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am 29. Oktober 2012
Hunderatgeber und Hundetrainer gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Nicht alle sind schlecht, aber man sollte die Augen offen halten sowie Herz und Verstand einschalten, um die Besten ihrer Art herauszufiltern.

Dirk Lenzen, selbst Hundetrainer, hat gerade seinen Hunderatgeber "Jeder Hund kann gehorchen lernen: Schluss mit der Leckerchen-Lüge und 22 weiteren Irrtümern der Hundeerziehung" im mvgverlag herausgebracht und natürlich musste ich als Hundebesitzerin unbedingt mal reinlesen.

Für mich persönlich ist die gewaltfreie Hundeerziehung das A und O sowie der Grundsatz der "leckerchenfreien Hundeerziehung" sehr wichtig. Von daher war ich sehr gespannt, welche weiteren Prinzipien Herr Lenzen als Hundetrainer hat und welche Irrtümer er in seinem Buch aufdeckt.

Folgende Themen aus dem Buch finde ich sehr erwähnenswert:
Thematik "Populäre Irrtümer" - Im Buch werden die Irrtümer anhand von Fallbeispielen und aus der Sicht des Hundes erklärt. Z.B. dass Herrchen und Frauchen sich rangniedriger als ihr Vierbeiner einstufen, wenn sie mit dem Futter vor der Nase ihres Hundes herumwedeln und es dann freiwillig abgeben. So etwas würde unter Hunden, im Rudel niemals geschehen. Diese Problematik der Rangordnung zieht sich dann wie ein roter Faden durch die Hund-Mensch-Beziehung. Bedenkt man also, dass die Leckerchen-Erziehung nur einen kurzfristigen und oberflächlichen Erfolg mit sich bringt; es die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeiner untergräbt und somit der Grundstein für weitere Probleme ist - so ist der Tipp "auf Leckerchen in der Hundeerziehung weitgehenst zu verzichten" und statt dessen den Hund durch streicheln und loben positiv zu bestärken, doch Gold wert.
Thematik "Vermenschlichung von Hunden" - Wer der Meinung ist, dies trifft nur zu, wenn man seinen Hund mit Accessoires behängt und dem Pudel die Nägel lackiert, der irrt. Der Autor geht auf den psychologischen Aspekt der "(un-)hündischen Vermenschlichung" ein. »Mein Hund ist eifersüchtig«-Projektion oder »Falscher Zickenalarm« sind Beispiele, die nachvollziehbar erklären, wie wir oftmals menschliche Eigenschaften auf unsere Vierbeiner projizieren oder deren Verhalten unter menschlichen Aspekten missverstehen.

Mein Fazit

Man wird nie einen Ratgeber finden, der einem hilft der "perfekte" Hundehalter zu sein. Aber es gibt Ratgeber, die einem das Wesen des Hundes näher bringen. Genau das ist Dirk Lenzen mit "Jeder Hund kann gehorchen lernen" gelungen und man kann den einen oder anderen Grundgedanken seiner Hundeerziehung ruhig beherzigen.
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am 10. Mai 2013
Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich diesem an sich interessanten Buch geben kann. Der Autor ist ein erfahrener Hundetrainer, der seine Kenntnisse und Erfahrungen hier weiter gibt. Dieses Buch liest sich leicht und angenehm. Und es sind sehr viele hilfreiche Infos und Tipps darin enthalten, so dass ich dieses Buch gerne jedem empfehlen würde. Allerdings vermittelt das Buch teilweise ein falsches Wissen. Und zieht darauf basierend falsche Rückschlüsse. Das ist fatal.

Das Problem ist, dass der Autor davon ausgeht, dass Hunde Opportunisten sind. Sie lieben uns nicht, sondern assoziieren mit uns positive Erfahrungen: Futter, Action, Streicheleinheiten, Sicherheit. Deshalb freuen sie sich uns zu sehen. Gefühle und Liebe deuten wir lediglich, vermenschlichend, da hinein, weil es doch so schön wäre, wenn unsere Hunde uns liebten. Sie vermissen uns als Person jedoch nicht sondern beklagen vielmehr die ungewohnte Situation, die ohne uns entsteht. Folgerichtig schwächt ein Training mittels Leckerlis unsere Führungsposition, da die gesamte Bindung sich nur durch das Verhalten zueinander definiert. Und ein Führer gibt in der Natur seine Leckerlis doch nicht ab. Klingt absolut schlüssig, nicht wahr? Damit würden aber tausende von Trainern und Haltern, die eine ausgezeichnete Beziehung zu ihren Hunden haben, ihre Führungsposition ständig untergraben.

Dirk Lenzen hat wahrscheinlich die wissenschaftlichen Werke und Erkenntnisse wie z.B. John Bradshaws Hundeverstand
(org: in defence of dogs) nicht gelesen. Das ist auch kein Buch für jeden, liest sich schwer, ist eben von einem Wissenschaftler (und nicht von einem Trainer wie Lenzen und ich es sind). Aber Bradshaw stellt klar, dass Hunde Gefühle wie Liebe höchstwahrscheinlich empfinden können und begründet das biologisch und physiologisch, auch durch hormonelle Indikation. Auch andere namhafte Trainer wie Udo Gansloßer, Perdita Lübbe-Scheuermann oder Thomas Baumann Bindung und Beziehung: Man liebt nur was man kennt oder Elisabeth Beck Wer denken will, muss fühlen: Mit Herz und Verstand zu einem besseren Umgang mit Hunden sehen einen Hund als emotionales Wesen an.

Gehen wir aber davon aus, dass Hunde uns lieben (ohne diese Liebe mit unserer Liebe gleichzusetzen, da wir zu viel komplexeren Gefühlen in der Lage sind), so sind nicht nur die gegenteiligen Aussagen Lenzens falsch. Vielmehr muss das Hauptthema seines Buches relativiert werden: Eine Erziehung durch Spiel, Lob, Gestik und Streicheleinheiten würde ich als sinnvolle und wichtige (aber ja doch) Alternative zu der leckerlifokussierten Hundearbeit sehen. So sieht es auch Baumann. Für die Beziehung Hund-Mensch ist sie jedoch unschädlich, wenn sie mit Bedacht geschieht d.h. wir nicht für unseren Hund zum Leckerli-Automaten werden.

Viele Hundehalter, die schon mit Leckerlis genug Probleme haben, Ihren Liebling das gewünschte Verhalten beizubringen, stellen solche (= Lenzens) Aussagen vor noch größere Hürden. Denn um ohne Leckerlis mit einem Hund zu arbeiten, und das wird in dem Buch gar nicht erst erwähnt, bedarf es bereits einer gesunden Beziehung und einer guten Verständigung zwischen Mensch und Hund (und nicht umgekehrt) sowie ein besonderes Maß an Einfühlungsvermögen und an Trainingserfahrung. Der normale Hundehalter steht da oft auf verlorenem Posten.
Geht man nach Lenzen vor, so taucht ein anderes Problem auf. Einen Hund durch Lob, Streicheleinheiten oder Spiel zu loben hat Folgen, auf die Lenzen nicht eingeht. Damit Lob und Streicheleinheiten wirklich motivierend wirken, dürften diese jenseits des Trainings nur selten dem Hund gegeben werden. Wer möchte das denn? Und belohnt man mit Spiel (Ball, Stöckchen, Seil), besteht die Gefahr einer Fixierung auf den Spielgegenstand. Zudem ist diese Vorgehensweise recht mühsam, weil das Training für das Spiel immer wieder unterbrochen wird. Leckerlis können dagegen sehr effektiv eingesetzt werden, um Befehle oder Tricks zu erlernen. Der umsichtige Trainer weiß sie beim Trainingsfortschritt entsprechend abzubauen und z.B. durch Lob oder gar Freude zu ersetzen.

Letztendlich basiert die Hund-Mensch-Beziehung nicht allein auf gemeinsamem Training sondern auf dem Gesamtverhalten des Halters zu seinem Hund UND der daraus bereits entstandenen Beziehung und Bindung inklusive Gefühle auf beiden Seiten. Daher ist für mich der richtige Grundumgang mit dem Hund die Basis für ein problemloses Zusammenleben und nicht einzelne Aktionen wie Bett ja oder nein oder Training mit Leckerlis ja oder nein. So beleuchtet dürfte verständlich werden, weshalb Lenzens Leckerli-Aussage nicht ohne weitere Erläuterung so stehen gelassen werden kann. Und auch nicht jedem empfohlen werden sollte. Hier wird der Autor seiner Verantwortung nicht gerecht, meine ich.

Trotz dieser Mängel kann es sinnvoll sein, das Buch zu lesen und - wie immer beim Thema Hund - das Beste mitzunehmen. Personen, die noch nach dem richtigen Umgang mit Ihrem Hund suchen möchte ich von diesem Buch aber abraten: Sie werden durch das Buch nur verunsichert und machen dann wahrscheinlich mehr falsch als richtig.

Wohl fühlen dürfen sich mit diesem Buch dagegen alle Anhänger der Dominanztheorie, die ihren Hund als instinktgetriebenes Tier ansehen ohne besondere emotionale Fähigkeiten.
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am 16. Oktober 2012
... zum Thema Hundeerziehung.

zunächst einmal "oute" ich mich als Halterin zweier "Lenzen-Köter". Wir gehen als Rudel ohne Leckerchen durch die Welt und kommen damit bestens klar. Kein Nachdenken, ob ich auch genug genug positive Verstärker in den Taschen habe. Ich habe davon reichlich dabei. Mit meiner Stimme, mit meinen Händen. Mehr braucht es nicht.
Meine Hunde folgen mir in nahezu jeder Situation. Unsere Bindung könnte auch mit Leckerchen nicht besser sein.

Was, Violina, spricht gegen Dominanztheorien? Immerhin funktioniert die Hundewelt so. Der, der die nötige Dominanz besitzt, führt, die anderen folgen. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Dominanz sicher nicht gleichbedeutend mit Unterdrückung ist. Der Begriff hat doch aus Sicht der Hunde eine etwas andere Bedeutung als unter uns Menschen.
Einer meiner Hunde ist ein reiner Omega. Ohne meine "Dominanz" (besser Führung) wäre er maßlos überfordert, da er von seiner natürlichen Veranlagung her gar nicht in der Lage ist, zu führen. Problematisches verhalten wäre vorprogrammiert.

Meine Hündin verteidigt ihre "Beute", auch wenn diese sich möglicherweise in meiner Tasche befindet. Mögliche Folge könnte sein, dass ein anderer Hund, der an ihre Beute will, Schaden nimmt. Das habe ich schon einmal erlebt und eine Wiederholung brauche ich wirklich nicht.

Ich habe das Buch gelesen (vielleicht im Gegensatz zu den beiden ersten Postern hier). Alles, was Herr Lenzen schreibt, ist für mich nachvollziehbar und schlüssig. Deshalb: 5 Sterne für das Buch.
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am 7. Januar 2013
Sehr sinnvolle Lektüre für Menschen die zu sehr vermenschlichen und Hundisch lernen wollen. Sehr gut und "praktisch" geschrieben. Gefällt mir sehr gut
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am 16. Februar 2015
Ich war platt. Ausgerechnet vom Filmtrainer kommt so ein "Mist". Ich habe mir dieses Buch nur gekauft, weil es vom Filmtrainer ist. Und dachte ich lerne noch was. Ich habe auch keine Blümchenhunde und wir arbeiten nicht mit Leckerchen.

Das Buch war meist langweilig, weil das kannte ih alles schon. "Alte Kamelle". Aber als das Kapitel mit dem Stachelhalsband kam, war für mich Schluss. Es gibt never ever einen Grund für ein Stachelhalsband, auch nicht unter fachmännischer Anleitung. Der Hund lernt dadurch nichts.

