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80 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Style over Substance
Ihr müsst Euch eine Frage stellen:

Kann ich mit einem Titel Spaß haben, der weniger auf komplexe Gameplayinhalte setzt, mich stattessen an die Hand nimmt und mir die Vision eines atemberaubenden Paris aus dem Jahre 2084 näher bringt und mich mit toller Atmosphäre, genialen Musikstücken, sensationeller Optik, phenomenaler Architektur...
Vor 18 Monaten von JimmyTouch veröffentlicht

versus
36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Trip ins Neo-Paris der Zukunft, der allerdings nur schwerlich in Erinnerung bleiben wird!
"Remember Me" gehört zu den Titeln, welche ich in diesem Jahr nicht unbedingt auf dem Schirm hatte. Hier und da mal was drüber gelesen und irgendwo in die Sparte "Kann man ja mal zocken wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat" eingeordnet. So, und nun hatte ich zufällig nichts anderes womit ich meine Konsole füttern konnte, und habe natürlich...
Vor 18 Monaten von Century veröffentlicht


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80 von 92 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Style over Substance, 7. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ihr müsst Euch eine Frage stellen:

Kann ich mit einem Titel Spaß haben, der weniger auf komplexe Gameplayinhalte setzt, mich stattessen an die Hand nimmt und mir die Vision eines atemberaubenden Paris aus dem Jahre 2084 näher bringt und mich mit toller Atmosphäre, genialen Musikstücken, sensationeller Optik, phenomenaler Architektur und einer interessanten Geschichte zu begeistern versucht ?

Lautet die Antwort ja: KAUFEN

RM ist für mich nichts anderes als ein spielbares Buch, ohne dessen Tiefe zu erreichen aber eben jenes Versäumnis durch eine atemberaubende, cineastische Inszenierung und dem höheren Erzähl-Tempo wieder ausgleicht.

Es ist der ewige Kampf der Gamer - die einen schreien ANSPRUCHSLOS !! Die anderen schreien KUNST !!! Wer hat Recht ? BEIDE.

RemenberMe ist einer dieser Titel, die andere Prioritäten setzen, es gibt das hässliche Entlein wie z.B. das Rollenspiel "NIER" , hässliche Fassade, tolles Innenleben. Und dann gibt es eben RememberMe Gameplaytechnisch seicht, durchschaubar, stellenweise banal, aber wenn es darum geht dem Spieler hineinzusaugen in dieses Neo-Paris, dann muss es sich nicht vor den ganz Großen des Genres verstecken.

Was die Entwickler hier noch aus der PS3 rausgeholt haben ist aller Ehren Wert. Ein solch traumhaftes, verspieltes Design ist Seltenheit. Lauft Ihr durch Neo-Paris, kommt Ihr aus dem Staunen nicht mehr raus, die Architektur begeistert mit Ihrer Mischung aus Gothic, Cyberpunk, Zukuntfsvision und dem Paris wie wir es Heute vorfinden. Die Designer bringen diese Stadt in Euer Wohnzimmer, Details so weit das Auge reicht, dass alles bei konstatner Bildrate, knackscharfen Texturen, geschmeidigen Animationen, hübschen Lichteffekten und immer wieder wunderschönen Ausblicken.

Ganz ehrlich, wie soll ich ein Spiel bewerten, bei dem ich eine einzige Straße 20 mal auf und ab gelaufen bin nur um die Atmosphäre aufzusaugen,.... es regnet, die Umgebung spiegelt sich auf dem feuchten Boden, der Himmel ist dunkel, in der ferne ragen Wolkenkratzer über das edle und doch schmutzige Neo-Paris während im Hintergrund ein eindringlicher, psychodelischer Soundtrack ebenso melancholisch wie neuartig durch die Boxen pfeifft.

-Das Kampfsystem ist simpel ? Na und ! Es ist intuitiv, flüssig und sieht gut aus.

-Klettern ist anspruchslos ? Gut so ! Ich erlebe hier eine spielbare Geschichte, Klettern ist hier nur mittel zum Zweck, reine Fotbewegung

-Das Zeitfeature ist zu banal ? Wayne ! Die Idee dahinter zählt, es passt zum Konzept des restlichen Spiels

Ich bin der Meinung, dass hier zu komplexe Spielelemente eher störend gewesen wären und nicht zum Konzept gepasst hätten. Remember Me macht unheimlich Spaß, es vermeidet Frustmomente, es hält einem nicht lange in den Menüs, es bedarf keiner großer Vorbereitung, ihr könnt das Game einlegen, Euch zurücklehnen, ne Tüte Chips packen - die Cola bereitsstellen oder wahlweise ein Glas Wein, das Licht ausmachen und euch ohne den Kopf zu zerbrechen in diese Welt stürzen. Ihr werdet Kämpfen,laufen,springen,rennen,klettern,Gedanken klauen,Türen öffenen,Mechanismen auslösen,Bosskämpfe bestreiten,den Dialogen lauschen, Euch an der Inszenierung ergötzen und schlussendlich einfach ein tolle Geschichte erleben.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum 5 Sterne? Verschafft euch einen Eindruck..., 17. November 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe für Spiele ein Bewertungssystem, bei dem es maximal 100 Punkte zu erreichen gibt. Unter „Fazit“ erfolgt die Punktevergabe und die Punkte, die erreicht werden können. Dabei unterteile ich in „Technik“, „Gameplay“, „Story“ und „Atmosphäre“. Ich kann Ihnen außerdem versichern, dass keine relevanten Spoiler vorkommen werden. Sie können sich durch die Gliederung auch direkt den Teil durchlesen, der Sie interessiert. Für Lesefaule reicht es sich nur das Gesamtfazit durchzulesen.;)

Es handelt sich übrigens nur um meine Meinung. Ich stehe jedem Genre neutral gegenüber und beschäftige mich meist nur mit dem Singleplayer eines Spiels.

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Gameplay:

Steuerung:
Wie es sich für ein Spiel mit Jump’n’Run-Einlagen gehört, steuert sich Remember Me sehr dynamisch. Jedoch braucht man lediglich die X-Taste zum Springen und das war’s. Mit R1 kann man schneller klettern, aber das nur am Rande. Das Kampfsystem basiert auf diversen Tastenkombi, wofür Timing und Knöpfe stimmen müssen. Das funktioniert sehr gut ohne irgendwelche Verzögerungen.

Spielprinzip:
Hauptsächlich geht es um drei Elemente. Jump’n’Run- und Hack’n’Slay-Parts lassen sich finden. Außerdem gibt es noch spezielles Gameplay, bei dem man Erinnerungen „remixen“ muss, um somit die Gegenwart zu verändern. Das hab‘ ich so eigentlich noch gar nicht gesehen. Richtig lobenswert. Worauf ich hinaus möchte ist, dass dieses Game mit drei verschiedenen Gameplay-Typen viel Abwechslung in die Runde bringt, denn das sind schon drei Typen mehr als einem beispielsweise bei einem CoD geboten werden.^^

Kampfsystem:
Der Fokus des Gameplays liegt trotzdem am Kämpfen, deswegen möchte ich darauf noch genauer eingehen. Nach etwa 15 Minuten schaltet ihr das „Kombolab“ frei, bei dem ihr vorerst nur eine 3er-Kombo mit Damage-Angriffen benutzen könnt. Später kommen noch 5er oder sogar höhere Kombos hinzu. Zudem schaltet ihr neue Angriffstypen frei, die beispielsweise eure Gesundheit wieder erhöhen. Mit X solltet ihr den gegnerischen Attacken ausweichen und anschließend die Kombo fortführen. Das war noch lange nicht alles zum Kampfsystem, aber ich möchte euch nicht spoilern bzw. den Belohnungseffekt vorwegnehmen. Soviel sei gesagt: Das Kampfsystem macht verdammt Laune. Ich hab‘ mich meistens sogar gefreut, wenn ich wieder kämpfen durfte.

Schwierigkeitsgrad:
Ihr könnt zwischen leicht, mittel und schwer wählen. Die Typen sind umschrieben mit beispielsweise „Skriptkiddie“ oder „Gedächtnisjäger“. Ich weiß nicht warum, aber ich hatte so das Bedürfnis, gleich blind auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu spielen. Das war nicht unbedingt klug. Die Schwierigkeit an sich, ist ganz okay. Dass man auf dem höchsten Grad, länger für die Zwischenbosse braucht, bin ich schon aus den alten God of War Teilen gewohnt. So braucht man auch hier eiserne Nerven. Mein eigentliches Problem ist jedoch, dass der mittlere Schwierigkeitsgrad wahrscheinlich genau den Spagat zwischen fordernd und zu leicht geschafft hätte. Anschließend kann man sich nochmal mit all den erspielten Kombi und Lebensbalken am härtesten Grad probieren, worauf ich total Bock gehabt hätte, aber wofür zwei Mal gleich durchspielen. Ein Über-drüber-Awesome-Brainfu*k-Schwierigkeitsgrad hätte mir noch gefehlt.

Fazit:
Ich kann gar nicht sagen, dass Remember Me seinen Fokus auf Gameplay legt, aber es bietet einem trotzdem auf jeden Fall 10 Mal mehr Spaß, als so manch anderer Titel, der es tut. Das Kampfsystem macht dabei richtig Laune und die Jump’n’Run-Einlagen schaffen Abwechslung. Das Ass im Ärmel sind die zu remixenden Erinnerungen, was mir auch ordentlich Spaß gemacht hat. Meistens habe ich sogar versucht, nicht das Ziel zu erreichen, um alle Möglichkeiten durchzugehen. Alles in Allem: Nicht perfekt, aber so muss es sein.
23/25 Punkte
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Story:

Handlung (so ‘ne Art Klappentext):
Wir starten unseren Run im Körper eines verwirrten Mädchen namens Nilin. Wir schreiben das Jahr 2084 und befinden uns in einer „Gedanken-Beraubungsanstalt“ (wenn man das so sagen kann^^) und wissen gerade noch das Nötigste. Jemand versucht telefonisch zu uns durchzudringen und will uns hier rausholen. Er meint, er wisse, wer wir sind und was wir wollen, aber können wir ihm überhaupt vertrauen…

Hintergrund:
Bis in die 90er im 21sten Jahrhundert hat sich viel getan. Ein riesiges Unternehmen namens „Memorize“ bietet an, Erinnerungen wie auf einer Festplatte zu speichern, um nie wieder etwas zu vergessen. Wenn sich Erinnerungen wie normale Dateien speichern lassen, lassen sie sich auch bearbeiten oder gar löschen und das macht sich die Regierung zum Vorteil. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden Vergehen wie „Gedankenmanipulation“ mit der Löschung aller Erinnerungen bestraft und genau das muss uns wiederfahren.

Verlauf:
Remember Me hat mich zu Beginn recht gefordert, da es nicht ganz einfach ist, sich in der Geschichte einzufinden. Im späteren Verlauf, verliert das Game kaum an Reiz. Spannende Wendungen und Emotionen sind Alltag.

Sprachsynchro:
Wer außer der deutschen Sprache, noch anderer mächtig ist, sollte hier seine Chance nutzen, denn noch nie war mir meine Muttersprache so fremd, als bei diesem Titel. Wie durch den Google-Übersetzer und die Lippensynchro kannst du sowieso in die Tonne treten. Die Originalvertonung in Französisch soll wohl die beste Wahl sein. Ich konnte allerdings auch an der englischen nur wenig bemängeln. Der Punkt ist, dass ich die Emotionen bei der deutschen Vertonung vor lauter Kopfschütteln nicht ernst nehmen konnte. Wäre schade drum, also wer seine Englischkünste aufbessern möchte, sollte die Gelegenheit nutzen.

Fazit:
Ja, hm.. Die Story ist jetzt keine Bombe, aber nicht sehr gut aber auch nicht schlecht. Eher so zwischen mittel und gut. Die Inszenierung stimmt bei gesagter Synchro. Hinter dem Verlauf stecken jetzt keine Genies, um eine komplexe Handlung zu kreieren, aber gefallen hat sie mir alle mal. Was der Wertung speziell zu Gute kommt, ist der Hintergrund der Geschichte. 2er Weltkrieg oder „guter Junge jagt bösen Jungen“ hat man in jedem zweiten Titel, aber Neo-Paris mit einer zukunftsprägenden Erfindung wie Gedankenspeicherung gab es wohl noch nie. Wichtigster Kritikpunkt: Die Story braucht eine vernünftige und reife Darstellung. Mehr in Richtung The Last of Us, Prince of Persia Warrior Within oder Spec Ops The Line. So kommen mir die Schlussfolgerungen teilweise echt albern vor. Ein Kritikpunkt, über den ich hinwegsehen kann.
20/25 Punkte
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Atmosphäre:

Setting:
Wie bereits gefühlte zehn Mal erwähnt, befinden wir uns in einem Neo-Paris mit Sci-Fi-Aufmachung. Etwa wie eine Mischung aus Dead Space und Prince of Persia (2008). Überall erscheinen holographische Infotexte oder neonfarbene Lichter.

Soundtrack:
Den Soundtrack muss ich ebenfalls in den Himmel loben. Der untermalt nämlich perfekt die Stimmung und setzt sich zusammen aus orchestralen und elektro Elementen. Also das Genre an sich ist zwar Geschmacksache, aber mir gefällt’s. Der Soundtrack ist an vielen Stellen geskriptet und nur bei normalen Kämpfen dynamisch. Je nach Kombofortschritt nimmt der Soundtrack an Fahrt auf. Geskriptet heißt jetzt, an einem bestimmten Punkt setzt immer die gleiche Komposition ein. Oder während man sich in diesem Arial befindet, läuft ständig der selbe Track in der Schleife. Das ist nicht unbedingt was Schlechtes, sollte es grade so rüberkommen.

Leveldesign:
Großes Lob auch an dieser Stelle. Die Welt ist so bunt, offen und lebhaft. Da fühlt man sich gleich besser. Mit einem Wort: wunderschön. Daneben gibt es auch dunklere Level z.B. in der Kanalisation, aber die dauern meistens nicht so lange.

Fazit:
Auch die Atmosphäre kann sich sehen lassen. Geiler Soundtrack, geile Umgebung. Ohne Kritik kommt mir das Adventure zwar nicht davon, aber direkt falsch gemacht wurde hier nichts. Well done, Dontnod Entertainment!
22/25 Punkte
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Technik:

Grafik:
Remember Me läuft mit der Unreal Engine, was man ihr eigentlich nicht ansieht. Absolut top ist die Lichtgestaltung und auch die Texturenschärfe kann sich für PS3-Verhältnisse sehen lassen. Die Spiegeleffekte sehen besser aus, als von der Unreal Engine gewohnt und ihre Stärken wie Kantenglättung kommen auch hier zur Geltung. Schatten bekommt man selten zu Gesicht, aber wenn, dann dafür ohne Flimmern und scharf.

Sound:
Der Sound kann sich hören lassen. Die Effekte und die Stimmenvertonungen sind zumindest in technischer Hinsicht ohne Mängel. Hi-Fi Nerds wie ich kommen auf ihre Kosten, denn die der Sound ist alles in allem sehr satt und kräftig. Der Surroundsound funktioniert einwandfrei und Echoeffekte hören sich schön räumlich an. Laut den Credits wurde auch mit DTS zusammengearbeitet, aber einstellen lässt es sich nicht und mir wurde auch nur Dolby Digital angezeigt.

