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am 17. September 2002
Das Nachfolgealbum zum Debut erwies sich als noch besser! Songs wie "Long way back from hell", "Killer wolf", "777" oder auch "Snakes of Christ" gehören zu den absoluten Klassikern von Danzig. Die Produktion ist im Gegensatz zum Debut vielschichtiger und abwechselungsreicher ausgefallen. Ein Album ohne jeglichen Ausfall und somit absolut als zeitloser Klassiker zu bewerten!
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am 7. September 2005
Als "Lucifuge" zwei Jahre nach "Danzig" erschien war es schon nach Erscheinen ebenfalls ein Klassiker!
Dieses Album ist auch für mich immer noch etwas Besonderes, da es meine erste Tuchfühlung mit Glenn war!
Ich kann mich noch an meine ersten Höreindrücke erinnern: "Seltsame Stimme, aber irgendwie cool.."
Damals, fünfzehnjährig, konnte ich diese hier dargebotenen "70's-Klänge" noch nicht richtig "entschlüsseln".
Heute gehört es natürlich schon lange zu meinen Top 100 überhaupt.
Long way back from Hell: Wie schon geschrieben: sehr 70's lastig, aber was für ein Klassiker!!! Für mich eins der geilsten DANZIG Stücke überhaupt.
Snakes of Christ: Ein Kinnhaken in Richtung von fanatischen christlichen Vereinigungen und dabei mal ebenso ein Klassiker!
Genial schleppender Doomsong.
Killer Wolf: Der erste Bluessong von Glenn und dabei direkt gelungen!!
Absolut coole Lyrics und insgesamt sehr geil.
Tired of being Alive: Für mich persönlich der einzige Ausfall auf dem Album. Ich bin mit dem Stück irgendwie nie warm geworden.
I'm the One: Blues Nummer zwo! Nur 'ne Gitarre und Glenn's Stimme (die Hi-Hat im Hintergrund spendet das Metronom)- muß ich noch mehr schreiben???!
Her Black Wings: Eines der Highlights auf dem Album!! Was für ein göttergleiches Gitarrenriff und dazu ebensolche Vocals!!!
Das dazugehörige Video ist ebenfalls ein Meisterwerk der dunklen Musikwelt!
Devil's Plaything: Dieses Stück gehört auf Ewig zu meinen Top 10!! Was für ein phantastischer Gesang!! Glenns Tribut an die wahre Liebe..
777: Ein interessantes, "apokalyptisches" Stück, welches allerdings ebenfalls, nach "Tired of being Alive", ein wenig abfällt.
Blood and Tears: Kann irgendwer im Rocksektor besser schmachten als es Glenn mit diesem Stück vollzieht?? NEIN!
Dieses Lied treibt mir heute noch, selbst in positiven Momenten, Tränen in die Augen.
Girl: Cooles Machorockstück mit genialem Riff!
Pain in the World: Bedrohlicher Song, welcher den Titel perfekt intoniert! Würdiger Abschluß von diesem Zweitwerk!!
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am 28. Oktober 2013
Im Sommer 1990 erschien erstmals Danzigs Opus Magnum *Danzig II - Lucifuge*. Das Album wurde erneut von Rick Rubin produziert und in der Besetzung Glenn Danzig (vocals, songwriting), John Christ (guitar), Eerie Von (bass) und Chuck Biscuits (drums) akustisch für die Nachwelt festgehalten.

Das musikalische Glanzstück *Danzig* mit dem die Band 1988 debütierte kann man als Vergleich zwar gerne heranziehen, genauso wie den direkten Nachfolger *How The Gods Kill* von 1992, vor allem schon weil Glenn Danzig mit diesen Alben seine kreativste und stärkste musikalische Phase hatte, aber dennoch ist *Lucifuge* auf seine Art einzigartig, unvergleichbar und vor allem genial.

*Evil Elvis*, wie ihn die Presse seinerzeit oft bezeichnete, liefert auf *Lucifuge* nämlich das eindrucksvollste Werk seiner Karriere ab. Ein drückendes Brett aus hartem, rohem Metal, bei dem gelegentlich der Blues und der alternative Rock durchblitzen durften. Herausragende Nummer wie *Long Way Back From Hell*, *Devils Plaything* und das wie eine diabolische Karrikatur wirkende *777* (für alle denen 666 nicht diabolisch genug ist ^^) bedienten bereits die komplette Palette des düsteren Metals. Dazu kamen Hämmer der Marke *Pain In The World*, *Killer Wolf*, *Girl* und *Her Black Wings*.

