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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ und durchdacht, 28. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Autor arbeitet in diesem Buch sehr überlegt die philosophischen Grundlagen des Heidentums heraus. Dabei erfährt man nicht nur sehr viel über die Grundlagen und die Geschichte des des Heidentums, sondern auch über die Unterschiede zu den großen Weltreligionen und deren Philosophie.
Das Buch ist kurzweilig und trotz des komplexen Themas benötigt man weder ein bereitliegendes Fremdwörterlexikon noch eine tiefgehende Vorbildung. Man merkt das in diesem Buch eine Menge Wissen und Herzblut steckt und der Autor jede Zeile weis, worüber er schreibt. Dies belegt er auch ausführlich mit Quellenangaben. Dabei versucht er aber nicht den Leser zu missionieren, sondern fordert eine liberale Einstellung aller Religionen zueinander.
Ich kann jedem der sich für Heidentum interessiert dieses Werk ans Herz legen.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Informativ und aufschlußreich, 21. Oktober 2012
Wenn man sich als Katholikin vom Titel nicht schrecken lässt und trotzdem dieses Buch liest, erhält man einen sehr interessanten Einblick in die philosophische und persönliche Begründung des Autors, was Heidentum bedeutet und was ihn persönlich am Heidentum fasziniert. Nebenbei erkennt man manch heidnischen Zug in der eigenen Religion, dem Christentum. Ich finde das Buch angenehm zu lesen, sehr informativ und (überraschend?) wenig polemisch, was mir den Zugang sehr erleichtert hat. In der Darstellung der monotheistischen Religionen schwächelt der Autor, was mit seinem berechtigten Vorwurf korrespondiert, auch das Heidentum sei immer nur in seinen negativen Aspekten von den monotheistischen Weltreligionen wahrgenommen worden. Der Autor nimmt sich die Freiheit, aus dem Heidentum alter Zeit jenes zu nehmen, was in unseren Zeiten tragbar und tolerierbar ist und zeigt so, dass das Heidentum unserer Zeit in osmotischer Beziehung zum Christentum steht, wie eben das Christentum zum heidnischen Denken. Beeindruckend die Interpretationen heidnischer Mythen für unsere Zeit, an exegetischer Kompetenz eines Bibelwissenschaftlers würdig, der biblische Texte interpretiert (Das klingt jetzt polemisch, ist es aber nicht: Wenn man anfängt, andere um ihre Geschichten und Mythen zu beneiden, beginnt der interreligiöse Dialog). Vieles hat dieses Buch für mich erhellt, klar gemacht und in seine neue Sichtweise gerückt. Ich werde meine Religion trotzdem nicht wechseln, bereue es aber nicht, dieses Buch gelesen zu haben.
Aufgeklärtes Heidentum: Philosophien, Konzepte, Vorstellungen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja, es geht auch ohne Esoterik., 16. Juli 2013
Ich interessiere mich seit längerem für das moderne germanische Heidentum. Auf der Suche nach dem Inhalt des Heidentums und was es ausmacht stößt man in einschlägigen Foren und Seiten oft auf äußerst esoterische und übersinnliche Vorstellungen. Dies störte mich bisher immer, da es meinen persönlichen Erfahrungen widerspricht und ich befürchtete Religion sei zwangsläufig mit dem Glauben an Überirdisches verbunden, bis ich dieses Buch von Andreas Mang entdeckte:

Mang zeigt in seinem Buch auf sehr verständliche Weise, dass das Heidentum keine Religion wie z.B. das Christentum ist. Er erklärt, dass das Heidentum mit unterschiedlichen Gottes- und Glaubensvorstellungen vereinbar ist, tranzzendenten wie immanenten, sogar mit atheistischen. Sein Verständnis von Magie, Opferpraxis und dem Tode ist in keinster Weise jenseitig begründet.

Dadurch gibt er naturalistisch denkenden Menschen wie mir die Möglichkeit sich dem Heidentum zugehörig zu fühlen und dessen Götter zu verehren ohne an überirdische Wesen oder ein Jenseits im herkömmlichen Sinne glauben zu müssen.

Vielen Dank für dieses Buch.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Religion, Wissenschaft und Naturalismus, 16. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Aufgeklärtes Heidentum (Kindle Edition)
Wer von diesem Buch eine Beschreibung bizarrer Rituale oder archaischen Blut-und-Boden-Mystizismus erwartet, wird den Text nach kurzer Zeit enttäuscht aus der Hand legen. Das Anliegen des Werkes besteht darin, eine Religionsform darzustellen, die mit einem naturwissenschaftlichen, genauer: mit einem naturalistischem Weltbild zu vereinbaren ist. Jedem, der an dieser Frage Interesse hat, kann man dieses Buch empfehlen. Man muss nicht selbst Naturalist sein, um von der Argumentation des Autors zu profitieren. Und man liest den Text auch dann mit Gewinn, wenn man sich für altes oder modernes Heidentum ansonsten nicht weiter interessiert. Gleichwohl muss man sich bewusst sein, dass die Darstellung im Wesentlichen auf einer Abgrenzung zu monotheistischen Religionen, konkret: zum Christentum basiert. Der pointierte, nie geschwätzige Stil des Autors bringt es mit sich, dass die in Maßen auch polemische Zuspitzung durchgängig den Vorzug erhält gegenüber vorsichtiger Abwägung des Für und Wider. Das ist für das beschriebene Anliegen auch völlig ok, zumal es dem Anschluss eigener Gedanken und Kritik eher förderlich ist. Hilfreich ist auch, dass der Autor die Stellen deutlich markiert, an denen er seine betont subjektive Sichtweise formuliert. Ein Manko besteht mindestens für solche Leser, für die Heidentum bisher eher unbekanntes Gelände ist. Überlegungen zum modernen Heidentum als gewissermaßen soziologisches Phänomen fehlen fast vollständig. Wer praktiziert das? Für wen ist Heidentum eigentlich heute attraktiv und warum? (Hierzu bekommt man die persönlichen Motive des Autors genannt) Was hat es mit der Präsenz heidnischer Symbole und Götter in der Popkultur auf sich? (Mir sind Thor und Loki zuletzt im Kino begegnet) Was ist mit den Esoterikern? Gewiss, derartige Fragen zu beantworten ist nicht das zentrale Anliegen des Textes. Aber für den Leser ohne besondere Vorkenntnisse bleibt das "aufgeklärte Heidentum" diesseits seiner hier präsentierten philosophischen Grundlagen ein amorphes, kaum zu fassendes Phänomen. Eine solche "soziologische" Perspektive hätte auch dem letzten Kapitel noch zusätzliche Schubkraft verliehen. Dort diskutiert der Autor den oft erhobenen Vorwurf, das Heidentum habe eine quasi natürliche Affinität zu rechtsextremer Ideologie und weist dies zurück. Wer an einer Diskussion auf hohem Niveau über die Vereinbarkeit religiöser Konzepte mit einem naturwissenschaftlichen Weltbild interessiert ist, wird hier fündig.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informativ, sympathisch und bodenständig, 25. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich danke dem Autor von Herzen, dass er mit seinem Buch "Aufgeklärtes Heidentum" endlich ein anderes, bodenständiges und rationales Bild vom Heidentum zeichnet. Seit Jahren bin ich am Thema Heidentum sehr interessiert, hatte aber immer das Problem, dass die gängige Literatur zu diesem Thema immer einen stark esoterischen Nachgeschmack bei mir Hinterlassen hat.

Glücklicherweise geht es auch anders, wie der Autor dieses Werkes beweist. Er klärt nicht nur umfassend über das Heidentum auf und liefert fundierte Quellennachweise, er spricht auch vor allem aus seiner persönlichen Erfahrung. Das führt natürlich dazu, dass der Autor seine eigenen Ansichten ausführlicher formuliert und das Buch stark persönlich färbt. Mich persönlich hat allerdings genau das überzeugt. Genau das ist es doch, was man von einem bekennenden Heiden gerne wissen möchte: Warum bist du Heide? Was bedeutet "aufgeklärtes Heidentum" für dich? Wie um alles in der Welt bist du zu dieser doch eher ungewöhnlichen Religion gekommen? Und was gibt dir das Heidentum, was andere Religionen dir nicht geben konnten? Der Autor beantwortet diese Fragen ehrlich und nachvollziehbar, ohne dabei transzendente Glaubenskonzepte herbeizitieren zu müssen. Ich finde diese Vorgehensweise nicht nur informativ und mutig, sondern auch sympathisch.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle, die am Heidentum und der dahinter steckenden Lebensphilosophie interessiert sind und weniger auf den "Nervenkitzel des Übersinnlichen" oder die Erlangung von magischen Fähigkeiten aus sind. Dafür gibt es die Rubrik "Esoterik".
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sapere aude!, 15. November 2012
Es existiert eine ziemliche Menge an Literatur über die verschiedenen Strömungen des Neuheidentums. Ein Buch wie dieses fehlte mir. Da hat ein sehr schlauer Kopf viel Geschichte ausgegraben und scheut sich auch nicht, die eigenen Beweggründe, die ihn zum Neuheidentum führten, darzulegen. Ich wünsche mir sehr, das dieses Buch viel gelesen (und vielleicht vorgelesen?) wird! Ich komme nicht umhin, mich zu ärgern, wie viel Wissen aus der Antike "verlorengegangen" ist. Irgendwie war die Menschheit in ihrer Entwicklung schon mal weiter...Nur zu! Lasst uns weitergraben!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastische Einführung ins Aufgeklärte Heidentum !, 29. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In einer Zeit, in der sich viele Menschen immer mehr von der Natur entfernen und kulturell-religiöse Unterschiede stärker betont werden, als universelle Gemeinsamkeiten, klärt das Buch sachlich und zugleich spannend auf.
Hierbei überzeugt der Autor durch wissenschaftlich überzeugende Recherche und philosophisch anregende Fragestellungen. Zahlreiche Quellenangaben inspirieren den Leser, sich darüber hinaus vertiefend mit den unterschiedlichsten Themenbereichen auseinander zu setzen.
Alle, die einen tieferen Sinn im Leben suchen und ihre Naturverbundenheit mit spirituellem Erleben verbinden möchten, können in diesem Werk vielfältige Anregungen finden, neue Wege zu gehen.
Ein mutiges Buch in unserer Zeit !
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen prima Überblich über Asatru, 15. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Heidentum ist sehr vielfältig und dieses Buch füllt nur einen kleinen Ausschnitt davon. Neben dem nordisch-germanischen Asatru finden sich immer wieder interessante Vergleiche auch zu heidnischen bzw. christlichen Wurzeln aus dem alten Rom oder Palästina. Sehr wichtig auch die vollumfänglich geglückte Abgrenzung vom versuchten Mißbrauch des germanischen Heidentums durch einige (wenige) nationalsozialistische Protagonisten im 3. Reich! Mit vielen Quellenangaben genügt das Buch über weite Passagen auch kulturwissenschaftlichen Ansprüchen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufgeklärtes Heidentum, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Aufgeklärtes Heidentum (Kindle Edition)
Das Buch ist klar geschrieben, unsachliche Kritik an Christentum oder anderen Religionen unterbleibt. Es wird klar, weshalb Kritiken z. B. von Dawkins an Religion nicht auf das Heidentum, so wie Mang es versteht, zutreffen. Die Unterscheidung zwischen transzendenten Religionen und naturalistischen Glaubensformen wird dargestellt. Ich denke, dieses Themengebiet wäre sowohl für Christen (oder andere Monotheisten), als auch für Atheisten, die in "Religion" nur den "Gotteswahn" sehen, interessant. Mang hat mir hier bezüglich Bewusstsein, Gebundenheit von Bewusstsein an menschliches Gehirn, Transzendenz, bzw. Immanenz des "Geistes" mehr Anregungen gegeben, als einige Werke von hochgelobten Wissenschaftlern oder gar Philosophen. Es geht übrigens überhaupt nicht um irgendwelche merkwürdigen Rituale von verrückten Heiden ( so à la "bei Vollmond nackt ums Feuer tanzen"),
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5.0 von 5 Sternen Einfach Interessant, 6. April 2014
Ich kann es nicht anders ausdrücken, ich hätte von einem Buchautor, der selbst eine naturwissenschaftliche Ausbildung hat, nicht erwartet ein so ausgewogenes Buch zum Thema aufgeklärtes Heidentum lesen zu dürfen. Ich war positiv überrascht.
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Aufgeklärtes Heidentum
Aufgeklärtes Heidentum von Andreas Mang
EUR 7,80
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