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305 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für ältere Laptops : höchst empfehlenswert !
Nachdem CrystalDiskInfo mich bei meiner HD meines alten Laptops gewarnt hat, dass bereits 8 Sektoren neu zugewiesen werden mussten, hab ich nichts anbrennen lassen und mir dann gleich diese SSD gegönnt, obwohl mein alter Laptop ( "Centrino Duo-Board", 945er Chipsatz / ICH7-Southbridge) nur SATA1 unterstützt.

Alles redet ja immer nur von den...
Vor 21 Monaten von Matzmann veröffentlicht

versus
53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gut, je nachdem was man bekommt..
Ich habe seit einigen Wochen eine Samsung SSD 840 mit 250GB in meinem Macbook Pro 2012 (9,1, 15", Ivy Bridge i7). Die SSD hat die Nummer MZ7TD256HAFV und ist "Made in Korea"
Transferrate beim schreiben liegt bei 247-250 MB/s, beim lesen ca. 503-510 MB/s. Es gibt keine Probleme und alles läuft bisher wunderbar. Ich habe Trim mit dem "TRIM Enabler" eingeschaltet...
Vor 13 Monaten von NoShineNoBliss veröffentlicht


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305 von 317 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für ältere Laptops : höchst empfehlenswert !, 3. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem CrystalDiskInfo mich bei meiner HD meines alten Laptops gewarnt hat, dass bereits 8 Sektoren neu zugewiesen werden mussten, hab ich nichts anbrennen lassen und mir dann gleich diese SSD gegönnt, obwohl mein alter Laptop ( "Centrino Duo-Board", 945er Chipsatz / ICH7-Southbridge) nur SATA1 unterstützt.

Alles redet ja immer nur von den sagenhaften MByte/s, die eine SSD zu transferieren vermag, doch das ist imo lediglich der "zweitrangige" Vorteil einer SSD.

Hauptvorteil ist vielmehr die bei nahezu Null liegende Zugriffszeit auf Dateien. Und die beträgt - auch bei meinem alten Laptop - mit der SSD < 0.1 ms ggü. rund 8 ms mit der alten Platte.

Gerade beim Starten "fetter" Programme, die etliche dll's, ini-Files etc. laden, wird dies überdeutlich. Es macht selbst unter SATA 1- Limit ( 150 MB / s ) praktisch keinen Unterschied mehr, ob man ein Programm von der SSD startet, oder ob man ein zuvor geschlossenes Programm aus dem RAM-Cache erneut startet.

Ähnliches gilt beim Anzeigen riesiger Verzeichnisse oder Programmen, die auf viele kleine Dateien (bzw. etliche Registry-Pages) zugreifen wollen ( wie z.B. die Windows-Ereignisanzeige oder auch nur das Aufrufen von "Programme und Funktionen" beim Auflisten der installierten Programme )

Mein Laptop (Bj.2006) braucht nun beim Windows 8- Schnellstart mehr Zeit für die BIOS-Sequenz als für das eigentliche Hochfahren. ( 11 Sekunden BIOS, ca. 8 Sekunden Win8-Start ).

Fazit: Für den "Normalgebrauch" ist man auch auf alten Laptops mit "SATA 1-Limit" mit dieser SSD den "System-Flaschenhals" Systemplatte so gut wie komplett los, auch wenn man einen für die "damalige Zeit" starken Prozessor hat ( bei mir C2D 2x2.33 GHz ).

Hinweise:
1. Einfach die SSD einstecken und Windows 8 aufspielen, ging bei meinem Laptop nicht, da die SSD nicht formatiert, ja noch nicht mal initialisiert ist. Dann bleibt sie für das OS-Setup komplett "unsichtbar".
Vorher via USB/Sata-Adapter anschließen und die Windows-Datenträgerverwaltung aufrufen. Mit dieser lässt sich dann die SSD ( bei mir als MBR-Platte ) initialisieren.

2. Die Samsung Magician Software auf der beiliegenden CD muss unter Win8 im Kompatibilitätsmodus gestartet werden. Das alleine ist schon ein Hinweis darauf, dass man sie eigentlich nicht braucht ( Ist eigentlich nur nötig für XP /Vista ).
Win8 erkennt auch unter SATA1-Limit, dass es sich um eine SSD handelt und konfiguriert das System entsprechend, so dass bei einer "Laufwerkoptimierung" nicht mehr defragmentiert, sondern nur noch "getrimt" wird sowie das "Superfetching" deaktiviert wird. Die Software will einem auch "aufschwatzen", dass man den Index-Dienst abschalten soll. Damit raubt man sich aber einigen Komfort, nur um der SSD ein paar Schreibzyklen zu ersparen. Auch sind so einige Win8-App's auf einen laufenden Search-Indexer angewiesen.

