Kundenrezensionen


190 Rezensionen
5 Sterne:
 (119)
4 Sterne:
 (31)
3 Sterne:
 (16)
2 Sterne:
 (13)
1 Sterne:
 (11)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


123 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Schöne ...
… und manchmal auch das Nervige - an uns Musikfreunden ist die Tatsache, dass unsere Geschmäcker nicht homogen sind. Es gibt immer solche und solche. Anhand von Bands wie Muse lässt sich das hervorragend aufzeigen. Da gibt es jene, die die drei Engländer seit jeher grausam finden, was meist mit der schwelgerischen Traurigkeit der Musik, der...
Vor 23 Monaten von ROTT veröffentlicht

versus
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Madness
Ich war ein Muse-Fan der allerersten Stunde. War. Leider. Ich sah die Jungs erstmals Ende der Neunziger auf einem Festival und sah Großes auf mich zukommen. Ich wurde nicht enttäuscht: Nach dem tollen Debüt lieferten sie mit dem zweiten Album ein gigantisches Machwerk aus Klangwänden, Verzerrungen und genialen Melodien ab. Songs wie "New Born" oder...
Vor 20 Monaten von Mathias Kruss veröffentlicht


‹ Zurück | 1 219 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

123 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Schöne ..., 28. September 2012
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
… und manchmal auch das Nervige - an uns Musikfreunden ist die Tatsache, dass unsere Geschmäcker nicht homogen sind. Es gibt immer solche und solche. Anhand von Bands wie Muse lässt sich das hervorragend aufzeigen. Da gibt es jene, die die drei Engländer seit jeher grausam finden, was meist mit der schwelgerischen Traurigkeit der Musik, der musikalischen Maßlosigkeit und Matthew Bellamys Falsettstimme zusammenhängt. Andere lieben sie aus exakt demselben Grund. Muse polarisiert. Und „The 2nd law“ bleibt wie gehabt eine musikalische Wundertüte. Die Band geht unbeirrbar ihren eigenen Weg weiter und vermischt Stile und Ideen. Vielleicht ist es noch viel zu früh, das Album zu beurteilen, aber ich möchte wie so oft meine ersten Eindrücke teilen.

SUPREMACY beamt den erfahrenen Fan sofort in sein vertrautes Universum. Ein Eröffnungssong wie man sich ihn wünscht, larger than life mit seinen Chören, den Streichern, dem kernigen Riff, dem theatralischen Solo und den Tempowechseln. Led Zep‘s Kashmir im James Bond 007 Gewand. Herrlich! Spannend ist natürlich die Frage, wo ein solcher Song einen Nicht-Muse-Erfahrenen hinbeamt. Aber ich denke, dass ist eine zu theoretische Nerd Diskussion …. ;-).

MADNESS ist dann direkt eine ganz andere Geschichte und glücklicherweise ja schon als Single veröffentlicht gewesen. Glücklicherweise, weil er vielleicht doch etwas Eingewöhnung benötigt. Der Song entspricht auch der dubiosen Vorankündigung und beginnt mit einem Dub Beat, der dann schnell nach Queen Ende der 80er klingt, um in der Melodie Richtung George Michaels "Faith" zu schwenken. Autsch! Da kann einem schon schummrig werden, der Song setzt sich aber schnell fest, brillant, Muse halt. Bei der Veröffentlichung von der ersten Single SURVIVAL sagten Muse, sie hätten etwas Heisses und Aufregendes gemacht und den Tiger losgelassen. Mit MADNESS setzen sie dem Tiger Püschelohren und eine Sonnenbrille auf. Cool, unerwartet und wie gesagt, brillant!

PANIC STATION wird bei den älteren Fans, die die 80er miterlebt haben, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sofort die Buchstaben INXS auftauchen lassen. White Funk, und zwar sehr funky, das hatten wir glaube ich noch nicht bei Muse bis dato. Sehr kurz, sehr knackig. Auf jeden Fall dann dem Song etwas vorsichtiger nähern, vor allen, wenn Du zu jung bist, unm INXS zu kennen.

