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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer neu, immer anders: Lee eben !
Ganze 10 Jahre ist es her, dass Phil Straker seine Heimatstadt Crick City und seine ehemalige Verlobte Vicki verlassen hat, um seinen Traum, Polizist zu werden, wahr zu machen. Durch eine Verschwörungsaktion eines Arbeitskollegen gerät Phil ins Visier der Polizeibehörden. Er soll ein Kind mit illegaler Munition getötet haben. Er verliert seinen Job und...
Vor 23 Monaten von Horror and more veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abartig
Als Stephen King Fan habe ich mich in die Welt des ultimativen Horrors gewagt. Der Polizist Phil Straker als gescheiterte Persönlichkeit ermittelt in einer Kleinstadt gegen den örtlichen Drogenring. Dieser wird geleitet von den Creekers, ein inzüchtiger Haufen, der in den umliegenden Wäldern haust. Wer Splatter liebt, wird hier voll auf seine Kosten...
Vor 21 Monaten von M Wieland veröffentlicht


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer neu, immer anders: Lee eben !, 1. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Broschiert)
Ganze 10 Jahre ist es her, dass Phil Straker seine Heimatstadt Crick City und seine ehemalige Verlobte Vicki verlassen hat, um seinen Traum, Polizist zu werden, wahr zu machen. Durch eine Verschwörungsaktion eines Arbeitskollegen gerät Phil ins Visier der Polizeibehörden. Er soll ein Kind mit illegaler Munition getötet haben. Er verliert seinen Job und damit auch seinen guten Ruf. So erscheint ihm die Chance, im heruntergekommenen Crick City noch einmal als Cop von vorne zu beginnen, wie ein Wink des Himmels. Obwohl ihm die Aussichten auf das verschlafene Nest und die schlechter bezahlte Stellung nicht gerade paradiesisch erscheinen, lässt er sich auf das Jobangebot ein. Schnell befindet er sich inmitten eines Sumpfes aus Drogen, Inzucht und den längst vergessenen Geistern seiner Vergangenheit.

Bereits bevor ich begann "Creekers" zu lesen, las ich, dass einige Leser das Gefühl hatten, es sei "so ziemlich dasselbe wie Bighead".
Das Auftauchen der beiden mordenden und vergewaltigenden Hinterwäldler gleich zu Beginn der Story könnte auch tatsächlich diesen Anschein erwecken. Dem ist jedoch nicht so. Wer weiterliest, wird schnell feststellen, dass die beiden nur einen kurzen Gastauftritt im Roman haben. Und wer sich im Netz ein wenig schlau macht, wird ebenso feststellen, dass "Creekers" noch vor "Bighead" verfasst wurde. Vielleicht waren die beiden, uns allzu gut bekannten Verbrecher, schlicht und einfach eine solide Basisvorlage für den später geschriebenen "Bighead", in dem sie dann ihre ganze verbrecherische Vielfalt ausleben durften.

"Creekers" fordert dem lesenden Fan von Edward Lee einiges an Geduld und Durchhaltevermögen ab.
Bereits mit seinen ersten Werken, die in Deutschland erschienen sind, zeigte Lee, dass es für ihn kein festgefahrenes Schreibschema gibt. Spätestens nach der Lektüre von "Innswich Horror" war auch mir klar, dass ich bei jedem neuerschienenen Roman von Lee auf alles gefasst sein darf. In seiner nahezu unendlichen Vielfalt der Schreibkunst hat er auch in "Creekers" wieder eine völlig andere Schiene gefahren, als man ursprünglich erwartet hätte.

Noch völlig erschlagen von Bighead's perversen Eindrücken, begibt man sich also mit komplett falschen Erwartungen an diesen Roman.
"Creekers" beginnt wie ein Krimi, entwickelt sich zu einem Krimi mit Liebesgeschichte, steigert sich zu einem Mystery-Thriller und endet im blanken Horror. Diese Steigerung vollzieht sich relativ langsam und zäh, so dass man mitunter etwas ungeduldig wird.

Auch in diesem Roman spart Edward Lee nicht mit Sex, Blut und perverser Gewalt. Allerdings kommt einem im direkten Vergleich zu "Bighead" nicht gleich das Mittagessen wieder hoch. Auch der Gebrauch des Hinterwäldlerslangs hält sich hier in erträglichen Grenzen. Die Aussprache der durch Inzest mißgebildeten und zum Teil komplett verblödeten Creekerfrauen hatte stellenweise sogar etwas Witziges und hat mich zwischendurch breit grinsen lassen.

Lee verpulvert ziemlich viel Energie für den Hauptcharakter Phil und seinen verbissenen Plan, den Anführer der Creekers dingfest zu machen. Das zieht sich zwar ein bisschen arg in die Länge, hat aber die wichtige Funktion, den Showdown besser zur Geltung zu bringen und das Augenmerk der Leser auch auf Kritik an Polizei und die Regierung zu lenken. Noch während man überlegt, ob man sich nun langweilt oder nicht, hat Lee einen eigentlich schon fest im Griff. Man weiss es bloß noch nicht.

