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am 9. Juli 2013
Erst war ich ja skeptisch ob ich in meinem CD-Regal mit der Reihe JAZZPLUS schon wieder eine neue Serie anfangen muss. Aber bei näherem Hinschauen kam ich nicht umhin, doch wieder ‚rückfällig’ zu werden.

Kai Winding gehörte im Jazzbereich zu den Wegbereitern der Posaune als Lea­dinstrument und über Jahrzehnte zu den wandlungsfähigsten Musikern der Branche. Als der Produzent Creed Taylor für das neue Impulse!-Label seine ersten Arbeiten ablieferte, führte Winding mit den mittlerweile Kult gewordenen LPs „The Great Kai & J.J.“ und „The incredible Kai Winding Trombones“ den Katalog an, seine musikalische Leitung des Playboy Clubs etablierten einen zusätzlichen Hipnessfaktor.

Da Taylor und Winding musikalisch harmonierten, brauchte Taylor nach seinem Wechsel zu Verve den Posaunisten nicht lange bitten. Mit jazzorientierter Popmusik entwickelte sich hier eine produktive Zusammenarbeit, aus der 1963 das Album „Soul Surfin’“ hervorging. Mit Blick auf den aktuellen Surf-Trend – in sportlicher wie musi­kalischer Hinsicht – kombinierte man Kai Windings charakteristischen Posaunen­sound mit Kenny Burrells abwechslungsreich gespielter Gitarre und garnierte mit dem damals neuartigen Elektroniksound der Ondioline; deren Interpret, Jean-Jacques Perrey, bereiste zu dieser Zeit ganz Amerika. Zwar koppelte man ‚Comin’ Home Baby’ zusammen mit der von Riz Ortolani geschriebenen Titelmelodie des Filmes „Mondo Cane“ als Single aus, doch der Erfolg – ‚More’ schnellte bis in die Top Ten – kam für alle mehr als überraschend. Eilends wurde sogar das ganze Album schlicht zu „!!!MORE!!!“ umetikettiert.

Taylor bestand ob des Erfolges auf einer ähnlich gelagerten Fortsetzung und so spielte man zum Jahreswechsel 1963/1964 „Mondo Cane #2“ ein. Nino Oliviero führte mit seiner für den gleichnamigen Nachfolgefilm komponierten Titelmelodie die Tracklist an, wobei neben Klassikadaptionen (‚The Moldau’) oder Standards (‚Till’) auch wieder zahlreiche Eigenkompositionen von Ogerman und Winding eingespielt wurden. Die beiden lieferten auch die Arrangements, zum Teil unterstützt von Charles Calello und Gillespie-Mitarbeiter Billy Byers. Statt Kenny Burrell sorgte jetzt Les Spann für den markanten Gitarrensound und Perreys Ondioline trat verstärkt als Melodie führendes Instrument hervor. Zwar ließ sich ein ähnlicher Chartbreaker wie ‚More’ nicht wiederholen, doch gelangen Winding mit beiden Alben verspielte und groovige Now-Sound-Adaptionen. Auch heutigen Hörern sind die jetzt wiederveröf­fentlichten Alben ein Beweis, dass Popmusik nicht zwangsläufig simpel klingen muss und dass ein Mann wie Kai Winding sich auf jeder musikalischen Wellenlänge zu­rechtfindet.

Die CDs der JAZZPLUS-Serie bieten jeweils zwei Alben auf einer Scheibe, mit den originalen LP-Covern und Liners im Booklet sowie diskographischen Angaben zu den Sessions. Das Remastering lässt die Jahrzehnte alten Aufnahmen zudem in perfekter Qualität erklingen; das alles zu einem kleinen Preis, der nicht diskussionswürdig ist … und wieder eine CD-Serie im Regal angefangen – hoffentlich geht’s mit weiteren Folgen bald weiter.
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am 11. Januar 2014
Ich hatte diese Aufnahmen in den 60er Jahren im Radio gehört; sie hatten mir damals als Jugendlichem auf Anhieb gefallen. Später habe ich versucht, sie zu finden und zu kaufen - leider erfolglos. Nun liegen sie in guter Tonqualität auf CD vor. Man mag darüber streiten, wie wertvoll sie im Sinne der Geschichte des Jazz sind. Aber ich nehme sie als gut gemachte jazzige Popmusik und freue mich darüber, sie wieder hören zu können.
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am 21. Mai 2014
Jazziges blitzt nur ab und zu auf. Hier handelt es sich eindeutig um easy Listening a la Herb Alpert, James Last, Ray Conniff. Wobei ich mal behaupten möchte, dass die Genannten auf diesem Gebiet besseres zu Stande brachten als hier geschehen. Wie auch immer, Jazz ist das hier kaum, und ich möchte ebenso behaupten, dass es von Kai Winding weiß Gott Besseres gibt.
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am 1. Mai 2013
Habe eigentlich eher mit einer Jazz-Platte gerechnet. Erinnert ein bisschen an die Shadows mit Bigband-Begleitung. Ist sicher eine Alternative zum sonstigen Partysound, Gute Laune ist möglich, geeignet für Parties im Vor-Beatles-Sound
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