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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Un-)hündische Vermenschlichung uvm. erkennen lernen
Hunderatgeber und Hundetrainer gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Nicht alle sind schlecht, aber man sollte die Augen offen halten sowie Herz und Verstand einschalten, um die Besten ihrer Art herauszufiltern.

Dirk Lenzen, selbst Hundetrainer, hat gerade seinen Hunderatgeber "Jeder Hund kann gehorchen lernen: Schluss mit der Leckerchen-Lüge und 22...
Vor 22 Monaten von Nicole Schauerte veröffentlicht

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mit Vorsicht zu genießen
Man merkt, dass der Autor durchaus Erfahrung im Umgang von Hunden hat, allerdings empfehle ich dieses Buch niemanden der keine Vorkenntnisse im Bereich der Hundepsychologie hat!

Viele Dinge sind sehr "hart" geschrieben und könnten falsch verstanden werden. (!Ich hätte Sie ohne weitere Vorkenntnisse falsch verstanden bzw. nicht korrekt umgesetzt!). Die...
Vor 21 Monaten von Somse veröffentlicht


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Un-)hündische Vermenschlichung uvm. erkennen lernen, 29. Oktober 2012
Hunderatgeber und Hundetrainer gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Nicht alle sind schlecht, aber man sollte die Augen offen halten sowie Herz und Verstand einschalten, um die Besten ihrer Art herauszufiltern.

Dirk Lenzen, selbst Hundetrainer, hat gerade seinen Hunderatgeber "Jeder Hund kann gehorchen lernen: Schluss mit der Leckerchen-Lüge und 22 weiteren Irrtümern der Hundeerziehung" im mvgverlag herausgebracht und natürlich musste ich als Hundebesitzerin unbedingt mal reinlesen.

Für mich persönlich ist die gewaltfreie Hundeerziehung das A und O sowie der Grundsatz der "leckerchenfreien Hundeerziehung" sehr wichtig. Von daher war ich sehr gespannt, welche weiteren Prinzipien Herr Lenzen als Hundetrainer hat und welche Irrtümer er in seinem Buch aufdeckt.

Folgende Themen aus dem Buch finde ich sehr erwähnenswert:
Thematik "Populäre Irrtümer" - Im Buch werden die Irrtümer anhand von Fallbeispielen und aus der Sicht des Hundes erklärt. Z.B. dass Herrchen und Frauchen sich rangniedriger als ihr Vierbeiner einstufen, wenn sie mit dem Futter vor der Nase ihres Hundes herumwedeln und es dann freiwillig abgeben. So etwas würde unter Hunden, im Rudel niemals geschehen. Diese Problematik der Rangordnung zieht sich dann wie ein roter Faden durch die Hund-Mensch-Beziehung. Bedenkt man also, dass die Leckerchen-Erziehung nur einen kurzfristigen und oberflächlichen Erfolg mit sich bringt; es die Bindung zwischen Zwei- und Vierbeiner untergräbt und somit der Grundstein für weitere Probleme ist - so ist der Tipp "auf Leckerchen in der Hundeerziehung weitgehenst zu verzichten" und statt dessen den Hund durch streicheln und loben positiv zu bestärken, doch Gold wert.
Thematik "Vermenschlichung von Hunden" - Wer der Meinung ist, dies trifft nur zu, wenn man seinen Hund mit Accessoires behängt und dem Pudel die Nägel lackiert, der irrt. Der Autor geht auf den psychologischen Aspekt der "(un-)hündischen Vermenschlichung" ein. »Mein Hund ist eifersüchtig«-Projektion oder »Falscher Zickenalarm« sind Beispiele, die nachvollziehbar erklären, wie wir oftmals menschliche Eigenschaften auf unsere Vierbeiner projizieren oder deren Verhalten unter menschlichen Aspekten missverstehen.

