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Kundenrezensionen

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am 13. Januar 2013
Die Suche nach der gewünschten CPU ist heutzutage nicht einfach. Gab es früher fast ausschließlich Single-Core Varianten, die man lediglich von der Taktung bzw. dem angegebenen Leistungsindex (z.B. "Athlon XP 1800+") unterscheiden brauchte, gestaltet sich das mittlerweile schwieriger. Die Multi-Core-Varianten haben sich längst durchgesetzt. CPUs zwischen zwei und acht Kernen (und mehr) stehen zur Auswahl. Dazu gesellen sich mittlerweile noch die Modelle mit integriertem Grafikkern. Wenn man es dann auch noch "wagt" eine AMD-CPU in die Suche mit einzuschließen, geht der Spaß erst richtig los.

Von AMD wird seit Jahren eher abgeraten. Und schnell wird man bei Diskussionen darüber zu den Lagern der AMD-Fanboys und Intel-Fanboys zugeordnet. Ich kenne die Posts fast in- und auswendig und bin dieser überdrüssig geworden. Es ist immer wieder das Gleiche: "AMD ist schlecht und Intel das Maß der Dinge".
So jedenfalls das Schubladendenken. Fest steht: Intel ist in den Disziplinen Leistung pro Rechenkern und Leistung pro Watt grundsätzlich vorne. Und AMD leistet sich mit der Vorstellung einer neuen CPU Generation auch schon einmal eine kleine Blamage (Phenom I, Bulldozer) und hinkt in der Technik (Fertigungsgröße/Nanometer) auch hinterher. Aber ist das alles? Klare Antwort: Nein.

AMD schafft es trotzdem immer wieder interessante Prozessoren zur Verfügung zu stellen. Letztes bekannteres Beispiel: die Desktop-Trinity-Modelle (z.B. A10-5800K). Deren Gesamtpaket ist leistungsmäßig bei Betrachtung des integrierten Grafikchips um einiges interessanter, als vergleichbare Intel-Prozessoren. Zwar kommt auch hier wieder die höhere Leistungsaufnahme ins Spiel; diese wäre aber auch bei einer zusätzlichen dedizierten Grafikeinheit vorhanden. Preislich sind die AMDs oft interessanter plaziert (die passenden Mainboards sind auch oft günstiger). Zudem ist die CPU bei den meisten Anwendern eh zu über 90% der Zeit im Idle (Stromsparmodus). Die Aufregung ist also völlig umsonst. Eine kleine Anmerkung vielleicht noch an dieser Stelle: Warum darf eine Grafikkarte über 200 Watt verbrauchen (es stört niemanden) und bei einer CPU, die 125 Watt benötigt werden die Keulen ausgeteilt? Ich verstehe es nicht.

Kommen wir nun zum eigentlichen Produkt.
Beim FX 8320 bzw. allen Modellen aus dieser Baureihe („Vishera“, „Piledriver“) handelt es sich um eine überarbeitete Variante der Bulldozer-Architektur und den Quasi-Nachfolger des FX 8120. Und diese Änderungen haben sich gelohnt.

Die Änderungen im Detail:

• Unterstützung von FMA3, welches von Intel mit der Haswell Architektur eingeführt wird
• Instruktionen zur Bit(masken)manipulation: BMI1 (Intel kompatibel) und TBM (AMD-spezifisch)
• Unterstützung für Gleitkommazahlen halber Genauigkeit: F16C
• Überarbeiteter und schnellerer L2 Cache
• Neue Clock-Mesh (Nur bei Trinity Version)
• Doppelt so großer Level 1 TLB für Daten (64 statt 32 Einträge)

Das Fazit der Presse bei der Vorstellung war durchweg positiv. Einige Auszüge:

ComputerBase: „Auferstanden aus Ruinen“; „...und am Ende heißt es auch in diesem Fall wieder: Operation gelungen!“

PC Games Hardware: „Der FX-8320 bietet für 155 Euro eine enorm hohe Anwendungsleistung bei Multithreading und deklassiert hier jegliche preisliche Intel-Konkurrenz“

Natürlich wurde auch hier wieder der Stromverbrauch gerügt. Aber auch hier nochmal eine kleine Anmerkung: Eine CPU, die zwar mehr Strom verbraucht, aber schneller fertig ist (Rendern), ist unterm Strich weniger leistungsineffizient.

Ich habe mich für diese CPU entschieden, weil sie - wie schon erwähnt - ganz klar bei der Anwendungssoftware punktet. Ich möchte mich vor allem verstärkt in die Virtualisierung stürzen. Und wenn man den einzelnen, virtuellen Maschinen mehrere Kerne zuweisen kann und am Ende für den Hauptrechner auch noch etwas übrig bleibt, ist das eine feine Sache.
Natürlich wird auch gezockt. Und da wird es wohl kaum ein Spiel die nächsten drei Jahre geben, mit dem die CPU nicht fertig werden sollte.

Es sei denn, man zählt sich zum Lager der Qualitäts-Neurotiker, die beim Zocken alles auf High-End stellen wollen. Die greifen dann doch besser zur Intel-Konkurrenz.

Wenn es auch etwas weniger sein darf, dem sei der Sechs-Kerner FX 6300 ans Herz gelegt. Der ist auf 95 Watt spezifiziert und für Gamer auch eine sehr interessante, da günstige Alternative. Der FX 8300, ebenfalls auf 95 Watt ausgelegt, steht in den Startlöchern und rundet die Achtkerner-Palette leistungsmäßig nach unten ab.

Ich bin bisher jedenfalls sehr zufrieden. Für rund 150 Euro (Stand: Januar 2013) bekommt man eine sehr leistungsfähige CPU, die zwar ein paar Schwächen hat, aber insgesamt doch sehr viele Stärken. Zudem unterstützt Ihr einen Hersteller, der es die letzten Jahre echt nicht leicht hatte und in der Schieflage ist. Das Herz der CPU – der „Die“ wird übrigens nach wie vor in Deutschland gefertigt (Dresden). Also auch noch „Made in Germany“ (naja nicht ganz: „Diffused in Germany – made in Malaysia).

*** Update ***

27.07.14: Seit über anderthalb Jahren werkelt der Prozi nun in meinem Rechner und ich kann nur sagen, dass ich mehr als zufrieden bin. Die Leistung für rechenintensive Anwendungen (Rendering, wie z.B. Blender / Computerspiele) ist auch heute noch mehr als ausreichend und ich bin mir sicher, dass sich daran in der nächsten Zeit nichts ändern wird. Übertaktet habe ich den Prozessor bis jetzt nicht. Warum auch? Was mir auch sehr gut gefällt, sind die niedrigen Temperaturen (15°C im Idle, ca. 40°C bei Last im Sommer, Dachwohnung), die für sich sprechen (CPU-Kühler: Alpenföhn Groß Clock'ner). Bei Intel Prozessoren ab der 3000er Serie (Ivy Bridge) muss man da schon selbst Hand anlegen (Heatspreader entfernen, bessere Wärmeleitpaste auftragen), um solche Werte zu erreichen.
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am 24. Februar 2013
und ein Prozessor der keine Wünsche offen lässt. Habe den Prozessor zusammen mit einem GigaByte GA-970A-UD3 Motherboard und DDR3 Corsair Vengeance Arbeitsspeicher (PC1600, 8GB, CL9) Kit verbaut. Die Leistung ist für heutige Ansprüche im Gaming Bereich überragend. Grafikkarte setze ich eine GeForce 660TI ein die auch mit diesen Komponenten perfekt harmoniert. Preis Leistung des Prozessors ist auf jeden Fall top.
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am 21. Juli 2013
Habe meinen PC mit den FX8320 ausgestattet und bin sehr zufrieden!
Wenn man nicht ein Vermögen für einen Intel ausgeben will dann ist man hier sehr gut bedient. Das ständige Schlechtgerede der AMD Prozessoren ist meiner Meinung nach völliger Schwachsinn! Zumal es letztlich auch immer auf die Zusammenstellung des PCs ankommt! Habe den FX in ein GigaByte GA-970A-UD3 Motherboard verbaut zusammen mit einer Asus Radeon HD 7850 Grafikkarte und einem Corsair Vengeance 8GB DDR3 RAM Speicher.
Einzig allein der mitgelieferte Kühler ist Schritt, daher auch nur 4 Sterne! Nutze lieber einen Scythe SCMG-3100 Mugen 3 Rev.B CPU-Kühler!
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TOP 1000 REZENSENTam 13. April 2014
Für alle, die etwas mehr lesen wollen, habe ich diese Rezension geschrieben. Wer es kurz und knackig mag, muss sich woanders umsehen. :)

Vorwort:

Weil ich mir einen neuen PC zusammenstellen wollte, musste natürlich auch ein guter Prozessor her. Da ich ein preisbewusster Käufer bin, fiel die Wahl auf den AMD-8320.