Hier ist jetzt eine gewisse Grundbegeisterung für die Werke von Edward Lee und außerdem reine, sture Zähigkeit gefragt. Denn wenn man durchhält, wird man mit einer abgefahrenen und intelligent gestrickten Handlung belohnt, deren unerwartete Wendung den Leser nach einem erlösenden Showdown mit entgeistertem Starren auf den letzten Satz zurücklässt.

Wer den auf dem Cover abgebildeten Freak ekelig findet, darf sich freuen. Er taucht nämlich ca. alle 20 Seiten auch im Inneren des Buches auf und erinnert uns daran, wessen Roman wir vor uns haben.
Wie immer, verwöhnt der FESTA Verlag uns auch hier wieder mit einem schicken Einband in Lederoptik.

Fazit:

"Creekers" ist wieder ein weiterer Nachweis für die Vielseitigkeit, mit der Edward Lee sich durch sein schriftstellerisches Tun bewegt. Man bekommt nicht das, was man erwartet. Man bekommt schon wieder etwas Neues, das Geduld erfordert, die schließlich gebührend belohnt wird. Erwartet keinen "Bighead" - erwartet einen Lee!
Unter Beachtung dieser kleinen Regel gebe ich meine Kaufempfehlung.

Die Originalrezension befindet sich auf meinem Blog
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polizei-Story trifft auf Backwood-Horror - einer der besten Romane von Edward Lee, 10. November 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Broschiert)
Phil Straker ist mit Leib und Seele Polizist, bis er vom Dienst suspendiert wird, weil er bei einer Drogen-Razzia angeblich ein Kind erschossen hat. Fortan verdient er als Nachtwächter sein Geld. Da meldet sich plötzlich ein alter Freund und Mentor aus seiner Heimatstadt Crick City, Chief Mullins, und bietet Phil einen Job als Polizist an. Obwohl Phil einst aus Crick City fortgegangen ist, weil er in der Großstadt bessere Karrierechancen witterte, und er dafür sogar seine Verlobte Vicki verlassen hatte, kehrt er reumütig zurück. Als ihm Chief Mullins eröffnet, dass sein Hauptauftrag lautet einen örtlichen Drogenring auffliegen zu lassen, der von einem Mann namens Cody Natter geleitet wird, ahnt Phil, dass das Job-Angebot nicht ganz uneigennützig gewesen ist. Denn sämtliche Polizisten, die für einen solchen Auftrag infrage kämen, haben gekündigt. Phils ehemalige Verlobte wurde sogar wegen wiederholtem Fehlverhalten gefeuert und verdingt sich als Prostituierte und Stripperin in einem abgelegenen Etablissement, das ebenfalls Cody Natter gehört, der Vicki überdies zu seiner Frau gemacht hat. Aber Cody Natter ist weit mehr als ein gewöhnlicher Krimineller. Er ist das Oberhaupt der Creekers, einer durch Inzucht degenerierten Familie, deren Mitglieder teilweise sehr schwere Missbildungen aufweisen und denen man nicht nur dämonische Rituale, Vergewaltigungen und Morde nachsagt, sondern auch Kannibalismus. Phil beschließt, sich undercover im KRAZEE SALLEE'S umzusehen, und was er dort zu Gesicht bekommt ist unbeschreiblich grauenvoll. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs ...

„Creekers“ ist der mit Abstand beste Roman von Edward Lee, der bisher im Festa Verlag erschienen ist. Erschreckender und brutaler als „Das Haus der bösen Lust“, inhaltlich ausgereifter und ausgewogener als „Bighead“. Obwohl mit Scotty-Boy und Wanst ähnliche Charaktere wie Tritt Balls Connor und Dicky auftreten und man beim Lesen zunächst den Eindruck bekommt, dass sich die Ereignisse aus „Bighead“ wiederholen, schlägt die Story rasch eine andere Richtung ein. Außerdem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Edward Lee „Creekers“ bereits fünf Jahre vor „Bighead“ zu Papier brachte. Im vorliegenden Band vermischt Lee eine Polizeigeschichte über Drogenkriege und Undercover-Einsätze mit brutalem Backwood-Horror über degenerierte Kannibalen, die sich durch Inzucht vermehren und einer heidnischen Gottheit huldigen. Da Lee sich auf vielschichtige und authentische Charaktere versteht, gehört „Creekers“ zu den anspruchsvolleren Vertretern des harten Horrors. Die Brutalität wird in diesem Roman sehr viel dosierter eingesetzt, als bei „Bighead“ und dient keineswegs dem Selbstzweck. Vielmehr unterstreicht sie die Grausamkeit und Skrupellosigkeit von Cody Natter und einigen seiner Familienangehörigen, die sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig und spirituell von der restlichen Menschheit abheben wollen. Doch Cody Natter zeigt auch unverkennbare Züge des gewöhnlichen Gangsterbosses, der sein Revier gnadenlos und grausam regiert und seine Macht weidlich auskostet. Phil Straker indes ist ein Mann mit festen moralischen Prinzipien, der sich jedoch nicht zu schade ist auch mal drastisch durchzugreifen und von der Waffe Gebrauch zu machen, wenn dies erforderlich ist. Wie viele von Edward Lees Protagonisten, so ist auch Phil eine gebrochene und enttäuschte Figur, die in ihrem Glauben an die Gesellschaft in ihren Grundfesten erschüttert wurde. Aber wie der Priester Alexander in „Bighead“ so ist auch Phil Straker ein Kämpfer, der sich von den Rückschlägen des Lebens nicht unterkriegen lässt. Ob diese Einstellung jedoch gegen die Creekers von Nutzen ist, sei einmal dahingestellt. Lee versäumt es jedenfalls nicht, den Leser am Ende mit mehr oder weniger vorhersehbaren Offenbarungen zu schockieren. Ein Muss für alle Freunde harter Horror-Kost.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen SPANNEND UND FLÜSSIG LESBAR, 15. Januar 2013
Von 
Rollerbslein (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Broschiert)
Den Leser erwartet hier eine spannende Ed-Lee-Story, die am Anfang irgendwo zwischen BIGHEAD (Edward Lee) und VERKOMMEN (Bryan Smith) liegt.

Wieder einmal nicht für jeden Leser geeignet, aber typisch Edward Lee ;-)

Von Beginn an fesselnd, flüssig lesbar und unbedingt einer Empfehlung wert!

Einige Charaktere erinnern mich an vorgenannte Werke, aber Ihr Werdegang ist doch spontan anders und trotzdem sehr nett. Den Mittelteil empfand ich mit zu vielen unnützen Dialogen gespickt, wodurch manche Personen mit Ihren Handlungen vorhersehbar waren. Das Ende gestaltet Edward Lee phantasievoll und unerwartet.

In der Bewertung bleibt es einen Hauch hinter den oben genannten Büchern zurück und ich würde wenn möglich 4 1/2 Sterne geben.

Jep, es ist und bleibt aber eine sehr empfehlenswerte und typische Edward Lee Lektüre!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenmäßig!, 4. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Broschiert)
Dieses Buch ist der HAMMER! Jeder der auf Horrorfilme, Splatter ect. steht muss eins von Edward Lee's Büchern gelesen haben! Sie sind wirklich extrem gut!! Ich habe mich wie vorm Fernseher gefühlt, und hatte echt das Gefühl, als würde ich einen Film gucken und nicht ein Buch lesen. Es ist leicht und verständlich geschrieben und wirklich sehr sehr gut!! Das müsst ihr lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Abartig, 2. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Kindle Edition)
Als Stephen King Fan habe ich mich in die Welt des ultimativen Horrors gewagt. Der Polizist Phil Straker als gescheiterte Persönlichkeit ermittelt in einer Kleinstadt gegen den örtlichen Drogenring. Dieser wird geleitet von den Creekers, ein inzüchtiger Haufen, der in den umliegenden Wäldern haust. Wer Splatter liebt, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Mir waren die Szenen zu abartig beschrieben. Eine ganze Kleinstadt voller Psychopathen. Too much.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein sehr guter Schmöker, 31. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Kindle Edition)
das Buch hat mir gut gefallen! es liest sich fließend. Die Geschichte ist natürlich nicht so ganz ernst zu nehmen, aber dennoch sehr spannend gemacht. Ein Polizist aus der Großstadt verliert seinen Job, weil er durch einen Kollegen hintergangen worden ist. Es geht um die Tötung eines Jungen während eines Polizeieinsatzes der Drogenfahndung. Nun verdingt sich der Geschasste mit der Bewachung in einer Fabrik. In seinem tiefsten Herzen jedoch bleibt er Polizist. Da kommt das Angebot vom Sheriff seines ehemaligen Heimatortes gerade recht. Trotz dieser zweifelhaften Vergangenheit will ihn der Sheriff wieder als Kleinstadtpolizist einstellen, denn er braucht einen guten Drogenfahnder. Im Ort etabliert sich ein Drogenring, den es zu zerschlagen gilt, so die offizielle Variante.

Und dann sind da noch die Creeker. Hinterwäldler quasi, die durch Inzucht den Fortbestand ihrer Generationen sichern. Verwachsene, entstellte Typen mit den genauso verwachsenen und entstellten Frauen an ihrer Seite, die zu allem Überdruss der Prostitution nachgehen.

Die Beschreibung dieser Szenerie ist sehr bildlich. Das eine oder andere Mal schauderte mir. Das machte es alles spannend. Hier passiert auch richtig was in dem Buch. Lassen Sie sich überraschen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide Horrorkost mit kleinen Schwächen, 9. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Broschiert)
Creekers ist der erste Roman von Lee den ich gelesen habe, ich habe ihn ausgewählt, weil er in diversen Rezensionen (nicht nur auf Amazon) als sein bestes Werk bezeichnet wird. Mit dementsprechend großen Erwartungen begann ich zu lesen und wurde ein bisschen enttäuscht.
Die viel propagierten enorm widerlichen Beschreibungen, die sogar auf dem Buch selbst als "literarische Körperverletzung" bezeichnet werden, entpuppten sich größtenteils als Schilderung diverser Missbildungen der Inzüchtigen (zusätzliche oder fehlende Extremitäten, Wasserköpfe und dergelichen), dazu ein paar Morde und Häutungen. Nicht gerade leichte Kost, aber ich hätte mehr Irrsinn erwartet.
Abstriche gibt es auch für die Charaktere, alle Figuren sind ziemlich stereotyp gehalten und mit Ausnahme von Phil, Vicki und natürlich Natter strunzdämlich. Klar, man kann den klassischen Redneck nicht als Nobelpreisträger hinstellen, aber es ist etwas übertrieben, dass der IQ einer kompletten Ortsbevölkerung unterhalb seiner Schuhgröße liegt.
Ich hätte auch gerne tiefer in die Nebencharaktere hineingesehen, der komplette Roman wird ausschließlich aus Phils Sicher erzählt, nie erfährt man etwas über die Gedanken von Chief Mullins oder eines der Dealer mit denen sich Phil umgibt. Das ist durchaus legitim, entspricht aber nicht unbedingt meinem Geschmack.
Am meisten enttäuscht war ich aber vom Ende des Buches, nach einer kurzen Druckphase ist die Geschichte urplötzlich vorbei. Die Schlussszene wäre ein genialer Cliffhanger für eine Fortsetzung mit Phil auf der Flucht oder Phil in der Rolle des Bösen, Potential wäre auf jeden Fall noch vorhanden und vielleicht ist eine Fortsetzung auch geplant. Falls nicht, halte ich das Ende aber für zu emotionslos.
Trotz aller Meckerei bereue ich nicht das Buch gelesen zu haben, es hat unterhalten, wenngleich sich nie das beklemmende Gefühl eingestellt hat, das ich beim lesen von Horrorromanen so liebe. Es ist guter Durchschnitt, aber mein neuer Lieblingsautor wird Edwart Lee nicht.
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4.0 von 5 Sternen Echt üble Inhalte, aber sehr lesbar!, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Kindle Edition)
Also mir hat dieser Titel von Lee besser gefallen als das zuvor von mir gelesene "Flesh Gothic" - das fand ich nämlich in jeder Hinsicht unter dem Strich. Creekers jedoch bietet in der Tat eine Story, vorstellbare Charaktere und vom Schreibstil her viel flüssig Lesbares, ohne dass es beliebig oder langweilig werden würde. Also - ich hab mich gut unterhalten damit und wenn auch die deformierten Resultate jahrhundertelanger Inzucht teilweise mehr zum Lachen als zum Gruseln anregten und das Ende ziemlich misslungen ist, da es kaum mit den vorangehenden 90 % der Handlung in Einklang zu bringen ist: Ich kann das Buch grundsätzlich weiterempfehlen. Freilich nicht an allzu zarte Gemüter...
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3.0 von 5 Sternen Eigentlich nicht schlecht, wenn da nicht das Ende wäre (bzw. nicht wäre), 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Kindle Edition)
Eigentlich finde ich die Story nicht schlecht, auch wenn es keine nennenswerten Spannungsspitzen gibt. Die Abschnitte mit dem Gefasel über "den Referend" kann man bis zu der Stelle getrost überfliegen, wo klar ist, wer der Referend ist. Der Schluss driftet ins Absurde ab. Was mir aber völlig schleierhaft ist, ist der Schluss. Die Geschichte hört quasi mittendrin einfach auf. Mit einem halbwegs ausgefeilten Ende, hätte ich der Story durchaus vier Sterne gegeben.
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5.0 von 5 Sternen Hardcore-Horror a la Edward Lee, 5. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creekers (Kindle Edition)
Ich hab schon einiges von Mr Lee gelesen und muss sagen, dass es mir absurderweise gefällt. Die Bücher sind einfach zu lesen, haben Spannung und auch eine große Portion Hardcore-Ekel, also nichts für schwache Nerven.
Preisleistungsverhältnis ist super, das Buch ist echt lang.
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Creekers
Creekers von Edward Lee
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