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am 8. Januar 2013
Falko Rademacher schreibt mit unverwechselbarer Kodderschnauze. Sein köstlich ironischer Krimi spielt (wie sollte es anders sein) in Berlin. Hauptperson Philip Eckstein, seines Zeichens Privatdetektiv, wird von einer (natürlich geheimnisvollen) Schönen beauftragt, ihren verschwundenen Bruder zu finden.

Philips Nachforschungen bringen ihn bald ganz schön in die Bredouille. Er selber wird niedergeschlagen, begegnet dem Berliner organisierten Verbrechen und entkommt am Ende selbst nur knapp seiner grauenhaften Ermordung. Welche Rolle die charmante Unbekannte dabei spielt, erfährt der Leser - wie beim "Krimi Noir" üblich - natürlich erst am Schluss.

Alles ist mit einem Augenzwinkern erzählt und erinnert (wie der Autor im Nachwort sagt: Gewollt!) an "Film-Noir"-Klassiker der 40er Jahre. Wer Krimis von Raymond Chandler (Sie wissen schon: Philip Marlowe) mag, wird diesen Roman lieben.

Mein Fazit: Witzig, spannend und sehr unterhaltsam. Unbedingter Lesetipp (wie übrigens auch die "Lisa-Becker-Krimis" vom selben Autor).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Dezember 2012
.. - anders kann ich das Werk von Falko Rademacher nicht beschreiben.
Für jeden Leser empfehlenswert, der den direkten-offenen-amüsanten-ehrlichbrutalen Stil, und das als Krimi verpackt, liebt. Es gibt "Ah-da-war-doch-was"-Effekte, da Rademacher reale Berliner Szenen und Zeitgeschehen einfließen lässt. Auch wenn nicht jedem die raue Ausdrucks- und Umgangsweisen der Handlungsbeteiligten gefallen dürfte, so ist es sehr wohl der Spiegel unserer Gesellschaft, die hier um Handlung und Protagonisten herum porträtiert wird.
Der Krimi mit Philip Eckstein hat mir den Vorgeschmack auf Lisa Becker geliefert, die hier im übrigen als Nebendarstellerin auftritt.
M-e-h-r Philip Eckstein, bitte! :-)
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. September 2012
Mal ganz was anderes: Kein weiterer Psychothriller, kein Whodunit, sondern eine moderne Version des klassischen realistischen Thrillers. Sowas hat Seltenheitswert, und es funktioniert großartig, obwohl es in Berlin spielt und nicht in Los Angeles. Es ist was ganz anderes als die Lisa Becker Krimis, aber ich find’s trotzdem toll, dass Lisa einen Gastauftritt hat - so verweben sich die Bücher von Falko Rademacher zu einem kleinen Kosmos. Bin mal gespannt, wo das noch hinführt.

Der wesentliche Unterschied zu den Lisa Becker Krimis ist wohl: Mehr Action! Mehr Gewalt! Mehr Alkohol und Zigaretten! Während es bei Lisa Becker vor allem um die Lösung des Falls und die unterschiedlichen Charaktere geht, steht bei Philip Eckstein die Handlung im Vordergrund. Immer wieder gibt es Cliffhanger und überraschende Wendungen, man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der eher geruhsame Krimi-Charakter bei Lisa Becker wird durch klassische Thriller-Spannung ersetzt.

Das Wichtigste haben beide: Den stets fröhlichen, aber auch zynischen Wortwitz des Autors, die immer wieder eingesprengselten Kommentare zum Weltgeschehen, der mühelose Spaß auf jeder Seite. Rademacher liebt offensichtlich die klassischen Detektiv- Thriller, aber er nimmt sie nicht so ernst, sondern persifliert sie auf liebevolle Weise.

