Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos yuneec Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
8
4,4 von 5 Sternen
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:14,99 €
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 22. November 2012
ein klemperer wie bruckner vermächtnis zugleich, denn klemperer vermochte die musikalische
architektur, deren struktur wie dimension (kathedrale) jenseits religiöser wie sentimentaler
inbrunst frappierend lakonisch und streng zugleich und umsomehr authentischer als
andre (spät)romantisch inventierte darzustellen.
das geschwätz von klemperers allemal langsamen tempi trifft besonders nicht auf bruckner zu
und straft alle lügen, die tempoangaben weder zu lesen noch zu hören, geschweige denn in
relation der einzelnen satzbezeichnungen (tempocharakteren) zu verstehen vermögen.
nur in den scherzi (jedoch kaum in den trio-relationen) ist klemperer langsamer als andre.
er erlaubt sich sonst kein schwärmerisch-extreme orientiertes, sentimentales, sondern ein
sachlich-fundiertes, auf die klangarchitektur bezogenes dirigat.
eine konzentrierte umsicht auf das gesamte musikalische gefüge, die sinfonische
form, war klemperer offenbar wichtiger als eine detailverliebte, rhythmisch inkonsistent-labile
sanguinische bedeutungs-malerei.
insofern mag klemperers bruckner heute für manche ernüchternd sein - oder aufschlussreich.
seine späte londoner philharmonia zeit (unter walter legge) ist durchaus musikalisch zwie-
spältig - jedoch sind seine bruckner-einspielungen (weniger die zu späte achte) von stringenter
konsistenz und nach wie vor ein gipfel der bruckner-interpretation (die fünfte erhielt den damals
raren dt.-schallplatten-preis), sogar auch rein klangtechnisch allemal empfehlenswert.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. November 2012
Für den Bruckner-Liebhaber ist dieses Set eine interessante Ergänzung zu den Einspielungen von Jochum, Wand, Karajan, Celibidache, Skrowaczewski, Furtwängler, Tintner und auch Young. Klemperer gehört ohne Zweifel zu den ganz Grossen der Dirigentenzunft des 20. Jahrhunderts, und ihm sind einige Einspielungen gelungen, die für viele bis heute unerreicht sind. Von den Bruckner-Einspielungen haben am ehesten noch diejenige der Sechsten und der Vierten einen gewissen Kultstatus erreichen können.
Gerade im Vergleich zu den langsamen Tempi von Celibidache oder den getragenen Tempomodulationen von Jochum oder Wand bietet diese Einspielung oft neue Einsichten, da die Tempi häufig rascher genommen werden als in anderen Interpretationen. Der Atem wird der Musik dabei interessanterweise nicht genommen, dennoch mag sie einigen mit anderen Aufnahmen vertrauten Ohren teilweise als gehetzt erscheinen, beispielsweise in den langsamen Sätzen der 6. oder 7. Symphonie. Die Scherzi sind hingegen teilweise ungewöhnlich langsam. Mit anderen Worten, Klemperer bietet teilweise radikal andere subjektive Ansichten als in Vergleichseinspielungen, was aber deshalb nicht daneben sein muss. Man höre sich nur einmal den langsamen Satz der Vierten an - ungewohnt, aber dennoch stimmig. Die Subjektivität gipfelt in einer wesentlichen Auslassung im letzten Satz der 8. Symphonie - dieser Schnitt in der eigenen Klemperer-Edition ist heute nur schwer nachvollziehbar. Offenbar meinte Klemperer, dass "Bruckner zuviel gewollt hätte", und liess sich davon nicht abbringen. Und auch die 9. Symphonie, die wie die Achte gegen das Lebensende hin aufgenommmen wurde, zeigt einige z.T. bewegende Eigentümlichkeiten.
Klemperer ist weniger emotional angetrieben als Jochum, weniger dramatisch als Wand, weniger auslotend und lassend als Celibidache - dafür betont er die vertikalen Strukturen der Werke sehr gut. Durch die Orchesteraufstellung mit den zweiten Violinen rechts wird die Struktur der Symphonien gut durchhörbar, im Sinne Bruckners. In meinen Ohren fehlt hingegen das bisschen Etwas, um das emotionale Drama - welches diese architektonisch grossartigen Werke innehaben - zum unvergleichlichen, aber viel zu selten erreichten Bruckner-Erlebnis zu führen. Bei der Sechsten aber passt dieser Ansatz sehr gut, diese Einspielung gehört m.E. zu den Besten.
