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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen483
4,6 von 5 Sternen
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Kurz zur Einführung: dies ist eine Rezension über die Musik dieses außergewöhnlichen Konzertes und keine DVD-Rezension, die interessiert mich nur ganz am Rande, weil ich die DVD vielleicht ein-, zweimal ansehe und die CD wahrscheinlich ein ganzes Leben lang immer wieder mal hören werde.
Das kommt ja nun nicht alle Tage vor, dass echte Legenden zu dem Entschluss kommen, ein Comeback nach so vielen Jahren zu realisieren und was glaube ich überhaupt noch nie passierte, war, dass sie nur ein einziges Konzert geben. Aber Led Zeppelin waren schon immer anders, worin auch ihr immenser Erfolg begründet war, inklusive der Legendenbildung. Dass so ein Vorhaben natürlich mit einigen Risiken verbunden ist, war den Jungs bestimmt klar. Um so mehr Respekt gebührt diesem Vorhaben, denn das Geld war denke ich diesmal nicht der Hauptgrund für dieses Revival, da hätte man wohl eher eine Konzertreihe geplant.
Die Risken lagen also vorher schon klar auf der Hand: 1. Kann Jason Bonham seinen Vater John, den Übertrommler, ersetzen? 2. Sind die drei Gründungsmitglieder Plant, Page, Jones, noch so fit bzw. mit dem Repertoir vertraut und haben sie noch so viel Feuer unter dem Hintern, wie nötig? 3. Was ist mit der Stimme von Robert Plant?
Nun, ich denke mal, dass die Herren ausgiebig geprobt haben um fest zu stellen, dass sie es noch drauf haben, sonst hätten sie es nicht getan.
Nun zur Musik: Dass dieser Liveauftritt legendär wurde hat mehrere Gründe, die ich im Einzelnen hier nicht aufzählen und wiederholen will, sondern mich wirklch nur und ausschließlich zur Musik äußern und die ist vom Allerfeinsten, dass kann man wohl ohne Übertreibung behaupten. Was die Vier hier vom Stapel lassen, ist aller Ehren wert. Und ich bin ganz ehrlich, damit hätte ich niemals gerechnet, nicht mit dieser Wucht, nicht mit dieser Präzision. Es kommt einem fast so vor, als ob sie nie weg gewesen wären. Jimmy Page schleudert seine Solis in den Saal, dass man fast in Deckung gehen will, John Paul Jones ist der virtuose Bassplayer der er schon immer war und Robert Plant macht eine ebenso überraschend positive Figur, wenngleich er natürlich die hohen Töen von früher nicht mehr erreicht und auch nicht mehr erreichen will, es klingt auch so klasse, eben ein bißchen anders, aber auch nur ein bißchen. Dass Jason Bonham seinem Vater in nichts nachsteht, weiss jeder der sich mit dieser Musikrichtung in den vergangenen Jahren beschäftigt, denn dann weiß er auch welch überragender Drummer Jason ist und das beweist er bei diesem Konzert mit einem fulminantem Auftritt.
Was mir auffällt, ist die Tatsache, dass die Musik natürlich nicht mehr diese Wildheit und Rohheit früherer Jahre besitzt, das ist logischerweise u. a. zum Einen dem Alter geschuldet und zum Anderen den nicht mehr konsumierten Drogen. Wer den Werdegang Led Zeppelins verfolgt hat, weiss wovon ich hier spreche. Dafür steckt in allen Stücken ein exrem hoher und hörbarer Wert an Erfahrung, die jeder der Musiker über die Jahre mit anderen Musikern und Stilrichtungen gesammelt hat, das ist nicht zu überhören und macht eine weitere Faszination dieses Konzerts aus. Hinzu kommt eine überragende Virtuosität, nach so vielen Jahren, unglaublich! Wenn man die Stücke mit "How The West Was Won" vergleicht, bemerkt msn auch die leicht veränderten Arrangements und Details bei fast allen Stücken. es herrscht eine Klarheit, die früher nicht vorhanden war und so dem Repertoire ein anderes Gesicht gibt, nicht besser und nicht schlechter, nur anders, interessant und spannend.
Deshalb ist es unsinnig die alten Zeps mit diesen zu vergleichen. Es war ein Konzert der Superlative in vielerlei Hinsicht, aber es war vor allem ein musikalisches Spektakel mit extrem hohem Unterhaltungswert und wird ebenfalls in die Geschichte dieser Gruppe und der Musikwelt eingehen.
Nicht nur für Zep-Fans, sondern für alle Musikfreaks ein absolut empfehlenswertes Set!!
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am 6. Dezember 2012
Fünf Jahre ist das Konzert vom 10. Dezember 2007 in der O²-Arena London her und jetzt in unterschiedlichen Varianten mit einem Paukenschlag auf den Markt gekommen: Die einmalige Vorführung von Celebration Day in ausgewählten Kinos am 17. Oktober, vier Wochen vor der Veröffentlichung, war tatsächlich ein Celebration Day für die vielen jahrzehntelangen und die Fans neueren Datums: Ein sauber fotografiertes Konzert ohne irgendwelchen Schnickschnack, old-fashioned ganz auf die Musik fokussiert mit einem relaxten Robert Plant, dessen altersbedingte stimmlichen Defizite durch etwas Hall und Mischung in den Vordergrund sehr gut ausgeglichen werden. Mit einem Jimmy Page, dem das Konzert offensichtlich Spass macht und der nichts verlernt hat. Mit John Paul Jones, Rückgrat der Solokünstler in der ersten Reihe und bestens unterstützt durch Jason Bonham, der ein fulminantes Schlagzeug spielt und den Led-Zeppelin-Sound 2007 (2012) gehörig aufpowert. Die dargebotene Musik ist schlicht verblüffend. Verblüffend frisch geblieben über immerhin 40 Jahre hinweg, verblüffend authentisch, denn etwas maniriert, überkandidelt, exentrisch und eben deshalb so verschieden war die Musik von Led Zeppelin von Beginn an. Und verblüffend kraftvoll, auch weil die Abmischung das ihre dazu tut. Hut ab vor den Altmeistern des Hard'N'Heavy. Das Warten hat sich gelohnt. An diesem Karriereabschluss gibts nichts zu mäkeln.
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am 4. April 2013
Zu Zeiten von Zeppelin war ich großer Who Fan und war auch bei mehreren Konzerten in den siebzigern. The Who waren für mich lange Zeit die beste Liveband. Deshalb kaufte ich mir die Live at the Royal Albert Hall wo sie in ähnlichem Alter wie jetzt Zep ein Konzert gegeben haben. Es war eine der größten Entäuschungen , die mir diese Band angetan hat. Ich habe diese CD nie mehr angehört um meine alten ekstatischen Erinnerungen an die Wucht der Musik und die Stimme Daltreys nicht vollends kaputtzumachen.

