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4.0 von 5 Sternen Großartige Orchestrierung amerikanischer Geschichte
Als ich durch eine Buchvorstellung auf den zweiten Roman von Philipp Meyer "The Son" aufmerksam gemacht wurde, musste ich sofort an Cormac McCarthy`s "Blood Meridian" denken (wie viele andere auch). Und in der Tat gibt es Parallelen, wobei jedoch "Blood Meridian" amerikanische Geschichte im Querschnitt durch die Zeit um die Mitte des 19ten Jahrhunderts erzählt. "The...
Vor 2 Monaten von Dr. Robert R. veröffentlicht

versus
2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht...
Nach American Rust habe ich lange auf den Nachfolger gewartet.....ersteres ist eins der besten Bücher die ich je gelesen habe....The Son ist teilweise sehr grob.....und irgendwann zieht es sich dann zähest dahin, War froh als ich durch war,
Vor 11 Monaten von M. Krause veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Großartige Orchestrierung amerikanischer Geschichte, 16. September 2014
Rezension bezieht sich auf: The Son (Taschenbuch)
Als ich durch eine Buchvorstellung auf den zweiten Roman von Philipp Meyer "The Son" aufmerksam gemacht wurde, musste ich sofort an Cormac McCarthy`s "Blood Meridian" denken (wie viele andere auch). Und in der Tat gibt es Parallelen, wobei jedoch "Blood Meridian" amerikanische Geschichte im Querschnitt durch die Zeit um die Mitte des 19ten Jahrhunderts erzählt. "The Son" hingegen hat seinen Anfang in dieser Zeit und gibt einen Längsschnitt durch amerikanische Geschichte bis ins Jahr 2012.

Erzählt wird die Geschichte der Gründung und des Aufstiegs der Dynastie der McCulloughs von Viehzüchtern zu Ölbaronen, mit all den Irrungen und Wirrungen der Geschichte, sowie persönlicher Schuld, familiärer Spannungen und Verwerfungen, Intrigen, Gier, Gewalt, Liebe, Tod, Schicksal, Verstrickung und all das eingebettet in 150 Jahre US-amerikanischer (texanischer) Geschichte. Meyer erzählt die Geschichte dabei aus der Perspektive der einzelnen wichtigsten Familienmitglieder, wobei er jedoch nicht chronologisch vorgeht, sondern Zeitsprünge vornimmt, die uns gleichsam die Zukunft schon vorausahnen lassen.

Mit der Geschichte der McCulloughs transportiert Meyer jedoch sehr viel mehr als nur teils phänomenale und beeindruckende Episoden aus dem Leben der Familienmitglieder, er erzählt exemplarisch die Gründungsgeschichte der USA, ohne jeden Pathos und Patriotismus, sondern so, wie es wohl war (und auch in "Blood Meridian" grandios geschildert ist): eine einzige blutige Abfolge von Brutalität, Mord, Habgier, Diebstahl im großen Stil, Lüge und Betrug, die keinen unschuldig lässt, im Gegenteil: alle sind Opfer und Täter gleichermaßen, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten. Auf den letzten Seiten ist dies auf die griffige Formel ge-bracht: "He was no better. His people had stolen the land from the Indians (...) And the Indians (...) had themselves stolen it from other Indians."

Die Familiengeschichte beginnt mit dem Begründer der Dynastie - Colonel Eli McCullough - im Jahr 1848 und endet im Jahr 2012, und erzählt von den ganz frühen Tagen der USA, mit teilweise atemberaubenden Geschichten aus der Zeit der Komantschen, den Rinderzüchtern bis zu den Ölmagnaten von heute. Die Episoden aus Elis Zeit bei den Komantschen zählen m.E. zu den absoluten Höhepunkten des Romans.

Durchwegs grandiose Naturbeschreibungen und -erlebnisse "...there were deer, turkey, bear, squirrel, the occasional buffalo, turtles and fish from the river, ducks, plums and mustang grapes, bee trees and persimmons - the country was rich with life the way it is rotten with people today. The only problem was keeping your scalp attached.", gepaart mit authentisch erscheinenden (und grausamen) Schilderungen des indianischen Lebens zu der Zeit... "In the morning, just after breakfast, they cut off his hands and feet because the nerves were all dead, and when the screaming began to abate, they moved the fire under the stumps where the nerves were still fresh. (...) Toshaway told me this had once been a regular event, but over the years, as they began to raid farther and farther away from the camp, the risk of bringing back a full-grown male prisoner just to torture had not been worth it."

Ebenso beeindruckend ist die Geschichte des Sohns Peter, der als erster beginnt Rechnungen bezahlen zu müssen und (Familien-) Geschichte zu begreifen... "This family must not be allowed to continue" und am Erbe des Vaters verzweifelt "... each of us walks in his own fire of his own sins, lies down in his own torment...".

Die Geschichte verliert etwas an der fesselnden Spannung der frühen Episoden, je mehr wir uns ins Amerika von heute bewegen, dennoch ein durch und durch lesenswerter und erstklassig erzählter Roman von - wie es scheint - einem neuen Erzähler von Weltrang aus den USA. Und mit 4,5 Sternen hat Philipp Meyer mit "The Son" fast die volle Punktzahl erreicht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr packend und unterhaltend, 18. Juli 2014
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Rezension bezieht sich auf: The Son (Kindle Edition)
Wer gerne Familiensagas liest, kommt hier voll auf seine Rechnung. Texas von 1846 bis 2012. ist auch interessant aus geschichtlicher Sicht. Ich konnte das Buch in meinen Ferien jedenfalls nicht mehr weglegen
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great read, 3. November 2013
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Rezension bezieht sich auf: The Son (Kindle Edition)
I'd read that Meyer was a great novelist,so l had high expectations for The Son.lt certainly didn't disappoint.l loved the descriptions of Indian life and found the three narrators fascinating and entirely believable.Most of all,Meyer doesn't shroud his main themes but allows the reader to examine,consider and explore them in a deeply personal way.
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4.0 von 5 Sternen Excellent, 21. September 2014
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I've never read anything by P. Meyer, but this book is a real stunner. I guess, I've learned something about American history now, and why movements like "Carry open" are determined historically.
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5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam!, 19. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Son (Kindle Edition)
Spannend, guter Aufbau (Wechsel zwischen Vergangenheit/Neuzeit), informativ, durchaus auch kritische Töne gegen texanischen Rassismus und Grössenwahn, bereue den Kauf nicht !
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht..., 15. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Son (Kindle Edition)
Nach American Rust habe ich lange auf den Nachfolger gewartet.....ersteres ist eins der besten Bücher die ich je gelesen habe....The Son ist teilweise sehr grob.....und irgendwann zieht es sich dann zähest dahin, War froh als ich durch war,
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Clearly a page turner, 23. August 2013
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Rezension bezieht sich auf: The Son (Taschenbuch)
Philipp Meyer gelingt es, den Spannungsfaden nie abreisen zu lassen. Für mich war es eindeutig das beste "summer reading" in 2013.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Not overly original, 3. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: The Son (Kindle Edition)
I liked the Plot but Not the discontinuity of the thoughts or of the Lamentos
I will read rust maybe its better
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The Son
The Son von Philipp Meyer
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