PRELUDE kann man getrost überspringen, ist nur eben dies.

SURVIVAL war als Single ja schon bekannt. Muse leben ihre Verehrung zu Queen aus, in voller Breite. Erstaunlich immer wieder, dass das so gut funktioniert. Der Song funktioniert natürlich auch noch im Kontext der gesamten Platte.

FOLLOW ME …. Drei Worte nur, Oh mein Gott! Zu Beginn erinnert der Song mit seinem Synthigesummse noch ein wenig an das hochgeschätzte „Take a Bow“, im Refrain geht’s dann aber voll in die Eurodisco. Ich bin auch nach mehrmaligen Hören immer noch etwas ambivalent. Das könnte ein bischen zu viel des Guten sein.

ANIMALS gibt zum ersten Mal etwas Luft zum Durchatmen. Der Song ist einfach aufgebaut, die Gitarren perlen fast schon ein Popsong. Er bietet aber ein sehr willkommene Abwechselung, wenn man die Platte in der Reihenfolge hört (und nicht rumshuffelt ;-) Erst gegen Ende wird es etwas unruhig.

EXPLORERS beginnt mit einem schönen Klavier- und Glockenspielintro. „Free me, free me from this world, I don’t belong here“ schmachtet Matt, die Streicher schwellen behutsam an. Der Song bleibt hübsch, aber auch unspektakulär.

BIG FREEZE zieht dann den Hut vor dem Gitarrenspiel von the Edge, der Song ist aber kein billiger U2 Abklatsch und wird mit dem typischen Muse Chorus ziemlich sicher zu einem Live Highlight.

SAVE ME gehört zu den „einfachsten“ Songs des Albums, eine sehr schöne Ballade ohne große Hektik und Breaks. Bassist Chris darf singen, bevor ihr Euch wundert was da passiert. Stimmlich erinnert er sehr an Herrn Wilson (Porcupine Tree u.a.). Außerhalb des Albums gehört würde man wahrscheinlich gar nicht auf Muse tippen, sondern bspw. auf eine der ruhigeren Midtempo Songs von Porcupine Tree, oder einfach eine schöne Softrock Nummer.

Kaum ist der letzte Song abgeklungen, sägt LIQUID STATE im wahrsten Sinne des Wortes los. Wieder mit Chris am Mikro. Der Song ist kurz und knackig, sehr rockig und fast schon grungig an manchen Stellen.

Es folgt dann nur noch ein würdiges Ende, die beiden Parts von THE 2ND LAW, einer kleinen Rockoper bzw. einem Hörspiel. Part 1 (UNSUSTAINABILITY) skizziert das Chaos, musikalisch und textlich, wühlt mit seinen Nachrichtenpassagen und den Chaos von verschiedenen Sounds auf. Part 2 (ISOLATED SYSTEM) löst dieses Chaos durch seine schlichte Schönheit dann wieder auf und lässt das Album ausklingen.

Und damit ist das Album schon wieder vorbei nach 55 Minuten. Beim ersten Durchlauf brauchte ich eine kleine Pause, weil das doch recht viele Eindrücke waren. Bei den nächsten Durchläufen habe ich immer wieder sofort von vorne angefangen. Es ist im Prinzip wie bei jedem Muse Album, zumindest den drei letzten. Es gibt viel zu entdecken und dafür sollte man sich Zeit lassen. Man muss allerdings wie immer ein wenig die Tür zur Realität und seinen „normalen“ Hörgewohnheiten schließen und sich in Ruhe zurückziehen. Wenn man das macht, dann wird man auch „2nd Law“ zu schätzen wissen. Wenn man das nicht kann oder will, sollte man auch von „2nd Law“ die Finger lassen. Eine paar nicht so brillante Songs sind wie immer auch dabei, aber ebenso auch viele Highlights. Und ob das nun 4 oder 5 Sterne sind, Himmel, keine Ahnung, ich komme gerade erst wieder in der Realität an … ;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf MUSE ist verlass!!!, 30. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Als eingefleischter Muse-Fan ist das so eine Sache... Schon als der Trailer mit dem Track "Unsustainable" auf Youtube veröffentlicht wurde, brodelte es heftig in der Gerüchteküche. Macht Muse jetzt Dubstep? Soll der Trailer irreführen, möglicherweise polarisieren?
Als dann die erste Single "Madness" veröffentlicht wurde, befürchtete ich bereits das schlimmste. Muse MACHT Dubstep. Nichtsdestotrotz habe ich mir das Album bestellt. Wenn es sich um ein Dubstepalbum gehandelt hätte, hätte sich das Album wenigstens optisch gut in meiner Sammlung geschlagen... Aber Muse hatte andere Pläne.

Hier meine Rezension:

S u p r e m a c y: Genial, erinnert etwas an 007 und zwar an einen verdammt Guten. Die Mischung aus groovigen Gitarren und Bassriffs in Verbindung mit den Streichern und Blechbläsern ist einzigartig und die Marschmusik im Verse verleiht dem Stück eine dynamischere Note.
- Fans kommen hier voll auf ihre Kosten - Trotz neuer Klänge.

M a d n e s s: Ziemlich einfach gehalten, Dubstep Elemente, für Fans und Kenner des "Muse-Sounds" eine Herausforderung. Mein persönliches Highlicht war der Schlussteil des Liedes (ca. ab dem Solo= der eine unglaubliche Atmosphäre erzeugt.
- Gewöhnungsbedürftig aber gut.

P a n i c S t a t i o n: Ein leichter funkiger Song. Muse hat experimentiert und einen Sound geschaffen den man so noch NIE von Ihnen gehört hat. Wer Funk mag, ist hier genau richtig. Die Melodie geht beim einen Ohr rein und beim anderen nicht mehr raus. Für mich einer der besten Songs / wenn nicht der beste Song des Albums.
- Ohrwurm pur

P r e l u d e: Orchestral, schön anzuhören. Passt.

S u r v i v a l: Erinnert etwas an Queen. Musikalisch clever und ausgereift, wie man Muse eben kennt. Einziges Manko: der Text. Das ist man von Muse garnicht gewohnt. Oberflächlicher und schwacher Text 100% auf die Olympiade abgestimmt. Schade denn das Lied ist wirklich gut. Aber wer würde ein deutsches Lied mit folgendem Text hören? :
"Rennen, es ist ein rennen
und ich werde gewinnen
Ja ich werde gewinnen
ich werde niemals verlieren"
- Sorry Muse... Olympia schön und gut, aber das Lied hätte nicht aufs Album gemüsst.

F o l l o w M e: Seeehr angenehmer Kontrast zu Survival. Textlich sehr stark und emotional. Der Dubstep kehrt zurück, macht sich aber ganz gut.
- Emotional

A n i m a l s: Ein weiteres Highlight. Die Melodie des E-Piano ist fast schon hypnotisierend, gegen Ende nimmt das Lied auch noch einmal fahrt auf. Die Message die Muse hier rüberbringt ist zudem genial. Sehr politisch und kritisch. Die Aufnahmen der Aktionäre in der Wall Street am Schluss hören sich wirklich nach Tiergeschrei an. Passt perfekt zum Thema
- Politisch. Kritisch. Musikalisch hervorragend.

E x p l o r e r s: Als ich den Anfang hörte musste ich sofort an die alte B-Seite "Shine" von Muse denken. Die Stimmung ist in diesen beiden Liedern ziemlich ähnlich. Eine schöne Ballade.
- Einfach anhören und in fremde Galaxien reisen.

B i g F r e e z e: Wieder Funk Elemente, das Stück steigert sich zum Ende hin und ist ein schöner Kontrast zu Explorers. Muse hat sich bei der Anordnung der Lieder wirklich Gedanken gemacht. Altbekannte Synthie-Sounds und schrille Gitarrenparts zaubern jedem Fan ein Lächeln ins Gesicht.
- Neu und doch irgendwie bekannt.

S a v e M e: Der Bassist Chris zum ersten mal als Hauptstimme! Wenn man die Geschichte mit Chris' Alkoholabhängigkeit im Hinterkopf hat, wird man sogar nochmehr mitgerissen. Einfach Respekt für diesen emotionalen, anders klingenden und tollen Song von Chris Wolstenholme!
- Danke Chris.

L i q u i d S t a t e: Noch einmal Chris! Der mit Abstand heftigste Track des Albums, coole Riffs, cooler Sound, gute Stimme. Kann zwar nicht ganz mit Matts Stimme mithalten, doch als Songwriter hat sich Chris bewiesen!
- Zeit zum Losrocken!

U n s u s t a i n a b l e + I s o l a t e d S y s t e m: Netter Abschluss. Vor allem des apokalytisch anmutende Unsustainable bringt die Message des Albums gut rüber. Isolated System wirkt durch die repetitive Melodie hypnotisierend und versetzt einen fast schon in Trance. Sehr schön!

Nach anfänglichen Zweifeln kann ich also nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Muse enttäuscht einen eben nie. Wer jedoch zu engstirnig denkt und vielleicht nicht offen für Neues ist, (oder Dubstep und Funk generell ablehnt) fährt mit den alten Alben evtl. besser.

Danke fürs Lesen! (:
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder einmal ein bombastisches Album, 12. September 2013
Von 
Wer Muse kauft, bekommt auch Muse. Diese Band hat es durch die letzten drei oder vier Alben geschafft, sich eine eigene Kategorie im Bereich Rock zu erarbeiten. Nach jedem Album (Resistance, Black Holes.. etc.) habe ich mich gefragt, wie das noch zu toppen sei - und doch haben sie mich nie enttäuscht.
Klar, die bisweilen eingesetzte (und an sich gut passende) Falsett-Stimme muss man mögen, aber auch wenn man nicht unbedingt darauf steht: durchhalten! Fans von anspruchsvoller, perfekt inszenierter, bombastischer, interessanter, überraschender und innovativer Rockmusik kommen hier voll auf ihre Kosten. Kaum eine andere Band versteht es, eingängige (fast poppige) Songstrukturen und Riffs dermaßen fett zu verarbeiten und dermaßen gekonnt eine Prise Progressivität einzustreuen, dass die Platten einfach nicht langweilig werden wollen, sondern vielmehr mit jedem Durchgang wachsen und wachsen.
Die DVD der höherwertigen Edition ist m.E. vielleicht nur für Fans WIRKLICH interessant; sie bietet allerdings einen (für mich) sehr interessanten Einblick in die Entstehung des Albums und lässt auch einige Gastmusiker zu ihrem wohlverdienten visuellen Auftritt kommen. Auch bekommt man hier einen Eindruck über die - neben der unbestreitbaren Kreativität der Band - notwendige Perfektion in der Sammlung der einzelnen Songfragmente, die auf dem Album zu einem Gesamtkunstwerk komponiert werden. Die DVD-Spielzeit ist (mit ca. 40 Minuten) eher kurz, bringt dafür aber einige interessante Aspekte auf den Punkt und langweilt nicht mit ellenlangen und unnötigen Passagen.

Absoluter Kauftipp!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse produziert großartige Musik, 9. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Musik von Muse ist abwechslungsreich, mitreissend und ich finde sie inspirierend.
Ich habe dieses Album zusammen mit "Black Holes & Revelations" und "The Resistance" gekauft und finde jedes Stück auf den Alben empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wild, verwegen, musisch..., 17. Juli 2013
Was soll man sagen - typisch Muse eben... sprich, wer sich den ewig gleichen Muse-Stil erwartet bekommt ihn auch: Es bleibt kein Stein auf dem anderen, es ist wieder mal alles anders, es ist unbequem, es ist rotzig, es ist rockig und es ist wieder mal ein Schäufchen mehr.

Es mag wohl auch den einen oder anderen geben dem das Album auf Anhieb gefällt, aber der Großteil wird wohl erst nach dem zweiten Mal hören warm mit der Scheibe. Dafür ist man am Ende auch von ganzem Herzen Feuer und Flamme dafür.

Zur Aufmachung: Hier bekommt man alles und noch ein bisschen mehr. 2 LPs in wunderbar gestalteten Schutzhüllen, Kunstdrucke, die Lieder nochmal auf CD, eine DVD mit wirklich interessantem Blick hinter die Kulisse - und natürlich die Box die sich bei Wärmeeinwirkung verfärbt (passend zum Thema 2nd law).

Muse sind und bleiben höchst experimentell und damit gewöhnungsbedürtig, aber auch geniale Handwerker die ihr Fach verstehen - live und auf Platte.

Sie zeigen mit ihrem neuesten Werk dass Dubstep nicht aus der Konserve kommen muss, sondern auch mit "echten" Instrumenten gespielt werden kann, sie beweisen Herz und Hirn und werden jeden der sich darauf einlässt mitreißen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinns CD, 14. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich war auf dem Konzert in Nizza. Wahnsinn,,, Die CD ist super. Alle Songs. Es ist sooooooo toll sie anzuhören....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Madness, 21. Januar 2013
Von 
Mathias Kruss (Haslach i.K.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich war ein Muse-Fan der allerersten Stunde. War. Leider. Ich sah die Jungs erstmals Ende der Neunziger auf einem Festival und sah Großes auf mich zukommen. Ich wurde nicht enttäuscht: Nach dem tollen Debüt lieferten sie mit dem zweiten Album ein gigantisches Machwerk aus Klangwänden, Verzerrungen und genialen Melodien ab. Songs wie "New Born" oder "Citizen Erased" werden immer in meiner TOP 50 stehen. Auch die weiteren Alben begeisterten mich mit Lautsprecherbelastungsproben wie "Hysteria" oder dem epischen "Knights of Cydonia". Schon bei "Black Holes..." erkannte ich damals eine stärker werdende Veränderung in den Konzepten und war in positiver Art und Weise sehr gespannt auf die Zukunft meiner Muse.

Dann kam "The Resistance" und ich war zunächst erstaunt, danach enttäuscht. Immer mehr Elektro-Schnick-Schnack und überkandidelte Spinnereien zerstörten die typischen Strukuren, die sonst übliche Aggression wich einer affektierten Überheblichkeit. Bestätigt wurde mir der Imagewechsel auf einem Konzert der "Resistance"-Tour: Boybandgehabe und Effekthascherei durch eine pompöse Bühnenshow auf der einen Seite und ein Bravo-Hits-Publikum auf der anderen. Manche Bands wollen halt um jeden Preis in den Mainstream. Um jeden. Das Ende war abzusehen und ließ nicht lange auf sich warten.

"The 2nd Law" kaufte ich mir - legal - als günstigen Download, für einen Albenliebhaber wie mich schon ein Statement. Meine Vorahnung war gerechtfertigt, mich empfing der wahrgewordene Drogentraum eines pupertären Popstars. Keine Substanz, keine tollen Gitarrenriffs, keine in Erinnerung bleibenden Klangwelten. Muse verlieren sich mit diesem Album in sich selbst, sie habe ihre Musikerseele zugunsten eines Egoshootings verkauft. Hauptverantwortlich dafür sehe ich in erster Linie Matthew Bellamy, der seinen Größenwahnsinn nun ohne Hemmungen auslebt. Schade eigentlich, er hätte einer der ganz Großen werden können.
Nun sorgt er aber dafür, dass Muse für mich Geschichte sind und ich von ihnen nur noch in der Vergangenheit reden und denken werde. Leider. Alles, was jetzt noch kommen wird, kann mit dem Titel des Albumhits umrissen werden: Madness.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse wachsen im Fünf-Viertel-Takt über sich hinaus....., 10. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ja, das Album wurde von der Band als sehr variationsreich angekündigt, und ja, es ist anders als alles Bisherige - wie könnte das auch sonst sein bei dieser Band. Aber "anders" heißt diesmal, dass 'The 2nd Law' das perfekte Resultat ist von einer Neuerfindung, die auf Albewährtes zurückgreift. Gleich der erste Song, "Supremacy", ist wie ein Hieb ins Gesicht all derer, die schon seit "The Resistance" darüber lamentieren, dass die Band aus Devon ihre frühere Spritzigkeit und Originalität verloren hätte: Der energiegeladene Song vereint die Origin-of-symmetry-Ära mit der Post-Resistance-Zeit und ist damit ein perfekter Einstieg ins Album - und ganz nebenbei hätte er auch noch das Zeug zu DEM Bond-Song schlechthin... Auch andere Songs sind einfach nur genial, etwa "Animals", das mit seinem hinkenden Fünfvierteltakt formal genau das Schiefe des darin angeprangerten Inhalts widerspiegelt, nämlich des geradezu animalischen Hungers der Menschen nach stetig wachsendem Reichtum, nach Macht und Gewinn, oder auch "Explorers", eine melancholische Reflexion über die Zerstörung unseres Planeten und die fundamentale Heimatlosigkeit, die einen angesichts dessen bisweilen heimsucht. Das Album, das so zornig beginnt, endet mit nachdenklichen Tönen à la Philip Glass, und genau in diesem außergewöhnlich großen Spektrum unterschiedlicher Stimmungen - man vergleiche nur "Panic Station" und "Madness"! - liegt seine Kraft. "The 2nd Law" ist ein höchst gesellschaftskritisches und für Muse auch ungewöhnlich persönliches Konzeptalbum, das seinesgleichen sucht in der schal gewordenen aktuellen Musikszene.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


91 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trauerstimmung..., 3. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe selten das Bedürfnis bei Alben eine Rezension zu schreiben da sich über Geschmack eigentlich nicht streiten lässt.
Dennoch muss ich das jetzt mal los werden sonst macht es Poff und ich platze vor Frust.

Ich bin Muse-Fan seit der ersten Stunde und diese Band hat eine Monopolstellung auf meiner Playerlist und ist in den Top 100 mit mehr als 80 Songs vertreten. Ich habe nichts gegen Veränderung und Neuerungen. Nein… ganz im Gegenteil. Auf den letzten Alben haben sie mich sogar schwer begeistert und mitgezogen.

The 2end Law wurde von mir mit großer Spannung erwartet.
Als Survival released wurde konnte ich nicht viel mit anfangen aber ich habe auch nicht die Erwartungshaltung das mir jedes Lied gefallen muss. Waren bisher immer mindestens fünf bis sechs Lieder dabei die mich vom Stuhl fegen konnten. Also gewartet und gehofft! Nach dem Dubstep lastig anmutenden Teaser dachte ich auch immer noch positiv beschwingt an eine nette Stil-Ergänzung. Als Madness released wurde war ich sogar vollkommen von meinen Sorgen befreit, da sich alle neuen musikalischen Elemente stimmig anhörten und darüber hinaus Matt Bellamy weder an Stimmgewalt noch musikalischem Genie verloren hatte. So schien es zumindest…

Jetzt befindet sich das gute Stück in meinem CD-Regal. Mehr als zwanzigmal durchgehört. Leider nicht aus purer Begeisterung. Mehr aus dem Willen (oder Verzweiflung) jedem einzelnen Lied etwas Gutes abgewinnen zu wollen und die Tiefe darin zu begreifen, die sich meinen Ohren nicht darbieten will. Ich höre dass es Muse sind. Immer wieder blitzen sie auf. Man denkt „Da sind sie!“ und im nächsten Moment wird man wieder von flachen Mainstream Rhythmen, stilistischen Leihgaben anderer Bands und kitschig anmutenden Stimm Anwandlungen Matt Bellamys ins hier und jetzt geschmissen. Die ganzen Neuerungen wären mir schnuppe wenn das was eine Band ausmacht dabei erhalten geblieben wäre. Ihr ganz spezieller Klang. Ich brauche weder Queen 2.0 noch Skrillex 2.0... Muse 2.0 wäre mir lieber! Musik die einen mitreißt, begeistert, thematisch wie musikalisch abholt und einfach fetzt.

Ich wünschte ich könnte auch dieses Mal auf dem positiven Pool der Polarisierung sitzen und mich an dem Album erfreuen. Ich mag niemand die Freude daran nehmen. Wirklich… freut euch wenn ihr es gut finden könnt! Auf der bösen Seite der Macht macht es grad nicht viel Spass!

Einen Stern für Madness.
Die anderen werden konfisziert bis ihr wieder Ihr selbst seid.

----------------------------------------------------------

Aus gegebenem Anlass noch mal für alle 5-Sterne-Befürworter und ganz speziell die
"Wie kann man seiner Lieblingsband nur EINEN STERN geben!"-Meinungsträger:

Was mir auf die Nerven geht: Leute die sich wegen Kritik anderer auf ihren musikalischen Schlips getreten fühlen. Mal ehrlich. Wer dem Album hier fünf Sterne geben will soll es doch bitte machen. Anscheinend hält die Platte für Euch das parat was Ihr von Muse hören wollt. Und das ist prima! Echt... ich würde gerne tauschen.

Mal logisch gedacht: Nur weil man Muse mag, heißt es nicht gleich das man dieselben Lieder mögen muss wie Fan A,B oder C. Wer wie ich Map Of The Problematique, MK Ultra oder Resistance zu seinen Lieblingsliedern zählt darf auch als echter Hardcore-Muse Fan bei Lieder wie Guiding Light oder I Belong to You den Skip Button drücken. Jeder pickt sich das raus was ihm gefällt. That's it!

Leider ist die Ernte bei diesem Album ein einziges Lied. Ein Einziges. Nach drei Jahren Vorfreude Spannung und Ungeduld trifft es ein 'enttäuscht und verzweifelt' wohl besser als trotzig oder eingeschnappt. Mir tut es tatsächlich weh meiner Lieblingsband für ein Album nur einen Stern geben zu müssen. Da ich jetzt nicht auf eine Audienz mit Muse hoffe um kund zu tun das mich die Entwicklung traurig macht kann ich mich als enttäuschter Fan nicht viel anders 'wehren' als mit nur einem Stern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst flop, dann top!, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: The 2nd Law (Audio CD)
Kennen Sie das, wenn Sie eine CD oder auch einen Song beim ersten Mal so gar nicht mögen und später, beim zweiten oder dritten, zufälligen Hinhören, plötzlich verliebt sind? Genau das ist mir mit diesem großartigen Muse-Album geschehen.

Ich hatte schon kurz nach der Veröffentlichung erste Schnipsel im Internet gehört und natürlich gleich bei Youtube und kurz drauf auch im Radio die ersten Songs gehört. Mein erster Eindruck: fürchterlich. Queen. Also habe ich mich ziemlich heftig gegen den Kauf der CD entschieden und lange nicht drüber nachgedacht. Irgendwann war ein Freund zu Besuch, der total von dem Album überzeugt war und es mir mitgebracht hat. Also habe ich mich breitschlagen lassen und in den nächsten Tagen mal reingehört. Einmal rauf- und runtergehört, plötzlich unsterblich verliebt.

Wenige Wochen später gab es Tickets für die Deutschland-Tour. Nach einem Tag ausverkauft, da habe ich mich total geärgert! Aber da kommt wieder der beharrliche Freund mit der CD ins Spiel: plötzlich meldete er sich mit zwei Tickets für Bern! Richtig, Schweiz - so sind wir für das Konzert ins schöne Nachbarland gereist und haben eins meiner besten Konzerte gesehen. Seither ist die Bindung an das Album natürlich noch stärker.

Fazit:
Der erste Eindruck, dass Queen einen starken Einfluss hatte, ist zwar zutreffend, es passt aber erstaunlich gut zum Muse-Stil. Außerdem zieht es sich nicht durch's ganze Album, so viel sei auch ohne Spoiler-Alarm verraten. Die Band hat es mal wieder geschafft, sich bei einem Album komplett neu zu erfinden. Sie verarbeiten den Zeitgeist mit hochgradig politischen Texten und einem gnadenlosen und genialen Potpourri verschiedenster Musikstile und bleiben sich trotzdem dabei treu. Ganz klar 5 Sterne für ein buntes, abwechslungsreiches, stimmungsgeladenes Album mit großartigen Texten und Melodien zum (Wach-)Träumen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 219 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen