earlybirdhw2015 mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos Professionelle Fotografie2 Learn More praktisch Kühlen und Gefrieren Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale Hier klicken

Kundenrezensionen

857
4,5 von 5 Sternen
Böser Wolf
Format: Hörbuch-DownloadÄndern
Preis:26,00 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. September 2013
... wenn dieses Szenario real wäre ??? Das möchte man nicht glauben...

In meinen Augen ist 'Böser Wolf' nach Tiefe Wunden: Der dritte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) der spannendste Krimi aus der Feder der Autorin.
War ich nach dem letzten Band Wer Wind sät: Der fünfte Fall für Bodenstein und Kirchhoff (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi) ein wenig betrübt, weil er mich nicht so gefesselt hat, bin ich mit dem vorliegenden Buch sehr zufrieden.

Ich muss gestehen, ich bin kein versierter Krimileser, daher kann ich die Stimmen der Rezensenten, die beklagen, dass der Roman 'flach' oder 'konstruiert' wirkt, nicht wirklich nachvollziehen.
Denn - wie bringt man dieses wirklich schwierige Thema denn zum Leser, ohne zu konstruieren?? Die Pädophilenringe, die mit Sicherheit existieren, werden Frau Neuhaus nicht die Tür geöffnet haben, um zu sagen "Schauen Sie sich bei uns um, damit es authentisch wird, was Sie schreiben".

Oliver v. Bodenstein und Pia Kirchhoff sind mir vom ersten Buch an sympathisch gewesen. Vielleicht lag es daran, das man auch den Alltag der Ermttler immer ein Stück mitbekommt.
Im vorliegenden Roman war es mir einen Tick zu wenig Privatleben und ich würde schon gerne wissen, wie es bei Bodenstein weitergeht.
Die Nebencharakter sind klasse gezeichnet, das Team wird von Buch zu Buch besser und die Szenen, in denen alle zusammen sind, gehören auch hier wieder zu den besten.

Résumé:
Wieder ein guter Krimi aus der Feder der Autorin. Für Liebhaber der Serie ein leckerer Happen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Januar 2014
„Böser Wolf“ ist der sechste Roman von Nele Neuhaus um die beiden Kommissare Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Wie immer empfehle ich an dieser Stelle, wer die Geschichten um die beiden Kommissare aus Hofheim erleben möchte, dem sei angeraten die Bücher in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Zwar sind die einzelnen Fälle in sich abgeschlossen, aber die privaten Geschehnisse um die beiden Hauptfiguren sowie die in der Kripo Hofheim bauen aufeinander auf.

Dass ich bereits zum sechsten Roman von Nele Neuhaus‘ Ermittlerteam gegriffen habe, zeigt, dass ich nicht nur die beiden Hauptfiguren, sondern auch sämtliche anderen Charaktere in den Büchern lieb gewonnen habe. Es ist ein angenehmes Gefühl, wenn man die ersten Seiten des neuen Romans durchliest und sich ganz von selbst plötzlich wieder wie „zu Hause“ fühlt. Man kennt die Personen, die Gegenden, die Beziehungen untereinander.

Da taucht dann plötzlich ein recht unbeliebter Kollege wieder auf, von dem man dachte, man sei ihn bereits losgeworden, während das Team um von Bodenstein und Kirchhoff gleich mehrere scheinbar hoffnungslosen Fälle aufklären müssen. Wochenlang tappt man bei der Kripo in Hofheim völlig im Dunkeln, es kommen neue Fälle hinzu, bei denen man zunächst ebenfalls keinen Anhaltspunkt findet.

Wie sich dann aber plötzlich alle neuen Fälle, die man gerade bearbeitet, zu einem Fall zusammen weben, ist nicht nur spannend, sondern auch sehr geschickt geschrieben. Dass nicht nur nebenbei auch noch das Thema Kindesmisshandlung ausführlich behandelt wird, gibt dem Roman auch noch das zusätzliche Plus mit auf den Weg.

Das, die real existierenden Städte und Gegenden und die immer glaubhaft agierenden Personen lassen die Romane von Frau Neuhaus fast wie reale Geschehnisse wirken, obwohl man gleichzeitig hofft, die Geschichten habe sich die Autorin nur ausgedacht; die Kriminalfälle sicherlich, doch das Thema Kindesmissbrauch ist leider sehr real.

Klare Leseempfehlung für alle, die die alten fünf Romane bereits kennen und ebenfalls für alle, die das noch nicht tun, jedoch nicht ohne Band 1-5 vorher zu genießen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2013
Ich muss zugeben, dass ich eine Gelegenheitsleserin bin, die den Fernseher öfters mal einem Buch vorzieht. Vor einigen Tagen hatte ich aber tatsächlich Lust, ein "gutes" Buch zu lesen.

Die Auswahl fiel mir schwer, also hangelte ich mich an den Bestsellerlisten entlang und entschied mich für obige Lektüre.
Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen, sodass ich es in zwei Tagen komplett durch hatte. Die kurzen Segmente, in denen immer wieder von der einen in die andere Perspektive von Personen gewechselt wird, verschaffen eine zusätzliche Brisanz. Der Leser wird nach jeder Seite umso neugieriger, wie die einzelnen Erzählungen miteinander zusammenhängen.

Die Autorin war mir vorher unbekannt, ihr Name wird mir mit diesem Buch jedoch sicherlich in Erinnerung bleiben.

Fazit: Absolut spannend und nur weiterzuempfehlen!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2014
Ein schwieriges Thema schlecht umgesetzt, gespickt mit unsinnigen Spannungsverstärkern und völlig irrationalem Täterverhalten. Hier hat sich Nele Neuhaus wahrlich keinen Gefallen getan. Für mich sind die positiven Rezensionen auch nicht nachvollziebar, da der ganze Plott sehr vorhersehbar ist und nicht eine einzige unverhersehbare Wendung für Überraschung sorgt. Selbst die Entführung der Stiefenkelin, so unsinnig diese auch war und eigentlich überhaupt nicht in den Handlungsstrang passte, kündigte sich bereits frühzeitig an. Auch das Ende - dass ein Täter im Nachspann nochmals als drohende zukünftige Bedrohung auftaucht - ist alles andere als neu.
Ich hatte mir leider mehr versprochen, da Nele Neuhaus das deutlich besser kann.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2015
Ein totes Mädchen wird aus dem Main gezogen, Identität nicht feststellbar. Und in Chlorwasser ertrunken.
Das erinnert an einen alten Fall, als ebenfalls eine identitätslose Kinderleiche gefunden wurde, deren Namen man nie erfahren hat und deren Mörder nie gefasst werden konnte.
Im zweiten Handlungsstrang wird der Leser mit einer Fernsehmoderatorin bekannt gemacht, die ihr Geld hauptsächlich mit dem Leid und der Sensationsgier anderer Menschen verdient.
Ihr wird eine sensationelle Story angeboten, für die sie bereitweillig mit den Recherchen beginnt. Nicht ahnend, dass diese Recherchen sie beinahe das Leben kosten werden.
Schnell führen die beiden Stränge zusammen und deren Spuren zu einem bereits verurteilten Pädophilen, der von der Gesellschaft geächtet auf einem Campingplatz haust. Er passt perfekt ins Profil und seine nicht sehr loyalen Nachbarn liefern ihn bereitwillig ans Messer. Praktisch, dass man ihm auch einen Kontakt zur Moderatorin nachweisen kann.
Aber ebenso schnell weiß der geübte Krimi- und vor allem Nele-Neuhaus Leser, dass da etwas nicht stimmen kann.
Als Pia Kirchhoff bei einem Klassentreffen auf eine alte Freundin trifft, die nach einer Weile im Ausland mit ihrem Mann bei den Schwiegereltern wohnt, erhöht sich die Anzahl der handelnden Personen so rasant, dass man kurzzeitig versucht ist den Überblick zu verlieren. Die Schwiegereltern von Pias Freundin leiten bereits seit vielen Jahren ein Kinderhilfswerk hauptsächlich für alleinerziehende Mütter oder Kinder, die ganz alleine sind und viele ihrer Protegés der letzten Jahren arbeiten ebenfalls in diesem Familienunternehmen mit. Jedoch nimmt die Wichtigkeit all diese Personen zu "kennen" ab, als die kleine Tochter beginnt sich vor dem bösen Wolf zu fürchten und die ganze schreckliche Geschichte wahnsinnige Dimensionen annimmt in einer Verzweiflungstat endet.

Besonders ist an diesem Buch, dass man es trotz des schrecklichen Themas einfach nicht weglegen kann. Man möchte eigentlich gar nicht so genau wissen was dem Mädchen angetan wurde, wer dafür verantwortlich ist - ob das Mädchen dem-/ denjenigen womöglich rsprünglich vertraut hat. Und trotzdem muss man einfach weiterlesen, muss wissen ob die Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden können und die Unschuldigen rehabilitiert.
Natürlich bleiben auch die persönlichen Geschichten der Protagonisten hier nicht auf der Strecke, wobei Pia Kirchhoff mit Christoph und seiner Enkelin wesentlich mehr im Vordergrund steht als Bodenstein.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es auch mal ein Krimi ist, der nachdrücklich im Gedächtnis bleibt. Zwangsläufig beschäftigt er einen noch lange nach dem Lesen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 2014
Vorteile: spannend, viele Handlungen in einem
Nachteile: keine

Die Geschichte:
Im Main wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Sie wird nicht vermisst und keiner weiß, wer sie ist. Die Jugendlichen, die bei ihr waren und sie gefunden haben, waren stark alkoholisiert und wollen das Mädchen nicht gekannt haben und auch nichts mit dem Tod zu tun haben. Das Mädchen wurde vor ihrem Tod brutal vergewaltigt.
Die Fernsehmoderatorin Hannah bekommt eine brisante Story geliefert und will alle Hintergründe wissen. So gerät sie aber in Gefahr und wird kurz darauf selbst zum Opfer - man findet sie, lebend aber schwer verletzt, im Kofferraum ihres Wagens. Auch sie wurde auf brutalste Weise misshandelt. Die Art und Weise ist eine ähnliche wie bei dem toten Mädchen aus dem Main.
Auch Pia Kirchhoff wird nicht verschont. Sie hat sich durch ihre Ermittlungen in eine Sache eingemischt, die sie aus Sicht des Mörders nichts angeht. In ihrem familiären Umfeld kommt es zu einem tragischen Zwischenfall...
Auch ein kleines Mädchen, die Tochter einer Freundin von Pia, gibt ihrer Mutter Rätsel auf. Sie ist verändert, verschreckt, aggressiv und zieht sich immer mehr von ihrer Mutter zurück. Und dann fängt sie auch noch an, von einem "bösen Wolf" zu reden... Wer ist es? Wie hängen all diese Taten und Geschichten miteinander zusammen?

