Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego NYNY

Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen11
3,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 20. August 2012
Beruflich habe ich mich eine Zeitlang sehr mit dem Thema Tiefsee befasst und schaue in alle Bücher, die dieses Thema betreffen, zumindest einmal rein. Das hier besprochene Buch hat mir auf den ersten Blick wegen des wertigen und schönen Covers gut gefallen: Leider konnte der Inhalt damit nicht mithalten...

Es gibt im ganzen Buch keine Farbfotos (die gerade bei den Lebewesen der Tiefsee viel des Reizes ausmachen), sondern nur briefmarkengroße Schwarzweißfotos, die dazu oftmals noch unscharf sind. Sehr billig gemacht. Auch dem Inhalt merkt man an, dass hier lediglich bekannte Fakten wiedergegeben wurden, die der Autor anderen Quellen entnommen hat, ergänzt durch pseudowissenschaftlichen Quatsch ala "Seeungeheuer".

Überhaupt der Autor: Mir fällt es schwer zu glauben, dass er wirklich Journalist ist. Zu hölzern die Ausdrucksweise, zu gewollt witzig, dabei eher plump wirkend. Beispiele (und davon ist jede einzelne Seite voll):
"...fällt der Blick direkt auf die riesige, imposante, beeindruckende Kuppel..." (mehr Adjektive sind ihm wohl nicht eingefallen)
"...wir zücken unsere Journalistenausweise und Thomas, ein strohblonder, schlaksiger Student.." (Angabe verbunden mit Belanglosigkeiten)
"Marcus stürmt ins Büro und strahlt mich mit seinen blitzblauen Augen an. Unwillig unterbreche ich meine Arbeit an einem Artikel zum Thema "Das Liebesleben der Bonobos" und erwidere seinen Blick." (Schlechter gehts nimmer: Eine homoerotische Laiengeschichte? Oder will der Autor nur klarmachen, dass er Artikel schreibt? Veröffentlichungen von ihm sind dagegen nicht zu finden - außer, auf seiner eigenen Webseite)

Fazit: Wasser ist flüssig. Dieses Buch ist überflüssig. Wer sich mit dem Thema Tiefsee auseinander setzen möchte, sollte zu einem professionellen Buch von "richtigen" Journalisten oder Wissenschaftlern greifen. Mein Tipp: "Tiefsee: Von Schwarzen Rauchern und blinkenden Fischen", ebenfalls bei Amazon erhältlich!
11 Kommentar|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2016
Für welche Zielgruppe dieses Buch geschrieben worden ist, bleibt ziemlich unklar. Aus dem wasserfesten flexiblen Plastikeinband lässt sich ableiten, dass dieses Buch zum Schmökern bei einer Tauchausfahrt gedacht ist. Das würde auch das ansonsten relativ sinnlose Geleitwort eines endorphinsüchtigen Freitauchers erklären, der vor allem sich und seinen Sponsor darin preist.
Ein roter Faden ist ebenfalls nicht erkennbar. Die unklare Gliederung wird ersetzt durch dich gedruckte Fragen zu diversen nicht immer in den Sachzusammenhang gehörenden Aspekten, die dann auf manchmal recht oberflächlichem Niveau beantwortet werden.

Abbildungen gibt es nur spärlich und nur schwarzweiß, Farbbilder fehlen vollständig.

Neben diesen Ärgernissen beinhaltet das Buch leider auch eine Fülle an sachlichen Fehlern, so dass es als eine populärwissenschaftliche Einführung in die Geologie, Geomorphologie, Ökologie oder Biologie der Tiefsee und ihrer Geschöpfe nicht geeignet ist. Es verrät leider aber auch eine relativ oberflächliche Recherche und eine Unvertrautheit mit den zugrunde liegende naturwissenschaftlichen Sachverhalten, was gelegentlich durch eine verkrampft-lustige Sprache überspielt wird.

Einige Beispiele:
S. 38: Die Beschreibung der Evolution des Lebens ist falsch. Das Leben begann nicht erst vor 300 Mio Jahren im Urozean zu entstehen, die Evolution ist durchaus komplexer, sogenannte „Mieter“ des Ozeans hat schon weit vor 300 Millionen Jahren gegeben, erste Fossilienspuren blauartiger Lebensformen findet man in ca. 3,2 bis 3,4 Milliarden Jahren alten Gesteinen, aus 2,1 Milliarden Jahre vor unserer Zeit findet man Fossilien, wie z. B. die Gabonionta, aus 1,2 Milliarden Jahre vor unserer Zeit Bangiomorpha. Die präkambrische Ediacara-Fauna ist hinlänglich bekannt. Die Kambrische Explosion (Kambrium 541 bis 485 Mio Jahre), in der alle heutigen Stämme des Tierreichs entstanden, lag lange vor den im Buch genannten 300 Mio. Jahren. Widersprüchlicherweise wird an anderer Stelle dann aber auch auf ältere kambrische Lebensformen (Perlboot) mit richtiger Zeitangabe eingegangen, wobei das Ende des Kambriums nicht vor 500 Mio war.

S. 44 ff: das globale System der Meeresströmungen, deren Verläufe und Triebkräfte wird relativ oberflächlich beschrieben, eine kartographische Darstellung fehlt, obwohl diese an vielen Stellen frei verfügbar sind.

S. 46: Warum an dieser Stelle das Snelliussche Fenster erklärt wird, auf das nur einmal an ganz anderer Stelle dann Bezug genommen wird, bleibt ein Geheimnis.

S. 60 ff: Warum an dieser Stelle Wostok-See und Ellsworth-See angesprochen werden, die unter dem jeweiligen Eisschild liegen und von der Tiefsee völlig abgeschlossen sind, ist nicht nachvollziehbar.

S. 74: Stickstoff wird bei Überdruck nicht im Körper abgelagert, sondern in den Körperflüssigkeiten physikalisch gelöst.

S. 75: In Conshelf II hat kein Druck von 1 bar geherrscht, sondern von ca. 2 bar. Die Überdruckphänomene sind mehrfach beschrieben worden.

S. 125: Kalmare jagen keine Pottwale, insofern können sie dabei auch nicht gefilmt worden sein, sondern umgekehrt.

Warum bei der Beschreibung der Lebensformen der Tiefsee gerade die im Buch beschriebenen Arten und Gattungen, diese biologisch klar definierten Begriffe gehen ebenfalls munter durcheinander, ausgewählt wurden bleibt ebenfalls unklar.

Als auf S. 144 Asseln fälschlicherweise als Meeresinsekten statt richtig als Krebstiere bezeichnet werden, habe ich das Buch gefrustet zur Seite gelegt und mir die weitere Lektüre erspart
Insofern brauchte ich mich auch nicht mit der unpräzisen Beschreibung des Infrarothaushaltes der Erde und der Wechselwirkungen Atmosphäre/Ozean weiter auseinanderzusetzen. Der Schutzschild der Erde gegen kurzwellige Strahlungen, wird immer noch durch die Ozonschicht gewährleistet und nicht durch die Infrarotstrahlung.

Warum der altehrwürdige Kosmos-Verlag, dessen Name sonst eher für Qualität bürgt, dieses Buch ohne inhaltliches Lektorat verlegt hat, ist für mich schleierhaft.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Februar 2013
Nachdem ich selbst eine Tauchfahrt im Mini-U-Boot "DeepSee" vor Cocos Island (Costa Rica) bis auf -311m gemacht habe, konnte ich meine Erfahrungen und Empfindungen in diesem Buch wiederfinden.
Viele Themen und Informationen sind ausgezeichnet recherchiert und sehr interessant geschrieben! Da kommt keine Langeweile auf... ;-)
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2016
Ein sehr wichtiges und umfangreiches Thema wird hier in einer Art und Weise beschrieben, bei der man sich fragt, wie der Autor einen Dr. Robert Ballard für das Vorwort gewinnen konnte.
Ich interessiere mich seit Jahren für die Themengebiete Meer, Tiefsse und Meeresbiologie. Von allen Büchern, die ich bisher gelesen habe ist dies das mit Abstand schlechteste.

Der Autor schreibt in einer sehr kindlichen, fast schon naiven Sprache und bricht komplexe Zusammenhänge dermaßen runter, dass man daran zweifeln kann ob er einige Dinge wohl selbst verstanden hat, wie er im übrigen an einigen Stellen selbst zugibt. Die Ironie des Autors ist oft nicht leicht zu erkennen und zu verstehen und viele Stellen lesen sich einfach nur wie umformuliertes Wikipediawissen. Die Themensprünge sind immens und nicht immer nachzuvollziehen. Manchmal lässt sich der Autor zu (unbegründeten) Mutmaßungen hinreißen und wenn man alle Füllwörter und -Sätze aus dem Buch streichen würde, wäre es wohl nur noch halb so dick bzw. dünn.

Die schlimmsten Stellen hier als Auswahl:
- "... Wenn nun ein ganz Schlauer fragen würde, wieso die Tiefenangaben anfangs noch relativ ungenau sind, und - je weiter man ins Innere vorstößt - auf einige Kilometer genauer werden: ich habe absolut keine Ahnung. Schon irgendwie seltsam wie ich meine... ..."
- (Nach einer Beschreibung der Namensfindung für Tiefseegebiete) "... Andererseits, wenn man sich die Namen nochmals genauer betrachtet, so besonders kreativ ist man da nun auch nicht gewesen. Aber immer noch besser, als würden wir in der Tiefseeforschung von 'Jennifers' oder 'Jacquelines' sprechen."
- Das wahre Gesicht des Autors zeigt sich kurz nach einer Aufzählung der (katastrophalen) Folgen der globalen Klimaerwärmung: "... Alles nicht so schlimm, gebe ich schon zu. Aber sie verlieren auch noch Geld dadurch!..." Man hofft an dieser Stelle innständig es sei vom Autor ironisch gemeint.
- Die "riesige, imposante, beeindruckende Kuppel" wurde schon in einer anderen Rezension als schlechtes Beispiel angeführt.