Durch Physical Graffiti wurde ich auch zum großen Led Zeppelin Fan. Leider nie Live erlebt.
Beim Kauf dieser CD hatte ich richtig Angst, das meine Jugenderinnerung wieder enttäuscht werden.
Sehr kribbelig lies ich die CD 3 Tage liegen und hab sie dann eingeschoben und mit Kashmir begonnen.
Es war ein Erlebnis wie in der Jugend, extatisch, phänomenal, wuchtig und ein Plant mit einer für sein Alter noch super Stimme, sie ist zwar nicht mehr ganz so giftig und ausgeprägt wie zu seinen besten Zeiten, aber die Jungs mit ihren fast 60zig haben sich kein bischen blamiert, im Gegenteil das ist ein absoluter Meilenstein der Rockgeschichte das man im Schrank haben sollte.
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Viel, viel zu lange hat's gedauert, bis Led Zeppelin endlich, endlich wieder zueinander gefunden haben, um gemeinsam zu musizieren. Immerhin konnten sich die Mannen um Jimmy Page dazu durchringen ein würdiges Abschlussspektakel in der Londoner O2-Arena zu inszenieren... Das Ergebnis: Die Kritiker waren begeistert, die Fans sowieso - lediglich die Kartennachfrage war (erwartungsgemäß) um ein Vielfaches zu hoch.
Nicht weniger lange - immerhin ganze 5 Jahre - hat man dann auf die Aufzeichnung dieses denkwürdigen Abends (vom 10. Dezember 2007) warten müssen. Das Ergebnis: Ein brachiales Doppelalbum mit praktisch perfektem Klangbild - und wiederum begeisterte Kritiker und Fans...

Das Wort "inszenieren" habe ich zu Beginn meiner Rezension tatsächlich wohldurchdacht so gewählt, denn betrachtet bzw. hört man die Setlist, die wie vom Blatt runtergespielten Songs (ähnlich einem Staatsorchester) genauer, so tut sich in einem unweigerlich das Gefühl auf, man hätte es atmosphärisch gesehen/gefühlt eher mit einer perfekt geplanten Operninszenierung (in 2 Akten zu je acht Songs - hier auf 2 Discs verteilt) zu tun als mit einem typischen Rockkonzert, bei dem mitgeschnitten wurde.
Das in vielerlei Hinsicht durch und durch gelungene (angefangen beim Cover-Art, bis hin zur Spielweise und Interpretation der einzelnen Songs etc.) CELEBRATION DAY ist praktisch fehlerlos - was nebst pingeligster Studionacharbeit aber auch auf ein tatsächlich toll vorbereitetes Konzert (sprich Proben, Proben, Proben...) schließen lässt. Denn spielerische Fehler kann selbst ein Spitzentoningenieur nicht mehr in den Maßen nachbearbeiten, als dass sie völlig aus dem Klangbild verschwänden.
Soll heißen: Die Herren John Paul Jones, Jimmy Page, Robert Plant und Jason Bonham waren offensichtlich gut vorbereitet und aber auch in Spiellaune an jenem (denkwürdigen) Abend in der O2-Arena.
Tatsächlich, glaube ich, weichen die Songs von den Studioversionen so gut wie gar nicht ab, lediglich Robert Plants Stimme scheint gereift und/oder in Würde gealtert zu sein - und auch das ist gut so!
Der Rest der Band beweist musikalisches Können und Gespür wie eh und je, vor allem auch Mr. Bonham Jr., der ja hierbei auf den Spuren seines verstorbenen Vaters trommelt, macht einen großartigen Job!

Soweit also alles im grünen Bereich, einzig den Perfektionismus an sich, der CELEBRATION DAY - begonnen bei der sich unwiderstehlich steigernden Setlist - offensichtlich und unüberhörbar anhaftet, könnte man schlechten Willens bekriteln. Wer Live-Aufnahmen vor allem deshalb zu schätzen weiß, weil eben gerade auch die "Unsauberkeit" und die Spontaneität oft gelungene Live-Mitschnitte kennzeichnen, der könnte vielleicht auch das eine oder andere an diesem Produkt auszusetzen haben. "Totgesäubert" - also sprich "cleanish" - hört sich die Produktion aber dennoch nicht an, hier wurde offenbar behutsam und mit großem Bedacht nachbearbeitet. Großes Lob auch hierfür!

Für Musikliebhaber und auch LZ-Fans ist CELRBRATION DAY aber mit Sicherheit eine reulose Pflichtanschaffung. Klangtechnisch ist dieses Doppelalbum sogar womöglich eine Art kleine Revolution, was Livemitschnitte betrifft!
Auch über die Songauswahl könnte ich hier nichts Schlechtes behaupten, vor allem das grandiose Finale auf CD 2 (konkret meine ich hier "Stairway To Heaven", "The Song Remains The Same", "Kashmir", "Whole Lotta Love" und "Rock And Roll") ist an Atmosphäre, Spannung und Energie kaum überbietbar, wie ich meine. Auf Disc 1 ist der Opener "Good Times Bad Times" derzeit mein Favorit!
Wenn ich aber - trotz allem Lob, das diesem tollen Live-Werk auch absolut gebührt - dennoch den einen oder anderen bescheidenen Mini-Wunsch äußern dürfte, so möchte ich abschließend noch festhalten, dass ich mir "Communication Breakdown", "Houses Of The Holy" und "Babe, I'm Gonna Leave You" noch dazugewünscht hätte...
Aber bei einer solch immensen Auswahl an Spitzentracks wie im Falle der legendären Led Zeppelin, wird wohl jeder den einen oder anderen Song hierauf vermissen. Aber bei welcher Live-Produktion ist denn das schon nicht der Fall??

Fazit: Ein monumentales, meisterhaft inszeniertes, dargebrachtes und überarbeitetes Werk, das einen mehr als würdigen Schlusspunkt zu setzen imstande ist, wenn's denn nun tatsächlich für alle Ewigkeit einer war...
Festgehalten werden kann jedenfalls schon jetzt, dass es sich bei CELEBRATION DAY um eines der größten Live-Ton-Dokumente aller Zeiten handelt!

Aus meiner Sicht indiskutable 5 STERNE!!
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am 5. Januar 2013
"Erste Betrachtung"
Endlich war es soweit. Wie vermutlich bei einigen Millionen weiteren Fans lag auch bei mir das "2CD + Blu-ray + DVD Box-Set" unter dem Weihnachtsbaum. Der offizielle Teil dieser Veranstaltung war dann auch Punkt 23 Uhr beendet, und Großeltern, Kinder und Hund konnten selber entscheiden, ob sie einer verzerrten "Gibson Les Paul" oder einer "Gibson Doubleneck SG" lauschen wollten, oder dann doch das Bett aufsuchen sollten. Letzteres hätte nicht viel gebracht, da der Lautstärkepegel im Haus durchdringend war...