Auch die Perfektion in der orchestralen Wiedergabe ist nicht immer ganz auf dem Niveau anderer Klemperer-Aufnahmen, selbst in den gelobten Aufnahmen wie z.B. der Sechsten. So spielt das Orchester beispielsweise öfters mal nicht ganz zusammen. Alles in allem ein formal (nur die 4. bis 9. Sinfonie sind enthalten) und technisch inkompletter Bruckner, aufnahmetechnisch mehrheitlich gut, mit einem gerüttelt Mass an kontroverser Subjektivität, und vielleicht genau deshalb so spannend. Für den Bruckner-Einsteiger würde ich hingegen andere Sets empfehlen, zum Beispiel die Jochum-Einspielungen der Deutschen Grammophon oder den späten Wand.
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2012
Bruckner ist stets eine Geschmackssache und zugleich echte Herausforderung für Orchester und Dirigenten. Im Folgenden einige auf meinem persönlichen Geschmack basierende Anmerkungen zu den vorliegenden Klemperer Einspielungen:
Klemperer und das Orchester (Philharmonia Orchestra=New Philharmonia) meistern die Herausforderungen, die Tontechniker "tricksen" an manchen Stellen ein wenig (vgl. nur 5. Sinfonie (4): Instrumente mal links, mal rechts), aber das kennt man auch aus anderen Aufnahmen aus dem Studio. Die Tonqualität ist trotz des Alters der Aufnahmen insgesamt als sehr gut zu bezeichnen.

Entscheidend sind jedoch die Interpretationen und da gibt es bei Klemperer manches, was man bei den Großen der Bruckner Zunft so nicht bekommt, also lohnt sich die Anschaffung:
Die 4. ist bei Klemperer wirklich "romantisch" (ab sofort meine Lieblingsaufnahme), die 5. zwar eigenwillig, aber auch in schwieriger Polyphonie bleibt die Musik transparent und Klemperer arbeitet Stimmen heraus,die man in vielen Aufnahmen nicht hören kann. Die 6. ist Referenz, dennoch bleibt sie mir persönlich fremd. Die 8. - nun ja- die ist gekürzt und ich weiss nicht, was Klemperer hierdurch erreichen wollte, schlecht ist die Interpretation jedoch nicht. Die 9. habe ich noch nicht fertig gehört, aber der erste Eindruck ist gut - und eigenwillig. Vor dem Hintergrund dieser Aspekte und auch des günstigen Preises gehören diese EMI Aufnahmen m.E. in eine gut sortierte Bruckner Sammlung.
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2013
Es stimmt- wer die Aufnahmen nicht hat, sollte zu diesem Preis zuschlagen.Aber nicht alles ist Referenz.Das kann man wohl nur von der 6.behaupten (neben Leitner /Basler Sinfonieorch.,Wand/Münchner,und Rosbaud/Südwestfunk Orch.)Aber schon bei der 4. übertrifft er sich mit seiner Münchner Einspielung (EMI Klemperer Legacy).5 & 7 sind "ordentlich":aber die 5. von 68 mit den Wienern(Testament) und die 7.aus Wien oder Hamburg sind spannender in meinen Ohren.Die 9.scheint mir am schwächsten, und mit der 8.ten hatte er so seine Probleme:mit den beiden Strichen im Finale eigentlich nur kurios.Er konnte es aber: es gibt eine Aufnahme von 64 mit dem Philharmonia (manche sagen, 59 mit dem BBC), da stimmt das Finale ohne Striche, und auch der Rest.Leider schwer zu bekommen,aber besser als die Kölner(zu schnell )bei Medici.Zum Klang :wer darauf Wert legt, sollte sich die japanischen HQcd`s zulegen.Klingen auf normalen Anlagen deutlich besser.Kosten aber auch mehr, obwohl billiger und nicht schlechter als SAcd`s.
22 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Oktober 2015
Klemperers Bruckner ' vor allem die Siebente ' hat mich schon in den 1960er Jahren begleitet und geprägt. Dabei ist es geblieben, trotz aller Aufnahmen anderer Dirigenten. Es ist nur ein Gefühl, warum er meine Seele so tief erreicht hat. Die Größe dieser Musik hat allen bösartigen Kritiken widerstanden. Offenbar muss ein Mensch leiden so wie Klemperer, um Bruckner so zu spielen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2012
Einiges wirkt sachlich-imponierend (Nr. 4, Nr. 6, Nr. 7), anderes kommt gar nicht vom Fleck (Nr. 8 - äußerst mühsam, mit hemdsärmelig-sinnlosen Strichen; sowie Nr. 9 - eine tödlich langweilige Generalprobe, ohne jegliche Spannung um die Hauptmomente). Nr. 5: Gemischte Eindrücke, teils aufregend, teils schläfrig. Mäßige Aufnahmequalität - seltsamerweise je früher, desto besser.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juli 2013
Das Product gefällt mir sehr, gute qualität und guter service von Amazon.de
Ich bin zufrieden mit diesem Ankauf bei Amazon.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Februar 2014
hat alles bestens geklappt, die ware kam pünktlich, ist perfekt, herz was willst du mehr.... und und und und und....
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden