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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wellness für die Seele
Xandria hat auch in früheren Zeiten schon gute Alben abgeliefert, allerdings war mir die Stimme von Lisa Middelhauve immer etwas zu dünn.
Jetzt bekam ich die Empfehlung zum neuen Album mit den Worten: Was wir von Nightwish erwartet haben, hat Xandria geschafft. Die neue Scheibe wurde sofort geordert und läuft nun rauf und runter.
Was für ein...
Veröffentlicht am 4. April 2012 von Andreas

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Musik bombastisch, Sound leider nicht...
Ja, das (nun nicht mehr ganz so) neue Xandria Album spielt in meinen Playern. Habe direkt mal zugeschlagen als es für akzeptable 9,99 zu haben war und nicht zum einem Preis, für den man sonst eine aktuelle 3D Bluray bekommt - aber das ist ein anderes Thema, hier geht sum die Musik.

Und die gefällt mir ausserordentlich gut! Ja, Xandria haben sich...
Vor 18 Monaten von MrWoofa veröffentlicht


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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wellness für die Seele, 4. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Neverworld's End (Audio CD)
Xandria hat auch in früheren Zeiten schon gute Alben abgeliefert, allerdings war mir die Stimme von Lisa Middelhauve immer etwas zu dünn.
Jetzt bekam ich die Empfehlung zum neuen Album mit den Worten: Was wir von Nightwish erwartet haben, hat Xandria geschafft. Die neue Scheibe wurde sofort geordert und läuft nun rauf und runter.
Was für ein Hammer-Album! Ich bin begeistert.
Die Nähe zu der guten, alten Ära von Nightwish ist vielfach erwähnt worden und natürlich nicht zu überhören. Aber ist es nicht ein Ritterschlag für eine Band, mit den Meistern aus Finnland verglichen zu werden? Frontfrau Manuela Kraller darf den Vergleich mit Tarja gerne genießen. Was sie da stimmlich bietet ist einfach der absolute Knaller!
Als jahrelanger Nightwish-Fan bringe ich keine nachteiligen Äußerungen über die finnischen Virtuosen über's Herz. Aber verdammt noch mal, Neverworld's End ist so viel besser, als Imaginaerum! Das ist unglaublich. Die Mischung aus Härte und stimmlicher Harmonie ist perfekt.
Xandria, danke für dieses Album!!!
Empfehlung? Unbedingt!
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41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Weltklasse Symphonic Metal" aus Deutschland?, 29. Februar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bisher konnte man diese Frage klar mit Nein beantworten. Das hat sich mit Xandrias "Neverworlds End" geändert. Die Band schafft meines Erachtens nicht nur den Anschluss an die Weltspitze (Finnland, Holland), sondern sie kommt ganz vorne an.

Mir war die Band bisher nicht bekannt und daher bin ich unvoreingenommen an dieses Album herangegangen. Durch Zufall hat mich ein "tag" von amazon zu dem neuesten Album von Xandria geführt. Das dortige Video von "Valentine" hat mich ersteinmal sprachlos gemacht und mir eine Gänsehaut verpasst. Dann schließt man die Augen und man hat das Gefühl man hört Nightwish mit Tarja.

Mittlerweile läuft das Album bei mir hoch und runter und ich bin restlos begeistert. Das Album ist genau das, was man sich unter Symphonic Metal vorstellt. Vor allem ist es Metal und nicht wie bei Nightwish Filmmusik mit E-Gitarren (was mir aber auch gefällt). Und gerade dieser Unterschied zeigt ganz klar die Existenzberechtigung dieses Albums. Es gibt momentan keine Band die diesen Stiel so konsequent fährt, wie Xandria. Harte Gitarrenriffs, orchestrale Arangements, Chöre, Gitarrensoli und natürlich der 1A Operngesang von Frontfrau Manuela sind hier zu einem Symphonic Metal Juwel verschmolzen.

Zu den Liedern im Einzeln hat der Autor "Saarmetal" eine, wie ich finde, gute Zusammenstellung verfasst, auf die ich hier gerne verweise. Persönliche Höhepunkte und daher Anspieltipps sind:

- A Prophecy of Worlds to Fall
- Valentine
- Forevermore
- The Nomads Crown

Dickes Lob an Xandria für dieses Meisterstück.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Xandria 2.0, 24. Februar 2012
Da ist es nun endlich: Nach fünfjähriger Wartezeit und dem Ausstieg von gleich 2 Sängerinnen (Lisa Middelhauve, Kerstin Bischof) ist man nun mit Sängerin Manuela Kraller, die etwas an Tarja Turunen erinnert, zurück! Doch hat sich die lange Wartezeit gelohnt? Ja! Und nicht nur das: Das Album entschädigt auch auf ganzer Linie für die Warterei!
Auffällig ist, dass Xandria auch den Härtegrad so hoch gefahren haben wie niemals zuvor! Dies könnte nicht zuletzt auch an ihrem neuen Label Napalm Records liegen!

Das Album startet mit dem Song "A Prophecy of Worlds to Fall", einem echten Stampfer der auch gut aufs "India"-Album gepasst hätte!

Es folgt mit "Valentine" die 1. Single des Albums! Der Song erinnert, auch dank Krallers Gesang, stark an Nightwish aus "Oceanborn" und "Wishmaster" Zeiten, was aber nicht negativ gemeint ist!

Es folgt ein weiteres echtes Highlight: "Forevermore"! Bei dem Song wird etwas Tempo im Vergleich zu den Vorgängern herausgeholt! Manuela Krallers Gesang harmoniert super mit einer tollen Gänsehautmelodie! Erneut fühlt man sich an Nightwish erinnert, diesmal aber eher an die "Century Child"- Zeit!

Weiter geht es mit dem bereits live erprobten "Euphoria"! Der Song ist wieder typisch Xandria, wie man sie von "Ravenheart" oder "India" kennt! Toll!

"Blood on my Hands" könnte ich mir auch gut als Soundtrack zu einem Tim Burton Film vorstellen! Tolle Melodien, eingängiger Mitsingrefrain! Der Song versprüht, nicht zuletzt durch den Gesang, eine düstere Stimmung!

Ohne Verschnaufpause folgt Highlight auf Highlight: "Soulcrusher" zieht sofort voll an! Erinnert mich etwas an neuere Nightwish Songs! Refrain lädt diesmal nicht unbedingt zum Mitsingen ein! Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ein geiler Song, da er etwas aus dem Ruder fällt und sehr verspielt ist!

Nach diesem Song brauchen wir erstmal Pause und die bekommen wir in Form von "The Dream is still alive"! Tolle Rockballade, erneut veredelt vom traumhaften Gesang von Manuela Kraller!

"The Lost Elysion" hat dann wieder starke Nightwish Anleihen! Ist aber egal: Der Song macht Spaß! Geht live sicher ab!

"Call of the Winds" kommt sehr mystisch daher! Toller Folk Power Metal Song, etwas in der Tradition von Leaves' Eyes! Erneut ein genialer Refrain! Mittelteil typisch Xandria, "Ravenheart" lässt grüßen!

Danach kommt die von Manuela Kraller geschriebene Ballade "A Thousand Letters"! Romantischer Text, Melodie erinnert etwas an Rockballadengranaten wie "Away" von Nightwish oder "Last Drop Falls" von Sonata Arctica! Genialer Song!

Anschließend wird wieder gefetzt: Der Song "Cursed" ist eine tolle, wieder sehr düster klingende, Melodic Metal Nummer!

Den Abschluss des regulären Teils macht das 9-minütige "The Nomad's Crown"!
Der Song fährt nochmal alles auf was Xandria auf diesem Album ausmacht! Toller Abschluss und zugleich typischer Xandria Song!

Auf der Limited Edition folgt noch der Song "When The Mirror Cracks"! Der Song erinnert wieder stark an Nightwish, diesmal aus der "Once" Ära! Erneut ein toller Refrain!

Das Album ist einerseits ein typisches Xandria Album wie wir sie von "India" kennen (Wollte man "Salom' - The Seventh Veil" vergessen machen? So schlecht war das doch gar nicht), andererseits war Xandria aber noch nie so viel Power Metal wie hier! Außerdem haben sie mit Manuela Kraller nun einen echten Joker in ihren Reihen! Leute die Nightwish nach Tarja Turunens Weggang verlassen haben oder die Melissa Ferlaak schmerzlich bei Visions of Atlantis vermissen finden hier sicher eine neue Heimat!
Xandria ist seit dem Debüt "Kill The Sun" eine tolle Band, aber Xandria 2.0 ROCKT! Und um als Nightwish-Klon abgetan zu werden ist das Album noch zu selbstständig! Veröffentlichungen in diesem Jahr in diesem Genre werden sich an diesem Album messen lassen müssen! Und die Messlatte liegt hoch!

Anspieltipps: Forevermore, Valentine, A Prophecy of Worlds to fall, Call of the Wind, Blood on my Hands
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Album für die Ewigkeit, 26. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neverworld's End (MP3-Download)
Ich besitze nun Neverworld's End seit relativ langer Zeit, aber ich denke zu dem Album muss ich einfach eine Rezession schreiben.

Auch wenn viele die Ähnlichkeit zu Nightwish bemängeln, muss ich sagen, dass ich genau das so toll finde. Das Album ist genau das, was ich mir von Nightwish erhofft habe - aber: das Album ist noch wesentlich besser geworden.
Ich habe in meinem Leben noch nie ein Album gehabt, was ich seit so extrem langer Zeit im Auto habe laufen lassen, ohne dass es mir langweilig geworden ist.
Egal welches Lied man nimmt, es ist stimmig an sich und kann einfach nur begeistern. Egal, ob es härtere Sachen wie "Soulcrusher" sind oder eher irisch angehauchte wie "Call of the Wind".
Manche Lieder erinnern direkt an alte Nightwish Aufnahmen, z.B. "Forevermore".

Diese Ähnlichkeiten sind aber für mich keine negativen Punkte, eher im Gegenteil. Sie hören sich nicht kopiert oder nach dem Motto" Wir wollen so sein" an, sondern haben eine gewisse Eigenständigkeit.

Manuelas Stimme ist einfach großartig und passt zur neuen Ausrichtung von Xandria perfekt.
Das, was ich an den alten Sachen mochte - z.B. die eher arabischen Anlehnungen - kommen auch hier wieder vor.

Insgesamt kann ich nur sagen, dass das Album eins der besten Alben ist, was ich je gehört habe, und das will in meinem Alter (40+) schon was heißen =)
Danke für das tolle Album und ich hoffe, dass es noch Fortsetzungen davon geben wird, die genau die gleiche Qualität erreichen!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespalt, ja, aber ehrlich bleibend: Exzellent, 14. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Neverworld's End (MP3-Download)
BÄMM! O.o

Anders kann man es wohl erst Mal nicht beschreiben.
Über die Jahre hinweg steigerten sich Xandria ja beharrlich in ihrem Können. Ob ich allerdings so wirklich glücklich über den Wechsel der Front-Frau bin, weiß ich immer noch nicht. Qualitäten haben/hatten auf jeden Fall alle drei, keine Frage. Allerdings, und ich denke da werden mir so einige Fans der ersten Stunde zustimmen, der Wandel ist mittlerweile so eklatant, dass man nun irgendwie hin- und hergerissen ist. Denn es ist irgendwie nicht mehr Xandria wie man es kannte. Ich sage nur Ravenheart! :x

Dieses Album IST episch, bombastisch, eingängig, gut gemacht und lässt sich angenehm durchgängig hören. Auch nach dem dritten oder vierten Durchlauf wird es nicht wirklich langweilig. Qualitativ keine Frage: Excellent. Die Frage stellt sich auch mir nicht. Nur' will ich jetzt eigentlich Nightwish II oder doch lieber wieder Xandria zurück?

Aber bleiben wir mal bei der Qualität ' ungeachtet des Sinneswandels, der sich da wohl in der Band vollzogen hat.
Symphonic Metal auf Weltklasse-Niveau und das ' bitteschön! ' aus Deutschland! Ich denke, das wird noch so manchen Fan anziehen. Deutschland ist ja nicht gerade das Musterland wirklich guter Bands, die es ohne weiteres mit der internationalen Konkurrenz aufnehmen könnten. Genau dies ist hier nun endlich gelungen. Deutschland halt also nun sozusagen sein 'eigenes Nightwish'. Das ist aber eben auch gleichzeitig der leise Wehrmutstropfen. Denn ganz ehrlich: Es klingt streckenweise so VERDAMMT nach Nightwish, dass ich hin und wieder doch etwas irritiert auf meine Playlist linsen musste. Aber gut' genau damit wurde das Album letztlich nun auch beworben und hält eben auch, was versprochen wurde.

Ich wage daher dann auch mal den direkten Vergleich zu Imaginaerum.
'und klarer Sieger nach Punkten, Hörgenuss und Abwechslung ist auf jeden Fall Xandria. Hier ist die Power zu spüren, die ich beim letzten Album von Nightwish echt vermisst habe. Imaginaerum ist anzumerken, dass man offensichtlich richtig viel Spaß bei der Sache hatte aber insgesamt kommt es im direkten Vergleich mit sehr viel weniger Druck, Power und Abwechslung daher.
So gesehen tat der Wechsel zur Sängerin Manuela Kraller Xandria wirklich gut. Sie bringt das stimmliche Volumen mit, dass sowohl Lisa Middelhauve als auch Kerstin Bischof gerade an prägnanten Stellen, an denen es galt mit dem Instrumentarium MIT zu singen und nicht gegen an, oft deutlich fehlte. Manuela kommt locker über das Instrumentarium und bleibt dabei immer noch klar und ausdrucksstark.

Mich, als alten Fan der Vorgänger-Alben, die noch die ursprüngliche Seele von Xandria kennt, schmerzt es zwar doch etwas gerade diese alte Seele und das Xandria-eigene wohl verloren geben zu müssen. Wer die alten Stücke weniger oder nicht kennt und ein Fan der alten Nightwish-Alben ist, der wird sich wohl richtig wohlfühlen und austoben können.
Alte eingeschworene Fans warne ich da aber lieber mal vor. Es könnte eine herbe Enttäuschung werden. Es sei denn, man lässt sich auf den Sinneswandel der Band ein. Schwierig. :x War es zumindest für mich. Ich brauchte zwei Durchläufe bis ich mich dazu durch gerungen hatte' und bereue es im Nachhinein nicht.
Ein Album, dass echt einfach nur Spaß machen kann. Punkt.

Eigentlich ein klarer 5-Sterne-Kandidat... aber einen ziehe ich für meine doch etwas enttäuschte Sentimentalität ab. Man muss so einen Sinneswandel ja auch erst mal verdauen, nech.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hätte ich nicht für möglich gehalten., 24. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Neverworld's End (MP3-Download)
Ich hatte Symphonic Metal eigentlich schon abgeschrieben. Nachdem sowohl Nightwish, als auch Theatre of Tragedy ihre einzigartigen Stimmen verloren hatten, konnte mich in dieser Richtung einfach nichts mehr überzeugen. Es gibt zwar immer noch einige Bands in dieser Richtung, die auch einigen Erfolg haben, aber verglichen mit den alten Nightwish-Alben können Epica, Within Temptation, Evanescence etc. einfach nicht mithalten. Die Stimme einer Simone Simons oder einer Sharon den Adel reicht bei weitem nicht an das heran, was Tarja so draufhatte. Es fehlt dieses opernhafte, dramatische, bombastische. Mir persönlich ist es egal, welcher Künstler ein Stück abliefert, und mir ist auch völlig egal, wer sich angeblich wo bedient hat oder nicht - ich will wieder Songs haben, die auf dem Nivea von "The Siren", "Planet Hell" oder "Ever Dream" sind. Eine Sängerin, die auch mal Passagen alleine singen kann, ohne auf Instrumente angewiesen zu sein. Eine Sängerin, die hohe Töne trifft, halten kann und dann auch noch Gefühl hineinlegt. Bombastische Songs über vier Minuten Länge mit ordentliche Gitarren-Soli. Der Abgang von Tarja hat bei sehr vielen Fans ein Loch hinterlassen, das nie gestopft wurde. Leider geht Tarja mit ihren Soloalben ja auch einen etwas anderen Weg.

Xandria kannte ich schon seit dem Debüt 2003, war auch auf zwei Konzerten, die Truppe konnte mich aber nie vollends überzeugen. Ich hatte eigentlich immer schon das Gefühl, dass Lisa die Schwachstelle darstellt. Der Gesang klang zu dünn und die Tonlage zu hoch angesetzt. Als sie dann ausstieg und die Suche nach einer neuen Sängerin nicht enden wollte, hatte ich Xandria eigentlich schon wieder komplett aus den Augen verloren, das letzte Album erschien ja bereits 2007.

Das neue Album ist einfach nur wunderbar. Manuela klingt an manchen Stellen erschreckend wie Tarja, aber ist das schlimm? Meiner Meinung nach nicht! Denn um wie Tarja zu klingen, muss man es erst mal mit Tarjas Stimme aufnehmen können, und das kann offensichtlich kaum jemand! Es ist eigentlich völlig unglaublich, dass diese Frau erst mit 23 Jahren mit dem Gesang anfängt und ein solches Instrument entwickelt. Anette Olzon singt schon ihr ganzes Leben lang und schafft es nur zu einer Pop-Stimme, die nicht ohne instrumentelle Begleitung auskommt... Gleichzeitig haben Xandria die Härteschraube ganz massiv angezogen und quasi das fehlende Nightwish-Album produziert. Soweit ich sehe, ist das Internet voller Leute, die genau das gesucht haben. Wenn Nightwish mich als Fan nicht mehr bedienen wollen, dann gehe ich eben woanders hin. Zum Beispiel zum Xandria-Konzert übermorgen :P

Zum Album: Ich kann mich nicht entscheiden, ob "Valentine", "Blood on my Hands", "The Last Elysion" oder "Cursed" der beste Song ist. Gerade "Cursed" hat einen wunderbaren Rythmus und einen schön langen Refrain, ich würde das fast schon als "Oper zum mitbrüllen" bezeichnen. Das geht auf Konzerten sicher gut ab :) "The Nomad's Crown" erinnert ganz entfernt an Nightwishs "Saharah", allerdings ist das Stück viel härter, und mit Manuelas Stimme kommt da auch die notwendige Dramatik rein. Fans der alten Alben werden wahrscheinlich "Call of the Wind" und "A Thousand Letters" mögen, sofern sie die Stimme der neuen Sängerin mögen. Es soll ja Leute gegeben haben, die Lisa mochten.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Band of the day- album of the year, 21. April 2012
Von 
Ingo Wahlen (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
NeverworldŽs End ist das beste Nightwish Album, das Nightwish nie komponiert haben. Muss man haben. Punkt. Kein Ausfall, Hit an Hit, Refrains so poppig wie eine Mischung aus Hammerfall und Running Wild Refrains. Die Sängerin Manuela in der Tat abolut Tarja like, also gut und klassich-sopran, dazu mit ganzem Herzen Rockerin. Das macht das Ganze so authentisch. Dennoch biedern sich Xandria nicht an, bedienen keine Klischees, sondern sind mit diesem Album das Maß aller Dinge geworden.

Absolute Monster-Trax sind:
,,Call of the wild"
,,Blood on my hands"
,,Valentine"

Danke an Xandria für dieses tolle Album.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Album!!!, 19. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Album leider erst jetzt entdeckt und finde es sehr gelungen!!! Man merkt, dass sich Xandria seit den Tagen von "Kill the sun" und "Ravenheart" verändert und weiterentwickelt haben. Zum Positiven, wie ich finde. Auch wenn man grundsätzlich nicht vergleichen sollte, weil alle Gruppe ihre Eigenheiten haben, wer Nightwish in der Zusammensetzung mit Tarja gerne gehört hat, sollte hier unbedingt zugreifen. Aber auch für alle anderen Freunde dieser Musik - klare Kaufempfehlung!!!
Anspieltipp:
11. Cursed
4. Euphoria
1. A Prophecy of Worlds to Fall
3. Forevermore
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutscher Symphonic-Metal der Extraklasse, 29. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Kurzfassung vorweg: Absolut starkes Album mit unbedingter Kaufempfehlung für alle Symphonic-Metal-Liebhaber a la Nightwish.
Für mich das beste Album des Jahres.

Xandria haben hier mit ihrer neuen Sängerin Manuela Kraller einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und brauchen den Vergleich mit Nightwish nicht scheuen. Im Gegenteil: Mit diesem Album gehören sie in der Sparte der Female-Voice-Metal-Bands ganz nach oben.
Die Songs sind durchweg gut komponiert und sehr melodiös. Orchestrale Elemente und Chöre ziehen sich durch die gesamte CD.

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Zu den Songs im Einzelnen:

A Prophecy of Worlds to Fall - Der Song beginnt mit einem ruhigen Intro und steigert sich mit den einsetzenden harten Gitarren zu einem satten Sound. Mit Beginn des Gesangs verstummen die Gitarren aber zunächst und sind danach nur im Hintergrund zu hören. Wie bei allen Songs, wird auch hier Gesang und Stimme von Manuela Kraller zum tragenden Element.
Die Gesangsleistung der deutschen Frontfrau zeigt sich bereits hier im ersten Lied eindrucksvoll. Ein würdiger Opener für das Album.

Valentine – Ein absoluter Knaller, zu dem man auch das Video im Netz anschauen kann. Daher fasse ich mich kurz und vergebe die Höchstpunktzahl. Wer das nicht mag, sollte sich das Album nicht kaufen.

Forevermore – Das dritte Stück des Albums lässt es etwas ruhiger angehen und ist eher eine Ballade, die erst im Laufe des Songs an Fahrt aufnimmt. Die Melodie geht sofort ins Ohr und macht Lust auf mehr, geeignet für die „Endlosschleife“. Auch hierfür gibt es die Höchstpunktzahl.
Euphoria – Der erste Song, der nicht auf Anhieb zündet. Dafür ist er vielschichtiger und enthält einige Melodie- und Tempiwechsel. Nichtsdestotrotz ist auch dies ein gelungenes Stück.

Blood on My Hands – Das Lied beginnt sofort mit dem (wieder sehr eingängigen) Refrain und erinnert stark an das „Salome“-Album von Xandria. Ich denke, dass Xandria besonders live damit gut punkten könnten.

Soulcrusher – Hier zeigt sich die Vielfältigkeit von Xandria. Harte Gitarrenriffs leiten den nächsten Song ein und erinnern den Hörer daran, dass man ein Metal-Album hört. ;-) Auch in den Strophen und im Refrain wird die eher untypische harte Linie weiterverfolgt, was dem Lied und dem Album insgesamt gut tut.

The Dream Is Still Alive – Nach dem härtesten Stück der CD wieder eine ruhige Ballade, die diesmal durchweg mit wenigen und leisen Instrumenten auskommt. Piano, Schlagzeug und etwas E-Gitarre im Hintergrund lassen viel Raum für den melodiösen Gesang. Ein weiteres Highlight.

The Lost Elysion – Dieses Stück ist ein sehr gutes Beispiel dafür, warum Xandria oft mit Nightwish verglichen wird, denn das Lied könnte man genauso gut auch auf einem guten Nightwish-Album erwarten und es würde dort zu Recht Höchstbewertungen erhalten. Melodiöse, druckvolle und schnelle Nummer der Extraklasse, besser geht's kaum.

Call of the Wind – Eine weitere hochklassige Nummer, die durch den Einsatz der irisch anmutenden Fiedel erneut etwas Abwechslung ins Album bringt. Auch dieses Stück ist schnell und druckvoll, der Refrain wieder eingängig. Das Solo weckt Erinnerungen an Gary Moores Interpretation von „Over the hills and far away“

A Thousand Letters – Auch hier sind Anklänge an irische Folk-Music zu hören, diesmal allerdings in Form einer Ballade. Fast überflüssig zu erwähnen, dass auch dieser Song durch und durch überzeugt.

Cursed – Die Violine gibt zu Beginn die Refrainmelodie vor und wird danach von fetten Gitarrenriffs abgelöst, die wiederum dem Gesang von Manuela weichen. Schließlich vereinigen sich alle zu einem dichten Sound und gebären einen weiteren guten und abwechslungsreichen Song.

The Nomad's Crown – Orientalisch anmutende Klänge zu Beginn lassen wieder Erinnerungen an „Salome“ oder „The Nomad“ von Iron Maiden zu, wobei die Assoziationen zu Maiden schnell verblassen, wenn der Gesang einsetzt :-) Mit neun Minuten ist dies der längste Song des Albums und beginnt sehr ruhig. Er steigert sich im weiteren Verlauf immer weiter und klingt teilweise sehr episch, so dass er auch gut einen Soundtrack zu einem Film abgeben könnte. Ein furioses Finale krönt den Song und das Album.

When the Mirror Cracks (Bonus Track) – In der Digipack-Version enthaltener Bonustrack, der noch einmal mit hohem Tempo daherkommt und sich nahtlos in die guten bis sehr guten Songs des restlichen Albums einfügt. Der zusätzliche Euro für diese CD-Version lohnt sich.

-----------

Fazit: Für mich nicht nur das beste Album des Jahres sondern auch das beste Album des Genres, da es so gut wie keine schwachen Songs enthält.
Xandria zeigen hier, dass sie den Status einer Nightwish-Kopie verlassen haben, da sie mittlerweile besser als das Original sind.
Einziger Wermutstropfen: Die Songtexte im Booklet sind sehr klein geraten und man braucht ab einem gewissen Alter bestimmt eine Lupe, um sie lesen zu können ;-)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein Aushängeschild für Gothic-Metal aus Deutschland... :D, 28. Februar 2012
Eines muss einem als XANDRIA-Fan der ersten Stunde ( wie ich es einer bin ) bewusst sein, bevor man diese Platte zum ersten mal hört...
XANDRIA wandeln auf komplett neuen Pfaden. Nicht nur die Sängerin verschafft einen neuen unglaublichen Pathos und eine enorme Dramatik, auch der Musikstil hat sich enorm gewandelt. Von einer Gothic-Rock Band zur Symphonic-Metal Band a lá Nightwish ( und Verdammt, dieser Vergleich ist einfach nicht von der Hand zu weißen... ;)
Das sie es erst mit der Aussage meinen, dass sie schon immer härter klingen wollten, als sie es je auf ihren Alben taten konnten sie jedem beweißen, der jemals ein Konzert von ihnen besuchte. Denn dort dominierten stets harte Gitarrenwände und auch Ex-Sängerin Lisa setzte den einen oder anderen Growl ein.
Somit scheint die Band an dem Punkt angekommen zu sein, den sie stets erreichen wollten...Es war ein langer steiniger Weg in den letzten Jahren, aber sie haben es sich verdient...
Und endlich hat auch unser Land ein eigenes Aushängeschild in Sachen Female Fronted Metal, mit dem sie auch weit über die Grenzen hinaus bekannt werden könnten...
Vermissen werde ich die Zeit mit Lisa als Leadsängerin wohl immer. Zu symphatisch, zu harmonisch wirkte die Band Live. Dies dürfte auch der einzige Punkt sein, in dem sich die neue Sängerin Manuela noch beweißen muss... :D
Ansonsten gibt es rein garnichts zu schimpfen. Es ist einfach alles PERFEKT...Manuela, die Band, die einzelnen Stücke harmonieren enorm gut miteinander...
Ein spannendes, mitreißendes Stück schwarzer Musik ( - geschichte ).
Und ja, sie klingen MEHR nach Nightwish, als es die eigentliche Band heute noch tut...Na und?
Auch das Artwork, allem voran das geniale Cover, erinnern stark an Nightwish, ohne das dies als Nachahmung angesehen werden muss. Denn ich kenne keine Band, der dies je so gelingen hätte können...
XANDRIA , ihr habt es geschafft. Ich gratuliere euch!
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