Doch bevor die Silberscheibe im Blu-Ray Player verschwand, überkam mich ein recht mulmiges Gefühl. Was wurde hier bei Amazon bereits alles kritisiert! Das Ganze sei eine reine Inszenierung. Der Ton soll eine Katastrophe sein. Die Bildschnitte seien viel zu schnell, ja geradezu hektisch. Bildaufzeichnungen aus dem Publikum in der Qualität eines Handyvideos wurden eingebaut - ein unverzeihlicher Dilettantismus. Die Lichtshow sei überzogen. Robert Plant kann nicht mehr singen. Und Jimmy Page ist ein peinliches Plagiat seiner selbst. Überhaupt, Led Zeppelin sind böse, weil sie ihren Erfolg auf Plagiate aufgebaut haben. Außerdem spielt hier lediglich eine Truppe veralteter Herren, die mit ihrem peinlichen Auftreten ihre glorreiche Vergangenheit demontieren.
Ja war meine Vorfreude überzogen? Besteht eine berechtigte Gefahr enttäuscht zu werden? War der Medienhype überzogen? Hat die groß angelegte Werbekampagne gut funktioniert und den Konsumenten wieder mal geblendet? War Led Zeppelin nur eine Lüge? Die Schublade des Players verschloss sich. Es folgte eine kleine Wartezeit, bis das Menü gelesen wurde; kurze Bestätigung "Konzert spielen", und dann war "Celebration Day"...

Zum Zeitpunkt dieser Rezension waren bereits 195 Produktbeschreibungen vorhanden. Dennoch ist es mir ein Anliegen auf ein paar Inhalte mit Nachdruck einzugehen.

"Sachliche Betrachtung", soweit überhaupt möglich...
Hierbei gehe ich zunächst einfach mal auf die genannten Kritikpunkte ein. Der Ton wird bei mir über einen Panasonic Blu-Ray Player ausgelesen, via Musical-Fidelity Elektronik und Black&White Kabel transportiert und über ein Paar Elac FS-249 Lautsprecher im Stereomodus in einen recht hallfreudigen Raum entlassen. Vielleicht liegt es am dämpfenden Weihnachtsschmuck oder den noch immer vorhandenen Gästen, aber es klingt! Alle Frequenzen werden dargestellt. Das Bassfundament ist beeindruckend. John Paul Jones und Jason Bonham reihen sich klar und druckvoll in das Geschehen ein. Die Musiker werden für Liveverhältnisse auch ordentlich abgebildet. Man kann alle Details stressfrei heraushören. Die Klangqualität und die Liveatmosphäre nehmen mit dem Pegel nochmal deutlich zu! Eine Verzerrung findet nicht statt. Da dies meine Technik eh nicht tut muss somit auch die Aufnahme ordentlich stattgefunden haben! Das Ergebnis bestätigt sich beim wiederholten Genuss - auch ohne halldämpfende Weihnachtsgäste.
Ergo, ich habe klangtechnisch nichts zu kritisieren! Selbstverständlich klingt die Musik rau! Hallo!!! Das ist Blues- und Hardrock! Plant hat schon immer wie eine Krähe auf Amphetamin gekrächzt. Und Page spielt Gibson! Und zwar die alten Modelle - klassisch verzerrt. Da gibt es keinen cleansound! Das smashed und brüllt und kreischt! So what?

Die Bildschnitte sind dynamisch. Sie passen sich dem Rhythmus an. Mal gibt es recht flotte Bildfolgen, mal das klassische Midtempo, und z.B. bei "Stairway To Heaven" erfolgen gemächliche Schnitte. Was ist hier also störend? Die Schnitte sind lange nicht so hektisch, wie bei aktuellen Musikvideos. Dies war nach der gegebenen Kritik zu befürchten. Auf mich wirkt der Rhythmus der Bilder jedenfalls ausgesprochen harmonisch!

Die Bildeinblendungen aus der Publikumsperspektive sind ein erfrischender Kontrast zum modernen und ultracleanen Bühnenbild, welches von den HD-Kameras erzeugt wird. Dies gibt der Musik die Erdigkeit zurück und stellt für mich eine Hommage an die legendären Aufnahmen aus den frühen Siebzigern dar. Abgesehen von in Würde ergrauten Haaren und tiefen Gesichtsfalten wird somit verdeutlicht, wie viel Zeit hier eigentlich dokumentiert wird.

