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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist es mit diesen Büchern, die dich nicht mehr loslassen?
Der erste Tag im neuen Jahr, doch unbeschwert kann ich ihn nicht begehen, heute habe ich es vollendet, den dritten Teil der "Matched"-Trologie (zu deutsch: die Auswahl) beendet.

DAS BUCH
Es handelt sich um "Reached" von Ally Condie, welches ich via amazon für knapp 12 Euro erstand.
Mein vorbestelletes Exemplar traf leider erst ein, nachdem...
Vor 22 Monaten von Mioli veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nachklapp?
Der dritte Band der „Matched“-Reihe von Ally Condie erhöht die Zahl der Erzählstimmen mit Xander um eine weitere Person. Somit berichten nun er, Cassia und Ky von den Geschehnissen in der durch eine Seuche umgestürzten Gesellschaft. Diese Seuche lässt Erkrankte in eine Art Wachkoma fallen, das einst die Feinde der Gesellschaft...
Vor 23 Monaten von Chaoslaborantin veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was ist es mit diesen Büchern, die dich nicht mehr loslassen?, 1. Januar 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Taschenbuch)
Der erste Tag im neuen Jahr, doch unbeschwert kann ich ihn nicht begehen, heute habe ich es vollendet, den dritten Teil der "Matched"-Trologie (zu deutsch: die Auswahl) beendet.

DAS BUCH
Es handelt sich um "Reached" von Ally Condie, welches ich via amazon für knapp 12 Euro erstand.
Mein vorbestelletes Exemplar traf leider erst ein, nachdem bereits drei weniger positive Rezensionen zum Buch erschienen sind. Daher waren meine Erwartungen nicht hoch und ich verbannte das Buch erst einmal nach hinten auf mein Regal der ungelesenen Bücher. Nun sind Ferien und der Stapel will auch irgendwann einmal schrumpfen, also nahm ich es ohne große Erwartungen in die Hand, zumal ich mich durch den zweiten Teil wirklich quälte.
Endlos lange Streifzüge durch die Canyons aus Cassias und Kys Sicht sind wirklich nicht spannend!

INHALT der Matched Trilogie
Bei der ganzen Reihe handelt es sich um eine der im Moment sehr populären "Dystopien", einer dunkeln Zukunftvision.
Die 17 jährige Cassia lebt mit ihrer Familie und ihrem Bruder Bram in Oria, einer Provinz eines zukünftigen Amerikas.
Die Gesellschaft bestimmt nun das Leben des einzelnen, sie hat volle Kontrolle über alles und jeden. Essen wird geliefert, der Arbeitsplatz wird bestimmt und auch der zukünftige Partner.
"Abnomalien" (Menschen mit Behinderungen) werden gandenlos aussortiert und müssen für die anderen Menschen schuften.

Der Leser lernt Cassia am Tag ihres Banketts kennen, wo sie ihren zukünftigen Partner zugeteilt bekommt.
Zu ihrer anfänglichen Freude ist es Xander, ein guter Freund von ihr, den sie jedoch "leider" nicht liebt. Als sie sich zu Hause noch einmal die Daten angucken möchte, die sie von ihm erhalten hat, flackert für einen kurzen Moment das Bild eines anderen Jungen auf dem Bildschirm auf, das des "behinderten" Kys, der aus diesem Grund keine Partnerin bekommt.

In den Ferien lernen sich die beiden näher kennen und er bringt ihr das Schreiben und Gedichte näher.
Ihre Verbindung ist verboten und durch einige Schicksalsschläge landen die beiden im zweiten Teil außerhalb der Gesellschaft in Canyons, wo sie getrennt voneinander den anderen suchen und schließlich auch finden.

Im zweiten Teil hören sie immer wieder Gerüchte über eine Rebellion, die plant, die Gesellschaft zu stürzen. Ihr Anführer nennt sich "der Pilot" und soll laut Sagen über das Wasser oder die Luft zu ihnen kommen und Heil bringen.

INHALT von "Reached"
Zu Beginn des Buches erleben wir alle drei Protagonisten Cassia, Ky und Xander (zum ersten Mal in der Reihe eigenständig handeln, er ist Cassias eigentlicher "Match"), wie sie sich auf die kommende Rebellion vorbereiten.
Cassia sortiert in Central und wartet auf einem Nachricht von der Rebellion, wie sie ihnen helfen kann.
Xander ist als Offizier tätig und hat somit eine wichtige Stellung in der Gesellschaft.
Ky fliegt als Pilot Testflüge und wartet ebenfalls auf ein Zeichen des "Piloten", des sagenumwobenen Anführers der Rebellion.

Als es schließlich soweit ist, wird allen klar, dass die Rebellion plant, die Einwohner aller Städte mit einer Seuche zu infizieren, gegen die nur sie ein Gegengift haben. Ihr Plan ist es, die Gunst des Volkes so auf sie lenken zu lassen.
Xander hilft als Mediziner den Kranken und Ky bringt Medizin in die Provinzen.

Doch die Seuche nimmt erschreckende Ausmaße und und mutiert sogar, schnell muss ein Gegengift gefunden werden, da bereits fast alle Menschen an der lähmenden Seuche erkrankt sind.

Eine turbulente Reise beginnt für die drei Protagonisten, die sich untereinander noch nicht allzu gut verstehen, da Ky es ist, den Cassia liebt, während sie eigentlich an Xanders Seite alt werden sollte.

MEINE MEINUNG
Was ist es, das mich an diesem Buch fesselnd und festhält, was mich den PC anschalten lies, kurz nachdem ich das Buch vor knapp einer Stunde beendete. Was treibt mich dazu, diese Bewertung zu verfassen, zu einem Buch, zu dem mir die Worte fehlen?

Beginnen wir bei der Handlung. Sie ist keinesfalls so langweilig wie die des zweiten Teils. Dank der drei Charaktere wechseln die Schauplätze ständig, man wird an andere Orte versetzt und muss verknüpft denken.
Wenn man abzählen wollte, wie viele Personen namentlich genannt werden und einigermaßen an Bedeutung für die Geschichte haben, käme man beileibe auf etwa 20 oder 25.
Eine ganze Menge Informationen galt es auf 512 Seiten zu verarbeiten zu zu sortieren.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir der Schreibtstil der Autorin nicht immer zusagt. Es wird sich oft wiederholt, die Gedanken der jeweils handelnden Personen werden groß und breit dargelegt, bis es einem als Leser fast aus den Ohren herauskommt.
Andere Informationen, wie die Geschichte rund um Ky, seine Eltern und seine Herkunft werden nur kurz angerissen und gelten dann als abgehakt, wo ich als Leserin nicht wirklich mitgekommen bin.

Was mir allerdings gut gefällt sind die Gedichte, die die Autorin immer wieder hineinbringt. In der Welt von Cassia, Ky und Xander sind Worte und Sprache etwas unnatürliches und gefährliches, langsam beginnen die Menschen sich während der Rebellion dafür zu interessieren und Cassia schafft es sogar, eine gallerie auf die beine zu stellen, wo Leute sich austauschen können und jegliche Form der Kunst zeigen können.
Vor allem die Neugier, die Cassia beim Umgang mit Gedichten zeigt, gefällt mir sehr.

Das Ende der Geschichte hat mich wirklich berührt und nicht mehr losgelassen.
Ich möchte hier nicht "spoilern", für die Leute, die das Buch noch lesen werden, aber einen schöneren Ausgang hätte ich mir als Leser nicht wünschen können. Die perfekte Auflösung für Abspann Musik im Kino und einen Kamerschwenk hoch in die aufgehende Sonne, wenn neue Zeiten anbrechen werden und sich alles zum Besseren wendet!

FAZIT
Obwohl ich vom zweiten Teil sehr enttäuscht war und unter anderem deswegen an diesen Teil ohne große Erwartungen heranging, gefiel mir Reached sehr gut und ich kann ihn nur empfehlen. Für Fans der Reihe ist der Teil sowieso ein Muss.
Doch die kunstvoll eingefädelten Gedichte, dieser manchmal leicht kitschige Schreibstil und die abwechslungsreiche Handlung konnten mich überzeugen.
EInen Stern Abzug gibt es für häufige Wiederholungen und schleppende Handlung an manchen Stellen, sodass ich 4 von 5 Sternen vergebe.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nachklapp?, 19. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Gebundene Ausgabe)
Der dritte Band der „Matched“-Reihe von Ally Condie erhöht die Zahl der Erzählstimmen mit Xander um eine weitere Person. Somit berichten nun er, Cassia und Ky von den Geschehnissen in der durch eine Seuche umgestürzten Gesellschaft. Diese Seuche lässt Erkrankte in eine Art Wachkoma fallen, das einst die Feinde der Gesellschaft auslöschen sollte. Durch Verunreinigung des Trinkwassers greift die Krankheit auch auf das Herkunftsland über, doch der Aufstand benutzt den Virus zur Sabotage des System und gewinnt Zuspruch durch den Besitz des Heilmittels. Xander behandelt währenddessen Erkrankte, Cassia erkennt die Macht der Kunst und Ky verteilt als Pilot das benötigte Medikament. Doch ist der Aufstand wirklich unschuldig an der Seuche?

Die zweite Fortsetzung hat viele Längen und die Einfachheit und Gleichförmigkeit von Frau Condies Sprache wird bei aller Poesie mit drei unterschiedlichen Erzählern schlichtweg ein zu starkes Manko. Der erste Band, der nur von Cassia erzählt wird, kann dieses Problem durch die gelungene Romantik ausgleichen, zumal man dem behüteten Mädchen eine solche Sprache abnimmt. Aber bei drei Sprechern kann man dabei glatt den Überblick verlieren. Zu Anfangs ist das Problem nicht so schlimm, da die drei Figuren getrennt Erlebnisse schildern. Später fällt immer stärker auf, dass Ky weniger Kapitel als die anderen beiden hat. Zudem ist die Zahl an romantischen Szenen, die Teil eins getragen haben, drastisch auf keine Handvoll heruntergefahren. Von neuen Figuren ist nur Lei lebendig beschrieben, alle anderen wirken so lebendig wie Schaufensterpuppen oder haben noch nicht einmal Namen.

Ich empfand den dritten Teil als eine Enttäuschung und zwar vor allem wegen seiner politischen Mut- und Einfallslosigkeit. Weder die Maschinerie des Umsturzes noch die der Neustrukturierung werden behandelt, sondern es wirkt, als hätte Frau Condie einen Hauptplot für den dritten Teil gesucht, um Xander mehr Augenmerk zu geben und damit es eben eine Trilogie ist. Im Nachhinein erscheint es bald so, als hätte die Autorin lediglich die zündende und gut ausgeführte Grundidee für Teil eins gehabt und das Ganze der Norm wegen auf drei Teile ausgedehnt. Wohlgemerkt, Teil zwei hat mir wegen der neuen, sympathischen Charakter Vick, Eli und Indie (wovon nur Indie noch in „Reached“ behandelt wird) sowie wegen der Landschaftsmetaphorik noch gefallen, aber schon da war mir nicht klar, wie es in einem weiteren Band rund zum Abschluss geführt werden könnte.

Wer kein Happy End braucht, liest am besten nur Teil eins. Die Fortsetzungen sind eigentlich nur ein in die Längeziehen der Geschichte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 29. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Kindle Edition)
Habe mit Spannung das Buch erwartet und wurde komplett enttäuscht. Die Charaktere sind lieblos gezeichnet, die Liebesgeschichte von Cassia und Ky wird unzureichend behandelt und die gesamte Geschichte wirkt oberflächlich und es wird keine richtige Spannung erzeugt. Habe das Buch mehrmals aus der Hand gelegt, weil es mich gar nicht gefesselt hat.
Das Ende ist sehr unbefriedigend. Hätte einfach mehr erwartet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Pilot. The Poet. The Physic, 6. Januar 2013
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Taschenbuch)
Nicht ganz ein Jahr ist vergangen, seit Cassia der Rebellion von „The Rising“ beigetreten ist. Während Ky und Indie als Piloten ausgebildet werden, hat man Cassia nach Central geschickt und ihr vorübergehendes Verschwinden vertuscht. Eine Seuche bedroht die Gesellschaft, eine Seuche, die sie ursprünglich selber geschaffen hat, um ihre Feinde zu bekämpfen und die nun auf die eigene Bevölkerung übergreift. Darauf hat die Rebellion jedoch gewartet, sie horten seit geraumer Zeit das Gegenmittel, und wollen so auf gewaltlose Art und Weise, durch Dankbarkeit, das alte System stürzen. Als die Krankheit jedoch mutiert, beginnt sie Situation außer Kontrolle zu geraden, denn das mutierte Virus ist auch für alle, die geimpft wurden gefährlich und tödlich. Wird es Kassia, Ky und Xander gelingen, ein Gegenmittel zu finden?

Nachdem ich von Band 2 maßlos enttäuscht war, war ich vom letzten Band eher positiv überrascht. Ja, das Buch ist nicht wirklich komplett überzeugend, aber deutlich besser als ich nach Band 2 befürchtet hatte.
Die Geschichte wird aus 3 Ich-Perspektiven erzählt, mal aus Cassias, Kys oder Xanders Sicht, so dass sich langsam ein Gesamtbild der Situation ergibt. Cassias Sichtweise ist jene der unbeteiligten Bevölkerung. Sie sieht, dass es Quarantänezonen gibt, und dass die bisherige Regierung an Kontrolle verloren hat. Mehr Freiheiten für den Einzelnen, bedeuten aber auch Chaos und Desorganisation.
Ky fliegt mit Indie Arzneien und Lebensmittel in die betroffenen Städte. Wirklich viel bekommt er nicht mit, auch er durchschaut nicht, was politisch hinter den Türen passiert.
Xander ist Arzt, er versorgt die von der Seuchte heimgesuchten und versucht ein Heilmittel zu finden.
Obwohl viel passiert, obwohl die Geschichte gut ist, fehlt doch einiges. Zum einen fehlt die emotionale und sinnliche Tiefe. Die Geschichte wirkt fast, wie ein sachlicher Bericht aus drei Perspektiven. Worte die Sinneseindrücke vermitteln würden, Nebensätze, visuelle Eindrücke sind sehr spärlich. Das soll möglicherweise wiederspiegeln, wie die Menschen dieser Welt denken und schreiben, ihnen fehlen diese Ideen und Konzepte, für den Leser hingegen hinterlässt es ein Gefühl der Ferne und der Fremde.
Die Autorin hat sich vielleicht einfach zu viel vorgenommen. Sie wollte die Geschichte nach einem im Buch erwähnten Gedicht ausrichten, dem die Handlung über drei Bände hinweg folg, dies wird immer wieder im Text wie mit dem Holzhammer unterbreitet, funktioniert für ich jedoch nicht. Ich kann den Versuch zur Kenntnis nehmen, mehr aber auch nicht. Überhaupt, die Gedichte, die Besessenheit der Bewohner dieser Welt mit Gedichten kann ich nicht verstehen. Eine Seuche grassiert, sie haben wirklich andere sorgen und handeln mit Gedichten, schreiben Gedichte, die Jagd nach Buchstaben, nach Gedichten wirkt durchweg aufgesetzt, gewollt, gekünstelt, wie für eine bestimmte Leserschaft konzipiert, aber nicht für diese Geschichte.
Es ist verständlich, dass die Rebellen sich der Jugend bedienen, aber siebzehnjährige und achtzehnjährige Piloten? In dem Alter sind die Jugendlichen von heute nicht mal in der Lage, vernünftig Auto zu fahren.
Überhaupt, Xander ist gerade mal ein Jahr im medizinischen Training. Auch wenn man davon ausgeht, dass er schon viele Praktika hatte, weder Laborarbeit und schon gar nicht Forschungsarbeit lassen sich so einfach und schnell lernen, das ist mehr als unrealistisch. Wenn ich da an einige Praktikanten im Labor denke oder sogar Diplomanden und wenn man bedenkt, wie lange Ärzte lernen müssen, so kann er in seinem Alter eigentlich nicht mehr als ein Pfleger sein, hier aber ist er der große Zampano. Das mag glauben, wer will.
Immerhin, es ist der Autorin hoch anzurechnen, dass die grundlegende Biologie, die der Seuche zugrunde legt, soweit korrekt dargestellt ist, auch wenn die entsprechenden Passagen für den jugendlichen Leser teilweise ermüdend zu lesen sein dürften und die Vergleiche oft hinken. Als Biologe jedoch fragt man sich, warum nicht einfach monoklonale Antikörper zur Bekämpfung eingesetzt wurde, wo es doch so viele Menschen gab, die immun waren, das ist eine recht einfache und grundlegende Technik.
Ich befürchte, dass die Übersetzung ins Deutsche so einiges verhunzen dürfte, schon daher, weil die sego lilly/ mariposa lily / Calochortus nuttallii keinen deutschen Trivialnamen hat. Red letter day / red garden day dürfte im Deutschen auch verloren gehen.
Das Dreiecksdilemma wird auch ein wenig feige gelöst, indem die Probleme in gewisser Weise einmal aus dem Weg geräumt und einmal einfach glücklich aufgelöst werden.
Immerhin, einige Fragen werden gelöst. Wirkliche Gesellschaftskritik wird jedoch nicht geübt, welche Wahl die Menschen treffen werden, was es außerhalb der Gesellschaft gibt und gab? Hingegen ist ein wenig aktuelle Gesellschaftskritik vorhanden, es ist jedoch fraglich, ob die Autorin das wirklich so meint: „I realize all over again that we don’t need to trade our art—we could give, or share.“
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht zufriedenstellendes Ende der Trilgoie, 4. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Taschenbuch)
Die Crossed- Reihe von Ally Condie rund um die Liebes- und Freundschaftgeschichte zwischen Cassia, Ky und Xander hat ein Ende. Bisher konnten mich die vorigen Bände nicht wirklich packen. Ich hatte gehofft, dass Band drei da noch etwas herausreißen könnte, aber da habe ich mich getäuscht.

Die Cover der Reihe gefallen mir wirklich gut. Die Konitnuität darin ist wirklich gelungen.

Gefallen hat mir auch der Perspektivenwechsel zwischen Cassia, Ky und Zander. Manchmal finde ich solche Perspektivenwechsel nervig, aber in diesem Fall war es gelungen und passend.

Condies Schreibstil finde ich auch völlig in Ordnung. Es ließ sich wirklich sehr einfach lesen.

Was mir allerdings die ganze Zeit über gefehlt hat, war die Spannung. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und ich habe gelesen und gelesen und gewartet, dass irgendetwas passiert...aber darauf wartete ich vergeblich.

Natürlich hatte der Roman eine Handlung und die ist an sich auch gar nicht schlecht. Trotzdem war ich gelangweilt. Von einem Dystopien-Roman erwarte ich Spannung und einen verbitterten und gefährlichen Kampf gegen das Regime. Das habe ich hier defentiv nicht bekommen.

Auch die Charaktere haben mir nicht zugesagt. Cassia war mir weiterhin sehr unsympathisch. Ihre Art zu Handeln leuchtete mir einfach nicht ein. Auch Ky, der ja Cassias Liebe des Lebens ist, empfand ich als sehr platt beschrieben, ohne wirklichen Character. Ich konnte ihn mir auch garnicht richtig vorstellen. Der einzige Character des Buches, der mir gefiel, war Xander - der 'Loser' der Geschichte: Er bekommt Cassia nicht, die er über alles liebt; und kommt in weitere Schwierigkeiten während des Buches. Meiner Meinung nach ist er der einzige, der wirklich einen interessant beschriebenen Charakter hatte. Und somit hatte ich auch wirklich Mitleid mit ihm.

Insgesamt erinnert mich die 'Crossed'-Reihe an einen Jugend-Disney-Film. Es passieren einige Dinge, aber nichts passiert intensiv oder tiefgehend. Ironischerweise habe ich im Nachhinein gelesen, dass Disney die Filmrechte an der Reihe hat.

Ich würde die gesamte Reihe nicht empfehlen, da ich sie schlicht und einfach langweilig finde und man seine Zeit besser mit anderen Dystopien nutzen kann (davon gibt es ja schließlich genug). Allerdings kenne ich auch einige, denen die Reihe gut gefällt.

Fazit: Kein überzeugendes Ende der Trilogie, die mich insgesamt nicht überzeugen konnte.

[...]
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Flucht reloaded – Alle Hoffnung starb am Ende!, 19. Dezember 2012
Von 
Tanjas Rezensionen (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Taschenbuch)
Buchgestaltung

Ich finde das Motiv von Band eins noch immer am besten! Hier sieht Cassias Pose irgendwie viel zu künstlich aus, dafür gefällt mir die Farbe und der Kontrast zu dem weiß, wie es auch bei den anderen Bänden der Fall war. Bei dem deutschen Cover hingegen sieht das ganze Bild einfach total ausgelutscht aus. Reached ist aber leider wieder so ein bescheidener Titel für das Ende der Trilogie. Die Übersetzung ist auch nicht wirklich der Knüller, aber ich denke, besser hätte man das nicht hinbekommen.

Meinung

So sah ich ungefähr aus, als ich direkt am Anfang des Buches gemerkt habe, dass es sich hier um eine Neuauflage vom zweiten Teil handelt: unsagbar traurig. Ich übertreibe echt nicht, wenn ich sage, dass Matched für mich zu den besten Dystopien zählt, die ich je gelesen habe, weil ich das Buch sehr, sehr gut fand! Crossed hat mich schon richtig enttäuscht, aber dass Band drei das ganze in dieser Hinsicht noch übertrumpft hätte ich wirklich nicht gedacht. Ich denke, nachdem Beenden, werde ich die komplette Reihe niemandem mehr empfehlen, weil ich persönlich es sehr schade finde, dass all das Potenzial nicht genutzt wurde und es an verschwendete Zeit grenzt, was die Autorin uns hier vorsetzt. Ich hab echt fast geweint, vor Wut!

In Band drei wird die Geschichte nicht nur aus Cassias und Kys Sicht erzählt, sondern auch Xander bekommt einen POV und so heißt es drei mal in Langeweile versinken, während jeder der drei Charaktere sein eigenes Ding durchzieht. Die drei leben wahrhaftig nebeneinander her, ohne die anderen wahrzunehmen und jegliche Chemie und Beziehung zwischen den dreien ist einfach pfutsch, als hätte es diese nie gegeben. Besonders schockierend fand ich, dass Reached nicht einmal das Element einer süßen Liebesgeschichte zu bieten hatte, denn die Cassia und Ky Szenen lassen sich an einer Hand abzählen. Es ist nicht gelogen, wenn man sagt, hier passiert einfach nichts und der rote Faden war nicht existent.

CASSIA verbringt 50% ihrer Zeit damit für die Gesellschaft Dinge zu sortieren, so wie sie es in Band eins schon zur Genüge getan hat und 50% verwendet sie darauf sich Gedichte auszudenken und diese gegen ETWAS zu tauschen, von dem man nie erfährt, was genau dass nun ist und wie es ihrer Familie helfen soll. Ihre Gedanken schweifen kaum zu ihrer Familie, ihren Gefühlen oder dergleichen und sie war so Roboter-like, dass ich sie hier von allem am wenigsten mochte.

KY ist Pilot für die Rebellion und macht WIRKLICH nichts anderes, als durch die Luft zu sausen, was einem Sinn folgt, der nicht in meinen Kopf wollte. Ohne Witz! Zusammen mit Indie fliegt er von A nach B, denkt ab und an mal an Cassia und das er sie gerne wieder sehen würde, aber fliegen macht eben so viel Spaß, dass…ach, vergesst es! Ky war, was die drei betraf am schlimmsten, was seine „Rebellion-Obsession“ angeht, denn seine Gedanken hängen auf einer Endlosschleife statt, die so klingt: Ich tue dies und jenes nur für die Rebellion! Ich existierte nur für die Rebellion! Die Rebellion ist super und ich denke an nichts anderes mehr! Wer muss schon atmen, essen oder schlafen, wenn er sich stattdessen für die Rebellion einsetzen kann, indem er die Spritvorräte der Gesellschaft leert.

XANDER macht sich derweil als Mediziner ganz gut und versucht den Menschen zu helfen die Seuche zu bekämpfen, die unzählige Menschen das Leben kostet und die Welt zu Grunde richtet, wobei er sich mal hier um Patient X und dort um Patient Y kümmert und ein paar Gespräche über Blümchen mit seiner Vorgesetzen führt.

Eine Seuche? Ja, da habt ihr richtig gehört! Diese ist übrigens DER Kernpunkt des ganzen Buches. Wie aus dem Nichts kommt sie über die Gesellschaft und ist DAS Unheil, das bekämpft werden muss. Man erfährt kaum, was genau in der Gesellschaft vor sich geht und sämtliche Handlungsansätze auf die in den beiden Vorgängern hin gearbeitet wurde, werden über Board geworfen. Ich war überdurchschnittlich verwirrt, was den ganzen Plot betraf. Am schrecklichsten jedoch war wirklich, dass in jedem dritten Satz das Wort „The Rising“ vorkam und alle drei so super stolz waren, Teil dieser Rebellion zu sein, über die man übrigens auch nichts neues erfährt. Man weiß weder, wer dahinter steckt, wie sich das Ganze organisiert oder wer genau nun der Pilot ist, der alles leitet. Der Anführer der Rebellen tritt auch NIE in Erscheinung. Alle Anweisungen erhalten die Leute durch Lautsprecher etc. und mal im ernst: welcher Depp folgt wie ein Zombie Befehlen aus einem Lautsprecher?

Es wird aber an keiner Stelle im Buch besser und ich habe mich richtig dazu gezwungen, dass Buch rasch hinter mich zu bringen, damit ich es endlich in die hinterste Ecke meines Regals verbannen kann…

Ich kann wirklich eine endlose Liste aufstellen, mit Dingen, die einfach nur verkehrt an dem Roman waren. Mit seinen über 500 Seiten war das Buch auch noch das Dickste der Reihe, was ich absolut nicht verstehen kann. Crossed hatte immerhin noch den klitzekleinen Funken Inhalt, aber Reached ist eine Aneinanderreihung von Sätzen, die einfach nichts mehr mit guter Unterhaltung zu tun haben. Der Einzige Pluspunkt war wie immer der teilweise poetische Schreibstil und selbst da hingen einem die sich wiederholenden Metaphern etc. irgendwann zum Hals raus.

Spannung, Enthüllungen oder dergleichen – damit wird sich nicht einmal Mühe gegeben. Es ist, als würde man spüre, wie wenig Spaß die Autorin selber beim Schreiben des Buches hatte. Besonders das Ende ist so unbefriedigend, dass ich das Buch am liebsten gegen die Wand geklatscht hätte! Zum Schluss werden kleine Details wie bei dem Abarbeiten einer Checkliste mal eben kurz erwähnt und somit in einem Satz abgehandelt, darunter z.B. das Verbleiben von Cassias Bruder oder Kys Eltern. Mehr als dürftig wird hier versucht in weniger als zehn Seiten mal eben das ganze Buch zu unterfüttern und der Geschichte ein wenig Substanz zu geben, in dem an den Haaren herbei gezogene Wunderlösungen für ein Happy End sorgen.

Was ich persönlich auch absolut verabscheue ist, wenn Autoren ihre eigenen Ideen mit einer widersprüchlichen Erklärung untergraben, was Ally Condie hier mehrfach getan hat. Das ist als würde man jemanden seine Liebe gestehen und zwei Sekunden später sagen: nö, ich wollte doch lieber deinem besten Freund das Statement aufs Auge drücken, Ups! Ich habe mich so über viele Dinge am Ende geärgert, dass ich die gute Frau gerne interviewen würde, um sie zu fragen: WHAT THE HELL, MRS CONDIE?! :O

Das Beste am ganzen Buch waren die drei letzten Sätze, die selber wie ein Gedicht wirkten und zwar ein echt schönes. Leider war das wenig tröstend nach der 500-seitigen Suche nach der Ankunft bei einem Ziel, dass es nicht gab.

Fazit

I was MATCHED with book one and fell in love with it. I CROSSED a line in book two, where i was so disappointed, that love turned into hate. Then i REACHED the end and wished that i could go back to the beginning. Dear Ally Condie, please try to write a standalone next time – thank you!

Ich bin mir sicher, dass Leser, denen “Die Flucht” gefallen hat, auch Band drei etwas Gutes abgewinnen können. Für alle anderen gilt: NEIN, ich müsst euch Band drei wirklich nicht mehr antun. Bei Bedarf fasse ich den Inhalt für euch zusammen.
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3.0 von 5 Sternen Ganz nette Dystopie/Liebesgeschichte, 11. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Kindle Edition)
Nachdem Dystopien in letzter Zeit ja sehr beliebt sind, ist diese Dystopie auch eine nette Abwechslung. Die Welt an sich wird toll beschrieben und ich fand einige Ideen aus dem Buch wirklich interessant.

Leider ist die Hauptperson ein etwas blasser Charakter und manchmal nicht besonders glaubhaft.
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4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Abschluss!, 24. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched Trilogy) (Taschenbuch)
DIE STORY

Am Ende des zweiten Buches ist Cassia der Rebellion "The Rising" beigetreten und sie zurück nach Central geschickt, um von dort zu agieren. Während Ky als Pilot arbeiten muss und Cassia die Kunst für sich entdeckt, bricht ein Virus in der Gesellschaft aus (welcher einst von der Regierung gegen die Feinde geschaffen wurde). The Rising hat seit einiger Zeit ein Gegenmittel und schreitet als Retter ein- die Regierung wird gestürzt. Leider verläuft nicht alles nach Plan und der Virus mutiert....Cassia, Ky und Xander machen sich auf die Suche nach einem Gegenmittel.

REZENSION

+ die neue Erzählstimme von Xander bringt eine neue Dimension in das Buch
+ die Verbindung zwischen den neuen Charakteren ist gut ausgearbeitet und überraschend
+ ein gutes Ende für die Triologie
+ nimmt viele Elemente aus den vorherigen Büchern auf und entwickelt diese weiter
+ Einbindung von Cassias Familie gelungen

- die Romanzen zwischen Xander und Lei und Cassia und Ky kommen etwas kurz; gerade die neue Romanze hätte eine weitere Schicht in das Buch einbringen können, was leider nicht passiert
- teilweise sehr lange Erzählpassagen
- Ky kommt etwas kurz
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5.0 von 5 Sternen Einfach Klasse, 15. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched) (Kindle Edition)
Da kann man in eine ganz andere Welt abtauchen und ein Leben teilen, was man sich beim besten Willen nicht vorstellen mag! Es ist einfach toll wie die Menschen dort nach etwas angenehmeren Streben und die Geschichte ist gepaart mit Liebe, Sehnsucht und Leid.
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4.0 von 5 Sternen Good trilogy., 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reached (Matched Trilogy) (Taschenbuch)
Teenager-young adult fiction. Good trilogy, though my girls liked "Hunger Games" better. Nice science fiction dystopia concept, 3rd in the series.
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Reached (Matched)
Reached (Matched) von Ally Condie
EUR 5,34
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