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5.0 von 5 Sternen Integrale Lebenspraxis für das neue Jahrtausend
"Integral Life Practice" ist eine gelungene Anleitung zur Weiterführung und Umsetzung Ken Wilbers integraler Theorie ins praktische Leben. Auf seinen nicht ganz 400 Seiten enthält das Buch ein Destillat an Anregungen zu umfassendem Wachstum und zur Neuausrichtung des eigenen Lebens auf allen Ebenen (oder besser gesagt AQAL - all quadrants, all levels, all lines,...
Veröffentlicht am 21. März 2009 von S. Peter

versus
17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es bringt genau das Gegenteil von dem was es verspricht...
2 Sterne für die interessanten und an sich lobenswerten Ansätze. Und den 3-2-1 Shadow Process.

Aber von einer Vielfalt und Vielschichtigkeit, die das Buch ununterbrochen in immer gleichen, klischeehaften Worten anpreist, ist wirklich gar nichts zu bemerken. Dafür, dass 3 Autoren an diesem Buch geschrieben haben (Wilber hat die verantwortungsvolle...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Markus S.


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Integrale Lebenspraxis für das neue Jahrtausend, 21. März 2009
Von 
S. Peter (Zürich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
"Integral Life Practice" ist eine gelungene Anleitung zur Weiterführung und Umsetzung Ken Wilbers integraler Theorie ins praktische Leben. Auf seinen nicht ganz 400 Seiten enthält das Buch ein Destillat an Anregungen zu umfassendem Wachstum und zur Neuausrichtung des eigenen Lebens auf allen Ebenen (oder besser gesagt AQAL - all quadrants, all levels, all lines, all states, all types). Training des Körpers und des Verstandes, Vertiefung und Erweiterung der eigenen Spiritualität und Aufdeckung unterbewusster Störungen werden angestrebt. Die Gestaltung dieser Praxis kann dabei individuell vorgenommen werden, bereits praktizierte Bereiche (z.B. Sportarten, Atem- oder Meditationstechniken, Psychotherapie etc.) können lückenlos eingefügt und Fehlendes ergänzt werden.

Wer nach einer weltoffenen und ganzheitlichen Spiritualität strebt, welche sich auch um wissenschaftliche Erkenntnis bemüht, kann von diesem Buch nur profitieren. Der integrale Ansatz Ken Wilbers, der versucht das gesamte Wissen der Menschheit einzubeziehen und in eine gegenseitige Relation zu bringen (auch hierarchisch = holarchisch), bietet eine umfassende und differenzierte Orientierung im postmodernen Pluralismus und in der gegenwärtigen Werteunsicherheit. Durch das vorliegende Buch wird man ermutigt, einen spirituellen Weg zu gehen, ohne moderne Erkenntnisse auszublenden oder in dogmatische Schemen zu fallen. Das Buch geht in der Beschreibung wie eine integrale Lebenspraxis aussehen könnte sowohl bei den theoretischen wie bei den praktischen Aspekten nur beschränkt in die Tiefe. Dies wäre aufgrund der Fülle der Themen auch nicht möglich; ausserdem gibt es zu allen praktischen Themen bestimmt ausreichend Literatur und der theoretische Teil ist durch das Werk Wilbers abgedeckt.

Einige Details
Es werden 4 Grundmodule (core modules), sowie diverse Zusatz-Module (additional modules) unterschieden.
Die Grundmodule umfassen die persönlichen Ebenen des Menschen (Ich-Quadrant) - Körper (body), Verstand (mind), Geist (spirit) sowie der Schatten (shadow). Die Arbeit an sich selbst in diesen Kernmodulen wird als essentiell und damit unabdingbar für eine integrale Lebenspraxis verstanden.
Die Zusatzmodule enthalten neben dem persönlichen Finden einer integralen Ethik vorwiegend Themen aus dem zwischenmenschlichen Bereich (z.B. intime Beziehung, Freundschaft, Elternschaft, Arbeit, aber auch Kreativität oder Natur).
Der theoretische Teil des Buches leitet sich direkt aus den Errungenschaften Ken Wilbers Studien ab (4 Quadranten, Ebenen des Bewusstseins [Ego-, Ethno-, Weltzentrismus], Entwicklungslinien, Bewusstseinszustände etc.).
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4.0 von 5 Sternen einiges toll, 17. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die guten wie die schlechten Kritiken haben alle irgendwie recht.
ICh finde das Buch schon teils zu langatmig (imer wieder die Grundtheorie) und es sind mir viel zu wenig Übungen (viele der erwähnten werden gar nicht konkret beschrieben) und konkrete Hinweise darin, da würde ich mir viel mehr wünschen, aber deshalb, weil einige der im Buch vorgestellten Übungen wirklich klasse sind, gerade aus dem Schatten-Modul, und auch zu den Körper-Übungen.
Was die angeblich schlechte englische Übersetzung betrifft: Ich habe es mir deshalb auf englisch gekauft, aber da werden teils ja erst Begrifflichkeiten gebildet und das ist schon auf englisch oft nicht ganz einfach zu verstehen.
FAzit: Also ich habe sehr von dem Buch profitiert und hätte mir halt nur noch mehr von dem guten praktischen darin gewünscht und weniger Theorie.
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17 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es bringt genau das Gegenteil von dem was es verspricht..., 16. Dezember 2009
2 Sterne für die interessanten und an sich lobenswerten Ansätze. Und den 3-2-1 Shadow Process.

Aber von einer Vielfalt und Vielschichtigkeit, die das Buch ununterbrochen in immer gleichen, klischeehaften Worten anpreist, ist wirklich gar nichts zu bemerken. Dafür, dass 3 Autoren an diesem Buch geschrieben haben (Wilber hat die verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, ein Vorwort zu schreiben, in dem er seine eigene Theorie lobt), fühlt man sich schon ein wenig veralbert.

Ich finde es sehr gefährlich, dieses Buch zu lesen, da es sich mit seinen nicht gerade bescheidenen Ansprüchen auf dem bewertesten Wissen aller Gebiete gegründet, und als Vorreiter für ein Leben im 21. Jahrhundert sieht. Die Autoren überschätzen sich allerdings vollkommen selbst. Vielleicht haben sie bei ihrem integralen Leben vergessen, dass man dem Orientierungszentrum des Gehirns trotz Meditation einen Platz geben sollte, es hat seine Funktion ;)

Folgende genauere Kritikpunkte:

1. Dieses AQAL-System ist sehr lasch und ungenau, mit einer "Theorie von allem" hat es eigentlich gar nichts zu tun, warum wird es als so eine beworben? Es erklärt gar nichts. Es ist stattdessen ein äußerst grobes Denkmuster, in das man stecken kann was man will, um z.B. seine Frau besser zu verstehen - womit dieses Buch auch wirbt. Mehr Tiefe gibt es leider kaum. Allein wie grob, statisch und reduzierend bei diesem "Integrieren" vorgegangen wird, zeigt übrigens, wie genau und selbstkritisch diese Leute arbeiten. Wenn sie die Dynamik, Feinheit und Erlebensorientiertheit dessen was ist nicht vermissen, und stattdessen den Fokus auf karge, starre, aussagslose und nicht weiter hinterfragte Denkgitter verwenden, zeigt, dass sie selbst wohl gar nicht wissen oder erlebt haben, was sie da schreiben. Diese dynamische, ständig entwickelnde, feine, nuancenreiche, detailverliebte Ansicht, die ein wirkliches Loslösen von Denkmustern mit sich bringt - was ja mit ihren Übungen eigentlich bewirkt werden soll - ist im ganzen Buch nicht vorhanden. Stattdessen ist das Buch von leblosen, leeren Begriffen wie "Ewigkeit", "Unendlich", "Immer wieder neu" oder "Perfektion" durchzogen. Da wird man schon misstrauisch...

2. Wenn man dieses System einmal genauer untersuchen will, fällt auf, wie vollkommen essenzlos es ist: Ist es wirklich so innovativ zu denken, dass es die Dimensionen materiell-immateriell sowie individuell-Masse gibt (Quadrants)? Das ist auch schon der Grundstein, dazu kommen noch das Wissen um "Höherentwicklungen" (Stages), dass man etwas in "Bereiche" teilen kann (Lines), dass es Bewusstseinszustände gibt (States) und auch Einteilungen von was-immer-man-möchte in Typen sind möglich (Types). Mit welch merkwürdiger Selbstüberzeugung und Starrsinn es dann noch gewagt wird, diesen Schrotthaufen an aneinandergeschraubten Denkgefügen als einen neuen Zweig der Philosophie anzupreisen... Die integrale Philosophie scheint selbst gar nicht integriert werden zu wollen.

3. Sätze wie "Manchmal werden der Einfachheit halber die rechtsliegenden Quadrate (It, Its) zusammengelegt" oder beim Spirit Module "Manchmal sind 1. Person und die 3. Person dieselben" zeigen wie durchdacht dieses Modell zu sein scheint. Auch die Autoren sind sich wohl ab und zu nicht ganz sicher, was man denn jetzt in welchen Quadranten wirft. Oder warum ist die Kultur unten rechts, wenn geteilte Werte oder Religion unten links sind? Kann mir selbst eigentlich jemand sagen ob dieses Raster nur dafür gut ist, um einem selbst eine Orientierung zu geben? Oder können auch andere Personen in den I-Quadranten? Passen da auch mehrere rein?^^
Natürlich weiß ich, dass dieser Rahmen nur "grob" sein soll, aber bewirkt er denn wirklich etwas anderes als einen Rückfall auf eine Reduktion und vollkommen grobe und vereinfachte Weltanschauungen? Wie unglaublich grob und klischeehaft dieses Denken macht, lässt sich ja in der Sprache des Buches erkennen. Das ist auch keine einfache Sprache mehr, denn auch die Beschreibung sinnlicher Dinge ist völlig matt und gesichtslos, einfach "leer".

Es ist unglaublich, wie paradox doch dieses Buch ist: Es wird einerseits gesagt, dass alle Perspektiven Teilwahrheiten sind, aber das AQAL-System wird doch indirekt als "wahr" ausgegeben (es wird nicht genauer differenziert zwischen dem Vorhaben des Integrierens und der AQAL-"Theorie" - anscheinend wurde dieses Zeug nicht mal soweit hinterfragt; Kritik tut Ken Wilber ja auch immer als "nicht verstanden" ab, anstatt die Fehler in seiner Theorie zu suchen und auszubessern). Es will die Aufmerksamkeit von voreingenommenen Wahrnehmungsmustern befreien, und doch soll auf alles die Schablone der 4 Quadranten geklemmt werden. Es warnt vor oberflächiger Vereinfachung, und ist doch selbst wahrschienlich die Gröbste. Es verspricht Fülle, und doch schrumpft die Welt, in dem überall nur Bestätigung für das völlig lose hergeholte AQAL-System gesucht wird.

Dieses Buch ist gefährlich. Es zäunt ein, obwohl es das Gegenteil verspricht...

Wer sich nichts vormachen will, auf hohles "erhabenes" Gelaber von eingeschränkten Köpfen verzichten kann, deren Erlebnisvielfalt sowie starres+statisches Denken sich im Glauben offenbart, dass das Empfinden eines äußerst intensiven Gefühls das nahe Erreichen von Perfektion und Ewigkeit bedeutet - ohne zu bemerken dass diese Worte eigentlich nichts beinhalten - wer sich nicht bei Unordnung, Instabilität und Unklarheit in die Hosen macht, sondern stattdessen das Leben genau DARIN erkennt, denen sei Die Selbstorganisation des Universums. Vom Urknall zum menschlichen Geist von Erich Jantsch ans Herzen gelegt. Dieses Buch soll Wilber auch "initiiert" haben, aber anscheinend hat er das sichere Gefühl, das Jantsch mit seinem weitreichenden und dabei hochdetaillierten Wissen in diesem Buch mitschwingen lässt, als sein eigenes verwechselt - übrigens genauso wie sehr viele Erkenntnisse, die Jantschs Buch liefert.
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