Nachtrag 15.1.2013:

betr. Samsung Magician Software:
Ab und an sollte man sie dennoch mal starten, da sie automatisch über Firmware-Updates informiert (gab bereits eines).
Auch scheint es durchaus was zu nutzen, mal ab und an darin "Performance Optimization" zu starten, stösst offenbar eine interne GarbageCollection und statische WearLevel-Optimierung an. Leider startet dieser Punkt aber dannach immer automatisch einen Performance-Test, der unnötig Schreibleistung verbraucht, das kann man aber abbrechen.

betr. Lebenserwartung:
Hier ist zu vermelden, dass ein verrückter Australier auf xtremesystems_org es inzwischen geschafft hat, eine Basic-840er ( also die hier rezensierte 120GB - TLC-Version ) totzuschreiben. Dafür musste er die SSD wochenlang mit insgesamt 440 TByte Daten bombardieren. In meinem Nutzungsszenario mit ca. 3 GB Hostwrites am Tag ( lässt sich mit CrystalDiskInfo auslesen ) muss ich mich also so um das Jahr 2400 herum nach einer neuen Platte umsehen.

betr. Win8:
In Win8 gibt es z.Z. offenbar einen Bug. Unter gewissen Umständen werden SSD's DOCH defragmentiert. Offenbar wenn die automatische Optimierung aktiviert ist und zum Optimierungszeitpunkt auch externe herkömmliche HDD's am Laptop angeschlossen sind. Ich wollte es auch zunächst nicht glauben, aber ein 15 GByte - Spike während einer Idle-Phase meines Rechners im Host-Write-Chart von CrystalDiskInfo ist wohl nicht anders zu erklären. Wer also oft oder permanent externe HDD's anschliesst, sollte besser via Win+W "defr.." die automatische Optimierung deaktivieren und ab und an von Hand starten, um ein Trimmen anzustossen.

Nachtrag 16.3.2013

betr. Magician Software:
Seit letztem Monat gibt es eine neue 4.0 Version der Software ( leicht per Google oder auf chip.de zu finden ). Die braucht unter Win8 keinen Kompatibilitätsmodus mehr, kommt gefälliger daher, zeigt auch die bisherige Schreibleistung an ( wenn auch auf zehntel Terabyte gerundet ) und startet nach einer Performance Optimization nicht mehr automatisch wie die Vorversion einen Performance-Test.
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278 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist die Zukunft! Und eine To-Do-Liste zur Migration bei Notebooks, 11. November 2012
Die Beschleunigung des ganzen Systems ist derart immens, dass man sich hinterher fragt, wie so etwas Altertümliches wie eine mechanische Festplatte überhaupt noch verbaut wird (und ich hatte vorher schon eine schnelle HDD mit 7200 rpm!). Immerhin merkt man nach der Migration von HDD auf SSD, dass der Prozessor (bei mir ein Intel Core i7 in einem Fujitsu Lifebook E780) die meiste Zeit bisher Däumchen gedreht hat und nur auf die Festplatte warten musste. Obwohl mein System nur SATA II hat und damit die Festplatte "nur" 250 MB/sec bei Lesen und Schreiben, ist der Effekt ungeheuer und ich möchte nicht wissen, wie es beim doppelt so schnellen SATA III wäre (die Samsung 840 hätte nämlich bis zu 540 MB/sec beim Lesen und bis zu 330 MB/sec beim Schreiben an technischer Möglichkeit).

Plötzlich flutscht alles problemlos und Warten bei irgendwelchen Systemprozessen gehört der Vergangenheit an. Das Arbeiten am Rechner wirkt viel müheloser und auch vor einem Neustart des Systems hat man keine Hemmungen mehr. Selbst wenn viele Programme parallel offen sind wie bei mir, dauert das Runter- und wieder Hochfahren nur eine kurze Zeit (vorher mehrere Minuten, da habe ich es mir gut überlegt!). Updates, Virenscans und ähnliche Wartungsarbeiten sind schwuppdiwupp erledigt und benötigen keine Überlegung mehr, was man denn in der Zwischenzeit machen soll.

Das Geld ist bestens angelegt für alle, die beruflich am Rechner sitzen und einfach zügig damit arbeiten wollen ohne auf irgendetwas zu warten. Windows macht insgesamt einen viel flüssigeren Eindruck, die Festplatte "verschluckt" sich auch nicht mehr bei schreibintensiven Vorgängen (z.B. wenn zwei Anwendungen gleichzeitig viele Festplattenzugriffe haben). Mein Notebook wurde jetzt auch endlich vollständig portabel, da ich es selbst bei voll aktiver Festplatte beliebig herumtragen kann - es gibt ja keine mechanischen Teile mehr, die auf Erschütterung oder Lagewechsel empfindlich reagieren würden! Früher gab es bei solchen Gelegenheiten immer wieder mal einen Bluescreen, wenn der Erschütterungsschutz den Festplattenarm mitten in der Arbeit kurzzeitig zurückzog.

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Ergänzung 11.9.2013, nach 11 Monaten Erfahrung: Von HDD auf SSD umzusteigen war die beste Entscheidung, die ich bei Computern je getroffen habe. Es klappt weiterhin alles einwandfrei und die Geschwindigkeit ist einfach herrlich. Nicht mehr ich warte auf den Computer, sondern der Computer wartet auf mich. So soll es doch wohl auch sein, oder?

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Jetzt im Detail zur Migration, über die ich im Vorfeld viel recherchiert habe und die dann deswegen auch problemlos geklappt hat. Wer Acronis TrueImage der Version 11 und 12 hat, ist fein raus, denn die haben volle Unterstützung für SSDs (will heißen, die SSD wird passend zu ihrer andersartigen Speicherarchitektur auch anders formatiert, auf fachchinesisch Alignment genannt).