Genau richtig, wie ich finde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2012
Ich mag Falko Rademachers Geschichten und warte immer sehnsüchtig auf Neues. Dass hier auf eine andere Reihe von ihm eingegangen und sogar verknüpft wird, finde ich witzig. Ich mag diese direkte Ausdrucksweise und dass es sich eher um einen Antihelden aber mit Ehrgefühl handelt. Gut geschrieben! Ich kann dieses Buch empfehlen, aber ich könnte mir vorstellen, dass nicht jeder diesen Schreibstil und die Ausdrucksweise mag - ich empfinde es als erfrischend!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2012
Ein spannender Krimi mit bodenständiger Handlung, relativ zu Berlin natürlich.
Manchen Szenen sind eher drehbuchartig geschrieben und ein wenig sprunghaft.
Keine schwere Kost, aber angenehm zu lesen. Unanstrengend.
Ich bin zumindest gespannt auf die anderen Titel dieses Autors.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2012
Ich habe dieses Buch als Kindle Edition gekauft und gelesen. Ich hätte soviel Witz und Humor für einen Triller nicht erwartet. Für mich ein durch und durch gelungenes Buch welches mir sehr viel Spaß gemacht hat und sehr oft ein Schmunzeln abgerungen hat. Super.... gerne mehr davon..
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2012
Die ersten Seiten dachte ich: Jerry Cotton in Berlin? Wie doof... Und so cool und überheblich, aber dann wurde es immer besser und ich war drin;
Ein gut gemachter Roman, mal ganz anders, Der Epilog erklärte dann alles. Toll gemacht, danke
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Oktober 2012
Man merkt dem Autor seine Vergangenheit als „Harald Schmidt“-Autor an. Es gibt Bücher, die sind zum Schmunzeln, andere bringen einen gelegentlich zum Kichern – und dann gibt es Bücher wie dies, die man nicht in der U-Bahn lesen kann, weil man ständig losprustet. Bei dem Satz „Verdammt seien ihre herrlichen Hupen!“ hab ich fast das Kindle fallen lassen. Der ganze Text ist ironisch und subversiv gehalten, aber es sind besonders diese plötzlich und ohne Vorwarnung auftauchenden Sprüche, die den Lesespaß ausmachen.

Cheers!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. September 2012
„Ein Koffer voll Blut“ ist eine gelungene Hommage an die „hardboilded detectives“: Ein moralisch etwas verkommener Detektiv wird in einen Strudel aus Gewalt, Mord und Sex gezogen. Mit einer dubiosen Blondine, lakonischem Witz und seiner Walther P22 begibt er sich auf die Jagd nach einem ominösen Koffer, dessen Inhalt Millionen wert sein soll.

Ich hab dieses geniale Buch in Rekordzeit verschlungen! Es bleibt immer spannend, immer wieder passiert etwas Neues, dem armen Philip wird wirklich übel mitgespielt – aber irgendwie geschieht es ihm recht. Das hohe Erzähltempo führt zu einem mit 150 Seiten relativ geringem Umfang – trotzdem hab ich hier mehr Unterhaltung für mein Geld gekriegt als mit den meisten anderen eBooks. Ein Wahnsinnsspaß!
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2012
Philip Eckstein ist eine witzige moderne Variante der guten alten Hardboiled-Detektive. Wie weiland Sam Spade und Philip Marlowe muss er sich durch ein Geflecht aus Lügen, Sex und Gewalt kämpfen und kommt nur knapp mit dem Leben davon. Diese klassische Thriller-Gattung wird hoffentlich nie sterben, sie macht einfach zu viel Spaß.
Ein besonderes Gimmick dieses Buchs sind die Fotos. Endlich fängt mal einer an, die Möglichkeiten der eBooks auszuschöpfen. Es gibt sieben Bilder, die als Illustrationen für die Handlung dienen, vor allem Locations wie diverse Bars in Berlin oder der Spandauer Hafen, aber auch eine richtiggehende „Schatzkarte“ der Zitadelle. Extra cool: Der Detektiv muss sich an einer Stelle während der Suche an Fotos orientieren, die den Weg weisen, und eins dieser Fotos wird ebenfalls gezeigt. Man fühlt sich richtig am Geschehen beteiligt als Leser!
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