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Kundenrezensionen

166
4,8 von 5 Sternen
Toxicity
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2006
Vom ersten aufschreckenden Akkord von „Prison“ bis hin zum letzten Flüstern von „Aerials“ beweisen SoAD, dass sie nicht lediglich eine weitere Rock Band sind, sondern eine musikalische Bereicherung, die noch Großes vorhat.
Drei Jahre nach ihrem atemberaubenden, selbstbetitelten Erstlingswerk, brachten SoAD den lang ersehnten Nachfolger „Toxicity“ auf den Markt. Und im Gegensatz zu vielen anderen Bands, die nach einem guten ersten Album nicht an den Erfolg anknüpfen können, legt System of A Down noch eine Schippe drauf. Und was für Eine, denn es ist wirklich ein Genuss dem Album zu lauschen! Das Album besitzt eine gute Tonqualität & der Gesang, sowie die Instrumente sind gut eingespielt worden.
Technisch haben sich SoAD ein gutes Stück weiterentwickelt. Angefangen bei den eher im Hintergrund, dennoch super agierenden Mitgliedern Shavo (Bassist) und John (Drummer), welche ihre Kunstfertigkeiten auf ihren Instrumenten weiter vertieft haben, über Daron (Gitarrist), der seinem Instrument die genialsten und verrücktesten Akkorde, Riffs und Soli entlockt bis hin zur (auf dieser Platte) absoluten Ausnahmeerscheinung der Band, Serj, dem Sänger. Die Stimme von ihm hat sich zum ersten Album nochmals derart gesteigert, dass einem vor Ehrfurcht nur die Kinnlade auf die Zehen fallen kann. Er haucht den Texten solch ein Leben ein, so dass diese (fast) schon ein Eigenleben entwickeln.
Daron Malakian, der Mann hinter der meisten Musik von SoAD, ist musikalisch sicherlich genauso hoch einzustufen wie Serj & dessen Gesangskünste. Seine differenzierte Weise Musik zu produzieren, von sanft (z. B. der Anfang von „Chop Suey“ oder „Aerials“) bis hart (z. B. „Science“, „Jet Pilot“) verdient auf jeden Fall Respekt. Was mir persönlich sehr gut gefällt, sind seine spärlichen Gesangseinlagen, bei denen er m. E. nach Gefühle rüber bringt, die selbst ein Tankian nicht besser machen kann. Hier ist z. B. sein Solo-Part bei „Needles“ zu nennen. Manchen (wenige) Textpassagen kann Daron einfach besser vermitteln, als es der wirklich geniale Serj kann. Nun ja, nicht jeder ist perfekt...
Der Doppelgesang dieser beiden Kerle, in Refrains und in verschiedenen Passagen der Lieder zu hören, nimmt unangefochten eine herausragende Stellung in der ganzen Musikszene ein. Das ist einfach nur Wahnsinn.
Die Texte sind teils sehr politisch, jedoch muss man sich schon näher mit diesen befassen & zweimal hinhören, denn System of A Down verpacken diese teilweise so versteckt in Metaphern, dass sie mehrere Bedeutungen haben können. Nun ja, so findet jeder das, was er gerne hören will. Jedoch scheut die Band sich nicht, auch brisante Themen beim Namen zu nennen, so z. B. das Gefängnissystem der USA in „Prison“ oder generelle Gesellschaftskritik an Amerika in „Deer Dance“ oder aber den Völkermord an den Armeniern in „X“.
Die Musik von SoAD hat sich seit dem ersten Album noch verfeinert, so dass die brutale Kraft dieser Band besser dosiert zum Einsatz kommt. Gekonnt spielt die Band ihre Stärken, den schnellen Wechsel von Laut zu Leise, von Schnell zu „Langsam“, brachial aus. Teilweise wird der typische Sound mit traditionellen Klängen aus dem Heimatland der Truppe gepaart: Armenien.
Bei den ersten Durchläufen des Albums weiß man nie, was einen die nächste Sekunde erwartet. So variabel, wie SoAD hier zu Werke gehen, das schafft kaum eine andere Band. Die Lieder strotzen nur so von verschiedenen Ideen, die Rhythmuswechsel kommen manchmal nur für einen Ton zum tragen. Gepaart wird diese pure Energie mit den oben schon erwähnten alles überragenden Gesangslinien, welche von tiefem Grollen über emotionsgeladene Gesangspassagen bis hin zu hohem Gekreische alles liefert, was vielen andere Sänger gar nicht zu Stande bekommen. Auch zu den langsamen Passagen der SoAD Musik findet Serj Tankian die richtige Note.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass sich System of A Down mit diesem Album selbst ein Denkmal errichtet haben, welches auch in Jahren noch von Vielen als eines der wichtigsten Alben der Neuzeit angesehen werden wird. Wer diese Album nicht besitzt und etwas Interesse an melodiöser, härterer Musik zeigt, der sollte nicht mehr zögern, sondern sich in die Tiefen dieses Meisterwerkes stürzen. Wen dieses Album nicht abhängig macht, dem ist nicht ganz klar nicht mehr zu helfen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2001
Nach dem Brillianten Erstlingswerk nun der Überhammer.Was die Jungs aus Armenien bzw. L.A. hier zeigen ist wohl mit nichts mehr zu übertreffen.Allein die Single Chop Suey! und der Titeltrack Toxicity strotzen nur so vor genialen melodien.Die Stimme von Frontmann Serji Takian brennt sich sofort ins Kleinhirn und macht hoffnungslos süchtig.Tracks wie Deer Dance und Science Rocken bis der Notarzt kommt und entzücken gleichzeitig mit melodien die man so schnell nicht mehr los wird.Auch Instrumente wie z.B. Balalaika wurden hier verwendet und transferriern in Soundebenen deren Existenz man zuvor nicht einmal erahnt hat.Auf keinen Fall Überproduziert mit doch genialem Sound überzeugt diese Platte vom 1.Track bis zum Volkstümlichen HiddenTrack.Genug der Lobeshymnen.Trotzdem für mich schon jetzt die Beste CD die ich je mein eigen nennen durfte. Für jeden Fan von Bands wie KoRn,Deftones,Staind u.s.w ein absolutes muss.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2003
Toxicity ist mit Abstand mein Lieblingsalbum, das ich mindestens einmal am Tag durchlaufen lasse. Serj Tankian ist nicht nur ein besonders guter Sänger, sondern der Beste denn ich kenne. Die Stimme des bärtigen Mannes klingt melodiös, orientalisch angehaucht und das Wort talentiert ist noch zu billig geschrieben. Sehr zu empfehlen ist das chaotische Prison Song (von dem ich beim ersten Durchlaufen nicht ganz angetan war, aber das änderte sich schnell.., das besonders im Refrain ziemlich abgehende Needles, die orientalischen Lieder Choep Suey!, Psycho, Forest und Science, sowie der SOAD Song überhaupt Toxicity. Schwer verdaulich sind nur die Songs Shimmy und X, die eher einzelne Fragmente oder Interluds gleichen, anstatt komplette Songs.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2011
Als junger Stift hielt ich damals dieses Platte in meinen Händen und dachte mir: »Das werde ich auch noch als Greis hören!«. Und so ist es bis heute auch geblieben. Ein alter Mann bin ich zwar noch nicht, aber trotzdem halte ich aktuell eine kleine Zeremonie vor meinem CD-Regal ab. Denn es gilt folgendes zu feiern: zehn Jahre »Toxicity«.

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Im September 2001 wird auf die USA der bis dato schrecklichste Terrorangriff der Geschichte verübt. Und zur gleichen Zeit katapultierten System Of A Down ihr zweites Studio-Album auf den Markt. Als erste Auskopplung stand »Chop Suey« parat. Ich saß damals vor dem Viva2-Programm und wunderte mich über diesen merkwürdigen Krach, den diese osteuropäisch anmutenden Kerle da produzierten. Doch nach und nach ergab das Liedgut Sinn und das Interesse wuchs.
»Toxicity« war damals das härteste Brett was bald darauf in meinem Portfolio zu finden war und die ersten Durchläufe waren auch sehr lärmend. Dabei muss man den Strukturen von System Of A Down jedoch nur etwas Raum und die nötige Zeit geben. Plötzlich tauchen unter den brachialen Stakkato-Riffs von Daron Malakian verspielte Klänge einer Sitar oder einer Mandoline auf, die mehrstimmig zu orientalisch klingenden Sequenzen verknüpft werden. Extreme Dampfhammer-Passagen von John Dolmayan verblassen innerhalb einer Sekunde und machen die Bühne frei für treibende Bass-Linien des Shavo Odadjians und für gefühlvolle Gesänge von Serj Tankian.
Weiterhin macht es Spaß die Texte der Songs auseinander zu nehmen und zu analysieren. Oft wird auf politische (»Prison Song«) und gesellschaftliche (»X«) Missstände hingewiesen, andererseits bleibt viel Spielraum für Interpretationen (»Jet Pilot«). Hut ab gilt auch dem Mastering unter Leitung von Produzent Rick Rubin. »Toxicity« kratzt schon nah am Clipping, bringt aber dennoch einen fetten und ausgewogenen Sound auf die Beine. Insgesamt entsteht so ein messerscharfer Mix, der mit einer brutalen Kraft aus den Lautsprechern gedrückt wird!

Ich könnte noch ewig weiter schwärmen. Zum Beispiel über die wenigen aber auf den Punkt gebrachten Soli oder die geniale Einbindung von Arto Tuncboyacian. Aber im Endeffekt gilt, dass jeder mindestens ein mal diesen modernen Klassiker durchhören sollte. Denn hier geht es um keinen Nachfolger oder Genre-Vertreter - hier hat sich eine Band ein Denkmal gesetzt!
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am 7. März 2008
"Toxicity" ist sicherlich das beliebteste und hitbestückteste Album der armenisch-amerikanischen Metal-Genies von "System of a down". Mit dem sehr augenfälligen Cover, auf dem der legendäre "Hollywood"-Schriftzug in der amerikanischen Kultur- und Glamourhochburg durch den Bandnamen ersetzt wird hat diese zweite Veröffentlichung der politisch engagierten Rocker schnell Kultstatus erreicht. Und das auch aus musikalischen Gesichtspunkten völlig zu Recht. Nicht nur die großen Hits wie das hochdramatisch-majestätische "Chop Suey!", der ungemein kraftvolle Titelsong oder das getragene "Aerials", sondern auch alle anderen Tracks der Scheibe überzeugen mit der System-typischen Mischung aus starken Melodien, brachial-kompromissloser Rhythmik und vielen aufregenden Tempo- und Dynamikwechseln. Vor allem letztere sorgen im Albumverkauf immer wieder für Aha-Effekte, für die gewissen Momente, die bei Musikfreunden auf Anhieb für Begeisterung sorgen. Sei es die eigentümlich abgehackte Rhythmusfigur am Anfang des "Prison Song", die Wechsel zwischen übelstem Geknüppel und elegant dahintrabenden Rhythmen bei "Jet pilot" oder die schon an die großen Meister der Klassik erinnernden Harmonie- und Melodiegerüste des Albumhighlights "Chop Suey!" - Vielseitigkeit trotz Kompromisslosigkeit und Stiltreue, das macht SOAD einfach aus!
Dass die Band noch viel mehr kann, als sie hier zur Schau stellt, hat sie unlängst mit den noch deutlich durchdachter produzierten und größer angelegten Meisterwerken "Mezmerize" und "Hypnotize" bewiesen. Dieser Vergleich soll jedoch nicht die auf "Toxicity" gebrachte musikalische Leistung schmälern, sondern die enorme Bedeutung dieses Albums im Entwicklungsprozess dieser faszinierenden Band aus Kalifornien untermauern. Ganz klares "Must-have-Album"!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. März 2008
"Toxicity" ist sicherlich das beliebteste und hitbestückteste Album der armenisch-amerikanischen Metal-Genies von "System of a down". Mit dem sehr augenfälligen Cover, auf dem der legendäre "Hollywood"-Schriftzug in der amerikanischen Kultur- und Glamourhochburg durch den Bandnamen ersetzt wird hat diese zweite Veröffentlichung der politisch engagierten Rocker schnell Kultstatus erreicht. Und das auch aus musikalischen Gesichtspunkten völlig zu Recht. Nicht nur die großen Hits wie das hochdramatisch-majestätische "Chop Suey!", der ungemein kraftvolle Titelsong oder das getragene "Aerials", sondern auch alle anderen Tracks der Scheibe überzeugen mit der System-typischen Mischung aus starken Melodien, brachial-kompromissloser Rhythmik und vielen aufregenden Tempo- und Dynamikwechseln. Vor allem letztere sorgen im Albumverkauf immer wieder für Aha-Effekte, für die gewissen Momente, die bei Musikfreunden auf Anhieb für Begeisterung sorgen. Sei es die eigentümlich abgehackte Rhythmusfigur am Anfang des "Prison Song", die Wechsel zwischen übelstem Geknüppel und elegant dahintrabenden Rhythmen bei "Jet pilot" oder die schon an die großen Meister der Klassik erinnernden Harmonie- und Melodiegerüste des Albumhighlights "Chop Suey!" - Vielseitigkeit trotz Kompromisslosigkeit und Stiltreue, das macht SOAD einfach aus!
Dass die Band noch viel mehr kann, als sie hier zur Schau stellt, hat sie unlängst mit den noch deutlich durchdachter produzierten und größer angelegten Meisterwerken "Mezmerize" und "Hypnotize" bewiesen. Dieser Vergleich soll jedoch nicht die auf "Toxicity" gebrachte musikalische Leistung schmälern, sondern die enorme Bedeutung dieses Albums im Entwicklungsprozess dieser faszinierenden Band aus Kalifornien untermauern. Ganz klares "Must-have-Album"!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 2005
Es war damals 2001 nur ein glücklicher Zufall, dass ich über System of a Down stolperte (bzw. geschubst wurde).
Ein Freund von mir fuchtelte mir eines Tages plötzlich mit einer CD vor der Nase herum.
Auf meine Beteuerung hin, dass ich wirklich noch nie etwas von einer Band namens „System of a Down" gehört hatte, drückte er mir das Album in die Hände und forderte mich unwirsch auf, mich erst wieder bei ihm blicken zu lassen, wenn ich das Album gehört hätte.
Wieder zuhause angekommen, legte ich die CD dann in meine Anlage - man sollte vielleicht anmerken, dass ich zu diesem Zeitpunkt erst vor kurzem meine Begeisterung für "rockigere Musik" entdeckt hatte und absolut ahnungslos war, was ich von der SOAD-CD zu erwarten hatte.
Daher war ich auch sehr überrascht - gelinde ausgedrückt - als mir plötzlich die Boxen um die Ohren flogen und ein markerschütternder Growl über mich hinwegfegte.
Doch schon während des ersten Hörens wurden Augen und - vor allem - Ohren immer größer, die Kinnlade klappte immer weiter hinunter und nach und nach fror jegliche Tätigkeit, der ich nebenbei nachgegangen war, ein und geriet in Vergessenheit.
Es war, als beschränkten sich meine Körperfunktionen nach kurzer Zeit nur noch darauf, jeden, der aus den Boxen schallenden Töne zu inhalieren - ganz gleich ob wunderschöne, sanfte Gesangspassagen, die unvermittelt von wilden Riffs zerfetzt werden und/ oder brachialem Geschrei zum Opfer fallen, oder orientalische Melodien, die einfach nicht fehl am Platze wirken wollen.
Ich hatte nicht gewusst, dass Musik so intensiv und vielseitig sein kann, und „Toxicity" strotzt an allen Ecken und Enden nur so vor Ideen, die darauf warten entdeckt zu werden, und die sich zum Teil erst nach und nach offenbaren.
Allein für den ersten Durchlauf benötigte ich einen ganzen Tag, weil ich beispielsweise "Needles" mindestens 20 Mal in der Endlos-Schleife festhielt - ich konnte einfach nicht anders.
Der Song wird von Daron Malakians Riffs und Serj Tankians unglaublicher Stimme gnadenlos vorangetrieben und -geprügelt, bis er urplötzlich alle Kraft zu verlieren scheint und nur noch von Shavo Odadjians Bass und John Dolmayans ungeduldig pochenden Drums am Leben erhalten wird, als jäh (fast so, als hätten sie sie heraufbeschworen) Darons Gitarre wieder mit einer düster anmutenden Melodie einsetzt und er in leiser, resignierender Verzweiflung dazu zu singen beginnt; Serj eilt ihm zu Hilfe und an seiner Stimme richtet sich der Song zu mehr als nur alter Größe auf.
Das daraufhin folgende "Deer Dance" ist nahezu identisch aufgebaut, und doch weit davon entfernt, nur eine Kopie zu sein, vielmehr ist es als Weiterführung zu sehen.
"Jet Pilot" hingegen muss der Klasse seiner Vorgänger dann doch Tribut zollen und geht daher (im direkten Vergleich) ein wenig unter, ist aber trotzdem eine perfekte Überleitung zum Kracher "X"!
Das ganze Album jetzt auf diese Weise (Song für Song) durchkauen zu wollen, würde trotz aller Lobgesänge auf die einzelnen Songs, dem Gesamtwerk "Toxicity" nicht gerecht werden können, denn dieses Album ist weit mehr als „nur" die Summe seiner Songs.
Zwar hat jeder der Song seinen eigenen, unverkennbaren (wie sagt man so schön) Vibe, nichtsdestotrotz wird man das Gefühl nicht los, dass sie alle irgendwie miteinander verbunden sind, fast so, als ziehe sich eine Art roter Faden durch das ganze Album, der die Songs sanft, aber unüberhörbar zu einem in sich abgeschlossenen Ganzen verwebt, das - auch wenn ich mich hier wiederhole - mehr als die Summe seiner Teile ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Januar 2009
Um es kurz und bündich zu halten:

Toxicity ist das BESTE Album von SOAD.
Ein zu Recht ein in Kreisen geschätzter Klassiker, eine Perle unter den Alternative-Rock/Metal-Scheiben. Für mich das beste Album des Jahres 2001.

warum?! ganz einfach:
40 Minuten purer Rock OHNE Schwachstellen!

Alle Lieder haben ihre Daseinsberechtigung, keines fällt - wie z.B. teilweise auf "Steal this Album!" und "Hypnotize" ins B-Seiten-Niveau ab.

Die Jungs lassen die Gitarren schrammen, dass es eine Freude ist. Die Drums klingen einfach fett, der Bass erklimmt immer wieder an den passenden (meist ruhigeren) Stellen groovend die Oberfläche. Die Herren variieren immer wieder gekont das Tempo und die Intensität. Gehn sie im einen Moment rockend ab wie Schmitt's Katze, fallen sie im nächsten Moment plötzlich in eine melidiöse, zarte Melancholie.

Die Gesangskünste eines Serj Tankian werden optimal von seinem Pendant Daron Malakian unterstützt, was in Verbindung mit der eingangs erwähnten vielfältigen instrumentalen "Begleitmusik" zu einem genialen Zusammenspiel verschmilzt. Alles ergänzt sich perfekt.

Ergebnis: das Album wird nie langweilig oder monoton, man kann es sich x-mal hoch und runter anhören (und ich bin wenn es um Rezensionen geht, wirklich eher ein Kritiker meines Fachs!)

Anspieltipps: Deer Dance, das großartige "Chop Suey" (legendär!), Atwa, Science, Toxicity, Aerials

PS: Das Album macht noch mehr Spaß, wenn man es richtig LAUT hört!!!! ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2003
Also ich denke das dieses Album eines oder DAS beste Metal-Album ist,welches ich je gehört habe.Bevor ich dieses Album gehört habe,habe ich fast nur Skatepunk gehört.Aber die Alben von System Of A Down haben mich ein kleines bisschen in diese Richtung gebracht.
"TOXICITY" ist ein Album,das man eigentlich immer hören kann.Egal,wie oft man es hört,es wird nie langweilig.Man hört jedesmal immer etwas neues aus den Liedern heraus und ich glaube das es gerade das ist,was das Album so interessant macht.Die Lieder sind perfekt aufeinander abgestimmt,sie passen einfach irgendwie zueinander.
Und die Stimme von Serj Tankian ist einfach nur der absolute Hammer!Mal wird er laut,dann wieder leise und dann fängt er an zu schreien,doch seine Stimme bleibt immer beim eigentlichen Ton,fängt dabei nie an zu krächzen.Was diese Band noch so genial macht ist eben ihr so gut wie einzigartiger Sound.Ich besitze alle drei Alben von SOAD,aber keines kommt an die Leistung von Toxicity heran.Meine persönlichen Favoriten sind: NEEDLES, AERIALS, JET PILOT und TOXICITY.
Dieses Album hätte meiner Meinung nach sogar mehr als fünf Sterne bekommen können,aber das geht ja nunmal nicht.Wirklich ALLE Tracks auf diesem Album sind gut!Also bei diesem Longplayer heißt es wirklich nur KAUFEN,KAUFEN,KAUFEN!ER ist wirklich jeden Cent wert!!!!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2006
Vorab: Ich bin ein SOAD-Fan mit Leib und Seele und daran ist dieses Album sicher nicht unschuldig. SOAD ist eine Band die wirklich mit keiner andern verglichen werden kann oder darf. Eine wirklich "alternative", andere Musikform.

Toxicity ist das kommerziell am erfolgreichste Album der Band und wohl auch das beste, wobei es mir schwerfällt unparteiisch zu sein.^^

Das Album ist eine fantastische, faszinierende,sich perfekt ergänzende Einheit aber es verdient auch jedes einzelne Lied echte Beachtung. DARUM:

1. PRISON SONG: Bumm/Pause/BummBummBummBummBumm/"The're trying to build a prison".

So beginnts und so gehts auch weiter: Sprechgesang in den Strophen und Gebrüll im Refrain. Das kennt man doch irgenwo her, oder? Genau. Typisch System of a down mit einem politisch-anklagenden Text.

2. NEEDLES: In etwa so aufgebaut wie der erste Song. Ruhigere Verse, harter Refrain mit gebrülltem Text("Pull the tapeworm out of your,ass" was auch immer das bedeuten mag.) Wie in so vielen Songs von SOAD hat auch dieses Album im 2ten Drittel einen besonders rhythmisch, melodisch und instrumental auffälligen Teil. Häufig ein Gitarren-Solo, manchmal mit besonders ruhig gesungenem Text wie in diesem Fall. ("Sitting in my room with a needel in my hand, just waiting for the tomb of some old dying man.")

3. DEER DANCE: Schaut man sich Song 1&2 an, kennt man auch Lied 3 in etwa. Besonders auffällig ist aber diesmal die melodisch perfekt und ganz ungewöhnlich gespielte erste Refrain. Ein Höhepunkt auf diesem Album, den man nur versteht wenn man ihn hört.

4. JET PILOT: Fängt sehr "metal-artig" an, indem erst mal der Refrain gegröhlt wird. Dann wird die Strophe etwas ruhiger, wobei der Rhythmus direkt in den Körper übergeht und man Lust bekommt mit den Hüften zu wackeln und zuheadbangen ;-). Dann folgt wieder der harte Refrain.

5. X: Ein durchgängig sehr schneller und gebrüllter Text, der sich mit dem (angeblichen) Völkermord in Armenien beschäftigt; ich will hier nicht politisch aktiv werden.