Hier meine To-Do-Liste (bestehendes Windows 7 mit allen Programmen seit zwei Jahren laufend auf einer HDD, sollte unverändert auf die SSD übertragen werden):

1: unter Windows in der Computerverwaltung / Datenträgerverwaltung nachschauen, wie die HDD partitioniert ist (z.B. inkl. der versteckten Wiederherstellungspartition von Win7), also Laufwerksbuchstaben, -größen und Attribute (primär, aktiv, logisch), dieses notieren (Gesamtgröße und belegter Speicherplatz); laufende Systemdienste wie z.B. NonstopBackup von Acronis ausschalten, Datenmüll löschen (reduziert die zu übertragende Datenmenge)
2: Ausdruck der Seiten vom Acronis-Handbuch-pdf über "Restore" und "Laufwerk anschließen" (weil man, wenn es ernst wird, nicht mehr im Rechner nachschauen kann!)
3: Vollbackup der gesamten Festplatte auf eine externe Festplatte mittels der Start-CD von Acronis TrueImage 12, inklusive der Option "Backup verifizieren" (Backup und Verifikation nicht unter Windows laufen lassen um sicher zu gehen, dass das spätere Restore ebenfalls funktioniert, das ja zwangsläufig unter der Systemumgebung der Acronis-Start-CD ablaufen muss)
4: HDD aus- und SSD einbauen (vorher sich an einem Heizkörper elektrostatisch entladen!), Acronis Start-CD einlegen und Rechner starten, dabei gleich im BIOS (meist F2 drücken) nachschauen, ob die SSD erkannt wurde und für die Festplatte den Modus AHCI aktivieren
5: in der Acronis Startoberfläche von CD unter "Extras" die Option "Laufwerk anschließen" wählen und die neue Festplatte partitionieren (ggf. auch mit leerem Speicherplatz vor C: für die versteckte Wiederherstellungspartition von Windows7), bei der Gelegenheit kann man auch den Partitionen andere Größen geben wie auf der alten HDD (nur nicht weniger wie belegter Speicherplatz!)
6: jetzt Restore nach den Anweisungen des Acronis-Handbuchs (dafür der Ausdruck, man kann sich vorab nicht jedes Detail merken!), alle Partitionen aber nicht den MBR (der wurde bei "Laufwerk anschließen" neu erzeugt und muss nur in Ausnahmefällen restored werden, siehe Handbuch); Acronis formatiert dabei automatisch die neue SSD nach ihren eigenen, physikalisch nötigen Gesichtspunkten, also anders als eine HDD!
7: Jetzt wird es spannend! Die externe Festplatte abziehen, Acronis CD raus und zum ersten Mal Windows in Windeseile starten sehen! Ggf. mit der Datenträgerverwaltung (siehe oben) noch falsche Laufwerksbuchstaben einzelner Partitionen korrigieren und dann alles von Hand einstellen, was für einen SSD-spezifischen Umgang von Windows gefordert ist (bei Neuinstallation von Win ginge das automatisch): Deaktivierung von Ruhezustand, Windows-Computerschutz (Systemwiederherstellung), Indizierung, Windows Search, Festplatten-Defragmentierung; TRIM aktivieren; Deaktivierung von Prefetch, Superfetch, ReadyBoost und Boot-Time-Defragmentierung, Shock Sensor Utility für die HDD (sofern bei Notebooks vorhanden) deaktivieren oder deinstallieren, in den Energieeinstellungen für die HDD "niemals abschalten" einstellen; Acronis NonstopBackup wieder aktivieren.

Für Punkt 7 muss man noch wissen, wo man dies alles im System findet. Gute Anleitungen sind im Internet zu finden. Leider darf man hier keine Links posten.

Viel Glück und Freude an der neuen SSD!
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141 von 156 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial! MacBook Pro "Late 2011" wird zum Tier., 22. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab: Den hier schon veröffentlichten, positiven Besprechungen kann ich mich nur vollkommen anschließen. Habe schon lange mit einer SSD geliebäugelt, und als die 500GB-840er Samsung nun für deutlich unter 300,- zu haben war, habe ich zugeschlagen. Nach ausgiebigem Abwägen der Unterschiede zwischen der 840er- und der 830er-"Pro"-Serie kam ich zu dem Ergebnis, mit der nominell geringfügig langsameren 840er leben zu können, da ich keine High-End-Anwendungen fahre, sondern nur den "Flaschenhals Festplatte" eliminieren wollte.

Mein Rechner ist ein 17"-MacBook Pro von Ende 2011, das ich schon gleich zu Anfang von 4 auf 8GB RAM aufgerüstet habe. Die ganz neuen MBPs kommen ab Werk mit SSDs, aber ohne optisches Laufwerk, und es gibt keine 17"-Version mehr. Sie sind deutlich flacher, aber auch deutlich teurer geworden. Die neuen Retina-Displays sind genial, für mich aber verzichtbar. Also faßte ich den Plan, mir durch das Upgrade auf eine SSD das Beste aus beiden Welten zu schaffen. Dieser Plan ist voll aufgegangen.

Hier die Beschreibung des Umbaus. Wir benötigen das kostenlos zu testende Tool "Carbon Copy Cloner" sowie das Gratis-Tool "Trim Enabler". Nett ist auch ein Geschwindigkeits-Meßprogramm wie das ebenfalls kostenlose "Black Magic Disk Speed Test" zum Vorher-Nachher-Posen. An Werkzeug benötigen wir etwas zum Erden (idealerweise ein Erdungsarmband), einen 6er Torx- und einen Feinmechaniker-Kreuzschlitz-Schraubendreher "PH-1". Ehe wir loslegen, installieren wir den "Trim Enabler" und fahren ein Backup.

Und so wird's gemacht:

1. Die neue SSD in ein externes Festplattengehäuse einbauen oder über einen Adapter (USB/FireWire/Thunderbolt, was eben da ist...) ans Book hängen.
2. Mittels des Festplattendienstprogramms ("Gehe zu" -> "Dienstprogramme" -> "Festplattendienstprogramm") die SSD formatieren ("Löschen").
3. Mittels des kostenlos zu testenden Tools "Carbon Copy Cloner" die interne Festplatte auf die SSD spiegeln, was je nach Füllstand ein paar Stündchen dauern kann.
4. Danach in "Systemeinstellungen" -> "Startvolume" die SSD als Startvolume auswählen und neu starten.
5. Wenn das alles einwandfrei geklappt hat und das Book von der SSD hochgefahren ist, wieder runterfahren, die SSD aus dem externen Gehäuse wieder rausholen, aus dem Book die interne Platte ausbauen und durch die SSD ersetzen. Folgendermaßen:
5.a) Das ausgeschaltete Book mit der Unterseite nach oben auf eine weiche, kratzfreie Oberfläche legen (Tuch drunter...).
5.b) Die 10 Mini-Kreuzschlitz-Schrauben lösen (aufpassen, die Dinger sind winzig) und merken, welche wohin gehört (unterschiedliche Längen).
5.c) Den Deckel vorsichtig abheben. Wenn das Display-Scharnier von uns wegzeigt, befindet sich die interne Festplatte rechts unten in der Ecke.
5.d) Erden. Ich verwende dazu, wie gesagt, ein Erdungsarmband, weniger "pingelige" Menschen fassen ans Gehäuse des Books oder an die Heizung. Das kann gutgehen, muß aber nicht...
5.e) Die Platte ist durch einen schwarzen Halteriegel aus Kunststoff gesichert, der wiederum von 2 Kreuzschlitz-Schrauben gehalten wird. Diese lösen wir und heben den Riegel vorsichtig heraus.
5.f) Nun die Festplatte vorsichtig herausheben. Der SATA-Anschluß befindet sich an einem filigranen Flachbandkabel, um das nötige Spiel zu ermöglichen. Den Stecker vorsichtig lösen.
5.g) An den beiden Längsseiten der Festplatte sind je 2 Haltestifte eingeschraubt, mit denen die Platte in 4 Halterungen im Book gesichert ist. Diese 4 Haltestifte schrauben wir mit dem 6er Torx vorsichtig heraus und an der SSD wieder ein.
5.g) Nun den SATA-Anschluß an der SSD einstecken, die SSD in die Halterung einlegen und den Halteriegel wieder einschrauben.
5.h) Den Gehäusedeckel wieder aufsetzen (vorher den Staub auf der Innenseite zu entfernen schadet nicht...) und die 10 Mini-Kreuzschlitz-Schrauben wieder einschrauben. Anzugsdrehmoment beachten! ;o)
5.i) Geschafft! Book umdrehen, hochfahren, staunen. Vor Staunen bitte nicht vergessen, den Trim Enabler zu starten.

Serienmäßig war in meinem Book eine 750GB-Festplatte mit 7200 U/min. von Hitachi verbaut. Damit zeigte mir das kostenlose Tool "Blackmagic Disk Speed Test" Schreib- und Leseraten von jeweils knapp 100MB/s an. Mit der SSD haben sich diese Werte ziemlich genau vervier- bzw. verfünffacht. Das Book fährt jetzt in ca. 15 Sekunden hoch, und Programme starten praktisch ohne Zeitverzögerung. Bisher habe ich den Rechner hochgefahren und mir solange einen Kaffee gemacht. Jetzt mache ich mir erst einen Kaffee und sehe dann dem Rechner breit grinsend beim Hochfahren zu...

Nun muß natürlich der Langzeitbetrieb zeigen, wie sich die SSD bewährt. Vorbehaltlich dessen kann ich nur sagen: Völlige Begeisterung, uneingeschränkte Kaufempfehlung. Wenn dann in 2-3 Jahren SSDs so erschwinglich geworden sind wie heute Festplatten, gibt's die "Pro"-Version mit ein paar TB und dazu nochmal ein RAM-Upgrade auf 16GB. Bis dahin...
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53 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gut, je nachdem was man bekommt.., 3. August 2013
Von 
NoShineNoBliss - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe seit einigen Wochen eine Samsung SSD 840 mit 250GB in meinem Macbook Pro 2012 (9,1, 15", Ivy Bridge i7). Die SSD hat die Nummer MZ7TD256HAFV und ist "Made in Korea"
Transferrate beim schreiben liegt bei 247-250 MB/s, beim lesen ca. 503-510 MB/s. Es gibt keine Probleme und alles läuft bisher wunderbar. Ich habe Trim mit dem "TRIM Enabler" eingeschaltet seit der ersten Stunde. Es gibt laut S.M.A.R.T. Monitor keine Neuzuweisungen und keine CRC Fehler. Also bis jetzt ok. Und da es meine siebte SSD ist, habe ich schon einige "Horror" Erfahrungen gesammelt.

Ich habe die SSD einem Bekannten empfohlen und mich bereit erklärt sie in sein Macbook Pro Early 2011 (8,2, 15", Sandy Bridge i7) einzubauen. Das ganze verlief wie erwartet reibungslos. SSD erkannt, HDD mit CCC auf die SSD geklont. Soweit so gut. Ich habe die S.M.A.R.T. Daten während dem klonen überwacht, die CRC Fehler sind auf über 12.000 angestiegen. Ich habe sie dann in meinem Macbook Pro getestet, hier steigt die Rate ständig, sobald Daten kopiert werden. Meine SSD hat eine CRC Fehlerrate von 0, meine zweite Platte im Optical Bay ebenso. Ich habe meine SSD in den Rechner meines Bekannten eingebaut - keine Fehler, CRC Fehler liegen weiterhin bei 0. Ich kann einen Schnittstellen oder RAM Fehler damit ausschließen.

Die neue SSD im Macbook Pro 8,2 "fehlerhafte" hat die Part Number MZ7TD256HAGM und ist "Made in China" Die SSD ist anders gefertigt, das Gehäuse wirkt billiger, Aufkleber hat Blasen, Schrauben sind an anderen Stellen, unterer Deckel der das PCB abdeckt hat zum Gehäuse einen deutlichen Schlitz.

Dies als Info an alle, die glauben 840 Basic ist 840 Basic... Ich lade ein Vergleichsfoto hoch!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super SSD für wechsel von HDD, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Samsung 840 Series All-in-One Installation Kit interne SSD-Festplatte 250GB (6,4 cm (2,5 Zoll), 512MB Cache, SATA III) anthrazit (Personal Computers)
Ich habe mir die 256 GB Variante mit All-in-One Kit bestellt und bin mit der Leistung der 840 Basic voll auf zufrieden.

Bei dem Kit gings mir eigentlich nur um den 3,5" Rahmen, die Software und der USB-Adapter sind zwar ganz net, gebraucht habe ich sie allerdings nicht. Der Einbau ging super einfach. Bei meinem PC kann man die Festplatten mit Schienen an den Seiten versehen und dann in den Schacht schieben/klipsen. Diese Schienen kann man ohne Probleme am Rahmen festschrauben. Direkt nach dem Einbau hatte ich die SDD zwar laut Gerätemanager einwandfrei am Laufen, ich konnte sie aber nicht im "Arbeitsplatz" sehen und somit nicht beschreiben. Das BIOS hat sie sofort erkannt und war von Anfang an auf AHCI getellt, ebenso war sofort der TRIM-Befehl aktiviert.

Zum Thema Migration: Ich bin von meiner 500GB HDD auf die 256GB SSD gewechselt, bzw habe das System und einige wichtige Programme auf die SSD gepackt. Migriert habe ich dazu nichts, sondern mit der Windows-CD die neue SSD freigegeben (damit hatte sich das Problem mit dem nicht-sehen im Arbeitsplatz erledigt gehabt), partitioniert (50GB System, Rest für Programme) und die Systempartition der HDD sofort formatiert als ich Windows 7 (64bit) auf die SSD installiert habe. Die Programme, die auf der HDD waren konnten dann nachher ohne Probleme auf die SSD geschoben und verwendet werden (Hinweis: Steam macht das Ganze anstandslos mit und installiert beim ersten Ausführen die fehlenden Dateien neu, Origin aber muss neuinstalliert und Spiele neu gedownloadet werden). Momentan benütze ich also eine SDD für das OS und wichtige, häufig benütze Programme und eine HDD als Speicherplatz für Bilder/Filme/einfache Dateien sowie abgeschlossene Projekte.

Zur Leistung: Der Unterschied beim Systemstart ist enorm! Keine 10s nach dem POST ist das OS betriebsbereit. Beim Wechsel von HDD auf SSD natürlich zu erwarten, dennoch erstaunlich und eine Erwähnung wert. Bei Programmen und Spielen ist der Zeitgewinn hingegen unterschieldich stark. BF3 profitiert meines Erachtens nach sehr von einer SSD, Torchlight 2 etwas weniger, aber auch etwas. Extrem stark profitieren meiner Erfahrung nach Programme zum Mappen, Modelling oder Bildbearbeitung (in diese Richtung), die Anfangs immer einiges in den Arbeitsspeicher laden. Photoshop zB oder der Hammer-Editor hatten bei mir immer "ihre 31 Sekunden" bis sie vollständig geladen waren. Mit der SSD sind daraus etwa 5 Sekunden geworden! Ein weiteres Plus, dass mir erst jetzt wirklich auffällt: Die SSD ist ja geräuschlos (keine Ahnung was ich erwartet hatte, ich hab mir da iwie keine Gedanken gemacht) und jetzt merke ich wie sehr mich die HDD genervt hat....

Punkt Vergleich von Pro und Basic: Ich hatte mich im Internet über beide Varianten informiert und bin zu dem Schluss gekommen, das der Unterschied von Pro zu Basic in der Praxis von mir eh nicht wahrnehmbar ist. Ob ich jetzt in 8 Sekunden loslegen kann oder doch erst in 10 ist in erster Linie unwichtig, das rechtfertigt in meinen Augen nicht den Kauf einer 50€ teureren Variante (verglichen ohne All in One Kit). Zumal es bei mir um den Umstieg von HDD auf SSD ging, nicht von SSD auf schnellere SSD. Auch das Laufzeitargument ist so eine Sache, ich glaube nicht, dass ich das Ende meiner SSD erleben werde, bevor ich mir sowieso eine neue zulegen werde. So viele Daten schieb ich nicht hin und her. Und dann gibt es zu der Zeit schon ganz andere SSDs in andern Größen und zu anderen Preisen.

(Test zur Samsung 840 Basic zB:[GameStar vom 08.01.13--> Samsung SSD 840 test (google)] Die in diesem Test erreichten Werte kann ich auch jetzt bei meiner SSD nachvollziehen und bestätigen.)

Fazit: Für den Umstieg von HDD auf SSD ist diese bestens geeignet.

Anmerkung zu TRIM: ob TRIM in Win 7 aktiv ist, kann man mit Adminrechten mit folgendem Befehl in der Windows-Kommandozeile überprüfen: fsutil behavior query disabledeletenotify
Gibt Windows 7 den Wert DisableDeleteNotify = 0 raus, ist TRIM aktiv.

Anmerkung 2: Wenn man das OS nicht neu aufsetzt, kann man in der Systemsteuerung unter System->Verwaltung (Win7) die Festplatten verwalten und freigeben/partitionieren. Dann sieht man sie im Arbeitsplatz ganz normal und kann sie verwenden.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die MacBook 2008-2009 Lösung, 2. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Macbook early 2009 (Sata II, 2,4 Ghz) benötigte einen Geschwindigkeitsschub. Meine Wahl viel auf die Samsung 840, 250 GB Serie. Die Pro Version war mir das Geld nicht wert, da ich ja nur über SATA II verfügte. Zu den Daten: Vorher (Software: Black Magic Disk Speed Test) auf meiner alten und originalen HDD - schreiben 54,8 MB/s / lesen 54,4 MB/s... Nach Einbau der SSD 840 und anschalten der Trimfunktion (Software: Trim Enabler) - schreiben 208,6 MB/s / lesen 265,1 MB/s. Dazu noch die Arbeitspeicher-Erweiterung auf 8 GB RAM, die alte Festplatte in ein HDD/SSD Caddy (als zweite Festplatte) und nun bin ich wieder in 2013 angekommen. Als Betriebssystem verwende ich den Schneeleoparden, statt den Berglöwen und man glaubt's kaum mein Macbook ist der Hammer. Seitenaufbau innerhalb 1 Sekunde / kompletter Startvorgang unter 25 Sekunden... Somit absolute Kaufentscheidung!!!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung, 30. November 2012
Ein Traum im MacBook 2,1 aus dem Jahr 2007 von meiner Tochter! Bei der Verwendung von OSX muss allerdings TRIM mittels eines Zusatzprogramms (TRIM enabler) aktiviert werden, das gilt für alle SSDs außer den originalen von Apple.
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74 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tatsächlich ein Gewinn ..., 25. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einiger Überlegung und dem sammeln von Fakten bzw. Eckdaten kam die Samsung SSD - Lösung in Betracht. Es stellte sich auch nur kurz die Frage welche Version und Größe es sein sollte.

Die 840 Basic ist nur im Schreiben langsamer als die Pro-Version und das ist im allgemeinen Gebrauch kaum spürbar und zu vernachlässigen weil immer noch um ein vielfaches schneller als ein HDD es je könnte.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist nach heutigem Stand wirklich ok. In zwei bis drei Jahren lächeln wir natürlich darüber, weil dann die SSD Standard ist und nur noch einen Teilbetrag von heute kostet bei Kapazitäten die ein mehrfaches höher liegen.

Die Steuereinheit ist in allen Testberichten positiv hervorgehoben, ebenso wie die Fertigungsqualität im allgemeinen.
Die tech. Daten sind Top und im Vergleich mit anderen Produkten ist die 840 günstig. Gute und objektive Testberichte und direkte Vergleiche gibt es ganz aktuell im Netz.

z.B. tomshardware.com/charts/ssd-charts-2012/compare,2786.html?prod[5845]=on&prod[5846]=on&prod[5840]=on

Weiterhin gibt es anerkannte kostenlose Benchmarks (z.B. - As SSD Benchmark, muss nicht installiert werden) im Netz zu laden die zum Überprüfen der Angaben eingesetzt werden können.

Die beigelegte Software SSD Magician 3.2 ist dafür unter anderem auch brauchbar, allerdings hoffe ich das Samsung seine Software noch verfeinert, der Weg ist aber richtig. Eine Software zur Migration ist nicht beigelegt und die Norton Ghost Vers. 15 ist nicht als erste Wahl anzusehen.

LEIDER hat Samsung es nicht für nötig gehalten einfach darauf zu verweisen das es ein sehr gutes extra für diesen Zweck entwickeltes Softwareprodukt in deutscher Sprache aus dem eigenen Haus gibt - Samsung_Data_Migration_Setup_v1.2 - nennt sich die kostenlose Software und ist über eine spezielle Samsung Webseite zu laden.

samsung.com/global/business/semiconductor/samsungssd/downloads.html

Ich ziehe dafür keinen Punkt ab da es hier um die reine Leistung der 840 Basic geht.

Es bleibt noch anzumerken das ab Windows 7 der Einsatz einer SSD ohne weitere Probleme möglich ist. Ältere Betriebssysteme sind nicht unbedingt sinnvoll, ebenso ist der Einsatz in sehr alten mobilen Systemen abzuraten.

Desktopgeräte sind mit einer günstigeren Hybrid-Lösung zur Zeit sicher besser beraten.

Die 840 Basic besitzt eine Hardware-Verschlüsselung AES 256 bit welche über das Bios aktiviert werden kann.

Ich würde die Samsung SSD zur Zeit immer wieder kaufen - weil sie tatsächlich sehr schnell ist und im Betrieb auf meinem Asus Multimedia-Notebook von 2012 problemlos läuft, Windows 8 in ca. 11 Sekunden startet, Programme auf Knopfruck- bzw. Pad/Mausklick nahezu verzögerungsfrei startet und die MTBF: 1.5 Mio. Stunden beträgt(der Wert entspricht denen der Profi-Produkte).

Gemeint ist mit MTBF die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen eines Produktes, sprich die geschätzte Lebensdauer eines Produktes, bevor es ausfällt.

Ich bin mit dem Kauf zufrieden.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preiswert, schnell, gut, 8. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurz gesagt: eine perfekte SSD, die genau das macht, was sie soll.

Bis jetzt hatte ich eine Intel 320-SSD mit 300 GB als zweites Laufwerk im Laptop (statt des eingebauten CD-Laufwerks, das ich eigentlich nie brauche).
Die Intel SSD ist eine tolle SSD mit super Software-Unterstützung. Aber man soll ja immer bereit sein für neues…
Als Boot-Laufwerk hatte ich eine 500 GB Seagate mit großen eingebauten Flash-Speicher mit 4 GB. Betriebssystem Win 7-64 mit 8 GB Arbeitsspeicher.

Die Samsung 840-Reihe hatte ja immer schon recht gut in Tests abgeschnitten und auch hier sind die Bewertungen i.d.R. ok.
Angelockt durch ein Amazon Adventskalender angeboten, kam dann Mitte Dezember die neue Samsung 840-SSD mit 500 GB als Ersatz der Bootfestplatte.

Geplant war ein Image auf die neue SSD.
Das Image mit der von Samsung angebotenen Software klappte nicht. Obwohl die Festplatte und die SSD beide mit 500 GB auf dem Schild ausgewiesen sind, meinte die Software, dass die SSD zu klein sei.

Da ich aber immer gute Erfahrung mit Acronis für Images gemachte habe, nutze ich dazu die 2013er Version. Wichtig: Direkt mit der CD booten und dann klonen – unter Windows ist Acronis suboptimal.
Es gibt von Samsung auch eine SSD-Packungsversion mit Norton Ghost – aber mit Ghost kann ich mich nicht mehr anfreunden.

Die Samsung 840 habe ich mit einem 2,5 Zoll Gehäuse mit USB 3.0 angeschlossen (Bestellnummer B0099PBK6A).
Das Image war innerhalb von 1,5 Stunden erstellt (bei einer Datenmenge von 450 GB).

Festplatte gegen SSD getauscht, BIOS aufgerufen ob alles ok ist, gebootet – und fertig.

Dann unbedingt die kostenlose Software Samsung Magician installieren und aufrufen. Magician erkannte, dass ein Firmwareupdate notwendig war. Auch das klappte.
Die Software hilft auch, Windows auf SSD-Platten einzustellen. Das geht zwar auch manuell – aber dann nur mit intensiven PC-Kenntnissen.
Ich selbst lasse die Indexierung eingeschaltet. Das geht zwar minimal auf die Lebensdauer der Platte. Aber was heißt das? Das in ca. 3 Jahren die Platte nicht kaputt ist, sondern Teile des Speichers „verliert“.
Ich halte die Frage Index Ja/Nein für eine fast schon philosophische Frage – für mich persönlich ist es ein Komfort, den ich nicht missen möchte.

Das Gesamt-Ergebnis war schon toll: Ich war zwar verwöhnt von der Festplatte mit dem eingebauten Flash-Speicher mit 4 GB – aber eine SSD als Betriebssystemplatte ist genial. Spaß pur. Windows braucht ca. 15 Sekunden zum Booten, Excel wird z.B. in etwa 1 Sekunde gestartet.

Und wie ist das mit der Verschlüsselung?
Die Platte selbst kommt mit einer eingebauten AES-256 Verschlüsselung.
Aber was bedeutet das?
Es bedeutet nicht, dass damit die Daten auf der Platte automatisch geschützt sind. Dazu müssen die Daten explizit verschlüsselt werden. Aber wie geht das?
In der Regel stellt man dies im BIOS ein. Die Intel-CPUs ab i5 haben eine Funktion AES-NI. Nur diese ist in fast allen Fällen vom Geräte-Hersteller nicht aktiviert. Und selbst bei Business-Laptops liefern die Geräte-Hersteller oft kein BIOS-Update dafür.
Aber es gibt noch ein wichtigeres Kriterium: Keiner weiß, ob die Kombination von BIOS und SSD korrekt bei der Verschlüsselung implementiert ist. Gibt es Backdoors? Samsung selbst hat sich auf Nachfrage nicht zu Details geäußert.
Das sind aus Sicht der Datensicherheit Argumente, so einen "Schutz" als korrumpierbar einzustufen.

Also kam für mich nur als Verschlüsselung mit dem quelloffenen Truecrypt in Frage.
Es muss einem klar sein, dass eine Verschlüsselung der Systemplatte die Performance der Platte drückt. Aber ist das zu merken?
Die Software Magician bietet einen Performance Test.
Nach der Komplettverschlüsselung der SSD mit Truecrypt „brach“ der Messwert beim Lesen um 50% ein.
Nur: ich merke das nicht. Excel startet immer noch in 1 Sekunde und Windows bootet jetzt in 18 Sekunden...

Also alles ist relativ. Und ich weiß meine Daten lieber geschützt, als auf das letzte bisschen Geschwindigkeit rumzuhacken.

Als letztes habe ich vor ein paar Tagen noch die „kleine“ 300 GB Intel-SSD gegen die Samsung 840-SSD mit 500 GB als Datenplatte ausgetauscht. Auch das ging als ohne Probleme. Die Intel kommt jetzt als Boot-Platte in einen älteren Laptop.
Die Datenfestplatte habe ich nicht verschlüsselt. Stattdessen enthält diese Truecrypt Container die mit einer Schlüsseldatei und Passwort verschlüsselt sind.

Und schon wie vorher, sichere ich die geänderten Daten jede Stunde mit dem Microsoft Tool robocopy von den Containern der Daten-SSD in Container der Betriebssystem-SSD.
Daten sind mein Job - und jedes Gerät kann jederzeit defekt sein. Und eine SSD ist nicht sicherer (oder unsicherer) als eine mechanische Festplatte.
Das ersetzt natürlich nicht ein regelmäßiges Backup aus dem Rechner heraus auf ein anderes, externes Medium. Dazu kann ich die externe Toshiba-Festplatte mit USB 3 und 500 GB empfehlen (Bestellnummer: B005X7AXW0).
Denn wie man wissen sollte: nicht gesicherte Daten sind überflüssig.

Was ist neben der tollen Performance noch zu erwähnen?

- Bei einer Truecrypt-Verschlüsselung der Systemplatte ist aus Sicherheitsgründen
ein BIOS-Passwort notwendig. Sonst besteht leicht die Gefahr, dass ein Keylogger
das Boot-Passwort von Truecrypt mitschreibt.
- Der Lüfter meines Laptops läuft jetzt fast nicht mehr.
- Im Energiesparmodus von Windows muss (!!!) das Abschalten der Festplatte
unbedingt deaktiviert werden. Sonst wird Windows sicherlich regelmäßig abschmieren.

Insgesamt ist die Samsung 840 eine Kaufempfehlung.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Windows Klonen, so klappts trotz Hindernissen, 5. Dezember 2012
Ich habe mir diese Woche die 250gb Variante in der Basic ausführung gekauft. Mein Ziel war die Interne Festplatte meines Laptops zu ersetzen. Zusätzlich habe ich mir noch ein externes Festplattengehäuse gekauft um die Daten zu übertragen und die alte Festplatte forthin als externe zu nutzen (netter Nebeneffekt USB 3.0 Platte für ca. 10€ ;) ).
Das Übertragen der Daten, auch Cloning genannt, hat sich allerdings trotz beiliegender Software als Problematisch erwiesen, da eine brauchbare Anleitung leider feht (zumindest im Basic Paket). Daher reiche ich diese hier nach:

Vorwort:

Die beschriebense Installation habe ich parallel auf 2 Notebooks durchgeführt, beide Male traten genau die gleichen Probleme auf und diese konnten beide Male auf die beschriebene Weise gelößt werden.

1. Festplatte initialisieren:

Leider ist die Festplatte nicht sofort nutzbar, sie muss zuerst über die Computerverwaltung "aktiviert" werden. Dazu Startmenü öffnen -> Rechtsklick auf Computer -> Verwaltung anklicken -> im Reiter links Datenträgerverwaltung anklicken -> in dem Fenster unten in der Mitte die SSD-Festplatte auswählen -> Rechtsklick auf die Festplatte und Festplatte initialisieren anklicken
Ein Kontextmenü öffnet sich, hier die gewünschten Optionen anklicken und die Initialisierung durchführen.
Nun muss die Festplatte formatiert werden dazu in der Dateträgerverwaltung einfach einen Rechtsklick auf die Speicherplatanzeige der Festplatte (Direkt neben dem Datenträgerfeld) und Formatieren auswählen, bei einer Win7 Insterllation sollte hier das Dateisstem NTFS ausgewählt werden. Ich bevorzuge die Schnellformatierung nicht auszuwählen, bleibt aber jedem selbst überlassen, die normale Formatierung dauert ca 15min Schnellformatierung ca. 1-2 min
Nun sollte die Festplatte fertig initialisiert sein und auf dem Arbeitsplatz angezeigt werden

2. Laufwerk Klonen:

In der Basic Version liegt leider keine entsprechende Software bei, installiert man den ssd magician wird einem angeboten Norton Ghost herunterzuladen, davon rate ich ab, da es sich um Shareware handelt und die Klonoption deaktiviert ist, so dass das Zeitvershwendung ist.
Samsung selbst hat dafür ein perfektes Programm entwickelt, weist aber erstaunlicher weise nicht darauf hin. Es heißt data migration tool und ist soweit ich das beurteilen kann nur über die Samsung Support Homepage verfügbar. Hier muss man zunächst die Festplatte unter den Produkten auswählen, dann auf den Reiter Support klicken und hier wiederum auf weitere downloads finden klicken. Als ob das nicht versteckt genug wäre hier noch auf Software klicken und das data migration tool herunterladen.
Der Rest ist nun ein Kinderspiel, einfach die heruntergeladene Datei ausführen und installieren, danach das Programm starten, im ersten Schritt die aktuelle Windows Partition (in 99% der Fälle C:/) auswählen, im nächsten Schritt die angeschlossene SSD als Ziellaufwerk auswählen und Start klicken. Nun wird das gesamte Laufwerk geklont, sprich nach diesem Prozess befindet sich eine exakte Kopie des C:/ Laufwerks auf der SSD Festplatte, das dauert etwa 30-45 min. Nun kann die Alte Festplatte ausgetauscht werden und man kann den erwünschten Leistunsschub genießen :)

3. Leistung:

Der Leistungsschub ist enorm mein Laptop (Acer TimelineX 5380 TG) bootet nun in 15sec vom Einschalten bis Fierefox mit einigen Tabs geladen ist vergehen gerade mal 35sec, davor lagen diese Zeiten bei einer bzw 2 Minuten, auch Battlefield 3 lädt nun Level in ca. 10 Sekunden, das dauerte zuvor ca. 2 Minuten. Man sollte aber bedenken, dass sich der Leistungsschub nur auf Ladevorgänge beschränkt, da hier HDD Festplatten der limitierende Faktor sind, die Grafikleistung etc. ändern sich nicht.

4. Fazit:

Nun da ich alles zum Laufen gebracht habe bin ich rundum zufrieden mit meiner Investition, allerdings gebe ich einen Punkt Abzug auf die mangelhafte Anleitung, das hat mir leider einige Stunden Arbeit bereitet, ich hoffe ich kann euch das mit dieser Anleitung ersparen.
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