Schade, der Ansatz war erst gut, aber ich kann kein Buch gut heissen, wo mit Stachler oder Teletakt gearbeitet wird.
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am 7. Januar 2013
Den Titel und das Inhaltsverzeichnis fand ich ja anfangs ganz interessant, aber dann ....
Stachelhalsband? Leinenrucke? Rudelführung in der Form? Labrador und Goldies = Blümchenhundrassen?
Fast das ganze Buch baut auf Bestrafung und Massregelung auf. Ich kann aber nur dann etwas bestrafen, wenn es auch aus Sicht des Hundes verkehrt ist, und das ist mir als Mensch fast unmöglich. Was aus meiner Sicht verkehrt ist, aus Sicht des Hundes aber nicht, wie soll das ein Hund verstehen durch Strafe. Das geht nur durch vernünftiges Lernen meiner Regeln und diese Regeln wiederum müssen Sinn für den Hund machen. Aber bestimmt nicht so.
Und emotionslos? Na, ich weiss nicht. Hunde empfinden vielleicht anders als Menschen, aber sie haben eine Seele und Gefühle.
Und bis zu einem gewissen Punkt denken Hunde auch logisch. Anders als wir, aber sie tun es. Ich habe tagtäglich mit zig Rassen zu tun, selber habe ich mittlerweile nur noch 4 Hunde. Und jeder der Hunde hat Instinkte, aber genau so auch Gefühle und Stimmungsschwankungen.
Und Führung hat nichts mit Gewalt zu tun, sondern mit Souveränität, Sicherheit, Verstand, Authentizität, usw.. Und bestimmt nicht mit kommandieren, sondern delegieren. Und meine Gefühle zeige ich meinen Hunden, nur so bin ich auch glaubwürdig.

Klar hat der Autor mit Sicherheit auch in vielen Dingen recht. Keine Frage. Aber mir gefällt die Art und Weise der Umsetzung nicht. Man hat das Gefühl, es geht nur mit Leinenrucken.

Und Hunde, die Aggressionen zeigen, weil sie es so gelernt haben und zudem mir gegenüber noch eine körperliche Grenze überschreiten, natürlich werden die gemassregelt (erlebe es tagtäglich, die Bisse kann ich gar nicht mehr zählen). Ich lasse mich ja auch nicht auf der Strasse ohrfeigen und halte dann noch die andere Seite hin.
Aber ich denke, man muss genau abwägen, wann was Sinn macht.
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am 30. Oktober 2012
"Jeder Hund kann gehorchen lernen", so der unglaublich anspruchsvolle Titel des Buches von Dirk Lenzen (geb. 1962) und Co-Autor Sebastian Brück. Dabei will der "Problemhundetrainer" aus Düsseldorf auch noch auf die vielen scheinbar bewährten Hilfsmittel wie Leckerchen, Futterbeutel, Klicker, Halti etc. völlig verzichten. Abgesehen davon, dass es keine "Problemhunde" gibt, sondern nur problematische Hundebesitzer, räumt hier endlich einmal ein Hundeprofi mit dem Unfug und Schnickschnack in der falsch verstandenen Hundeerziehung auf!

Richtig ist, dass viele Hundebesitzer menschliches Fehlverhalten und menschliche Minderleistungen ungerechterweise auf ihre vierbeinigen Schützlinge übertragen. Für diese Vertreter der Species "Homo sapiens" wäre kein Hund der beste Hund! Wenn es aber doch unbedingt ein Hund sein soll, an dem man sich als "Krone der Schöpfung erzieherisch versuchen will, dann sollte das lesenswerte Buch des Hundeausbilders und Filmtiertrainers Dirk Lenzen Pflichtlektüre sein. Aber welcher Hundehalter hat je ein Buch über unsere treuen Mitgeschöpfe in der Hand gehabt und schließlich gelesen? Die wenigsten! Die meisten Hundebesitzer geben ohnehin vor, schon alles über Hundeerziehung zu wissen, was sie - ähnlich wie bei ihren missratenen Kindern - absolut beratungsresistent macht.

Das Geben von Leckerchen ist in der Hundeausbildung sicherlich der größte Fehler, denn er ist gegen die Natur. Hunde - wie ihre Urahnen, die Wölfe, - kennen als rudellebende Beutegreifer kein Belohnungssystem untereinander. Wenn es doch einmal zu einer Futtergabe untereinander kommt (wie bei einem Wolf in der Wildnis Alaskas beobachtet, der ein Weibchen decken wollte), so ist dies stets das Verhalten des rangniedrigeren Partners - und diese Rolle sollte ein Hundetrainer niemals einnehmen. So wie der im Saarland mit mehreren Wolfsrudeln lebende "Wolfsmensch" Werner Freund zu seinen Wölfen, so muss der Hundeerzieher eine gesunde Arroganz im Sinne einer Überlegenheit gegenüber seinen vierbeinigen "Schülern" an den Tag legen. Dass der Mensch die Alpha-Rolle nur usurpiert, braucht der Hund ja nicht zu erfahren!

Wie man mit Hunden umgehen sollte, erklären uns also am besten die Hunde selbst (oder noch eher die Wölfe). Richten die Leckerchen beim Pferd, das kein Beutegreifer wie der Hund ist, schwere, oft irreparable Schäden an, so führen diese falschen "Belohnungen" in der Hundeerziehung meistens dazu, dass der Mensch angesichts seiner Misserfolge schließlich zu Gewaltmaßnahmen gegenüber dem vermeintlichen vierbeinigen Freund greift.

Aus dieser ahnungslosen Hilflosigkeit und hundepsychologischen Verblendung kann den Hundehalter die aufmerksame Lektüre des Buches von Dirk Lenzen und Sebastian Brück führen. "Konsequenz" heißt das entscheidende Stichwort, Konsequenz vor allem gegenüber der eigenen Person und gegenüber lieb gewonnenen Fehleinstellungen und Fehleinschätzungen gegenüber dem Partner Hund.

Dr. Bernd A. Weil
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am 23. November 2012
Erfolgreiche Trainererfahrung in einem spannenden Buch zusammengefasst. Alle Themenbereiche werden ausführlich besprochen, es gibt Tipps und Anregungen für alle Fälle. Das Buch sollte jeder Hundebesitzer lesen!
Wir haben selber das grosse Glück gehabt durch Empfehlungen auf den Hundetrainer Herrn Lenzen zu treffen. Da wir vorher leider einiges an mittelmässigen bis schlechten Erfahrungen machen mussten können wir über sein Training nur schwärmen. Es bleibt kein einziges Problem unbeantwortet und bei Anwendung und konsequenter Durchführung seiner Trainingstipps fühlt man sich sicher und glücklich als Hundebesitzer!
EIN RIESENGROSSES DANKE SCHÖN HERR LENZEN, DASS ES SIE GIBT!
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am 3. Juli 2015
Ich bin oder war Anfänger mit meinem Hund. Einem eher schwierigem Exemplar. Und ich rate: “Hände weg von dem Buch!“ Es gibt bessere und vor allem hilfreichere!!!
Da ist jedes einfache Hundebuch von z.B. Gräfe und Unzer hilfreicher, sachlicher und richtiger!
Und für mich war es schade ums Geld! Letztendlich bedauere ich es sehr, dass mich der Titel und kurze Leseproben so getäuscht haben.

Mein Hund war und ist kein Blümchenhund, zwar auch nicht der extreme Problemhund, aber durchaus eine große Herausforderung.
Hätte ich dieses Buch als Ersthundebesitzer ganz am Anfang mit meinem Hund in die Hände bekommen, ich hätte jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit einen bissigen. Und wir hätten alles andere als eine sehr gute Beziehung miteinander. Mein Hund ist jetzt 8.
Und wir haben uns selber zusammengerauft mit einer Mischung aus Marke Eigenbau und sehr seltenen hilfreichen Ideen von Experten.

Was soll dieses Buch?! Zwischen Vermenschlichung von Tieren und sie so wie in dem Buch als durchgehender Roter Faden zu lesen zu totalen verstand- und emotionslosen Kreaturen abzustempeln gibt es irgendwo auch noch das gesunde Mittelmass.
Welch überheblicher Mensch hat dieses Buch geschrieben?!
Tiere haben Gefühle und Verstand!!! Natürlich nicht ganz 1 : 1 wie beim Menschen.
Und im Umgang unter Lebewesen braucht es klare Regeln und Erziehung. Das ist doch klar. Und das ganze geht auch nicht immer nur mit Lob und Tüdelü.
Was will uns der Autor eigentlich vermitteln oder lernen?

Ich hoffe seine beachtlich alt gewordenen Hunde waren bei ihm glücklich. Und das unterstelle ich unbekannterweise.
Das Buch öffnet jedem Tor und Tür, der die Abkürzung in der Erziehung und in seinem Leben mit dem Hund sucht: behandle deinen Hund mit Drill, Zucht und Ordnung!!!
Und auch jedem, der wieder einmal einen Beweis sucht, dass Hunde gemeingefährliche, herrschsüchtigen und lediglich selbstsüchtig trieb/instinktgesteuerte Kreaturen sind.

Ich sehe auch einen Hund als Hund, aber was sieht der Autor, wenn er von einem Hund spricht.
Wie gesagt, meinem durchaus schwierigem Hund hätte das Buch als Erziehungsanleitung nichts gebracht. Ausser ich hätte einen bissigen total unglücklichen Hund zum Ziel gehabt.
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am 27. November 2012
Man merkt, dass der Autor durchaus Erfahrung im Umgang von Hunden hat, allerdings empfehle ich dieses Buch niemanden der keine Vorkenntnisse im Bereich der Hundepsychologie hat!

Viele Dinge sind sehr "hart" geschrieben und könnten falsch verstanden werden. (!Ich hätte Sie ohne weitere Vorkenntnisse falsch verstanden bzw. nicht korrekt umgesetzt!). Die kleinen aber feinen Unterschiede bei der Ausführung von Tipps werden nicht beschrieben und eine Persönlichkeit wird den Hunden aberkannt. Jemand ohne Vorkenntnisse wird wahrscheinlich viele Tipps falsch umsetzen und so eventuell ein ungewolltes Ergebniss erhalten.

Als dann ein Satz nach dem Motto: "Hunde haben keine Gefühle sonder handeln nur instiktorientiert,..." gelesen habe ist das Buch sofort ins Regal, in die zweite Reihe gewandert. Verschenken kann ich das Buch nicht, zumindest nicht guten Gewissens.

Nachdem ich diesen Satz gelesen hatte war mir zumindest klar warum dieses Buch so "hart" geschrieben ist und genau darin liegt die Gefahr für Hundehalter. Wer das Buch liest wird die Tipps vll. nicht im Sinne des Autors umsetzen und Hundehalter die einen sensibelen Hund haben und sein Verhalten nicht deuten können werden mit den beschriebenen Tipps, falsch umgesetzt, mehr Probleme oder einen unglücklichen Hund bekommen (Kann, muss aber nicht!)

Jeder Hund ist anders und es scheint mir als wenn dieses Buch nur für Halter von starken "Kopfhunden" geschrieben ist aber anderen Hundetypen nicht gerecht wird.

Meiner Meinung nach ist das Buch inhaltlich gut und verfolgt die richtigen Ansätze aber es ist nicht für den Laien geeignet, der etwas über den Umgang mit seinem Hund lernen möchte. Ich empfehle Bücher von Bloch/Radiger die sich mit dem Verhalten von Wölfen beschäftigen und Sozialstrukturen übertragen.

Wie kommunizieren Wölfe/Hunde überhaupt?
Was zeichnet einen Rudelführer aus?
Warum werden alle seine Entscheidungen innerhalb des Rudels respektiert und befolgt, meine nicht?

Wer sich diese Fragen beantworten und auf sich anwenden kann wird auch ohne Übungen verstehen, wie sein Hund zu bändigen ist. Ich habe mich oft gefragt: "Warum macht man diese Übung genau so? Was soll das? Warum funktioniert diese Übung nicht? oder "Warum macht Cesar Millan das so?". Diese Fragen können leider auch die meisten Hundetrainer nicht beantworten. Wer sich einmal mit dem Sozialgefüge von Hunden beschäftigt hat, wird merken, dass auf einmal viele Übungen einen Sinn ergeben und kann selbst entscheiden ob der empfohlene Tipp Sinn macht oder die Übung angemessen/sinnvoll umgesetzt wird.
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