6. Chop SUEY: Wahrscheinlich neben "Aeriels" das bekannteste Stück System of a downs. Beginnt mit einem Gitarrensolo in das sich nach und nach die anderen Instrumente(erst Drums und dann Bass) mischen und dann gehts richtig los. Extrem schnell und abgehackt "gesungener" Text(ich habs aufgegeben zu versuchen mitzusingen). Im Beginn des letzten Teils wird anklagend Gott angerufen, Jesus beim sterben zitiert(Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist= Father, into your hands I comment my spirit) und dann angeklagt, dass er ihn verlassen habe. Sehr tiefgründiger und trauriger Text, den man sich ruhig mal genauer ansehen sollte. Ein echter Höhepunkt!!

7. BOUNCE: Wie der Titel vielleicht schon vermuten lässt, ein etwas eher fröhlicher Text und schnellerer Gesang und Musik. Stellenweise gebrüllt, andere Teile werden geradezu grotesk verzerrt gesungen. Ungewöhnlich.

8. FOREST: Wieder tiefgründiger und nicht so skurril wie "Bounce". Den Text kann man sich ruhiger mal genauer ansehen. Der Refrain ist lauter und schneller als die Strophen, aber trotzdem sehr melodisch und angenehm zuhören und kein Geschrei. Eines meiner Lieblingslieder.

9. ATWA: Fängt extrem ruhig mit einem Gitarrensolo an in das dann der Sänger einstimmt. Ein sehr kurzer, gebrüllter Teil folgt und dann wird wieder im Rhythmus des Intros melodisch weiter gesungen, worauf wieder ein teils geschriener und teils einfach lauter gesungener Teil folgt. So in etwa geht das ganze Lied weiter, bis zum zum Schluss, wo nochmal richtig losgebrüllt wird. System of a down einfach.

10. SCIENCE: Erinnert ein wenig an "Bounce" aber irgendwie auch wieder gar nicht. Sehr schwer zu beschreiben. Auffällig sind wieder die seltsam gesungenen und intrumentierten Stellen. Diesem Lied wird man mit Worten nicht gerecht, das muss man gehört haben. Sorry, da versagt mein Wortschatz ^^. Aber ein echt toller Song.

11. SHIMMY: Dieses Lied fällt einem schon wieder etwas leichter zu beschreiben. Verhältnismäßig ruhiger Text der allerdings im Refrain wie üblich etwas schneller und lauter wird. Ziemlich politsch und die Verhältnisse in Amerika anklagend.

12. TOXICITY: Der Namensgeber für das Album und vielleicht auch ein Spiegel für alle anderen Lieder sowohl inhaltlich als auch auf die Musik bezogen. Politischer Text, der aber irgendwie irritierend ist wenn man ihn übersetzt( wie so oft) und abwechselnd laute und leisere, langsamere und schnellere, gesungene und gebrüllte Passagen abwechselt. Alternative-Music wie man sie sich vorstellt.

13. PSYCHO: Der Text handelt von zwei Dingen die SOAD glaube ich nicht leiden können: Drogensucht und Groupies. Und das dann auch noch als Verbindung zu kokainabhängigen Groupies!! Da kann man sich vorstellen wie wenig lobend und kritisch der Text ist. Aber nicht nur der verdient Beachtung sondern auch der Gesang und die Instrumentation sowie Rhythmus und Melodie. Echt hörenswert!

14. AERIELS: Einfach nur geil,geil,geil,geil,geil,geil,geil! Dieses Lied ist das beste auf dem ganzen Album, es toppt sogar "Chop Suey" und das will was heißen. Einfach nur der Hammer. Angefangen wird mit einem Violinenteil(ja, ihr hört richtig) und dann beginnen die üblichen Instrumente ihr Werk. Und der Gesang!! Hier zeigt Serj was seine Stimmbänder wirklich draufhaben und dass er nicht nur rumschreien kann. Dazu noch der durchdachte, regelrecht poetische Text und das Alternative-Music-Liebhaberherz ist glücklich. Ein würdiger Abschluss für ein ungewöhnliches Album.

FAZIT: EIN MUSS IN JEDEM GUTSORTIERTEN MUSIKREGAL!

PS: Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Grammatik-Komma-und Rechtschreibfehler kostenlos.
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