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5.0 von 5 Sternen Der beste schlechteste Film der Kinogeschichte
In der Begleitdokumentation zum Hauptfilm wird der wohl zutreffendste Satz zitiert, den man über Plan 9 From Outer Space sagen kann: Wann und wo auch immer Sie diesen Film sehen - es wird sich sehr schnell anfühlen wie 3 Uhr nachts.
Unter all den künstlich zu Kultfilmen hochstilisierten Versagern der Kinokunst - man denke z.B. an Galaxina, der einfach...
Veröffentlicht am 18. Mai 2005 von Schulthe, Hendrik

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Umpa-Lumpa-Salut aus dem All
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Hollywoods talentfreie Zone Ed Wood hat mit "Plan 9 aus dem Weltall" seinen wohl bekanntesten Trash-Kult hingelegt. Müsste man den Film anhand der selbst gesteckten Ziele bewerten, so wäre ein Stern noch zu viel, so schlecht ist er. Bezieht man aber unfreiwillige Kult-Komik mit ein, lassen sich drei Sterne...
Veröffentlicht am 3. November 2010 von Klein Tonio


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140 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste schlechteste Film der Kinogeschichte, 18. Mai 2005
Von 
Schulthe, Hendrik "pengoblin" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (OmU) (DVD)
In der Begleitdokumentation zum Hauptfilm wird der wohl zutreffendste Satz zitiert, den man über Plan 9 From Outer Space sagen kann: Wann und wo auch immer Sie diesen Film sehen - es wird sich sehr schnell anfühlen wie 3 Uhr nachts.
Unter all den künstlich zu Kultfilmen hochstilisierten Versagern der Kinokunst - man denke z.B. an Galaxina, der einfach nur billig, langweilig und inkompetent gemacht ist - ist Plan 9 einer der wenigen wirklich sehenswerten Filme. Aber warum?
Zunächst einmal möchte ich meine persönlich geteste Reihenfolge bei der Beschäftigung mit dem Phänomen Ed Wood empfehlen, denn sie hat diverse Vorteile:
ZUERST sehe man den von Tim Burton gedrehten Film ED WOOD mit Johnny Depp in der Titelrolle. Belohnt wird man mit einer wunderbar kurzweiligen Spielfilmbiographie, die um so mehr fasziniert, als man weiß, daß es Ed Wood so ähnlich wirklich gegeben hat. Das bereitet einen schönen Filmabend und steigert zugleich durch die Episoden am Drehort von Woods Filmen die ungläubige Vorfreude auf den bekanntesten der vier Filme Ed Woods: Plan 9 From Outer Space, der ja eigentlich Grabräuber aus dem Weltall heißen sollte. Man will unbedingt erfahren, ob der Film tatsächlich so schlecht ist, wie man vermutet. Tim Burtons ED WOOD-Film endet mit der Premiere von Plan 9.
DANN genieße man den Film selbst - auf vorliegender DVD in Englisch mit zuschaltbaren (leider ziemlich verfälschenden) deutschen Untertiteln. Man stellt fest: er ist noch viel schlechter, als man zu hoffen gewagt hatte, und man kann sich darauf verlassen, daß man einen weiteren sehr belustigenden Filmabend hat. Man wird sich angesichts einer komplett sinnfreien Story, der völlig talentlosen Darsteller und der Requisiten aus dem Zukunftsfundus von Rudis Resterampe der absurden Faszination des Filmes nicht entziehen können. Denn was man sieht, ist nicht nur offensichtlich schlechtes Kino, sondern vor allem das Gelingen einer großen kindlichen Vision: in Plan 9 kann man im Kinoformat die Fantasie eines Kindes bewundern, das selbstvergessen aus Pappe und Lego Raumschiffe und Tentakelmonster aus Gummiringen bastelt.
ZULETZT gönne man sich die Dokumentation zum Film, bei welchem Darsteller und Helfer Ed Woods dem Geheimnis seines Jahrzehnte später entstandenen Kultstatus auf den Grund zu kommen versuchen. Ich war begeistert angesichts der vielen Details, die mir im Nachhinein als in Tim Burtons Film authentisch bewußt wurden (dessen Werk sprüht vor historischen Details und Bildzitaten). Trotz gelegentlicher Längen - den Besuch der leeren Gerümpelbude, in der 50 Jahre früher Plan 9 gedreht worden war, hätte man sich sparen können - ist die Doku sehr sehenswert und spürbar mit Liebe zum Thema gemacht. Die Mitwirkenden sind sichtlich stolz darauf, Ed Wood gekannt haben zu dürfen. Und selbst der Dozent, der seine Liste von einigen Dutzend dramaturgischer Kardinalsfehler in Plan 9 herunterrattert, tut das mit der Begeisterung eines Liebhabers.
Plan 9 From Outer Space ist deswegen ein so sehenswerter schlechter Film, weil er uns teilhaben läßt an der kindlichen Freude des Erzählens. Es ist ganz tief unten nicht die Botschaft eines Films, die uns im Kino anrührt, nicht ein berühmtes Gesicht, nicht eine tolle Musik oder eine aufgemotzte Effekteschlacht - es ist die schlichte Freude der Teilnahme an einer Geschichte, am Erzähltbekommen. Ed Wood lädt uns mit seiner Naivität ein zurückzugehen in die Zeit, als wir eigentlich schon alt genug zum Lesen waren, aber es liebten, wenn Mami oder Opi uns abends etwas vorlasen. Oder als wir zum erstenmal draußen zelteten und spätnachts am Lagerfeuer einer eine Stegreifgeschichte erzählte, von fliegenden Untertassen und Untoten und dem gegen alle Kugeln gefeiten Monster, das PLÖTZLICH (dramatischer Schwenk mit der Taschenlampe) vor uns zu Staub zerfiel... Plan 9 hat außer dieser reinen Erzählfreude so überdeutlich nichts, aber auch wirklich gar nichts von dem vorzuweisen, was man als Kinogänger für selbstverständlich zu halten gelernt hat, daß man ihn - ganz wie eine Kindheitsfantasie - entweder liebt oder lächerlich findet. Man gibt ihm entweder fünf Sterne oder minus fünf Sterne. Ich gebe ihm fünf.
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47 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleine Anmerkungen zu "Plan 9 From Outer Space", 2. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (OmU) (DVD)
Zuerst einmal eines; so ziemlich alles was hier über 'Plan 9.." geschrieben wurde ist wahr. Dieser Film ist fürchterlich laienhaft, mit einer haarstäubenden Geschichte, untalentierten Schauspielern, hirnrissigen bis zur Scherzensgrenze gehenden Dialogen, schauderlich 'speziellen" Spezialeffekten, billigen Kulissen und amateurhafter Kameraführung. Noch dazu kommen all die Legenden und Geschichtchen, die sich um die Entstehung dieses Werkes ranken ( allen voran natürlich die Tatsache, das Bela Lugosi, der einzige 'Star" des Films, bereits lange vor Beginn der Dreharbeiten verstorben war), die dafür sorgen, dass es wohl keinen Film auf der Welt gibt über den man sich leichter lustig machen kann.
Ja 'Plan 9 ..." ist schlecht. Grottenschlecht! Aber er ist nicht schlecht so wie 'Glitter" mit Mariah Carey schlecht ist oder 'Battlefield Earth" mit John Travolta oder hunderte andere Streifen, die in den letzten Jahren in Hollywood produziert wurden und dermaßen erbärmlich sind, das sie den Weg in die Kinos nie geschafft haben und nun in den Regalen der Videotheken dahinmodern.

'Plan 9..." kann einen vor allen wegen seiner vielen Mängel großartig unterhalten, und das auf erfrischend charmante Weise. Nicht umsonst sagt man über 'Plan 9 ..." es wäre eine 'großartige unbeabsichtigte Komödie" und ein 'Triumph des Willens über Talent"
Eines allerdings ist 'Plan 9..." sicher nicht; der 'schlechteste Film aller Zeiten". Dieses Prädikat wird immer sehr gerne im Zusammenhang mit 'Plan 9..." erwähnt und hat wahrscheinlich auch sehr zum Kultcharakter (und den Verkaufszahlen) dieses Films beigetragen, aber man sollte sich bitte nicht zu sehr darauf versteifen. Die 'Auszeichnung" zum 'schlechtesten Film aller Zeiten" bekam 'Plan 9 ..." einzig und allein (und sonst wirklich nirgends!!) in dem zugegebenermaßen ziemlich witzigen und erfolgreichen Buch 'The golden Turkey Awards" der Brüder Harry und Michael Medved aus dem Jahre 1980, in dem sich die beiden Kritiker auch ein wenig über die Filmindustrie lustig machen wollten. Immerhin werden in diesen Buch auch Kategorien wie 'Worst performance of an animal", 'Worst vegetable movie" oder auch 'Most unerotic concept in pornography" behandelt.

'Plan 9 ..." ist letztendlich ein absoluter Kultfilm und diese tolle DVD kann man fast schon als eine Hommage an dieses 'Meisterwerk" bezeichnen. Zuerst einmal sind Bild und Tonqualität (besonders im Vergleich zu meinen Ed Wood VHS) ausgezeichnet, doch die wahre Freude hat man am Bonusmaterial. Neben den Filmtrailern ist es vor allen die liebenswerte Dokumentation 'Flying Saucers over Hollywood", die das kleine Herzchen des Filmfreaks höher schlagen lässt. Hier erfährt man so ziemlich alles über die Entstehung von 'Plan 9..." und über seinen Schöpfer; dem unvergleichlichen Edward D. Wood junior, dem Mann, der der Nachwelt so wundersam befremdliche Filme wie 'Glen or Glenda", 'Bride of the Monster","Jailbait" oder 'Night of the Ghouls" hinterlassen hat.
'Plan 9 ..." ist allerdings sein chef d'ouevre, der Film, den man immer mit seinen Namen in Verbindung setzt . Und 'Plan 9 ..." ist nun mal Kult; die Mutter aller B-movies! Dieser Film ist sicherlich sauschlecht, aber er ist verdammt noch mal großartig!!
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Umpa-Lumpa-Salut aus dem All, 3. November 2010
Von 
Klein Tonio - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 From Outer Space (DVD)
© Tonio, filmkritik99.jimdo.com

Hollywoods talentfreie Zone Ed Wood hat mit "Plan 9 aus dem Weltall" seinen wohl bekanntesten Trash-Kult hingelegt. Müsste man den Film anhand der selbst gesteckten Ziele bewerten, so wäre ein Stern noch zu viel, so schlecht ist er. Bezieht man aber unfreiwillige Kult-Komik mit ein, lassen sich drei Sterne rechtfertigen. Über diesen Film zu schwadronieren hieße Eulen nach Athen tragen: Wrestler Tor Johnson bringt kaum einen ganzen Satz fehlerfrei und unangestrengt über die Lippen, die Crew bringt die Pappmachégrabkreuze zum Wackeln, Nacht und Tag wechseln in Sekundenschnelle, Bela Lugosis "Double" hält sich wegen Unähnlichkeit immerzu den Mantel vors Gesicht, die "Handlung" ist so idiotisch, wie die Tricks und Kulissen billig und die Dialoge platt sind. Man kann den Film wegen seiner Kombination aus völligem Dilettantismus und unerschütterlichem Selbstvertrauen hassen oder lieben. Nebenbei kann man aber immerhin auch studieren, wie sich mit bescheidenen finanziellen Mitteln arbeiten lässt bzw. wie Ed Wood im Ansatz das Richtige macht, aber in der Ausführung jämmerlich versagt. Es ist beispielsweise eine gute Idee, in Archiven versacktes Filmmaterial (Kanonen schießen, Soldaten erteilen Befehle) zusammenzuklauben und in den Film zu integrieren. Doch dazu braucht man ein gewisses handwerklich-dramaturgisches Geschick, das eben einen Roger Corman von einem Ed Wood unterscheidet, obwohl ersterer auch nicht gerade in der filmkulturellen A-Liga spielt. Bei Wood wirken die Archiv-Szenen wie Archiv-Szenen, ohne durch geschickte Montage hergestellten Bezug zur Handlung oder zur Ästhetik. Wood kann Schnipsel nicht zu einer Einheit verschmelzen lassen. Wenn die Kanonen schießen, ist es ersichtlich Archivmaterial. Dazwischengeschnitten sind Woods eigene Aufnahmen, in denen die fliegenden Untertassen nicht getroffen werden: Diese Aufnahmen sehen gegenüber den realistischen Kanonen völlig anders aus, unendlich billiger, mit baumelnden Miniatur-Saucers vor einem falschen Himmel, an dem Lichtblitze der Kanonen (aber auf was treffen die Kanonen eigentlich?) aussehen, als hätte Wood des Nachts in seiner Wohnung schnell das Negativ an ein paar Stellen ausgekratzt. Ein weiteres Beispiel für einen an sich richtigen, aber schlecht ausgeführten Ansatz sind die sparsamen Kulissen: Hier war B-Filmer Edgar Ulmer ein wahrer Meister, der (z.B. bei dem Apartment einer Ex-Freundin des Protagonisten von "Detour") lediglich einen kleinen Bildausschnitt nachbaute, diesen aber perfekt, so dass beim Zuschauer die Illusion des Drumherum in seinem Kopfe entstand. Bei Wood hingegen sind die Kulissen mitunter so spartanisch, dass ihre Künstlichkeit offenbar wird: Das Innere des Raumschiffs sind mehr oder minder eine Wand und sehr wenige, sehr irdische Möbel. Das Cockpit eines Flugzeuges: Es ist schon klar, dass man so etwas nicht im echten Flieger dreht, aber die stets gleiche Sicht von vorne auf die Piloten, ohne erkennbare Armaturen, dahinter eine Wand und ein Vorhang, verdeutlicht, was hier geschah: Wood filmte wohl die Wand eines Bau- oder Wohnwagens, bei dem die Decke ähnlich gebogen wie bei einem Cockpit ist. Die Wand ist völlig nackt, dann gibt es zwei Stühle und zwei steuer-ähnliche Gegenstände - fertig. So schafft Wood Durchsichtigkeit statt Illusion.

Dennoch oder deshalb kann man den Film als sagenhaft schlechten Trash-Kult verehren. Der Filmemacher Tim Burton tut es - und schuf mit "Ed Wood" einen Streifen, der selbst schon beinahe ein Kultfilm ist. Und ihn hat offenbar auch danach die Affinität zu dem Außenseiter Ed Wood nicht losgelassen. In einer der etwas vertrackteren Anspielungen erweist er dem "Meister" noch in "Charlie und die Schokoladenfabrik" seine Reverenz: In diesem Film salutieren die Umpa-Lumpas genau so wie die Außerirdischen (vulgo Menschen in billigen Glitzerklamotten) aus "Plan 9 aus dem Weltall". Immerhin diese Erkenntnis verschafft uns "Plan 9". Das sollte doch drei Sterne wert sein? Und wem das jetzt nicht klar ist, der möge sich den ganz und gar nicht dilettantischen "Charlie und die Schokoladenfabrik" ansehen, einen liebenswert-skurrilen Kinderfilm nach dem Buch von Roald Dahl, von dem auch Erwachsene etwas haben. Aber das wäre eine andere Rezension.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der "Citizen Kane" unter den B-Movies, 29. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (OmU) (DVD)
Den schlechtesten B-Movie aller Zeiten zu finden und mit einem Preis auszuzeichnen, gleicht dem Versuch, zwei Schneeflocken zu finden, die tatsächlich gleich aussehen. Dass Ed Woods "Plan 9 from Outer Space" diese Ehre zuteil wurde, ist bei einer so großen Konkurrenz kaum zu erklären. Dennoch hat dieser Film etwas, was den vielen, vielen Erzeugnissen über Riesen-Spitzmäuse, untoten Wehrmachtssoldaten und tödlichen Schnecken fehlt, und was man auch beim heutigen Horrorkino vermisst: Er ist einfach mit Liebe zum Genre gemacht.

Was immer man Ihnen über diesen Film auch erzählt hat, welche Geschichten sie auch vor den zweitklassigen Effekten und schlechten Schauspielern gehört haben - Sie können sicher sein: Es ist alles wahr.
In diesem Film wird es wirklich von einer Sekunde auf die andere Nacht, Darsteller gehen aus dem Bild und kommen im nächsten Moment in derselben Kleidung wieder herein, spielen aber trotzdem eine andere Rolle, und der sichtbaren Wirkung der außerirdischen Todesstrahlen kann man einfach mit Worten nicht gerecht werden. Auch dass Bela Lugosi während der Dreharbeiten verstarb, so dass seine Rolle nach zehn Minuten ohne Vorwarnung vom Chiropraktiker von Ed Woods Gattin übernommen wird, der sich für den Rest des Films seinen Umhang vors Gesicht hält, und dass sich der Regisseur sowie alle Schauspieler taufen ließen, um finanzielle Unterstützung von einer Freikirche zu erhalten, wurde vom Regisseur in Interviews belegt.

Kann man einem Mann, der mit einer solchen Hingabe an seine Projekte herangeht und derartige Strapazen auf sich nimmt, um einen Film zu Ende zu bringen, also wirklich den "schlechtesten Regisseur aller Zeiten" nennen? Ich sage nein.
Ed Wood drehte, schrieb Drehbücher, schnitt die Filme und spielte sogar in einigen mit. Einen derartigen Einsatz zeugt doch von einer Liebe zum Film, die wohl nur noch bei Orson Welles zu finden wäre.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Und jemand ist dafür verantwortlich" ..., 3. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (OmU) (DVD)
... um mal einen der vielen legendären Dialog-Fetzen aus "Plan 9" aufzugreifen.
Verantwortlich für dieses "Meisterwerk" war der legendäre Regisseur, Drehbuchautor, Darsteller und Produzent Edward D. Wood Jr., kurz Ed Wood (1924 - 1978).
Dass der Mann kein Talent und noch weniger Geld für seine Filme zur Verfügung hatte, ist sicher spätestens seit der amüsanten Verfilmung seines Lebens (1994) von Tim Burton bekannt. Wie vermutlich die meisten bin ich eben durch diesen Film auf die "Plan 9 from outer space"-DVD aufmerksam geworden.
Und ich bin nicht enttäuscht worden. Der Film ist einfach eine Ansammlung von schlechten Schauspielern, noch schlechteren Dialogen und Kulissen und von der Qualität der "Effekte" oder dem Vorhandensein einer Handlung wollen wir mal lieber nicht sprechen. Das Prädikat als "schlechtester Film aller Zeiten" dürfte also durchaus gerechtfertigt sein.
Aber genau das ist es, was den Charme dieses Films ausmacht. Er ist deshalb - wie hier schon dutzendfach von anderen Rezensenten bemerkt - unfreiwillig komisch!
Ein Film, den man am besten mehr als einmal schaut, weil einem jedes Mal eine neue Ungereimtheit oder ein grober Schnitzer mehr auffällt.
Alles in allem nicht nur für Freunde von B-Movies sehr zu empfehlen; 5 Sterne gibt es nur deshalb nicht, weil bei mir diese Bewertung ausschließlich für Filme vorgesehen ist, deren Unterhaltungswert nicht auf dem Unvermögen der Beteiligten basiert!
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trashkult, 2. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (OmU) (DVD)
Es gibt ja schon einige Rezensionen zu diesem Film, aber zu "Plan 9 From Outer Space" muss man als Filmfreak einfach seinen Senf dazugeben.

Ladies and Gentlemen, meine Damen und Herren, der anerkannt schlechteste Film aller Zeiten! Das muss man gleich mal einschränken, denn das ist er definitiv nicht. Wer sich beispielweise mal das Oeuvre eines Jess Franco ansieht, bekommt noch viel schlechtere (und ekligere) zu sehen. Trotzdem wird "Plan 9", dieser ernstgemeinte Science-Fiction Schinken, richtig gesehen für einen Lachkrampf nach dem anderen sorgen. Hier haben wir ein Drehbuch, dessen Budget bei drei Dollar gelegen haben muss. Das könnte ein Fünfjähriger auf'm Pott schreiben, ebenso wie die grauenhaften Dialoge oder die haarsträubende Ein- und Ausleitung. Da wird schon ein toller Stuss gelabert. Pröbchen? Logo: "Der Inspektor ist ermordet worden und dafür ist jemand verantwortlich." Ach nee. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass man sich diesen Schwachsinn ansehen MUSS, dem sei noch ein Hinweis auf die "Tricks" gestattet. Dass die Ufos an (Bind)Fäden befestigte Modelle (sollen der Überlieferung nach Radkappen eines Chryslers sein) sind, sieht man auch noch nach dem zwanzigsten Bier, vor allem, wenn sie vor einem dunklen Hintergrund, der das Weltall darstellen soll, vorbei "fliegen" und man ihre Schatten sieht. Da wird es innerhalb einer Szene mehrmals Tag und Nacht. Ein Schauspieler, der diese Bezeichnung nicht verdient, steht an einem Ort am Tag und sieht einen anderen an, der offensichtlich in der Nacht steht und so weiter.

Bela Lugosi, der alte Dracula-Darsteller, verstarb nach zwei Drehtagen und wurde duch ein Double ersetzt, das keinerlei Ähnlichkeit mit Lugosi hatte und das führte dazu, dass sich das Double permanent den Arm vor die Gurke halten musste (auch bei den Szenen, bei denen man ihn von HINTEN sieht) und dass in einer Szene Lugosi im Hellen und das Double im Dunkeln zu sehen sind. Gleich am Anfang sehen wir zwei Totengräber (kräftig gebaut), die schreien wie am Spieß, als sie die von der Natur liebvoll bestückte Vampira (Marke Wespentaille) sehen, nur weil sie etwas verrenkt im Gelände rumsteht und sonst eigentlich gar nichts macht.

Abgesehen davon, dass der Film komplett unterbelichtet ist, man bei manchen Szenen die Studiobeleuchtung erkennen kann und die Bauten jeder Beschreibung spotten (eine Stellwand und ein Duschvorhang ergeben ein Flugzeugcockpit), gibt es noch zwei Szenen, die unbedingt zu erwähnen sind. Die erste ist auf einem Friedhof, wo sich ein großer Teil des Films abspielt und auf dem anscheinend ausschließlich Liliputaner (oder die Leute hochkant) beerdigt sind. Ein Ufo fliegt vorbei und die Anwesenden fallen dermaßen beknackt um, dass das allein reicht, um einen Heiterkeitsausbruch zu provozieren. Wenn man sich hier denn rechten Bildrand ansieht, wo ein Knallcharge ein Grabkreuz aus Holz verbiegt, was so sicher nicht geplant war, wissen wir doch, dass so ein Film nur von einem der damaligen Stümpern Hollywoods gemacht werden konnte, nämlich Edward D. Wood (der andere ist Bert I. Gordon. Wer Fan schlechter Filme ist, für den sind die Filme, die die beiden verbrochen haben, absolute Pflicht). Die andere Szene ist, als eine schwarze Limousine irgendwo losfährt, zwischendrin ihre Farbe zu Weiß wechselt und zum Schluss wieder in der dunklen Farbe, aber mit einer anderen Automarke ankommt.

Eins muss man dann trotzdem noch erwähnen: Edward D. Wood war nicht blöd, er war ein Enthusiast, dem allerdings Talent und Kohle fehlte, deswegen kann man ihm im Gegensatz zu Jess Franco gar nicht böse sein.

Es gäbe noch einiges zu berichten, aber das sollte reichen, denn eines ist sicher: Diesen Film muss man gesehen haben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Austattung, nette Einfärbung, aber, 4. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 From Outer Space (DVD)
Zum Film will ich gar nicht viel schreiben. Das haben andere genug getan. Eine Trashgaranate vor dem Herrn!
Die Einfärbung mögen manche als Blaspehemie ansehen, ich finde sie jedoch vor allem technisch wunderbar gelöst. Außerdem ist auch die klassische schwarz-weiß Variante auf der Scheibe. Die Austattung lässt also keine WÜnsche offen.

Die Bemühungen diesem trashigen Klassiker eine deutsche Synchro zu verpassen, ist allerdings ziemlich missglückt. Die Synchro ist einfach schlecht. Richtig, richtig schlecht. Moment, bevor jetzt Leute aufheulen und meinen "Der Film ist auch schlecht, das macht ihn aus!", das ist richtig. Die Synchro ist aber nicht gewollt schlecht. Die Synchron"schauspieler" spielen nicht übertrieben und sie spielen nicht dass sie schlecht spielen, sondern sie SIND tatsächlich schlecht. "Klar soweit?" Dazu klingt der Text oft wie eine 1:1 Übersetzung. So spricht einfach niemand. Asynchron ist es auch oft und die Musik und Geräusche werden oft einfach ausgefaded, wenn der deutsche Dialog beginnt. Natürlich hat man nach Jahren keine Geräuschespur mehr zu diesem Film. Ab und an wird auch neu eingespielte Musik verwendet. Die hat aber das gleiche Problem wie der basslastige, unnatürliche Ton der Dialoge: Sie klingt neu und absolut unpassend zum Film. Insgesamt hätte ich mir hier eine sorgfältigere Bearbeitung gewünscht. Die Verantwortlichen für Synchronisation wussten offenbar nicht was sie hier haben (außer dass es ein alter, trashiger FIlm ist, dessen Bearbeitung schlecht bezahlt wird).

Vielleicht wird es ja eine vernünftige "schlechte" Synchro geben, wenn die 3D-Version des Films kommt. ;)
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film bleibt unvergesslich, 2. Mai 2007
Von 
Manfred Dempf (Buchloe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (OmU) (DVD)
Ja, Plan 9 ist schlecht, abgrundtief schlecht. Aber er ist auf so eine liebevolle Art schlecht, dass es einfach Spaß macht, ihn anzuschauen. Es ist wie das selbstgezeichnete Bild, das man von seinem zweijährigen Kind zum Muttertag geschenkt bekommt. Man kann nichts erkennen, es ist völlig frei von Form und Inhalt, aber man spürt die Liebe, die der Kleine hineingesteckt hat und findet das Bild schön.
Die schauspielerischen Leistungen entsprechen der Laienbühne Hintertupfing bei der zweiten Sprechprobe. Das Skript könnte von Ulla Kling sein, so unzusammenhängend und hölzern kommt alles rüber. Die Kulissen sind schauderhaft, die "Tricks" grandios miserabel.
Aber: Man spürt in jeder Szene die Hingabe, die Ed Wood in diesen Film gesteckt hat. Und das ist einfach rührend.
Die technische Qualität der DVD ist hervorragend, das Bonusmaterial umfangreich und äußerst informativ. Nur die deutschen Untertitel haben mit dem Originaltext nur ganz am Rande zu tun. Aber vielleicht stammen diese Untertitel ja auch von Ed Wood ...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen der unglaubliche Kultfilm ! mit Bela Lugosi ! (oder doch nicht ?), 23. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 From Outer Space (DVD)
... oder !? Nein, eher doch nicht. Lebende können zwar sehr gut - fiktive Tote bzw. Untote spielen. Echte Tote können aber schlecht lebende Untote spielen !?

... oder !? Nein, sorry, es war ein Scherz, - quasi als Einleitung zur Rezi hier.

Wie nachzulesen ist, verstarb ja leider der echte (dh. zu diesem Zeitpunkt noch lebende) Bela Lugosi kurz vor den Dreharbeiten zu "Plan 9 from outher Space". Das einzige, - was Regisseur Ed Wood da noch von seinem Freund besaß, waren ein paar Außenaufnahmen.

Macht ja nichts, dachte sich der wschl. schlechteste Filmemacher aller Zeiten, und warb einfach trotzdem bei diversen Geldgebern mit der Legende, er hätte "Dracula" ja noch unter Vertrag. Erreichte es sogar, ein kleines Budget dafür zusammen zu bekommen und los ging es mit dem Film, von dem Ed Wood später behaupten würde, Zitat: das ist der Film, der mich unsterblich machen wird.

Das diesem Ausnahmetalent hierfür die geniale Idee kam, dann einfach den Chiropraktiker seiner Frau, der wenigstens bis unterhalb der Nase noch eine gewisse Änlichkeit mit Bela besaß, als Dracula mitspielen zu lassen. Und ihn dann eben in allen Szenen immer seinen Umhang vor's Gesicht halten zu lassen (!), also ehrlich, das hat schon Kultcharakter.

Edward D Wood junior, der Filmenthusiast, ein Mann mit Visionen ... dem immer was einfiel, der sich halt auch einfach mal irgendwelche Szenen aus anderen Streifen zusammen geklaut und diese bei sich in seinen Machwerken verwendete.

Ich meine, in Ernst, auf solche Ideen muß man erst mal kommen ! ;-)

Auch Vampira, ihres Zeichen's die Trash - Ikone der frühen 50er Jahre und sogar den Ex - Wrestler Thor Johnston, einen bekannten und beliebten "Igor" - Darsteller dieser Zeit mit dem Talent einer Salatschüssel hier sinnlos quer über Friedhöfe torkeln zu lassen. Super, das ist doch mal echte Darstellerleistung, die wahrlich an ihre [ ! ! ! Schmerz]Grenzen (als Zuschauer !) geht, oder !?

, - was in Wahrheit zwar nur billige Requisiten, - Sperrholzplatten aus dem nächsten Baumarkt oder so, sind und wo ab und zu mal ein falscher Grabstein mitten im Spiel umfällt, ach, was soll's, das fällt sicher niemandem auf , -

Tja, nicht bei Ed Wood, im Gegenteil, sowas revolutionierte die Filmkunst !

Auch, das unsere Erde eines Tages mal von fliegenden Radkappen aus dem Weltraum angegriffen wird, das war ohnehin jedem klar ! Obwohl, ist aber eigentlich auch wieder egal, weil uns dann sowieso die Armee rettet, bestimmt genau so wie hier.

, - naja gut, das dies dann aber wschl. nur ein Filmchen sein wird, der eben aus irgendwelchem Doku - Restematerial bestehen kann, was von irgendwo einfach mal übrig geblieben ist, und quasi halt nochmal gebraucht in Neuverwertung, ich meine, das sollte die Menschheit jetzt aber schon berücksichtigen , -

Toll, klasse, was Ed Wood alles einfiel, nur, um seine Pläne vom guten Film zu verwirklichen. Der chronische Geldmangel wirkte sich auch auf diesen hier aus.

Ed Wood ließ seine Darsteller kaum proben, er wiederholte verpatzte Szenen nur sehr selten und verwendete natürlich ausschließlich billigste Spezialeffekte.

Massenweise grobe Logikfehler in der ohnehin löchrigen Haupthandlung und die dadurch natürlich - unfreiwillige Komik sind hier absolut vorprogrammiert.

Trotzdem, - als "Lehrmaterial" (wie und welche Fehler man vermeidet !), oder auch nur für den großartigen Spaß, sich etwas dermaßen verhunztes dann noch anzutun und dabei sicher nur kopfschüttelnd Tränen zu lachen, absolut empfehlenswert. Ausleihtip !
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen So schlecht, dass es fast schon wieder gut ist, 1. Februar 2003
Von 
Torsten Scheib "torstenscheib" (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 From Outer Space [UK Import] (DVD)
Eine Handvoll Aliens mit ernsten Absichten nimmt Kurs auf die Erde. Kurz darauf kommt es zu merkwürdigen Zwischenfällen: Ufos, die über den Großstädten schweben - und seltsamerweise einer Radkappe ähnlich sehen, ganz zu schweigen von den Toten, die plötzlich aus ihren Gräbern hervorkommen ...
Willkommen beim schlechtesten Film aller Zeiten! Diesen "Preis" jedenfalls bekam Wood Anfang der Achtziger Jahre für seinen letzten Versuch, als "ambitionierter" Filmemacher Fuss in Hollywood zu fassen - obwohl er mit so einer Groteske einfach nur scheitern KONNTE! "Plan 9" ist selbst für einen Film der 50er so dermaßen mies, dass einem stellenweise die Worte fehlen. Von Schauspielkust kann eigentlich überhaupt keine Rede sein - bestes Beispiel stellt der damals bekannte Prophet Criswell dar. Wenn er seinen Anfangsmonolog hält, erkennt man deutlich, wie seine Augen von links nach rechts huschen - immerhin, schlechtes Vorlesen kann man ihm nicht vorwerfen ...
Auch die Special-Effects und Ausstattungen spotten jeglicher Beschreibung. Radkappen-Ufos, die torkelnd durch die Landschaft fliegen wie betrunkene Seemänner bei Landgang oder Grabsteine, die bei der kleinsten Berührung zusammenfallen, stellen nur die Spitze des Eisberges dar. Und trotzdem - unterhalten kann der Film dennoch!
Mein Tip: Erst Tim Burtons superben "Ed Wood" angucken und danach "Plan 9" - zur Ergänzung, sozusagen ...
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Plan 9 From Outer Space - ED WOOD
Plan 9 From Outer Space - ED WOOD von Béla Lugosi (DVD - 2013)
EUR 9,99
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