Meine Meinung:
Auch in diesem Krimi gelingt es Nele Neuhaus gekonnt, viele verschiedene Handlungen miteinander zu verstricken und zu einem Gesamten zusammenzuweben. Die Charaktere sind wie immer ausgefeilt bis ins kleinste Detail und sorgen dabei für überraschende Geschehnisse in der Geschichte. Nie wäre ich auf die Idee gekommen, wie dieses Buch ausgehen würde...
Man muss sich manchmal sehr konzentrieren, um alle Handlungen nachzuvollziehen, was aber durchaus positiv ist, denn das macht das Buch spannend und so packend wie immer.
Für mich ist "Böser Wolf" bisher eines der besten Bücher von Nele Neuhaus und ich kann es nur wärmstens empfehlen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Böser Wolf
Cover: Ist eine Hardcoverausgabe mit einem schönen Schutzumschlag. Das Buch ist normal schwarz und nur an der Seite der Titel und die Autorin. Der Schutzumschlag ist in der Dämmerung, ein Ast von einem Baum ist zu sehen, Schnee und ein eingetretener, kaputter Zaun. Dann sind noch ein paar kleine Sprenkel von Blut zu sehen. Ein schönes, stimmungsvolles Cover, gefällt mir sehr.
Herausgeber ist der Ullstein Taschenbuch (11. Oktober 2013) und das Buch hat 480 Seiten.
Kurzinhalt: An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, und niemand vermisst sie. Auch nach Wochen hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Die Spuren führen unter anderem zu einer Fernsehmoderatorin, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.
Meine Meinung: Wiedermal ein tolles Buch von Nele Neuhaus, die anderen Fälle um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff habe ich ja auch schon verschlungen. Diesmal rollen auch höhere Köpfe von Beamten, aber dies leider erst zum Schluss des Buches. Eine spannungsgeladene, rasante Krimierzählung um einen Kinderschänderring, der auch noch ein gemeinnütziger Verein ist und indem die ganze Familie involviert ist. Die Ermittler sind wie immer sehr souverän, Pia hat zum Schluss wieder die richtige Spürnase von allen rettet viele Kinder. Manchmal ist das Buch sehr langatmig geschrieben, aber da die Autorin wieder sehr gut recherchiert hat, möchte man auch sehr viel über die Hintergründe der bösen Machenschaften erfahren. Und es wird sehr sachlich und sensibel mit dem Thema Kindesmißbrauch umgegangen.
Mein Fazit: Ich hätte ein wenig mehr über Lilly erfahren, die Kleine ist ja zuckersüß und ich muss bemängeln, dass sonst auch mehr Privates erzählt wurde, aber im Laufe der Ermittlungen wurde auch sehr wenig über Oliver gesagt, da wollte ich mehr wissen. Ein brisantes Thema, welches von der Autorin aufgegriffen wurde, welches wieder perfekt umgesetzt wurde. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, manchmal war es sehr witzig ( Lilly), aber manchmal war ich auch zu Tränen gerührt, so betroffen hat es mich gemacht.
Wieder ein toller, spannender Krimi und ein Lesevergnügen, den hoffentlich noch weitere folgen werden. Top, 5 Sterne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 25. Oktober 2012
Böser Wolf" von Nele Neuhaus ist der sechste Fall für das Ermittlerduo Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein. Der Krimi umfasst 476 Seiten inklusive Prolog, Kapitel die im Zeitraum 11. Juni bis 3. Juli 2010 spielen, Epilog und einer Danksagung sowie Anmerkung der Autorin. Das Cover ist entsprechend den vorherigen Bänden mit düsteren Wolken am Himmel und versprengten roten Blutstropfen gestaltet. Die weitere Aufmachung ist schlicht: eine Lücke im Zaun führt über eine weit hingestreckte Wiese auf ein beschauliches Dorf zu, so wie es der Handlungsort des Krimis im Taunus sein könnte.
Ein misshandeltes junges Mädchen wird im Wasser des Mains aufgefunden, deren Identität die Ermittler des Hofheimer KK11 nicht feststellen können. Vor ungefähr zehn Jahren gab es bereits einen ähnlichen Fall. Damals wurde ein Anwalt, der aber abstritt die Tat begangen zu haben, für den Mord verantwortlich gemacht und verurteilt. Während sie noch mit diesem Fall beschäftigt sind, wird die bekannte Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann überfallen und brutal vergewaltigt. Sie überlebt schwerverletzt, kann sich aber an nichts erinnern. Die Spuren führen die Ermittler zu einer Recherche, die sie für ihre Sendung durchführte, aber noch geheim hielt. Doch bevor sie der Aufklärung der Fälle näherkommen, geschieht ein weiterer Mord. Die Verbrechen haben scheinbar nichts miteinander zu tun, oder doch?
Der Krimi lässt sich lesen, ohne dass die ersten Bände der Serie dem Leser bekannt sind. Böser Wolf ist ein fein gesponnener Krimi, bei dem Nele Neuhaus gekonnt lose Fäden geschickt zusammenführt. Diesmal gehen die Ermittlungen sogar in die Vergangenheit des KK11 und es schaut so aus, als ob die Autorin bereits in den ersten Bänden die Basis für die jetzigen Aufdeckungen gelegt hätte. Wieder entwickelt sich parallel zur Aufklärung der Fälle das Privatleben der Kommissare weiter, jedoch nicht so wie das Ende des letzten Bands hätte vermuten lassen. Diesmal reichen die Fälle soweit, dass schließlich Pia Kirchhoff persönlich betreffen ist. Nele Neuhaus packt mit dem Thema Kindesmissbrauch ein immer aktuelles, heißes Eisen an. In wenigen kursiv gesetzten Einschüben versucht sie die Gedanken und Gefühle des Missbrauchsopfers zu erfassen, was ihr meiner Meinung nach gut gelingt und dem Leser früher wie den Ermittlern einen möglichen Hintergrund für die gegenwärtigen beiden Fälle gibt. Ihrem Schreibstil bleibt die Autorin treu. Rasche Szenenwechsel lassen den Leser durch die Geschichte eilen, um die jeweilige Fortsetzung der Szene zu erfahren. Obwohl der Leser vermutlich früher wie die Kommissare der Aufklärung des Falls näher kommen, reißt die Spannung nicht ab. Und der Epilog lässt den Leser nachdenklich zurück. Ich empfehle diesen Krimi allen Lesern des Genres gerne weiter.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Dezember 2013
Nele Neuhaus greift in „Böser Wolf“ ein Thema auf, das viel zu oft eher verdrängt und tabuisiert wird. Ich finde es gut, solche Themen auch in Kriminalromanen in einer derart spannenden Form zu verarbeiten und man kann nur hoffen, dass die Verbrecherbanden in der Realität nicht der Organisation fähig sind und nicht die höheren Ebenen des Staates infiltriert haben – man muss aber wohl davon ausgehen, dass es vermutlich so ist.