Umfang:
Wie von Capcom gewohnt, lässt der Umfang zu wünschen übrig. Die Story versorgt euch für etwa 10 Spielstunden und danach ist die Luft raus. Ein zweites Mal durchspielen zahlt sich nur aus, wenn man den höchsten Schwierigkeitsgrad noch nicht gespielt hat. Daneben lassen sich natürlich 2000 kleine, unnötige DLCs kaufen.

Ladebildschirm:
Ebenfalls negativ sticht der etwas lange Ladebildschirm heraus. Nachdem man aber nicht so oft stirbt, bleibt er im akzeptablen Bereich. Selbst am härtesten Schwierigkeitsgrad bin ich eigentlich nie wirklich wahnsinnig geworden. Bei Zwischenbossen war’s halt ziemlich nervig, aber okay. Bei weitem nicht so schlimm, wie in einem Need for Speed The Run, wo man alle 30 Sekunden neu startet, weil das Handling so schei*e ist oder bei Giana Sisters, wo man wirklich ständig stirbt.

Fazit:
Wer neue Hardware auf die Probe stellen möchte, ist mit Remember Me als Quelle gut bedient. In Relation mit anderen Spielen, bietet dieser Titel jedoch wenig Umfang. Für 60 € zum Release sind 10 Spielstunden schon sehr wenig. Da muss ich aber ein Auge zudrücken, denn ich konnte keinen einzigen Bug oder Grafikfehler vernehmen. Nur sehr selten brach die Frameanzahl ein und das war es an Fauxpas.
23/25 Punkte
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Gesamtbewertung:

Remember Me macht nur wenig falsch. Jedoch lässt sich auch kein Fokus erkennen. Wie es mir am liebsten ist, ist jeder Teil einfach gut bis sehr gut und daraus ergibt sich ein sehr lobenswertes und spaßiges Spiel. Das ist heutzutage kaum mehr zu finden. Meistens wird ein Part sehr gut umgesetzt, zwei mittelmäßig und ein Teil schlecht. Bei The Last of Us beispielsweise war alles sehr gut, außer das Gameplay, worunter das ganze Spiel leiden musste. Das ist hier nicht der Fall. Nahezu alles hat gepasst. Mein größter Kritikpunkt ist die etwas unlogische Story. Eine reif erzählte Geschichte mit nachvollziehbarem Plot hätte nicht geschadet. Trotzdem ist Remember Me definitiv mein Überraschungstitel 2013.

Für Remember Me gibt’s von mir 88/100 Punkte.

Das Produkt bekommt somit eine 5-Sterne-Wertung und ist eine klare Kaufempfehlung meinerseits. Lasst euch diese Perle nicht entgehen.;) Ich hoffe, ich konnte mit meiner Rezension helfen und würde mich noch über eine positive Bewertung freuen. :P

Mit freundlichen Grüßen

Daniel :DD
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36 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Netter Trip ins Neo-Paris der Zukunft, der allerdings nur schwerlich in Erinnerung bleiben wird!, 7. Juni 2013
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
"Remember Me" gehört zu den Titeln, welche ich in diesem Jahr nicht unbedingt auf dem Schirm hatte. Hier und da mal was drüber gelesen und irgendwo in die Sparte "Kann man ja mal zocken wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat" eingeordnet. So, und nun hatte ich zufällig nichts anderes womit ich meine Konsole füttern konnte, und habe natürlich einen Blick auf die gute Nilin, so der Name der Hauptprotagonistin, und ihr Abenteuer geworfen. Aus dem kurzen Blick wurden dann schließlich einige Stunden, welche mich mal mehr und auch mal weniger gut unterhalten haben. Und wie das ganze meiner Meinung nach im Detail ausschaut, das erfahrt ihr wie immer in den folgenden Pro/Contra-Zeilen.

--- PRO ---

+ Wie immer zunächst ein Blick auf das Positive. Blick trifft es dabei auch ganz gut, denn was einem nach der Einführung unweigerlich ins Auge sticht, ist die absolut hübsche Optik des Titels. Visuell macht "Remember Me" nämlich einiges her. Die Grafik besticht durch meist schöne Texturen, viele kleinere Details und besonders Lobenswert, eine tadellose Ausleuchtung der Kulisse. Mit Licht wird hier nämlich viel gespielt und gearbeitet, was absolut gelungen ist und die Stimmung enorm unterstreicht bzw. anhebt. Zudem arbeiteten die Macher immer wieder mit Unschärfe-Effekten, welche Objekte in der Ferne...ähhh unscharf machen...TOP! Die Charaktermodelle sind auch nicht von schlechten Eltern. Besonders Nilin sticht dabei positiv heraus, denn auch bei ihr machen kleine Details, wie die sich bewegenden Gurte an ihrem Anzug zu Beginn des Spiel, einiges her. Gesichtsanimationen sind dagegen ehr hölzern und nicht unbedingt der Knaller.

+ Das Neo-Paris zum Ende des 21. Jahrhunderts wirkt stimmig, individuell designt und bietet reichlich Abwechslung in der Kulissenvielfalt. Der Mix aus heruntergekommenen, alten Gebäuden, moderner Architektur und der Technik der Neuzeit passt prima zusammen und die Macher zaubern hier eine durchweg ansehnliche, hübsche, aber auch stellenweise recht verkommene Welt auf den Bildschirm, welche mit vielen Spielereien aufwartet und das Auge glücklich macht. Hier und da laufen auch gern mal ein paar Leute durch die Straßen Paris` oder sitzen in einem Kaffee zusammen und schwafeln über Gott und die Welt, was Paris recht lebendig wirken lässt.

+ Nilin kann in den vielen Kämpfen die sie beschreitet, verschiedene Kombos ausführen. Soweit so gut und unspektakulär. Der Kniff an der Sache: Die Kombos kann man mit so genannten Impressions (beispielsweise Kraft oder Regeneration) aufwerten, welche Nilin im Laufe der Story durch gesammelte Erfahrungspunkte wieder erlernt. Heißt soviel wie: Eine Impression ist beispielsweise ein Kraftschlag, eine andere Impression löst einen Tritt aus, der die Gesundheit regeneriert. Hat man nun beispielsweise eine Kombo von 5 Tasten zur Verfügung, also sagen wir viereck, dreieck, viereck, dreieck, viereck, kann man diese Tasten mit den unterschiedlichen Moves frei belegen und so seine eigenen Kombo-Serien kreieren. Zwar gibt es hier und da einige kleine Einschränkungen in der Zusammenstellung, dennoch ist das ganze ziemlich cool und lässt ein wenig Kreativität zu.

+ Ganze fünf Sprachausgaben befinden sich auf der Disk. Neben Deutsch und Englisch kann man "Remember Me" auch auf Italienisch, Spanisch oder Französisch genießen. Lobenswert!

+ Der Soundtrack macht einiges her. Die Klänge unterstützen/streichen toll das Setting und variieren ständig ihr Tempo bzw. die Intensität.

