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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wenn die Fantasie durchgeht
Sehr flott zu lesen, wenn auch der Plot "Gangster erpresst unschuldigen Familienvater" nicht gerade neu ist.
Neu und ungewöhnlich ist die Wendung, die die Story nimmt, als der Held nach Kaleidoscope kommt. Da geht macht die Fantasie des Autors regelrechte Luftsprünge und ersinnt die erbarmungswürdigsten Kreaturen. Die Beschreibungen sind nicht...
Vor 17 Monaten von Ulrich veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 5 Sterne, für die ersten 81 Seiten...
USA 1929. Jack Romaine hat sich wieder einmal mit den eindeutig falschen Männern angelegt, möchte er großen Ärger von sich und seiner Familie fernhalten, wird er das Angebot, entwendetes Geld und Wertpapiere für einen Gangster aufzustöbern, annehmen müssen.

Jack ist alleinerziehender Vater, Trinker und Spieler, mit...
Vor 18 Monaten von Stephan Seither veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wenn die Fantasie durchgeht, 24. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Kindle Edition)
Sehr flott zu lesen, wenn auch der Plot "Gangster erpresst unschuldigen Familienvater" nicht gerade neu ist.
Neu und ungewöhnlich ist die Wendung, die die Story nimmt, als der Held nach Kaleidoscope kommt. Da geht macht die Fantasie des Autors regelrechte Luftsprünge und ersinnt die erbarmungswürdigsten Kreaturen. Die Beschreibungen sind nicht jedermanns Geschmack, aber insgesamt ist das Buch, wenn man es zur Unterhaltung liest, recht gut gemacht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 5 Sterne, für die ersten 81 Seiten..., 6. Juni 2013
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
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USA 1929. Jack Romaine hat sich wieder einmal mit den eindeutig falschen Männern angelegt, möchte er großen Ärger von sich und seiner Familie fernhalten, wird er das Angebot, entwendetes Geld und Wertpapiere für einen Gangster aufzustöbern, annehmen müssen.

Jack ist alleinerziehender Vater, Trinker und Spieler, mit gelegentlichen Flashbacks, zurück in die von ihm durchlebte Zeit des Ersten Weltkriegs, wo er seinerzeit als Sanitäter Verwundete versorgte und seine vor wenigen Jahren an der Spanischen Grippe verstorbene Frau, französischer Abstammung, kennenlernte.

Sein "Auftraggeber" zählt zu den mächtigsten Männern der Stadt Cincinnati und wird bei Misserfolg sicherlich nicht zimperlich mit Jack, dessen Sohn und Schwiegermutter verfahren.

Jack hat bei der Suche nach dem Eigentum seines Auftraggebers allerdings einen sadistischen Konkurrenten - Arno Becker (deutscher Abstammung) ermordet seine Opfer nicht einfach "nur", vielmehr hat der Typ eine Leidenschaft für Verstümmelungen und Qualen entwickelt...

Der Autor hat bis Seite 81 eine durchaus spannende Geschichte zu erzählen. Hauptfigur und Gegenspieler werden auf eine vielversprechende Jagd geschickt, welche jedoch, ab Kapitel 6, mit Beginn der unnötig überzeichneten Freakshow deutlich an Schwung und somit Unterhaltungswert verliert - aus diesem Tiefflug kommt die Handlung bis zur letzten Seite leider nicht mehr heraus.

Das abgespult wirkende Ende ist zudem sehr weit von einem packenden Finale entfernt.

Fazit: Schade - aus der erdachten Grundidee und der auserwählten Epoche hätte man wesentlich mehr herausholen können. Wäre Darryl Wimberly auf dem über die ersten 81 Seiten eingeschlagenen Pfad geblieben - könnte ich dieses Buch sicherlich empfehlen, hätte ich wohl auch mehr Sterne vergeben, so bleibt ein Buch zurück, an dessen Inhalt ich mich vermutlich in 8 Wochen schon nicht mehr recht werde erinnern können / wollen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Noir-Krimi mit Schwächen, 26. März 2013
Von 
Michael Reinsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
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Jack Romaine ist ein Trinker und Spieler. Aus Chikago, wegen Wettschulden geflohen, lebt er nun in Cincineti. Der Gangsterboss Bladehorn bietet ihm 1000 Dollar, wenn er gestohlenes Geld und Wertpapiere zurückbringt. Sollte er versagen, würde sich Bladehorn an Jacks Sohn und Schwiegermutter rächen. Die erste Spur wird kalt, weil neben Jack auch ein sadistischer Killer auf der Suche nach dem Geld ist und die erste Kontaktperson brutal foltert, um an Informationen zu kommen. Von der Angst um seien Familie angetrieben, sucht Jack eine neue Spur und wird in Tampa fündig. Irgendwo innerhalb der von "Freaks" und Artisten bewirtschafteten Stadt Kaleidoscope scheinen das Geld und die Wertpapiere verschwunden zu sein. Und so taucht er, für seine Nachforschungen in eine sehr skurrile Welt ein, und verliert sich langsam in Kaleidoscope. Doch Arno Becker (der Killer) bleibt auch nicht untätig ...
Dir Geschichte ist angenehm zu lesen und versetzt den Leser in die späte Prohibitionszeit in Amerika. Der zu Beginn eher unsympathische Held wandelt sich im Laufe des Romans langsam und man ­lernt Sympathie für ihn zu empfinden und seine Handlungen zu verstehen. Darryl Wimberley hat sich sehr intensiv mit dem damaligen Zirkusgeschehen (inklusive Freakshows) vertraut gemacht, denn sehr viele Informationen die er in seine Geschichte einfließen lässt sind wahr. Sehr gefallen haben mir die Bewohner von Kaleidoscope, von denen ein jeder eine gewisse Tiefe erhält und man Sie recht schnell nicht mehr als "etwas andere Menschen" sieht.
Auch ­der Aufbau der Gemeinschaft und die interne Abstufung zwischen den Bewohnern ­hat seine Logik.
Was mich etwas stört (daher der Punktabzug) sind die etwas sehr übertriebenen Darstellungen der "Freaks" (übertriebene Verunstaltungen und Besonderheiten), die manchmal zu vulgäre Ausdrucksweise und das Klischee vom "Superkiller" (der auch noch ein echter Arier ist).
Fazit:
Mit etwas weniger der oben genannten "Störfaktoren" wäre der Roman ein sehr guter "­Noir-Krimi", teilweise nichts für "­zartbeseitete Seelen", in dem fast alle Figuren gut in Szene gesetzt wurden.
Ich werde mir auch die anderen (von der Kritik hochgelobten) Bücher von Darryl Wimberley besorgen ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen durchgeschmökert, 8. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Kindle Edition)
Trotzdem der Inhalt etwas "weit hergeholt" ist, sehr fesselnd und verzwickt. Einmal begonnen zu lesen, wollte ich nicht wieder aufhören. Das Ende war überraschend.
Petra Baier
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte in aussergewöhnlichem Milieu und zu früherer Zeit, 29. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
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Das Buch hat mir gut gefallen.
Anfangs war ich skeptisch,weil ich nicht gut"reingekommen"bin,aber nach etwa 20 Seiten war ich in der Geschichte drin,die bis zum Ende spannend ist.
Der Held ist zunächst egozentrisch mit einigen Lastern,sodass mit der Tötung seiner Familie gedroht werden musste,damit er sich auf die Suche nach Geld und Wertpapieren macht.Dann ist er aber nicht mehr zu bremsen,auch nicht von einenm üblen Killer.
Im Winterlager eines Zirkusses endet die Fährte der Beute.Heute würde man solch einen Zirkus"Freak-Show"nennen,da die Attraktionen zumeist missgebildete Menschen darstellen.
Das Geld ist tatsächlich dort,und es kommt am Ende zwischen den Freaks und der Gangsterbande zu einem Entscheidungskampf.
Das Ganze ist spannend geschrieben,interessant sind auch die Schilderungen des Zirkuslebens und der Atmosphäre der damaligen Zeit.
Etwas gestört hat mich,dass es bei den Hauptpersonen eigentlich nur Gute und Böse gibt,der Held sich in unwahrscheinlichem Tempo vom Saulus zum Paulus wandelt.
Das wirkt etwas platt,deshalb ein Punktabzug.Aber nur ein kleiner,da ich das Buch dennoch als lesenswert empfehlen kann,weil es sehr spannend ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kaleidoscope, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
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Auf diesen Krimi wurde ich vor allem durch sein außergewöhnliches Cover aufmerksam. Das große Zelt, die schwarze Person und der schön gestaltete Titel haben mich neugierig gemacht und auch der Klappentext versprach ein frisches und spannendes Abenteuer unter sehr ungewöhnlichen Charakteren und Schauplätzen.

Was Schauplätze und Charaktere anging wurde ich beim Lesen auch keineswegs enttäuscht, allerdings wurde es mir hier und da für einen Krimi schon etwas zu brutal. Es geht um den Trinker und Spieler Jack, der durch seine Art zu leben bei mächtigen Menschen Schulden hat. Ein Gangsterboss nutzt dies aus und zwingt ihn einen Auftrag für sich zu erledigen. Natürlich gerät Jack so erst in wirklich Probleme, denn seine Aufgabe kommt einem anderen gefährlichem Mitbürger in die Quere. Sein Mitstreiter heißt Arno Becker und kennt keine Gnade. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Art Katz und Maus Spiel, dass Jack in den sonderbaren Ort Kaleidoscope bringt, einen Ort an dem die sonderbarsten Schausteller und Artisten leben. Und in Kaleidoscope beginnt die Geschichte erst so richtig.

Ich fand die Grundlage der Geschichte sehr schön. Die vielen verschiedenen und verschrobenen Charaktere sind liebevoll gestaltet und vermitteln ein interessantes Bild der damaligen Zeit und dem Leben der Schausteller. Doch auch hier muss man ebenso wie Jack lernen, dass nicht alles immer so ist wie es scheint. Und auch Jack, der eigentlich ein wirklich unsympathischer Mann ist, wächst einem auf sonderbare Art und Weise ans Herz. Und dass obwohl ich ihn am Anfang wirklich schrecklich fand. Viele Motive und Ursachen bleiben lange im Hintergrund und sind teils etwas schwer nachvollziehbar, im Großen und Ganzen war es aber sehr spannend die Auflösungen der vielen Rätsel langsam zu erfahren.

Stellenweise gibt es in "Kaleidoscope" aber auch einige Längen, bei denen man gerne ein paar Seiten überblättern würde und auch die ein oder andere sehr blutige und brutale Szene ist vorhanden, die ich so in einem Krimi eigentlich nicht erwartet hätte. Aber ich hatte dennoch Freude mit "Kaleidoscope", allerdings dauert es etwas bis man mit der Geschichte warm wird!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärischer Krimi im Schaustellermilieu, 11. März 2013
Von 
tolle+lege (here, there & everywhere) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
Jack ist ein Tunichtgut – ein Spieler, Frauenheld und Säufer –, aber er hat auch einen kleinen Sohn zu versorgen. Seine Frau ist tot und während Jack auf Spiel- und Sauftour ist, passt seine Schwiegermutter auf den Jungen auf. Ein Gangsterboss erpresst Jack. Er soll ihm helfen, ein geklautes Vermögen wiederzufinden. Gleichzeitig ist aber auch ein wahnsinniger Killer hinter dem Geld her.

Die Suche führt Jack nach Kaleidoscope, einem Winterquartier für Schausteller. Hier trifft er allerlei ungewöhnliche Menschen, Gaukler, Kleinwüchsige, siamesische Zwillinge … Menschen, die ihre Behinderungen zur Schau stellen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Und dann ist da noch die geheimnisvolle „Mondjungfrau“… Jack glaubt, die Gaukler hätten das Geld versteckt, er hintergeht sie, freundet sich aber gleichzeitig mit ihnen an.

Darryl Wimberley hat einen zugleich anrührenden und spannenden Roman vor dem Hintergrund des Börsenbooms der Zwanzigerjahre (und des darauf folgenden Börsenkrachs) geschrieben. Menschen, die anders sind, die mit Behinderungen und Missbildungen leben, haben sich in Kaleidoscope ein Zuhause geschaffen, wo der Schönling Jack der Außenseiter ist. Das Idyll wird durch die äußeren Umstände und die Mächte des Bösen gestört. Die Gewaltdarstellungen sind mitunter drastisch. Es wird nichts beschönigt, nichts weggelassen. Das Leben ist brutal, aber es gibt Hoffung, sagt dieses Buch.
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1.0 von 5 Sternen 'Und die halbe Wahrheit ist schlimmer als die dickste Lüge.', 25. März 2013
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
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Inhalt:
Cincinnati im Jahre 1929: neben seinen üblichen Problemen hat Jack Romaine neuerdings Ärger mit dem Gangsterboss Oliver Bladehorn. Dieser zwingt Jack, für ihn zu arbeiten, und verlangt, dass er Geld und Wertpapiere auftreibt, die ihm vor Jahren gestohlen wurden.

Jack hat keine andere Wahl, macht sich auf die Suche und landet schließlich in der Schausteller-Stadt Kaleidoscope. Hier trifft er auf allerlei sonderbare Gestalten und hofft, dass er das Rätsel um Bladehorns Geld bald lösen kann.

Mein Eindruck:
Mir hat 'Kaleidoscope' überhaupt nicht gefallen. Den Einstieg ins Buch fand ich schwerfällig und irgendwie chaotisch. Da ich Bücher über das Zirkusleben sehr mag, habe ich mich auf Jacks Reise nach Kaleidoscope gefreut, doch mit dem Eintreffen in der Schausteller-Stadt wurde die Geschichte leider völlig abstrus, eher klamaukartig und flach. Die Protagonisten wurden durchweg nur oberflächlich charakterisiert, die Handlung konnte mich nicht fesseln und mich nicht mitreißen.

Die Sprache wirkt oft hölzern, ist bisweilen flapsig, und auch die Übersetzung ist stellenweise nicht gut gelungen.

Aus inhaltlicher Sicht waren die Wendungen meiner Meinung nach entweder zu vorhersehbar oder völlig abwegig.

Mein Resümee:
'Kaleidoscope' ist leider kein Buch, das ich empfehlen kann.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen hmmm, schade - das hätte mehr her gegeben, 1. April 2013
Von 
N. Peters (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Taschenbuch)
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Bücher im Zirkus- oder Schaustellergewerbe, gerade in den 20er Jahren, haben eine gewisse Sogwirkung auf mich. Ich muss die einfach haben und lesen. So kam ich auch an diesem Buch nicht vorbei. Letztendlich war ich aber leider doch ein bisschen enttäuscht.

Die Geschichte ist schnell erzählt: Die Hauptfigur Jack Romaine ist - nach den Erlebnissen im ersten Weltkrieg in Frankreich und dem Verlust seiner Frau - eine kaputte Type, der seine Zeit mit Alkohol und Glücksspiel verbringt. Dementsprechend hat er natürlich auch ordentlich Schulden, was wiederum dazu führt, dass er in die Fänge eines Gangsters gerät. Dieser Gangster ist auf der Suche nach einer Frau, die ihm einen großen Batzen Geld gestohlen haben soll. Jack soll diese Frau aufspüren. Ihre Spur führt nach Kaleidoscope, dem Winterquartier aller möglicher Zirkusartisten und Schausteller. Er findet dort eine verschworene Gemeinschaft darunter viele "Freaks" wie Kleinwüchsige, siamesische Zwillinge, Männer und Frauen, denen Gliedmaßen fehlen oder die anders entstellt sind. Jack merkt schnell, dass sie alle ihre Geheimnisse haben - aber die streng hierarchische Strukur macht es ihm nicht einfach, Vertrauen zu gewinnnen. Und leider ist er auch nicht allein auf der Suche nach dem Geld, sondern ein brutaler Killer ist ihm dicht auf den Fersen...

Die Beschreibung der Gemeinde Kaleidoscope mit ihren festen Strukturen und schrillen Figuren fand ich durchaus gelungen. Allerdings ist mir weder Jack selbst noch eine andere Figur besonders symphatisch geworden oder hat mich - trotz der zum Teil harten Schicksale - wirklich nah gekommen. Hier hätte ich mir mehr Inhalt gewünscht. Viele Handlungen fand ich viel zu aufgsetzt und übertrieben. Ich hatte das Gefühl, der Autor wollte besonders viel Abnormitäten und Brutalität unter bringen - das wirkte oft unglaubwürdig. Dabei plätscherte die Geschichte viel zu lang vor sich hin - mir war lange nicht klar, worauf es denn nun eigentlich hinaus laufen wird. Erst auf den letzten 50 Seiten wurde es so richtig spannend. Für mich ist das auch kein klassischer Krimi, sondern eher eine Erzählung mit ein paar Thrillerelementen.

Insgesamt ein interessantes Setting, aus dem man viel mehr hätte machen können als eine Aufzählung möglichst vieler Abnormitäten. Hier hat mir das Erzählerische etwas gefehlt - gerade bei den vielen interessanten Figuren hätte es sicherlich mehr interessanten Stoff gegeben, da viele der Figuren sicher mehr zu erzählen gehabt hätten.
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4.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Krimi, 30. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope: Kriminalroman (Kindle Edition)
Wen man über den Anfang hinaus kommt ist es ein spannendes Buch. Ewas anders als der gewohnte Krimi, er spielt in einer Zeit die wir nur aus Büchern kennen.
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Kaleidoscope: Kriminalroman
Kaleidoscope: Kriminalroman von Darryl Wimberley
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