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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt nicht an das Buch ran, Film für sich aber Gut
Es verhält sich hier sehr ähnlich wie die verfilmung zu "Die Säulen der Erde" es fehlt einfach einiges an Inhalt und teilweise auch an bedeutendem Inhalt, trotz der großzügigen Gesamtlänge des Films, das ist zwar schade, aber irgendwo wohl auch schwer machbar wenn man nicht eine Serie draus machen möchte, die dann auf Dauer auch...
Vor 15 Monaten von sascha84 veröffentlicht

versus
94 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pimp my Mittelalter
Drei Fernsehabende lang habe ich mich gefragt: Was ist das? Was bitteschön ist das? OK, einige Leute heißen so wie die Figuren in Ken Folletts Roman "Die Tore der Welt". Hin und wieder sagt auch mal jemand einen Satz, der so im Buch gesagt worden sein könnte (wenn auch nicht unbedingt von derselben Person). Hier enden die Gemeinsamkeiten zwischen Buch und...
Vor 21 Monaten von Muschelkalk veröffentlicht


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94 von 102 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Pimp my Mittelalter, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Drei Fernsehabende lang habe ich mich gefragt: Was ist das? Was bitteschön ist das? OK, einige Leute heißen so wie die Figuren in Ken Folletts Roman "Die Tore der Welt". Hin und wieder sagt auch mal jemand einen Satz, der so im Buch gesagt worden sein könnte (wenn auch nicht unbedingt von derselben Person). Hier enden die Gemeinsamkeiten zwischen Buch und Verfilmung aber auch schon. Am vierten Abend, als sich auf dem Bildschirm der "packendste Teil" (meine Fernsehzeitschrift) in Humbug und Nonsens auflöste, hatte ich endlich eine Erleuchtung. Das hier ist gar keine Romanverfilmung. Das hier ist eine Art kreatives Paralleluniversum, eine alternative Fiktion, ein 360minütiges Was-wäre-wenn-Spiel. Was wäre, wenn Petranilla eine pathologische Giftmörderin wäre? Was wäre, wenn Bruder Godwyn in Cousine Caris verknallt wäre? Was wäre, wenn Bruder Thomas...

Aber nein, Spaß beiseite: Natürlich kann eine Verfilmung einer Romanvorlage nie hundertprozentig gerecht werden - einerseits, weil jeder Leser seine eigene Vorstellung von "seinen" Figuren hat, andererseits, weil Film und Buch eben unterschiedliche Medien sind und unterschiedliche Möglichkeiten haben. Es ist allerdings eine Sache, Handlung und Figuren für das Drehbuch zu straffen und zu verdichten, und eine ganz andere, eine Geschichte derartig zu verhunzen, dass sie schlicht und einfach keinen Sinn mehr ergibt - und zwar unabhängig davon, ob man das Buch kennt oder nicht.

Ein harmloses Beispiel, stellvertretend für Dutzende von fragwürdigen und deutlich gravierendere Änderungen: Im Buch sind Merthin und Ralph Söhne von Sir Gerald, einem verarmten Ritter und entfernten Verwandten des Grafen von Shiring. Nachdem Sir Gerald seine Schulden bei der Priorei nicht bezahlen kann, verliert er sein Gut. Merthin, der schlau ist, aber nicht kämpfen kann, kommt bei einem Zimmermann in die Lehre, Ralph, der kämpfen, aber nicht denken kann, wird vom Grafen als Knappe aufgenommen und zum Ritter ausgebildet.
In der Verfilmung sieht es hingegen so aus: Sir Gerald IST der Graf von Shiring und verliert Hab und Gut und Leben, weil er irgendjemanden verraten haben soll. Der neue Graf von Shiring - der den alten persönlich aufgehängt hat - erweist sich als richtiges Cleverle: Er nimmt Ralph zu sich, um ihn als Knappen und Ritter auszubilden. Schlau! Superschlau! Da hänge ich den Vater auf und lasse dem Sohn genau die Ausbildung zukommen, die er braucht, wenn er sich irgendwann mal bei mir dafür rächen möchte, dass ich ihm Vater und Titel geklaut habe. Darauf muss man erst mal kommen!