--- NEUTRAL ---

: Beim Gameplay bin ich gespaltener Meinung. Zunächst sei gesagt: Es ist ein Mix aus "Batman" und "Enslaved". Das Positive hierbei: Die Kämpfe ähneln hier und da wie eben erwähnt, ein wenig der "Arkham"-Reihe von Rocksteady. Also im richtigen Augenblick ausweichen und dann schließlich Kombos ausführen um die Gegner zu Boden zu bringen. Das alles fühlt sich nicht nur dynamisch an, es ist auch recht umgänglich und schnell verinnerlicht (allerdings auch relativ stumpf mit der Zeit, da es sich immer gleich anfühlt). Zudem verfügt Nilin neben den Kombos auch über gewisse Spezialangriffe, die nach einiger Zeit verfügbar sind. Negativ wiederum: Kontern kann Nilin beispielsweise nicht, was zur Folge hat, das man ständig nur hektisch durch die Gegend hüpft und springt. Neben dem Schlagabtausch wird außerdem viel und vor allem anspruchslos in bester Enslaved-Manier geklettert. Was bedeutet, man kann nur an Kanten hoch-und entlang hangeln, die von den Machern dazu bestimmt und mit einem Pfeil markiert sind, also quasi wie auf Schienen. Steht man beispielsweise vor einer ein-Meter hohen Mauer, welche nicht mit einem Pfeil markiert ist, macht die gute Frau keinerlei Anstalten diese hochzusteigen.

: Erinnerungen Remixen: Ein nettes Feature in "RM" ist das Verändern von Erinnerungen. Dazu ein kurzes Beispiel (ACHTUNG: MÖGLICHER SPOILER): Eine Frau will euch umbringen oder gefangen nehmen, aus Rache für ihren verletzten Mann, Freund oder was auch immer. Beim Attentat auf unsere Spielfigur bekommt man nun die Chance, die Erinnerung dieser Frau zu manipulieren, indem man mit Nilin`s super duper mega krassen Handschuh in das Gedächtnis der Angreiferin eindringt und fortan die entscheidende Erinnerung für die Beweggründe ihrer Tat auf dem Bildschirm sieht. In diesem Fall sieht man einen Mann im Krankenbett, wie er von einem Arzt behandelt wird. Nun gilt es, diese Erinnerung abzurufen bzw. zurück zu spulen und nach Möglichkeiten zu suchen, diesen Gedanken zu verändern. In diesem Fall dafür zu sorgen, das der behandelnde Arzt für den Tod des Mannes verantwortlich ist, so das die gute Dame nicht mehr auf Nilin sauer ist. Das ist zwar alles wie gesagt eine nette Spielerei die auch durchaus Abwechslung bietet, allerdings verläuft das Manipulieren immer nach dem Trial-and-Error-Prinzip. Heißt: Man muss die Erinnerungen immer so lange abspielen und verändern, bis die von den Entwicklern gewünschte Situation zustande kommt. Man kann also nicht scheitern und die Handlung so etwa in eine andere Richtung lenken oder dergleichen. Hier wäre also sicher mehr drin gewesen, denn so ist es lediglich ein nettes Feature, mehr nicht!

: Natürlich gibt es in "RM" auch was zu sammeln für uns Spieler. Und hier hatten die Macher eine in meinen Augen ebenfalls ganz nette Idee. Überall in der Spielwelt sind immer wieder Hologramm-Bilder verteilt, welche bestimmte Areale zeigen. In diesem Areal verbirgt sich dann schließlich immer ein Sammelobjekt. Hier gilt es also: Bild einprägen und in Natura wieder erkennen. Dann das Areal absuchen und das besagte Objekt finden. Habt ihr schließlich eine gewisse Anzahl erbeutet, steigt eure Gesundheit. Das ist alles wie gesagt zwar ganz cool, allerdings ist auch diese Idee nicht gänzlich rund. Denn zum einen sind die Objekte nie wirklich gut bzw. überhaupt versteckt und was noch wichtiger ist: da die begehbaren Abschnitte ja immer sehr klein sind, macht es diese Idee fast schon hinfällig respektive überflüssig, da man nur schwer ein Gebiet verpassen kann.

: Nilin funktioniert als Hauptakteurin nur bedingt in meinen Augen. Die taffe Kämpfer-Amazone kaufe ich ihr zwar ab und auch Optisch macht sie definitiv einiges her, allerdings fehlte mir stets der Bezug zu ihrem Charakter und auch ihr Schicksal ist mir über die gesamte Laufzeit weites gehend total egal gewesen. Ich hab auch nie mit ihr mitgefiebert oder dergleichen - hier wäre noch viel Potenzial nach oben gewesen. Das trifft auch auf so ziemlich jeden anderen Charakter in diesem Spiel zu, dem man im Laufe der Handlung begegnet. Die meisten NPC`s reichen nicht über Statisten-Niveau hinaus.

: Das Gegnerdesign geht in Ordnung. Hier und da trifft man zwar immer wieder mal auf Zwillinge, dennoch sind einige der Gestalten ziemlich cool designt und auch einige Bossgegner überzeugen.

: Die Story ist unterhaltsam, hat mich jetzt allerdings auch nicht vom Hocker gehauen. In jedem Fall reicht das Erzählte aber aus, um durch die rund 9-10 Stunden zu führen. Ein episches Meisterwerk sollte man jedoch nicht erwarten.

: Apropos 9-10 Stunden. Das hat "Remember Me" bei meinen Spieldurchlauf (mit ein wenig sammeln) in etwa an Zeit gefressen - Durchschnitt.

--- CONTRA ---

- Die Synchronisation gilt ja laut einigen Berichten als unterirdisch schlecht. Das würde ich im großen und ganzen so unterschreiben. Denn hier reißt sich wirklich keiner der Sprecher auch nur ansatzweise ein Bein aus, und manch einer ist wirklich, einfach nur schlecht....richtig richtig schlecht. Ein bis zwei kleine Lichtblicke gibt es zwar, zum Beispiel wenn Nilin in den Ladepausen spricht, dennoch überwiegt die restliche Unprofessionalität aller Beteiligten dermaßen, das ich mich schwertue, datt Dingen hier noch in den neutralen Bereich zu hiefen.

- So schön das Neo-Paris auch geworden ist, so Steril wirkt es letztlich auch. Denn man kann in "Remember Me" mit Nichts und Niemandem interagieren. Man latscht also nur durch eine hübsch designte Spielwelt, ohne ein Teil von ihr zu sein. So durchgestylt und Lebendig wie das ganze also häufig auch wirkt, so Künstlich fühlt es sich leider auch nur an, denn die Kulisse ist wirklich nur eine Kulisse. Und apropos Level: Die Abschnitte, die man während der Kampagne durchstreift, sind meist unheimlich schmal gestaltet und lassen wenig bis gar keinen Raum zur Bewegung zu (Thema "Schienen"). Hier hätte ich mir wenigstens ein wenig mehr Freiheit gewünscht, wenn die Akteurin schon das Klettern beherrscht.

- Die Lyppensynchronität ist häufig ein Graus. Die Stimmen sind den Lippen dermaßen oft immer einige Momente voraus und asynchron, das es schon peinlich ist und ganz davon abgesehen, total beknackt aussieht. Hin und wieder überschneiden sich die Geräusche einer Sprecherin sogar – beispielsweise ein Stöhnen durch einen Fall, und im selben Moment kommt bereits ein Wort aus dem gleichen Mund! Ganz schwach!

- Hin und wieder können die Kämpfe richtig schön nerven, denn Nilin verträgt nicht wirklich viele Treffer, was vor allem bei mehreren Gegnern schwer zu vermeiden ist. Das kann dann unter Umständen schon mal ordentlich Frusten, wenn man ständig den Boden küsst.

- Was dann wiederum nervige Ladebildschirme zur Folge hat, die nach jedem Ableben das Bild erhellen.

- Die Kämpfe sind zu 99% immer vorhersehbar. Meist sind es größere Areale die immer auf einen Kampf hindeuten, was dem ganzen natürlich den Überraschungseffekt nimmt.

