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am 18. Februar 2015
Ich habe das Gerät als Ersatz für einen Xerox Phaser 6120 gekauft. Bei der Anlieferung habe ich erstmal einen Schreck bekommen, das Gerät ist deutlich größer als der 6120, vielleicht hätte ich erst mal nachmessen sollen.

Druckertreiber
Die früher in unterschiedliche Treiber separierten PCL- und Postscript-Varianten sind nun anscheinend in einem Treiber zusammengefaßt, das vereinfacht die Installation. Vom 6120 her war ich jedoch mehr Einstellungsmöglichkeiten gewohnt, beispielsweise diverse RGB-Einstellungen und Druckerpresse-Emulationen. Ohne diese Einstellungen wurden die Farben stark verfälscht, weswegen ich beim 6600 zunächst Bedenken hatte, dessen Treiber hat nämlich nur noch wenige Einstellungsmöglichkeiten (Normal, Optimiert und Foto). Als Grafiker benötige ich jedoch farbtreue Drucke, besonders aus Grafikanwendungen wie Indesign und Photoshop heraus.

Druckqualität
Wie sich zeigte, waren meine Bedenken unnötig, denn die Ausdrucke von Indesign sind einwandfrei und wirklich farbtreu. Zunächst wirkten die Farben einen Hauch zu kühl, aber als ich das Blatt bei Tageslicht betrachtete, leuchteten die Farben genauso warm, wie auf dem kalibrierten Monitor. Verwendete Einstellungen in Stichpunkten:
– Indesign/Photoshop-Farbmanagement: Adobe RGB, ISO Coated V2 300% ECI
– beim Drucken: kein Colorsync sondern „Farbmanagement durch Drucker“; „Optimiert“ oder „Foto“ verwenden
– die Farben sehen auch auf Normalpapier sehr gut aus, etwas kräftiger werden sie auf gestrichenem Papier
– die Druckqualität ist nicht mit Tintenstrahldruckern oder Fotoabzügen zu vergleichen, das Druckbild hat nach wie vor die leicht streifige Anmutung, die Laserdruckern im Allgemeinen zu eigen ist
– in der höchsten Qualitätstufe, die der Druckertreiber anbietet (Foto), ist die Streifigkeit etwas weniger präsent. Man kann auch ein Foto drucken und an die Wand hängen, aus einem halben Meter Entfernung sieht es sehr homogen aus.

Leider ist das Druckbild mal wieder leicht verschoben, zwei Millimeter nach oben und einen Millimeter nach rechts. Druckt man beidseitig, addiert sich dieser Versatz, dann könnte es schwierig werden, wenn man beide Seiten zwingend deckungsgleich benötigt. Warum es heutzutage noch immer ein Problem sein soll, das Druckbild genau zu zentrieren, erschließt sich mir nicht, immerhin hatte bereits der Tektronix Phaser 770 eine Justagemöglichkeit per Menü. Das sollten die Hersteller eigentlich endlich mal hinbekommen.
Bei den ersten Druckversuchen aus Photoshop gab es eine Fehlermeldung: Fehler 016-799. Anscheinend muß der Drucker extra darauf hingewiesen werden, welches Papierformat er im Fach hat. Nach der Einstellung auf A4 kam die Meldung nicht mehr. Das Problem hatte ich bisher bei anderen Druckern auch noch nicht.

Fazit: Für den Preis ein gutes Gerät, mit einem Druckertreiber, der erstaunlicherweise perfekte Farben hinbekommt, ohne daß man groß an den Einstellungen herumschrauben muß. Dies gilt allerdings nur für Grafikprogramme mit aktiviertem Farbmanagement und subtraktivem Farbsystem (CMYK). Was der Drucker mit Textverarbeitungsprogrammen und RGB-Farben macht, habe ich nicht getestet. Leuchtende Neonfarben wie etwa bei Excel-Balkendiagrammen werden vermutlich auch für den 6600 ein Problem sein, wenn sie außerhalb des darstellbaren Farbraumes liegen (giftgrün, neon-orange).
Über die Haltbarkeit kann ich derzeit noch nichts sagen. Aber wer sich bis Ende März 2015 bei Xerox registriert, kann seine Garantie auf drei Jahr verlängern.

Nachtrag vom 09. März 2015:
Wegen des Druckbildversatzes habe ich mich am nächsten Tag nach der Lieferung an die Xerox-Hotline gewandt. Die haben innerhalb von vier Stunden einen Techniker zu mir nach Hause geschickt, der sich eine Weile mit dem Problem beschäftigte und dann im Servicemenü, welches für Kunden nicht zugänglich ist, eine Möglichkeit fand, den Versatz zu korrigieren, was auch sehr gut funktioniert und bei den meisten Anwendungen (Office, Photoshop, Xnview, Arobat Reader) zu einheitlichen Ergebnissen führte. Leider hat sich aber herausgestellt, daß der Mac-Treiber offenbar fehlerhaft ist, denn druckt man ein Dokument im Querformat, ist das Druckbild um etwa sieben Millimeter verschoben (auf der langen Seite). Der Techniker hatte hierfür keine Lösung und verwies mich an den Software-Support in Dublin. Von dort meldete sich auch umgehend ein netter Herr und beschäftigte sich mehrere Tage mit diesem Problem, schickte mir ein Firmware-Update, welches den Fehler bei den meisten Applikationen behob, jedoch leider nicht bei Indesign. Nach meiner letzten Mail an ihn mit dem Hinweis, daß der Versatz bei Indesign CS 5 bis zum aktuellen CC auftritt, jedoch nicht bei Indesign CS 2 unter Windows XP, brach die Kommunikation plötzlich ab. Ich werde heute nochmal Kontakt aufnehmen und hoffe, der Mann war nur im Urlaub.

Nachtrag vom 27. April 2015:
Nach nunmehr über zwei Monaten intensiven Supports durch den oben bereits erwähnten Xerox-Softwarespezialisten mit mehrfachen Austausches von Druckdateien, Treibern und Deinstallern besteht das Problem nach wie vor: Mit Indesign und Photoshop CS5 aufwärts ist das Druckbild im Querformat um acht bis neun Millimeter versetzt. Unter Yosmite und CC ist der Druckbildversatz sogar so absurd hoch, daß ich die Ausdrucke als unbrauchbar bezeichnen würde (der Versatz ist so stark, daß zu druckende Elemente auf der Blattkante liegen, was eigentlich nicht funktionieren dürfte, da Laserdrucker nicht bis an den Rand drucken können). Der Mitarbeiter schickte noch mal einen Techniker vorbei, weil sich außerdem nach längerer Standzeit im ausgeschalteten Zustand schwarze Streifenmuster zeigten. Die rührten offenbar von Funkenschlag auf die Fotoleitertrommel durch statische Aufladung infolge von zu trockender Luft. Wegen des Versatzes konnte der Techniker aber auch nichts machen. Der Spezi aus Dublin hatte zuletzt versprochen, die Angelegenheit zu „eskalieren“, was wohl bedeutet, sie wird vom nächsthöheren Level bearbeitet. Das ist mittlerweile zwei Wochen her, seitdem habe ich keine Antwort erhalten. Vielleicht ist der Drucker für so einen hohen Aufwand ja einfach zu billig. Und ich habe mittlerweile keine Lust mehr, die Sache weiter zu verfolgen. Im Hochformat druckt er gut, für das Querformat werde ich vielleicht erst ein PDF erstellen, da sollte der Druck dann funktionieren. Und der nächste Drucker wird halt ein anderes Logo auf dem Gehäuse tragen.
Trotzdem ein herzliches Dankeschön an Herrn S. von Xerox für seine Bemühungen!

Nachtrag vom 02. Mai 2015:
Der „nächsthöhere Level“ hat sich gemeldet, man darf im Druckerdialog von Indesign bei den Formaten nicht den voreingestellten Wert „Treiberdefiniert“ benutzen, sondern man muß stattdessen „Benutzerdefiniert“ und DIN A4 auswählen. Die Maße der beiden weichen zwar nur Millimeterbruchteile voneinander ab, haben aber anscheinend völlig unterschiedliche Auswirkungen. Bei „Benutzerdefiniert“ entspricht die Abweichung des Druckbildes genau den Abweichungen bei anderen Programmen (PDF, Open Office, Photoshop usw.), Hoch- und Querformat sind deckungsgleich. Und diese Abweichung kann man dann über das geheime Servicemenü korrigieren, sodaß das Druckbild anschließend bei allen Programmen zentriert ist.
Wie man in dieses Menü kommt, möchte ich hier lieber nicht verraten, aber der Techniker kommt ja während der Garantiezeit kostenlos. Als kleine Hilfe für ihn, damit er nicht lange suchen muß, ein paar Hilfestellungen:
Das Druckbild wird justiert über „Parameter –> Regi –> diverse Parameter“. Die jeweiligen Werte kann man im Bereich von +/-15 verändern. „Slow Scan K to P“ verschiebt das Druckbild hoch oder runter. „Fast Scan“ (für die einzelnen Papierfächer bzw. Duplexeinheit) verschiebt das Druckbild nach links oder rechts. Negative Werte verschieben das Druckbild nach links bzw. oben, positive Werte verschieben es nach rechts bzw. unten. Die Werte für meinen Drucker sind Slow Scan -8 und Fast Scan -5, damit wird das Druckbild exakt zentriert. Alle Angaben ohne Gewähr und auf eigenes Risiko! ;o)
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