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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch!
Die Inhaltsangabe des Buches möchte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, schließlich ist sie weiter oben zu lesen.

Ich muss sagen, dass mich das Buch sehr beeindruckt hat. Es ist ein bisher relativ unbeschriebenes Fantasy-Thema, das hier angeschnitten wird, nämlich das der Elementenbeherrschung. Es war sehr erfrischend, nicht mehr nur von...
Veröffentlicht am 20. November 2012 von Anna

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Heldin, für die man einen langen Atem braucht
Ich glaube der Inhalt wurde bisher ausreichend beschrieben. Komme ich lieber mal dazu, warum das Buch bei mir gar nicht so recht gut abschneiden will.
Zunächst aber das positive:
+ schöner Schreibstil
+ toll beschriebene Umgebungen
+ Personen, die man ins Herz schließt (Neve)
+ super Storyidee (Elemente, magische Welt etc.) -->...
Vor 4 Monaten von joopie veröffentlicht


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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch!, 20. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
Die Inhaltsangabe des Buches möchte ich an dieser Stelle nicht wiedergeben, schließlich ist sie weiter oben zu lesen.

Ich muss sagen, dass mich das Buch sehr beeindruckt hat. Es ist ein bisher relativ unbeschriebenes Fantasy-Thema, das hier angeschnitten wird, nämlich das der Elementenbeherrschung. Es war sehr erfrischend, nicht mehr nur von Vampiren und Werwölfen zu lesen!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und einfach zu lesen, der Wechsel zwischen Dialogen und Beschreibungen ist immer gut gewählt und lässt das Buch nicht langweilig werden.
Die Protagonistin Kira ist eine gute Identifikationsfigur, da sie aus der Ich-Perspektive erzählt und man somit sehr viel von ihrer Gefühlswelt mitbekommt. Die Personen und Plätze sind allesamt sehr gut beschrieben, sodass man sich immer ein sehr gutes Bild von der Szene machen kann. Außerdem gefällt mir, dass die Geschichte in Deutschland spielt, da fühlt man sich dem Geschehen irgendwie näher und verbundener :-)
Außerdem macht Kira eine Entwicklung durch, die man über das Buch hinweg sehr gut mitverfolgen kann. Manchmal kann es aber dennoch etwas langatmig und nervtötend sein, wenn sie trotz allem immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster verfällt. Weiterhin ist die Geschichte auch für einige Überraschungen gut, mit denen ich definitiv nicht gerechnet hätte. Man fiebert mit Kira mit und ist hin- und hergerissen, wem man Glauben und Vertrauen schenken sollte, und wem nicht. Auch die Zwiespaltigkeit von Kira, wenn es um Leo und Tim geht, ist sehr gut nachvollziehbar.
Außerdem finde ich es super, dass es sich endlich mal um eine ABGESCHLOSSENE Geschichte handelt. Momentan scheint mir jeder Autor zu denken, er müsse eine Trilogie o.ä. schreiben. Bei diesem Buch werde ich jedenfalls nicht auf heißen Kohlen sitzen müssen, bis der nächste Band rauskommt. Ich wurde nämlich endlich mal nach einem Band mit einem Happy End glücklich gemacht.
Abschließend kann ich also sagen, dass das Buch auf jeden Fall lesenswert ist und mir sehr gut gefallen hat. Ein großes Lob an die Autorin!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Romantik, Magie und Abenteuer, 15. November 2012
Von 
Bücherwurm (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Taschenbuch)
"Himmelstiefe" von Daphne Unruh hat mich sehr neugierig gemacht. Einmal durch das wunderschön gestaltete Cover, das zum Träumen einlädt und zum anderen wegen der vielen positiven Rezensionen zu dem Buch, die es fast schon in den Himmel gelobt haben. Tatsächlich hatte ich viel Freude beim Lesen, so richtig vom Hocker hauen konnte mich "Himmelstiefe" allerdings nicht.

Kira beginnt ihr letztes Schuljahr, denn schon ein Jahr später wird sie ihr Abitur in der Tasche haben. Doch als sie am ersten Schultag nach den Sommerferien dem attraktiven neuen Schüler ihrer Klasse, Tim, begegnet, bekommt sie plötzlich einen Fieberanfall. Überhaupt wird sie plötzlich von Fieberanfällen heimgesucht, die ebenso schnell wieder verschwinden wie sie aufgetaucht sind. Als sie schließlich von ihren Eltern in eine psychiatrische Anstalt gesteckt wird und ihr die Flucht gelingt, folgt sie dem Rat ihrer Chatfreundin Atropa und gelangt durch einen See in die magische Welt. Dort werden Menschen mit Affinitäten zu den Elementen ausgebildet und Kira ist einer davon. Doch wer ist wirklich auf ihrer Seite und vor wem muss sie sich hüten? Noch dazu fahren ihre Gefühle Achterbahn und sie steht schon bald zwischen Tim und Leo. Doch Kira scheint etwas Besonderes zu sein...

Die Geschichte ist innovativ und man hat beim Lesen nicht das Gefühl, dass man alles schon einmal in einem anderen Roman gelesen hat. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen und ließ mich das Buch dann auch nicht mehr aus der Hand legen. Zudem hat die Autorin wirklich eine blühende Fantasie, an der sie uns Leser durch ihr Werk teilhaben lässt und so entführt sie uns in eine fremde Welt und lässt uns für ein paar Stunden aus der Realität abtauchen.

Auch die Charaktere finde ich gut entworfen und entwickelt. Zudem waren sie alle sehr glaubhaft und menschlich und deshalb gibt es ein großes Lob von mir an die Autorin, weil das nicht viele Schriftsteller schaffen. Aber so macht es Spaß die Geschichte zu lesen und zusammen mit Kira ihre Abenteuer zu erleben. Auch die männlichen Charaktere wie Tim und Leo sind gelungen und beide echt sympathisch, obwohl sie so unterschiedlich sind. Ob sich Kira am Ende für den "Richtigen" entschieden hat, wage ich zu bezweifeln, aber das ist nur meine persönliche Meinung ;).

Leider gibt es aber auch ein paar Kritikpunkte von mir. Manchmal kam mir die Geschichte sehr langatmig vor, sodass ich ein paar Seiten überflogen habe. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass die Autorin manchmal Handlungsstränge, die eher zur Nebenhandlung zählen, sehr ausführlich ausgearbeitet hat und dafür kamen mir andere interessantere Handlungsstränge wiederum zu kurz. Den Anfang bis Kira in der Parallelwelt landet beispielsweise hätte man meiner Meinung nach raffen und auf die doch sehr ausführlichen Schilderungen der Charaktere ihrer Eltern verzichten oder sie zumindest reduzieren können. Dafür kam mir dann die Handlung in der magischen Welt ein bisschen zu kurz. Hier hätte ich es mir gewünscht, dass die Autorin noch mehr in die Tiefe geht und mehr über das Leben bzw. die Ausbildung an der Akademie schreibt. Dann hätte ich mich vielleicht auch mehr in die Geschichte hineinversetzen können, aber so blieb sie mir zu sehr an der Oberfläche.

Außerdem gab es meiner Meinung nach oft Ungereimtheiten, die ich einfach nicht nachvollziehen konnte oder Logikfehler. Nehmen wir einmal die Tatsache, dass Kira seit Jahren eine Chatfreundin hat. Sie schreiben sich angeblich seit Jahren und Atropa ist auch ihre engste Vertraute, mit der sie sofort chattet, sobald sie Probleme hat. Und das, obwohl sie fast nichts von dieser Chatfreundin weiß und sie sich noch nie gesehen haben. Das war für mich völlig unverständlich, v.a. weil Kira in Luisa ja auch eine enge und gute Freundin hatte und ich einfach nicht verstehen konnte, warum sie sich dann nicht an sie sondern an ein (im wahrsten Sinne des Wortes) Gespenst wendet. Auch die Enthüllungen am Ende des Romans zu Atropa (die ich hier nicht erwähnen möchte, um niemandem die Spannung zu nehmen) fand ich mehr als unglaubwürdig und unpassend.
Ein weiterer Punkt, der mir nicht ganz schlüssig war ist die Beziehung zwischen Kira und Tim. Tim scheint sich ja total in Kira verliebt zu haben und setzt sogar sein Leben für sie aufs Spiel und das, obwohl sie sich noch überhaupt nicht kannten bzw. erst ein paar Tage. Und das wiederum, obwohl Tim ein Mädchenschwarm ist. Außerdem nimmt er es scheinbar gelassen hin, dass Kira mit bloßer Gedankenmagie sein Bett in Brand gesetzt hat und fühlt sich dadurch nur noch mehr zu ihr hingezogen, sogar nach ihrer angeblichen Reise nach Indien. Das konnte ich nicht ganz nachvollziehen und ich habe die ganze Zeit nicht so recht verstanden, warum die beiden ein Paar sind. Das war bei der "Beziehung" zwischen Kira und Leo anders, die ich wiederum sehr glaubhaft fand.

Fazit: "Himmelstiefe" von Daphne Unruh ist ein unterhaltsamer Roman für alle jugendlichen Leserinnen ab ca. 14 Jahren, der alles enthält, was das Herz höher schlagen lässt: Teenagerprobleme, Romantik, Magie, Abenteuer und Spannung. Für volle 5 Sterne reicht es meiner Meinung nach nicht ganz, aber ich vergebe 3,5-4 Sterne und bin schon auf die Fortsetzung der Trilogie gespannt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervolle Fantasie, ein richtiger Pageturner!, 2. Oktober 2012
Von 
Sandra Budde "BuchZeiten" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
Inhalt:
Kira kann es gar nicht erwarten, endlich ihr letztes Schuljahr hinter sich zu lassen um frei zu sein von ihrer Familie. So startet sie vergnügt in das letzte Schuljahr - und da beginnen die Katastrophen auch schon. Erst nervt sie der neue Mitschüler Tim und dann scheint sie auch noch eine mysteriöse Krankheit befallen zu haben. Hinzu kommen, dass ihr beängstigende Schatten auflauern und ihre Chat-Freundin sie in einen alten Bunker locken will. Kira weiss vor Verwirrung nicht ein noch aus. Dann überschlaen sich die Ereignisse und Kira wird in eine Welt hinter der Welt gerissen. Dort soll sie lernen, was sie wirklich ist. Nämlich ein Teil einer bislang unbekannten Welt. Dort wird sie eins der Elemente verkörpern. Doch auch hier geht schief, was nur schiefgehen kann, denn Kira kann sich nicht anpassen, will zurück in die reale Welt und ihre Kräft sind viel zu groß, selbst für diese magische Welt...

Meine Meinung:
Wow .. also ich hätte ja mit vielem gerechnet. Nicht aber, dass mich dieses Buch soooo in seinen Bann ziehen würde. Ich bin abgetaucht in eine geniale andere Realität. Die Autorin schafft es wirklich, eine wundervolle Nebenwelt zu erstellen, die einen nicht mehr aus ihren Fängen lässt. Mühelos knipste sich das Kopfkino an und präsentierte mir etwas unglaublich tolles.

"Du musst Dir den ganzen Ort hier wie eine Blase vorstellen,
ein Raum hinter der dir bekannten Welt, den nur wenige betreten können."

Dieser Satz sagt eigentlich schon eine Menge aus. Doch Ihr müsst unbedingt selbst erleben, was es dort alles gibt. Ich wünschte, man könnte diese Welt selbst einmal betreten ... man ist wirklich versucht, einen der Übergänge zu finden, so wie eben ein paar der erwähnten Menschen in diesem Buch.

Die Wesen, die dort leben sind eigentlich Menschen. Aber sie sind auch viel mehr. Jeder vertritt eines der fünf Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther. Und sie haben auch noch ganz bestimmte Namen dafür, die ich aber nicht alle verraten möchte. Nur einen möchte ich näher erwähnen, damit Ihr einen Einblick in den schönen Schreibstil der Autorin bekommt: Das Element Äther .. die Engel ...

Ein solcher Engel ist Neve. Sie versucht Kira so gut wie möglich zu helfen. Sie zu beschützen. Hinter ihr herzuräumen, wenn sie mal wieder ihre Kräfte nicht im Griff hat. Im Gegensatz zu Kira isst Neva nie .. und sie erklärt es hiermit:

"Engel ernähren sich von Büchern, Wörtern, Sätzen, Gedanken."

.... was eine schöne Vorstellung, oder?

Die Autorin hat hier so viele neue Ideen und Fantasien spielen lassen, dass es eine wahre Freude war, das Buch zu lesen. Viel viel viel zu schnell war es zu Ende, soo gern hätt ich weitergelesen. Und obwohl es abgeschlossen war .. es bliebe noch Luft für mehr .. vielleicht habe ich ja Glück und es wird eine Fortsetzung geben.

Fazit:
Eine wundervoll fantastische Jugendgeschichte, die sich in der Welt und in der Welt hinter der Welt abspielt. Dieses Buch kann ich Euch nur ans Herz legen. Symphatische Protagonisten und tolle Ideen lassen das Buch zu einem Pageturner werden!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Himmlische Fantasy zum Träumen!!!, 1. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
Habe dieses Buch in der Gratis-Aktion erstanden und es erst gar nicht weiter in meinem Kindle beachtet...als dann nach einiger Zeit ein neues Buch hermusste, dachte ich mir: Das Cover ist nett - fängste mal an. Was soll ich sagen? Ich war begeistert!

Der Schreibstil ist angehnem flüssig zu lesen. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Kira erzählt. Genau hierdurch entwickelt sich eine derartige Spannung, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Genauso ahnungslos wie die Protagonistin wird man in eine völlig neue magische Welt befördert und weiß nicht, wem man Vertrauen kann und welche Intrigen gesponnen werden. Man gerät in ein Gefüge zwischen Macht und Hilflosigkeit, dessen weitere Entwicklung für den Leser unvorhersehbar ist.
Die Figuren sind mit viel Liebe zum Detail entworfen. Sehr gut hat mir auch Kiras Entwicklung gefallen, denn - so leid es mir tut - in manchen Büchern ist der Held genauso platt wie zu Beginn. Was auch sehr schön ist: Ich hatte nicht, wie bei vielen anderen Büchern, das Gefühl alles schon irgendwo mal gelesen zu haben. Hier gerät man in eine Fantasiewelt, die erfrischend anders ist. Vor allem: Es ist eine abgeschlossene Handlung und man steht nicht beim Ende des Buches vor einem nervigen Cliffhanger und muss Urzeiten auf die Fortsetung warten.
Fazit:
Dieses Jugendbuch ist durchaus auch etwas für Erwachsene und läd zum träumen ein. Bei dem Preis und dem Umfang des Werkes ein echtes Schnäppchen - also eine klare Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eine Heldin, für die man einen langen Atem braucht, 3. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
Ich glaube der Inhalt wurde bisher ausreichend beschrieben. Komme ich lieber mal dazu, warum das Buch bei mir gar nicht so recht gut abschneiden will.
Zunächst aber das positive:
+ schöner Schreibstil
+ toll beschriebene Umgebungen
+ Personen, die man ins Herz schließt (Neve)
+ super Storyidee (Elemente, magische Welt etc.) --> Zwar nicht neu, aber schön.

Jetzt das was mich so stört, dass das Buch ab ca. 3/4 zur regelrechten Qual wurde
- schleppender Anfang. Als Leser fragt man sich die ganze Zeit: wann gehts denn endlich los?!?!
- Mary-Sue-Heldin. Kira legt eine völlig übertriebene Wandlung vom grauen Entlein zum allmächtigen goldenen Schwan hin.
- Vorhersehbarkeit bzw. Naivität der Heldin. Als Leser weiß man vieles vom ersten Moment an. Kira scheint mit geschlossenen Ohren und Augen durch die Welt zu gehen.
- überdramatische Heldin. Ernsthaft... das Mädchen rennt bei jeder Gelegenheit davon, schmeißt sich ins Selbstmitleid, was oft überhaupt nicht berechtigt, sondern völlig übertrieben ist. Sie beruhigt sich aber jedesmal superschnell wieder, was den Eindruck eines Kleinkindes erweckt. Und jedes Mal denkt man sich so: "Renn nicht weg, bleib da. Nicht wegrennen!!!.....Uuuund sie rennt wieder weg. Wie überraschend"
- eine vom Zaun gebrochene Dreiecksbeziehung. Ernsthaft. Wieso glaube so viele Autoren, dass ein gutes Buch eine Dreiecksbeziehung braucht?! Das macht es einfach nur anstrengend.

Ich könnte so noch munter weitermachen. Aber als
FAZIT
lässt sich festhalten:
Eine tolle Idee, die durch die Heldin mehr als zerstückelt wird, so dass man Kira zum Schluss einfach nur noch loswerden möchte. Schade eigentlich, denn in der magischen Welt hätte ich gern noch die ein oder andere Stunde verbracht. Nur bitte ohne die überdramatische, übermächtige Kira.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toller Auftakt, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
..... zum Inhalt des Buches muss hier wohl nichts mehr gesagt werden! .....

Deshalb hier nur mein persönliches Empfinden:

Daphne Unruh erschafft dem Leser hier eine Welt in die er gerne hineingezogen wird
und sich selbst dort verliert.
Das Buch ist mit drei Teilen ausgestattet, die unterschiedlicher nicht sein können
den Leser fesseln und mitfiebern lassen.
Teil I wie von mir hier oben beschrieben, handelt in unserer Welt, die sehr detailgetreu
beschrieben ist. Jeder kann sich mit diesem Teil identifizieren und anschließen, da er
einfach real ist!
Teil II wird man in die magische Welt katapultiert, und ist gefesselt. Das schillernd bunte,
das magische und die dort lebenden Menschen sind übersinnlich schön beschrieben
und charismatisch das es dem Leser sehr einfach gemacht wird und selbst dort leben
möchte
Im Teil III vermischen sich die Welten und man wird mit einer *reellen, magischen Welt
konfrontiert, in man gespannt ist und mitfiebernd. Bis zum Schluss!

Die Charaktere sind sehr fein ausgearbeitet und auch sehr ins detailgehend beschrieben
so dass man es einfach hat, sich mit den jeweiligen zu identifizieren und sie sehr
sympathisch rüber kommen. Natürlich verfügt aber auch diese Geschichte über die
Bösen. Aber selbst diese sind auf eine gewisse Art und Weise symphatisch.

Alles in Allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich schwanke stetig zwischen 4
oder 5 Sternen. Muss mich nun aber letztendlich doch für die guten 4 Sterne entscheiden,
da es einige Stellen in dem Buch gab, die mir persönlich einfach zu langatmig waren!
Das aber sollte jeder Leser für sich selbst entscheiden und herausfinden.
Eine absolute Leseempfehlung ist es trotzdem und ich bin froh, an der Leserunde hier bei LB teilgenommen zu haben, die übrigens von der Autorin super mit bestritten wurde.
Hier noch mal ein ganz großes Lob an Daphne!
Ich bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig & eine Zusammensetzung aus aller alter Buchideen..., 19. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
Himmelstiefe ist das erste Buch, das ich nicht zu Ende gelesen habe, da ich es überhaupt nicht gut fand. Ich hab mir wirklich Mühe gegeben etwas gutes darin zu finden und hab mich jeden Tag gezwungen ein par Seiten zu lesen, aber irgendwann konnte und wollte ich nicht mehr, weil ich meine Freizeit nicht damit vergeuden wollte, irgendwas zu lesen, worauf ich überhaupt keine Lust habe...

Cover/Titel : Trotz der schlechten Geschichte, muss ich sagen, dass ich das Cover & den Titel des Buchs sehr schön und anziehend fand und ich auch aus diesen Grund das Buch gekauft habe. Das Cover sieht sehr märchenhaft aus, was eigentlich auch auf die Geschichte zutrifft, doch trotzdem nicht in die Richtung führt, in der ich es mir gewünscht habe...

Perspektive : Das Buch hat die Autorin von der Perspektive der Hauptperson Kira geschrieben und es findet auch kein Perspektivenwechsel statt, was sehr gut ist, da es überhaupt nicht verwirrend ist,von welcher Person was gerade im Buch geschrieben ist.

Geschichte : Die Geschichte fand ich überhaupt nicht so toll. Sie war sehr unlogisch und die Ideen waren alle sehr alt und haben mich richtig an andere Geschichten erinnert, die ich schon kannte. Unlogisch fand ich z.B die Geschichte mit Atropa... Also dass Kiras Chatfreundin anscheinend alles über sie wusste und Kira nichts über sie, da Atropa nie etwas über sich selbst verraten hat. In dieser Situation konnte ich mich in Kira überhaupt nicht hinein versetzen. Ich hab mich gewundert, wieso Kira übehaupt kein Zweifel an Atropa hatte, weil sie ja immer das Thema wechseln wollte, wenn die beiden über ihr Leben gesprochen haben... Damit, dass die Ideen sehr alt waren, meinte ich, dass es öfters in Geschichten vorkommt, dass eine Person sich verändert, z.B dass sie in einem bestimmten Alter stärker oder schneller wird und plötzlich Kräfte bekommt und man dann am Ende herausfindet, dass sie kein Mensch, sondern ein Fabelwesen wie Fee, Vampir, Werwolf oder ähnliches geworden ist. Ausserdem hab ich schon viele Geschichten gelesen, in der es 2 Welten gab : eine normale Welt und eine Welt der Fabelwesen. Dies hat mich sehr gelangweilt. Ich finde, dass die Autorin einfach keine neue Ideen hatte und Ideen aus anderen Büchern genommen und ein Mix der ganzen alten Ideen gemacht hat. Dann fand ich die Beziehung zwischen Tim und Kira sehr komisch, da man erst mal überhaupt nicht wusste, ob Tim sie mag und Tim aber später so abrupt gestanden hat, dass er sie sehr mag...

In gross und ganzem finde ich, dass das Buch nichts für mich ist und würde es auch nicht weiterempfehlen. Deshalb gebe ich leider nur 2 Sterne.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel zu langatmiges Buch, dem nach der ersten Etappe die Puste ausgeht, 25. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Taschenbuch)
Nachdem ich das Buch nach wenigen Seiten schon wieder zur Seite legen wollte - mysteriöser neuer Schüler, Heldin, die wegen starker Anziehungskraft Fieberschübe bekommt, gähn.... tausendmal gehört - hat mich die ein oder andere spannungsvolle Szene dann doch bei der Stange gehalten. Das erste Drittel der Geschichte, die im gegenwärtigen Berlin spielt, ist der Autorin trotz vieler Klischees, aufgebauschter Heimlichtuerei und nervtötend zickigen Reaktionen der Heldin, eigentlich recht gut gelungen. Doch von der anghäuften Pluspunkten bleiben in dem Moment, in dem Heldin Kira die magische Welt betritt, kaum welche übrig. Der Schnitt innerhalb der Handlung ist so scharf, als würde hier ein vollkommen neues Buch seinen Anfang nehmen. Fragen, die sich bis zu diesem Zeitpunkt in den Mittelpunkt geschoben haben, fallen völlig unter den Tisch und die Autorin verliert sich ausufernd in einem tagebuchartigen Gefühlsrausch ihrer Heldin, dem jegliche Spannung fehlt, vor allem, weil Kira ein derart ungefestigter Charakter ist, dass sie kaum einmal zwei Seiten lang dasselbe denkt und fühlt, sondern immerzu 180-Grad-Wendungen vollzieht. Das nervt einfach irgendwann, erscheint ideenlos, konzeptlos, irgendwie so, als wäre der Autorin der rote Faden verloren gegangen. Absätze wiederholen sich, Erklärungen sind zu detailliert, für den Leser interessante Fragen hingegen sitzen auf der Wartebank.
Alles in allem ist der Aufbau der Geschichte wenig dynamisch. Die Handlung gerät in die Zeitschleife.
Die Geschichte selbst geht verloren.
Fazit: Zäh! Unausgereift. Gute Ansätze, aber in der Gesamtheit schwach. Die Autorin hat die handwerklichen Mittel. Aber es fehlt ein guter Bauplan.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Protagonstin ist nicht auszuhalten, 1. Oktober 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Taschenbuch)
Ich habe lange versucht, „Himmelstiefe“ von Daphne Unruh bei eBay zu ersteigern. Irgendetwas ist mit diesem Buch, dass die eBayer komplett ausflippen, wenn es in seltenen Fällen in der Angebotsliste auftaucht. Da wird dann gern auch mal wesentlich mehr als der Neupreis geboten. Ich konnte darüber immer nur den Kopf schütteln und habe dieses Jahr dann beschlossen, es mir einfach neu zu kaufen. Ich dachte, dass ein Buch, das so heiß begehrt ist, phänomenal gut sein muss. Auch bei Goodreads sind die Bewertungen weitgehend positiv, sodass es einen durchschnittlichen Wert von 4,02 Sternen hat. Ich begann die Lektüre daher reichlich optimistisch.

Noch 250 Schultage trennen Kira von der Freiheit. Dann ist sie 18, hat endlich ihr Abitur und kann sich auf und davon machen. Doch das letzte Schuljahr hält weit mehr für Kira bereit, als sie es sich jemals vorzustellen wagte. Sie entwickelt merkwürdige Symptome, die zu keiner bekannten Krankheit passen und wird das Gefühl nicht los, von seltsamen Schatten verfolgt zu werden. Kiras Eltern glauben ihr nicht und wissen sich nicht anders zu helfen, als sie in eine psychiatrische Klinik einzuweisen.
Zum Glück kann Kira fliehen und findet den Weg zu dem einzigen Ort, an dem ihr wahrhaft geholfen werden kann: die Akademie der Elemente in der magischen Welt. Denn Kira kann mit ihren Fähigkeiten die Elemente ihrem Willen unterwerfen. An der Akademie soll sie ausgebildet werden. Allerdings merkt Kira schnell, dass sie erneut anders ist. Während die anderen Schüler jeweils nur ein Element beherrschen können, ist sie zu weit mehr fähig. Kira ist unglaublich mächtig, doch das bringt einen Haufen Probleme mit sich…

Anfangs fand ich das Buch super. Es las sich packend und flüssig; ich mochte Kira, weil sie auf mich wie eine taffe, etablierte und freiwillige Außenseiterin wirkte und fand die Entwicklung ihrer Fähigkeiten spannend. Leider blieb das nicht so. Stück für Stück wurde Kira immer oberflächlicher. Von stark und unabhängig mutierte sie zu kindlich trotzig und dauerhaft verängstigt. Ich hätte dafür Verständnis aufgebracht, wäre diese Verhaltensweise nur vorübergehend gewesen, aber nein, es wurde schlimmer. Als sie in der Akademie der Elemente ankommt, ist Kira wie durch ein Wunder offenbar plötzlich nicht mehr 17, sondern 12 Jahre alt. Sie ist sprunghaft, aufbrausend und permanent verunsichert, so, als würde nicht ein rationaler Gedanke den Weg durch ihre Gehirnwindungen schaffen. Zusammenhänge zu erkennen ist nicht gerade ihre Stärke, völlig egal, wie offensichtlich sie sind. Daher hatte ich ständig das Gefühl, ihr gedanklich mindestens drei Schritte voraus zu sein. Für mich war „Himmelstiefe“ dementsprechend selten überraschend und weitgehend vorhersehbar. Verdutzt war ich nur immer wieder davon, was für ein unsensibler Trampel die Protagonistin ist. Ich kann nicht zählen, wie oft ich ihr gern den Mund zugehalten hätte. Sie ist dermaßen schnell bereit, andere zu verurteilen, dass es mich massiv geärgert hat, wie bereitwillig die Nebencharaktere ihr ihre Eskapaden verzeihen. Wer so ich-bezogen ist und andere verletzt, verdient keine Nachsicht. Aber natürlich musste das so sein, denn Kira ist das definite Zentrum des Romans. Alle Nebenfiguren sind perfekt auf sie abgestimmt und bewegen sich lediglich in ihrem Kielwasser. Für mich hatte keine einzige eine eigenständige Persönlichkeit, als könnten sie ohne Kira nicht existieren.
Diese Defizite auf der Charakterebene fand ich besonders enttäuschend, weil Daphne Unruhs Ideen für ihre magische Welt eigentlich zauberhaft sind, obwohl sie eindeutig mehr Gewicht auf die Beschreibung der Kontrolle der Elemente hätte legen können. Ich weiß im Grunde immer noch nicht, wie es sich für Kira anfühlt, so viel Macht zu haben und Feuer, Wasser, Erde, Luft und Äther ihren Willen aufzuzwingen.

In meinen Augen hat Daphne Unruh das große Potential ihrer Geschichte verschenkt, weil sie sich auf ihre nervige, infantile Protagonistin konzentrierte. Ich kann Kira nicht ausstehen. „Himmelstiefe“ fokussiert Kira so umfassend, dass ich nicht mal die Möglichkeit hatte, mich von meiner Abneigung abzulenken. Immer steht sie im Mittelpunkt; nie geht es um etwas anderes als sie.
Die Geschichte selbst finde ich zwar nett, aber wenig aussagekräftig. Was soll mir Kiras Schicksal bitte mitteilen? „Hab keine Hemmungen, dich verletzend zu benehmen, denn dir wird sowieso verziehen“?
Im nächsten Band „Schattenmelodie“ geht es nicht um Kira, sondern um ihre Freundin Neve. Ich habe diese Fortsetzung auf meine Vielleicht – Liste gesetzt, glaube aber kaum, dass ich sie je lesen werde, denn auch Neve steht auf meiner Sympathieskala recht weit unten. Kira ist ja wenigstens noch temperamentvoll, Neve hingegen ist einfach nur devot.
Ich weiß nicht, wie ich „Himmelstiefe“ empfehlen soll. Vielleicht ist dieser Roman nur etwas für LeserInnen, die verständnisvoller sind als ich. Vielleicht gehe ich zu hart mit Kira ins Gericht. Entscheidet selbst, wie viel ihr einer Protagonistin verzeihen könnt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrend gute Mischung :-), 15. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1) (Kindle Edition)
Dies ist meine allererste Rezension. Ich lese sehr viel, man könnte schon fast sagen extrem viel! Und ich diskutiere auch des Öfteren mit Freundinnen über das ein oder andere Buch, aber ich habe noch nie das Bedürfnis gehabt meine Meinung dazu im Internet zu veröffentlichen.
Bei diesem Buch war das anders...

Vermutlich liegt es daran, dass ich mich zunächst überhaupt nicht entscheiden konnte ob es mir richtig gut oder eher gar nicht gefallen hat. Das ist völlig untypisch, denn normalerweise kann ich Bücher meist in drei Kategorien einteilen (wobei die Übergänge fließend sind :-)

Kategorie1 : Bücher die mir nicht gefallen. Das sind Bücher bei denen ich mich mit dem Schreibstil oder der Handlung überhaupt nicht anfreunden kann und die ich dann auch oft nicht zu Ende lese.

Kategorie 2: Bücher die irgendwie in die neutrale Zone fallen. Das sind Bücher die mich zwar ganz gut unterhalten, die es aber nicht wirklich schaffen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Kategorie 3: Bücher die mir richtig gut gefallen. Das sind Bücher die mich fesseln, die sogenannten Pageturner die man kaum aus der Hand legen kann.

In welche Kategorie gehörte Himmelstiefe nun für mich?

Zunächst muss ich zugeben, dass ich das Buch nahezu ohne Unterbrechung durchgelesen habe!! Ich wollte unbedingt wissen wie es ausgeht, so dass ich sogar bis tief in die Nacht, bzw. bis in die frühen Morgenstunden nicht aufhören konnte zu lesen!! Also ein Pageturner der bei Einbruch der Dunkelheit auch noch zum Sandmännchenkiller mutierte ;-) Und trotzdem war ich am Ende irgendwie unschlüssig wie es mir gefallen hat.

Um das zu erklären taucht vielleicht im folgenden der ein oder andere kleine Spoiler auf. Damit ich niemandem unabsichtlich die Spannung vermiese, werde ich die betreffenden Teile einfach kennzeichnen, damit man Sie notfalls überspringen kann :-)

Der Schreibstil war sehr angenehm: Definitiver Pluspunkt.

Die Grundidee des Buches mit den Begabungen für verschiedene Elemente fand ich super und in keinster Weise abgegriffen. Also: absoluter Pluspunkt.

Die Magische Welt die hier erschaffen wird fand ich sehr einladend und total gemütlich. Irgendwie fühlte man sich „dort“ beim lesen richtig wohl. Die Kritikpunkte die ich trotzdem nennen möchte waren beim lesen auch nicht wirklich präsent, da man mit der Protagonistin von einer Gefühls-Katastrophe in die nächste stolperte und gar nicht darüber nachdenken konnte. Rückblickend würde ich jedoch sagen, dass hauptsächlich die Landschaft der magischen Welt gekonnt zum Leben erwacht, dabei aber etwas leer bleibt. Viele interessante Charaktere treten leider nur als Randfiguren in Erscheinung. Man hat das Gefühl in der magischen Welt immer nur einigen wenigen Leuten „über den Weg zu laufen“. Man „begegnet“ so selten „Statisten“, so als wenn sich nur die Personen aus ihren Häusern wagen, die für die Geschichte eine Bedeutung haben. Besser kann ich das gerade nicht erklären :-(

Das magische Schul- bzw. Ausbildungssystem könnte noch etwas mehr Struktur/ Komplexität vertragen. Es macht den Eindruck, als läge das einzige und ausschließliche Interesse darin, den Studenten die Beherrschung ihrer Kräfte beizubringen. Jetzt muß ich leider ein Bisschen spoilern, also Achtung … SPOILERANFANG: Die meisten Begabten wissen ja scheinbar nichts von der Existenz der magischen Welt, bevor sie auf unerklärliche Weise von dort angezogen werden. Die logischen Konsequenzen wären vielleicht ein paar weitere Unterrichtsfächer wie „magische Geschichte“ oder „Struktur der Elemente“ um die unwissenden Neuankömmlinge mit allem vertraut zu machen. Stattdessen gibt es nur eine Bibliothek durch die sich die Studenten in Eigenregie Wissen aneignen können. Und zu allem Überfluss sind die dort abrufbaren Informationen auch noch manipuliert und teilweise gelöscht worden... Das da der ein oder andere Schüler auch mal die falschen Schlüsse zieht ist ja wohl vorprogrammiert! Bei einer Geschichte deren realer Mittelpunkt ausgerechnet in Berlin angesiedelt ist, würde man eigentlich vermuten, dass ein gewisses Bewusstsein für die Notwendigkeit der Thematisierung negativer geschichtlicher Ereignisse vorhanden sein könnte, damit Fehler der Vergangenheit sich nicht wiederholen. Die teilweise sehr lebenserfahrenen Ratsmitglieder scheinen das bei der Festlegung der Unterrichtsinhalte wohl übersehen zu haben... :-) SPOILERENDE

Lovestory-Elemente sind nicht zwingend notwendig, damit mich ein Buch vom Hocker haut, aber ich muss zugeben, dass ich trotzdem einen gewissen Hang dazu habe. Leider empfand ich hier die „Liebesszenen“ mit Mr-Right weniger ausführlich und intensiv geschildert als die mit Mr-Wrong. Das war etwas irritierend.

Man erlebt das gesamte Buch aus der Perspektive der Protagonistin. Das heißt, der Leser ist immer auf dem selben Kenntnisstand wie sie. Allerdings hatte ich ständig das Gefühl, dass für mich alles immer klarer wurde, während Sie nicht in der Lage war aus den ganzen Infos überhaupt irgendwelche Schlüsse zu ziehen (und wenn, dann natürlich immer die Falschen). Das hat dazu geführt, dass ich das halbe Buch lang das Bedürfniss hatte, Sie an den Schultern zu packen um sie einmal kräftig durchzuschütteln und Sie anzubrüllen, dass Sie doch vielleicht auch mal ihren Kopf benutzen könnte. Das ist auf die Dauer irgendwie anstrengend… :-)

Manchmal wurden Hintergrundinfos etwas ungünstig in der Handlung platziert. Eine Szene in der sich die Beteiligten in Eile befinden und ihnen nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht um Ihren Verfolgern zu entkommen, bietet sich nicht unbedingt dazu an, die Protagonistin ausführlich in die Hintergründe eines (Spoileranfang) Geheimbundes und einer unglücklichen, verflossenen Liebschaft einzuweihen (Spoilerende). Das bringt das Tempo der Handlung stellenweise etwas aus dem Gleichgewicht und erweckt den Eindruck als wären diese Infos nicht so recht Teil der Geschehnisse, sondern eher Zusatzinfos für den Leser. Da würde ich mir etwas mehr Raffinesse wünschen :-)

Leider kriegt die Protagonistin am Ende nicht so hundertprozentig die Sympathie-Kurve. Ihre Gefühlsausbrüche im Verlaufe der Geschichte fand ich durchaus unterhaltsam und auch größtenteils nachvollziehbar. Am Ende wurde es mir dann aber doch etwas zu viel. Aber das könnte auch an meiner ganz persönlichen Harmoniesucht liegen... :-)

Am Schluss (Spoileranfang) gab es noch ein paar kleine Details die das Happy End für mich etwas zu vollkommen und zu erzwungen erscheinen ließen. Einem jungen Mädchen mit einem noch eher ungefestigten Selbstwertgefühl, unvergleichlichen Fähigkeiten deren Beherrschung Sie gerade erst zu lernen beginnt und die gerade erst Amok gelaufen ist, direkt einen Sitz im Rat in Aussicht zu stellen, fand ich nicht ganz nachvollziehbar. Da hab ich schon fast mit dem Satz „...und Sie lebten glücklich bis an Ihr Lebensende...“ gerechnet :-) (Spoilerende)

Fazit: Im Vorangegangenen habe ich einige Kritikpunkte aufgezählt, und man könnte meinen, das mir das Buch nicht gefallen hat. Und wie ich Eingangs erwähnte war ich zunächst auch unschlüssig. Aber allein die Tatsache, dass ich mich so ausführlich mit der Frage auseinander gesetzt habe wodurch dieses Gefühl entstanden ist, lässt mich zu dem Schluss kommen, dass mir das Buch irgendwie ans Herz gewachsen ist: Diese magische Welt, die Fähigkeiten ihrer Bewohner, selbst die Protagonistin. Ich habe mich bemüht meine Kritik möglichst konstruktiv zu formulieren und bin mir gerade gar nicht sicher ob ich damit tatsächlich künftigen Lesern eine Entscheidungshilfe liefern oder die Autorin bei der Fortführung dieser Geschichte unterstützen wollte... :-)
Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung und werde Sie definitiv lesen!! Und um auf meine Anfangs genannten Kategorien zurück zu kommen: Für mich liegt das Buch am unteren Rand von Kategorie 3, es fesselt und beschäftigt einen aber hat noch Luft nach oben. Wenn ich das in Amazon-Wertung umrechne bin ich bei 4 Sternen.

Und allen Interessierten würde ich einfach raten sich selbst ein Bild zu machen :-)
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Himmelstiefe (Zauber der Elemente 1)
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