Vielleicht würden all die entstellten Handlungsstränge für weniger Ärger sorgen, wenn man wenigstens den Eindruck hätte, dass das historische Drumherum einigermaßen stimmig dargestellt wird. Aber nein, unser gutes Mittelalter wartet mal wieder mit all den Klischees auf, für die wir es so sehr lieben: Dumme Männer haben keine Ahnung von Medizin. Sie würden eine offene Wunde mal eben mit einer Ladung Dung einreiben. Heilkundige Frauen haben hingegen durchaus Ahnung von Medizin. Die dummen Männer hassen sie deswegen und richten sie als Hexen hin. A propos Hinrichtungen, die werden folgendermaßen durchgeführt: "Also du wirst jetzt aufgehängt, du, und du auch - aber für dich habe ich eine gute Nachricht, dir werden nur die Beine gebrochen." (Was wir anschließend zeigen, damit auch wirklich jeder Zuschauer begreift, was für böse, böse Menschen das in bösen, bösen Zeiten waren). Die Pest ist übrigens eine schlimme Krankheit, die einen aber nicht daran hindert, nochmal schnell zu Fuß von Kingsbridge nach Shiring zu spazieren. Und zurück.
Da ich nur die Fernsehversion kenne und nicht die DVD, kann ich nichts zu den Extras sagen, aber ich vermute, wenigstens dort wird das Geheimnis ewiger mittelalterlicher Jugend gelüftet. Ehrlich, diese Leute leben in kalten Burgen und zugigen Hütten, lange vor der Erfindung von NIVEA Creme 400 ml, und sie altern innerhalb von zwanzig Jahren nicht um einen einzigen Tag! Das ist so ungerecht!
Wo wir schon bei ungerecht sind: König Edward der Dritte rotiert vermutlich gerade in seinem Grab. Was die Verfilmung mit dem armen Kerl macht, ist schlichtweg ohne Worte. Und das meine ich nicht nur wegen seiner schlimmen Frisur in den letzten beiden Teilen.

Das bedauernswerteste Opfer der Verfilmung ist allerdings weder das Mittelalter noch Ken Folletts Romanpersonal, sondern das Bauwerk, dem beide Bücher ihren Erfolg verdanken: Die Kathedrale. Das Buch beginnt direkt dort, in der Nacht vor Allerheiligen. Es ist kalt, es ist dunkel, Gläubige aus der Stadt und dem Umland sind zum Gottesdienst zusammengekommen. Die Mönche veranstalten ein wenig Hokuspokus, um das einfache Volk mit der Macht Gottes zu beeindrucken, der Graf von Shiring verleiht der Veranstaltung Glanz, Sir Gerald will seine Geschäfte mit der Priorei abwickeln: Die Kathedrale ist das geworden, was sie in Prior Philipps Vision werden sollte, nämlich der geistliche, weltliche und wirtschaftliche Mittelpunkt der aufstrebenden Stadt. Und sie lebt weiter, sie muss ausgebessert, verschönert, erweitert werden.
In der Verfilmung ist die Kathedrale - nichts. Sie ist da. Hin und wieder wird ein Gottesdienst abgehalten. Oder eine Trauung durchgeführt. Das war's. Weiß der Teufel, wozu man sie überhaupt gebaut hat. Und die Geschichte beginnt irgendwo auf der grünen Wiese.

Fazit: Eine in jeder Beziehung enttäuschende Verfilmung, die die Stärken der Vorlage nicht im Ansatz durchscheinen lässt, sondern eine dramaturgisch aufgemotzte - und keineswegs bessere - Geschichte erzählt. Die Schauspieler können nicht mehr viel retten. Noch vor dem ersten Werbeblock hatte ich das dringende Bedürfnis, das Buch aus dem Regal zu nehmen und nachzulesen, wie Ken Follett sich die Sache wirklich gedacht hatte. Die Lektüre habe ich dann wiederum sehr genossen. Für diese Inspiration gibt es den zweiten Stern.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Desaströses Ende, 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Ich habe mir eben den letzten Teil der Tore der Welt "Verfilmung" angeschaut. Ich habe auch das Buch gelesen und fand es klasse. Nur was sich die Filmemacher hier geleistet haben, ist mehr als schwach. War im 1. bis zum 3. Teil das Buch wenigstens noch ein bisschen zu erkennen, haben sie im 4.Teil einen gänzlich neuen Film gedreht, denn (Achtung Spoiler) es gibt keine Schlacht um Kingsbridge, der König steht auch nicht im Mittelpunkt wie im Film, Carris und Merthin fanden auch erst zum Schluss richtig zueinander und eben viel romantischer auf der Spitze des Turms, Ralph wurde von Gwenda getötet usw. usw..
Außerdem fehlt auch der Bau des Turms (Merthins Traum!) völlig. Überhaupt werden die meisten Handlungsstränge gekürzt oder einfach verändert (auch um die anderen Hauptpersonen wie Gwenda , Wulfric usw.).
Der Film ist spannend und die Schauspieler sehr gut. Aber das als "Ken Follett's Tore der Welt zu bezeichnen, so wie SAT 1 es macht ist eine Frechheit. Als Film "nach Motiven von Ken Follett's Tore der Welt" ginge er noch durch. Natürlich müssen wie gesagt Kürzungen in Verfilmungen gemacht werden. Aber bitte nicht einen gänzlich neuen Film wie der 4. Teil. Deshalb nur 1 Punkt für diesen Murks.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen die tore der welt, 7. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Die Verfilmung weicht sehr stark von der Romanvorlage ab. Vorrezensoren haben hier bereits viele Beispiele genannt. Einiges dürfte zudem historisch nicht authentisch sein. So wird z.B. Sir Gerald, Graf von Shiring, also immerhin ein Adliger, nach einem Willkürprozess wie ein gemeiner Straßenräuber, am Galgen aufgeknüpft. Ich bezweifle, dass ein solches Vorgehen mit der Magna Carta in Übereinstimmung stand, die solche Willkürakte verbot. Gewiss nicht! In der Romanvorlage wird Sir Gerald von der kleinen Gwenda im Menschengewühl während des Gottesdienstes um sein Geld gebracht und muss als verarmter Adliger um Unterkunft im Kloster nachsuchen. Er stirbt später an Altersschwäche. Auch Edmund Wooler entgeht im ersten Teil der Verfilmung dem Henkerstrick nur um Haaresbreite. Dafür werden im beide Beine zerschmettert. Im zweiten Teil wird er dann von seiner Schwester Petronila vergiftet, die auch ansonsten keine Skrupel kennt, wenn es um die gewaltsame Beseitigung mißliebiger Personen geht.. Beides findet keine Entsprechung im Roman. Im Roman kennen sich die Hauptakteure Caris, Mertin, Ralph und Gwenda zudem seit ihrer Kindheit. Im Film laufen sich Carris, die Elfic heiratet, und Mertin zufällig über den Weg. Recht gut gezeichnet, aber irgendwie doch ins diabolisch böshafte überspitzt, sind die Charakterzüge von Prior Godwin, ein sexuell verklemmtes Muttersöhnchen und ein engstirniger Typ, der sich sittenstreng und prüde gibt, aber kaum eine Gelegenheit auslässt, sich an seiner Cousine Carris aufzureizen. Weil er Caris' Überlegenheit nicht ertragen kann, versucht er, sie an den Galgen zu bringen, was jedoch durch das beherzte Eingreifen von Mutter Cecilia im letzten Augenblick verhindert wird. Aus Rache plündert der blutleere Godwyn Caris' Haus und geilt sich in seiner geistigen Hohlheit am Duft eines ihrer Kleidungsstücke auf wobei er sich selbst befriedigt. Im weiteren Verlauf der Verfilmung läuft die Handlung völlig aus dem Ruder und rutscht sogar ins Abstruse ab: Am Ende entpuppt sich Bruder Thomas, der im Roman an Altersschwäche stirbt, als tot geglaubter König Edward II. Historisch authentisch an dieser Geschichtsklitterung ist wohl nur, dass Edward II. eine Vorliebe für Männer hatte, was zu seinem Thronverlust beigetragen haben dürfte. Auch sonst gehen die Filmemacher mit der Historie recht ungezwungen um. So wird im dritten Teil die Schlacht von Crezý völlig verkehrt dargestellt: Nicht die Engländer haben angegriffen, sondern die Franzosen, die im Pfeilhagel der englischen Bogenschützen eine blamable Niederlage einstecken mussten. Noch vieles wäre zur Verfilmung zu sagen. Ich frage mich bloß, wie der Buchautor Follett dem hat zustimmen können. Das Buch ist wesentlich besser und historisch authentischer. Ich habe nur einige kleine Schnitzer in der Schilderung kirchlicher Angelegenheiten gefunden, die Follett nicht sauber erarbeitet hat: so war es Nonnen zu keiner Zeit erlaubt, Beichte zu hören, da dies die Priesterweihe vorraussetzt. Auch wird ein Bischof, der zum Erzbischof erhoben wird, nicht eigens dafür geweiht. Einmal Bischof, immer Bischof. Die Ernennung zum Erzbischof wird im Rahmen einer Inthronisation begangen. Aber gut: Follett ist offensichtlich kein Katholik.
Doch zurück zum Film: Trotz der erheblichen Abweichungen von der Romanvorlage kann man sich den Steifen ansehen. Man muss halt ausblenden, dass sich der Produzent viele Freiheiten genommen hat.
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96 von 116 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Buch ist nur ansatzweise zu erkennen, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
OK, ein so umfassendes Werk lässt sich nicht in allen Einzelheiten verfilmen. Da muss man zwangsweise kürzen. Das ist ja auch ok, aber deshalb muss man nicht gleich eine komplett neue Story erfinden, in der