Der inzwischen sechste Fall der Kommissare Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff hat mich absolut in den Bann gezogen. Neuhaus schafft es, die vermutlich wirklich oft frustrierende kleinteilige Ermittlungsarbeit einigermaßen realitätsnah (so hoffe ich jedenfalls) aber dennoch äußerst spannend darzustellen. Besonders gut finde ich dabei, dass das private Umfeld der beiden Kommissare nicht komplett außer Acht gelassen wird. Insbesondere Pia Kirchhoff wirkt sehr sympathisch, erst einmal durch die Abneigung gegen die Nichte (oder Enkelin?) von ihrem Partner, die sich aber später durch die entwaffnende Ehrlichkeit eines Kindes in absolute Sympathie und Besorgnis verändert. Schade, dass Oliver von Bodenstein in dieser Episode etwas kurz kommt.

Auch das die Ermittler an drei Fällen gleichzeitig arbeiten müssen und dabei nicht sehen, dass die evtl. miteinander zu tun haben ist realistisch und gefällt. Wäre schade, wenn Neuhaus hier auf die Schiene vieler Thrillerautoren verfällt, die Wirklichkeitstreue der Spannung unterzuordnen.

Ein grandioses Buch, bei dem Neuhaus wieder aufs Neue beweist, dass sie spannende Kriminalromane schreiben kann, bei dem nicht nur in Schwarz/Weiß gedacht werden darf. Täter sind doch Opfer und umgekehrt.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2014
Als Erstes: ja, es ist ein Roman, kein Tatsachenbericht und hat somit den Anspruch zu unterhalten.

Ich bin jedes Mal in meiner heilen Welt erschüttert über soviel Böses in der Welt. So erschüttert, dass ich die Bücher, die mich aufregen nicht weglegen kann. Böser Wolf ist mit dem Thema Kindermissbrauch/Kinderpornographie so ein Buch. Frau Neuhaus hat in meinen Augen gut recherchiert.
Durch die vielen Sichtwechsel weiss man viel schneller als die Ermittler genaueres, was mich persönlich nicht stört.
Pia Kirchhoff und in diesem Fall wohl eher Christian Kröger statt Oliver von Bodenstein müssen erst die Puzzlestücke zusammen fügen, was durch langes Schweigen mancher Beteiligten erschwert wird.
Durch die vorherigen Romane hat man ein wenig Hintergrundwissen über die Gegend und das Ermittlerteam (nur leider über Kröger weiss ich nichts), was aber für das Verständniss des Buches nicht notwendig ist. Einzig auf den Wolf wird am Schluss nicht mehr eingegangen, was etwas fehlt.

5 Sterne von mir, Thema Kindermissbrauch erschütternd in einem fiktiven Krimi aufgearbeitet.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.

     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen