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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer !!
Wer denkt, das selbstbetitelte Erstlingswerk (1998) der aus Armenien stammenden Musiker wäre das verrückteste Album überhaupt, wir mit Toxicity eines Besseren belehrt! Was sind das für Musiker?? Kommen sie von einem anderen Planeten?? Wenn man sich diese Scheibe so anhört könnten solche Fragen durchaus aufkommen. Diese Band in die Schublade...
Am 23. November 2001 veröffentlicht

versus
14 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch für Nicht-Metal-Fans...
... ist dieses Album interessant. Wer sich wie ich spontan in "Chop Suey!" verliebt hat und das Risiko nicht scheut, der sollte sich bedenkenlos "Toxicity" zulegen. Ich selbst bin kein ausgemachter Metal-Fan, aber SOAD haben es geschafft, mir diese Musik schmackhaft zu machen; von 15 Songs des Albums finde ich zehn wirklich klasse. Spätestens...
Veröffentlicht am 29. September 2001 von desiree49


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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Hammer !!, 23. November 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Wer denkt, das selbstbetitelte Erstlingswerk (1998) der aus Armenien stammenden Musiker wäre das verrückteste Album überhaupt, wir mit Toxicity eines Besseren belehrt! Was sind das für Musiker?? Kommen sie von einem anderen Planeten?? Wenn man sich diese Scheibe so anhört könnten solche Fragen durchaus aufkommen. Diese Band in die Schublade des New Metal zu drängen ist eigentlich die pure Frechheit! Denn im New Metal bleibt es eben nicht aus, S.O.A.D. mit solchen Bands wie z. B. Limp Bizkit, Korn oder Linkin Park zu vergleichen. Und gerade dieser Vergleich ist bodenlos lächerlich. Klar handelt es sich bei genannten Bands um gute Vertreter ihres Fachs, aber gerade deshalb sind S.O.A.D. kein New Metal, denn was diese Band in einen Song packt, dafür brauchen Fred Wurst und seine Kollegen umgerechnet etwa zwei komplette Alben! Alleine die erste Singleauskopplung Chop Suey! rechtfertigt den Kauf dieses Albums, da dieser eine Song besser ist als die letzte Scheibe von Limp Bizkit. Brachiale Rhytmuswechsel, fast unmögliche Breaks und eine Härte, wie sie eingentlich nur noch von Slayer produziert wird. Doch wie viele Stimmen hat eingentlich Rauschebart Serj Tankian?? Seine Palette reicht von Tom Araya-artigen Vocals über wahnsinnig emotionale Gesangslinien bis hin zu derben Growls. Und was Mr. Tankian mit seiner Stimme betreibt, macht Saitenmann Daron Malakian mit seinem Instrument noch besser. Ein Monster-Riff jagt das nächste und auch etliche spielerische Kabinettstückchen zaubert er aus seinem rechhaltig gefüllten Ärmel. Die nötige, hochproffessionelle Unterstützung kommt schließlich noch von Basser Shavo Odadjian und Drummer John Dolimayan. Das Ganze wird abgerundet durch sehr provokante, alles andere als sinnlose Politik bezogene Texte. Aber auch andere Themen trägt Tankian in fast beängstigender Inbrunst vor.
Fazit: Alle, aber auch alle Bands die ansatzweise den Namen New Metal begerbergen wirken gegen S.O.A.D. wie arme Statisten und werden gnadenlos an die Wand gespielt. Und wer bei einem Album wie Toxicity (wohlgemerkt keine Anzeichen von DJ's oder sonstigem Turntable-Gekacke) nicht hysterisch vor seiner Stereo-Anlage auf und abhüpft, der ist klinisch tot! Alle Daumen hoch für System of a down, denn nur eine Band dieses Formats hat es verdient, in die großen Fußstapfen der Bewegung „Metal" zu treten.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativ und unvorhersehbar, 5. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Wie beschreibt man ein Album, das sich eigentlich gar nicht beschreiben läßt? System of a Down wollen nicht so recht in irgendeine Schublade passen. Ihre Musik ist roh, aber doch kanalisiert, wild und sanft zugleich und noch dazu Punk, Death Metal, Hardcore, Thrash und NüMetal in einem, gespickt mit Fetzen armenisch-orientalischer Folklore. Derartige Beschreibungsversuche könnten passen und treffen es trotzdem nicht. Wer blickt da noch durch? Damit ließe sich auch erklären, warum ich mit Toxicity zuerst überhaupt nichts anfangen konnte, sie mittlerweile aber zu meinen meistgehörten Platten gehört.
Also, zurück zum Ausgangsproblem: wie beschreibt man ein solches Werk? Vielleicht, indem man es mit dem Vorgänger vergleicht. Das selbstbetitelte Debüt von System of a Down liegt bei Veröffentlichung dieser Scheibe bereits drei Jahre zurück und zeigt die ersten Gehversuche der Band. Damals hat man sich noch sehr stark an Punk und Hardcore orientiert und das ganze in dreifacher Geschwindigkeit heruntergeklopft. Serjs Stimme hatte dabei auch noch nicht ganz den Weg gefunden und wurde so auf vielfältige Art und Weise malträtiert, wirkte wenig kontrolliert und manchmal sogar unpassend. Im Jahr 2001 ist das anders. Toxicity merkt man die starke Weiterentwicklung des Gesamtkunstwerks System of a Down an. Die Stimme des Frontmannes ist immer noch sehr variabel, beschreitet aber doch eingefahrene Wege: Wortfetzen (Prison Song), getragener Gesang (Chop Suey!), gehetzt wirkender Gesang (Psycho), Thrash-Geschrei in bester Slayer-Manier (Jet Pilot) und Death Metal Growls (Prison Song) stehen im wilden Wechsel zueinander, passen aber wie Faust aufs Gretchen.
Auch musikalisch hat man sich weiterentwickelt, wobei hier von Kontrolle an dieser Stelle überhaupt keine Rede mehr sein kann. Das Songwriting bewegt sich irgendwo zwischen den eingangs erwähnten Welten und ist zu keiner Zeit vorhersehbar. Bestes Beispiel ist und bleibt hier der Titelsong, der dem Hörer anfänglich überhaupt keine Möglichkeiten gibt, sich auf einen einzigen Rhythmus einzuschießen. Aber egal auf welchem Terrain sich die vier Jungs bewegen, sie tun es mit ausgesprochener Sicherheit, Professionalität und einem untrüglichen Gespür für intensive musikalische Reisen. Überaus variables Drumming, knallharte Riffs, ein betörender Bass und natürlich der markante Gesang wurden hier in bester Manier produziert , abgemischt und so gut es geht geordnet von Mr. Rick Rubin himself, der sich durch seine Produzentenarbeit ja auch nicht unbedingt in eine bestimmte Schublade stecken läßt (u.a. gehören Slayer und Jonny Cash zu seinen Klienten).
Alles in allem läßt sich sagen, daß die Band ihren Wahlspruch der "stereophonic experience" mehr als verdient hat. Musikalisch überaus kreativ und einfach nicht mit irgendeinem Label abzustempeln, darüber hinaus lyrisch einfach alles plattwalzend bewegen sich System of a Down irgendwo zwischen allen Welten in ein Jahrtausend hinein, das sich ebenso chaotisch entwickelt wie sie selbst. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Geniestreich der Jungs. In meiner ewigen Bestenliste hat die Platte schon jetzt einen sicheren Platz in den Top Ten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Explosive Mischung, 28. Januar 2003
Von 
Peter-Thilo Hasler (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Der Titel des Albums sagt bereits alles aus. Toxicity heißt auf deutsch Giftigkeit. Oder soll man statt dessen Toxi-c-ity lesen, giftige Stadt? Das Artwork lässt dies vermuten, schließlich wurde der berühmte Hollywood-Schriftzug von L.A. kurzerhand durch den Bandnamen ersetzt. An einer gesunden Portion Selbstbewusstsein scheint es der Band also nicht zu mangeln. Doch was hat es zu bedeuten, dass an die Stelle des Westküsten-Glitz und Glamour nun eine giftgrüne Kloake und Ödnis treten? Man könnte es als Motto betrachten: Das Album versprüht nämlich pures Gift. Auf Toxicity verbreiten die vier Armenier eine so explosive Mischung aus Nu Metal, Jazz, Folk und Rap, dass einem Angst und Bange wird. Unterlegt wird das Ganze mit Texten, deren politische Einstellung einen sanften Bankangestellten ruckzuck zu einem Revoluzzer werden lässt.
Die Stimme, nun, das ist nun etwas ganz besonderes. Mal hat sie etwas von einem wilden Urschrei, mal klingt sie nach geschultem Heldentenor. Mal ist sie tragend schwer, mal will sich der Sänger offensichtlich ins Guiness Buch der Rekorde singen, indem er die Anzahl vorgetragener Silben pro Sekunde maximiert. Mal klingt sie wohltuend exotisch, mal gefühlvoll, ohne aber ins Kitschige abzugleiten, mal klingt sie derart wütend, dass man dem Frontman und kreativen Kopf Serj Tankian besser nicht allein im Dunkeln begegnen möchte. Eines jedenfalls sind System of a Down nie: Vorhersehbar. System of a Down sind derart kreativ und vielseitig, dass sie andere Nu Metal-Bands um Längen hinter sich lassen. So ist Tankian nicht nur Sänger, sondern unter anderem Chef eines eigenen Plattenlabels (Serjical Strike Records), hat einen Gedichtband veröffentlicht (Cool Gardens) und arbeitet gerade an einer Spoken-Words-CD. Dass darunter die Glaubwürdigkeit nicht unbedingt leidet, zeigt das schlichte, aber geniale Konzept der Band: "Wir beherzigen nur eine Regel", sagt Tankian, "wir schreiben nur über Dinge, die uns persönlich angehen." Gibt es inzwischen selten.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER WAHNSINN!!, 1. Mai 2004
