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52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hammer Teil!
Ein Hammer Teil!

Zwar in einem der üblichen roten Märkte habe ich den Body noch vor Weihnachten ergattern können. Aber für eine kurze Berichterstattung sollte meine Erfahrung doch reichen :-) Bisher sind ca. 2000 Bilder (keine Videos) damit entstanden.

Ich besitze die GH2 und ein paar hochwertigen mft-Objektive. Und so wollte ich...
Vor 24 Monaten von E. Weinberger veröffentlicht

versus
11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht zurück!
Die Kamera musste ich zurücksenden,weil der Sucher für schnelles manuelles Scharfstellen beim Filmen meiner Ansicht nach (und damit bin ich nicht allein) nicht geeignet ist.Jedenfalls kein Vergleich zur GH2 ,deren Sucher ausgezeichnet dafür geeignet ist.
Mir tut es leid,die Cam zurücksenden zu müssen,weil sie ansonsten in allem meinen...
Vor 14 Monaten von Friedrich Gmeinbauer veröffentlicht


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52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Hammer Teil!, 6. Januar 2013
Ein Hammer Teil!

Zwar in einem der üblichen roten Märkte habe ich den Body noch vor Weihnachten ergattern können. Aber für eine kurze Berichterstattung sollte meine Erfahrung doch reichen :-) Bisher sind ca. 2000 Bilder (keine Videos) damit entstanden.

Ich besitze die GH2 und ein paar hochwertigen mft-Objektive. Und so wollte ich die GH3 nur mal befingern, um *langsam* eine Entscheidung für ein Upgrade wachsen zu lassen. Aber das Angebot für knapp 1100 habe ich dann nicht ausschlagen können. Wer das Geld ausgeben will und kann, dem kann ich nur raten, daß es hier gut angelegt ist.

Mir kommt es neben der Haptik/Bedienbarkeit v.a. auf die Bildqualität an. Diese hat sich bei der GH3 merklich erhöht. Dies merkt man in Grenzsituationen wie Low-Light und bei großen Lichtunterschieden (Dynamik). Waren bei der GH2 mit 1600ISO eine Grenze zur Nutzbarkeit erreicht, so kann man bedenkenlos bis über 3200ISO gehen. Zwar erreicht man nicht die Nachtsicht-Geräte-Eigenschaft einer Nikon D4, aber hier hat man auch einen Sensor, der nur 1/4 deren Größe hat und dementsprechend weniger Licht/Fläche zur Verfügung hat. Erstaunlich, was die Ingenieure von Panasonic (und Sony => Sensor) auf die Beine gestellt haben!

Die höhere Dynamik äußert sich darin, daß in hellen und dunklen Partien erheblich mehr Details sichtbar sind. Wenn man aus RAW Fotos entwickelt, so hat man hier ein großes Potential, Details herausarbeiten zu können, die bisher nicht möglich waren.

Spürbar verbessert hat sich auch die JPEG-Engine. Die JPG-Bilder, die Out Of Camera generiert werden, wirken natürlich und sehr gut verarbeitet. Dies ist einer der Kritikpunkte zur GH2. Die Bilder wirkten oft unnatürlich und hatten einen grünlichen Stich. Jetzt muß ich mich stark anstrengen, um die Qualität der GH3 zu übertreffen - mit Ausnahme von Grenzsituationen wie oben beschrieben. Aber hier habe ich wohl vorher bei der Aufnahme Fehler gemacht, indem die Belichtung entsprechend angepaßt werden hätte sollen.

Zur Haptik: War mir die GH2 etwas zu klein und "fummelig", aber mit dem entsprechenden Willen aber durchaus zu bedienen (ich nutze ein Armband, um Halt und Bewegungsfreiheit zu haben, z.B. http://www.amazon.de/gp/product/B003RHMVZ0/ref=oh_details_o03_s00_i00), ist dies bei der GH3 super gelöst! Zwar ist der Body größer und schwerer, aber liegt satt in der Hand und kann gut auch mit Handschuhen bedient werden (ok, ich nutze auch hier die eben genannte Handschlaufe). AF-Lock ist intuitiver erreichbar. Auch die zahlreichen Funktionstasten, die z.T. auch belegt werden können und die ich auch umkonfiguriert habe, empfinde ich als große Hilfe.

Eine Spielerei, die die Kamera mitbringt, ist die WiFi-Funktion. Man soll damit die Bilder direkt im WLan auf einen Netzspeicher laden können (habe ich nicht probiert). Probiert habe ich aber die Steuerung über Handy (Android). Schaltet man die WiFi Funktion an und startet das Lumix-Applet danach(!), so erhält man ein Live-Bild und kann die Schärfe wie am Touchpad steuern und natürlich auslösen. Mit einem Motorzoom soll man auch den Zoom-Faktor fernsteuern können, aber mangelt einem entsprechenden Objektiv konnte ich dies nicht verifizieren. Eine Anwendung dieses netten Gimmicks fehlt mir bisher, wird sich aber auch mal ergeben.

Ein tolles und viel von mir genutztes Feature ist der elektronische Verschluß. Diesen bringt übrigens auch die G5 mit. Stellt man die nervigen Pipstöne bei AF und Auslösung aus, so werden dann alle Geräusche der Kamera eliminiert. Auch die des mechanischen Verschlußes, der ja nun nicht mehr genutzt wird. Portrait-, Konzert- und Tierfotos sind nun viel einfacher und unbemerkt möglich. Mit der aktuellen Firmware ist die maximale ISO mit dem elektronischen Verschluß aber auf 1600 begrenzt. Das Klappern der Objektive beim Auslösen ist aber evtl. doch noch hörbar, wenn abgeblendet ist. Mit Offenblende sind lautlose Aufnahmen möglich. TOP!

Bisher nutzte ich die GH3 nur zum fotografieren und nicht für die Aufnahme von Videos, deshalb hier nur eingeschränkt meine Rezension auf Fotografieren.

Trotzdem sollte hier angemerkt werden, daß Videos die "Kernkompetenz" der GH2+GH3 sind. Ich habe immer wieder gehört, daß die GH2 im professionellen und semi-professionellen Bereich eingesetzt wurde. Die Möglichkeiten der GH3 gehen sicherlich über die GH2 hinaus.

Ergo: Da die GH3 ein Funktionsmonster ist, will diese auch entdeckt und genutzt werden. Wer also eine Kamera mit umfangreichen Funktionsumfang haben möchte, den kann ich nur dazu raten. Würde man aber "nur" die Intelligente Automatik (iA) nutzen, gibt man zuviel Geld aus. In einem Systemkamera-Forum hat ein Nutzer geschrieben: "ich finde die GH3 nicht super - ich bin euphorisch!" und dies kann ich nur bekräftigen.

Ich bin froh, daß ich das Geld investiert habe. Eine Menge Spaß und Möglichkeiten haben sich dadurch ergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Kamera, 20. Juli 2014
Als ich vor einigen Jahren mit der gh1 von Panasonic in das System mikro 4/3 eingestiegen bin,war meine primäre Motivation eine maximale Qualität bei minimaler Transportgröße vorrangig im Foto- gelegentlich aber auch im Videoeinsatz.
Die Kamera kam bei mir meist auf Wanderungen, Fahrrad- und Bergtouren, Urlaubsreisen zum Einsatz.
Seit einem halben Jahr fotografiere ich nun mit der gh3 und muss sagen, dass diese Kamera in allen meinen Einsatzbereichen gute bis sehr gute Ergebnisse liefert.
Da aber die Transportabilität, insbesondere bei Outdoor-Aktvitäten, für mich ein wichtiges Kriterium ist, muss ich bei der gh3
hier einige Abstriche machen. Der Body hat immerhin schon die Größe und das Gewicht einer kleinen Spiegelreflexkamera,
was ich persönlich als eine Entwicklung in die falsche Richtung empfinde.
Das müsste sich doch bei mft und vergleichbarem Funktionsumfang kompakter bauen lassen, ohne gleich auf die Größe
der gx-Reihe zu schrumpfen !

Besonderheiten der gh3 aus meinem Anwendungsbereich

+ Bildqualität ist für mft-Sensor (aktueller Stand 2014) sehr gut
+ iso Bereich bis 800 ohne Qualitätsverlust, bis 1600 akzeptabel
+ Geschwindigkeit ( Autofokus und Serienbild ) gut
+ Kameragehäuse stabil und abgedichtet ! ( vor allem mit den neuen Objektiven )
+ Fernsteuerbarkeit über app vom handy oder tablet funktioniert mit Einschränkungen
+ Videoqualität ist sehr gut - jetzt auch im mp4-Format
+ gute Bedienbarkeit durch viele Einstellmöglichkeiten und programmierbare Tasten
- Größe und Gewicht müssten reduziert werden

Durch die inzwischen relativ breite Auswahl an mft Objektiven auf dem Markt (7-300 mm) ist diese Kamera
für die meisten fotografischen und Video- Einsatzbereiche gut verwendbar.
Das mft System bietet auch noch einiges Potenzial für zukünftige Entwicklungen.
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51 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Exzellent bis auf einige (vermeidbare) Bugs..., 6. März 2013
Ich möchte den Rezensionen hier nicht viel hinzu fügen, denn über diese Kamera wurde schon sehr heftig diskutiert und geschrieben. Einige Ecken und Kanten weist dieses Spitzenmodell der Lumix-Serie allerdings auf, die man nicht unerwähnt lassen sollte, sofern man sie hauptsächlich für Videoaufnahmen benutzt:

1) Das Schärfepumpen des Autofokus ist bei einigen Objektiven durchaus recht heftig. Ich habe deshalb den kontinuierlichen AF meistens deaktiviert und fokussiere nur einmal bei halber Betätigung des Auslösers. Ist immer noch besser als dieses kurze, aber bisweilen recht heftige Suchen nach der korrekten Schärfe. Die GH3 hat einen sehr schnellen Autofokus, der allerdings objektivabhängig mitunter nervös herum zuckelt. Für ernsthafte Videoaufnahmen ist das bisweilen durchaus störend.

2) Das AVCHD-Format weist - wie bei ALLEN Panasonic Fotokameras - deutliche Defizite auf. Die erste GOP passt hinten und vorne nicht von den Werten her. Wegen dieses Designfehlers im Encoderteil hört man etwa 1/2 Sekunde zu Beginn einer JEDEN Szene auch keinen Ton! In der MOV- und MP4-Abteilung tritt das nicht auf. Panasonic schafft es seit der GH1 über alle anderen videotauglichen Modelle einfach nicht, saubere AVCHD-Strukturen auf die Speicherkarte zu schreiben. Manche Schnittprogramme nehmen das sogar recht übel. Wann endlich geht einer der Entwickler von der Fotoabteilung einmal rüber zur Videoabteilung und fragt, wie die Kollegen das bei den exzellenten Camcordern hinbekommen? Ist es wirklich so schwer? Insgesamt sind die AVCHD-Clips also etwas kritisch - es sei denn, der verwendete Videoeditor bügelt die Mängel bei der Nachbearbeitung aus (und stürzt dabei nicht ab). Es nervt allerdings, wegen des Tonloches jeden Szenenanfang kürzen zu müssen (sofern man den Ton benötigt).

3) Der Sucher der GH3 ist eigentlich exzellent. Doch ist es wirklich nicht einfach, mit dessen Okular das gesamte Sucherbild AUGENFORMATFÜLLEND mit einem Blick zu erfassen. Gerade auch für manche Brillenträger ist das ein Problem! Meine Anfrage bei Panasonic ergab sinngemäß, dass man meine Beobachtung an die Entwickler weiterleitet, aber keine Garantie dafür gegeben werden kann, dass es auch Berücksichtigung findet. Aber Hallo: Ich kaufe ein Auto mit einer 6-Gang-Schaltung, kann aber nur bis zum 4. Gang damit fahren und der Hersteller überlegt nun lapidar, ob er das je beheben kann oder gar will?

Ich liebe meine GH3, denn das ist eine sehr wertige Kamera. Die o.g. drei Punkte dämpfen mir jedoch bisweilen die volle Freude daran, obwohl es teilweise ein Klacks wäre, diese zu korrigieren.

*) Nachtrag 1: Das Firmwareupdate V.1.1 vom April 2013 hat bezüglich des Autofokus keine (für mich sichtbaren) Verbesserungen vollbracht. Dafür kann man jetzt auch im MP4-Format mit 1080p50 und 28 MBit/s Datenrate filmen. Aber: Nun verfügen auch die MOV-Dateien über das lästige Tonloch über 5-7 Frames. Naja.

**) Nachtrag 2 (10.6.2013): Ich befüllte jetzt eine sehr schnelle 32 GB-Karte (übertrifft Class 10 um Längen) mit ca. 400 Videoszenen im Format AVCHD 1080p50. Dabei fiel mir auf, dass die Einschaltverzögerung immer länger ausfiel - betätigte man nach dem Einschalten zu schnell den Auslöser, dann erschien stets ein "Bitte warten". Noch schlimmer: Jetzt, bei fast voller Karte, entstehen Wartezeiten um die zehn Sekunden! Damit sind keine spontanen Videoaufnahmen mehr möglich. Und man erkennt im Sucher auch leider nicht, wann diese Wartezeit beendet ist und wird dann für weitere zwei Sekunden mit dem "Bitte warten" belohnt. Bereits die DMC-G5 legte diese unerfreuliche Einschalt-Zwangspause ein, auch die GH2 soll darunter leiden, ebenso die G6... aber bei einem derart hochwertigen Aufnahmegerät ist das meines Erachtens durchaus ein Manko. Tipp: Lässt man die GH3 in den Schlafmodus versinken (Standby), erwacht sie auf Knopfdruck sehr schnell. Da der Akku überaus weit reicht, ist das zumindest ein möglicher Workflow.

Beide Punkte - Tonloch und falsche GOP zu jedem Szenenbeginn und hohe Zeitverzögerung bei Videoaufnahmen mit großen Speicherkarten und vielen Szenen - kosten der GH3 zusammen ein fetter Punkt in der Bewertung. Denn es sind vermeidbare Mängel! Panasonic sollte etwas dagegen tun...