(ACHTUNG SPOILER)

Bruder Thomas schwul ist und sich dann auch noch als totgeglaubter König entpuppt. Und Ralph ist hier plötzlich der uneheliche Sohn von Petronilla und Graf Roland, der aber von Merthins Eltern großgezogen wurde. Autsch! Ich hab gedacht, ich bin im falschen Film. Das ist dann selbst für jene Leute zu viel, die das Buch noch nicht kennen. Philemon, der am Ende den Titel des Priors an sich reißt, hat man weggelassen, und dafür ist Godwyn dann zu allem Übel als halber Geisteskranker dargestellt, der am Ende von Caris mit einem Kreuz erschlagen wird. Die Mini-Serie endet plötzlich ganz abrupt nach der neu erfundenen Belagerung und Schlacht von Kingsbridge,

und man fragt sich "Wie bitte, das war's jetzt?" Hier hätte man sich ein schöneres und längeres Happy End gewünscht. Das ist in der Hörspiel-Fassung wesentlich besser gelungen, denn da stehen Merthin und Caris auf dem Turm der Kathedrale und schauen über Kingsbridge.

Außerdem nerven in der deutschen Synchro die falsche Aussprache der Namen von Merthin und Caris, aber das ist nur das kleinere Übel.

Fazit: Die Anschaffung lohnt sich definitiv nicht. Die Handlung ist total überdreht, und das Orginal lässt sich nur in den Ansätzen erkennen. Ein Peter Jackson hätte das wesentlich besser gemacht. Von daher empfehle ich, lieber zum Buch oder zum 10-teiligen Hörspiel zu greifen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut schlimm., 13. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Wie kann man ein so gutes Buch nur so schlecht filmisch umsetzen?! Komplett andere Story, schlechte Schauspieler und miserable Dialoge. War selten so enttäuscht nach einer Serie wie bei dieser. Kann nur jedem vom kauf abraten der das Buch gut findet. Man wird nur enttäuscht.
Die wichtigsten Handlungen finden im Film erst gar nicht statt oder wurden komplett verändert, sodass es keinen Sinn mehr ergibt. Ganze Charaktere existieren im Film nicht oder entwickeln sich anders als im Buch (wo ist der böse Philemon?!?). Konnte die Serie nur mit Mühe bis zum Ende schauen und habe es anschließen auch schon wieder bereut. Eine wirkliche Schande was die Macher der Serie aus diesem tollen Buch gemacht haben!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bleibt beim Buch!, 11. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer das Buch gelesen hat und sich daher auf die Verfilmung freut, muss das nicht sehen!
Die Namen der Hauptdarsteller sind wohl aus dem Buch, aber die Handlung ist komplett aus der Luft gegriffen.
Keine Ahnung, warum Ken Follett seinen Namen dafür hergibt...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nein, nicht wie Die Säulen der Erde, 8. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Wäre es nicht undenkbar, ich würde glauben, Ken Follet hat einen Ghost-Writer. So schlecht kann der Autor von "Die Säulen der Erde" eigentlich gar nicht sein. Das Positive zuerst: Die Rollen in diesen Filmen wurden sehr gut besetzt, die schauspielerische Leistung ist hervorragend, die Kameraführung und die Szenerie brauchen sich vor keinem Vergleich zu verstecken. Aber selten habe ich eine so unlogische Handlung in einem Film gesehen. Die Serie ist nur dann zu genießen, wenn jedes Denken zuvor ausgeschaltet wird - mein Vorschlag: erst nach einer Stunde "Frühstücksfernsehen" die DVDs betrachten. Das Drehbuch spottet jeder Beschreibung. Die Bösen morden mitunter ohne jede nachvollziehbare Motivation, die Guten bleiben blass, die Handlung ist oft nicht nachvollziehbar. Es geschieht selten, dass wir DVDs ohne Reue dem Mülleimer übergeben. Bei "Die Tore der Welt" haben wir es mit Vergnügen getan und wissen sie dort gut aufgehoben.
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54 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absolut schlimm, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Liebe Interessierte,
geben Sie KEIN GELD für diesen Schrott aus. Ich kann mich den vielen Mitrezensenten nur anschließen: ein Historienfilm, mehr schlecht als recht umgesetzt, aber mit "Tore der Welt" von Ken Follett hat es nichts mehr zu tun. Wie konnte er dem nur zustimmen?
Nun ja, was soll man anderes erwarten, wenn SAT 1 an der Produktion beteiligt war...es musste halt weniger anspruchsvoll und dafür reisserischer und blutiger und mit mehr Klischees wie ständigen Hexenverbrennungen usw umgesetzt werden. Dafür können schon auch mal Handlungen komplett fehlen, verändert werden, ganz zu schweigen von den neuen Charakteren, die länger leben als im Buch, erst am Schluss zusammen finden...ich lasse es, die Liste würde zu lang werden.
Leute, kauft euch lieber "Der Name der Rose" und genießt eine tolle Mittelalter-Verfilmung. Und wer wissen will, was in "Tore der Welt" WIRKLICH passierte laut Ken Follett sollte sich das Buch kaufen oder das Hörbuch. Selten war ich so enttäuscht von einer filmischen Umsetzung. Den Stern immerhin für die Ausstattung (die auch manchmal nicht der Zeit entspricht) und den paar guten Schauspielern.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur Ressourcen-Verschwendung, 27. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Tore der Welt [4 DVDs] (DVD)
Bevor ich meine eigenen Gedanken über dieses Machwerk preisgebe, ein paar Bemerkungen zu den meisten Rezensionen zu diesem Film. Es will sich mir so gar nicht erschliessen, wen es interessiert, ob die Bestellung schnell eintraf und damit "Alles Bestens" war. Weiterhin dürfte es wohl keinen Leser weiterbringen, wenn dieser solch Aussagen über sich ergehen lassen muss, wie: "Habe die Filme selbst nicht gesehen, kenne aber Leute, welche diese gut fanden...", oder: "Habe die Filme verschenkt. Der oder die Beschenkte war begeistert." Solch Blödsinn hat hier nun wahrlich nichts zu suchen; die Meinung und Ansichten zum eigentlichen Produkt sind gefragt.

Als Leser des Buches kamen mir schon nach den ersten 2 Minuten des Ansehens erhebliche Zweifel, dass sich das Drehbuch auch nur annähernd an dem Roman orientiert. Diese Zweifel waren berechtigt. Hatte es im Laufe der 4 Filme mal Ähnlichkeiten mit dem Handlungsablauf des Romans "Die Tore der Welt" gegeben, kann es sich meines Erachtens nur um Zufall oder ein Versehen gehandelt haben. Ich vertrete eigentlich die Auffassung, dass sich ein Film mit dem gleichen Titel eines Buches, sich so weit wie es geht, an die Vorlage hält. Scheinbar bin ich nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Das hier angebotene "Werk" stellt eine fast vollständig eigene Geschichte dar, welches sich die Charaktere bei Ken Follets Roman ausleiht. Weitere Gemeinsamkeiten sind kaum zu erkennen. Eine Romanverfilmung sieht anders aus.
Die Auswahl der Schauspieler für die Darstellung der Hauptfiguren scheint mir gelungen. Das wars dann auch schon. Die schauspielerische Leistung kann ich nur ansatzweise als brauchbar bezeichnen. Spannung kam nur selten auf. Zusammenfassend sind dies für mich verdammt schlechte Filme. Für Ken Follets Fans, welche noch nicht das Pech hatten diesen Müll über sich ergehen lassen zu müssen, rate ich von einem Kauf ab. Die Zeit kann man sinnvoller verbringen...zum Beispiel mit einem guten Buch, von Ken Follet zum Beispiel.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Buch & Film sind schlecht zu vergleichen, 18. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist wie mit einer heißen Herdplatte. Alle sagen man soll es nicht tun, aber man tut es trotzdem.
Trotz aller Rezensionen.. die Neugier bleibt einfach stärker.

- War man vom Buch begeistert, sollte man vom Film nicht allzu viel erwarten. Am Besten ein bisschen Zeit verstreichen lassen bis man ihn anschaut
+ Betrachtet man Buch und Film unabhängig voneinander, finde ich den Film nicht schlecht
+ U.a. haben Caris & Merthin ihre Rollen, abgesehen von der Handlung, gut gespielt
+ Viel Bonusmaterial z.B. zur Stadtentstehung und Brückeneinsturz

Am stärksten ist mir aufgefallen:
- Manche Charaktere & ihr Handeln und die Handlung selbst wurden so verdreht, dass sie mit dem Buch noch wenig gemeinsam haben
- Mehrere Buchcharaktere wurden komplett weggelassen
- Gar nicht überzeugt haben mich Godwyn & Petronilla
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Die Tore der Welt [4 DVDs]
Die Tore der Welt [4 DVDs] von Michael Caton-Jones (DVD - 2012)
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