Besonders überragend finde ich *Blood & Tears*, eine atmosphärische Ballade mit spärlicher Instrumentierung, die Danzigs stimmliche Wandlungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis stellt. Und den brachialen Heavy-Hammer *Snake Of Christ*, den ich als das absolut stärkste Stücke der Scheibe betrachte. Das Mr. Danzig in seinen Bestreben so diabolisch wie möglich zu wirken *live* immer am Rande des Lächerlichen wirkte soll hier nur eine kleine Randnotiz sein, die keinen Einfluß auf die Wertung des Albums hat. Mit *Lucifuge* ist ihm als Künstler die stärkste Scheibe seiner Karriere gelungen.

FAZIT: brachial, düster und gnadenlos diabolisch...
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am 29. November 2007
Mit diesem Album (das zweite der Band Danzig) hat Mastermind und Frontmann Glenn Danzig wirklich alles richtig gemacht was man richtig machen kann.

Der Schwerpunkt des harten Blues Rocks der Band liegt bei diesem Album klar auf Blues. In diesem Rahmen gibt es trotzdem eine gewisse stilistische Bandbreite, die von Hard Rock der Marke Led Zeppelin (der Opener sowie der Closer als Beispiel) über eher experimentellen Blues bis zu Balladen reicht. Auch die düstere Seite der Band kommt auf dem Album nicht zu kurz, obwohl man eingestehen muss dass der Grundvibe sehr positiv ist, gerade im Gegensatz zu anderen Danzig Werken. Glenn Danzig ist stimmlich in der Form seines Lebens und die Band um ihn ist eine der besten in der Geschichte des Rock.

Auf diesem Album ist jeder Song ist ein Kracher, und ich lege diesen Geheimtipp jedem Musikliebhaber der keine Scheu hat etwas härtere Musik anzutesten nahe. Allen Fans von AC/DC, Black Sabbath, Elvis Presley oder Led Zeppelin kann ich sowieso nur eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

Sollten immer noch jegliche Zweifel herrschen, hört euch die Anspieltipps Devil's Plaything, Long Way Back from Hell und Blood And Tears an. Doch Vorsicht: Ihr könntet eure Seele an diese Band verlieren.
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am 9. November 2012
Was ich zum 1988 erschienen Debütalbum "Danzig" (Danzig I) geschrieben habe, gilt ganz unumwunden auch für die "Lucifige". Vielleicht spiegelt sie die auf diese Weise ganz einzigartig nur von Danzig besetzte Nische des kraftvollen und ehrliche Hard & Heavy-Sounds, der niemals schrill und nervös daherkommt, noch perfekter wider.

Songs wie "Long way back from hell", "Snakes of Christ", "777" oder "Girl", aber auch das ruhigere "I'am the one" sind einfach genialer Power-Rock vom Feinsten. Kraftvoller Gesang mit ebenso massivem Gitarrensound.
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am 21. Februar 2010
love is a flame
a devils thing
...
and this flame
that burns inside
if you get to close
burn you alive
just look in my eyes
and see if they lie
all these words i speak
you cannot deny
....
(Danzig II/Auszug aus "Devils Plaything")

Wo fängt man bei solch einem Ausnahmealbum an? Hmmm, grübel ....
Vielleicht einfach erst mal die Songs durchgehen?
- Long way back to Hell - treibend rockend, düster, melodisch und wunderschön, es zeigt, wo es hier langgeht
- Snakes of Christ - ähnlich wie der Opener in langsamer, und doch anders, aber nicht minder schön
- Killer Wolf - ähnlich wie "Snakes of" und doch anders ....
Nee, so wird das nix.
Denn durch die meistens Songs zieht sich ein roter Faden. Ein roter Faden, der kein Selbstplagiat meint. Und der (vielleicht mit Ausnahme von "777") meint: all killer, no filler.

Und der rote Faden, der wäre: Glenn Danzigs einzigartige Stimme, die Schmerz, Power und Energie vermittelt und die recht unverkennbar ist. Aber das allein macht die Magie von Danzig II nicht aus.
Denn da ist noch die Musik, die rockend, treibend, kraftvoll den Blues nimmt, in bis auf die Knochen auszieht, ihn mißhandelt und vergewaltigt und ihm kräftig in den Allerwertesten tritt. Bulesiger Hardrock wäre jetzt nix Neues, aber Danzig verbinden das Ganze zu einer einmalig schönen, recht düsteren, kraftvollen und wunderbar traurigen Melange, die weder vor Danzig II noch danach je wieder erreicht wurde.
Danzig I mit dem Oberkracher "Mother" deutete es an, Danzig II lieferte es.
Und diese Mischung aus eher einfach gestrickte, zumeist sehr kraftvollen Rock-Songs, Glenns Stimme, Gänsehautmelodien und der allgegenwärtigen schaurig-schönen Düsternis und Melancholie, die nie gekünstelt oder platt daherkommt.

Das alleine würde schon für ein Allzeit-Megaalbum ausreichen.
Aber damit begnügen sich Danzig auf II nicht und packen noch Oberhammer wie das sehr bluesige "I' the one", das mega-melancholische und traumhaft schöne "Blood and Tears" und "Devils plaything" mit in das Album.

Was wie gesagt ein Allzeit-Megaalbum ergibt, welches leider die nie verdiente Würdigung erfahren hat.
Wer rockiger und melancholischer Musik etwas abgewinnen kann und dieses Album nicht hat, hat etwas sehr Großes verpasst. Und Rick Rubin hat -auch- auf diesem Album gezeigt, dass er ein absoluter Ausnahmeproduzent ist.
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am 31. Juli 2003
1990 - Elvis lebt! Und zwar im Körper des 170 cm grossen Muskelzwergs Glenn Azalone, in der Rockszene besser bekannt als Glen Danzig, dem ehemaligen Shouter der Punk-Pioniere "The Misfits" und Frontmann der düsteren Metal/Blues-Kapelle "Danzig". Und was bei der Zusammenarbeit zwischen Elvis' Astralkörper, seinem fiesesten Imitatoren und dessen Metal-Band, sowie Produzenten Rick Rubin (ua. für Slayers Meisterwerke mitverantwortlich) herauskam, kann man als eine Zusammestellung aus tiefdüsteren, zum mitjaulen blusigen, schwer-metallisch groovenden und derbe rockenden Hymnen beschreiben, in dieser Form einfach zeitlos, einmalig und unnachahmlich. Man stelle sich vor, ein tief depressiver, desillusionierter Elvis hätte in den 70ern mit ziemlich frustgeladenen Black Sabbath in gemeinschaftlicher Produktion ein Album zusammengestellt. Manchmal klingt es fast schräg, was bei dieser Verquickung von Metal, Hard Rock, Blues und Country-Musik heraus kommt, wie zum Beispiel die Bombast-Ballade "Blood And Tears", die so lecker-schmalzig daherkommt, daß sie einen fast unwiderstehlichen Coolness-Grad erreicht ;). Aber Danzig war damals einfach nur cool. Der coolste Schwarzmaler der Welt. Der coolste Grufti, Ex-Punk-Pionier, Metaller, Rock'n Roller, Rockstar, Frauenheld, Bodybuilder, Jim Morrison-, Elvis Presley- und Conan der Barbar-Imitator des Planeten, und das in nur einer Person, schön kompakt, auf 170 cm geballt. Krass! Ob nun "Danzig II-Lucifuge" oder "Danzig III- How The Gods Kill" das grosse Meisterwerk Danzigs ist- diese Scheibe ist ein einzigartiges, herausragendes Werk, es ist kultig, und ich kann nur jedem, der sich für Metal und Hard Rock interessiert, empfehlen, sich dieses Meisterwerk mindestens einmal anzuhören. Wer es nie getan hat, dem ist einiges entgangen!
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am 4. Juni 2016
. . . . . . von Danzig überhaupt. Habe noch einmal nachgekauft, da das alte Exemplar verschlissen war. Mit der besonderen, sonoren Stimme von Mister Anzalone immer ein Hinhörer.
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am 21. Dezember 2015
Mega geile Musik. Ist zwar nicht so meine Gesinnung, hab mir aber wegen der Musik die Cd gekauft und alle Lieder sind der Hammer!!! Keines ist irgendwie eintönig oder klingt wie das andere.
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am 21. Oktober 2005
So klassisch kitschig, wie Glenn Danzig das Böse verkörpert, ist es ja schon wieder extrem cool. Blasphemische, politisch unkorrekte Texte, gepaart mit großartiger Musik, und Danzigs einzigartiger Gesang bilden eine perfekte Einheit, und nur noch die CD III kann es im Ansatz mit dieser aufnehmen.
Großartig und schwungvoll der Eröffner 'Long way back from hell', der schleppende Blues 'Killer Wolf', der fast-MTV-Hit 'Her black wings', das göttliche (pardon - diabolische) 'Devil's plaything', die Ballade 'Blood and Tears' - all diese Nummern machen LUCIFUGE zu einem Kunstwerk, das der ernsthafte Rockfan kennen soll und lieben wird.
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