Mein Fazit

Man wird nie einen Ratgeber finden, der einem hilft der "perfekte" Hundehalter zu sein. Aber es gibt Ratgeber, die einem das Wesen des Hundes näher bringen. Genau das ist Dirk Lenzen mit "Jeder Hund kann gehorchen lernen" gelungen und man kann den einen oder anderen Grundgedanken seiner Hundeerziehung ruhig beherzigen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal ein taugliches Buch ..., 16. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... zum Thema Hundeerziehung.

zunächst einmal "oute" ich mich als Halterin zweier "Lenzen-Köter". Wir gehen als Rudel ohne Leckerchen durch die Welt und kommen damit bestens klar. Kein Nachdenken, ob ich auch genug genug positive Verstärker in den Taschen habe. Ich habe davon reichlich dabei. Mit meiner Stimme, mit meinen Händen. Mehr braucht es nicht.
Meine Hunde folgen mir in nahezu jeder Situation. Unsere Bindung könnte auch mit Leckerchen nicht besser sein.

Was, Violina, spricht gegen Dominanztheorien? Immerhin funktioniert die Hundewelt so. Der, der die nötige Dominanz besitzt, führt, die anderen folgen. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Dominanz sicher nicht gleichbedeutend mit Unterdrückung ist. Der Begriff hat doch aus Sicht der Hunde eine etwas andere Bedeutung als unter uns Menschen.
Einer meiner Hunde ist ein reiner Omega. Ohne meine "Dominanz" (besser Führung) wäre er maßlos überfordert, da er von seiner natürlichen Veranlagung her gar nicht in der Lage ist, zu führen. Problematisches verhalten wäre vorprogrammiert.

Meine Hündin verteidigt ihre "Beute", auch wenn diese sich möglicherweise in meiner Tasche befindet. Mögliche Folge könnte sein, dass ein anderer Hund, der an ihre Beute will, Schaden nimmt. Das habe ich schon einmal erlebt und eine Wiederholung brauche ich wirklich nicht.

Ich habe das Buch gelesen (vielleicht im Gegensatz zu den beiden ersten Postern hier). Alles, was Herr Lenzen schreibt, ist für mich nachvollziehbar und schlüssig. Deshalb: 5 Sterne für das Buch.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mit Vorsicht zu genießen, 27. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Man merkt, dass der Autor durchaus Erfahrung im Umgang von Hunden hat, allerdings empfehle ich dieses Buch niemanden der keine Vorkenntnisse im Bereich der Hundepsychologie hat!

Viele Dinge sind sehr "hart" geschrieben und könnten falsch verstanden werden. (!Ich hätte Sie ohne weitere Vorkenntnisse falsch verstanden bzw. nicht korrekt umgesetzt!). Die kleinen aber feinen Unterschiede bei der Ausführung von Tipps werden nicht beschrieben und eine Persönlichkeit wird den Hunden aberkannt. Jemand ohne Vorkenntnisse wird wahrscheinlich viele Tipps falsch umsetzen und so eventuell ein ungewolltes Ergebniss erhalten.

Als dann ein Satz nach dem Motto: "Hunde haben keine Gefühle sonder handeln nur instiktorientiert,..." gelesen habe ist das Buch sofort ins Regal, in die zweite Reihe gewandert. Verschenken kann ich das Buch nicht, zumindest nicht guten Gewissens.

Nachdem ich diesen Satz gelesen hatte war mir zumindest klar warum dieses Buch so "hart" geschrieben ist und genau darin liegt die Gefahr für Hundehalter. Wer das Buch liest wird die Tipps vll. nicht im Sinne des Autors umsetzen und Hundehalter die einen sensibelen Hund haben und sein Verhalten nicht deuten können werden mit den beschriebenen Tipps, falsch umgesetzt, mehr Probleme oder einen unglücklichen Hund bekommen (Kann, muss aber nicht!)

Jeder Hund ist anders und es scheint mir als wenn dieses Buch nur für Halter von starken "Kopfhunden" geschrieben ist aber anderen Hundetypen nicht gerecht wird.

Meiner Meinung nach ist das Buch inhaltlich gut und verfolgt die richtigen Ansätze aber es ist nicht für den Laien geeignet, der etwas über den Umgang mit seinem Hund lernen möchte. Ich empfehle Bücher von Bloch/Radiger die sich mit dem Verhalten von Wölfen beschäftigen und Sozialstrukturen übertragen.

Wie kommunizieren Wölfe/Hunde überhaupt?
Was zeichnet einen Rudelführer aus?
Warum werden alle seine Entscheidungen innerhalb des Rudels respektiert und befolgt, meine nicht?

Wer sich diese Fragen beantworten und auf sich anwenden kann wird auch ohne Übungen verstehen, wie sein Hund zu bändigen ist. Ich habe mich oft gefragt: "Warum macht man diese Übung genau so? Was soll das? Warum funktioniert diese Übung nicht? oder "Warum macht Cesar Millan das so?". Diese Fragen können leider auch die meisten Hundetrainer nicht beantworten. Wer sich einmal mit dem Sozialgefüge von Hunden beschäftigt hat, wird merken, dass auf einmal viele Übungen einen Sinn ergeben und kann selbst entscheiden ob der empfohlene Tipp Sinn macht oder die Übung angemessen/sinnvoll umgesetzt wird.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hilfreiches Buch mit teilweise zweifelhaftem Inhalt, 10. Mai 2013
Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich diesem an sich interessanten Buch geben kann. Der Autor ist ein erfahrener Hundetrainer, der seine Kenntnisse und Erfahrungen hier weiter gibt. Dieses Buch liest sich leicht und angenehm. Und es sind sehr viele hilfreiche Infos und Tipps darin enthalten, so dass ich dieses Buch gerne jedem empfehlen würde. Allerdings vermittelt das Buch teilweise ein falsches Wissen. Und zieht darauf basierend falsche Rückschlüsse. Das ist fatal.

Das Problem ist, dass der Autor davon ausgeht, dass Hunde Opportunisten sind. Sie lieben uns nicht, sondern assoziieren mit uns positive Erfahrungen: Futter, Action, Streicheleinheiten, Sicherheit. Deshalb freuen sie sich uns zu sehen. Gefühle und Liebe deuten wir lediglich, vermenschlichend, da hinein, weil es doch so schön wäre, wenn unsere Hunde uns liebten. Sie vermissen uns als Person jedoch nicht sondern beklagen vielmehr die ungewohnte Situation, die ohne uns entsteht. Folgerichtig schwächt ein Training mittels Leckerlis unsere Führungsposition, da die gesamte Bindung sich nur durch das Verhalten zueinander definiert. Und ein Führer gibt in der Natur seine Leckerlis doch nicht ab. Klingt absolut schlüssig, nicht wahr? Damit würden aber tausende von Trainern und Haltern, die eine ausgezeichnete Beziehung zu ihren Hunden haben, ihre Führungsposition ständig untergraben.

Dirk Lenzen hat wahrscheinlich die wissenschaftlichen Werke und Erkenntnisse wie z.B. John Bradshaws Hundeverstand
(org: in defence of dogs) nicht gelesen. Das ist auch kein Buch für jeden, liest sich schwer, ist eben von einem Wissenschaftler (und nicht von einem Trainer wie Lenzen und ich es sind). Aber Bradshaw stellt klar, dass Hunde Gefühle wie Liebe höchstwahrscheinlich empfinden können und begründet das biologisch und physiologisch, auch durch hormonelle Indikation. Auch andere namhafte Trainer wie Udo Gansloßer, Perdita Lübbe-Scheuermann oder Thomas Baumann Bindung und Beziehung: Man liebt nur was man kennt oder Elisabeth Beck Wer denken will, muss fühlen: Mit Herz und Verstand zu einem besseren Umgang mit Hunden sehen einen Hund als emotionales Wesen an.

Gehen wir aber davon aus, dass Hunde uns lieben (ohne diese Liebe mit unserer Liebe gleichzusetzen, da wir zu viel komplexeren Gefühlen in der Lage sind), so sind nicht nur die gegenteiligen Aussagen Lenzens falsch. Vielmehr muss das Hauptthema seines Buches relativiert werden: Eine Erziehung durch Spiel, Lob, Gestik und Streicheleinheiten würde ich als sinnvolle und wichtige (aber ja doch) Alternative zu der leckerlifokussierten Hundearbeit sehen. So sieht es auch Baumann. Für die Beziehung Hund-Mensch ist sie jedoch unschädlich, wenn sie mit Bedacht geschieht d.h. wir nicht für unseren Hund zum Leckerli-Automaten werden.

Viele Hundehalter, die schon mit Leckerlis genug Probleme haben, Ihren Liebling das gewünschte Verhalten beizubringen, stellen solche (= Lenzens) Aussagen vor noch größere Hürden. Denn um ohne Leckerlis mit einem Hund zu arbeiten, und das wird in dem Buch gar nicht erst erwähnt, bedarf es bereits einer gesunden Beziehung und einer guten Verständigung zwischen Mensch und Hund (und nicht umgekehrt) sowie ein besonderes Maß an Einfühlungsvermögen und an Trainingserfahrung. Der normale Hundehalter steht da oft auf verlorenem Posten.
Geht man nach Lenzen vor, so taucht ein anderes Problem auf. Einen Hund durch Lob, Streicheleinheiten oder Spiel zu loben hat Folgen, auf die Lenzen nicht eingeht. Damit Lob und Streicheleinheiten wirklich motivierend wirken, dürften diese jenseits des Trainings nur selten dem Hund gegeben werden. Wer möchte das denn? Und belohnt man mit Spiel (Ball, Stöckchen, Seil), besteht die Gefahr einer Fixierung auf den Spielgegenstand. Zudem ist diese Vorgehensweise recht mühsam, weil das Training für das Spiel immer wieder unterbrochen wird. Leckerlis können dagegen sehr effektiv eingesetzt werden, um Befehle oder Tricks zu erlernen. Der umsichtige Trainer weiß sie beim Trainingsfortschritt entsprechend abzubauen und z.B. durch Lob oder gar Freude zu ersetzen.

Letztendlich basiert die Hund-Mensch-Beziehung nicht allein auf gemeinsamem Training sondern auf dem Gesamtverhalten des Halters zu seinem Hund UND der daraus bereits entstandenen Beziehung und Bindung inklusive Gefühle auf beiden Seiten. Daher ist für mich der richtige Grundumgang mit dem Hund die Basis für ein problemloses Zusammenleben und nicht einzelne Aktionen wie Bett ja oder nein oder Training mit Leckerlis ja oder nein. So beleuchtet dürfte verständlich werden, weshalb Lenzens Leckerli-Aussage nicht ohne weitere Erläuterung so stehen gelassen werden kann. Und auch nicht jedem empfohlen werden sollte. Hier wird der Autor seiner Verantwortung nicht gerecht, meine ich.

Trotz dieser Mängel kann es sinnvoll sein, das Buch zu lesen und - wie immer beim Thema Hund - das Beste mitzunehmen. Personen, die noch nach dem richtigen Umgang mit Ihrem Hund suchen möchte ich von diesem Buch aber abraten: Sie werden durch das Buch nur verunsichert und machen dann wahrscheinlich mehr falsch als richtig.

Wohl fühlen dürfen sich mit diesem Buch dagegen alle Anhänger der Dominanztheorie, die ihren Hund als instinktgetriebenes Tier ansehen ohne besondere emotionale Fähigkeiten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 11. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wertvolle Tips, gute Fallbeispiele.

Ich finde es aber ziehmlich nerfig, eine DIN A4 Seite Bewertung schreiben zu müssen! Ich finde zwei bis drei Wörter ausreichend, wer einen Roman schreiben möchte, kann das doch tun.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts für "Hundchen-Leute", 7. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr sinnvolle Lektüre für Menschen die zu sehr vermenschlichen und Hundisch lernen wollen. Sehr gut und "praktisch" geschrieben. Gefällt mir sehr gut
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hunde sind Hunde und als solche zu behandeln, 14. Oktober 2012
Herr Albers, sorry, dass Ihnen schlecht wurde... Haben Sie das Buch gelesen? Positive Energie hat Herr Lenzen genug, positive Verstärkung benutzt er in jedem Training. Es wird niemand gezwungen, alles gut zu heissen, was er sagt oder wie er trainiert, doch hat es einfach Hand und Fuß. (Er brauch keine wissentschaftlichen Theorien, um mit (m)einem Hund umzugehen. Er gibt Erklärungsansätze, wie diese 'ticken', wie der Mensch 'tickt' und wie dieses Mensch/Hund Tick-Tack möglichst gut in Einklang gebracht werden kann. Ich beobachte nicht hündisch ergeben seit Monaten das Training dieses Mannes mit meinem Hund und gleichzeitig mit inzwischen ca 30 anderen Hunden aller Rassen. Was ich sehe, spüre und mit in den Alltag nehme, überzeugt mich (und meinen Hund) sehr wohl.

Die Welt des Hundes ist eine einfache, - stimmen wir in soweit überein? Dirk Lenzen erklärt auf dieser Basis, wie das Zusammenspiel zwischen Mensch und Hund gut funktionieren kann und vor allem, wo es auf beiden Seiten Grenzen gibt. Respektieren wir die des Hundes, also behandeln wir ihn so, wie es seine vierbeinigen Artgenossen tun (und nichts anderes ist der so simpel wie einfache Ansatz Lenzens), so kann ein gesundes Miteinander funktionieren.

Mein Hund hat das Buch nie gelesen, er kennt nur den Trainer Dirk Lenzen. Bei der Arbeit. Aus einer tobenden Hundegruppe habe ich es bisher nicht geschafft, meinen Hund zu mir zu rufen. Lenzen hat noch nicht einmal gerufen, - er hat sich hingekniet, Aufmerksamkeit erregt und - der Hund war bei ihm... Gibt es mehr zu sagen?!

Das Buch ist großartig. Genau wie sein Autor.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht kaufen, 27. November 2013
Ich habe das Buch zum Glück nicht gekauft, sondern nur ausgeliehen. Bis zur Beführwortung des Stachelhalsbandes in einigen Situationen habe ich es gelesen, danach nur noch überflogen. Es soll mit Leinenrucks gearbeitet werden, die Schleppleine soll am Halsband befestigt werden (damit sich der Hund das Genick brechen kann wenn er ordentlich rein rennt...), das Geschirr ist kontraproduktiv da der Hund dadurch nur noch mehr zieht und der "Kamm" sich nicht richtig aufstellen kann und dadurch der Hund von anderen Hunden missverstanden werden kann. Vom Halti hält er zum Glück wenig, aber auch nur weil durch das tragen vom Halti die Körpersprache des Hundes verfälscht wird. Was ist das bitte für ein Buch? Erziehung geht auch sanfter, Hunde haben durchaus Gefühle und auch ein Futterbeutel kann Spass machen wenn ich einen apportierfreudigen Hund habe.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwaches Buch, sehr enttäuschend, 23. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor hat gedanklich mit Sicherheit valide Ansätze, daher war ich auf's Buch gespannt. Allerdings ist dieses sehr enttäuschend, da man permanent das Gefühl hat man ist auf einer Selbst-marketing Veranstaltung des Autors. Schade, dass er die wenigen guten inhaltlichen Themen nicht besser ausgebaut hat, so dass diese dem Leser nachvollziehbar werden u auch ins Leben übernommen werden können. Die Message an den Leser ist 'du machst alles falsch', aber wie's richtig geht wird im Detail nicht erklärt, da bleibt das Buch (gelinde gesagt) extrem oberflächlich. Der Leser sollte sich allerdings vor dem Lesen etwas auskennen, damit er das wenige gute rausfiltern kann - Bewertung daher sehr negativ - da wäre echt was besseres möglich gewesen. Enttäuschend!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgeschrieben von Cesar Millan, der Rest absoluter Blödsinn!!!!, 18. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist wirklich eine Frechheit! Der eine (gute, richtige) Teil ist von Cesar Millan abgeschrieben, der andere Teil ist absoluter Blödsinn. Wie der Autor ja selbst immer und immer wieder betont kann sich jeder Ahnungslose "Hundetrainer" nennen - das glaubt man nach der Lektüre seines Buches sofort!
Herr Lenzen kennt nicht einmal den Unterschied zwischen Kastration und Sterilisation und erlaubt sich dann trotzdem zu dem Thema Stellung zu beziehen. Kein einziges Tier auf der Welt wird jemals sterilisiert, das geht ja auch völlig an der Idee vorbei!!! Was auch ein Wahnsinn ist, ist dass Herr Lenzen offenbar denkt, dass ein kastrierter Rüde den Hormonstatus einer Hündin erlangt???? Kein einziger anderer Hund wird einen Kastraten für einen Hund des anderen Geschlechts halten. Auch erfindet Herr Lenzen Märchen zum Thema Kastration indem er meint ein Rüde würde nach der Kastration aggressiver???? Das wäre ja ein medizinisches Wunder - da sollte der selbsternannte Hundetrainer eine Studie machen und diese dann publizieren :-). Echt unfassbar wie man solch gefährliche Lügen verbreiten kann! Ein kastriertes männliches Individuum ist IMMER ruhiger und weniger aggressiv, da ja das Testosteron für Geschlechtstrieb, Dominanz und in weiterer Folge Aggression verantwortlich ist. Am besten ist natürlich die Kastration vor der Adoleszenz, weil der Rüde dann von vornherein leichter zu führen ist und dominantes Verhalten nicht auftritt. Zu dem Thema schreibt Herr Lenzen, dass dies unnatürlich und blablabla sein. An anderen Stellen des Buches betont er hingegen, dass man ja einen Hund nie Hund sein lassen kann und seinen Willen etc., weil er dann ja im menschlichen familiären Verband nicht leben könnte. Da gebe ich Herrn Lenzen recht (hat er ja auch von Cesar Millan abgeschrieben) und das ist auch der Grund warum ALLE Hunde vor der Geschlechtsreife kastriert gehören - für den Hund selbst, seine menschliche Familie und die Gesellschaft im Allgemeinen. Wenn es eine allgemeine Kastrationspflicht (ausser für angemeldete Züchter natürlich) gäbe, würde es deutlich weniger zu Beissereien zwischen Hunden und auch nahezu zu keinen Bissen gegen Menschen mehr kommen. Auch wären unsere Tierheime nicht überfüllt mit unbeherrschbaren Alpharüden einschlägiger Rassen und ungewollten Hunden im allgemeinen. Ich bin fassungslos wie man als Hundefreund anderer Ansicht sein kann und für die "Eier" (Zitat) der Rüden so kämpfen kann. Herr Lenzen hat seine Mischlingshündin selbst nicht kastriert und hat sogar 2x Junge von ihr bekommen ... na das nenne ich eine super Vorbildrolle für alle Hundehalter! Ein Junges war dann von Geburt an auf einem Auge blind - kein Wunder bei unkontrolliertes Vermehrung von Hunden, die nicht zur Zucht zugelassen sind ....
Weiters wertet der Autor in seinem Buch Golden Retriever und Labrador Retriever ununterbrochen ab. Er nennt sie Blümchenhunde und schreibt, dass diese keine Jagdhunde sind?!?!?! Ich selbst führe einen Australian Cattle Dog und einen Magyar Vizsla (die würde Herr Lenzen wahrscheinlich als ordentliche Hunde bezeichnen), aber ich finde es nicht in Ordnung andere Rassen so herunter zu machen!!! Retriever sind hervorragende Jagdhunde und ihre Leichtführigkeit ist ja nicht unbedingt ein Nachteil - wirklich eine Schande von einem Hundetrainer solch rassistische Äusserungen zu schreiben!
Auch ich bin ein "braver" Hundeführer und verwende mit grossem Erfolg weder Leckerlies noch Spielzeug zur Belohnung. Teile da Millans Meinung, dass bei der Sozialisierung von Hunden beides keinen Platz hat! Meine Hunde werden nur durch ruhige Worte, Blicke und einem gelegentlichen Streicheln belohnt. Sie werden - teilweise auch hart - korrigiert und ich arbeite mit dem Leinenruck. Hunde untereinander sind ja auch nicht gerade zimperlich. ABER diese abartige Schimpferei auf alle die Leckerchen verwenden ist absolut unangebracht!!! Natürlich ist es schwachsinnig (habe ich schon gesehen) einen Hund mit Leckerlies zu füttern nachdem er ein Häufchen gemacht hat oder Hunde an anderen Hunden vorbeizufüttern, damit sie diese nicht anknurren. Ich selbst mag es zwar auch dort nicht, aber ich denke nicht, dass es jetzt schädlich ist, wenn man Leckerchen verwendet.
Das Argument, dass der Alphawolf sein Futter ja auch nicht hergibt ist - wie alles andere was Herr Lenzen nicht von Cesar Millan abgeschrieben hat - Unsinn. Wir füttern ja unsere Hunde auch jeden Tag ohne unsere Glaubwürdigkeit als Rudelführer zu verlieren. Oder soll ich das Futter in Zukunft heimlich herbeizaubern, damit mein Hund denkt er hätte es selbst erlegt???? So ein Schwachsinn!!!!
Ein weiterer Punkt, der zum Haareraufen ist: Herr Lenzen macht sich über Hundebesitzer lustig, die keine typischen Hundekommandos wie "Hier", "Pfui", "Aus", "Nein" etc. verwenden oder sich entscheiden ihren Hund in einer Fremdsprache zu "erziehen". Andererseits ist er ein Gegner des Klickerns (wie ich auch), da er meint, dass es unpersönlich ist und die Hunde nicht wissen wer gemeint ist, wenn mehrere Hundebesitzer klickern oder man mehrere Hunde besitzt. In dem Punkt stimme ich komplett überein und genau deshalb ist es sehr sinnvoll seinem Hund nicht die gängigen Hundekommandos beizubringen sondern sich von der Masse zu unterscheiden. Meine beiden Hunde haben beide verschiedene "Befehle" und diese unterscheiden sich auch deutlich von den gängigen Kommandos auf der Hundewiese. Zusätzlich spreche ich jeden Hund immer mit seinem Namen an bevor sein Kommando erfolgt - somit maximiere ich die Chancen, dass der Hund weiss WER und WAS gemeint ist. Ausserdem sind meine Hunde nicht von Fremden kontrollierbar. Wenn sich jemand anderes um meine Hunde kümmert muss dieser die paar Worte "lernen", was für jeden Menschen wohl kein Problem sein dürfte. Ich persönlich verwende keine Fremdsprache, finde dies aber durchaus sinnvoll und keinesfalls schlecht. Für den Hund ist es sowieso egal ob man "Aus", "Pfui", "No" oder "Eiskasten" sagt ...
Meine Empfehlung: DIESES BUCH NICHT KAUFEN. KAUFEN SIE CESAR MILLAN-BÜCHER bzgl. Sozialisierung und ERIC H. W. ALDINGTONS "Mach mehr aus Deinem Hund" bzgl. Erziehung!!! Das sind gute, fundierte Bücher, die einem helfen einen richtig sozialisierten, wohlerzogenen Hund an seiner Seite zu haben!
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