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Kundenrezensionen

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am 6. Januar 2013
Ein Hammer Teil!

Zwar in einem der üblichen roten Märkte habe ich den Body noch vor Weihnachten ergattern können. Aber für eine kurze Berichterstattung sollte meine Erfahrung doch reichen :-) Bisher sind ca. 2000 Bilder (keine Videos) damit entstanden.

Ich besitze die GH2 und ein paar hochwertigen mft-Objektive. Und so wollte ich die GH3 nur mal befingern, um *langsam* eine Entscheidung für ein Upgrade wachsen zu lassen. Aber das Angebot für knapp 1100 habe ich dann nicht ausschlagen können. Wer das Geld ausgeben will und kann, dem kann ich nur raten, daß es hier gut angelegt ist.

Mir kommt es neben der Haptik/Bedienbarkeit v.a. auf die Bildqualität an. Diese hat sich bei der GH3 merklich erhöht. Dies merkt man in Grenzsituationen wie Low-Light und bei großen Lichtunterschieden (Dynamik). Waren bei der GH2 mit 1600ISO eine Grenze zur Nutzbarkeit erreicht, so kann man bedenkenlos bis über 3200ISO gehen. Zwar erreicht man nicht die Nachtsicht-Geräte-Eigenschaft einer Nikon D4, aber hier hat man auch einen Sensor, der nur 1/4 deren Größe hat und dementsprechend weniger Licht/Fläche zur Verfügung hat. Erstaunlich, was die Ingenieure von Panasonic (und Sony => Sensor) auf die Beine gestellt haben!

Die höhere Dynamik äußert sich darin, daß in hellen und dunklen Partien erheblich mehr Details sichtbar sind. Wenn man aus RAW Fotos entwickelt, so hat man hier ein großes Potential, Details herausarbeiten zu können, die bisher nicht möglich waren.

Spürbar verbessert hat sich auch die JPEG-Engine. Die JPG-Bilder, die Out Of Camera generiert werden, wirken natürlich und sehr gut verarbeitet. Dies ist einer der Kritikpunkte zur GH2. Die Bilder wirkten oft unnatürlich und hatten einen grünlichen Stich. Jetzt muß ich mich stark anstrengen, um die Qualität der GH3 zu übertreffen - mit Ausnahme von Grenzsituationen wie oben beschrieben. Aber hier habe ich wohl vorher bei der Aufnahme Fehler gemacht, indem die Belichtung entsprechend angepaßt werden hätte sollen.

Zur Haptik: War mir die GH2 etwas zu klein und "fummelig", aber mit dem entsprechenden Willen aber durchaus zu bedienen (ich nutze ein Armband, um Halt und Bewegungsfreiheit zu haben, z.B. http://www.amazon.de/gp/product/B003RHMVZ0/ref=oh_details_o03_s00_i00), ist dies bei der GH3 super gelöst! Zwar ist der Body größer und schwerer, aber liegt satt in der Hand und kann gut auch mit Handschuhen bedient werden (ok, ich nutze auch hier die eben genannte Handschlaufe). AF-Lock ist intuitiver erreichbar. Auch die zahlreichen Funktionstasten, die z.T. auch belegt werden können und die ich auch umkonfiguriert habe, empfinde ich als große Hilfe.

Eine Spielerei, die die Kamera mitbringt, ist die WiFi-Funktion. Man soll damit die Bilder direkt im WLan auf einen Netzspeicher laden können (habe ich nicht probiert). Probiert habe ich aber die Steuerung über Handy (Android). Schaltet man die WiFi Funktion an und startet das Lumix-Applet danach(!), so erhält man ein Live-Bild und kann die Schärfe wie am Touchpad steuern und natürlich auslösen. Mit einem Motorzoom soll man auch den Zoom-Faktor fernsteuern können, aber mangelt einem entsprechenden Objektiv konnte ich dies nicht verifizieren. Eine Anwendung dieses netten Gimmicks fehlt mir bisher, wird sich aber auch mal ergeben.

Ein tolles und viel von mir genutztes Feature ist der elektronische Verschluß. Diesen bringt übrigens auch die G5 mit. Stellt man die nervigen Pipstöne bei AF und Auslösung aus, so werden dann alle Geräusche der Kamera eliminiert. Auch die des mechanischen Verschlußes, der ja nun nicht mehr genutzt wird. Portrait-, Konzert- und Tierfotos sind nun viel einfacher und unbemerkt möglich. Mit der aktuellen Firmware ist die maximale ISO mit dem elektronischen Verschluß aber auf 1600 begrenzt. Das Klappern der Objektive beim Auslösen ist aber evtl. doch noch hörbar, wenn abgeblendet ist. Mit Offenblende sind lautlose Aufnahmen möglich. TOP!

Bisher nutzte ich die GH3 nur zum fotografieren und nicht für die Aufnahme von Videos, deshalb hier nur eingeschränkt meine Rezension auf Fotografieren.

Trotzdem sollte hier angemerkt werden, daß Videos die "Kernkompetenz" der GH2+GH3 sind. Ich habe immer wieder gehört, daß die GH2 im professionellen und semi-professionellen Bereich eingesetzt wurde. Die Möglichkeiten der GH3 gehen sicherlich über die GH2 hinaus.

Ergo: Da die GH3 ein Funktionsmonster ist, will diese auch entdeckt und genutzt werden. Wer also eine Kamera mit umfangreichen Funktionsumfang haben möchte, den kann ich nur dazu raten. Würde man aber "nur" die Intelligente Automatik (iA) nutzen, gibt man zuviel Geld aus. In einem Systemkamera-Forum hat ein Nutzer geschrieben: "ich finde die GH3 nicht super - ich bin euphorisch!" und dies kann ich nur bekräftigen.

Ich bin froh, daß ich das Geld investiert habe. Eine Menge Spaß und Möglichkeiten haben sich dadurch ergeben.
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am 8. Januar 2013
Ich halte die GH3 für die beste Foto und Video Hybrid-Kamera, die es momentan auf dem Markt gibt. Gegenüber den Vorgänger-Modellen GH1 und GH2 hat es erhebliche Verbesserungen und Weiterentwicklungen gegeben. Entscheidend ist für mich, dass die GH3 nun endlich eine naturgetreue Farbwiedergabe in Fotos und Videoaufnahmen zeigt. Bei der GH1 und GH2 hat es einen erheblichen Grünstich gegeben, der nur aufwendig durch nachträgliche Bild- und Video-Bearbeitung auszubügeln war. Dies ist nun mit der GH3 Geschichte.

Die JPEG Verarbeitung ist sehr gut und für viele Anwender werden die JPEG-Aufnahmen völlig ausreichend sein. Wesentlich verbessert hat sich auch die Low-Light Fähigkeit. Bei Fotos ist die Kamera bis ISO3200 ohne Einschränkungen in der Bildqualität zu nutzen - und auch ISO6400 gehen noch sehr gut - erst darüber hinaus muss man Qualitätsverluste hinnehmen. Das ist in Verbindung mit einem lichtstarken Objektiv auch für Kerzenlicht-Situationen völlig ausreichend.

Herausragend ist die Kamera im Video-Bereich. Es stehen nun drei verschiedene Codecs für Aufnahmen zur Verfügung. Full-HD Aufnahmen lassen sich mit 72Mbit/sec MOV All-I, 50Mbit/sec MOV IPB, und 24Mbit/sec AVCHD machen. Die Anmerkungen zum höheren Rauschen gegenüber der GH2 beziehen sich ausschließlich auf den 72Mbit All-I Codec. Aufgrund der hohen Bitrate haben viele Käufer zunächst diesen Codec genutzt und waren dann entsprechend enttäuscht als das Rauschen deutlich wurde, was sich im Internet in entsprechenden Kommentaren niederschlug. Von der Nutzung dieses Codecs ist abzuraten. Der 50Mbit/sec MOV und der AVCHD Codec dagegen sind sehr, sehr gut und geben saubere, scharfe und Artefakt-freie Full-HD Videos, die sich auch im Vergleich mit wesentlich teureren Video-Kameras sehen lassen können. Bei der Auswahl des Codecs muss man auch bedenken, was man mit dem Video-Material machen möchte. Der 50Mbit/sec MOV Codec benötigt zum Schneiden und Bearbeiten einen Hochleistungsrechner. Ich hatte zwar einzelne Clips noch gut auf meinem älteren Rechner mit Sony Vegas HD Premium bearbeiten können - aber nach dem Import von einstündigem Filmmaterial brach mein Rechner doch zusammen. Nun bin ich zum AVCHD Codec gewechselt, der weniger Speicher-hungrig ist und doch auch eine sehr gute Bildqualität liefert.

Auch im Video-Bereich hat sich die Low-Light Fähigkeit wesentlich verbessert. ISO800 sieht fantastich aus und auch ISO1600 geht problemlos. Bei den hohen ISO-Werten sollte man die interne Rauschunterdrückung ganz herunterfahren (-5) - dann ergibt sich eine feine Körnung, die aber nicht störend ist.

Schließlich ist aus meiner Sicht die Haptik fantastisch. Für die meisten Nutzer mit durchschnittlicher Handgröße wird die Kamera sehr gut in der Hand liegen, ohne dass man ungewollt Knöpfe oder Räder berührt. Eine hohe Vielzahl von variabel belegbaren Funktionsknöpfen sorgt für einen ausgezeichneten und individualisierbaren Bedienungskomfort. Man kann bis zu 5 Einstellungen als C1, C2, C3-1, C3-2 und C3-3 abspeichern und dabei die Funktionsknöpfe optimal für verschiedene Foto- und Video-Modi belegen. Die Benutzung der Kamera macht daher richtig viel Spass.

Als Nachteil sehe ich lediglich die Qualität des elektronischen Suchers. Die bisherigen Nutzer teilen sich diesbezüglich in zwei Lager und beurteilen den Sucher entweder besser bzw. schlechter als den der Vorgänger-Modelle. Aufgrund seiner Konstruktion muss man näher an das Okular um einen scharfen Einblick zu haben. Mir fällt es jedenfalls schwerer die Schärfe des Motivs zu beurteilen - als dies bei meiner GH1 der Fall ist. Es könnte aber sein, dass mit einem Firmware-Update noch Focus-Peaking nachgereicht wird, bei dem scharf-gestellte Bereiche optisch hervorgehoben werden. Dann würde sich dieses Problem erledigen.

Alles in allem bin ich mit der Kamera - trotz der Sucherproblematik - sehr zufrieden. Ich würde sie wieder kaufen. Es macht viel Spass mit ihr zu Fotografieren und zu Filmen und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Von daher 5 Sterne von mir - eine fantastische Hybrid-Kamera.
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am 6. März 2013
Ich möchte den Rezensionen hier nicht viel hinzu fügen, denn über diese Kamera wurde schon sehr heftig diskutiert und geschrieben. Einige Ecken und Kanten weist dieses Spitzenmodell der Lumix-Serie allerdings auf, die man nicht unerwähnt lassen sollte, sofern man sie hauptsächlich für Videoaufnahmen benutzt:

1) Das Schärfepumpen des Autofokus ist bei einigen Objektiven durchaus recht heftig. Ich habe deshalb den kontinuierlichen AF meistens deaktiviert und fokussiere nur einmal bei halber Betätigung des Auslösers. Ist immer noch besser als dieses kurze, aber bisweilen recht heftige Suchen nach der korrekten Schärfe. Die GH3 hat einen sehr schnellen Autofokus, der allerdings objektivabhängig mitunter nervös herum zuckelt. Für ernsthafte Videoaufnahmen ist das bisweilen durchaus störend.

2) Das AVCHD-Format weist - wie bei ALLEN Panasonic Fotokameras - deutliche Defizite auf. Die erste GOP passt hinten und vorne nicht von den Werten her. Wegen dieses Designfehlers im Encoderteil hört man etwa 1/2 Sekunde zu Beginn einer JEDEN Szene auch keinen Ton! In der MOV- und MP4-Abteilung tritt das nicht auf. Panasonic schafft es seit der GH1 über alle anderen videotauglichen Modelle einfach nicht, saubere AVCHD-Strukturen auf die Speicherkarte zu schreiben. Manche Schnittprogramme nehmen das sogar recht übel. Wann endlich geht einer der Entwickler von der Fotoabteilung einmal rüber zur Videoabteilung und fragt, wie die Kollegen das bei den exzellenten Camcordern hinbekommen? Ist es wirklich so schwer? Insgesamt sind die AVCHD-Clips also etwas kritisch - es sei denn, der verwendete Videoeditor bügelt die Mängel bei der Nachbearbeitung aus (und stürzt dabei nicht ab). Es nervt allerdings, wegen des Tonloches jeden Szenenanfang kürzen zu müssen (sofern man den Ton benötigt).

3) Der Sucher der GH3 ist eigentlich exzellent. Doch ist es wirklich nicht einfach, mit dessen Okular das gesamte Sucherbild AUGENFORMATFÜLLEND mit einem Blick zu erfassen. Gerade auch für manche Brillenträger ist das ein Problem! Meine Anfrage bei Panasonic ergab sinngemäß, dass man meine Beobachtung an die Entwickler weiterleitet, aber keine Garantie dafür gegeben werden kann, dass es auch Berücksichtigung findet. Aber Hallo: Ich kaufe ein Auto mit einer 6-Gang-Schaltung, kann aber nur bis zum 4. Gang damit fahren und der Hersteller überlegt nun lapidar, ob er das je beheben kann oder gar will?

Ich liebe meine GH3, denn das ist eine sehr wertige Kamera. Die o.g. drei Punkte dämpfen mir jedoch bisweilen die volle Freude daran, obwohl es teilweise ein Klacks wäre, diese zu korrigieren.

*) Nachtrag 1: Das Firmwareupdate V.1.1 vom April 2013 hat bezüglich des Autofokus keine (für mich sichtbaren) Verbesserungen vollbracht. Dafür kann man jetzt auch im MP4-Format mit 1080p50 und 28 MBit/s Datenrate filmen. Aber: Nun verfügen auch die MOV-Dateien über das lästige Tonloch über 5-7 Frames. Naja.

**) Nachtrag 2 (10.6.2013): Ich befüllte jetzt eine sehr schnelle 32 GB-Karte (übertrifft Class 10 um Längen) mit ca. 400 Videoszenen im Format AVCHD 1080p50. Dabei fiel mir auf, dass die Einschaltverzögerung immer länger ausfiel - betätigte man nach dem Einschalten zu schnell den Auslöser, dann erschien stets ein "Bitte warten". Noch schlimmer: Jetzt, bei fast voller Karte, entstehen Wartezeiten um die zehn Sekunden! Damit sind keine spontanen Videoaufnahmen mehr möglich. Und man erkennt im Sucher auch leider nicht, wann diese Wartezeit beendet ist und wird dann für weitere zwei Sekunden mit dem "Bitte warten" belohnt. Bereits die DMC-G5 legte diese unerfreuliche Einschalt-Zwangspause ein, auch die GH2 soll darunter leiden, ebenso die G6... aber bei einem derart hochwertigen Aufnahmegerät ist das meines Erachtens durchaus ein Manko. Tipp: Lässt man die GH3 in den Schlafmodus versinken (Standby), erwacht sie auf Knopfdruck sehr schnell. Da der Akku überaus weit reicht, ist das zumindest ein möglicher Workflow.

Beide Punkte - Tonloch und falsche GOP zu jedem Szenenbeginn und hohe Zeitverzögerung bei Videoaufnahmen mit großen Speicherkarten und vielen Szenen - kosten der GH3 zusammen ein fetter Punkt in der Bewertung. Denn es sind vermeidbare Mängel! Panasonic sollte etwas dagegen tun...

***) Nachtrag 3: Siehe nachfolgende Kommentare! Die minimale Einschaltverzögerung meiner GH3 liegt nun bei knapp 5 Sekunden, und das selbst mit pfeilschnellen (auch leeren!) Lexar 400x-Karten! Das muss fast am letzten Firmware-Update liegen. Panasonic schweigt weiter zu diesem Problem. Vielleicht kommt Panasonic ja doch noch mal zu Potte, dann bekommt die GH3 ihre (verdienten) 5 Sternchen zurück.

****) Nachtrag 4: Weil die Kamera im MOV-Modus die Videos praktisch ohne Einschaltverzögerung aufnimmt, filme ich inzwischen ausschließlich in diesem Format. AVCHD ist für mich inzwischen tabu, auch mein NLE (Vegas Pro) arbeitet einwandfrei damit.
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am 20. Juli 2014
Als ich vor einigen Jahren mit der gh1 von Panasonic in das System mikro 4/3 eingestiegen bin,war meine primäre Motivation eine maximale Qualität bei minimaler Transportgröße vorrangig im Foto- gelegentlich aber auch im Videoeinsatz.
Die Kamera kam bei mir meist auf Wanderungen, Fahrrad- und Bergtouren, Urlaubsreisen zum Einsatz.
Seit einem halben Jahr fotografiere ich nun mit der gh3 und muss sagen, dass diese Kamera in allen meinen Einsatzbereichen gute bis sehr gute Ergebnisse liefert.
Da aber die Transportabilität, insbesondere bei Outdoor-Aktvitäten, für mich ein wichtiges Kriterium ist, muss ich bei der gh3
hier einige Abstriche machen. Der Body hat immerhin schon die Größe und das Gewicht einer kleinen Spiegelreflexkamera,
was ich persönlich als eine Entwicklung in die falsche Richtung empfinde.
Das müsste sich doch bei mft und vergleichbarem Funktionsumfang kompakter bauen lassen, ohne gleich auf die Größe
der gx-Reihe zu schrumpfen !

Besonderheiten der gh3 aus meinem Anwendungsbereich

+ Bildqualität ist für mft-Sensor (aktueller Stand 2014) sehr gut
+ iso Bereich bis 800 ohne Qualitätsverlust, bis 1600 akzeptabel
+ Geschwindigkeit ( Autofokus und Serienbild ) gut
+ Kameragehäuse stabil und abgedichtet ! ( vor allem mit den neuen Objektiven )
+ Fernsteuerbarkeit über app vom handy oder tablet funktioniert mit Einschränkungen
+ Videoqualität ist sehr gut - jetzt auch im mp4-Format
+ gute Bedienbarkeit durch viele Einstellmöglichkeiten und programmierbare Tasten
- Größe und Gewicht müssten reduziert werden

Durch die inzwischen relativ breite Auswahl an mft Objektiven auf dem Markt (7-300 mm) ist diese Kamera
für die meisten fotografischen und Video- Einsatzbereiche gut verwendbar.
Das mft System bietet auch noch einiges Potenzial für zukünftige Entwicklungen.
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TOP 500 REZENSENTam 28. Juni 2013
Ich nenne absichtlich nur die meiner Ansicht nach negativen Punkte, da die Vorzüge der Kamera weitgehend bekannt sein dürften.

Dinge, die schlicht fehlen:
- NTSC Modus mit 60 Bildern pro Sekunde (bietet nur der US Import). 10 Bilder weniger tun weh, wenn man Zeitlupenaufnahmen anfertigen möchte
- leider gibt es keinen 720p Modus mit 120 Bildern pro Sekunde, obwohl es von der Performance/Verschlusszeiten sicher möglich wäre
- keine unendliche Aufnahme von Videos möglich (auch das bietet der US Import, bei EU ist nach 30 Minuten schluss)
- der Batteriegriff verbaut den Zugriff auf den internen Akku (alles zerlegen ist nervig, nur um mehr Laufzeit zu erreichen), das betrifft nicht direkt die Kamera, aber eine Systemkamera lebt ja nun mal vom Zubehör
- in Kombination mit dem Batteriegriff: Kein Laden über USB möglich. Man muss den Akku also immer ausbauen :(
- der Autofocus ist stellenweise etwas lahm

Ich warte sehnlichst auf ein Firmware Update.

Was mich besonders an den oben genannten Punkten genervt hat war die Tatsache, dass die verschiedenen Beschreibungen verwirrend dazu sind. Auf manchen Panasonic-Seiten denkt man, dass 60 Bilder Standard sind, aber das ist eben nicht so. Auch beim letzten Firmware-Update stand "NTSC (60fps) / PAL (50fps)" in der Liste, aber damit war nur gemeint, dass ein Feature für beide Versionen rausgekommen ist. Schlussendlich aber sinnfrei, weil alle Features in der Liste für alle Modelle rauskommen.

Der technische Support aus Deutschland sagt, dass sich die Kunden kein NTSC wünschen würden. Klar. Die kaufen dann ja auch einfach einen US Import. In meinen Augen kennen die ihre Kundschaft nicht. Außerdem seien 50 Bilder "kompatibler" mit den "PAL Fernsehern" und unseren 50 Hz Lampen, was evtl. zu Flackern führt. Naja.. wer hat heute noch einen Fernseher, der nicht sowieso "alles schluckt". Also egal ob PAL oder NTSC. Und wenn Flackern ein Problem ist.. wer in der Preisklasse zuschlägt kann ja problemlos selbst entscheiden ob er direkt in PAL filmt oder schlicht das NTSC in PAL umwandelt. Alles im ditigalen Zeitalter wirklich kein Problem mehr.

Natürlich ist die GH3 immer noch primär eine Fotokamera, aber in Zeiten wo jede kleine Actioncam 60 und mehr Bilder kann, ist das schon irgendwo Pflicht, wie ich finde.

Ansonsten noch einen Tipp für Filmer. Dieses Schwebestativ ermöglicht super Aufnahmen:
http://www.amazon.de/Glidecam-HD-2000-DSLR-Schwebestativ/dp/B0020LB0MO/?_encoding=UTF8&site-redirect=de&tag=maxrev-21&linkCode=ur2&camp=1638&creative=6742

Zuletzt muss ich mich aber noch über zwei Punkte auslassen:

1.) Autofokus beim Filmen
Viel zu langsam und trotz klarem relativ unbeweglichem Ziel schwankt der Fokus hin und her und wird teilweise so unscharf, dass man ihn mit Bewegungen wieder überreden muss oder man muss auf dem Display manuell den Punkt festlegen, den man scharf haben will, aber selbst das schützt nicht vor den Schwankungen.

2.) WLAN Funktion
Fotos bei der Erstellung direkt aufs Smartphone / Tablet übertragen. Das geht nur in der Theorie. Erstmal ist die Einrichtung viel zu langsam. Damit meine ich nicht die Ersteinrichtung, sondern jedesmal, wenn man das WLAN nutzen will. Per Shortcut-Taste kann man es aktivieren, aber man muss dann immer auswählen welchen Übertragungsmodus man nutzen möchte. Der synct nicht automatisch das was auf dem Zielgerät fehlt. Nein man muss vorher wählen:
a) noch nicht übertragene Fotos manuell zur Übertragung auswählen (gehen nur max. 100, viel Spaß, wenn mehrere Hundert drauf sind!)
oder
b) während dem Fotografieren übertragen

Nach der gewünschten Wahl dauert es dann eine Minute oder länger bis das WLAN Netz überhaupt eingeschaltet wird. Keine Ahnung was das soll. Sobald sich das Endgerät dann mit der Kamera verbunden hat, soll man dann die App starten.. also auch noch Endgerät in die Hand nehmen.. selten so einen Quark erlebt.

Stattdessen empfehle ich jedem den Einsatz der Eye-Fi Karte. Der ist es egal ob bereits bestehende oder neue Fotos übertragen werden sollen. Die Karte merkt sich welche Bilder schon übertragen wurden und bei einem Abbruch macht sie im nächstbesten Fall weiter.

Ach ja fast vergessen. Das WLAN der GH3 ist bei ca. 10 Tests in allen Fällen nach max. 20 Minuten abgebrochen. Sei es bei der Übertragung von manuell ausgewählten Bildern oder beim Fotografieren. Und wenn man Fotografiert und es bricht dann ab und dann muss man das vergessene Foto erstmal selbst herausfinden und das dann im Manuell-Modus übertragen um dann schlussendlich in den Fotografier-Modus zu wechseln... das hört sich nicht nur kompliziert an, es ist es auch.

Also WLAN.. vergesst es. Geht gar nicht!
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am 10. März 2013
Der ausführlichen und weitgehend positiven Stellungnahme ist kaum etwas hinzuzufügen. Ich möchte dennoch die ausgezeichnete und kaum glaubliche Videoqualität und den ebenfalls hervorragenden Autofocus herausstreichen - nein, ich bin begeistert! Ich filmte bisher mit einer Sony FX 1000 und etwas mit einer Canon EOS 7D. In Bildqualität bzw. im Handling (7D) übertrifft die Lumix GH3 beide um Längen. Eindeutig schlecht ist die Videoauslösetaste, die DISP-Taste und das große Einstellrad an der Rückseite angebracht. Die Ausstattung läßt sonst keine Wünsche offen.
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am 8. März 2013
Siehe hierzu meine Rezension beim reinen Kamerabody. Das gilt natürlich auch für die Kit-Variante:

1) etwas nervöser Autofokus (objektivabhängig) - neue Firmware ist Ende März 2013 in Sicht

2) AVCHD-Format entspricht nicht den Konventionen, 1/2-sekündiges Tonloch zu Beginn jeder Szene, fehlerhafte erste GOP

3) ungünstig ausgeführtes Sucherokular - bisweilen für einige Brillenträger von Nachteil, da die einsehbare Bildfläche nicht dem gesamten Sucherbild entspricht

Das kostet dem Body im Videobereich einen Punkt. Ansonsten eine sehr gute und wertige Kamera. Anstelle des Lumix G Vario HD 14-140mm ist eventuell ein alternatives Objektiv sinnvoll, z.B. das relativ teure Panasonic 1:2,8/12-35mm. Natürlich ist das dann kein 10-fach-Zoom, ist aber lichtstärker.
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am 16. Dezember 2015
Beim Tausch meiner DMC-GH1K in eine DMC-GH3H waren die ersten Eindrücke nicht alle positiv. Während das neue Modell schwerer ist, macht es an einigen Stellen einen schäbigeren (billigeren) Eindruck.

Haptik

Beispielsweise wurde der edel wirkende glatte spiegelnde Auslöseknopf der GH-1 durch einen matt schwarzen Plastikknopf ersetzt. Den glatten Knopf spürte man immer ganz leicht auch ohne hinsehen zu müssen. Während man bei der GH-1 den Zeigefinger am Auslöser und den Mittelfinger am vorderen Einstellrad hatte, muss man bei der GH-3 umgreifen, denn das vordere Einstellrad befindet sich jetzt auf der Oberseite und somit hinter dem Auslöser. Außerdem fiel negativ auf, dass die neuen Einstellräder sich recht schwer drehen lassen und dabei lautere Geräusche abgeben. Speziell der Ein-/Ausschalter geht so hart, daß man fast fürchtet, ihn beim Betätigen abzubrechen.
Beim Filmen aus freier Hand überkopf fällt das höhere Gewicht gegenüber der GH-1 negativ auf.

Gestaltung

Eigentlich haben fast alle neuen Kameras ein Design, das man als mißlungen bezeichnen muß. Zusammenfassend heißt dies, daß sich viele Knöpfe da befinden, wo sich keine Finger befinden, und wo sich die Finger befinden, da sind keine Knöpfe.
Nimmt man die GH-3 in die rechte Hand, so liegt das Drehrad für den Belichtungsmodus zwischen Daumen und Zeigefinger, was gut ist. Nur leider ist es das Bedienelement, das nicht so häufig verwendet wird. Der Auslöser befindet sich bestenfalls im oberen Drittel des Zeigefingers, nicht aber an seiner Kuppe. Dafür verdeckt der Zeigefinger das Hilfslicht für die Scharfeinstellung, welches links der Buchse für das Synchronkabel weichen mußte. Das hintere Einstellrad befindet sich etwa bei der Daumenwurzel, bzw. beim Handballen. Möchte man die Knöpfe auf der rechten Oberseite mit der rechten Hand bedienen, riskiert man schon fast, daß die Kamera aus der Hand fällt, denn man muß diese dann zwischen Handballen, kleinem Finger und Ringfinger einklemmen. Genau unter dem Daumenballen befinden sich die Knöpfe Fn2, Fn3, Fn4, Menü/Set und Disp. Diese kann man mit der rechten Hand nur bedienen, wenn man gleichzeitig die Kamera mit der linken Hand hält! Die Position des Disp.-Knopfs mitten auf der Rückseite des Haltegriffs ist völlig mißlungen.
Während man bei der GH-1 den Video-Knopf leicht versehentlich betätigen konnte, ist dieser bei der GH-3 schon wieder soweit versenkt, daß er blind nicht nur schwer zu finden, sondern vor allem schwer zu betätigen ist. Auch hat man einzig dem ISO-Knopf auf der Oberseite eine haptische Markierung verpaßt; bei der GH-1 hatte der AE-LOCK-Knopf noch eine andere Form und eine haptische Markierung. Warum man den Wiedergabeknopf jetzt mit der linken Hand bedienen muß (es ist jetzt links vom Sucher), bleibt ein Geheimnis des Designers! Auch Serienbilder muß man jetzt auf der linken Seite einstellen, denn der Mehrfachdrehschalter der GH-1 wurde auf zwei Drehräder aufgespaltet. Möglicherweise verhindert dieser Ansatz jedoch eine versehentliche Verstellung.
Der Nachteil, daß die Knöpfe an unmöglichen Stellen positioniert wurden und haptisch schwer unterscheidbar sind, wird auch durch die Fähigkeit der Umprogrammierbarkeit nicht kompensiert. Die Kombination von Touchscreen und Augensensor, der sich bei der GH-3 jetzt unterhalb des Suchers befindet, ist auch völlig daneben: Bewegt man den Finger über den Touchscreen, so wird plötzlich das Display schwarz wenn man dem Augensensor zu nahe kommt. Bei der GH-1 war der Augensensor noch auf der rechten Seite des Suchers, und es gab da keinen Touchscreen (und somit keine Finger im Display). Mit einer besser durchdachten Anordnung der Knöpfe könnte man auf die wenigen Funktionen des Touch-Screens verzichten.
Der Blitz, welcher bei der GH-1 noch mechanisch entriegelt wurde, benötigt jetzt einen elektronischen Schalter, den man auch erst finden muß. Unklar ist auch, warum eine Abdeckung für den Blitzschuh vorhanden ist: Verwendet man den Blitzschuh, so muß die Abdeckung irgendwo verstaut werden, was früher oder später zum Verlust selbiger führt.
Auch die Stereo-Mikrofone sind weit nach hinten gewandert, wo sie noch mehr ungewollte Störgeräusche auffangen, und die Buchse für einen Kopfhörer befindet sich im Schwenkbereich des Displays, so daß man das Display nicht seitlich wegklappen kann.
Die neuen Akkus von Typ BLF19 sind größer als die bisherigen von Typ BLB13. Deshalb kann es in kleinen Fototaschen eng für den Ersatzakku werden.

Verbesserungen

Bei der Benutzung fielen als erstes die schärfer wirkenden Displays (auch Sucher) auf. Allerdings ist der Sucher gegenüber dem Display deutlich blaustichig, so daß er sich zur Bewertung der Farben praktisch nicht einsetzen läßt.
Das Fokussystem scheint wohl auch wegen des empfindlicheren Sensors besser mit schlechtem Licht zurecht zu kommen. Der AFS („Single Focus“) wurde um einem AFF („Follow Focus“) ergänzt. Die zusätzliche Spot-Fokusfunktion kann bei Spezialfällen nützlich sein, wenn man nicht manuell fokussieren möchte. Allerdings ist diese Funktion nur im AFS-Modus verfügbar. Nicht endgültig geklärt werden konnten zwei Probleme, die noch bei der GH-1 existierten: Erstens das Problem, daß der Selbstauslöser beim Drücken des Knopf (Start des Count Downs) fokussierte und nicht unmittelbar vor der Aufnahme. Das stellt ein Problem dar, wenn man selbst erst noch ins Bild laufen möchte. Zweitens das Problem, daß die Zeitzone und Umschaltung zwischen Ursprungsort und Reiseziel pro Aufnahmemodus gespeichert wurde und deshalb mehrfach manuell umgestellt werden mußte, wenn man zwischen den Modi hin- und herwechselte.
Die Erhöhung der Pixelzahl des Sensors von 12 auf 16 Megapixel schlägt sich eher in der Füllgeschwindigkeit der Speicherkarte als in deutlich mehr Details auf den Bildern nieder. Die 4000x3000 Pixel der GH-1 waren ausreichend. Statt feinerer Pixel wäre mit weniger Rauschen und mehr Schärfe besser gedient. Bei warmen Außentemperaturen ist ab ISO 1600 ein Luminanzrauschen auf den Bildern erkennbar. Immerhin wurde es nicht auf Kosten von Bilddetails herausgeglättet.
Die Qualität der Videoaufzeichnung wurde durch neue Formate und höhere Bitraten deutlich verbessert. Video-Aufnahmen in FullHD-Qualität können nun offenbar auch ohne permanente Stromversorgung und vor allem „progressive“ erstellt werden. Der empfindlichere Sensor liefert ausgewogene Farben und erweitert die Möglichkeiten bei wenig Licht. Allerdings wirken JPEG-Bilder bei der höchsten Empfindlichkeit wie Bilder von einer zehn Jahre alten billigen Handykamera, so daß die höchste Empfindlichkeit nur von theoretischem Nutzen ist.
Serienbilder können schneller gemacht werden, und der elektronische Verschluß kann eine Alternative zum immer noch recht lauten mechanischen Verschluß darstellen. Der elektronische Verschluß hat selber eigene Einschränkungen bezüglich Verschlußzeit und Bildqualität.
Die bei Olympus schon länger verfügbare Funktion für drahtloses Blitzen wird mit geeigneten Blitzgeräten unterstützt. Was immer noch nicht geht ist die Verwendung der Hilfslampe am Blitzgerät zum Fokussieren.
Mit WiFi und der LUMIX LINK App lassen sich die Daten leichter von der Kamera auf einen Computer übertragen, und der fehlende GPS-Empfänger kann durch ein Mobiltelefon nachträglich kompensiert werden. Dazu müssen erst die Positionsdaten am Handy erfaßt werden, dann an die Kamera gesendet werden, und schließlich von der Kamera auf die Bilder übertragen werden. Wie bei GPS üblich sind die Höhenangaben vom Smartphone mit Vorsicht zu genießen; da liegt die Meeresküste schon mal 15 Meter unter dem Meeresspiegel…
Die elektronische Wasserwaage, sofern eingeblendet, kann das Display unübersichtlich machen, speziell wenn schon viel angezeigt wird. Die Auflösung scheint hoch genug für eine sinnvolle Nutzung zu sein. Leider blendet sich diese bei Videoaufnahmen nach etwa einer Minute automatisch aus, was bei Aufnahmen aus freier Hand nicht immer wünschenswert ist.

Kompatibilität

Da der neue Akku ist etwas größer als das Modell der GH-1 und generell nicht kompatibel zur GH-1 ist, können neben den Akkus auch nicht das Ladegerät oder der Netzadapter von der GH-1 verwendet werden. Das ist insbesondere bedauerlich, weil das neue Ladegerät schäbiger wirkt, und serienmäßig kein Netzadapter beim GH3-Kit enthalten ist.

Objektiv

Da das gleiche Objektiv wie bei der GH-1 enthalten ist, weiß ich mittlerweile daß es damit drei Probleme gibt:
1. Wird es warm (vielleicht reicht auch die geringe Abnutzung durch häufige Verwendung schon), so geht die Zoomeinstellung so leicht, daß sich das Zoom ausfährt wenn man das Objektiv nach unten richtet (bzw. das Zoom fährt sich ein, wenn man das Objektiv nach oben richtet).
2. Der Gummiring um den Zoomring wird im Laufe der Zeit weiter und lockerer, so daß sich dieser sogar ablösen kann.
3. Das ziemlich dünne Plastik am O.I.S-Schalter wird im Laufe der Zeit spröde und bricht, so daß der Schalter herausfallen kann.
Davon abgesehen verursacht der O.I.S. speziell im Telebereich ein leises Rauschen und auch bei der Verwendung des elektronischen Verschlusses macht das Objektiv beim Auslösen ein deutliches Geräusch (Ich vermute, es ist die sich schließende Blende). Die „Power Zoom“-Funktion ist mit diesem Objektiv nicht möglich. Dafür arbeitet der kontinuierliche Fokus im Objektiv bei Videos praktisch lautlos, während der mechanische Zoomring ein schnelles und präzises Zoomen ermöglicht. Der Ring zum manuellen Scharfstellen kann in komplexen Szenen vorteilhaft sein, ist aber bei umgekehrt aufgesetzter Gegenlichtblende praktisch unerreichbar.

Blitzfunktionen

Wie schon bei der GH-1 aktiviert sich bei der Verwendung eines externen Metz-Blitzgeräts und wenig Licht nicht das Fokus-Hilfslicht des Blitzgeräts. Dafür kam die Steuerung von Blitzgeräten in Gruppen hinzu (was zuvor nur bei Olympus Kameras funktionierte). Die Blitzbelichtung wirkt etwas ausgewogener, und der eingebaute Blitz ist geringfügig stärker.

Lieferumfang

Gegenüber der GH-1 fehlt der Objektivbeutel, das analoge Videokabel und die permanente Stromversorgung. Deshalb ist der Karton auch nicht so hoch wie beim GH1-Kit. Das neue Ladegerät ist deutlich leichter und fühlt sich etwas schäbig an (der Akku wackelt etwas wenn er eingelegt ist). Auch kennt die LED weiterhin nur die beiden Zustände „lädt“ und „voll“ (ein viel älteres Ladegerät von Canon konnte mehrere Ladezustände durch Blinkmuster anzeigen). Der Schultergurt ist etwas breiter, was vermutlich dem etwas höheren Gewicht geschuldet ist. An der beiliegenden Software hat sich nichts getan: Es gibt weiterhin das PhotoFunStudio und SilkyPix in den bekannten Versionen.

Zusammenfassung

Gelangt man günstig an den Kit DMC-GH3H, so erhält man eine noch kompakte leistungsfähige Universalkamera mit einem vielseitigen Objektiv. Wie lange alles der Verwendung und Lagerung standhält, wir die Zeit zeigen müssen, denn immerhin zahlt man im mittleren bis oberen Preissegment, wo einige Alternativen existieren, die zwar nicht Gleiches, aber doch Vergleichbares bieten. Ja nach persönlichen Anforderungen und Vorlieben wird man abwägen müssen. Stärken sind das flexible Display, die Kompaktheit, die Videofähigkeiten und die professionellen Einstellmöglichkeiten. Schwächen sind die mechanische Qualität, bzw. die verwendeten Materialien, und vor allem das ziemlich unergonomische Design.
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am 14. Juni 2015
Dies soll keine Rezension im klassischen Sinne werden, sondern eher ein Reisebericht mit Happy End.

Vor ca. 50 Jahren habe ich angefangen zu fotografieren. Erst mit der AGFA-Box, dann Voigtländer Vito, weiter mit Praktika, später Olympus SLR's. Dann ging es digital weiter, ohne dass aber jemals wirklich ein Gefühl der Zufriedenheit eintrat. Ca. 60 Vollformat-, APS-C-, Kompakt- und spiegellose Kameras mit unzähligen Objektiven habe ich gekauft und fast alle wieder verkauft. Geblieben sind einige wenige Canon-DSLR's, die meinem Qualitätsanspruch am nächsten kamen.

Bis'., ja bis ich die GH3 mit dem 14-140 (V2) Objektiv von Panasonic in meinen "Fuhrpark" aufgenommen habe. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, angekommen zu sein. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl, nicht weiter suchen zu müssen. Mehr Kamera braucht kein Mensch, zumindest kein Amateur. GRUNZ.

Die GH3 beherrscht alles, worauf es beim Fotografieren ankommt, auch Video, in HD, und Zeitraffer-Aufnahmen mit elektronischem Verschluss, und und und. In allerfeinster Qualität.

Danke, ich bin dann mal weg!

Obwohl, gerade erscheint vor meinem geistigen Auge die Über-GH3. Mit einem optischen Sucher.

Dann schlag ich nochmal zu.
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am 20. Januar 2013
Da die letzte Rezension schon fast alles sagt, von mir nur so viel...

Ich arbeite beruflich seit vielen Jahren mit getrennten Systemen für Foto und Video, doch nun habe ich mit der GH3 endlich eine solide und absolut ausreichende "Immer-dabei-Kamera" gefunden.
Mit etwas Zubehör kann man sich (je nach Einsatz-Präferenz) ein wunderbar kompaktes und trotzdem für professionelle Zwecke benutzbares Equipment in beiden Anwendungsbereichen "zusammenbasteln".

Absolute Empfehlung!
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