Eine Lichtshow fällt unter die Kategorie "Geschmackssache". Diese hier hat mir äußerst gut gefallen. Die On-Top Beleuchtung ist sogar regelrecht sparsam ausgefallen. Hauptmerkmal der Show ist eine riesige Videowand, die sich hinter den Musikern befindet. Hierauf werden neben Lichteffekten und psychedelischen Impressionen auch Videoausschnitte aus der Vergangenheit gezeigt. Im Wesentlichen ersetzt diese überdimensionale Videowand die mittlerweile regulären "kleinen" Videowände, die bei Konzerten neben der Bühne oder frei im Saal / auf dem Gelände aufgebaut werden, um die Musiker in Aktion zu zeigen. Diese gewaltige Videowand führt aus meiner Sicht zu dem positiven Effekt, dass die Musiker nun wirklich groß zu sehen sind und der Blick nicht wie bei anderen Veranstaltungen von der Bühne abgelenkt wird. Schon oft habe ich mich bei Konzerten gefragt, ob ich nun ein Konzert betrachte oder eine Konzertaufzeichnung, denn mein Blick ist weitestgehend von der eigentlichen Bühne auf diese Videowände gezogen worden. Dies fällt hier weg, da es nur eine Blickrichtung gibt.

Schließlich werden die Gesangsqualitäten Plants kritisiert. Hierzu wollte ich eigentlich nichts schreiben, weil dies zu diskutieren schon nach Vermessenheit schreit. Doch der Sachlichkeit zuliebe bleibt zu sagen, ja, es ist richtig. Plant singt nicht mehr wie mit Anfang 20. Das macht aber nichts. Das ist nur natürlich. Diesen Umstand kaschiert Plant sehr geschickt mit seinem Feeling und seiner Erfahrung. Er kreiert einfach eine weitere Interpretation eines Songs. Besonders positiv ist hierbei wieder "Stairway To Heaven" zu nennen. Zum Glück wurde ein Plagiat der legendären "The Song Remains The Same" Einspielung vermieden. Dies wäre wirklich peinlich geworden. Nein, dieses Lied wurde nach dem Stand der Dinge interpretiert. Lediglich beim legendären Gitarrensolo hätte ich mir etwas mehr Jimmy Page gewünscht. Das war dann doch drei Noten zu simpel.
Dass der Gesang nachträglich bearbeitet wurde, mag den Live Puristen verärgern. Hierbei handelt es sich jedoch (leider) um gängiges Handwerk. Musiker geben es sogar offen zu, dass ganze Konzertpassagen nachträglich im Studio "verbessert" wurden; und dies unabhängig vom Genre und / oder Alter der Musiker. Dies ist unserem Perfektionswahn geschuldet. Würde die Musik pur klingen, gäbe es wieder unzählige Kritiker, die dies im Hinblick auf das verausgabte Geld als unverschämten Dilettantismus bezeichnen würden. Somit bleibt an diesem Beispiel zu sagen - des Einen Freud ist des Anderen Leid...

Jimmy Page soll ein Plagiat seiner selbst sein und sich hierbei peinlich imitieren. Was für ein Irrsinn. Diese Aussage alleine ist peinlich - zum Fremdschämen. Hieraus spricht Neid und Respektlosigkeit. Wem das legendäre Pathos von Page nicht passt, soll sich die "Jungen Wilden" anschauen und bitte nicht dem geneigten Konsumenten die Zeit stehlen in dem Boshaftigkeiten zu lesen gegeben werden!
Es ist richtig, der Mann ist auch keine Zwanzig mehr. Und mit Sicherheit war sein damaliges Pathos auch schon von Show geprägt. Dennoch spreche ich ihm seine Emotionen und die daraus entstehende Körpersprache nicht ab. Und mit dem Alter hat er die Gammel Jeans mit ausgeschnittenen und aufgenähten Stoffblumen gegen einen dreiteiligen Frack ausgetauscht, der ihm dann während der Show doch zu warm wird und sukzessive abgestreift wird. Das passt! Das ist cool! Das unterstreicht seinen Stellenwert und dokumentiert die Entwicklung seiner Person. Wären die "Jungs" wieder in Jeans mit Stoffblumen auf der Bühne gestanden, dann hätt ich abgeschaltet!!!

In die Reihung der Kritik müssen selbstverständlich auch allgemeine Plagiatsvorwürfe aufgenommen werden... Als hätte es das nicht schon einmal gegeben. Als wäre das neu. Als wäre dies eine Erfindung von Led Zeppelin.
Nun, die Einen nennen es Plagiat und Andere nennen es Inspiration. Zur Erinnerung - die gesamte Musikindustrie kopiert sich seit jeher kreuz und quer. Diese Vorwürfe gab's bereits im Mittelalter. Doch wenn aus einer Vorlage etwas Geniales entsteht; dies nicht nur billig im Hinblick auf wirtschaftlichen Erfolg, dann kann zumindest ich mit dem Plagiatsvorwurf leben. Unter Anbetracht der Tatsache, dass ein Großteil der Musikindustrie scheinbar nur noch alte Hits covert und remastert - verrapt und verhiphopt, natürlich unter Berücksichtigung des Urheberrechts, sollte man doch einfach versuchen dieses Reunionkonzert so stehen zu lassen und zu genießen.

Überhaupt diese Aussage, dass hier eine Gruppe alter Herren spielt, die sich ihren Habitus aus alten Tagen zerstört... Was soll das denn? Dürfen Musiker nicht altern? Im Gegenteil! Ich knie nieder vor in Würde gealterten Personen, die noch immer voller Power stecken und Gleichaltrigen zeigen, dass noch was geht. Darüber hinaus darf man nicht selten die gute alte Regel bestätigen, dass Rotwein umso besser wird, je älter er ist. Was die Herren von Led Zeppelin anbelangt - die drehen hier mit einer Spielfreude und absolut gleichberechtig auf, dass es nur so ein Genuss ist. Man nimmt Robert Plant die Aussage ab, dass hier die "Mannschaft" der Star ist und nicht die einzelne Person. In der Historie hat dieses Wir-Gefühl nach dem Tod von John Bonham zur Auflösung der Band geführt hat. Umso sympathischer ist der ungleich glückliche Zufall, dass ausgerechnet der Sohn des verstorbenen John Bonham - Jason Bonham - in die Fußstapfen des Vaters tritt und ebenfalls ein angesehener Ausnahmeschlagzeuger wird. Jason wird in der logischen Folge in die Band integriert. Diese Integration ist vielleicht das Salz in der Suppe dieses ganzen Reunionkonzertes! Hätte man "lediglich" einen namhaften Sessiondrummer verpflichtet, wäre der Hype nach wie vor groß gewesen. Aber eben diese Integration zeigt die Geschlossenheit der Truppe. Und ein solch glücklicher Zufall gehört zu einem "Celebration Day". Jason Bonham bedankt sich dafür mit einem Einsatz am Schlagzeug, dass man Angst um seine Gesundheit bekommt. Jede Zelle seines Körpers scheint zu spielen. Der Mann ist ein einziger Rhythmus! Er gibt Gas, das einem schwindelig wird und spielt, als ginge es darum die Ehre seines Vaters zu verteidigen, den Nimbus von Led Zeppelin zu unterstreichen und ganz nebenbei zu demonstrieren, dass er bei diesem Konzert zu recht auf die Bühne geholt wurde. Er nutzt die Chance seines Lebens. Was soll hierauf noch folgen? Ein Hochgenuss! Eine Leistung, die zwischenzeitlich und insbesondere zum Ende des Konzertes von den übrigen Bandmitgliedern nahezu überschwänglich goutiert wird.

"Emotionale Betrachtung"
Hier bleibt nicht mehr viel zu sagen. Früher habe ich gute Musik daran erkannt, dass ich beim Hören Gänsehaut bekommen habe. Nun ein paar Jahre später muss ich feststellen, dass ich bei guter Musik anfange zu weinen! Zuletzt geschah dies, als ich die Aufzeichnung zum Jubiläum der "Rock'n'Roll Hall Of Fame" sah. Als "Simon and Garfunkel" ihren "The Boxer" angestimmt haben hatte ich das Gefühl, als sei mein Vater auferstanden. Ich hatte ein tiefes Glücksgefühl voller Dankbarkeit, dass ich dies erleben durfte. Exakt so empfand ich an mehreren Stellen den Celebration Day". Ich sah drei Legenden und einen Erbnachfolger, die für mich das wiederspiegeln, was gute Musik ausmacht; warum ich überhaupt Musikfan geworden bin. Mir wurden zwei Stunden feinste Musik geboten von Menschen, die noch heute mit Kreativität überzeugen und noch immer als Solomusiker Aufnahmen herausbringen, die so manchem selbernannten Superstar die Schamesröte ins Gesicht treiben sollten. Und mittlerweile gehöre auch ich zu den Personen, die sich wünschen, dass Robert Plants "Mighty Rearranger" mit den übrigen Zeppelin Mitgliedern eingespielt worden wäre. Ich durfte auf "Celebration Day" vier Ausnahmemusiker genießen, und dafür sage ich danke!!!

"Abschließende Betrachtung"
Mit Sicherheit kann man etwas zum Kritisieren finden. Immer!!! Aber braucht man das auch immer? Selbstverständlich, man darf sich nicht alles gefallen lassen. Heutzutage muss man mehr denn je kritisch sein. Wir Konsumenten werden ganz offensichtlich bei jeder noch so kleinen Gelegenheit manipuliert. Und bei der jungen Generation findet bereits ein beängstigendes Konsumverhalten statt. Aber ist die Kritik, die bisher zu "Celebration Day" stattgefunden hat angemessen? Aus meiner Sicht nicht im Ansatz. Mir ist selbst nach mehrfachen nachlesen nicht deutlich geworden, was der Sinn der Kritik sein soll. Ich erkenne nur persönliche Enttäuschungen, worüber auch immer, sowie Neid und Boshaftigkeit.

Doch zu kritisieren habe auch ich etwas. Nämlich die Tatsache, dass die Veröffentlichung und die schon auffällig aufdringliche Bewerbung dieser Box kurz vor Weihnachten stattgefunden hat. Hier steht ganz klar die Gewinnaussicht im Vordergrund - vielleicht nicht bei Led Zeppelin - unbedingt aber beim Vertrieb. Der geneigte Fan würde sich diese Box auch ohne dieses Veröffentlichungstermins und der darin beinhalteten Werbung zulegen. Doch so werden wieder alle Klischees bedient und mir vergällt dieser Hintergrund den totalen Genuss.
Das ändert aber nichts am Wert der Musik und der Aufzeichnung. Wenn es möglich wäre, würde ich 15 Sterne vergeben. So bleiben es lediglich 5 Sterne.

Diese Box ist jedem Musikfan zu empfehlen.
Diese Box gehört in jede Sammlung.
Der Led Zeppelin Fan braucht keine Empfehlung - er besitzt diese Box bereits!
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am 5. Januar 2013
Da es zu dieser Veröffentlichung schon sehr viele zutreffende bei den 4 und 5 Sternen gibt,
will ich mich als "alter Rocker" kurz fassen. Das erste Mal sah ich sie Live im Jahre 1970
in der Musikhalle in Hamburg und dann im Laufe sehr Jahrzehnte noch ein paar mal. Die die
sich über die Tonqualität der CD's aufregen, hätten mal damals das ein oder andere Konzert
miterleben sollen. Leider verstand es nämlich die Gruppe nicht immer, den Sound in den Hallen
gut klingen zu lassen. Dies wurde dann aber durch Spielfreude und teilweise durch Genialität
und Wahnsinn (Alkohol und Drogen-selbst gesehen!) ausgeglichen. Diese Unberechenbarkeit fehlt
mir bei den Aufnahmen von 2007 etwas. Trotzdem ist es ein Unding,das man heutzutage noch CD's
tontechnisch so veröffentlicht. Wer noch warten kann, sollte dies tun und nur die DVD oder
Blu-ray kaufen (falls dies mal möglich wird).
Trotz meiner Abstriche hat sich die Gruppe mit diesem Konzert einen würdigen Abgang erspielt
und was noch viel wichtiger scheint, endlich auch den Fans weltweit diesen Genuß nicht mehr
vorenthalten.
Also komme ich am Schluß nicht umhin, einen Kauf allen ans Herz zu legen die noch handgemachte
Rockmusik mit Solis lieben statt "Shows"!
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Wenn man diese DVD sieht und hört, bedauert man zutiefst, dass es LED ZEPPELIN nicht mehr als kontinuierlich bestehende Band gibt. Mit derselben Wucht und Kraft von früher erklingt ein legendärer Song nach dem anderen in demselben einzigartigen Sound wie eh und je. (John Bonham wird von seinem Sohn an den Drums meisterhaft vertreten - die übrige Band in der Urbesetzung : Jimmy Page, Robert Plant, John-Paul Jones.) Ich bin mir sicher, dass LED ZEPPELIN nach wie vor großartige neue Songs schaffen könnte. Es soll halt nicht sein - schade !

Also bleibt ein Augen- und Ohrenschmaus eines einmaligen Ereignisses : umwerfende Songs von seinerzeit in hervorragendem Sound und Bild von heute. (Der Film ist wirklich gut - ruhige Kameraführung und ausgezeichneter Schnitt : alle Bandmitglieder werden ausführlich und eindrucksvoll abgebildet. Besser geht es wohl kaum.)

Mit größtem Respekt vor 4 Ausnahme-Musikern und einer einzigartigen Rockband : Danke für Eure Musik !