Von 
Kümmel Margit "normankuemmel" (Düren, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Als ich mir das Album holte, kannte ich einige Lieder schon und fand diese Songs einfach geil. Als ich das Album dann in meinen heimischen CD-Spieler legte und das erste Mal das Album ganz anhörte vielen mir viele Lieder auf, die mir auch heute noch wahnsinnig gut gefallen.
System of a Down spielen auf Toxicity zwar nicht ganz so heavy wie auf ihrem Erstlingswerk, aber gerade das macht den Reiz (und meiner Meinung nach die Klasse) dieser CD aus.
Knallharte Gitarrenriffs wechseln mit sanften, ruhigen Parts. Tankians Stimme tut den Rest. Kein aktueller Nu-Metal/Crossover-Sänger kombiniert brachiales Gebrüll mit ruhigen sehr gefühlvollen Gesangsparts in so einer brillianten Art und Weise wie SOADs Frontman Serj Tankian, der übrigens auch auf den anderen Alben super singt/brüllt.
Meiner Meinung nach ist Toxicity ein absoluter Knüller und für jeden SOAD oder auch Metal-Einsteiger absolut zu empfehlen und im gegensatz zu den anderen Alben, die auch Fantastisch sind, sehr viel eingängiger und sogar noch einen Tick Fantastischer.
UNBEDINGT KAUFEN!!!!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toxicity - Einfach bombig!!!, 4. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Ich muss sagen,dass ich mir dieses Album im Grunde nur auf gut Glück gekauft habe,da ich vor dem Kauf erst ein Lied (Chop Suey!) gehört!Auch nach dem ersten Hören konnte mich das Album nicht wirklich überzeugen!Der Sound ist schon recht gewöhnungsbedürftig,doch schon nachdem man jedes Lied 2 oder drei mal gehört hat merkt man,was in diesem Album steckt!Das Album ist von vorne bis hinten echt einsame Spitze!Die Stimme des Sängers Serj Tankian alleine ist schon das Geld für diese Scheibe Wert!Hinzu kommt noch das absolut genial und perfekte Gitarrenspiel von Daron Malakian und Shavo Doadjian.Das ganze wird durch den Drummer John Dolmayan wirklich erstklassig abgerundet!Die Songs sind allesamt unglaublich abwechslungsreich!Meiner Meinung nach ist das beste Lied auf der CD ATWA.System of a down sind wirklich sehr schwer in eine Musiksparte zu stecken,schlagen allerdings New Metal Bands wie Limp Bizkit um Längen!Letztendlich ein absolut Klasse Album!!!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ABSOULUTES HAMMERALBUM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, 3. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Also mal ehrlich, dieses Album ist genial. Alle die schon das 1. Album der Band mochten, werden mehr als begeistert sein. Die Energie, die Schnelle, die Härte und vor allem die vielen Geschwindigkeits- und Stilwechsel die sich super in die schnellen und harten Passagen einfügen machen diese CD zu einer (oder der) besten die es im Neo-Metal-Bereich gibt. Wobei ich das Wort Nu-Metal gern vermeide wenn es um S.O.A.D. geht denn diese Band kann man in keine Schublade stecken wie etwa limp bizkit oder linkin park. Und musikalisch bewegen sie sich meiner Meinung auf einem ganz anderen Niveau als Fred Durst und Kollegen. System of a down hat einfach einen (völlig) neuen (etwas durchgeknallt klingenden) aber absolut hammermäßigen Stil kreirt. Also momentan ist das meine Lieblings-CD, und ich kann sie jedem nur ans Herz legen der das einfache limp bizkit Gekäse langsam satt hat (auch wenn LB mal par recht gute Lieder hatten wie z.B. take a look around) und der mehr Wert auf textlich sowie musikalisch anspruchervollere songs legt. Aber definitiv nur was für Leute die härtere Sounds bevorzugen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schnell, hart, genial - "eine stereophonische Erfahrung", 13. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
System of a down sind ein neues, kleines Phämonen in der Musikwelt.
In der Subkultur führen sie die Rangliste der First-Choice-Bands wohl an. Kritiker finden beste Worte (Album of the Year 2001) für die gebürtigen Armenier. Und finden so ihren Weg auch zu Genrefremden,nicht New-Metal-Orientierten Hörern, wie ich einer bin.
Toxicity,genau wie der Rest der Alben, ist eines der wenigen und seltenen!!!, die ich wirklich dauernd hören kann und nie wirklich satt werde.
Das liegt wohl an der Eigenständigkeit, Komplexitität und Energie des Albums.
Der Untertitel des Albums, "a stereophonic experience", trifft es ganz gut, die Musik ist auf das Hörerlebnis ausgerichtet, nicht nur auf den puren Ausdruck, sprich der Mitteilung.
Das ist ja schon fast ein psychedelischer Ansatz, der sich paart der Schnelligkeit von Hardcore a la "Dead Kennedys" und Metal-Riffs.
Der Ausdruck findet sich aber dennoch in der Stimme Malakians wieder, die in ihrer Magie von emotional-aggresiv zu erhebend-sanft wechselt, und so die Leidenschaft hinzufügt.
Also, nach anfänglicher Skepsis bei den ersten Hörerfahrungen, kann ich den Kritikern der Vision zustimmen bei der Wahl dieses Albums zum Besten des Jahres.
Jeder der Lust hat auf schnelle, harte Musik, die über das gewohnte hinausgeht, gleich welcher Richtung er entspringt, wird eine neue "stereophonische Erfahrung" machen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine stereophonische Erfahrung, 13. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
System of a down sind ein neues, kleines Phämonen in der Musikwelt.
In der Subkultur führen sie die Rangliste der First-Choice-Bands wohl an. Kritiker finden beste Worte (Album of the Year 2001) für die gebürtigen Armenier. Und finden so ihren Weg auch zu Genrefremden,nicht New-Metal-Orientierten Hörern, wie ich einer bin.
Toxicity,genau wie der Rest der Alben, ist eines der wenigen und seltenen!!!, die ich wirklich dauernd hören kann und nie wirklich satt werde.
Das liegt wohl an der Eigenständigkeit, Komplexitität und Energie des Albums.
Der Untertitel des Albums, "a stereophonic experience", trifft es ganz gut, die Musik ist auf das Hörerlebnis ausgerichtet, nicht nur auf den puren Ausdruck, sprich der Mitteilung.
Das ist ja schon fast ein psychedelischer Ansatz, der sich paart der Schnelligkeit von Hardcore a la "Dead Kennedys" und Metal-Riffs.
Der Ausdruck findet sich aber dennoch in der Stimme Malakians wieder, die in ihrer Magie von emotional-aggresiv zu erhebend-sanft wechselt, und so die Leidenschaft hinzufügt.
Also, nach anfänglicher Skepsis bei den ersten Hörerfahrungen, kann ich den Kritikern der Vision zustimmen bei der Wahl dieses Albums zum Besten des Jahres.
Jeder der Lust hat auf schnelle, harte Musik, die über das gewohnte hinausgeht, gleich welcher Richtung er entspringt, wird eine neue "stereophonische Erfahrung" machen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geiles Folge-Album !!!, 2. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Schon das erste Album überzeugte durch den perfekten Wechsel von sehr hartem Heavy-Metal in sehr coolen Melodic-Metal. Doch diesmal haben sie sich noch einmal gesteigert und mit Toxicity einen perfekten Nachfolger hingelegt. Diesmal ist beides viel extremer vertreten. Schon allein die Vorabsingle "Chop Suey!" konnte uns Fans davon überzeugen, dass das Album einfach perfekt werden musste. Jedes Lied ist auf seine Weise ein Supersong. Beginnend mit dem Prison-Song, der mit einer scheinbar sehr absurden Einleitung in geiles Heavy-Metal verfällt und sogar ein wenig nach "Red Hot Chili Peppers" klingt, über Chop Suey!: der perfekte Mix aus Melodic und Heavy-Metal und man merkt hier erst so richtig das Stimmvolumen von Frontsänger Serj Tankian, bis hin zu Aerials, einem Track mit sehr ruhigem Ausklang. Dieses Album muss in jede Musiksammlung. Es ist meiner Meinung nach eines der besten Alben, wenn nicht das beste Album 2001. Kaufen Kaufen Kaufen !! Und ich möchte hier auch noch mal auf den sehr geilen selbstbetitelten Erstling hinweisen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER ABSOLUTE KLASSIKER!, 3. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Toxicity (Audio CD)
Vorab: Ich bin ein SOAD-Fan mit Leib und Seele und daran ist dieses Album sicher nicht unschuldig. SOAD ist eine Band die wirklich mit keiner andern verglichen werden kann oder darf. Eine wirklich "alternative", andere Musikform.

