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Dredd
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181 von 204 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Januar 2013
Judge Joseph Dredd wurde im Jahre 1977 für das britische Science-Fiction Comicmagazin "2000 AD" erfunden und gilt heutzutage als einer der bekanntesten englischen Comichelden weltweit. Sein Schöpfer John Wagner hatte zuvor bereits einige Storys über harte Cops im Dirty-Harry Stil verfasst und wollte dieses Konzept mit Dredd zu neuen Extremen führen, indem er seinen Charakter in eine ultrabrutale Zukunft versetzte und ihn 100 prozentig hinter seinen eigenen Werten stehen ließ, auch wenn so ständig Töten für die Gerechtigkeit an der Tagesordnung stand.

Im Jahre 1995 kam mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle bereits eine Verfilmung des Dredd-Materials in die Kinos. Diese zeichnete sich aber vor allem dadurch aus, dass sie zu bunt war, zu oft unfreiwillig komisch und Rob Schneider viel zuviel seiner nervig daherkommenden Screentime gönnte. Es musste wohl schon ein Landsmann von Mister Dredd sein, der Brite Alex Garland (unter anderem Autor von "The Beach" und Drehbuchautor von "Sunshine" und "28 Days Later"), um Dredd einen Film zu spendieren, der ihm gerecht wird. Regie führte zwar Pete Travis (8 Blickwinkel) doch in Interviews hab ich gelesen, dass Karl Urban bei Fragen sich eher an Garland gewendet hat, der auch großteils für den Schnitt verantwortlich war.

Ich mag ja grundsätzlich Filme, die sich nicht ernst nehmen, sehr gerne. Was Judge Dredd betrifft, wäre diese Herangehensweise aber falsch, denn hier muss es dem Ausgangsmaterial entsprechend ernst zur Sache gehen. Gewalt und Zynismus beherrschen diese Welt, in der die Guten nur sechs Prozent von den gesamten Verbrechen nachgehen können. Was dieses Abenteuer neben der Treue zur Quelle nun noch zu einem der besten Actionfilme des Jahres macht, kann man klar an zwei Punkten festmachen.

Erstens ist die Optik wirklich beeindruckend und ja ich sage es laut, auch der von mir ungeliebte 3D Effekt sieht stark aus vor allem dann, wenn handlungsbedingt die neue Designerdroge Slo-Mo zum Einsatz kommt. Diese Droge verlangsamt die Wahrnehmung der Zeit des Konsumenten auf ein Prozent des Normalwertes. In diesen Sequenzen fliegen Blut und Patronenhülsen dem Zuschauer so hübsch und dynamisch im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren, wie ich es selten gesehen habe. Diese Szenen werden effizient und klug, nicht übermäßig und selbstverliebt wie etwa in den letzen beiden "Resident Evil"- Filmen eingesetzt.

Zweitens sind die Charaktere und deren Schauspieler - allen voran die drei alle überragenden Hauptdarsteller - interessant, liebenswert und erschreckend, sucht euch ruhig selber aus was zu wem passt. Karl Urban (Star Trek) nimmt den gesamten Film über seinen Helm nicht ab. Somit hängt seine Performance rein von der Gestik seines Mundes und seiner Stimme an sich ab. Er schafft es aber mit diesen wenigen Mitteln sogar, seiner Figur eine gewisse Tiefe zu geben, innerhalb seiner reaktionären Welt, die man lernt zu respektieren, hat man ihn gegen Ende des Filmes fast schon irgendwie gerne.

Olivia Thirlby (The Darkest Hour) ergänzt seine unnahbare Art perfekt, mit ihrer mitreissenden Performance, die als eine Mischung aus selbstsicher und verletzlich daherkommt. Sie hat den ganzen Film über keinen Helm auf, da es ihre Fähigkeiten beeinträchtigen würde. Somit kann man als Ausgleich für Dredd's Verhüllung sozusagen doppelt mit ihr mitfühlen was dazu führt, dass man auf keinen Fall will, dass sie den Film nicht überlebt. Und ja, ein Judge soll sie am Ende auch werden und nein, es ist nicht klar dass sie sowieso bis zum Filmende überleben wird. Bleibt noch Lena Headey (300), die eiskalt irre ihrem Sadismus frönt, dabei aber nie overacted, sondern eher ein ziemlich mulmiges Gefühl in der Bauchgegend erzeugt, wenn man sie zu lange beobachtet.

Dies beiden Punkte werden durch eine trostlose Grundstimmung, zynische Sprüche, eine explizite aber nicht voyeuristische Gewaltdarstellungen und ein paar unvorhersehbare Aktionen zusammengeführt zu einem Actionabenteuer, dass sowohl Dredd als auch Action/Science-Fiction Fans an sich, voll zufrieden stellen müsste. Auch ein paar moralische Aktionen und schwer zu verdauende Taten werden gezeigt, was vor allem bei Anderson zur Weiterentwicklung ihres Charakters führt und in einer rein amerikanschen Produktion, sicherlich zu ein paar unnötigen (weil sich auf selbsterkärende Aktionen beziehende) oder kitschigen Szenen geführt hätte.

Insgesamt nimmt "Dredd" bekannte Zutaten und mischt sie gekonnt neu zuzsammen, bleibt sich selbst treu und ist kein Film geworden, der es jedem recht machen will. Dass diese Konsequenz sich in Amerika natürlich in einem schwachen Boxoffice Ergebnis ausgewirkt hat, war zwar irgendwie zu erwarten, ist aber trotzdem schade. So leicht lässt sich aber ein Dredd nicht unterkriegen, wir werden sicher irgendwann wieder mehr von ihm hören bzw. sehen.

"Dredd 3D" bekommt von mir 5/5 alle Bösen mit beinharter und nicht zu hinterfragender Konsequenz bestrafende Empfehlungspunkte
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Judge Dredd ist zwar kein typischer Mainstreamcomicheld, dennoch hatte er es bereits vor diesem Film auf die Kinoleinwand gebracht.
Der damalige Film mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle war jedoch ziemlich weit von dem entfernt was die Judge Dredd-Fangemeinde von einer Verfilmung dieses Comics erwartete.

Die neue Verfilmung mit Karl Urban in der Hauptrolle ist dreckig, brutal und kompromisslos und dürfte viel eher dem entsprechen was viele Fans von einer Verfilmung dieses Comics erwarten. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wurde dieser Film nicht für das familientaugliche Mainstreamkino konzipiert und
die Altersfreigabe ab 18 ist durchaus gerechtfertigt.

Wer Filme mit tiefgründigen Dialogen oder emotionalen, zwischenmenschlichen Tönen mag wird mit diesem Film keine Freude haben.
Die Zielklientel des Films ist klar definiert und diesbezügliche Missverständnisse kommen zu keiner Minute auf.

Karl Urban in seiner Rolle als Judge Dredd weiß absolut zu begeistern und man kauft ihm den emotionslosen und knallharten Gesetzeshüter ab.
Seine Mimik beschränkt sich dabei jedoch lediglich auf die untere Gesichtshälfte, da er seinen Helm während der gesamten Laufzeit nie abnimmt (was dem Comic ziemlich nahe kommt).

Man mag zu Gewalt in Filmen stehen wie man will, aber dieser Film zeigt mit seinen Extremzeitlupesequenzen, daß auch solche Bilder ihre ganz eigene Ästhetik haben können.
Hier nimmt man die Gewalt nur noch beiläufig wahr und ist einfach nur von den Bildern fasziniert.
In diesem Punkte ist durchaus der Vergleich mit dem Film Matrix angebracht, der seinerzeit auch durch seine eigene Ästhetik der Actionsequenzen zu begeistern wußte.

Die Story:
In ferner Zukunft lebt die Menschheit in so genannten Mega Citys in denen es nur eine Institution gibt die für Recht und Ordnung sorgt und
Polizist, Geschworener und Richter in Personalunion stellt: die Judges.
Der beste unter ihnen ist Judge Dredd, der eine telepathisch begabte Mutantin auf Ihre Tauglichkeit für den "Volzugsdienst" testen soll.
Auf Grund der Untersuchung eines Dreifachmordes in einem der riesigen Gebäudekomblexe (Mega Blocks) geraten die beiden in die Höle des Löwen
und die Action beginnt.

Bild:
Die Blu-ray ist wegen der bereits genannten Ästhetik der Zeitlupensequenzen das optimale Medium für diesen Film.
Wasser das auf Grund von Bewegung auffächert und Tropfen bildet, welche beim Herunterfallen im Licht glitzern und Blut das durscheinende rötliche Schlieren zieht
und beim Aufprall in viele Tröpfchen "zerspringt" sehen hier schon fast sureal aus.
Auch manche Nahaufnahmen des Gesichts (oder zumindest des sichtbaren Teils) von Judge Dredd lassen jedes Haar des Dreitagebartes erkennen.
Dem gegenüber stehen Szenen die eine starke Körnung erkennen lassen und den Film vor allem in den vielen dunklen Szenen etwas verwaschen wirken lassen.

Ton:
Der Ton ist in den Actionsequenzen Krawall pur und ich mußte das ein oder andere mal die Lautstärke nach unten korrigieren, damit die Nachbarn nicht befürchten ich
würde das Haus zerlegen. Die Kugeln scheinen einem im 5.1 Mix von allen Richtungen um die Ohren zu fliegen.
Dialoge hingegen sind oft etwas zu leise, so daß man hier wieder etwas lauter drehen muß.

Extras:
Die Extras sind für meinen Geschmack etwas mau ausgefallen.
Es gibt lediglich sechs kurze Featurettes, neun Interviews und Kinotrailer.

Cover:
Das Cover ist ein Wendecover und weist auf der Innenseite keinen roten "Altersfreigabedruck" auf.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2014
Wer Karl Urbans coole lässige Art Leute zu töten und seine schweigsame Präsenz mag, wird hier belohnt!

In der Zukunft gibt es keine Polizei, Richter und Henker mehr, sondern nur noch Judges.
Absolut geile Story (natürlich für Kritiker zu dünn, für den Film aber vollkommen ausreichend, da er mehr auf Special Effects und Action ausgelegt ist).

TOP- Besetzung - mit Karl Urban als Judge Dredd und Lena Headey als Ma-Ma!
TOP- Action!! - "I said, Hotshot."
TOP- Film! - "Negotiation's over. Sentence is death."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2013
Hallo ,
Als Erstes muß ich wohl vorwegschicken , daß ich keinen Fan-Dom-Hintergrund habe , d.h. nie eines der comics gelesen habe . Eine Rezension des Films ist jedoch fast Verpflichtung , da Dieser nach meiner Meinung die gelungenste Überraschung der Kinosaison 2012 war und einen Status als Sleeper-Hit , vielleicht sogar als Kult verdient hat . Die Handlung spielt sich vor dem Hintergrund eines post-apokalyptischen Amerikas ab , das als Folge eines nuklearen Krieges fast außschließlich aus einer radioaktiv verseuchten Mondlandschaft besteht . Leben gibt es nur noch in einem einzigen gefräßigen Moloch eines Großstadtdschungels , in welchem staatliche Strukturen so gut wie nicht mehr existieren und weitgehend Anarchie herrscht . Den
letzten Rest Ordnung etablieren die "Judges" , die Spezial-Cops , Ankläger , Richter und Strafvollstrecker in Personalunion sind .
Protagonist des Films ist Judge Dredd , der härteste dieser harten Hunde . Eines Tages erhält er einen sensibelen Auftrag - er soll die Feldtauglichkeit einer jungen Rekrutin testen , die eigentlich schon durchgefallen ist . Doch die Bosse haben special interests , denn Diese ist eine Emph-/Telephatin . Sie könnte von größtem Wert sein - doch ihre Stärke ist zugleich ihre große Schwachstelle . Bedingt durch ihre übermenschliche Sensivität fällt es ihr sehr schwer , gemäß der Gesetze extreme Gewalt anzuwenden , denn noch im Moment des Todes nimmt sie ihr feindliches Gegenüber als einen ganzen , einmaligen unwiederbringlich ausgelöschten Menschen wahr . Nicht gerade den Beginn einer wunderbaren Freundschaft ahnend stapft Dredd , der schon an guten Tagen eher knurrigen Gemütes ist , mit Recruit Anderson los . Ihre Ermittlungen führen sie in einen der neu errichteten Hochhauskomplexe , von denen jeder eine prinzipiell autarke Kleinstadt ist . Die heimliche Herrscherin Diesjenigen ist die soziopathische Drogenbaronin Ma-Ma . Als die beiden anfangen , ihre Kreise empfindlich zu stören , riegelt Ma-Ma den Komplex hermetisch ab...Und für Dredd und Anderson beginnt nicht nur ein Kampf um Gerechtigkeit , sondern auch um das nackte überleben .
Die Figurenkonstellation wäre passend für ein Buddy-Movie . Doch der Film nimmt sich selbst und seine Figuren völlig ernst . Und
siegt auf ganzer Linie . Sicher , beim zusehen hat man seinen inneren Reichsparteitag...Gewaltenteilung ? Uuups >;) . Doch vor dem skizzierten Hintergrund ist dies einfach die normative Kraft des Faktischen . Und diese Dystopie suggeriert dem Zuschauer in
keinem Moment , daß die herrschenden Umstände irgendwie heroisch wären . Passend zur Hintergrundtönung ist der Film sowohl
physisch als auch psychisch enorm brutal . Er enthält EIGENTLICH keinen Funken von Humor . Doch manchmal entsteht ein Anflug von kruder Situationskomik - einfach dadurch , daß Dredd selbst in den adrenalingetränktesten Situationen (fast) immer seinen kalt-kalkulierenden , lakonischen , ja fast gelangweilten Habitus beibehält . Definitiv "Dirty Harry" 2.1 ! Der einfache , aber
enorm effektive Electro-Score erinnert an den frühen John Carpenter . Die Darsteller sind absolut adäquat : Karl Urban kann nur
auf das Mienenspiel seiner Mundwinkel und des Heldenkinns zurückgreifen ( abgesehen von der Wirkung seiner Stimme ) , da der Rest seines Gesichtes durch den Spezialhelm der Judges verdeckt ist , um die wenigen , subtilen Änderungen seiner Befindlichkeiten auszudrücken . Olivia Thirlby bringt die notwendige Verletzlichkeit für ihre Rolle als zögerliche Telephatin mit . Und Lena Headey ist eine zwar klischeebeladene doch hinreichend erschreckende Erzschurkin . Ohne zu viel zu verraten , kann
man sicher erwähnen , daß das ungleiche Paar im Verlauf der Handlung genug von seinem Partner in sich selbst entdeckt , um zu einem "gerechteren" Judge zu werden . Der ewige Kreislauf des Mentor/Schüler-Verhältnisses....
Restnotizen : Der Film wurde für'n Appel & 'n Ei produziert . Doch der Name des Drehbuchautors hat "in den Kreisen" durchaus
Gewicht und das merkt man dem Film (im Rahmen der Genre-Grenzen) an . Für die Kameraarbeit konnte man gar einen waschechten Oscar-Gewinner an Bord holen . Entsprechend präsentiert sich alles visuell nicht nur "stylish", sondern auch ambitioniert ( im Film konsumieren die Menschen die Designerdroge Slo-Mo , die die Wahrnehmungsgeschwindigkeit auf 1/100stel verringert - was Gelegenheit für ein paar albtraumhaft-schöner , überwältigender Sequenzen liefert ) . Im Kino lief der Streifen in 3-D und das war...schon gut :-) . Entgegen meiner leisen Befürchtung , daß das Werk ohne diesen Effekt vom Schwan
zum häßlichen Entlein degenerieren würde , stellte ich doch erleichtert fest , daß die Kern-Qualitäten erhalten bleiben . Doch wer
einen entsprechenden Player hat , kann , so glaube ich , mit dem Erwerb der 3-D-Fassung nicht viel verkehrt machen . Aber ein
Urteil darüber überlaß ich technisch versierteren Leuten . Denn "ICH bin das Gesetz !" gilt für Dredd - nicht für mich ;)) .

Danke
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2015
Für mich ein Kult...sehr gelungenes Remake des eher schwachen Movies (damals mit Stallone). Der Film begeistert durch die 3D Effekte. Obwohl die Story simpel ist, bleibt die Spannung erhalten...das liegt an den Kameraeinstellungen und der Coolness des Filmdesigns...nicht zu übertrieben, realitätsnah (relativ)...und eine düstere Vision, die vermutlich sehr nah in der Zukunft liegt...so müssen SciFi Filme sein...
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am 8. März 2015
Wow. anders kann man diesem film nicht beschreiben ;)
Ich hätte auch nicht gedacht, da er zu einem meiner Lieblingsfilme wurde. Der Vorteil dieses Indie Film ist einfach, das er bestimmte Geschmäcker im vollen zu trifft und meins definitiv zurecht. Tolle Bild, besonders in den Rausch-Szenen plus Referenzen in Ton, machen diesen Highlight aus. Also Kaufen und gucken. :)
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am 9. Juli 2015
WAHNSINN...Dieser Film ist wirklich Unterhaltung pur. Alles stimmt. Dredd und Anderson machen einen Top Job ! Bitte mehr davon. Wenn 10 Sterne möglich wären dann würde ich 11 geben ;-) Karl Urban gibt einen würdigen und knallharten Dredd ab.

Wer ihn noch nicht gesehen hat sollte das schnell nachholen. Und natürlich in Originalversion (English) gucken...es lohnt sich.
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am 17. Januar 2015
Ein "Haudrauf- und Ballerfilm" der besonderen Art. Nicht nur, dass man die Kugeln und diverse Geschosse in 3D fliegen sieht, mit dem entsprechenden Ton im Zimmer scheinen die einem tatsächlich von allen Seiten um die Ohren zu fliegen. Die 3D-Sicht ist insbesondere in den extremen Zeitlupenabläufen so realistisch, dass man meint, wirklich mittendrin zu sein. Man erlebt den freien Fall aus dem "zigsten" Stockwerk live mit, was schon mal zur erhöhten Pulsfrequenz führen kann. Teilweise glaubt man, sich mitten in einem Ego-Shooter zu befinden. "Fingernagelkaualarm"!!!
Karl Urban musste bestimmt sehr viel und lange üben, um die Mundwinkel für so lange Zeit oben zu halten, Da hatte es Schauspielkollege und Dredd-Urgroßvater Stallon schon rein mimisch wesentlich einfacher.
Über einige Szenen im Film darf man nicht groß nachdenken, aber das Gehirn einzuschalten lohnt hier eh nicht. Der Film ist sehr effektreich - ich habe ihn ein zweites Mal aus Rücksicht auf die Nachbarn mit Kopfhörer gesehen und da wirkt alles noch etwas intensiver. Kurzum - der Film kommt besser und authentischer rüber, als sein Vorgänger, da könnte man sich schon auf Teil 2 freuen...
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am 15. September 2014
Der Film verhält sich zur Judge Dredd-Verfilmung mit Sylvester Stallone wie Batman Begins zu Batman Forever. Alles was in den Dredd-Comics seltsam, abgedreht und fantastisch ist (Kämpfe gegen den Weihnachtsmann, Untote Judges, usw.), wurde weggelassen und die Story auf eine kleine Episode in Dredds Alltag beschränkt. Man hat auch größtenteils die kleinen Freuden für die Fans weggelassen. Keine Anspielungen, keine versteckten Hinweise, einfach nur der Polizei-Alltag in einer dystopischen Zukunft. Dafür hätte man auch einen andern Hardboiled-Polizisten nehmen können und ein wenig mehr Dredd hätte Dredd nicht schlecht getan, aber andererseits hätte ich mehr zu meckern gehabt, wenn der Bösewicht nicht nur ein Drogenkönig gewesen wäre und wenn es nicht nur um das Leben von ein paar Judges sondern um das Schicksal der Stadt gegangen wäre.
Ein großes Plus gibt es für den Soundtrack.
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67 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2012
Dredd 3D ist ein fast perfekt gelungenes Stück Kompromisslosen, dreckigen, düsteren, bis auf das extremste brutalen, perfiden, absolut-gegen-Mainstream-ziehenden Action-Sci-Fi Kinos, das die Leinwand buchstäblich bis in die dritte Dimension sprengt.

Mitte des 21ten Jahrhunderts. Megacity One. 800 Millionen Einwohner. Eine einzige Großstadt auf dem Gebiet das vorher zwischen Boston und Washington D.C. lag mitten in der post-nuklearen Einöde. Kriminalität, Drogen an jeder Strassenecke. Die einzigen Wahrer des Rechts sind die Judges, Männer und Frauen des Justizpalasts, die die Funktion von Richtern, Geschworenen und Vollstreckern in einer Person vereinen, und versuchen dem Chaos Einhalt zu gebieten. Dredd (Karl Urban - Die Bourne Verschwörung [Blu-ray], Der Herr der Ringe - Die Spielfilm Trilogie (Extended Edition) [Blu-ray]) ist der beste von ihnen. Ihm wird die Rekrutin Anderson (Olivia Thirlby - Flug 93 [Blu-ray], Juno [Blu-ray]) unterstellt, die er bewerten und beurteilen soll. Anderson selbst kommt aus einer verstrahlten Zone und gehört zu den Mutanten. Sie kann Gedanken lesen, und sich in andere Gedanken projezieren. Die beiden werden in einen gigantischen 200 Stockwerke hohen Wohnkomplex - namens Peach Trees - gerufen, in dem 3 Männer brutalst ums Leben gekommen sind. Der Komplex wird von der Drogenbaronin Ma-Ma (Lena Heady - 300 [Blu-ray], Terminator - The Sarah Connor Chronicles: Die komplette erste Staffel [Blu-ray]) kontrolliert, die ihre Herrschaft mit brutalsten Mitteln sichert. Als diese Wind von der Anwesenheit der Vertreter von Recht und Ordnung in ihrem Reich bekommt, schottet sie das Gebäude hermetisch ab und setzt ihre gesamten Hundertschaften an bewaffneten Slumgangs auf sie los. Dredd und Anderson müssen sich nun in die 200te Etage kämpfen, um Ma-Mas Urteil zu vollstrecken...

Was für ein Film. Kantige, wortkarge, kompromisslose "Helden" (die keine sind), eine bestialische Schurkin, optische Leckerbissen in fast jeder Einstellung, Action ohne Beschönigung, ohne Verherrlichung, ohne Pathos und ein extrem gelungener synthetischer Score lassen Dredd zum heimlichen Action Highlight des Jahres werden.
Regisseur Pete Travis (8 Blickwinkel [Blu-ray], Endgame [Blu-ray]) liefert einen Actioner der Superlative ab, in dem nicht nur die Technik und die Inszinierung, sondern - man mag es kaum glauben - auch die Charaktere sehr glaubhaft, ihre Motive greifbar und nachvollziehbar wirken.
Allen voran brilliert natürlich Urban, dessen ganzes Gesicht wir zu keinem Zeitpunkt zu sehen bekommen. Dredd fehlt es dennoch nicht an Persönlichkeit, und auch ohne seine Augen zu sehen, weiß der Zuschauer um seine Entschlossenheit. Urban muss ein Fan der Materie sein... finden Sie einen Hauptdarsteller, den man nicht zu Augen bekommt. Kritiker nannten ihn "Selbstlos" und frei von "Egoismus" in dieser Rolle. Eigentlich spielt Urban zu keinem Zeitpunkt des Films mit. Dredd ist Dredd... und kein Darsteller. Humor, Satire parallen an ihm ab, wie an einem Schild. Dredd ist mehr eine Naturgewalt, als ein Mensch, unbestechlich, unbeugsam, unaufhaltsam. Respekt vor Urban für diese Rolle, in meinen Augen seine definitiv Beste bisher!
Nicht minder beeindruckend verhält es sich mit Thirlby, die Anderson etwas Verletzliches und Unschuldiges verleiht und für die Zuschauer als Anker und Bezugspunkt in der Geschichte fungiert. Anderson wächst über sich hinaus, wird aber auch in einen moralischen Konflikt gestürzt. Der Film ist Andersons Geschichte, ihre Reifeprüfung. Anderson ist all das, was Dredd nicht ist (und sein darf): Ein Mensch.
Und die dritte im Bunde Lean Heady... sie liefert einen der perfidesten und sadistischsten Schurken der letzten Jahre ab. Ma-Ma ist teuflisch, ist verschlagen und pervers. Heady spielt das mit einer solchen Kälte und Überzeugung, dass es den Zuschauer in den Bahn zieht. Man ist von ihr angeekelt und fasziniert zu gleich.

Auch wenn die Handlung banal und gradlinig erscheint, langweilig wird es nie. Farbe verleihen dem Film die Slo-Mo Effekte und die sichtbare grafische Gewalt, welche die Brutalität und Düsternis des Films unterstreicht.
Der Film ist frei von jedem Kitsch, frei von jeder Romantik und Beschönigung.
Und wem das alles noch nicht genug ist, wird die Atmosphäre dann perfektioniert durch den hervorragenden, düsteren, Elektroscore (Dreed / Ost) komponiert von Paul Leonard-Morgan. Allein der Titeltrack "She's a pass" brennt und paukt sich in ihr akustisches Gedächtnis.

Technisch treten im Bild vor allem in den dunklen Szenen mittel- bis starke Körnerungen auf. Der 3D Effekt ist ordentlich, kann sich aber nicht mit Referenzen wie Resident Evil - Afterlife (3D Version) [3D Blu-ray] messen. Ein hervorragender Tiefeneffekt entsteht dennoch, wenn man als Zuschauer unter Slo-Mo Einfluss über Balustraden geworfen wird, oder Zeuge wird, wie Schädel bersten.

Dredd ist ein kurzweiliger, spannender und sehr grafischer Actioner; DAS geheime Actionhighlight des Jahres! Nichts für zarte Nerven. Fans des gehobene Actionkinos werden aber voll auf ihre Kosten kommen!

Nachtrag zum Blu Ray Release: 3D und 2D Bluray in einem (steht auf dem Backcover: Spielt in 3D UND 2D ab!)
Bild: Ganz klar in der Referenzliga, die im Kino auffälligen Körnerungen der dunklen Szenen fallen kaum ins Gewicht, lediglich eine kurze Einstellung von Ma-Ma und ihren Schergen lahm wirklich in Sachen Bildqualität. Ansonsten: Gestochen scharfe Bilder und ein wesentlich besserer 3D Effekt (die Szene mit der Badewanne ist überwältigend) als im Kino, ziehen den Zuschauer noch mehr in ihren Bann.
Der Ton im Englischen UND Deutschen DTS-HD 5.1 rundet das Filmerlebnis zusätzlich ab. Der Zuschauer wird nicht nur durch Bild, sondern auch durch die beeindruckende Soundkulisse zum Teil von Peach Trees.
Informative Specials runden das Erlebnis ab. Unter anderem gibt es einen Rückblick auf Dredds Comicgeschichte, ein gutes Making Off und diverse Interviews.

Ein schicke 3D Kartonage umhüllt das Amaray. Das FSK Logo ist ein Sticker, der ohne Probleme abgezogen werden kann. Das Amaray Cover selbst ist doppelseitig bedruckt (Wendecover).

Fazit: Auch im Heimkino ist Dredd ein kurzweiliges, atemberaubendes Actionerlebnis und gehört zu den Highlights der letzten 12 Monate!
Sehr zu empfehlen!
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