---

PS.: Die 2-DVD-Box "Led Zeppelin" mit über 5 (!) Stunden Live-Auftritten der Band aus ihren Glanzzeiten ist (im Unterschied zu dem schwächeren "The Song Remains The Same") zusätzlich Led-Zeppelin-Fans ans Herz zu legen. (Link im ersten Kommentar)
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am 31. Januar 2013
Es ist der absolute Wahnsinn, wie diese älteren Herren ihren fantastischen Rock von damals so rüberbringen. Ich war wie versteinert, als ich diese DVD mir das erste Mal ansah. Ich hatte durchgehend Gänshaut und mir kamen vor Freude die Tränen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so ein überwältigendes Gefühl hatte. Es ist nur traurig, dass Robert Plant nicht darauf eingegangen ist, noch ein paar Konzerte weltweit zu geben. Die haben doch noch so eine riesen Fangemeinde, besonders die, die diese Band nie Original sehen konnten. Diese DVD/CD ist für Rockfans ein muss. Man sollte sich als Vergleich die Doppel DVD von 2003 anschauen mit Konzerten aus den Anfangsjahren. Da kann man erst richtig erkennen, was die Herren geleistet haben und welche Bedeutung das Konzert im Dezember 2007 in London hatte. Musikalisch gesehen gehören Led Zeppelin als Vertreter des Rocks neben den Beatles, Mozart und Co zum Weltkulturerbe.
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am 16. November 2012
gibt es wieder etwas von Led Zeppelin zu hören. Ich habe das Konzert auch im Kino gesehen und war begeistert.
Die Blu Ray ist top. Auf ihr gibt es nur das Konzert. Im Menü kann man außer der Setlist noch über 2.0 und 5.1 Audio entscheiden.
Auf der DVD befindet sich die Generalprobe zum Konzert. Allerdings nur mit einer normel Kamera aufgenommen und nur in 2.0. Trotzdem sehr Interessant für Fans.
Desweiteren befinden sich auf der DVD noch das Video vom Intro des Konzerts und ein Zuschnitt von verschiedenen Nachrichten.
Für mich ist Weihnachten schon in erfüllung gegangen.
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am 24. November 2012
an meinem 15ten Geburtstag 1973 hat mir ein Kumpel "Houses of the Holy" geschenkt. Ich fand das Album fürchterlich (weil ich als Sweet, Slade und T-Rex- Hörer wahrscheinlich völlig überfodert war)und habe es meinem Freund zum Gefallen mehrfach gehört. Heute, fast 40 Jahre später, habe ich ein Led Zeppelin-Museum und liebe die Musik dieser Band über alles.
Nun zum Celebration-Day-Konzert: das hat mich völlig aus den Socken gehauen. Sehnlichst darauf gewartet, habe ich keine Angst vor Altererscheinungen der Bandmitglieder gehabt. Bei dem Mighty Rearranger Konzert 2005 in Frankfurt war Plant stimmlich nach wie vor voll auf der Höhe. Im Vergleich zu "The Song remains the same" mit allen Höhen und Tiefen ist das Neue Album m.E. um Welten Besser.
Die Lieder: eine erstklassige Auswahl, welche die Qualität und Vielfalt von Led Zeppelin perfekt wiederspiegelt. Ich habe selbst Songs wie "The Battle of Evermore" oder "Achilles Last Stand" nicht vermisst.
John Paul Jones: perfekt wie immer, ein irrsinnig guter Bassplayer, der ständig präsent ist. Und, was es ganz selten gibt, auch ein exzellenter Keyborder.
Wer sich mal einen Weltklassetastenmann anhören möchte, sollte die kompletten LZ-Staffel durchhören. Ich kennen keinen abwechselungsreicheren.
Robert Plant: Stimme, Ausstrahlung, Moderation wie immer Weltklasse. Die mehrfach angemerkten fehlenden Höhen haben ich nicht vermisst, positiv fiel mir der Verzicht auf theatralische Posen vergangener Zeiten auf.
Jimmy Page: unfassbar. Wie der mit über 60 mit seinen langen,dünnen Fingern die Gitarre bearbeitet, mach einen fassungslos. Und bei dieser musikalischen Vielfalt kommen noch die komplette "Klampfen-Varianten" hinzu. Es gibt keinen besseren!
Jason Bonham: er hat sich im Lauf der Jahre zu einem der besten Schlagzeuger der heutigen Zeit entwickelt. Sein Drumstil kommt Papa John sehr nahe, ohne ihn zu kopieren. Beim Konzert spielte er wie ein Ur-Zeppelin: gnadenlos gut und mit eigenen Stil. Wer mehr von Ihm hören möchte, sollte sich alle Scheiben von Black Country Communion zulegen. M.E. das Beste, was Rockmusiki z.Zt. zu bieten hat.
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