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4.0 von 5 Sternen Brauchbares Buch für Einsteiger ins Thema mit zeichnerischem Talent
Thema des englischsprachigen Buchs ist die Illustration von Fahrzeugen. Hier geht es aber weniger um die zeichnerische Entwicklung von Konzeptfahrzeugen, sondern vielmehr um die Kolorierung von Fahrzeugen mit Hilfe von Markern oder mit Hilfsmitteln aus der EDV. Laut Klappentext bzw. Buchrücken werden Ihnen angeblich auch Techniken mit Bleistift, Buntstift oder...
Vor 19 Monaten von Dr. Priesnitz veröffentlicht

versus
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2.0 von 5 Sternen schrank deko
bin mir nicht sicher ob ich es brauche
hab einmal durchgeblättert und werde mich wohl an andere design bücher richten
nicht das beste
Vor 17 Monaten von Dominik Weber veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Brauchbares Buch für Einsteiger ins Thema mit zeichnerischem Talent, 2. Februar 2013
Von 
Dr. Priesnitz - Alle meine Rezensionen ansehen
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Thema des englischsprachigen Buchs ist die Illustration von Fahrzeugen. Hier geht es aber weniger um die zeichnerische Entwicklung von Konzeptfahrzeugen, sondern vielmehr um die Kolorierung von Fahrzeugen mit Hilfe von Markern oder mit Hilfsmitteln aus der EDV. Laut Klappentext bzw. Buchrücken werden Ihnen angeblich auch Techniken mit Bleistift, Buntstift oder Kugelschreiber erklärt. Dennoch ist der Anteil dieser Medien vernachlässigbar gering und teilweise auch nicht vorhanden.

Im Kapitel "The Basics" erläutert der Autor die Box Methode. Er spricht vom Ein Kisten-, Zwei Kisten- und Drei Kisten Design, aus welchen sich insgesamt alle Fahrzeugtypen modellieren lassen. Leider fehlt es an brauchbaren Beispielen, welche Laien zur Entwicklung des kreativen Prozesses nützlich sein könnten. Ähnlich wie die Profis betont er die Bedeutung der Seitenansicht, mit der er stets beginnt, um z.B. die Proportionen festzulegen. Im Prinzip beginnt er mit der groben Festlegung der äußeren Gestalt, um dann die Details weiter herauszuarbeiten. Das mag dem Laien recht hilfreich sein, aber die äußere Form wird dabei schnell unveränderlich festgelegt. Ich arbeite selbst lieber so, dass ich mit Elementen der Gestaltgeometrie beginne und mich dann in dem vorstrukturierten dünn vorskizzierten Raster relativ frei bewege. Eine solche Methodik wird hier nicht dargelegt, obwohl sie meines Erachtens für den kreativen Prozess im Hinblick auf Gefälligkeit nützlich sein könnte, wenn der Leser in die Lage versetzt werden soll, auch selbst ein Konzeptfahrzeug zeichnerisch zu entwickeln und bei seinen Versuchen erfolgsorientiert bei Laune gehalten werden soll. So weist der Autor daraufhin, dass jeder Designer seine eigenen Methoden hätte und er damit darauf verzichten möchte, die Methoden hier weiter zu erläutern. Dear Mr. Dewey, Sie haben aber doch schon mit der Wahl des Titels und des Vorworts suggeriert, dass Sie hier ein Lehrbuch verfassen wollen! So hätten Sie zumindest eine Methode oder zwei Methoden vorstellen können.

So wendet sich der Autor relativ direkt den Illustrationsmedien zu und listet das Notwendige auf. Danach widmet er sich der Perspektive, reduziert auf die Zentral- und Fluchtpunktperspektive mit zwei Punkten. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei der Darstellung der Räder gewidmet, die sich in perspektivischer Darstellung elliptisch zeigen. Für Anfänger wäre die Erläuterung der Diagonalendrittelung hilfreich gewesen, eine Methode, die nicht einmal erwähnt wird. Im anschließenden Kapitel werden Farben, Reflektionen, Licht und Schatten besprochen. Das erfolgt zunächst typisch für Markerlehrbücher am Beispiel von Zylindern mit Metallschimmer. Darüber hinaus spricht der Autor über erfolgreiche und weniger erfolgreiche Farben im Automobilbau. Darauf bespricht der Autor am Beispiel von verschiedenen Zeichnungen (Lamborghini Countach mit Photoshop, Nissan 350 Z mit Marker, Dodge Charger mit Photoshop, usw.) bestimmte visuelle Effekte, die der Zeichner berücksichtigen sollte. Ein gesondertes Kurzkapitel beschäftigt sich dann mit der dynamischen Darstellung von Reifen am Automobil. Leider wird auch dieses Thema nur angeschnitten.

Praktisch wird es dann erstmals bei der Darstellung von Glas. Hier zeigt der Autor anhand von 5 Einzelbildern in Form einer Anleitung die Erstellung eines Vollglasdachs mit Windschutzscheibe. Am Beispiel eines Mitsubishi Lancer zeigt der Autor die Transparenz von Scheiben, die einen schwachen Blick auf die Sitze und das Interieur bei Lichtreflektion ermöglicht. Leider gibt es dazu keine Schritt für Schritt Anleitung, sondern nur eine Kurzerläuterung. Kurz darauf erfolgt die Darstellung von Lichtern. Zunächst werden Beispiele gezeigt, wie die LED Technologie am Audi R8, die runden Doppelscheinwerfer des BMW X5 oder die Scheinwerfer des E-Type. Dazu gibt es dann auch wieder ein nützliches Anleitungsbeispiel als Schritt für Schritt Anleitung. Außerdem zeigt der Autor am Beispiel eines Ford Konzeptfahrzeugs, wie man mit Hilfe von EDV Programmen das Licht des Rücklichts in die Länge ziehen kann bzw. eine Lichtspur ähnlich einer Langzeitbelichtung erzeugen kann, um damit Bewegung auszudrücken. Er nutzte als Hilfsmittel z.B. Alias Sketchbook Pro und Adobe Photoshop.

Auch das Thema Kühlergrill wird mit Hilfe einer Anleitung in 5 Schritten mit Markern dargelegt. In Ergänzung dazu wird auch die Umsetzung mit Hilfe von Alias Sketchbook und Grafiktablett an einem anderen Beispiel in Einzelschritten erläutert. Danach zeigt der Autor an verschiedenen Fahrzeugtypen bzw. -familien unterschiedliche Zeichentechniken auf und erläutert diese. Außerdem zeichnet er in mehreren Schritten (7) eine Dodge Viper mit Markern. In acht Schritten erfolgt darauf die Anfertigung eines Fahrzeugs, welches sich von hinten in die Tiefe entwickelt. Weitere Beispiele zeigen den Einsatz von gängigen EDV Programmen (4 Schritt für Schritt Beispiele). Im Weiteren nutzt er Adobe Photoshop Chop, um einen bereits existierenden Ford Fiesta umzustylen (Farbe, anderer Kühlergrill, importiert aus Zeichnungen anderer Automobile und modelliert). Ein Design lässt sich auch komplett am Computer entwickeln. So habe ich vor einigen Jahren eine Abschlussarbeit in der Sparte Produktdesign eines weniger zeichnerisch begabten Kandidaten betreut, dessen 1:1 Prototyp später sogar in verschiedenen Fachzeitschriften erschien und besprochen wurde und später noch zu den besten Arbeiten der letzten zehn Jahre gezählt und gelistet wurde.

Fazit: Das Buch ist brauchbar für Einsteiger ins Thema, die durchaus in der Lage sind, bereits ein bekanntes Fahrzeug dreidimensional in 5 Minuten so aufs Papier zu bringen, dass es sich dann farblich sofort weiter bearbeiten lässt. Das Buch ist auch noch Studenten des Fachbereichs Transportation Design in den ersten Semestern zu empfehlen. Absolute Laien werden mit diesem Werk allenfalls ein Bilderbuch erwerben, aber kein Werkstattbuch für Autodidakten. Wer sich lediglich für die Kolorierung von Produkten mit Markern interessiert, wird hier dennoch gute Beispiele finden, ist aber dann letztendlich besser mit dem Buch "Darstellungstechniken" von Alexander Ott bedient. Gute aktuelle Beispiele, die mit unterschiedlichen Medien erstellt wurden, finden Sie in der englisch / italienisch - sprachigen Zeitung "Auto & Design."

Der Autor Adrian Dewey arbeitet laut Klappentext selbst als professioneller Designer, mir allerdings unbekannt. Er studierte zunächst Produktdesign und später noch zusätzlich Transportation Design. Er kreierte zudem Konzeptfahrzeuge für kleine unabhängige Sportwagenmanufakturen.

Der Inhalt gliedert sich in nachfolgende Kapitel:
1. The basics of drawing cars
2. Equipment and materials (Digital, Pencils, pens and markers, other useful tools)
3. Perspective (1-point perspective, Flat 2 - - point perspective, Full 2 - point perspective)
4. Colours, reflections, light and shade
5. Wheels and tyres
6. Window and glass (rendering glass with markers, rendering glass with photoshop)
7. Lights (Drawing and rendering lights)
8. Radiators and grilles (Rendering a grille with markers, rendering a grille using a computer)
9. City cars
10. Family cars and luxury cars
11. Sports cars and supercars
12. Modified cars
13. 4x4 and off - road vehicles
14. Racing cars
15. Drawing and illustrating cars using marker pens (Step - by - step: Car 1 and car 2)
16. Drawing and illustrating cars using a computer (Alias Sketchbook Pro, Step by step guide)
17. Adobe Photoshop (step by step 3 examples)
18. Adobe Photoshop Chops
19. Gallery
20. Contributors
21. Index
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen schrank deko, 23. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
bin mir nicht sicher ob ich es brauche
hab einmal durchgeblättert und werde mich wohl an andere design bücher richten
nicht das beste
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