***) Nachtrag 3: Siehe nachfolgende Kommentare! Die minimale Einschaltverzögerung meiner GH3 liegt nun bei knapp 5 Sekunden, und das selbst mit pfeilschnellen (auch leeren!) Lexar 400x-Karten! Das muss fast am letzten Firmware-Update liegen. Panasonic schweigt weiter zu diesem Problem. Vielleicht kommt Panasonic ja doch noch mal zu Potte, dann bekommt die GH3 ihre (verdienten) 5 Sternchen zurück.

****) Nachtrag 4: Weil die Kamera im MOV-Modus die Videos praktisch ohne Einschaltverzögerung aufnimmt, filme ich inzwischen ausschließlich in diesem Format. AVCHD ist für mich inzwischen tabu, auch mein NLE (Vegas Pro) arbeitet einwandfrei damit.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Foto und Video Hybrid-Kamera, 8. Januar 2013
Ich halte die GH3 für die beste Foto und Video Hybrid-Kamera, die es momentan auf dem Markt gibt. Gegenüber den Vorgänger-Modellen GH1 und GH2 hat es erhebliche Verbesserungen und Weiterentwicklungen gegeben. Entscheidend ist für mich, dass die GH3 nun endlich eine naturgetreue Farbwiedergabe in Fotos und Videoaufnahmen zeigt. Bei der GH1 und GH2 hat es einen erheblichen Grünstich gegeben, der nur aufwendig durch nachträgliche Bild- und Video-Bearbeitung auszubügeln war. Dies ist nun mit der GH3 Geschichte.

Die JPEG Verarbeitung ist sehr gut und für viele Anwender werden die JPEG-Aufnahmen völlig ausreichend sein. Wesentlich verbessert hat sich auch die Low-Light Fähigkeit. Bei Fotos ist die Kamera bis ISO3200 ohne Einschränkungen in der Bildqualität zu nutzen - und auch ISO6400 gehen noch sehr gut - erst darüber hinaus muss man Qualitätsverluste hinnehmen. Das ist in Verbindung mit einem lichtstarken Objektiv auch für Kerzenlicht-Situationen völlig ausreichend.

Herausragend ist die Kamera im Video-Bereich. Es stehen nun drei verschiedene Codecs für Aufnahmen zur Verfügung. Full-HD Aufnahmen lassen sich mit 72Mbit/sec MOV All-I, 50Mbit/sec MOV IPB, und 24Mbit/sec AVCHD machen. Die Anmerkungen zum höheren Rauschen gegenüber der GH2 beziehen sich ausschließlich auf den 72Mbit All-I Codec. Aufgrund der hohen Bitrate haben viele Käufer zunächst diesen Codec genutzt und waren dann entsprechend enttäuscht als das Rauschen deutlich wurde, was sich im Internet in entsprechenden Kommentaren niederschlug. Von der Nutzung dieses Codecs ist abzuraten. Der 50Mbit/sec MOV und der AVCHD Codec dagegen sind sehr, sehr gut und geben saubere, scharfe und Artefakt-freie Full-HD Videos, die sich auch im Vergleich mit wesentlich teureren Video-Kameras sehen lassen können. Bei der Auswahl des Codecs muss man auch bedenken, was man mit dem Video-Material machen möchte. Der 50Mbit/sec MOV Codec benötigt zum Schneiden und Bearbeiten einen Hochleistungsrechner. Ich hatte zwar einzelne Clips noch gut auf meinem älteren Rechner mit Sony Vegas HD Premium bearbeiten können - aber nach dem Import von einstündigem Filmmaterial brach mein Rechner doch zusammen. Nun bin ich zum AVCHD Codec gewechselt, der weniger Speicher-hungrig ist und doch auch eine sehr gute Bildqualität liefert.

Auch im Video-Bereich hat sich die Low-Light Fähigkeit wesentlich verbessert. ISO800 sieht fantastich aus und auch ISO1600 geht problemlos. Bei den hohen ISO-Werten sollte man die interne Rauschunterdrückung ganz herunterfahren (-5) - dann ergibt sich eine feine Körnung, die aber nicht störend ist.

Schließlich ist aus meiner Sicht die Haptik fantastisch. Für die meisten Nutzer mit durchschnittlicher Handgröße wird die Kamera sehr gut in der Hand liegen, ohne dass man ungewollt Knöpfe oder Räder berührt. Eine hohe Vielzahl von variabel belegbaren Funktionsknöpfen sorgt für einen ausgezeichneten und individualisierbaren Bedienungskomfort. Man kann bis zu 5 Einstellungen als C1, C2, C3-1, C3-2 und C3-3 abspeichern und dabei die Funktionsknöpfe optimal für verschiedene Foto- und Video-Modi belegen. Die Benutzung der Kamera macht daher richtig viel Spass.

Als Nachteil sehe ich lediglich die Qualität des elektronischen Suchers. Die bisherigen Nutzer teilen sich diesbezüglich in zwei Lager und beurteilen den Sucher entweder besser bzw. schlechter als den der Vorgänger-Modelle. Aufgrund seiner Konstruktion muss man näher an das Okular um einen scharfen Einblick zu haben. Mir fällt es jedenfalls schwerer die Schärfe des Motivs zu beurteilen - als dies bei meiner GH1 der Fall ist. Es könnte aber sein, dass mit einem Firmware-Update noch Focus-Peaking nachgereicht wird, bei dem scharf-gestellte Bereiche optisch hervorgehoben werden. Dann würde sich dieses Problem erledigen.

Alles in allem bin ich mit der Kamera - trotz der Sucherproblematik - sehr zufrieden. Ich würde sie wieder kaufen. Es macht viel Spass mit ihr zu Fotografieren und zu Filmen und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Von daher 5 Sterne von mir - eine fantastische Hybrid-Kamera.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum nur der Unterschied zur NTSC Version, 28. Juni 2013
Von 
mgutt (Hennef) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GH3HEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. Lumix G Vario HD 14-140mm, f/4.0-5.8 schwarz (Elektronik)
Ich nenne absichtlich nur die meiner Ansicht nach negativen Punkte, da die Vorzüge der Kamera weitgehend bekannt sein dürften.

Dinge, die schlicht fehlen:
- NTSC Modus mit 60 Bildern pro Sekunde (bietet nur der US Import). 10 Bilder weniger tun weh, wenn man Zeitlupenaufnahmen anfertigen möchte
- leider gibt es keinen 720p Modus mit 120 Bildern pro Sekunde, obwohl es von der Performance/Verschlusszeiten sicher möglich wäre
- keine unendliche Aufnahme von Videos möglich (auch das bietet der US Import, bei EU ist nach 30 Minuten schluss)
- der Batteriegriff verbaut den Zugriff auf den internen Akku (alles zerlegen ist nervig, nur um mehr Laufzeit zu erreichen), das betrifft nicht direkt die Kamera, aber eine Systemkamera lebt ja nun mal vom Zubehör
- in Kombination mit dem Batteriegriff: Kein Laden über USB möglich. Man muss den Akku also immer ausbauen :(
- der Autofocus ist stellenweise etwas lahm

Ich warte sehnlichst auf ein Firmware Update.

Was mich besonders an den oben genannten Punkten genervt hat war die Tatsache, dass die verschiedenen Beschreibungen verwirrend dazu sind. Auf manchen Panasonic-Seiten denkt man, dass 60 Bilder Standard sind, aber das ist eben nicht so. Auch beim letzten Firmware-Update stand "NTSC (60fps) / PAL (50fps)" in der Liste, aber damit war nur gemeint, dass ein Feature für beide Versionen rausgekommen ist. Schlussendlich aber sinnfrei, weil alle Features in der Liste für alle Modelle rauskommen.

Der technische Support aus Deutschland sagt, dass sich die Kunden kein NTSC wünschen würden. Klar. Die kaufen dann ja auch einfach einen US Import. In meinen Augen kennen die ihre Kundschaft nicht. Außerdem seien 50 Bilder "kompatibler" mit den "PAL Fernsehern" und unseren 50 Hz Lampen, was evtl. zu Flackern führt. Naja.. wer hat heute noch einen Fernseher, der nicht sowieso "alles schluckt". Also egal ob PAL oder NTSC. Und wenn Flackern ein Problem ist.. wer in der Preisklasse zuschlägt kann ja problemlos selbst entscheiden ob er direkt in PAL filmt oder schlicht das NTSC in PAL umwandelt. Alles im ditigalen Zeitalter wirklich kein Problem mehr.

Natürlich ist die GH3 immer noch primär eine Fotokamera, aber in Zeiten wo jede kleine Actioncam 60 und mehr Bilder kann, ist das schon irgendwo Pflicht, wie ich finde.

Ansonsten noch einen Tipp für Filmer. Dieses Schwebestativ ermöglicht super Aufnahmen:
http://www.amazon.de/Glidecam-HD-2000-DSLR-Schwebestativ/dp/B0020LB0MO/?_encoding=UTF8&site-redirect=de&tag=maxrev-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=6742

Zuletzt muss ich mich aber noch über zwei Punkte auslassen:

1.) Autofokus beim Filmen
Viel zu langsam und trotz klarem relativ unbeweglichem Ziel schwankt der Fokus hin und her und wird teilweise so unscharf, dass man ihn mit Bewegungen wieder überreden muss oder man muss auf dem Display manuell den Punkt festlegen, den man scharf haben will, aber selbst das schützt nicht vor den Schwankungen.