Viel mehr muss und darf man zu diesem Buch gar nicht schreiben. Es lohnt das Lesen nicht.
Wer sich - verständlicherweise - für das Thema interessiert, dem seien u.a. die wesentlich besseren Bücher von Robert Kunzig (Der unsichtbare Kontinent), Dagmar Röhrlich (Tiefsee) oder James Nestor (Deep Sea) empfohlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. August 2012
Dieses Buch liest sich zwar sehr interessant, man muss innerlich aber ständig hin- und herschalten. Einige Kapitel sind journalistisch perfekt, in humoristisch/touristischem Stil abgefasst, die anderen dann sehr nüchtern, wissenschaftlich, fast trocken. Ganz klar, der Leser taucht in eine noch immer weitgehend unbekannte und unheimlich wirkende Welt. Wer wirklich aufmerksam liest und sich nicht nur die lebenden Fabelwesen der Tiefsee heraussucht - über die ebenfalls berichtet wird - gewinnt einen präzisen Einblick in die dunkle Tiefe unserer Ozeane. Man kann den gebotenen Fakten trauen und wird automatisch zum (Stammtisch)-Experten. Sicherlich wird auch der eine oder andere zum Tauchen verleitet!

Das Buch liegt mit seinem flexiblen Einband gut in der Hand, die Ausstattung mit Bildern ist bescheiden (nur s/w Fotos in Zeitungsqaliät) und es fehlen die Unterschriften.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2014
... die Idee an sich ist ja ganz nett, auch die populärwissenschaftliche Herangehensweise ist ok, schafft sie doch einen Zugang zum Thema für Laien. Aber was für ein unglaublich schlechter Schreibstil! Was hat der Autor bis dato verfasst? Schülerzeitungen? Die Sprache überzeugt einen jedenfalls "nicht wirklich", wie der Autor wohl sagen würde. Und wenn er dann noch als "Durchschnittstrottel wie Du und ich" fröhlich darauf hinweist, den ein oder anderen Sachverhalt selbst nicht verstanden zu haben (gibt es für so etwas nicht eine Recherche? Bevor man ein Buch schreibt??) stellt er eigentlich den Sinn des Buches selbst infrage. Schade – so ein spannendes Thema und so eine platte, oberflächliche (Achtung, Wortspiel!) Auseinandersetzung.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2014
ein Buch das alle Erwartungen außerordentlich erfüllt, die Tiefsee wird Kategorisch durchleuchtet, mit den Einblicken der großen Geschichte der Tiefseefahrt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Dezember 2012
Sehr interessantes und aufschlussreiches Buch für Nicht Wissenschaftler!

Nach der Lektüre der Nullzeit - Sex - Tiefenrausch Bücher war ich schon sehr gespannt auf den Vorstoss des Autors in die Tiefe, zumal ich selbst bereits 2 Reisen mit einem U-Boot auf über 300m gemacht hatte. Die Auflösung mittels der Fragen stellt für mich eine sehr angenehme Art dar Wissen zu erfahren und macht es auch leicht wiedereinmal nachzublättern.

Die Kombination aus diesem gut recherchiertem Wissens/Infoteil und charmant witzig geschilderter Rahmenhandlung finde ich gut gelöst und v.a als Auflockerung dieses umfassenden Themas, denn jeweils alleine wäre es wahrscheinlich zu trocken oder eben einfach "nur" Fiktion.

Ich habe das Buch sehr informativ und unterhaltsam gefunden und in einem Zug ausgelesen. Sehr originell ist auch die Idee mit den QR Codes als Links.
Ich kann das Buch jedem, der sich ein Grundwissen über Tiefsee aneignen will, nur empfehlen!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2012
Als mir mein Freund - Taucher - das Buch schenkte, wusste ich zuerst als Nichttaucher nichts damit anzufangen. Als ich aber zu lesen begann, hat mich der witzige Schreibstil gleich gefangen genommen. Dass darüber hinaus eine unglaubliche Fülle an Informationen gut aufbereitet - auch für mich als Laien - ebenfalls enthalten ist, hat meinen Blick auf unsere Meere ziemlich geändert.
Was soll ich sagen: mir hat es sehr gut gefallen, die Aufmachung - trotz "nur" Schwarzweißfotos - ist ausgesprochen hübsch und die Inhalte und der Schreibstil haben mich das Buch nicht mehr weglegen lassen. So soll es doch sein mit guten Büchern, find ich zumindest.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2012
Besonders für jene, die keine langweiligen Fachbücher lesen wollen.

Habe das Buch gerade geschenkt bekommen und gleich gelesen. Ich lese nicht sehr gerne Fachbücher, die langatmig es erklären. Was mir an diesem Buch gefällt, ist, dass die einzelnen Fakten / Informationen in Fragen gegliedert sind und man hier auch einzelne Teile rauslesen kann.

Mir hat's gefallen und ich kann es weiterempfehlen. Faszinierend ist, dass eigentlich 90% der Flora und Fauna im Meer noch unerforscht sind. Da gilt's dann noch einige Nachfolger zu schreiben :).
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)