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TOP 1000 REZENSENTam 6. August 2013
Keine Spoiler, ich verrate nichts.

Vorweg:
Ich bin absoluter Fan des Animes und habe ihn schon drei Mal gesehen. Die Mangas sollen bald folgen.

Ich habe lange überlegt, ob ich dem Film zwei oder drei Sterne geben soll. Denn einerseits hatte er von vorneherein keine Chance, da es unmöglich ist derart viel Inhalt in derart wenig Laufzeit zu packen und er hat sich auf seine Art wirklich Mühe gegeben, andererseits hätte alles wesentlich besser gemacht werden können. Die Schauspielleistung ist für japanische Verhältnisse typisch bescheiden, nur der Verkörperer Nischis ist eine schauspielerische Flachpfeife, auch sind die Dialoge grottig, dafür sind die Effekte auf Hollywood-Niveau. Da gibt es wirklich nichts zu meckern! Der Sound stimmt ebenso wie die gruselig-düstere Optik.
Nur, und das ist eben der Knackpunkt, mutet sich der Film einfach zu viel zu. Wie soll alles bis hin zum Kampf mit den Buddha-Statuen in rund zwei Stunden erzählt werden? Antwort: Gar nicht.
Es fehlen gefühlte 80 % der Vorlage, was sogar hinkommen könnte. Als Kenner des Animes weiß man, wie viel Zeit sich für alle Charaktere genommen wurde und wie dramatisch, spannend und unendlich tragisch die Story vor allem dadurch verläuft. Eine geradezu nervenaufreibender Achterbahn-Albtraum.
"Gantz - Spiel um dein Leben" lässt all das weg, wodurch nicht nur sämtliche Charaktere so oberflächlich bleiben wie deren Beziehung zueinander, was sie charakterlich sogar stark verfälscht, es wirkt dadurch auch wie im Zeitraffer abgearbeitet und völlig konfus. Ein Außenstehender wird kaum verstehen, um was es geht und welchen Sinn das Ganze macht. Der Film ist einzig für Fans, für die es durchaus interessant ist eine Realverfilmung zu verfolgen, die in diesem Fall auch noch sehr gute Tricks vorweisen kann.

Der Film schafft es lediglich die prägnanten Alien-Kämpfe bis zu den Buddha-Statuen zu zeigen, wenn nicht gerade ein wenig überflüssig wirkende Rahmenhandlung läuft. Dass nicht nur die Charakterzeichnung aufs Minimum eingestampft wurde, dürfte klar sein. Sämtliche Alien-Kämpfe sind derart kurz zusammengefasst und teilweise stark verändert worden, dass es ärgert. Weit über die Hälfte fehlt und die Tragik und Dramatik der Auseinandersetzungen kommt nicht mal ansatzweise zu tragen. Schaut man auf die Uhr, ahnt man es schon: Der letzte Kampf fehlt und gerade dieser ist doch der überraschende Gipfel von "Gantz". Ohne ihn ist der Film weder abgeschlossen noch stimmig.

Als ob die Zeitraffererzählung und teilweise krasse Abweichung von der Vorlage, auch außerhalb der Kämpfe, nicht schon schlimm genug wäre, der Film bleibt geradezu brav. Zwar spritzt bei der Lauch-Familie (noch am nähesten an der Vorlage) reichlich Blut, doch in den anderen "Leveln" eher wenig und so manches wurde dann auch noch zur Verharmlosung storytechnisch umgeschrieben.
Was auch stört ist die fehlende, oft scharfe Gesellschaftskritik, die die Anime- und Mangavorlage ausmacht.

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Fazit:
"Gantz - Spiel um dein Leben" hat reichlich wenig mit der grandiosen Manga-Anime-Vorlage gemein. Einfach nur die prägnanten Kampf-Stationen abzuarbeiten, macht noch lange kein "Gantz". Alles, was diese Serie ausmacht, fehlt der Realverfilmung komplett. Hätte sie sich darauf konzentriert die gesamte Story schrittweise zu erzählen, statt fast alles für rund zwei Stunden zusammenzustauchen (das Original hat 13 Folgen und eine Lauflänge von fast 800 Minuten!) und auch noch teilweise stark von der Vorlage abzuweichen, hätte daraus ein deutlich besserer Film werden können.
Für Fans ist eine solche Realverfilmung durchaus mal nett anzuschauen, Außenstehende werden damit aber nichts anfangen können und sollten lieber zur genialen Anime-Serie greifen, die es mehr als einmal lohnt anzusehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 13. September 2011
"Gantz" ist eine japanische Manga-Reihe von Autor Hiroya Oku, die auch als Animereihe und in einem Videospiel verarbeitet wurde. Mittlerweile machte sich Regisseur Shinsuke Sato daran die Serie als Realfilme zu adaptieren. Zwei an der Zahl liefen bereits mit großem Erfolg in den japanischen Kinos, Teil 1 mit Namen "Gantz - Spiel um Dein Leben" erscheint nun hierzulande auf DVD.
Die Geschichte dreht sich um die alten Freunde Kei und Kato. Diese treffen sich an einem U-Bahnhof, und werden bei einem Unfall von einem Zug erfasst. In der Annahme sie sind tot, erwachen beide mit einigen anderen Personen in einem Raum, in dem sich eine große Kugel befindet. Als diese sich öffnet befinden sich darin Waffen und andere Ausrüstungsgegenstände. Eine mysteriöse Gestalt erklärt ihnen was sie zu tun haben. Sie finden sich auf einmal in einem tödlichen Spiel wieder, dessen Schwierigkeit immer weiter ansteigt.
Nun was soll man dazu sagen. Realverfilmungen von Mangas oder Animes sind immer eine Sache für sich. Man kann nie 1:1 rüberbringen was die Bilder hergeben, und ich kenne auch die Vorlagen hier nicht. Ich kann nur sagen ich fühlte mich gut unterhalten, und für Action- und Sci-Fi-Fans kann man den Streifen getrost empfehlen! Die Darsteller machen ihre Sache gut, die Effekte sind auch ansehnlich geworden, lediglich die deutsche Synchro ist stellenweise nicht der Bringer. Das ist man aus asiatischen Filmen aber ja mittlerweile gewohnt. Störend wirkt hier lediglich, dass es nicht viele Erklärungen gibt oder näher auf die Figuren eingegangen wird, das wird sich aber ja sicher mit dem zweiten Film dann ergeben.
Die DVD erscheint bei uns als Special Edition mit 2 Scheiben, und wird somit auch einiges an Extras parat haben.
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am 1. Dezember 2011
Das Thema des Films an sich, ist cool. Jemand stirbt, ist aber nicht tot sondern kämpft in einer Art Spiel gegen Aliens für seine Freiheit oder um tote Spieler zurück zuholen. Deswegen ist auch die erste halbe Stunde des Films ganz ansehnlich, inklusive dem ersten Kampf gegen das erste Alien. Aber danach stürzt der Film, für mich jedenfalls, total ab und ist kaum noch erträglich. Während man im ersten Kampf den Protagonisten noch abnimmt das sie starr vor Angst vor dem "Alien" stehen und mit ansehen müssen wie einer nach dem anderen abgeschlachtet wird. Ist es ab dem zweiten "Alien" nur noch nervig wenn die Helden immer noch nur rumstehen und zu sehen wie ein Freund von ihnen verprügelt und getötet wird. Des weiteren kommt noch hinzu das sich die Kämpfe immer sinnlos in die Länge ziehen. Keine Ahnung wie oft die Waffe schon gen Kopf des Aliens gerichtet wurde, jedesmal senken Sie sie wieder und rennen davon. Das macht nach dem fünften mal mit ansehen schon leicht aggressiv und ich erwischte mich dabei wie ich den Fernseher anbrüllte: "Gott verdammt, jetzt schiess halt endlich auf den!"
Jetzt denkt man sich vielleicht, ok Kämpfe sind Mist, konzentrier ich mich halt auf die Geschichte. Aber selbst die kommt nicht in Fahrt und man empfindet auch nicht wirklich etwas für die Protagonisten da man sich einfach nicht mit Ihnen identifizieren kann da alles im Hau-Ruck abgehandelt wird. So verliebt man sich im Film schon nach dem ersten sehen und kann gar nicht mehr ohne den anderen... Es wäre auch ganz schick gewesen zu erfahren warum man überhaupt Jagd auf die Aliens macht aber naja...