Damit Sie meine Meinung in einen technischen Rahmen setzen und so vergleichen können, hier mein System:

CPU: AMD FX-8320
GPU: Asus Geforce GTX 660 2GB (OC)
RAM: 8GB Kingston KVR1333D3N9 @ 1333MHZ
Board: Gigabyte 78LMT-USB3
System: Windows 7 64 Bit

---

Genug Vorgeplänkel, kommen wir zum Wesentlichen.

Turbine fürs Wohnzimmer:

Ich bin eigentlich niemand, der sich wegen Lüftergeräuschen aufregt, daher hielt ich die entsprechenden Rezensionen für übertrieben. Allerdings entsprechen sie der Wahrheit. Der Standardlüfter ist wahrscheinlich der lauteste Lüfter, den ich je gehört habe und ich habe in meinem Leben an vielen Rechnern geschraubt. Die Lautstärke ist im Gamingbetrieb fast so laut, wie ein Handstaubsauger. Das ist definitiv zu viel und nicht auszuhalten. Außerdem braucht der Lüfter recht lange (4-5 Minuten bestimmt), bis er sich nach einer Spielesession "abgeregt" hat.
Bei niedriger CPU-Auslastung ist die Lautstärke angenehm leise, nur dafür kauft man sich diesen Prozessor nicht, der sich im normalen Office- und Surfbetrieb hoffnungslos langweilt.

Startschwierigkeiten:

Bei mir wurden anfangs nur zwei Kerne verwendet, weil unter "msconfig" eine CPU-Begrenzung eingestellt war. Wer vorher mit einem Dual-Core gearbeitet hat, sollte unbedingt gucken, dass diese Einstellung deaktiviert ist. Im BIOS sollte man das gleiche tun, sonst wird aus dem Rennpferd ganz schnell ein müder Klepper.

Kleines Detail am Rande: erste Versionen des FX 8320 und 8350 wurden in einer hübschen Blechdose ausgeliefert. Meine CPU und der Stocklüfter befanden sich nur in einem schnöden, dünnen Pappkarton.

Unter der Motorhaube:

Die Leistung ist natürlich für den Preis überragend. Der Prozessor schaltet sich bei Bedarf in einen Turbomodus, bei dem er die Kerne auf 3,7 GHZ hochtaktet. Laut Verpackung ist eine Übertaktung bis 5 GHZ möglich. Ich peile die 4 GHZ an, da ich im Grunde einen 8350 wollte, aber hiermit spart man nochmals Geld und kann sich über die gleiche Leistung erfreuen. Natürlich lässt sich der FX-8350 noch weiter übertakten, das sollte klar sein.

Update:
Ich habe den 8320 nun mit AMD Overdrive auf 4GHZ getaktet und das läuft selbst mit dem Standardkühler halbwegs stabil, wobei die Temperaturen schon an der 70 Grad-Marke (unter Vollast) kratzen und das sollte im Idealfall völlig vermieden werden. Ein Übertakten ist auch bequem über das BIOS möglich, dort einfach den Multiplikator auf einen realistischen Wert stellen. (Standardtakt 200mhz x Multiplikator) Somit hat man eine Übertaktung, die im Gegensatz zu Softwarelösungen auch den nächsten Neustart überdauert.

Nackte Zahlen:

Für den Preis kann ich mich über die Leistung nicht beklagen. Ich spiele immer mit angeschaltetem VSYNC, weil ich sonst Tearing-Probleme bekomme. Daher habe ich eine 60 FPS-Grenze. Mit der ASUS Geforce GTX 660 (OC) habe ich bei FarCry 3 auf höchsten Einstellungen (1920x1080, Direct X 11, alles was ging auf Ultra) 45-60 FPS. Durchschnittlich dürten es 56-60 FPS sein. "Bioshock Infinite" und "Batman: Arkham City" laufen ohne Direct X 11-Schnickschnack auf Ultra zu 99% mit 60FPS. Das Gleiche bei "APB: Reloaded", um mal einen exotischeren Titel zu nennen. Bei "Skyrim" sieht das ein wenig anders aus. Dort schwankt das Ganze zwischen 30 und 60 FPS, wenn man auf den maximalen Einstellungen spielt. Die Bilder gehen besonders in Städten mit vielen NPCs in die Knie, was vor allem an den Schatten liegen mag. Dies kann allerdings auch der GPU anzulasten sein. Watch_Dogs wird man mit dieser CPU mühelos mit hohen Einstellungen stemmen können. Der AMD FX-FX-9370 wird bei Ubisofts kommendem AAA-Titel für die Ultra-Einstellung empfohlen. Mit einer sehr guten Kühlung könnte man sich an den CPU-Multiplikator 22x wagen und hätte ein ähnliches Resultat.

Fazit:

Leider kann ich aufgrund des extrem lauten Lüfters keine volle Punktzahl geben, daher sind vier Sterne absolut gerechtfertigt. Ich bin jedenfalls gerüstet, für die kommenden Jahre PC-Gaming, denn dank der großzügigen Übertaktungsmöglichkeiten ist leistungstechnisch ordentlich Luft nach Oben. Und ich bitte zu bedenken: die Spiele, die AMDs 8-Kerner-Struktur ausreizen, werden noch ein paar Jährchen die Ausnahme sein. Wem das alles nicht reicht, der muss zu Intels i7 greifen, die sind performanter, aber auch deutlich teurer.
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TOP 100 REZENSENTam 7. August 2014
Zu diesem Prozessor muss ich einfach eine Rezension schreiben. AMD ist ja von je her ein Preis-/Leistungsverhältnis Garant. Auch in diesem Falle. Nachdem ich meinen Rechner in regelmäßigen Abständen aufrüste, meist bleibe ich dabei ein/zwei Generationen hinter den aktuellen Linien, war es nun wieder an der Zeit. Ich hatte zu meiner GTX 560TI noch eine zweite gesteckt und wollte diese im SLI-Modus betreiben. Leider zeigte sich, das in Battlefield 4 keine messbare Beschleunigung erkennbar war. Sehr schnell wurde mir klar, das der gute alte Phenom 2 965@3,8 Ghz, welchen ich nun schon 4,5 Jahre im System hatte, die Daten der beiden Karten nicht mehr wuppen konnte.

Etwas gesucht und schon fand ich einen Nachfolger. Da mein Board (Asrock 990FX Extreme 3) kompatibel zu den neuen FX Prozessoren war, fiel die Wahl auf den 8320. Mein Kühler (Scythe Mugen 2) sollte für diesen dicke reichen, somit waren für mich die Rezensionen wegen des lauten Bundle Kühlers egal.

Nach dem Einbau sowie der Installation der benötigten Zusatztreiber, ja die sollte man bei Windows 7 wirklich installieren, lief das System direkt wunderbar an. Im UEFI-Bios meines Boards probierte ich direkt die Autotakteinstellungen aus. Mein Board prüft dann die CPU und übertaktet diese automatisch. Im Windows traute ich meinen Augen nicht, 4,7 GHZ!!!! Das toppte selbst meinen guten alten Barton noch. Bis jetzt läuft auch alles stabil, somit muss ich sagen der CPU ist extremst übertaktungsfreudig.

Aber nun zum eigentlichen Problem, Battlefield 4. Im Spiel stieg die Framerate bei einer Auflösung 1920x1200 und alles auf High von 35-50fps auf durchgehend 65-90fps. Also genau wie befürchtet, der CPU hatte limitiert. Durch die hohe Taktzahl und 4 zusätzlich Treads je Takt kann der neue FX8320 einfach überzeugen. Mein guter alter Phenom geht aufs Altenteil in meinen HTPC. Mal sehen was ich hier durch undervolting rausholen kann um diesen leiser zu machen! :-)

Für den FX8320 meine vollste Empfehlung für alle die tolle Leistung für schmales Geld wollen. Klar ist ein I7 immernoch schneller, aber nicht zu diesem Preis. Außerdem sind 4,7 GHZ mal definitiv eine Hausnummer bei einem Standardtakt von 3,5 GHZ mit Luftkühlung.

Kauft ihn Euch! :-)

Update vom 05.11.2014:
Zwischenzeitlich bin ich von meinem SLI-System wieder auf eine Ein-Karten-Lösung gewechselt. Die Abwärme der zwei 560TI war einfach zu hoch. Unser Büro wurde zur Saune. Seit etwa einem Monat verrichtet eine AMD R9 280 X die gleichen Dienste. Letztlich ist diese eine Karte sogar schneller als die zwei 560Ti. Die Karte verträgt sich gut mit dem Prozessor und sorgt für durchweg noch höhere Frameraten. Battlefield 4 läuft zwischenzeitlich ohne Murren auf 1920x1200 mit allen Reglern auf Anschlag. Ich bin nach wie vor überzeugt!

**[...]. Bei Fragen oder Diskussionsansätzen antworte ich gerne auf Ihre Kommentare!**
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am 10. September 2015
Multitasking, kein Ding. Der Alleskönner von AMD zum Einsteiger Preis. Den Boxed Lüfter habe ich nicht ausprobiert, da ich einen Cryorig R1 Universal, mit low noise Adapter verwende. So bleibt das ding im Idle um etwa 30'C und unter Last nicht über 65'C ohne Übertaktung. In der Packung ist noch ein Aufkleber, Bedienungsanleitung, Garantiezettel. Der Prozessor selbst und der Boxed Lüfter. Der Lüfter 80mm klein, der Kühlkörper relativ groß und mit 4 Heatpipes. Am3+ Boards müssen nicht geflasht werden um die CPU zu verwenden, AM3 Boards jedoch schon. Hoffe das war hilfreich.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Januar 2014
Ich habe schon einige Zeit mit dem AMD FX geliebäugelt, schwankte aber immer zwischen diesem hier und dem 8350. Da ich nicht wirklich ein Freund des Übertaktens bin und mir die Garantie halt wichtiger ist. Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch gerne mal auslote was theoretisch möglich ist. ;)

Mein System:
Mainboard: Gigabyte GA-990FXA-UD7, RAM: Patriot Viper3, Gehäuse FD ARC Midi R2, Grafikkarte: Powercolor Radeon R9 280X, und als Stromversorgung das 750AX von Corsair.

Leistung:
Ich bin es gewohnt neben den üblichen Sicherheitsprogrammen immer einige Browserfenster und oft auch einen Mediaplayer im Hintergrund am Laufen zu haben.
Während mein alter Phenom II X4 965 da teilweise doch schon ins schwitzen kam (insbesondere wenn ich dann noch rechenintensive Sachen machte), habe ich es noch nicht geschafft den FX wirklich zu fordern. Egal was ich auch mache, die Auslastung bleibt auf einem sehr niedrigen Niveau, und das System ist sehr schnell.
Auch bei fordernden Spielen die eher CPU-lastig sind kann ich nichts Negatives anmerken. Das ganze System läuft einfach nur 'flüssig' und ohne Probleme. Im normalen Windowsbetrieb komme ich gerade mal auf eine Last von 3-4%, Blu Ray bei 4-9%, und bei Spielen habe ich nur beim Laden der Daten 35% mal ganz kurz zu Gesicht bekommen...

Temperaturen:
Auch hier macht die CPU eine gute Figur. Obwohl ich einen alten Scythe KATANA in Kombination mit einem Corsair AF120 LED verwendete blieb die CPU immer schön kühl. Mehr als 54°C habe ich jedenfalls noch nicht erreicht, während der 965 mit dem selben Kühler manchmal schon über 60°C kam. Inzwischen verwende ich einen Prolmatech (siehe Tips) der ebenfalls gute Temperaturen bringt.
Unter Wasser gesetzt hat man mit Temperaturen überhaupt kein Problem mehr. Im Idle hat man lt. AOD ~50°C Luft bevor er anfängt herunterzutakten und selbst unter Last hat man mit ~30°C mehr als genug Spielraum (momentane Konfiguration ist hier zu finden ;)).

Übertaktung:
Out of the Box lief die CPU nur durch anheben des Multiplikators sofort stabil auf 4 GHz. Also noch einfacher kann man es kaum haben, und da sind mit etwas Feintuning sicherlich noch so einige Reserven vorhanden.
Da aber die Standardtaktung für meine Zwecke bereits mehr als ausreicht habe ich da nichts weiter ausprobiert. Das werde ich evtl. dann ausloten wenn ich (in ein paar Jahren ;)) mehr Rechenleistung benötige...

Allerdings darf man nicht vergessen, dass eine Übertaktung eine reine Glückssache ist, da sich jede CPU an dieser Stelle anders verhält. Auch spielt da die Qualität des verbauten Mainboards und der Speicher eine entscheidende Rolle.

Spieletauglichkeit:
Auch wenn es jetzt hart klingt (und ich mir ein paar Abwertungen einfange): wer behauptet, dass der FX für Spiele nicht zu gebrauchen oder viel zu schlecht wäre, der hat entweder keinen blassen Schimmer von der Materie, oder verlässt sich auf Hörensagen. Den FX hat er aber sicherlich noch nicht ein einziges Mal in Aktion gesehen!
Gerade wenn man bedenkt, dass die Unterstützung von Mehrkernprozessoren immer mehr zum Tragen kommt (und dafür gibt es ja jetzt schon so einige Beispiele), so erscheint der FX in immer besserem Licht. Die FX-Serie wird von viel zu vielen Leuten vollkommen unterschätzt.
Mein Nachbar wollte eigentlich nur einen Zweitrechner für Besucher haben um im Netzwerk zusammen zu spielen. Also hatten wir vor knapp einem Jahr ein System mit dem FX 8150 zusammengestellt und neben seinen I5 gestellt. Inzwischen haben aber die Systeme die Plätze getauscht, und er spielt lieber mit dem FX da das System (lt. seinen Aussagen) bei den Spielen und auch der verwendeten Firmensoftware einfach 'runder' läuft.

Jedenfalls kann ich mich bei meinem System nicht beklagen. Im normalen Windowsbetrieb und auch bei Spielen hat es einen ordentlichen Leistungsschub gegeben, und meine Grafikkarte liefert nun bessere Frameraten (besonders die Drops auf niedrigere Frameraten beim Nachladen haben sich deutlich (!) verbessert).

Preis/Leistung:
Wenn man jetzt nicht ständig irgendwelche Benchmarks laufen hat, dann ist diese CPU den Preis mehr als wert. Spieler können sich hiermit ein günstiges System zusammenstellen, virtuelle Maschinen langweilen die CPU schon fast, Videoaufnahmen von Spielsequenzen sind absolut kein Problem, und für den reinen Officebetrieb wäre sie doch etwas übertrieben.

TL/DR:
In Kombination mit einem guten Mainboard hat man sehr viel Leistung zu einem guten Preis. Mein 965 hat mich inzwischen einige Jahre begleitet - bei dieser CPU wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso sein.
Allerdings sollte man eine Sache nicht vergessen. Inzwischen wäre ein FX für einen Neukauf nicht mehr so recht zu empfehlen - bei einem bereits vorhandenen Mainboard wo er passt ist es ein guter Kauf. Bei der Anschaffung eines neuen kostengünstigen Systems würde ich (bis Zen kommt) eher eine der APU von AMD empfehlen.

Eingeschränkte Kaufempfehlung

Tips:
1. Da ich die Standardkühler nur zu gut kenne empfehle ich diesen erst gar nicht auszuprobieren. Besorgt euch einfach einen günstigen Kühler um die 20-30€ (wie z.B. einen Prolimatech Basic), und ihr werdet keine Probleme haben.
2. Falls mal wieder die Wärmeleitpaste verschwunden (oder leer) sein sollte, so könnt ihr auch die vom beigelegten Kühler verwenden. Übertragt die einfach mit Hilfe eines kleinen Spachtels auf die verbaute CPU und setzt den neuen Kühler auf. Auch wenn das jetzt keine optimale Lösung ist so könnt ihr dadurch das System problemlos betreiben bis ein Ersatz für die Paste angekommen ist.
3. Eine günstige, aber trotzdem gute, Kombination für Spieler wäre z.B. dieser Prozessor mit ein (oder auch mehr ;)) Sapphire R9 270X Toxic.
4. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte dem würde ich eine Powercolor R9 280X empfehlen. Die bietet, im Gegensatz zur R9 290(X), viel Leistung zu einem angemessenen Preis.
5. Microsoft hat für Windows 7 noch ein paar versteckte Patches herausgebracht (d.h. diese tauchen NICHT in der normalen Liste für Updates auf), die den Zugriff von Windows auf den Prozessor verbessern sollen (Links wie immer im ersten Kommentar).
Allerdings sind die Ergebnisse durchwachsen. Einige Programme profitieren von dem Patch - andere reagieren nicht so toll darauf. Wenn ich mein System demnächst mit einer SSD aufrüste werde ich sie jedenfalls nicht mehr installieren, da sie mir nicht so viel bringen und ich ohne weiteres darauf verzichten kann. Ich habe sie hier nur angegeben weil manche User davon profitieren könnten.

Nachtrag:
Im ersten Kommentar ist jetzt auch ein Video (in Englisch) von einem der 'ein wenig' Erfahrung mit Computern hat, und von einem FX auf einen Intel gewechselt hat. Seine Schlussfolgerungen sind sehr interessant... ;)
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am 25. Januar 2014
Zum Aufbau eines leistungsstarken Gaming Computers haben wir uns für die Asus Radeon R9 270X Grafikkarte entschieden.
Als motherboard nahmen wir das Asus M5A97 EVO R2.0 Mainboard Sockel AM3+ und als Prozessor den AMD FX 8320 Octa-Core Prozessor (3,5GHz, Socket AM3+, 16MB Cache).
Zusammen mit einem passenden Midi-Tower war die Montage mechanisch kein Problem, der Prozessor war als "boxed" konfektioniert, also mit Lüfter und aufgetragener Wärmeleitpaste. Um den Sockel herum war genug Platz zur ganz einfachen Montage, wie auch die Montage der Grafikkarte, die schon ein echtes Monster ist, keinerlei Probleme verursachte.

Ganz perfekt war zudem das be quiet! Pure Power Netzteil 530W, das sowohl über die beiden für den Prozessor erforderlichen Twin-Stromversorgungen verfügt, wie auch für die notwendigen Stromzwillinge der Grafikkarte.

Eine Besonderheit des Motherboars erwies sich als ungemein hilfreich: Es gibt motherboards, deren Bios werkseitig nicht mit AMD FX-Prozessoren kommuniziert und erst nach Montage eines "normalen" prozessors auf den FX umgestellt werden muss, ein wahnsinnig umständlicher Vorgang. Dies blieb uns erspart. Montieren, einschalten, läuft, ohne wenn und aber.
Dazu noch Win7 prof auf einem 64gigabyte SSD RAM installiert und der Windowsstart läuft (fast) so schnell als würde man einen Tablet hochfahren...

Oft liest man Negatives über den Lüfter des Prozessors. Kann ich nicht bestätigen. Naja, in diesem System laufen jetzt 6 Lüfter, 1 x Netzteil, 1 x Prozessor, 2 x Grafikkarte, 2 x Gehäuselüfter. Den 3. Gehäuselüfter haben wir nicht angeschlossen wg. überflüssig. Das System ist thermisch extrem stabil (das BIOS überwacht sämtliche kritischen Temperaturpunkte!) und der Prozessorlüfter ist überhaupt nicht zu hören. Die ganze Lüfterkonfiguration verursacht keineswegs ein Inferno, sondern nur ein wirklich sehr diskretes Geräusch.

Getestet haben wir das System mit Battlefield 4 und einem großen Plasma-Flatscreen (eine solche Grafikkarte verfügt selbstredend über einen HD-Ausgang).

Man möchte erstmal nicht glauben, zu welchen Leistungen dieses System auch bei ungeheuer ressourcenfressenden Ballerspielen fähig ist. Absolut ruckelfreie Grafik in höchstmöglicher Auflösung, keinerlei Artefakte, nichts, absolut nichts, das Spiel läuft wie eine professionelle Computergrafik im Kino.Während battlefield 4 läuft könnte man sehr gepflegt noch ein Video rendern... "Perfekt", besser geht es nicht!

Der Service von Amazon war wie er immer ist, trotz Streik und Weihnachtsvolumen, am Samstag, den 21.12.2013 bestellt, am Montag den 23.12.2013 geliefert. Echt gespenstisch...
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am 23. Januar 2014
Hallo erstmal zusammen :D,
Als ich mir den Prozessor bestellte, musste ich immmer an etliche Benchmarks
und Rezensionen denken, in denen der i5 als 1000-mal besser bewertet wurde.
Ich hab zuerst überlegt ob ich einen Fehler gemacht habe, aber als der AMD erstmal
eingebaut und installiert war, sind all diese Zweifel mit EINEM mal verflogen.
Man darf bei allen Benchmarks nicht vergessen:

- Der AMD reicht trotz geringerer Frameraten als ein i5 sie hat, immernoch LOCKER aus.
Bisjetzt limitierte immer meine Grafikarte, RAM oder Festplatte aber die CPU noch NIE!!
- In allen Benchmarks laufen nur die Spiele um ein "sauberes Ergebnis" auslesen zu können.
Aber sobald dann Skype oder Teamspeak oder,in meinem Fall, etliche Browserfenster und Programme
dazukommen hat der i5 ein Problem. Die Spiele können seine 4 Kerne zwar besser nutzen, aber nur
wenn sie auch die Leistung zur Verfügung haben. Dem AMD ist das egal, der verteilt die anderen
Anwendungen einfach auf die restlichen 4 von 8 Kernen. Und dann ist der AMD wieder im Vorteil.

Ich habe beim Spielen immer flüssige Bildraten, es seidenn meine Graka packt nicht mehr (muss mir ne neue holen). Beim aufnehmen mit DxTory (Bestes Aufnahmeprogramm und BASTA) sinken die Bildraten nicht wirklich, und wenn liegt es wieder an meiner GPU, aber selbst in diesen Fällen sinken die Bildraten nur minimal. Beim der Videobearbeitung hat der AMD dank seiner 8 Kerne große Vorteile, die man SICHTBAR spürt. Beim arbeiten, surfen usw. wird keiner unterschiede zu einem i5/i7 oder anderem FX feststellen können, wer es tut lügt sich und alle anderen an, denn diese Aufgaben sind nicht sehr rechenintensiv und können problemlos von einem Phenom 4 Kerner oder Intel QuadCore übernommen werden.

Desweiteren wäre noch zusagen, das auf 90% Auslastung (beim Videorendering) die CPU max. auf 53 Grad hochgegangen ist. Höhere Temperaturen, hab ich nie zu Gesicht bekommen :D

ABER!!! Wieso eine so gute CPU, zu so einem geringen Preis?? Gibt es keinen Haken?? Hat AMD nirgendwo gespart...?
Die Antwort ist leider: Doch, sie haben :/ , nämlich am Lüfter. Es ist grade so zu tolerieren. Aber ich empfehle jedem sich einen neuen Lüfter zu holen, sogar jedes 10€ Teil kann das besser. Das Teil ist nämlich so laut, dass ich anfangs dachte ein Militärtiefflieger landet neben unserer Wohnung auf dem Parkplatz (hab sogar aus dem Fenster geschaut xDD). Ne OK ich geb zu das war jetzt gelogen, aber er ist wirklich in etwa so laut wie ein Staubsauger.

Ich kann nur sagen, dass ich vollends zufrieden bin, und die CPU das letzte ist was ich jetzt noch aufrüsten müsste :DD KAUFEMPFEHLUNG

MfG Samuel aka SilverLPs
22 Kommentare9 von 12 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2013
Die 30€ Aufpreis zum 8350 kann man sich getrost sparen, diese CPU läuft mit 8x4,0GHZ und via AMD Overdrive sogar stabil bei 8x4,4GHZ ohne Spannungserhöhung oder Ähnliches.
Damit ist er sogar stärker als der große Bruder.
Sehr viel Luft nach oben für die Zukunft.
Die Intelkonkurrenz kommt hier nicht ran.
Absolute Kaufempfehlung!
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