul Kalkbrennerei gewesen sein.
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am 30. April 2013
Mein Eindruck ist, dass die melodiösen, Ambient-artigen Elemente diesmal eher getrennt in Form von Zwischenspielen vorkommen, statt ein eigentlicher Teil der Techno-Stücke zu sein. An "Self" und "Berlin Calling" kommt dieses Album meiner Meinung nach nicht heran, ist aber trotzdem nicht schlecht.
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am 16. März 2013
Nach "Icke wieder" auch "Guten Tag" als mp3 Download gekauft. Leider klingt's einfach nicht so wie es sein soll. Getestet auf iPhone 5 + Monster Beats Solo. Das kriegen Apple mit iTunes und die Leute von Simfy einfach besser hin. Schade! Der Preis ist halt nicht alles.
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