Alles in allem eine große Enttäuschung und ziemliche Zeitverschwendung bei einer Länge von 130 Minuten.
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am 23. Juni 2012
... die zugegebener Maßen sehr hoch waren. Als bekennender Fan des Animes (den Manga habe ich nur sporadisch verfolgt) war der Film ein Must-Have, erst recht aufgrund der schwärmenden Kritiken. Als ich mir "Gantz - Spiel um dein Leben" jedoch ansah, stellte sich jedoch eine Enttäuschung ein - auch wenn ich mich noch so bemüht habe den Film zu mögen.

Das lag vor allem an folgenden Punkten (ev. Spoiler):

* Die optische Umsetzung der Aliens ist relativ langweilig, auch wirken sie im Kampf leicht statisch.
* Die Kampfszenen weisen nur wenig Dynamik auf und sind etwas langatmig, v.a. weil der Fokus nur auf einer Person liegt, während der Rest nur herumsteht, was trotz des schlechten Teamworks nur schwer nachvollziehbar ist.
* Zu viele Charaktere... der Anime/Manga gibt dies zwar vor, aber ist es doch etwas fragwürdig, wenn in den Action-Szenen einige "Kämpfer" sich von einer Szene in die nächste quasi in Luft auflösen um dann vielleicht wieder aufzutauchen. Teilweise werden dann Details über diese Personen eingeführt, deren Namen man nicht einmal mitbekommt, weswegen das wie ein langweiliger "Lückenfüller" wirkt. Kurz: Die Austauschbarkeit gewisser Charaktere wird nicht konsequent durchgezogen.
* Das größte Problem ist der Charakter Kei Kurono. Im Unterschied zum Anime, wo er ein egoistischer Antiheld mit teilweise richtig unsympathischen Zügen ist, wird er hier zum klassischen Helden. Zwar werden die typischen Eigenschaften der Vorlage angedeutet, bleiben aber nicht nachvollziehbar aufgrund der anderen charakterlichen Ausgangslage, die Figur bleibt zu positiv und ist irgendwie uninteressant.
* Der Gehalt der Dialoge ist nicht sonderlich hoch.
* Großer Minuspunkt auch für die lieblose deutsche Synchronisation.

Allerdings hat "Gantz - Spiel um dein Leben" auch ein paar Pluspunkte:

* Die Umsetzung von Katos Hintergrundgeschichte.
* Der Nishi-Darsteller weiß zu überzeugen.
* Auch die Tae-Darstellerin ist sympathisch, überhaupt ist die Liebesgeschichte nett und nicht übertrieben (ich hoffe das ändert sich nicht mit dem zweiten Teil)
* Es werden nicht zu viele Fragen aufgeworfen und auch das Rätsel um Gantz kann einen packen (wahrscheinlich eher, wenn man die Vorlage nicht kennt :))
* Die als negativ angesprochenen Punkte verleihen den Film einen "Cheesy Charming"

Wie gesagt, meine Erwartungen gingen vom hervorragenden Anime aus, mit dem die Realverfilmung bei weitem nicht mithalten kann. Allerdings streite ich nicht ab, dass man als Genre-Fan und Nichtkenner der Vorlage Gefallen daran finden kann. Lieber aber in der Videothek ausleihen...
Dem zweiten Teil werde ich trotz der Enttäuschung eine Chance geben, vielleicht bin ich dann positiv überrascht, wenn die Erwartungen geringer sind :) Außerdem will man schlussendlich doch wissen, wie's weitergeht :)
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am 11. März 2013
Als Kenner und Fan von Anime und Manga war ich zunächst skeptisch gegenüber Gantz - Spiel um dein Leben. Gantz als Realverfilmug ?? Doch die skeptische Erwartungshaltung war völlig zu Unrecht. Den das gantze ;) Spektakel wird in toller Optik dargeboten das CGI braucht sich vor Hollywood nicht zu verstecken der Film wirkt zu keinem Zeitpunkt lächerlich wie ich es anfangs befürchtet hatte. Grund zur Kritik hab ich aber trotzdem der Film kann natürlich aufgrund der kurzen Laufzeit nicht so stark auf die einzelnen Protagonisten eingehen von Nebencharakteren erfährt man gar nichts von dem her kann ich jedem nur den Anime nahelegen. Ausserdem war die dritte Mission im Anime/Manga weitaus brutaler und auch schockierender als im Film was aber der einzige echte Kritikpunkt ist. Toll fand ich aber dass Kuronos Charakterentwicklung trotz der oben gennanten Umstände glaubhaft vermittelt wurde.
Fazit: Für jeden der die Mangas/den Anime kennt ist der Film ein absolutes Highlight,und den anderen Rezensionen nach zu urteilen können auch Nichtkenner gut unterhalten werden auch wenn ich euch bitte wenigstens mal in den Anime reinzuschauen.
Viel Spass !!
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am 1. Oktober 2014
Ich bin normalerweise immer etwas skeptisch gegenüber Comic-, Manga- und Videospielverfilmungen deren Vorlagen ich nicht so gut kenne. Im Falle von Gantz, war es jetzt nicht soooo schlimm, denn es gab da mal die Animeserie auf MTV. Als ich mir den Trailer zum ersten Teil 'Gantz - Spiel um dein Leben' ansah, weckte er in mir das interesse den Film sehn zu wollen. Die Optik gefiel mir und ich ging mit dem Gedanken dran, dass ich mich hier einfach auf einen asiatischen Actionfilm einlasse. Die Tatsache das Gantz eine Mangaverfilmung ist rückte für mich in den Hintergrund. Deswegen will ich hier auch nicht bewerten, ob es sich um eine gute oder eher schlechte Manga-Umsetzung handelt.

Gantz - Spiel um dein Leben: Kei und Kato sind alte Schulfreunde, die bei einer Rettungsaktion in der Tokyoer U-Bahn vermeintlich ums Leben kommen. Denn die beiden finden unmittelbar darauf in einer leerstehenden Wohnung irgendwo in einem Hochhaus wieder. Mit anderen ums Leben gekommenen Menschen, die ebenfalls nach und nach in dieser Wohnung auftauchen werden sie von einer mitten im Raum stehenden mysteriösen Kugel (GANTZ) zu einem Spiel um Leben und Tod gezwungen. Bei dem Spiel geht es darum, gegen auf der Erde versteckt Lebende Außerirdische zu kämpfen. Gewinnt man die mörderischen Duelle, erhält man Punkte, welche bei erreichen von 100 Punkten dafür eingesetzt werden können, sein Leben und seine Freiheit wieder zu erlangen oder einen im Kampf verunglückten Mitstreiter ins Spiel zurück zu holen.

Gantz - Die ultimative Antwort: Die Handlung spielt fünf Monate nach der des ersten Teils. Kato ist im Kampf mit den Außerirdischen ums Leben kommen und Kei versucht die 100 Punkte zu sammeln um seinen Buddy wieder ins Spiel zurück zu holen. Im zweiten Teil bekommen es Kei und seine Mitstreiter mit weiteren interessanten Widersachern und allerhand zwischenmenschlichen Problemen zu tun.

Die Idee die hinter der Geschichte steckt, hat mich von Anfang an begeistert. Ich finde das diese Idee auch gut zu einem sehr actionreichen Spektakel visualisiert wurde. Der Regisseur Shinsuke Sato kreiert in Gantz mit den ganzen Anzügen und Waffen einen coolen Look, der sich dem Zuschauer schnell einprägt. Die Gegener sind abwechslungsreich gestaltet und fangen viele Elemente der japanischen Popkultur mit ihrer Optik ein. Die Produktion muss sich von der Qualität der Effekte und der Ausstattung auf keinen Fall hinter großen Hollywood Produktionen verstecken. Die Schauspieler, die in Japan anscheinend zu der A-Liga zählen, machen ihre Aufgabe gut. Die Beziehungen zwischen einzelnen Charakteren werden gut erklärt, so das man auch als Gantz Neuling alles nachvollziehen kann. Sicher ist das asiatische Spiel der Mimen für viele anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, der Einsatz von viel Pathos und diverse Rückblenden und Erklärungen der einzelnen Charakter Probleme können da manchmal etwas verwirrend wirken.

Zur Erscheinungsform Limited Edition: Ich habe es mir als passionierter DVD und Blu-Ray Sammler nicht nehmen lassen diese Filme in dem auf begrenzte Stückzahl limitierten und nummerierten Mediabook zu kaufen. Das Mediabook ist sehr schön gestaltet, es enthält neben einem 48 seitigem Booklet, welches alle wissenswerten Infos über das Gantz Universum und die Produktion der Filme enthält, auch drei hochglanz Postkarten mit Motiven aus den Mangas und die beiden Teile der Gantz Saga jeweils auf DVD sowie auf Blu-Ray. Ich bin mit den Filmen sowie mit dem Mediabook sehr zufrieden und kann beides nur weiter empfehlen.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. September 2012
Japans Antwort auf die US-Comichelden heißt "Gantz", erinnert von der labyrinthartigen Handlung etwas an "Cube" und strahlt ein bisschen das Flair der alten Godzilla Filme aus:
Kei Kurono (Kazunari Ninomiya), ein 16jähriger Schüler, steht wartend auf einem U-Bahnhof in Tokio und entdeckt dort in der Menge seinen alten Schulfreud Masaru Kato (Ken`ichi Matsyama), den er schon seit längerem aus den Augen verloren hat. Als Kinder hat der größer gewachsene Kato immer auf den kleineren Kurono aufgeschaut, weil dieser so heldenhaft als mutig war. Dann fällt ein Kind auf die Gleise und ohne zu zögern versucht Kato das Kind vor dem drohenden, bald einfahrenden Zug zu retten. Kurono zögert zu helfen, wie alle anderen Passanten neben ihm. Kato kann das Kind hochziehen, indem er selbst aufs Gleis springt - in letzter Sekunde versucht Kurono den Arm seines Freundes zu fassen, um ihn hochzuziehen, doch er landet ebenfalls auf dem Gleis. Sekunden später werden die beiden vom Zug überrollt.
Doch sie wachen in einem seltsamen Appartment in einem Hochhaus von Tokio auf, dort sind weitere Menschen, die behaupten, dass sie schon verstorben sind.
Wenig später kommt noch ein nacktes Mädchen (Tae Kojima) dazu.
In der Mitte des Raums befindet sich eine seltsame schwarze Kugel. Diese Kugel sendet Nachrichten aus, die aufzeigt, dass sie eine Mission gegen Aliens zu absolvieren haben.
Keiner der Menschen weiß, warum sie hier sind. Alle sind sich nur über eines sicher, dass sie glauben verstorben zu sein. Dann öffnet sich die Kugel. Ihr Inhalt sind Waffen, Anzüge und eine an Schläuche angeschlossene Gestalt. Wenig später dematerialisieren alle im Raum und materialisieren irgendwo in Tokyo. Einer der Anwesenden, der zwielichtige Nishi (Kanata Honga) erklärt, sie seien hypnotisiert worden und jetzt in einer Virtual-Reality-Spielshow, sie müssen den Zwiebel Alien jagen.
Dies ist der Beginn einer tödlich gefährlichen Mission, im Auftrag von Gantz (so heißt diese Gestalt in der Kugel) sind sie verdammt dazu, die gefährlichsten Aliens zu erledigen...
"Gantz" ist die Reaverfilmung einer Manga-Reihe des japanischen Zeichners Hiroya Oku. Der Manga wurde in einer Anime-Fernsehserie und einem Videospiel adaptiert. Das Werk lässt sich dem Seinen-Genre zuordnen. 2011 realisiert der japanische Director Shinsuke Sato seine zweiteilige, knallige Blockbuster-Filmversion, die in Japan ein Riesenerfolg wurde - allerdings von den Fans des Comics auch kritisch gesehen, da der Regisseur von der Vorlage deutlich Sex und Splatter reduzierte.
Trotz allem ist ihm eine sehr gelungene Arbeit im Science Fiction Comic Genre gelungen, die japanische Ausgabe von Spiderman & Co. gefällt durch eine coole Optik, durch originelle Aliens und durch nicht sofort durchschaubare Charaktere, die weniger eindimensional gestrickt sind, als die amerikanischen Vorbilder.
So sind alle Figuren etwas ambivalent, was den guten Eindruck des sehr jungen, modernen Films noch verstärkt.
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am 23. September 2011
Einfach eine super Veröffentlichung! Von der DVD bin ich wirklich begeistert. Es gibt einen Pappe-Schuber mit Relief-Druck und ist zudem noch OHNE FSK-Logo, dieses ist nur auf der Verschweißfolie aufgeklebt. Die eigentliche DVD-Hülle verfügt dann auch noch über ein Wendecover, so dass man auch dort das FSK-Logo ausblenden kann. Also ein Schmuckstück fürs Sammlerherz!

Allerdings habe ich auch drei kleine Fehler entdecken müssen, wofür ich leider einen Stern abziehe:
1. Wenn man die Tonspur des Hauptfilms während des schauen wechselt erscheint die Sprachinformation -> German, German, Chinese, wo eigentlich Deutsch, Deutsch, Japanisch stehen sollte. Da frage ich mich doch, wo ein solcher Fehler herkommt. Zuerst dachte ich, ich hätte ein Plagiat erwischt, aber Erleichterung: dort wo Chinese steht, wurde Japanisch gesprochen!
2. Ein Menüfehler auf der Haupt-DVD. Wenn man in die Extras geht, kann man mit dem roten Pfeil, der anzeigt wo man sich gerade befindet, nicht den Eintrag "Hauptmenü" anwählen, so dass man aus dem Extra-Menü nicht mehr rauskommt.
3. Falsche Bilderwahl. Auf der Rückseite des Pappe-Schuber wurden eindeutig Bilder verwendet, die aus der Fortsetzung stammen, und damit einen kleinen Spoiler darstellen.

Der Movie allerdings ist einsame Spitze. Ich kenne weder den Anime noch den Manga, aber von diesem Film war ich absolut begeistert!
Die deutsche Synchronisation ist auch verdammt gut und gefällt mir besser als die Japanische. Der japanische Ton empfand ich etwas roh, wie bei einem Homevideo, aber der deutsche Ton bringt absolutes Hollywoodfeeling!

Die Fehler stören mich allerdings nicht sehr, und mein Fazit lautet (egal ob Movie oder deutsche Veröffentlichung): Ich freue mich tierisch auf den zweiten Teil!
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am 9. September 2012
Im Gegensatz zu vielen Anderen hier, kenne ich die Mangas und Animes um den Film "Gantz - spiel um dein Leben" leider nicht. Deshalb konnte ich ohne Erwartungen und Ansätze an den Streifen herangehen, der durchaus gute Kritiken erhalten hat.

Außerdem klingt auch die Story sehr interessant: Mehrere Leute, die bereits bei Unfällen oder Ähnlichem gestorben sind, finden sich plötzlich in einem Raum wieder. In der Mitte von ihnen eine große Kugel, der GANTZ. Was nun kommt, ist ein etwas übertriebenes, mit Effekten überhäuftes Spiel, in dem die Personen gegen Aliens kämpfen müssen, um so ihr Leben zu retten.

Leider kann ich nicht ganz nachvollziehen, wieso der Film in den Himmel gelobt wurde. Ich denke zwar, dass Fans der dazugehörigen Animes den Streifen lieben werden. Leute, die auf extravagante Sci-Fi stehen und zudem auch das Genre lieben. Für die wird der Film sicher überzeugend sein.

Mich persönlich hat es etwas genervt, wie hier visuell gearbeitet wurde. Zu viel Sci-Fi, zu viele Effekte und dafür zu wenig Handlung und zu wenig Dialoge. Es gibt einige Kampfszenen, die sehr an Computerspiele erinnern, insgesamt ist alles sehr verrückt und übertrieben gehalten. Die Produktion ist aber durchaus gut gelungen, tolle Aufnahmen und wie gesagt, auch die Effekte sind ja nicht von Grund auf schlecht.

Eigentlich eine gute Idee, den Streifen in diese Richtung umzusetzen, aber es ist schade, dass die Minuspunkte überwiegen. Beispielsweise die Aliens finde ich nicht überzeugend. Sie sind zu Klischeehaft und zugleich etwas einfallslos dargestellt.

Desweitern muss ich sagen, dass es einfach zu viele Rollen, zu viele ähnliche Darsteller gibt. Wenn auch es unfreiwillig war, passiert es deshalb, dass man als Zuschauer leicht den Überblick verliert und die Charaktäre oberflächlich werden.

Auch die Synchro hat klar einen Minuspunkt, es wirkt teilweise und lieblos gemacht. Dass die Darsteller wirklich gut gespielt haben, wird davon etwas gedrückt.

Als Fazit kann man sagen, dass "Gantz" ein Film ist, der sehr auf visuelle Sci-Fi Effekte setzt und davon auch lebt. Die Story hat großes Potential, wurde aber in meinen Augen nicht perfekt umgesetzt. Fans des Genres werden aber dennoch zufrieden sein mit dem Streifen.
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am 15. Februar 2013
Nach ihrem Tod finden sich mehrere Personen in einem leerstehenden Apartment wieder, wo ihnen eine schwarze Kugel die Mission erteilt, Aliens zu jagen. Ausgerüstet mit Waffen und Spezialanzügen, die ihnen gewisse Fähigkeiten verleihen und dem Ziel, ins Leben zurück kehren zu können. So weit so gut, allerdings wird etwas verwirrend, wenn die Figuren ihr Leben einfach weiterführen und nur hin und wieder in das Apartment gebeamt werden, um einen Auftrag zu erhalten. Von wegen tot... Frei von der Aufgabe der Alienjäger werden sie aber erst sein, wenn sie 100 Punkte in dieser Art Spiel gesammelt haben und dafür müssen sie kämpfen.
Mit seinen Effekten muss Gantz sich nicht hinter den großen Hollywoodblockbustern verstecken, denn die sind wirklich klasse geworden. In der ersten Hälfte gibt es bereits viele Actionszenen, aber auch ein paar Längen. In der zweiten kann man darüber dann nicht mehr meckern, aber vielleicht über zu wenig Abwechslung. Es geht irgendwie immer nur darum das nächste Monster zu töten. Die Aliens unterscheiden sich zwar immer voneinander, jedoch fehlt es ihnen an Hintergrund. Den Figuren versucht man ein Privatleben zu geben mit Freunden oder Geschwistern, aber das wirkt ein wenig gezwungen und nicht wirklich interessant. Was mich auch störte war, dass sich so viel Mühe mit dem Look gegeben wurde, aber die groß, schwarze Kugel einfach nur in einem leeren Apartment steht. Das wirkt ziemlich einfallslos im Vergleich zum Rest. Trotzdem gebe ich dem Film vier Sterne für die überraschend guten Effekte, gut gemachte Action und die vielleicht etwas wirre, aber ganz nette Idee.
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