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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ausergewöhnliches doom album, 14. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Longing (Audio CD)
geile 2 mann doomband aus seattle. dabei nur bass mit unterschiedlichsten effeckten und schlagzeug. diese beiden schaffen in ihren songs eine unglaublich dichte, aber wie ich finde nicht wahnsinnig düstere atmosphere. sehr gut kommen dabei auch die in einigen songs benutzten klaren gesänge, die manchmal sogar mönchsartig hypnotisch eingesetzt werden. die beste doomplatte, die ich 2012 gehört habe und absolut zu empfehlen!!! auch das artwork ist mehr als gelungen.
und wer edgar allen poe verfilmungen als samples benutzt.....der kann eigentlich nur gewinnen :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Welcome to the house of horrors !!!, 13. Januar 2013
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Longing (Audio CD)
Dem Doom-Metal-Genre haftet schon seit Ewigkeiten der scherzhafte Ruf an, dass man zwischen zwei Drumschlägen angeblich in den Keller gehen könne, um Bier zu holen. Im Falle des Seattle-Duos BELL WITCH kann man dieses Klischee sogar noch auf die Spitze treiben: Denn hier hat der Hörer zudem ausreichend Zeit, um die leeren Bierkisten ins Auto zu laden, zum nächstbesten Getränkemarkt zu fahren, dort das Alt-Pfand abzugeben - und trotzdem wäre er beim nächsten "Wumms!" doch rechtzeitig wieder daheim.
Ihr wisst schon was ich meine: Der erste offizielle BELL WITCH-Silberling "Longing" ist ein Album aus der Uuultraaa-Laaangsaaam-Schublade, bei dem die Band - über die gesamte 67minütige Spielzeit - keinerlei Hektik aufkommen lässt. Anstatt sich in ewigen Tempowechseln , Seventiesgeschwurbel oder wiederkehrenden Stimmungsauf- u. abschwüngen zu verlieren, nenne ich diesen brillianten 6-Tracker (inkl. Outro) ab sofort als Musterbeispiel für alles zermürbenden, eklig kriechenden, sich in tiefer Trauer ergebenen Doom-Metal-Sound.
Irgendwelche Anspieltipps zu nennen ist schlichtweg unsinnig...denn jede einzelne gespielte Note dieses Longplayers (wie wahr!) unterwirft sich der atemberaubenden Intensität, mit der BELL WITCH auf unbeschreibliche Art und Weise die Zeit anhalten. Das größte Kunststück dabei: Trotz aller Monotonie sind Songs wie "I wait" , "Rows of endless waves" , "Longing" und der alle positiven Emotionen negierende Opener "Bails of flesh" verdammt vielseitig ausgefallen, so dass man Langeweile bereits im Ansatz ausschließen kann.
In beinahe unnachahmlicher Herangehensweise kombiniert das Duo klassischen Tristesse-Sound á la MY DYING BRIDE mit zähem Doom-Death der abartigsten Sorte - immer wieder klingen hier vor allem Anleihen der (bis heute sträflich verkannten!) Australier DISEMBOWELMENT durch. Gleichzeitig durchschwebt die Band aber auch Sphären des nervenzehrenden Drone-Doom, und steht somit in allerbester Nachbarschaft zu Ikonen wie BORIS , EARTH und natürlich SUNNO))). Ultralangsam und ultraheftig wird der Kopf des Hörers immer und immer wieder mit einer rostigen Eisenstange malträtiert...doch anstatt den Schlägen reflexartig auszuweichen, nimmt der Gepeinigte die Schmerzen wie selbstverständlich hin - und verlangt noch einen zusätzlichen Nachschlag. "Longing" ist pure Zeitlupen-Hypnose. Hoffnungslos und faszinierend. Destruktiv und gewaltig wie Godzilla in Super-Slow-Motion!
Einen entscheidenden Beitrag zu diesem schaurigen Genre-Meilenstein leistet dabei der BELL WITCH-Sänger höchstselbst...durch und durch eine wiederliche Mikrofon-Sau, der wirklich alle gesanglichen Facetten des Extrem-Metal aus dem Effeff beherrscht: Neben beschwörenden Clean-Vocals und sakral-mönchsartigem Singsang, krächztgröhlt sich der gute Mann sprichwörtlich die Seele aus dem Leib, und dreht dabei dermaßen schlecht gelaunt am Rad, wie die Bayern München-Chefetage nach dem verkorksten "Finale dahoam". Wer sich hier nicht eine meterdicke Gänsehaut abholt, dem ist nicht zu helfen.
Die sich teilweise über 20 Minuten (!) auftürmenden Longtracks sind soundtechnisch auch noch allererste Sahne...und zwar exakt deswegen, weil hier jede Sekunde nach ranzigem, unproduziertem Proberaum klingt. Schon die knarzig dröhnenden Verstärker rechtfertigen den Kauf von "Longing". Denn authentischer bzw. direkter kann man die angespannte Atmosphäre des BELL WITCH-Erstlings nicht transportieren. Allein eine Gruselnummer wie "Beneath the mask" muss man zukünftig in jeder Halloween-Nacht über Außenlautsprecher - und in Endlosschleife! - erschallen lassen, um alle verkleideten, kleinwüchsigen, nach Süßigkeiten bettelnden Plagegeister von der Haustür fernzuhalten. Das schockiert und klappt unter Garantie!
Fazit: Das Debüt-Album von BELL WITCH steht sinnbildlich für alles, was den Doom-Metal sooo faszinierend macht. Tiefschwarze Slow-Motion, Zerstörung, Suspense und negative Gefühle im Kriechgang. In diesem Genre musste sich "Longing" im letzten Jahr lediglich den Arkansas-Doomern PALLBEARER ("Sorrow & extinction") geschlagen geben - und dies selbst erst in der B-Note. Und wenn die Konkurrenz 2012 nicht insgesamt sooo überzeugend abgeliefert hätte, diesem formidablen Album wäre ein Platz in meinen Jahres-Top-5 sicher gewesen. Macht süchtig!
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5.0 von 5 Sternen Brachialschönheit, 26. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Longing (Audio CD)
Hey Nutzer,

es gibt im Doom Metal-Bereich jede Menge Klischeeverseuchtes abgeluschtes Wiedergekäutes. Und doch gibt es immer wieder Bands die es schaffen zwar allerlei Klischees zu bedienen und trotzdem herauszustechen. Bell Witch sind für mich so ein Fall. Sicher, sie bedienen sich kräftig am Fundus alter Bands, man spielt ultrabehäbig, es gibt Growls, es gibt langgezogenen Klargesang, es gibt schwermütige Gruselthemen - dennoch - irgendetwas an diesem Album holt mich immer wieder zurück. Lang habe ich überlegt was es sein könnte, warum ich Bell WItch mag, und zum Beispiel Pallbearer nicht besonders. Eine Erkenntnis gewann ich jetzt durch die deutsche Band AHAB. Ich stellte für mich fest, das die Klänge der beiden Bands AHAB und Bell Witch gut zu vergleichen sind. Und an beiden gefallen mir besondern 3 Dinge:

1. Die Melodien - Trotz der tonnenschweren erdrückenden Heavyness erkennt man doch immer wieder Melodien und Riffs die sich zumindest bei mir durchaus im Gehörgang festsetzen. Man beschränkt sich nicht nur auf Blues-skala und Tritonus wie es andere Doom und Sludge-Kapellen tun, sondern erweitert dieses Klangspektrum um einige sehr interessante schwermütige und mitunter wunderschöne Farben. Nicht das Blues-skala-material für mich schlecht wäre, im Gegenteil, nur ist hier einfach doch etwas mehr Variation möglich als bei reinen Bluesmelodien.

2. Die Stimme - Gut, dieser Punkt ist wohl der Subjektivste, aber mir persönlich gefallen hier sowohl die animalischen Screams und Growls, sowie die Klarstimme. Die Stimme bröselt, eiert und knödelt nicht unangenehm, transportiert Emotionen und spricht vorallem den Bauch an. Die Abwechslung zwischen gegrowlten, gescreamten, gesungenen und geflüsterten Passagen ist wohltemperiert und Sprachsamples (aus Filmen?) runden die Sache gekonnt ab.

3. Der Sound - Die Soundwände hier haben etwas sehr brachiales und dennoch versumpft nicht alles zu einem Brei. Jedes kleine Lick, jeder Ton ist identifizierbar und das Schlagzeug ist sehr natürlich abgestimmt ohne dabei dünn zu klingen. Gleichzeitig eine Wand aus Klang hochzuziehen und das Ganze noch natürlich klingen zu lassen ist eine Leistung die ich sehr respektiere.

Alles in Allem also eine echt gelungene Scheibe, die meiner Meinung nach viel mehr Anerkennung verdient hätte.
Verdient ist auch die

UNEINGESCHRÄNKTE KAUFEMPFEHLUNG!

die sie von mir erhält.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ........, 23. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Longing (Audio CD)
dieses album jetzt für pontentielle interessenten zu beschreiben ist wirklich schwierig..ich bin begeistert, das vorweg..profound lore vös kann man eigentlich ohne vorher reinzuhören kaufen, erst recht wenn aus berufenen munde (auch wenn ich langweile..robert müller) die kaufempfehlung kommt..
musikalisch reden wir hier über doom..aber dann wird es wirklich schwer, wenn die ersten riffs des openers bails of flesh ertönen werden assoziationen zu so unterschiedlichen gruppen wie winter, young hunter, und zu post-hardcore-black-rock gruppen oder weiteren profound lore kapellen geweckt..
dies ändert sich auch nicht über die gesamte dauer der scheibe..
was zählt ist die qualität der lieder, und das ist einfach grandios..sehr abwechslungsreich komponiert, von klassisch bis hin zu growls im vokalbereich..
das jahr 2012 geht ungemein stark zu ende, nachdem die grossen so mau begonnen haben(anathema, canaan, sigur ros) zeigen die kleinen (dynfari!!) wies geht..
kaufen!
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Longing
Longing von Bell Witch (Audio CD - 2012)
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