2.) WLAN Funktion
Fotos bei der Erstellung direkt aufs Smartphone / Tablet übertragen. Das geht nur in der Theorie. Erstmal ist die Einrichtung viel zu langsam. Damit meine ich nicht die Ersteinrichtung, sondern jedesmal, wenn man das WLAN nutzen will. Per Shortcut-Taste kann man es aktivieren, aber man muss dann immer auswählen welchen Übertragungsmodus man nutzen möchte. Der synct nicht automatisch das was auf dem Zielgerät fehlt. Nein man muss vorher wählen:
a) noch nicht übertragene Fotos manuell zur Übertragung auswählen (gehen nur max. 100, viel Spaß, wenn mehrere Hundert drauf sind!)
oder
b) während dem Fotografieren übertragen

Nach der gewünschten Wahl dauert es dann eine Minute oder länger bis das WLAN Netz überhaupt eingeschaltet wird. Keine Ahnung was das soll. Sobald sich das Endgerät dann mit der Kamera verbunden hat, soll man dann die App starten.. also auch noch Endgerät in die Hand nehmen.. selten so einen Quark erlebt.

Stattdessen empfehle ich jedem den Einsatz der Eye-Fi Karte. Der ist es egal ob bereits bestehende oder neue Fotos übertragen werden sollen. Die Karte merkt sich welche Bilder schon übertragen wurden und bei einem Abbruch macht sie im nächstbesten Fall weiter.

Ach ja fast vergessen. Das WLAN der GH3 ist bei ca. 10 Tests in allen Fällen nach max. 20 Minuten abgebrochen. Sei es bei der Übertragung von manuell ausgewählten Bildern oder beim Fotografieren. Und wenn man Fotografiert und es bricht dann ab und dann muss man das vergessene Foto erstmal selbst herausfinden und das dann im Manuell-Modus übertragen um dann schlussendlich in den Fotografier-Modus zu wechseln... das hört sich nicht nur kompliziert an, es ist es auch.

Also WLAN.. vergesst es. Geht gar nicht!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragende Videoqualität, 10. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GH3HEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. Lumix G Vario HD 14-140mm, f/4.0-5.8 schwarz (Elektronik)
Der ausführlichen und weitgehend positiven Stellungnahme ist kaum etwas hinzuzufügen. Ich möchte dennoch die ausgezeichnete und kaum glaubliche Videoqualität und den ebenfalls hervorragenden Autofocus herausstreichen - nein, ich bin begeistert! Ich filmte bisher mit einer Sony FX 1000 und etwas mit einer Canon EOS 7D. In Bildqualität bzw. im Handling (7D) übertrifft die Lumix GH3 beide um Längen. Eindeutig schlecht ist die Videoauslösetaste, die DISP-Taste und das große Einstellrad an der Rückseite angebracht. Die Ausstattung läßt sonst keine Wünsche offen.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut bis auf einige Ecken und Kanten..., 8. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GH3HEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. Lumix G Vario HD 14-140mm, f/4.0-5.8 schwarz (Elektronik)
Siehe hierzu meine Rezension beim reinen Kamerabody. Das gilt natürlich auch für die Kit-Variante:

1) etwas nervöser Autofokus (objektivabhängig) - neue Firmware ist Ende März 2013 in Sicht

2) AVCHD-Format entspricht nicht den Konventionen, 1/2-sekündiges Tonloch zu Beginn jeder Szene, fehlerhafte erste GOP

3) ungünstig ausgeführtes Sucherokular - bisweilen für einige Brillenträger von Nachteil, da die einsehbare Bildfläche nicht dem gesamten Sucherbild entspricht

Das kostet dem Body im Videobereich einen Punkt. Ansonsten eine sehr gute und wertige Kamera. Anstelle des Lumix G Vario HD 14-140mm ist eventuell ein alternatives Objektiv sinnvoll, z.B. das relativ teure Panasonic 1:2,8/12-35mm. Natürlich ist das dann kein 10-fach-Zoom, ist aber lichtstärker.
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekter Allrounder für "Semi-Pros", 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GH3HEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. Lumix G Vario HD 14-140mm, f/4.0-5.8 schwarz (Elektronik)
Da die letzte Rezension schon fast alles sagt, von mir nur so viel...

Ich arbeite beruflich seit vielen Jahren mit getrennten Systemen für Foto und Video, doch nun habe ich mit der GH3 endlich eine solide und absolut ausreichende "Immer-dabei-Kamera" gefunden.
Mit etwas Zubehör kann man sich (je nach Einsatz-Präferenz) ein wunderbar kompaktes und trotzdem für professionelle Zwecke benutzbares Equipment in beiden Anwendungsbereichen "zusammenbasteln".

Absolute Empfehlung!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste video kamera!, 17. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Panasonic Lumix DMC-GH3HEG-K Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Live View) inkl. Lumix G Vario HD 14-140mm, f/4.0-5.8 schwarz (Elektronik)
Ich hatte schon sehr viele dslr's zum probieren, aber ob von canon oder nikon bis hin zu sony oder pentax kommt meiner meinung nach keine dslr zur zeit an die videoqualität der gh3 heran.

So gut wie kein moire/aliasing, gestochen scharfe, farbtreue filmqualität.
Auch die dynamik zwischen hell und dunkel ist sehr gut.

Auch in sachen foto bietet die gh3 so ziemlich alles was man braucht.

Die ausstattung und funktionsvielfalt ist enorm und benötigt etwas einarbeitungszeit.

In vielen testberichten liest man vom starken rauschen im video modus, aber mit einem lichtstarken glas wie etwa dem 20mm 1.7 ist dies kein thema mehr und kann in restaurants oder bei laternenlicht auf der straße problemlos bei sogar niedrigen iso werten tolle filme machen.
Sofern man nicht 10cm vorm bildschirm sitzt kann man locker bis iso 2000/3200 im video modus gehen ohne das das bildrauschen störend auffällt. Höher sollte man dann auch nicht gehen.

Fotos sehen bis iso 3200 gut bis sehr gut aus und erst darüber fällt erst das helligkeitsrauschen etwas auf.

Alles in allen ist diese kamera vorrangig in sachen video sehr sehr stark, aber auch die bilder sehen toll aus, jedoch sollte man bedenken, das der sensor kleiner als aps c ist. Aber trotzdem eine sehr gute leistung bietet.
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20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielseitig und komplex. GH3 vs GH2 vs Nikon D7100 vs Nikon D600, 27. September 2013
Von 
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(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die GH2 hatte ich Ende Oktober 2011 als Kit mit dem 14-140mm f:4.0-5.8 für rd. 1.120 Euro bestellt. Der Preis liegt inzwischen bei 817 Euro.
Die GH3 habe ich jetzt Ende September 2013 als Body für knapp 1.000 Euro dazu erhalten.
Da eine GH2 "gebraucht wie neu" als body z.Z. ca. 550-750 Euro kostet, würde ich sagen, dass die GH2 als Body für bis 650 Euro immer noch der bessere Kauf ist. Der Preisunterschied von 350 Euro für den Body GH2/GH3 ist eine Menge Holz. Dafür gibt es z.B. die Lumix-LX7 (eine der z.Z. besten Pocket Kameras, baugleich mit den viel teuereren Leica) oder gleich 2 Nikon Coolpix L820 und sie ist für Einsteiger-Fotografen eine gute Bridge-Kamera.

Denn, auch wenn das neue Modell einige Verbesserungen und erweiterte Möglichkeiten bringt, so bleibt die GH2 eine systemkamera der Spitzenklasse (mit einigen Schwächen), sowohl für Fotos als auch für Videos.
Der Sucher hat jetzt 1,740 Mio. Pixel statt 1,533 Mio., das Display 614.000 statt 460.000, man kann jetzt Videos in MOV- und MP4-Format mit eine hoheren Datentransferrate aufnehmen, ein Zusatzgriff mit Zusatzakku ist jetzt verfügbar (ich habe das sehr empfehlenswerte von B&W), externe Mikrofone können direkt angeschlossen werden (bei der GH2 nur über Adapter 2,5/3,5mm), usw., die Auflösung ist unverändert und wichtige Eigenschaften wie das Rauschverhalten oder der Kontrastumfang sind minimal bis spürbar verbessert worden.

Das alles sind nicht unbedingt entscheidende Verbesserungen, die die GH3 zu einer ganz anderen Kamera machen. Daher sollte jeder für sich gründlich überlegen ob der Preisunterschied nicht einfach überproportional ist. Das sieht allerdings anders aus wenn man semi-professionelle Video-Reportagen macht. Da summieren sich diese Details zu einer empfindlichen Verbesserung und das finanzielle rückt an zweiter Stelle.
In der Praxis sind die höheren Auflösungen von Sucher und Display nett, aber kaum von Bedeutung, weil sie waren bei der DH2 bereits so scharf, dass sie absolut ausreichend waren für die Beurteilung von Bildfeld, Schärfe, Helligkeit, Kontrast etc.

Warum habe ich dann die GH3 zusätzlich gekauft ?
Das hat rein persönliche Gründen: Ein kleines Geldsegen und eine neue Videokamera für meine Frau, die immer noch mit eine Nikon P3000 und ein Sony-Camcorder HDR CX305EB filmt. Dazu den Besitz von 9 sehr guten Linsen von Lumix, Olympus und Leica sowie (über Adapter) 6 weitere Nikon-Optiken.

Interessante Verbesserungen im einzelnen:
- die Möglichkeit eines Zusatzgriffes mit 1 extra Akku (Für die Nikon D5000 und andere fassen die Zusatzgriffe 2 Akkus) anzuschließen. Ich habe den Griff von B & W hier bei Amazon für 70 Euro genommen. Da ist 1 Akku im Preisenthalten, es gibt kein Aussenkabel und der Griff ist paßgenau (Form und Farbe).
Für die DH2 gibt es einfach keine Zusatzgriffe.
- die grösseren Akkus mit 1860 mAh statt 1200 mAh (siehe oben).
Insgesamt steigt die Energieversorgung mit Zusatzgriff auf 3720 mAh, bei der GH2 bleibt sie begrenzt auf 1200 mAh. Das ist also das Dreifache. Obwohl der Griff nur 1 Akku fasst, bin ich also damit schon sehr zufrieden.
- für den Anschluss externe Mikrofone hat die GH3 einen Stereo-3,5mm-Klinkenanschluß. Man braucht also kein Adapter mehr wie bei der GH2.
- der Tragegurt ist breiter und besser geworden, das Tragen der Kamera ist komfortabler. Immerhin wiegt eine voll ausgestattete GH3 mit Zusatzgriff, 2 Akkus und externer Mikrofone fast 1,4 kg. Mit Rig, Matte Box und follow focus ist man schnell auf 3 kg ohne Lilliput-Zusatzschirm und Beleuchtung.
- Die GH2 hat nur 1 Anschluß für Mikrofon und Fernbedienung. Da muß man sich entscheiden. Die GH3 hat links neben dem Gurtanschluß den (Stereo) Mikrofon-Anschluß und auf der rechten Seite den Remote-Anschluß.
- Zusätzlich verfügt die GH3 ca. 2 cm unter den Mikrofon-Anschluß über einen Kopfhöhrer-Anschluß für die Ton-Kontrolle während der Aufnahme. Eine Pegel-Einstellung an der Kamera ist über Menue selbstverständlich.
- besseres Rauschverhalten (bis ISO 800) und etwas besseres Bild als die GH2.

Die GH3 ist also schon bedeutend professioneller geworden. Diese Zusatzausstattung ist allerdings nicht für jeden relevant, aber für Video-Semi-Profis eigentlich selbstverständlich.

Beide Kamerea "verdauen" problemlos die schnellen SDXC-Speicherkarten mit bis 64 GB. Ich benutze z.Z.
- Transcend TS32GSDU1 Class 10 Premium SDHC 32GB Speicherkarte UHS-I 32 GB für z.Z. 20 Euro
- SanDisk Extreme 64GB SDSDX-064G-FFP UHS-I / Class 10 mit 64GB für z.Z. 60 Euro.
- Transcend TS64GSDXC10U1 Class 10 Ultimate-Speed SDXC UHS-1 mit 64GB für z.Z. 43 Euro.
Ich habe auch eine Lexar 128 GB, aber noch nicht getestet.

Als Micro Four Thirds-Linsen sind u.a. folgenden Linsen verfügbar:
- 12mm 2.0 Naheinstellungsgrenze (NG) 0,2m
- 17mm 2.8 0,2m
- 25mm 1.4 0,3m Leica (Tatsächlich kann man mit dieser Linse ab 17cm AF-scharf stellen)
- 45mm 1.8 0,5m
- 14-42mm 3.5-5.6 0,3m (silverausführung von Olympus und blackausführung von Lumix)
- 40-150mm 4.0-5.6 0,9m
- 75-300mm 4.8-6.7 0,9m
zusätzlich kann man über Adapter die preiswerten Nikon G, AF DX VR anschliessen, aber das ist bei den o.g. Micro-Four-Thirds gar nicht notwendig, weil diese bezahlbar sind und den gesamten Focalbereich von Fischauge bis Super-Tele abdecken. Man muß leider sagen, dass das Kitobjektiv (14-42mm oder 14-140mm) der Kamera eigentlich nicht gewachsen ist, wie übrigens einige Brennweiten von anderen auch.

Für die Tonaufnahme habe ich z.Z.
- Sony ECM-MS908C (Stereo)
- Audio-Technica PRO 24-CM (Stereo)
- Sennheiser MKE 400 + MZW 400 (Mono, Aussen mit Windschutz)
die sich problemlos sowohl an der GH2 (über Adapter von ATC, hier bei Amazon für 1,99 inkl. Versand) als auch an der GH3 anscchliessen lassen.

Die Einzelheiten über die Bildqualität entnehmen Sie bitte den anderen Rezensionen, in diesem Urwald begebe ich mich nicht.

Eigentlich wollte ich mir eine Nikon D600 mit KB-Sensorformat 24x36mm kaufen.
Der kleinerer Sensor der GH3 ist immer noch nicht das Maß aller Dinge, auch wenn glücklicherweise die Auflösung auf 16 MP begrenzt ist.
Leider ist der Web voll mit Kundenklagen über Flecken an den Sensoren der D600 und D7100.
Es scheint mir z.Z. klüger zu warten bis Nikon dieses Problem im Griff hat.
Deswegen breche ich meine Rezension vorläufig hier ab. Sie ist ohnehin schon mehr als lang.
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