--- SONSTIGES ---

- 3 Schwierigkeitsgrade stehen zu Beginn zur Auswahl
- Der Schwierigkeitsgrad kann jederzeit geändert werden
- Hier und da darf man sich auch mal mit Quicktime-Events rummschlagen

FAZIT:
"Remember Me" ist eigentlich genau das was ich erwartet habe. Beschrieben wurde es ja im Vorfeld häufig als großer Wurf. Das Endprodukt ist meiner bescheidenen Meinung nach jedoch "nur" ein guter Durchschnitts-Titel der durchaus Spaß macht und den man, sofern man gerade nichts anderes zu tun hat, ruhig einmal anzocken kann, jedoch auch keine großen Wunder erwarten sollte. Es hat natürlich durchaus seine Momente und Stärken, welche vor allem der Präsentation, sprich der Optik, Spielwelt und dem Soundtrack zuzuschreiben sind. Nimmt man diese Faktoren allerdings einmal bei Seite, ist "Remember Me" lediglich - ohne zu hart klingen zu wollen - ein monotones 0815-Prügelspiel mit einigen netten Ideen, anspruchslosen Klettereinlagen, extrem schlauchigen Leveln, einer miesen Synchronisation und Lippensynchronität und einer netten Story. Alles in allem also Mittelfeld, 3 Sterne.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht von den negativen int. Pressestimmen abschrecken lassen, 7. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Update: Mittlerweile habe ich das Spiel beendet und korrigiere meine Wertung um 1 Stern auf 5 Sterne nach oben. Der Kampf und das Gameplay bleiben bis zum Ende Abwechslungsreich und spannend, auch die Schauplätze und das geniale Art-Design halten Ihre Qualität durchweg. Die Story weißt ein paar Twists auf ist aber m.M. nach der schwächste Punkt im Spiel.
Am Ende ist für mich Entscheidend ob ich Spaß am Spiel hatte und das war definitiv der Fall. Mir hat Remember Me mehr Spaß gemacht als Tomb Raider (welches bisher mein Genre-Highlight 2013 war) und noch dazu habe ich mit Remember Me gut doppelt so viel Spielzeit verbracht wie mit Tomb Raider -> volle Kaufempfehlung.
Ein Nachfolger soll ja bereits in Entwicklung sein, ich freu mich drauf Dontnod Enterteinment hat den Grundstein für eine tolle Serie gelegt.

Ich muss gestehen ich bin erst bei 25% Completion Rate. Normalerweise verfasse ich Rezensionen nur zu Spielen die ich durchgespielt habe, aber aufgrund der m.M. nach extrem negativen int. Pressewertungen (die dt. sind positiver) - habe ich mich dazu entschieden schon jetzt eine kurze Rezension zu verfassen.

IGN vergibt zum Beispiel eine 5.9 (an sich schon eine merkwürdige Zahl - 5.5 ok, 6.0 auch aber 5.9?). Sieht man sich die Reviews an wird zum Teil kein gutes Haar an dem Spiel gelassen und meiner Ansicht nach sind die Kritiker da etwas sehr streng ins Gericht mit dem Spiel gegangen.

Generell finde ich es schon einmal toll das Capcom den Schritt gewagt hat ein neues, unbekanntes IP zu unterstützen. Allein dafür sollte man das Spiel (denn es ist wirklich gut) unterstützen. Das es bei einem solchen Erstlingswerk ein paar Ecken und Kanten gibt, die es mit der Zeit zu verbessern gibt, ist selbstverständlich, aber bisher habe ich keine groben Schnitzer feststellen können. Sogar Assassins Creed 3 hat noch viel Luft nach oben, obwohl da schon einige Vorgängerversionen und Iterationsschritte dazwischen liegen.

Ich wollte kurz auf die Hauptkritikpunkte der Kritiker eingehen:

-Linear: Ja die Levels sind recht linear gehalten. Für mich persönlich überhaupt kein Problem, ich brauche nicht ständig open world und kompletten Freiraum, meist fühle ich mich schnell in der Welt verloren und verliere dann den Faden. Hier kann man sich einfach entspannt zurücklehnen, abschalten und nettes Gameplay und Story genießen.

-Kampfsystem: U.a. wird kritisiert dass blocken nicht möglich ist und die längere Combos sehr schwer. Mich stört es nicht dass man nur ausweichen muss, da es die Möglichkeiten der Aktionen etwas vereinfacht (Ausweichen - Angreifen). Was bei Bosskämpfen etwas stören kann ist dass bei mehrfachem Ausweichen die Kameraperspektive etwas ungünstig sein kann.
Es ist durchaus fordernd längere Kombos bei sehr vielen Gegnern ohne Unterbrechung auszuführen. da stimme ich zu. Ich habe mich aber auch bei Batman schon immer doof angestellt lange Kombos auszuführen ;). Was ich sehr angenehm finde ist das die Geschwindigkeit die es benötigt die richtige Kombo auszuführen nicht sehr schnell ist und dem Rhytmus der Treffer folgt, dies macht es bei isolierten Gegnern dafür umso angenehmer erfolgreich Kombos durchzuführen.
Besonders positiv beim Kampfsystem möchte ich noch die verschiedenen Gegnertypen hervorheben, die die unterschiedlichsten Herangehensweisen fordern, sowie die Bosskämpfe. Bisher hatte ich nur einen Bosskampf der in 3 Phasen unterteilt war und optisch, wie auch vom Gameplay, voll überzeugt hat.

-Memory Sequenzen: Hier wird oft bemängelt das es ein simples Try- & Error-Prinzip ist. Ja das stimmt, ich finde es persönlich jedoch ganz interessant gestaltet. Mir hat es Spaß gemacht die verschiedenen Optionen und Kombinationen zu testen und die sich verändernden Cutscenes anzusehen. Diese Sequenzen sind auch sehr rar gesät (hatte bis jetzt nur 1) von daher wird man hier nicht übersättigt.

-Story: Ich finde sie bis jetzt okay - aber dies ist ja immer sehr subjektiv und ich kann es auch noch nicht vollständig beurteilen

-Synchro: Die Sprecher (spiele in Englisch) finde ich gut, nicht störend. Die Lippensynchronisation ist nicht die beste und im deutschen grausam.

-Einfache Klettereinlagen: Ich finde die Kletterabschnitte fordernder als in Uncharted. Es gibt Bereiche die unter Strom stehen, oder Lamellen die sich bewegen und im richtigen Rhythmus überwunden werden müssen. Bei Uncharted gab es meiner Ansicht nach weniger Herausforderung. Im Großen und Ganzen sind diese Abschnitte aber wirklich recht simpel, wie in ähnlichen Spielen auch, dass stimmt. Mir machen diese Einlagen Spaß und aufgrund der dazu passenden Kameraperspektive und dem tollen Art-Design sind sie sehr schön anzusehen.

Abschließend wundert es mich immer wieder das Kritiker bei einigen Spielen Punkte wie Linearität, ständig gleiches Gameplay etc. kritisieren und dann Spiele wie Uncharted (Linearität, sehr viel schießen) die ähnliche Punkte aufweisen in den Himmel loben.

Uncharted ist wirklich eine tolle Spiele-Reihe und Remember Wie weißt sicher noch nicht den Feinschliff einer solchen Produktion auf. Ich muss aber sagen dass es mir durchaus (bis jetzt) sehr viel Spaß macht. Das Art Design ist sehr interessant mit viel Liebe zum Detail, die Story ist ganz nett und das Gameplay für meinen Geschmack (ich liebe die Batman-Reihe) sehr gut.

Für unter 40 EUR auf dem PC kann man es ohne bedenken kaufen. Für X-Box und PS3-Fans die Action-Adventures im Stile von Tomb Raider, Uncharted oder Batman mögen, empfehle ich es ebenso.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie jede Medaille hat auch dieses Spiel 2 Seiten, 19. Januar 2014
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe das Spiel gerade auf normalen Schwierigkeitsmodus durchgespielt. Hier nun eine persönliche Beurteilung ohne Spoiler:

Im Playstation Plus war dieses Spiel Teil des November 2013 Angebots. Jetzt bin ich dazu gekommen es zu Ende zu spielen. Die Story hat mir in den ersten Kapiteln nicht so zugesagt. Mit der Zeit wurde es etwas besser wobei das letzte Drittel hat mir dann sogar sehr gefallen. Ohne zuviel sagen zu wollen aber der Titel des Spiel passt sehr gut zur Handlung.
Die Grafik ist gut, an manchen Stellen wahnsinnig gut, aber es gibt auch Stellen die nicht so gut aussehen. Insgesamt hält es sich ein bisschen die Waage. Es gab diese tristen Momente und es gab die Erleuchteten. Diesbezüglich hatte ich ein Achterbahngefühl und meine Meinung ist das hier mehr drin gewesen wäre. Und das hätte dann sicher auch einen nachhaltigeren Eindruck hinterlassen. Aber ein paar Bilder sind mir im Kopf geblieben die echt gut aussahen!
Das Gameplay ist meiner Meinung nach ein Schwachpunkt des Spiels. Es gibt die Sprung und Kletterpassagen die sich mit den Kampfpassagen abwechseln. Das hat man so in anderen Games schon öfter und auch besser gesehen. In den Kämpfen gibt es Kombo Attacken, die man sich selbst zusammenstellen kann. Am Anfang ist das gewöhnungsbedürftig. Hat man sich aber erstmal die Kombo eingeprägt wird alles einfacher. Zusatzattacken können freigeschaltet werden. Auch die Steuerung ist nicht die beste, wirkt alles etwas hastig und unausgereift. Gefallen hat sie mir jedenfalls nicht.
Was mir aber ausgesprochen gefallen hat waren die Situationen in denen man die Gedanken bestimmter Personen Remixen muss. Sprich man dringt in deren Erinnerung ein und verändert diese und somit auch deren Handeln und Empfinden. Das war klasse gemacht! Es hätten aber ruhig ein paar mehr sein können!
Gleiches gilt ebenso für den Sound, wobei das sicher Geschmackssache ist. Die deutsche Synchro ist gut, zwar gibts auch hier Kleinigkeiten zu bemängeln, aber das soll nicht weiter stören.
Das Leveldesign ist leider viel zu sehr auf Schlauch getrimmt. Man hätte ruhig ein paar Sackgassen bzw. Alternativwege einbauen können.
Die KI der Gegner... nunja, schlau ist was anderes. Es gibt halt in den Kampfsituationen für sie nur einen Weg und der heisst Angriff. Ausweichen oder Deckung suchen tun sie nicht. Die Leaper empfand ich als nervig. Später gab es bessere Gegner und zumindest auf normalen Schwierigkeitsgrad gabs ein paar Stellen an denen ich zu knabbern hatte, doch hat man erstmal eine Vorgehensweise gefunden, wird alles leichter.
Sammelobjekte gibt es in jedem Level, viel bringen diese leider nicht, auch hier war mehr Luft nach oben.

Insgesamt gebe ich 3 Sterne (mehr ist nicht drin) für ein Spiel das seine Ambitionen hat und auch versucht eine Geschichte zu erzählen die man so noch nicht gehört/gespielt hat. Ein paar interessante Bilder über die Metropole Neo Paris, in welcher das Spiel stattfindet, werden zwar geboten aber die Schwächen sind auch leider nicht zu übersehen. Dieses Spiel gefällt sicher nicht jedem. Ich habe Referenzen an den Filme Minority Report und Matrix bemerkt sowie an die Spiele Star Wars Jedi Knights und God of War.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessant, wunderschön doch spielerisch leider dünn wie ein Blatt Papier!, 10. Juni 2013
Von 
attitude2011 "MK2011" (Duisburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Damit beschreibt man Remember me wohl am passendsten. Die Grafik ist wirklich wunderschön... Futurstisch und detailliert. Die Musik und Soundeffekte erzeugen cineastisches feeling... Alles bestens geeignet um einer der besten PS3 Titel dieses Jahr zu werden.

Doch wenn man das visuelle und akustische außer acht lässt.... Merkt man relativ schnell das den Programmierern bei der spielerische Umsetzung die Kreativität gänzlich abhanden gekommen ist.

Die Level, so stimmungsvoll sie auch aussehen, sind absolut linear. Die schön inszenierten Kletterpartien sind leider ohne gänzlichen Anspruch... Sterben ist quasi ausgeschlossen. Freies erkunden der Level... Versteckte Orte oder Gegenstände finden gibt es leider nicht. Einzig Gedanken bzw Erinnerungsschnippsel gibt es zu sammeln. Jedoch sind diese meist in unmittelbarer Nähe und haben ebenfalls keinen spielerischen Nährwert.

Zu guter jetzt wären da noch die Kämpfe. Auch diese sind, abgesehen von der tollen Einleitung bei den Bosskämpfem, ebenfalls spielerisch abwechslungsarm. Man kann die Kombos zwar quasi freispielen und so anordnen wie man möchte aber a) ist das eher nervig und b) hat man irgendwie trotzdem immer das Gefühl das die Kämpfe gleich ablaufen.

Interessant hingegen sind die Sequenzen, in denen man bi gewissen Kontaktpersonen Ihre Erinnerungen an gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu seinen Gunsten manipuliert.

Remember me ist in Sachen Atmosphäre, Grafik und Sound wirklich ein überaus gelungener Titel der ohne weiteres das Potenzial hätte ein Topseller zu werden. Warum man diese erfrischende neue Idee aber mit so einem derartigen 0815 Gameplay ausstattet ist mir ein Rätsel.

So bleibt das Spiel ein Titel den man gesehen und gespielt haben sollte... Aber keineswegs kaufen muss und auch nicht mehr als einmal spielen braucht. So denke ich das dem Spiel der kommerzielle Erfolg verwehrt bleibt und der Verkaufspreis sicherlich rasant fallen wird. Aber um sich die Zeit bis zum erscheinen von "The Last of us" zu vertreiben taugt es allemal. Man muss nur gut überlegen ob es einem der (aktuelle) Preis Wert ist. Dennoch würde ich mir ein ähnliches Spiel noch einmal wünschen... Dann aber bitte mit echtem Gameplay... Dann bekäme Capcom von mir unter Garantie 5 Sterne.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Überraschungshit des Jahres, 23. September 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
"Remember Me" hat mich seit seiner Ankündigung schon immer irgendwie fasziniert, aber der letzte Funke ist nie wirklich übergesprungen, weil die Figuren mir zu flach erschienen und ich nicht auf den ersten Blick einen Draht habe aufbinden können. Nachdem ich das Teil jetzt doch recht günstig ergattert habe bleibe ich zwar dabei, dass ich keinen wirklichen Draht zu den Figuren habe, aber ich bin hin und weg von diesem Spiel und habe damit wirklich deutlich mehr Spaß, als ich es zum Beispiel bei The Last of Us hatte.

Woran das liegt kann ich nicht genau sagen. Vielleicht ist es die Art wie alles rüberkommt, denn obwohl das Drehbuch in dieser Form wohl nicht wirklich einen Oscar verdient, so merkt man eindeutig, dass es weder japanisches Melodrama (FF lässt grüßen), noch ein typisches US-Produkt (Hallo, Tom Clancy) ist. Vielleicht ist es aber auch einfach nur diese fantastische Welt - Neo Paris, die Stadt der Liebe im Jahr 2084.

Im Zentrum der Handlung steht Memorize, ein Konzern, der es ermöglicht liebgewonnene Erinnerungen zu speichern und wieder und wieder zu erleben, und damit unschöne Erinnerungen zu überdecken, oder gar löschen kann. Die Welt ist süchtig danach geworden und so hat sich mehr und mehr eine Art Überwachungsstaat gebildet, was wiederum zu einer Untergrundgruppe, den Erroristen, geführt hat, die den Konzern und dem Spiel mit Erinnerungen ein Ende setzen möchten. In die Mitte dieser Konfrontation wird der Spieler in Form von Nilin platziert - einem weiblichen Hauptcharakter, der ehemals ein "Erinnerungsjäger" war und als einziger dieser Art Erinnerungen manipulieren kann. Blöd nur, dass Nilin von Memorize gefangen wurde und sie sich jetzt an nichts mehr erinnern kann...

Nach und nach wird der Spieler miterleben, wie Nilin Erinnerungen wieder erlangt und damit neue Fähigkeiten, welche sich im Kampf wiederspiegeln. Ein bischen mutet das wie Metroid an, in denen Samus Aran auch immer irgendwie alle Fähigkeiten verliert und im Spielverlauf wieder erlangt. Auch sonst könnte man attestieren, dass man etwas dieser Art schon mal wo erlebt hat, nur vielleicht mit anderen Komponenten. Wo der Plot aber wirklich grandios in's Gameplay übergeht und auch neuartigere Wege bestritten werden sind die Passagen, in denen man Erinnerungen remixen darf. Man sieht eine Filmsequenz die uns eine aktuelle Erinnerung der angezapften Person zeigt. Ist diese Sequenz am Ende bekommen wir unsere Aufgabe, zum Beispiel "mach, dass der Arzt den Patienten tötet". Durch drehen eines Analogsticks spulen wir den Film nach und nach zum Anfang und sehen dazwischen immer wieder kleine Bildstörungen die uns auf Dinge hinweisen die wir manipulieren können, aber nicht müssen. Hat man etwas verändert, so lässt man den Film einfach wieder ablaufen und schaut sich an, was für Auswirkungen sich ergeben. So puzzelt man sich nach und nach vorwärts, bis man die richtigen Manipulationen für das benötigte Ziel erreicht hat. Leider, leider, kommen diese Szenen viel zu kurz. Sie sind nur an wenigen Stellen anzutreffen, was doch etwas ärgerlich ist, machen diese Passagen - zumindest mir - wirklich viel Spaß.

Ansonsten verfolgt Remember Me vom Gameplay einen Mix aus der "Batman Arkham"-Serie und den obligatorischen Klettermax-Titeln. Nilin hüpft von Vorsprung zu Vorsprung, hangelt sich über Fenster, Regenrinnen und was es noch so gibt. Wenn ein Gegner auftaucht, dann ist das Kampfgebiet etwas eingegrenzt und man darf erst passieren, wenn alle Feinde besiegt sind. Das einfache Combosystem geht nach kurzer Eingewöhnung in das Timing locker von der Hand, allerdings geht ein angefangener Combo schnell verloren, wenn man einen neuen Gegner "anvisiert". Lock On gibt es übrigens in dem Sinne nicht, nur beim Schießen und einigen Specials kann man gezielt Gegner ansteuern. Das Combosystem ist dennoch nicht ganz ohne, denn man kann sich die einzelnen Möglichkeiten selbst zusammenstellen. Mit jedem Kampf erlangt man eine Art Erfahrungspunkte, die nach und nach sogenannte Pressen freischalten. Das sind Kugeln, die man in leere Container innerhalb eines Combos einsetzen kann und die jeweils eine Fähigkeit, wie Heilung, Stärke, etc. haben. So kann man sich einen Dreier-Kombo zum Beispiel nur mit Heilungs-Pressen zusammenstellen, und so für schnelle Regenerierung im Kampf sorgen. Den Kombinationen ist hier kaum ein Ende gesetzt und jeder Spieler kann ganz nach seiner Spielart die Angriffe formen.

Der wohl fantastischste Teil der Spiels ist für mich aber die Welt, deren Optik und die akustische Untermalung. Neo-Paris ist einfach wunderschön. Futuristische Wolkenkratzer, oder Slums aus Rost und Kabelgewirr umschlingen fast schon auf eine erotische Art alte Gebäude wie den Arc de Triomphe oder Notre Dame. Einkaufspassagen präsentieren sich in sehr viel Weiß und Neonlichtern, halten dennoch sehr viele Elemente der Belle Époque bereit. Passend dazu reagiert die Musik, wenn auch nach Skript, auf Überblenden von Szenen. Wenn man zum Beispiel aus einer Seitengasse kommt und mitten zwischen Cafés in Saint-Michel steht, dann wird dieser Übergang passend unterlegt. In späteren Kapiteln wird es auch noch Nacht und Regen prasselt nieder - welcher sich sehr realistisch anhört. Einige düstere Levelabschnitte spielen gekonnt mit Schatten und erzeugen leuchte Grusel-Athmo und noch weiter im Spiel wird man immer öfter in futuristischen Gebäudekomplexen unterwegs sein, die fantastisch aussehen und viele kleine Details aufzeigen, welche sich gerne wiederholen, jedoch nie negativ dadurch auffallen (zum Beispiel Putz-Roboter). Die Bewohner der Welt reagieren auch auf Nillin indem sie einige Passagen mit ihr sprechen und es gibt immer wieder netter Interaktionen zwischen NPCs zu sehen.
Leider ist das alles aber nur eine Kulisse, denn wirklich frei erkunden oder interagieren kann man nicht. Mit ist das einer der Dinge, die ich sehr bedauere, denn ich würde einfach mehr von der Welt sehen. Ich würde zu gerne weiter über die Dächer huschen, durch Gassen schleichen und alle Sehenswürdigkeiten der Welt entdecken wollen!
Die Figuren selbst sehen ebenfalls fantastisch aus und wie ich finde überhaupt nicht so emotionslos, wie das oft gesagt wird.Ich war sogar recht überrascht wie gut die Gesichter aussehen, ganz zu schweigen von den Outfits, die für jede Figur gestaltet wurden. Auch wenn mehr in den Figuren stecken würde als man ausgespielt hat (Zum Beispiel bei Bad Request), so finde ich sie wirklich nicht vergesslich oder zu austauschbar. Die Bewegungen wirken auch nicht zu künstlich, wie das selbst bei einigen MoCap-Animationen aus Japan ist (zum Beispiel beim Winken).

Musikalisch - ich habe es schon angedeutet - überzeugt mich Remember Me ebenfalls. Das Philharmonia Orchestra unterstreicht die einzelnen Szenen gekonnt mit dem Kompositionen von Olivier Derivière und der Mix aus klassischer Musik und digitalen Klängen weiß zu gefallen. Soundeffekte stehen dem in nichts nach, egal ob es jetzt natürliche Dinge wie Vögel und Regen sind, oder digitale Geräusche, wie das Einklinken in Erinnerungen.
Die Sprachausgabe empfand ich auch als überzeugend. Sowohl die englische als auch die deutsche Sprache kann ich empfehlen, jedoch ist die deutsche Sprache zu oft nicht synchron mit den Lippen. Persönlich habe ich die englische Version vorgezogen, weil ich die Sprecher dort noch einen Tick besser empfand.

Trotz kleinen Schwächen, wie zum Beispiel den Levelschläuchen und der fehlenden Interaktion mit der Umgebung, wie auch manchmal etwas Kameraprobleme und der fehlenden Möglichkeit Sequenzen zu überspringen und dem nicht ganz genutzten Potenzial der Figuren, finde ich das Spiel so fantastisch, dass ich mir sehr gerne mehr davon wünschen würde. Ich kann die Spielzeit zwar damit strecken, wirklich alle versteckten Gegenstände zu finden, aber das stillt mir nicht den Durst nach Neo-Paris. Schade, aber es macht viel zu viel richtig, weshalb ich diesen Titel gewiss sehr gerne in Erinnerung behalten werde!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Blendwerk, 8. Juli 2013
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Optisch top, spielerisch vor allem repetativ...

Zu mir, ich gehöre zu der Art Spieler, die nicht unbedingt eine Highendoptik benötigen um an einem Spiel Spass zu finden, für mich ist das Gameplay und eine mitreißende Story, wichtiger als die Optik. Tja und da liegt die Crux eigentlich auch schon begraben.

Optisch sieht es wirklich mehr als nur einladend und stimmungsvoll aus. Allerdings kann das meiner Meinung nach nicht fesseln. Die Levels sind schlauchartig und vom Leveldesign einfach nur extrem flach und könnten aus den 90igern stammen, was nutzt es mir da, dass das futuristische Paris im Hintergrund einfach fantastisch aussieht?

Alles in allem besteht jedes level aus einer Abfolge von wenigen Spielelementen, zum einen wären da die Kämpfe. Diese sind eigentlich ganz unterhaltsam und werden dadurch aufgepeppt, dass man seine Kampfkombis selbst kreieren und somit an die Gegner anpassen kann. Nunja, allerdings ist man in jedem Kampf in einer Art Arena gefangen, plötzlich mitten im Level 'schliesen' sich alle Türen, es gibt kein Vor und Kein zurück bis nicht 20 Gegner vom Typ XYZ besiegt wurden. Nach diesen Sequenzen folgt dann entweder ein Rätsel, welches man lösen kann indem man auf die Erinnerung eines Protagonisten zurückgreift, der eben zufällig zum richtigen Zeitpunkt hinter der nächsten Ecke auf einen wartet, oder ein 'Kletterabschnitt'. Nunja, in Spielen wie 'Assassins Creed' (ohne eine Wertung für dieses abgeben zu wollen) sucht man sich seinen Weg selbst und hat hierfür schier unendlich viele Möglichkeiten, in RM klettert man eine Wand hoch, springt zu einem Rohr an einer anderen Wand und hangelt an diesem entlang, usw... Es gibt also nur einen Weg, (ich fühlte mich dabei an die frühe Tombraider Reihe aus den 90'igern erinnert).

Fazit, RM sieht wirklich schön aus, spielerisch fesselt es mich jedoch überhaupt nicht!
Wer meinen Argumenten etwas abgewinnen kann, sollte auf einen Kauf (zumindest zum Vollpreis) verzichten.
Ich jedenfalls ärgere mich, dass ich für dieses Spiel (Gamplay aus den 90igern, Optik 2013) 60 Eus ausgegeben habe...

Ich hoffe diese Rezension hilft euch weiter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Remember the Game!, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe mir das Spiel gekauft, aufgrund des interessanten Settings und der eigentlich ganz positiven Bewertungen.

Das Gameplay basiert auf einem Kombosystem, in dem man die Wirkung der einzelnen Angriffe (Heilen oder Cooldown der Spezialangriffe verringern, usw.) frei wählen kann, allerdings nicht die Reihenfolge der Knöpfe. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen und es kommen immer weitere Komboleisten dazu. Ja die Klettereinlagen sind simpel gestrickt, da einem immer angezeigt wird, wo man hin soll. Mir hat das nichts ausgemacht, die Einlagen dienen sowieso nur zur entspannung zwischen den Kämpfen und um die Umgebung zu bewundern. Die Kämpfe gehen nach einiger Zeit flüssig von der Hand und machen Spaß. Bosskämpfe sind super in Szene gesetzt und fordern. Das ist außerdem das einzige Spiel bei dem mir Quicktimeevents nicht auf die Nerven gegangen sind. Diese kommen selten vor und sind gut eingebaut.
Über die Erinnerungsremixe erzähle ich nichts. Diese machen Spaß, sind eine gelungene Abwechslung und sind eines der Highlights des Spiels. Leider kommen sie sehr selten vor, aber das macht sie umso besser.

Die Grafik überzeugt auf ganzer Linie, einzig hier und da fehlen ein paar Details. Neo-Paris ist gut durchdacht und wirkt glaubwürdig. Es macht sehr viel Spaß sich in der Welt zu bewegen und diese zu bestaunen. Die Spielerfigur und andere Figuren sind gut Texturiert und nett anzusehen.

Die Story funktioniert relativ gut und die Hauptfigur ist mir sehr sympatisch. Die Handlung passt sehr gut zum Setting.
Es ist einfach spannend, da man wissen möchte wie es weitergeht in diesem ganzen Gehirnwäsche-Gedächtnisklau-Konstrukt.

Die deutsche Sprachausgabe ist das einzige, wo ich wirklich eine Schwachstelle feststellen kann. Man kann zwar zur englischen wechseln, aber ich habe keine Lust, wenn ich mal ein Wort nicht verstehe die Untertitel zu lesen während ich spiele. Ich habe zwar kein Problem damit englisch zu verstehen, trotzdem nervt es doch wie zum Beispiel in GTA beim Autofahren. Die Sprecher sind gut zu verstehen und ich würde die deutsche Syncro zweckmäßig nennen.

Alles in allem hat das Spiel aber die 5 Sterne verdient und sollte gespielt werden. In der heutigen Zeit versuchen nurnoch Indie-Studios etwas neues und da kommt so ein Spiel mit einem neuen Ansatz am Kampfsystem gerade recht. Klar, das Spiel ist nicht für jeden etwas, da wie ich finde, die meisten Spieler zu verwöhnt sind. Es muss immer eine super Sprachausgabe da sein und alles muss perfekt sein sonst wird genörgelt.

Ich finde das Spiel super und hatte damit so einige schöne Stunden. Von mir eine klare Kaufempfehlung und viel Spaß mit diesem Titel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rundum Großartig, 21. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Remember Me - [PlayStation 3] (Videospiel)
Meiner Meinung nach hat dieses Spiel geschafft, was viele andere Spiele nicht schaffen: Gut ausbalanciertes Gameplay mit großartiger Story und einem Inovativen Grundkonzept. Im endeffekt erinnert es mich an eine 3rd-Person-Kreuzung aus Mirrors Edge mit einem storytechnischen Tiefgang der an Heavy Rain erinnert.
Die Story geht tiefer als ich es zuerst erwartet hätte, und kommt an so manchen großen Film ran. Ich war in nicht wenigen Momenten höchst überrascht/schockiert und hatte insbesondere in den letzten Kapiteln nicht selten ein Kloß im Hals - einige Augenblicke kann man einfach nur als Episch bescheiben.
Manche mögen das Kampfsystem sicher als simpel beschreiben - ich find es ganz einfach Zweckdienlich. Das Kombosystem hab ich so noch nie gesehen, und finde es eigentlich ziemlich genial. Und wem das Spiel bzw das Kampfsystem zu simpel ist sollte direkt auf Gedächnisjäger (höchster Schwierigkeitsgrad) spielen - da entfallten die Individuelen Kombos ihre volle Wirkung, und man kommt in vielen Kämpfen echt ins schwitzen - hier ist volle Konzentration angesagt.
Ich habe das Spiel kostenlos via Playstation Plus bekommen - es wäre mir aber auch 30 Euro im Laden Wert gewesen.
Was die Grafische Aufmachung angeht kann ich mich anderen Rezensionen hier nur anschließen - einfach wunderschön. Ich frag mich immer wieder wie man sowas aus einer PS3 rausholen kann. Und alleine das Hauptmenü ist so schön und übersichtlich, das mann das Spiel garnicht starten will.
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Remember Me - [PlayStation 3]
Remember Me - [PlayStation 3] von Capcom (PlayStation 3)
EUR 19,99
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