Toxicity ist das kommerziell am erfolgreichste Album der Band und wohl auch das beste, wobei es mir schwerfällt unparteiisch zu sein.^^

Das Album ist eine fantastische, faszinierende,sich perfekt ergänzende Einheit aber es verdient auch jedes einzelne Lied echte Beachtung. DARUM:

1. PRISON SONG: Bumm/Pause/BummBummBummBummBumm/"The're trying to build a prison".

So beginnts und so gehts auch weiter: Sprechgesang in den Strophen und Gebrüll im Refrain. Das kennt man doch irgenwo her, oder? Genau. Typisch System of a down mit einem politisch-anklagenden Text.

2. NEEDLES: In etwa so aufgebaut wie der erste Song. Ruhigere Verse, harter Refrain mit gebrülltem Text("Pull the tapeworm out of your,ass" was auch immer das bedeuten mag.) Wie in so vielen Songs von SOAD hat auch dieses Album im 2ten Drittel einen besonders rhythmisch, melodisch und instrumental auffälligen Teil. Häufig ein Gitarren-Solo, manchmal mit besonders ruhig gesungenem Text wie in diesem Fall. ("Sitting in my room with a needel in my hand, just waiting for the tomb of some old dying man.")

3. DEER DANCE: Schaut man sich Song 1&2 an, kennt man auch Lied 3 in etwa. Besonders auffällig ist aber diesmal die melodisch perfekt und ganz ungewöhnlich gespielte erste Refrain. Ein Höhepunkt auf diesem Album, den man nur versteht wenn man ihn hört.

4. JET PILOT: Fängt sehr "metal-artig" an, indem erst mal der Refrain gegröhlt wird. Dann wird die Strophe etwas ruhiger, wobei der Rhythmus direkt in den Körper übergeht und man Lust bekommt mit den Hüften zu wackeln und zuheadbangen ;-). Dann folgt wieder der harte Refrain.

5. X: Ein durchgängig sehr schneller und gebrüllter Text, der sich mit dem (angeblichen) Völkermord in Armenien beschäftigt; ich will hier nicht politisch aktiv werden.

6. Chop SUEY: Wahrscheinlich neben "Aeriels" das bekannteste Stück System of a downs. Beginnt mit einem Gitarrensolo in das sich nach und nach die anderen Instrumente(erst Drums und dann Bass) mischen und dann gehts richtig los. Extrem schnell und abgehackt "gesungener" Text(ich habs aufgegeben zu versuchen mitzusingen). Im Beginn des letzten Teils wird anklagend Gott angerufen, Jesus beim sterben zitiert(Vater in deine Hände empfehle ich meinen Geist= Father, into your hands I comment my spirit) und dann angeklagt, dass er ihn verlassen habe. Sehr tiefgründiger und trauriger Text, den man sich ruhig mal genauer ansehen sollte. Ein echter Höhepunkt!!

7. BOUNCE: Wie der Titel vielleicht schon vermuten lässt, ein etwas eher fröhlicher Text und schnellerer Gesang und Musik. Stellenweise gebrüllt, andere Teile werden geradezu grotesk verzerrt gesungen. Ungewöhnlich.

8. FOREST: Wieder tiefgründiger und nicht so skurril wie "Bounce". Den Text kann man sich ruhiger mal genauer ansehen. Der Refrain ist lauter und schneller als die Strophen, aber trotzdem sehr melodisch und angenehm zuhören und kein Geschrei. Eines meiner Lieblingslieder.

9. ATWA: Fängt extrem ruhig mit einem Gitarrensolo an in das dann der Sänger einstimmt. Ein sehr kurzer, gebrüllter Teil folgt und dann wird wieder im Rhythmus des Intros melodisch weiter gesungen, worauf wieder ein teils geschriener und teils einfach lauter gesungener Teil folgt. So in etwa geht das ganze Lied weiter, bis zum zum Schluss, wo nochmal richtig losgebrüllt wird. System of a down einfach.

10. SCIENCE: Erinnert ein wenig an "Bounce" aber irgendwie auch wieder gar nicht. Sehr schwer zu beschreiben. Auffällig sind wieder die seltsam gesungenen und intrumentierten Stellen. Diesem Lied wird man mit Worten nicht gerecht, das muss man gehört haben. Sorry, da versagt mein Wortschatz ^^. Aber ein echt toller Song.

11. SHIMMY: Dieses Lied fällt einem schon wieder etwas leichter zu beschreiben. Verhältnismäßig ruhiger Text der allerdings im Refrain wie üblich etwas schneller und lauter wird. Ziemlich politsch und die Verhältnisse in Amerika anklagend.

12. TOXICITY: Der Namensgeber für das Album und vielleicht auch ein Spiegel für alle anderen Lieder sowohl inhaltlich als auch auf die Musik bezogen. Politischer Text, der aber irgendwie irritierend ist wenn man ihn übersetzt( wie so oft) und abwechselnd laute und leisere, langsamere und schnellere, gesungene und gebrüllte Passagen abwechselt. Alternative-Music wie man sie sich vorstellt.

13. PSYCHO: Der Text handelt von zwei Dingen die SOAD glaube ich nicht leiden können: Drogensucht und Groupies. Und das dann auch noch als Verbindung zu kokainabhängigen Groupies!! Da kann man sich vorstellen wie wenig lobend und kritisch der Text ist. Aber nicht nur der verdient Beachtung sondern auch der Gesang und die Instrumentation sowie Rhythmus und Melodie. Echt hörenswert!

14. AERIELS: Einfach nur geil,geil,geil,geil,geil,geil,geil! Dieses Lied ist das beste auf dem ganzen Album, es toppt sogar "Chop Suey" und das will was heißen. Einfach nur der Hammer. Angefangen wird mit einem Violinenteil(ja, ihr hört richtig) und dann beginnen die üblichen Instrumente ihr Werk. Und der Gesang!! Hier zeigt Serj was seine Stimmbänder wirklich draufhaben und dass er nicht nur rumschreien kann. Dazu noch der durchdachte, regelrecht poetische Text und das Alternative-Music-Liebhaberherz ist glücklich. Ein würdiger Abschluss für ein ungewöhnliches Album.

FAZIT: EIN MUSS IN JEDEM GUTSORTIERTEN MUSIKREGAL!

PS: Alle Angaben wie immer ohne Gewähr. Grammatik-Komma-und Rechtschreibfehler kostenlos.
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