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425 von 435 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kameratechnischer Leckerbissen, diese G15!
Ich will hier keinesfalls Fakten und Daten wiederkäuen, die man ohnehin aus Produktinformationen und Datenblättern entnehmen kann. Jeder, der sich für diese Kamera interessiert, wird dies ja auch tun.
Deshalb beschränke ich mich in meiner kurzen Rezension ausschließlich auf meine ganz persönlichen Erfahrungen mit der G15:

Mit...
Vor 20 Monaten von Peter K. veröffentlicht

versus
68 von 113 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolle Bilder - bis man den Blitz einschaltet :(
Ich suchte einen Nachfolger für meine G11, die zwar schöne Bilder macht, aber zu langsam ist, gerade wenn man seine kleinen Kinder fotografieren will...

Nun kam die G15...

Mein Eindruck:

1. Prima Verarbeitung
2. Geniales Objektiv (Lichtstärke, Bildstabilisierer, Brennweite)
3. Schnellerer Autofocus und...
Vor 22 Monaten von Torsten Jahn veröffentlicht


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425 von 435 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kameratechnischer Leckerbissen, diese G15!, 22. April 2013
Von 
Peter K. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich will hier keinesfalls Fakten und Daten wiederkäuen, die man ohnehin aus Produktinformationen und Datenblättern entnehmen kann. Jeder, der sich für diese Kamera interessiert, wird dies ja auch tun.
Deshalb beschränke ich mich in meiner kurzen Rezension ausschließlich auf meine ganz persönlichen Erfahrungen mit der G15:

Mit der G11 hatte ich schon ausgiebig Erfahrungen sammeln dürfen, und ich war wirklich begeistert von dieser Kamera. Die G15 bietet mir aber deutliche Fortschritte:
- Entscheidend ist, dass der nun eingebaute, neue 1/1,7" C-MOS Chip (mit moderat gesteigerten 12.100.000 Bildpunkten) in Verbindung mit dem sehr lichtstarken Objektiv eine atemberaubend tolle Bildqualität zaubert. Selbst bei Offenblende und über den gesamten Brennweitenbereich hinweg sind die Bilder absolut detailreich, klar, scharf und rauschfrei (bis ca. 1600 ISO).
- Die Restlichtfotografie macht mit der G15 einfach nur Freude (in Museen, Konzerthallen, schummrigen Kneipen, oder was immer einem beliebt, bei den dunkelsten Lichtverhältnissen zaubert die Kamera wunderbar stimmungsvolle Fotos, die unverfälscht vom störenden Blitzlicht bleiben).
- Dass alle wünschenswerten Parameter bei dieser Spitzenkamera veränderbar sind, ist ein Genuss. Sehr angenehm sind diesbezüglich die frei belegbaren Räder (vorne / hinten) und die Sondertaste.
- Die G15 ist gegenüber der G11 wirklich kompakter geworden. Durch die raue Oberfläche und die Griffwulst lässt sich diese Kamera nötigenfalls tatsächlich leicht mit einer Hand bedienen.
- Der schnelle ISO-Zugriff liegt nun auf einer der Vierwege-Tasten hinten, und, für mich viel angenehmer, die Belichtungskorrektur ist nun mit einem Daumendreh erreichbar (Wahlrad auf der Oberseite, hinter dem Auslöser).
- Die noch kompaktere Baugröße und das geringere Gewicht geht natürlich auch auf Kosten des weggefallenen Klapp-Monitors. Den Streit darüber, ob man diesen braucht, oder nicht, empfinde ich als reine Fotografen-Glaubensfrage. Ich selbst komme mit dem größeren und deutlich stärker auflösenden Monitor bestens zurecht, zumal ich bei ganz extremen, sonnigen Lichtverhältnissen dankbar die Hilfe des für diese Zwecke gedachten optischen Suchers nutze.

- Es stimmt schon: Auch die Sony RX100 hat eine Spitzen-Bildqualität und ist etwas kleiner. Auch mit dieser Kamera habe ich geraume Zeit Erfahrungen sammeln dürfen und deshalb kann ich für MICH behaupten, dass ICH die Canon G15 doch bevorzuge. Die RX100 ist wohl kleiner, aber glatter und ohne Griffwulst oder sonstigen, nützlichen Halt gebaut. Eine einhändige Bedienung ist immer etwas riskant ...! Entscheidend aber: In Sachen Bildqualität sehe ich die Vorteile bei der G15: Bessere Makro-Fähigkeit, nur geringfügig abnehmende Lichtstärke des Objektivs über den gesamten Brennweitenbereich (die G15 hat bei 140 mm immer noch eine Lichtstärke von 2.8, die RX100 hat schon beim Endbereich von 100 mm nur noch 4.9). Die G15 kann man ohne jegliche Bedenken und unkompliziert auch mit Offenblende nutzen, und die Bildergebnisse sind, wie oben schon erwähnt, einfach spitze. (Und all das, obwohl doch die RX100 einen noch größeren Sensor nutzt!) Und, zusätzlich zu diesen Vorteilen der G15 ist auch folgendes zu beachten: Sie ist derzeit (April 2013) sogar deutlich mehr als 100 Euro günstiger in der Anschaffung, als die Sony RX100!

- Die größere und schwerere Schwester der G15, die Canon GX1 hat ja auch einen größeren Sensor und die Bildqualität ist ohne Zweifel herausragend aus der Masse der (noch) Kompakten. Aber, auch bei ihr muss man Abstriche bei den Makros und bei der nicht unkomplizierten Nutzung der Offenblende machen. Dazu machen die noch größeren Ausmaße und das noch höhere Gewicht eine handliche und zugriffsfreudige Nutzung auf Reisen (für MICH wichtig!) nur bedingt möglich. Der fachverständige "Normalverbraucher" wird auch bei diesem Vergleich die annähernd gleiche Bildqualität mit den genannten Vorzügen der G15 zu schätzen wissen, ganz abgesehen von dem auch hier deutlich günstigeren Preis der G15.

Natürlich haben auch die RX100, die GX1, die Lumix LX7 etc. ihre schätzenswerten Besonderheiten. Und all diese Kameras haben mit Recht ihre begeisterten Liebhaber, die eben genau mit dieser einen Besonderen glücklich sind. Für MICH haben aber die genannten, wichtigen Vorzüge der G15, so wie auch die scheinbar nebensächlichen Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben. (Z.B. muss ich mich bei der G15 nicht mit einem Objektivdeckel abplagen, der Akku der G15 hat eine ausgesprochen lange "Standzeit", alle Knöpfe und Räder sitzen da, wo ich sie griffbereit brauche, die Szenen-Modi sind nicht unnötig aufgebläht, Blende und Belichtungszeit lassen sich auf Knopfdruck mittels Programm-Shift verändern, und, und, und ...)

Für MICH ist es einfach eine Freude, mit dieser Kamera zu fotografieren und die Fotos mit herausragender Bildqualität für alle möglichen Ausgabezwecke zu nutzen.

Ergänzung, 28.04.2013:

Nach der Lektüre einiger für mich unverständlich negativer G15-Rezensionen, die von Rezensenten veröffentlicht wurden, die diese Kamera meist gar (noch) nicht besitzen, oder offensichtlich die Bedienungsmöglichkeiten und deren Feinheiten nicht (genug) kennen, möchte ich hier folgendes ergänzen, was auch diese „vernichtenden“ Rezensionen betrifft:

Nach einer gerade durchgeführten mehrtägigen Auslandsreise kann ich auch weiterhin von dieser G15 nur schwärmen. Und dies beruht nicht auf „Blauäugigkeit“, denn dazu ist mein langjähriger Kenntnisstand bezüglich Fotografie und Kameras sicher zu umfassend.

- Offenblende: Gerade diejenigen, die mit sehr hochwertigen Kameras und lichtstarken Objektiven fotografieren, wissen, dass es oftmals schwierig ist, ohne sensible Einstellungen scharfe und farbenfreudige Fotos zu erhalten, wenn man mit Offenblende, besonders bei Nahaufnahmen, fotografiert. Mit der G15 konnte ich problemlos die Offenblende nutzen, über den gesamten Brennweitenbereich. Die Bildergebnisse: gestochen scharf, detailgetreu, farbecht. Bin begeistert!

- Weißabgleich: Selten ist der Weißabgleich auch in der Automatik-Einstellung AWB so treffsicher, wie bei dieser Kamera (deutlich sicherer als bei der G11). Ich nutzte gelegentlich eine manuelle Einstellung, um zu sehen, ob diese nicht doch besser sei. Zu meiner Überraschung: Die AWB-Einstellung war in der Regel genau so gut.

- Blitz: Bei dieser enorm lichtstarken Kamera (über den gesamten Brennweitenbereich hinweg) muss ich ja nur höchst selten den Blitz zu Hilfe nehmen, und wenn doch, so ist das Ergebnis (für MICH) begeisternd: Keine ausgebleichten Vordergrundbereiche und sogar in größeren Räumen eine wunderbar ausgewogene Hintergrundbeleuchtung. Nötigenfalls mit Einstellung der Blitz-Stärke und dem üblichen Programm-Shift kann eigentlich nichts schief gehen. Einen Zusatzblitz werde ich in der Regel nicht mit mir herumschleppen müssen.

- Der Lammellenverschluss des Objektivs ist sehr gut verbaut: dicht und stabil. Ein Zerkratzen der Objetiv-Linse ist schlichtweg unmöglich, es sei denn, man transportiert die Kamera (für MEIN Verständnis unsachgemäß) in der Jackentasche, wobei das Objektiv, bzw. der Lammellenverschluss unachtsamerweise regelmäßig „Druck-Angriffen“ ausgesetzt ist.

- Und noch ein Tipp:
Auf meine Auslandsreisen gehe ich nicht ohne Ersatzakkus, obwohl die G15-Akkus wirklich fantastisch lange halten. Deshalb habe ich mir für einen günstigen Preis von (derzeit) 28,30 Euro über Amazon ein zusätzliches Reserve-Ladegerät besorgt, das außer dem Netzkabel-Anschluss auch noch über USB und auch noch über den Zigaretten-Anzünder im Auto !!! mit Strom versorgt werden kann - inklusive 2 Akkus, die mit dem Original mindestens gleichwertig sind !!! (Amazon-Angebot: Bundlestar Akku Ladegerät 4 in 1 inkl. Ladeschale für Canon NB-10L + 2x BAXXTAR PRO ENERGY Akku für Canon NB-10L passend zu Canon PowerShot G15 G1 X und SX40 SX50 HS) .

- Eine letzte Bemerkung, die mir wirklich wichtig ist, möchte ich doch noch anfügen:
All diejenigen Interessierten, die meine eigene und auch andere Rezensionen hier gelesen haben, könnten fälschlicherweise den Eindruck bekommen, diese G15 sei eigentlich nur eine Kamera für Spezialisten, die gerne und viel an den Einstellungen „drehen“ wollen. Dies ist aber absolut NICHT der Fall!
Diese G15 ist genauso geeignet für Anfänger im Bereich der Hobby-Fotografie, wie auch für Fortgeschrittene und Spezialisten. Es gibt bekannterweise genug ambitionierte Hobby-Fotografen, die geringschätzig auf diejenigen heruntersehen, die oft und gerne (oder auch fast immer) die Automatik-Einstellung ihrer Kamera nutzen. Was soll's? Komme doch jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und den entsprechenden Bildergebnissen zurecht!
Es ist ja nun mal leider so, dass bei den meisten Kameras die Fotos, die man mit der Automatik-Einstellung macht, einen mehr oder weniger schwachen Kompromiss darstellen. Nicht aber bei der G15. Auch in diesem Bereich bin ich überrascht über den Fortschritt gegenüber der geschätzten G11.
Ich habe selten eine Kamera erlebt, bei der die Bildergebnisse der Automatik-Einstellung so nahe, oder sogar ziemlich gleichwertig mit den Ergebnissen der manuellen Einstellungen sein können, wie bei der G15. Nicht nur, dass die Szenen-Erkennung absolut sicher und schnell funktioniert, auch die betreffenden, szeneninternen Feineinstellungen werden schnellstens durchgeführt.
Die G15 ist also in der Automatik-Einstellung auch eine absolut hochwertige „Schnappschuss-Kamera“!
Und wenn es um das Tempo und den idealen Schnappschuss geht, dann sollte man sich wirklich nicht genieren, auch mal die Automatik zu bemühen, bevor man wegen lauter Einstellerei einfach NICHTS auf der Speicherkarte hat.
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38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswerte Kamera als Begleitung zur Canon Eos, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Zum Fotografieren verwende ich neben einer Canon EOS 650D unter anderen auch die Canon Powershot G15, eine Sony RX 100 und eine Fuji x20.

Gefallen hat mir an dem Modell die hohe Akkulaufzeit, geringe Auslöseverzögerung und der schnelle Autofocus. Auch die Bildqualität des Modells ist auf einem guten Niveau.
Diese Kamera ist für mich ein wichtiger Begleiter da ich neben meiner DSLR noch eine handliche, immer dabei, Komptaktkamera benötige bei welcher ich meine vorhandenen Canon Speedlite-Blitze verwenden kann.

Vergleich zu anderen Modellen:

Canon Powershot G15:

Vorteile:
- vergleichsweise hohe Akkulaufzeit
- geringe Auslöseverzögerung
- gute Bildstabilisierung auch bei Videos
- optischer Sucher vorhanden
- gute Bildqualität
- Blitzschuh vorhanden
- Aufzeichnung der Bilder auch im RAW Format
- Option für HDR Bilder vorhanden
- hohe Displayauflösung
- gutes Rauschverhalten, Rauschen erst ab ca. ISO 800 zu sehen

Nachteile:
- kein Schwenkdisplay wie z.B bei der G1x
- kein Schwenkpanorama, nur manuelles Panorma mit Stativ möglich

Fujifilm X20
Vorteile:
- Deutlich mehr Einstellmöglichkeiten über Tasten / Schalter erreichbar
- "Retro Feeling"
- Blitzschuh vorhanden
- Schneller Autofocus, schnelles Auslösen
- Optische EInblendung der wichtigsten Aufnahmeeinstellungen in den Sucher
- Schwenkpanorama möglich
- optischer Sucher vorhanden
- viele manuelle Einstellungen möglich

Nachteile:
- Bildqualität zwar gut, aber nicht auf dem Niveau der beiden anderen Modelle
- nicht gut für Videos geeignet. Trotz Aufnahme mit 60fps ruckeln die Aufnahmen sehr, die
Stabilisierung bei anderen Herstellern ist deutlich besser -> keine Videokamera!
- vergleichsweise geringe Displayauflösung
- Akkulaufzeit sehr gering

Sony RX 100:

Vorteile:
- herausragende Bildqualität
- Schnelles Fokussieren, schnelle Auslösung
- Schwenkpanorama möglich
- sehr hohe Akkulaufzeit
- Aufzeichnung im RAW-Format
- Videoqualität sehr gut, mit sehr fortgeschrittener Bildstabilisierung
- viele Einstellmöglichkeiten, viele in-Kamera Effekte vorhanden
- sehr gutes Rauschverhalten
- sehr hohe Displayauflösung

Nachteile:
- kein Blitzschuh
- kein optischer Sucher
- die meisten Einstellungen sind nur per Menü erreichbar, weniger Drehknöpfe, Einstellräder vorhanden
- teure Kompaktkamera

Die Powershot G15 ist eine sehr empfehlenswerte Kamera für Personen, die sich intensiv mit der Fotografie beschäftigen und Wert auf gute Bildqualität, lange Akkulaufzeit, einen optischen Sucher, und Aufnahme im RAW-Format Wert legen. Sie kommt zwar nicht ganz an die Bildqualität der Sony RX 100 heran, verfügt dafür aber über einen optischen Sucher. Außerdem ist die Sony zum jetzigen Zeitpunkt auch noch ca. 100€ teurer als die G15 und ein Großteil der Funktionen ist dort nur über das Menü erreichbar.

PS: Alle drei Modelle verfügen weder über WLAN noch über GPS.
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213 von 227 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Powershot G15 - erster Eindruck, 4. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Hallo Fotofreunde,

ich versuche meine ersten Erfahrungen zur G15 wiederzugeben - Aufzählung der techn. Daten die man auf der Canon Webseite nachlesen kann lasse ich weg, es geht im Wesentlichen um erste subjektive Eindrücke.
Und keine Angst, ich habe sie tatsächlich selbst gekauft und ich schließe auch nicht von irgendwelchen Vorgängern auf diese Kamera nur weil sie ähnlich aussieht ;-)

Vorab: Das fehlende Schwenkdisplay stört mich überhaupt nicht, die kompakten Abmessungen und die tolle Haptik sowie die gute Verarbeitung sind mir wesentlich wichtiger, alles wirkt solide und hochwertig.

Bedienung: Stark angelehnt an die Canon SLR Bedienung, logisch angeordnete Knöpfe und Drehräder für alle wichtigen Funktionen als Direktzugriff ohne in komplexe Menustrukturen abtauchen zu müssen. Wer Canon SLR kennt, findet sich schnell zurecht, es ist alles Wichtige vorhanden was man auch von den SLR kennt.
Stativnutzung habe ich bisher nicht getestet - also auch noch keine Aussage zur HDR Funktion.
Die Automatik Funktion habe ich nur oberflächlich getestet - scheint aber gute Ergebnisse zu liefern, durchaus geeignet wenn man sich nicht mit all den feinen Einstellmöglichkeiten beschäftigen möchte.
Der Platz für den Daumen rechts ist jedoch etwas gering, man drückt leicht ungewollt die ISO Taste, muss man sich dran gewöhnen.
Das Drehrad unterhalb des Auslösers ist nicht optimal angeordnet, das Drehrad auf der Rückseite als Drück- Drehkombination ist nicht optimal bedienbar, es erfordert etwas Übung die Balance beim Drehen zu finden ohne zu drücken, gemessen an den Canon SLR verbesserungswürdig, aber nach kurzer Gewöhnungsphase kein Problem.
Drehräder oben und alle sonstigen Knöpfe sowie Auslöser sind optimal.

Akkulaufzeit: Meine ersten Tests ergaben (wenig Blitzbenutzung) ca. 400 Bilder mit einer Ladung.

Display / Sucher: Gestochen scharfes, brilliantes Display, auch bei sonnigem Wetter noch brauchbar, Sucher jedoch extrem schwach, absolute Notlösung, Objektiv bei Weitwinkeleinstellung sichtbar, trotzdem für mich (als SLR Nutzer) unverzichtbar - jedoch stark verbesserungswürdig!
(Ganz weg lassen wie Nikon das beim Übergang von der P7100 zur P7700 macht, ist aber die schlechtere Lösung - aus meiner Sicht)

Blitz: Interner Blitz ist durchaus brauchbar für kurze Reichweiten, ich habe jedoch zusätzlich den Canon Blitz Speedlite 420 EX an der G15 getestet: funktioniert perfekt, bringt natürlich wesentlich bessere Ergebnisse (gilt vermutlich für die gesamte EX Blitzmodellreihe).

Objektiv: Aus meiner Sicht der absolute Knaller in der Kompaktklasse - Lichtstärke 1.8 bis 2.8 - war für mich der Hauptkaufgrund.
In Verbindung mit ISO 800 (oder höher) ergeben sich enorme Möglichkeiten - Rauschverhalten ist bis ca. 1600 noch akzeptabel. (Meine Sichtweise)

Geschwindigkeit: Für mich ebenfalls ein entscheidender Punkt - hier hatte ich mich auf die Werbeaussagen verlassen und bin nicht enttäuscht worden, Auslöseverzögerung ist nicht der Knaller, aber für eine Kompakte relativ schnell, aus meiner Sicht auch für schwierige Situationen (spielende Tiere und Kinder) durchaus geeignet.
Serienbildfunktion mit Schärfenachführung ist relativ langsam, aber ich habe noch nicht mit schneller Karte getestet - könnte noch deutliche Verbesserung bringen.

Abbildungsleistung: Gute Bildqualität, Schärfe, Kontrast, Farben, für eine Kompakte sicher im Spitzenbereich, auch bei offener Blende noch gut.....leichte Probleme mit Farbsäumen in extremen Gegenlichtsituationen. Aussagen unter Laborbedingungen kann ich jedoch nicht machen - der subjektive Eindruck nach ca. 800 Bildern ist absolut positiv.
Es sind einige Traumbilder gelungen, die ich so nicht erwartet hatte.
Meine Hauptmotive (schnelle, schwarze Hunde) gehören generell zu den schwierigsten Motiven wenn man erhöhte Ansprüche an die Abbildungsleistung und die Geschwindigkeit stellt.

Filmfunktion: Nicht getestet, für mich ohne Bedeutung, wenn ich filmen möchte kaufe ich einen Camcorder.

Noch abschließend zur Info: Als ambitionierter Hobbyfotograf habe ich eine kompakte Kamera (als "immer dabei" Kamera) als brauchbare Ergänzung zu meiner SLR gesucht.
Ich nutze sonst eine 7D mit L Objektiven, der Anspruch war entsprechend hoch und dieses Niveau erreicht die G15 natürlich nicht, aber sie erfüllt den Anspruch "immer dabei auf möglichst hohem Niveau" relativ gut - ich bin absolut zufrieden mit dieser Anschaffung - etwas mehr Zoom würde ich mir noch wünschen bei gleichbleibender Bildqualität.
Meine Hauptmotive: Tiere, Natur, Landschaft.

Jeder Betrachter setzt andere Prioritäten - hier eine Zusammenfassung aus meiner Sicht:

Bedienung +
Objektiv +
Bildqualität +
Verarbeitung/Haptik ++
Display ++
Einstellmöglichkeiten/Funktionen ++
Geschwindigkeit +
Größe/Gewicht +-
Akkuleistung +-
Sucher --
Filmfunktion keine Bewertung

Mein Fazit: Gelungene Kompaktkamera mit wenigen kleinen Schwächen - in allen wichtigen Kriterien gute Leistungen - klare Kaufempfehlung - auch bei gehobenen Ansprüchen.
(Die eingestellten Fotos werden hier leider stark in der Qualität reduziert wiedergegeben)
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45 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ideale Reise- und Reportagekamera für Anspruchsvolle, 11. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich will es kurz machen, ich bin mit dieser Kamera sehr zufrieden.

Auf die technischen Aspekte werde ich nicht weiter eingehen, jeder potentielle Käufer findet sehr ausführlich Tests bei allen einschlägigen Kamera-Magazinen im Internet - mit guten bis überragenden Testurteilen.

Für wen ist dies nun eine geeignete Kamera?
Wer einfach nur "Knipsen" will, ggfs. auch mit hoher Auflösung und in guter Qualität, kann das mit dieser Kamera tun, findet aber sicher auch preiswertere und kompaktere Kameras, die alle seine Ansprüche erfüllen.

Wer interessiert ist an der Möglichkeit, Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert selbst kontrollieren zu können und damit Bildgestaltung unabhängig von Kameraautomatiken zu betreiben, ist mit dieser Kamera gut bedient. Natürlich gibt es in diesem Segment mittlerweile starke Konkurrenz durch spiegellose Systemkameras und kompakte High-End-Kameras mit wesentlich größeren Sensoren (bis zu Vollformat-Chips), als es die G15 hat. Canon-intern ist die Powershot G1X ein solcher Konkurrent.

Warum also die Powershot G15? Für mich gibt es dafür folgende Gründe:
- Kompaktheit: Durch das im Ruhezustand komplett eingefahrene Objektiv und den eher kleinen Sensor ist die G15 wesentlich kompakter als die eben genannten Systemkameras. Aber Achtung, trotzdem ist es keine Hosentaschenkamera!
- Bedienbarkeit: Fast alle Einstellungen lassen sich ohne oder mit minimalen Menüeingriffen vornehmen. Die häufig benutzten Funktionen sind über die mechanischen Räder erreichbar. Wer eine (Canon-) Spiegelreflexkamera hat, wird sich heimisch fühlen.
- Brennweitenbereich: Mit (Kleinbildäquivalent) 28-140 mm Brennweite hat man eine universell einsetzbare Kamera für die meisten Situationen dabei, die dazu mit 1,8 - 2,8 noch lichtstark ist (und ihren relativ kleinen Sensor gut kompensiert).
- Abbildungsqualität: Die Kamera macht hervorragende Bilder und braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken, auch wenn die ein oder andere Systemkamera oder Edel-Kompakte hier und da noch eine Spur besser ist.

Wer, wie ich, schon eine ältere Kamera aus der Powershot-G-Serie hatte (bei mir die G11) freut sich darüber hinaus über die verbesserte Abbildungsleistung des Objektivs (weniger Verzeichnung im Weitwinkel-Bereich) und den deutlich schnelleren Autofokus, der zwar immer noch nicht explizit für Sportfotografie geeignet, aber endlich schnappschusstauglich ist.
Ob man den schwenkbaren Monitor vermisst, den die G11 noch hatte, muss jeder selbst wissen. Ich brauche ihn nicht wirklich und bin mit dem doppelt so hoch auflösenden neuen Monitor sehr zufrieden - aber Achtung, unbedingt eine Schutzfolie anbringen, da man den Monitor nicht mehr durch Umklappen schützen kann.

Fazit: Für mich persönlich ist die Powershot G15 die ideale "Immer-Dabei-Kamera" für Anspruchsvolle, die sich nicht auf Kameraautomatiken verlassen wollen - vom ambitionierten Amateur bis zum professionellen Fotografen. Sie ist leicht und kompakt genug, um bei mir auf jeder Bergtour im Rucksack zu sein und im Urlaub immer umgehängt zu werden.
Mit ihrer sehr guten Abbildungsqualität, dem universellen Brennweitenbereich und der Lichtstärke ist sie eine ideale Reise- und Reportagekamera.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen super Kompakt-Kamera, 5. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Nach einigen Wochen im Einsatz kann ich noch immer sagen, dass ich von der Kamera begeistert bin.
Kurz vorab: Ich benutze die Kamera ausschließlich für private Zwecke und bin auch kein Fotoprofi. Deshalb wird meine Beschreibung auch relativ „einfach“ ausfallen. Aber es gibt ja schon einige Bewertungen von „Profis“.

Im Automatik-Modus schießt die Kamera in den meisten Situationen sehr ansehnliche Bilder und wählt gute Einstellungen.
Wem das zu wenig ist, bzw. wer selbst Hand anlegen will, der kann sich in den manuellen Programmen wagen. Empfehlenswert war diese manuelle Nachjustierung in einigen Momenten mit schwierigen Lichtverhältnissen, z.B. in einem dunklen Lokal oder sonstigen dunklen Umgebungen (wie bei Dämmerung). Aber ich denke, dass ist für „alle“ Kameras eine sehr große Herausforderung und wer sich hier ein Bisschen in die manuellen Einstellungen traut, der kann meiner Meinung nach (für eine Kamera dieser Klasse) super Bildergebnisse erzielen!
Was mich anfangs etwas gestört hat war die Tatsache, dass man im manuellen Programmwahl-Modus nur eine begrenzte Auswahl der Optionen des vollautomatischen Modus hat. So fehlen beim manuellen Modus im Vergleich zum automatischen Modus z.B. der Sportmodus. Mittlerweile stört mich das aber kaum mehr. Ich gehe entweder in den Modus „M“, „Av“ oder „Tv“ und komme damit auch relativ schnell zum Ergebnis.
Unter anderem habe ich da mit der Kamera z.B. schon bei einigen unserer Eishockeyspiele fotografiert (bzw. fotografieren lassen). Auf Grund der doch relativ schlechten Lichtverhältnisse und der, für scharfe Bilder notwendigen, kurzen Belichtung ebenfalls eine hohe Herausforderung für Kameras. Zuvor hatten wir nur mit Spiegelreflexkameras ansehnliche Resultate erzielen können. Stand jetzt bin ich mit den Ergebnissen der PowerShot G15 völlig zufrieden und positiv überrascht.
Leider gab es diesen Winter nur noch wenige Spiele, deshalb kann ich hier erst wieder kommenden Winter weitere Erfahrungen sammeln.

Als TIPP von mir:

Wer eine kleine Tasche (z.B. zur Befestigung an der Gürtelschnalle) sucht, der soll sich einmal die Tasche DCC-750 von Canon anschauen. Diese passt laut Hersteller zwar nicht für die PowerShot G15, dennoch passt die Kamera ziemlich genau in diese Tasche. Für Zubehör ist dann allerdings kein Platz mehr. Wer den original beigefügten Tragegurt (Befestigung auf beiden Seiten der Kamera, so kann man sie z.B. über den Hals hängen) nutzen will, der bekommt hier schon Probleme.
Als Alternative hierzu kann ich die Handschlaufe Canon WS 20 empfehlen. Die Kompatibilität ist zwar nicht perfekt (der Riemen ist ca. zwei mm breiter als der Originale), aber er passt gerade so durch die Öse an der Kamera. Diese Kombination passt dann wieder in die Tasche DCC-750. Für mich war es wichtig eine Lösung zu finden, bei der die Kamera wenig Platz einnimmt und nahezu überall mitgenommen werden kann - dass erreicht man damit.
Perfekt für mich wäre es, wenn ich noch eine Handschlaufe finde die etwas besser passt, die noch etwas kleiner, aber genauso stabil ist. Sollte ich hier fündig werden, dann werde ich das noch ergänzen. Bis dahin bin ich mit der Kombination aus G15 und dem angesprochenen Zubehör soweit zufrieden.
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42 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bildqualität hervorragend - neben kleineren Unstimmigkeiten, 14. September 2013
Von 
A.T. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Die Canon G15 liefert derartig detailreiche, scharfe Bilder, dass die ewige Frage nach Sensorgröße eigentlich nur noch eine Gestaltungs- und Geschmacksfrage ist (z.B. bewußte Unschärfen mit scharfem Vordergrund und unscharfem Hintergund), nicht mehr eine Frage der Qualität der Auflösung (P.S.: Ja, meine Fujifilm X100 mit APS-C Sensor macht die schöneren Fotos, aber ist doppelt so groß und hat nur eine Brennweite. Doch im Vergleich der Auflösungen, Schärfe und der Details bleibt es bei Feinheiten). Im Vergleich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera mit einfachem Kitzoom entscheidet die G15 die Frage für sich - bei ungünstigen Lichtverhältnissen aufgrund der weiten Blende sowieso (Kit-Zoom bzw. alle preiwerten DSLR-Zoom fangen bei Blende 3.5 an), aber auch bei Tageslicht. Und welches DSLR oder MFT-Zoom kann schon technische Werte vorweisen wie Blende 1.7-2.8 bei 28-140mm inkl. 1cm Makroabstand? Keins. Das wäre wohl nicht konstruier- bzw. bezahlbar.

Bezüglich der Konkurrenz aus dem Lager der Kompaktkameras kann ich nur mit der neuen Olympus XZ-10 vergleichen, die ich auch besitze, bzw. mit der Sony RX100, die ich wieder verkauft habe. Die G15 ist größer als die beiden anderen, aber besitzt einen Sucher und zusätzliche Knöpfe, sprich, die Bedienbarkeit und der Gebrauchswert ist damit deutlich erhöht. Die Bildqualität ist besser als bei der Olympus, insbesondere wegen des vorzüglichen Rauschverhaltens. Die Sony RX100 macht gute Fotos, aber die Haptik ist schlecht, ebenso wie die Bedienbarkeit. Der Macromodus ist problematisch, bei der Canon hervorragend. Bei höheren ISO-Werten bügelt die Sony alles glatt, bei der Canon entsteht eine feine, homogene Körnigkeit mit Details. Beim Kontrastverhältnis - z.B. Situation heller Himmel zu dunkler Strasse - wäre bei der G15 noch Nachholbedarf, hier holt eine DSLR wie Nikon D300 oder eine Pentax K5 wesentlich mehr raus. Ich spreche hier übrigens über JPEGS "out of Cam". Die RAW-Entwicklung ist ein Kapitel für sich.

Bezüglich hoher ISO-Werte: Da war ich ja aufgrund der Rezensionen skeptisch - zu unrecht. Natürlich wird die beste Qualität bei niedrigen ISO-Werten erreicht. Aber wenn es nunmal dunkel ist, kein Blitz zugeschaltet werden soll, sich jedoch Menschen bewegen, dann brauche ich eine Verschlußzeit von mindestens 1/60sec. und da heißt es nunmal hoher ISO-Wert + offene Blende - oder kein Foto. Und hier wurde ich von der ISO 3200 Einstellung überrascht, die unter lichtarmen Verhältnissen bessere Ergebnisse bringt als die ISO 1600, weil das Foto aufgrund der internen Verarbeitung mit einem feineren Korn aufgelöst wird. Die Fotos unter diesen Verhältnissen wurden erstaunlicherweise - aber gründlich ausprobiert, da ich es selbst nicht glauben wollte - schärfer und besser als die von meiner DSLR Pentax K-30 mit Kitzoom. Nur eins gefällt mir diesbezüglich nicht: Der automatische ISO-Modus geht nur maximal bis ISO 1600; hier wäre eine Erweiterung bis 3200 wünschenswert.

Weiterhin unbefriedigend gelöst: Thema Langzeitaufnahme, z.B. nachts braucht man in der Regel mehrere Sekunden für eine Aufnahme (per Stativ). In dem Fall wird der ISO-Wert von Canon auf ISO 80 unveränderbar festgelegt. Bei ISO 80 brauche ich jedoch 10 bis 15 Sekunden, schlecht, wenn man Büsche und Bäume im Bild hat, die sich bewegen, und auch der Mond macht in der Zeit schon einen kleinen Schub. Mit ISO 400 oder 800 wäre das kein Problem; die Bildqualität etwas geringer, aber die Verschlußzeit erheblich minimiert.

Nächstes ewiges Canon G-Reihe Nörgelthema: Der Sucher. Ja, klein und notbehelfsmässig ist er. Aber doch besser als ich erwartet hätte und durchaus verwendbar, denn immerhin mit Zoom und Dioptrienverstellung. Wäre der Sucher größer, müsste er weiter vom Objektiv entfernt sein, was bauartbedingt schlecht geht, ohne das Gehäuse zu vergrößern. Also ein Kompromiß zugunsten der Gehäusegröße. Dennoch wäre eine Dateneinblendung nicht schlecht, und wenn es eine Angabe über erfolgte Scharfstellung wäre. Das Gehäuse selbst ist sehr gut verarbeitet, die aufgerauhte Oberfläche sehr griffig und keineswegs "sandpapierartig".

In Ausstattung und Preislage wendet sich Canon an den ambitionierten Fotofreund, allerdings auch mit einem Spagat an den verspielten Konsumenten, denn die ganzen Bildeffekte und konfektionierten Szenenprogramme sind eine Zugabe, die eigentlich an so einer Kamera nichts verloren haben. Welcher Fotograf fotografiert schon im "Toy"-Modus oder schaltet das Programm "Aufnahmen vor verschneitem Hintergrund" ein? Naja, muss wohl sein, um die Spielkinder zu befriedigen und Ergebnisse zu schaffen, bei denen es dann heißt "oh, toll, wie hast Du nur meine Haut so glatt hingekriegt und das sieht in Sepia ja so künstlerisch aus" - natürlich in Verbindung mit individualisiertem Gesichtserkennungsprogramm. Wem's Spaß macht...

Und dann noch... kein Klappdisplay. Ja, es geht natürlich auch ohne. Aber schön wäre es gewesen für die Positionen über Kopf oder unten am Boden oder auch mal aus der Hüfte heraus. Und sooooviel dicker würde das Gehäuse dann ja auch nicht sein und der erweiterte Nutzen erheblich. Naja, war wohl ein Ingenieur am Ruder, der meinte, die diesjährige G mal wieder ohne. Schlecht nachgedacht.

Insgesamt - trotz vermeidbarer Schwächen, die Canon doch eigentlich nach all den Jahren wegpoliert haben müsste - eine der besten, wenn nicht sogar z.Zt. die beste Kompaktkamera am Markt. Statt Tüttelkram wie Bildeffekte oder personendatenbezogene Gesichtserfassung hätte ich lieber ein Klappdisplay und einen verbesserten Sucher mit Einblendung - aber das wird dann wohl möglicherweise mal eine G17 oder G23, mit der man vielleicht auch schon dreidimensionale Hologramme fotografieren kann.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Kamera!, 18. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich hatte vorher auch schon andere Kameras aus der Canon G-Serie. Bei der G15 ist die Kampaktheit und Gewicht nochmals optimiert. Die Oberfläche ist wunderbar griffig und das Design edel! Bedienung leicht erlernbar.
Vor allem aber die Optik wurde nochmals verbessert, v.a. hinsichtlich Lichtstärke. Ein extremer Zoom hat die G15 nicht, aber das ist für mich völlig irrelevant, da die Bildqualität (z.B. natürliches Licht ohne Blitz) mir viel wichtiger ist.
Ich hatte mir auch die Konkurrenzprodukte (Olympus XZ2, Nikon 7100, Fuji X10) intensiv angeschaut. Meine Entscheidung war richtig, ich würde die G15 wieder kaufen..
Auch im neuen Photo-Sonderheft der Stiftung Warentest ist die G15 die Kameria mit dem besten Testergebnis ihrer Klasse.
Meine Taschenempfehlung: Canon DCC 1620.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eindruck nach einem Monat, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich hab mir die Kamera vor einem Monat als Ergänzung hautpsächlich für Street und Urlaubsfotografie zu meiner bestehende DSLR Ausrüstung (EOS 7D) dazu gekauft.

Die Kamera wirkt auf den ersten Blick sehr robust und die Bedienung fällt nach einigen wenigen Probeaufnahmen sehr leicht.

Die vielen Automatismen dieser Kamera sind für mich - weitestgehend - überflüssig und so Nutze ich hauptsächlich die Funktionen (P und Blendenvorwahl (AV)).

Funktionalitäten die ich praktisch finde und auch Nutze:
+ Änderung Belichtungsmessmethode
+ Das Belichtungskorrektur- Wahlrad welches ich äusserst praktisch finde
+ Die JPEG/RAW Wahlmöglichkeit welche ich mir auf eine Auswahltaste gelegt habe
+ AE/AF Speicherung
+ Automatismen: Motiverkennung, Beurteilung der Belichtungssituation

Der Fokus der Kamera ist natürlich nicht ganz so schnell wie bei einer DSLR, dies ist jedoch nicht die Anforderung an einer Kamera dieser Klasse

Für meinen Geschmack ist der Kameragurt ein wenig zu kurz geraten und ich hätte mir auch ein beigelegtes Kamerahandbuch gewünscht. (Download via Canon HP möglich).

Ich hab jetzt im Urlaub aus Zeit-/Faulheitsgründen erstmals die Automatismen der Kamera genutzt und mich überrascht die sehr schnelle automatische Erkennung der Motive und damit verbundenen Lichtsituation sehr. Dies ist wiederum ein eindeutiges Kaufargument.

Nachtrag 04.10.2013
Vom Gebrauch der automatischen Gesichtserkennung im Automatikmodus rate ich ab.
Die Gesichter der portraitierten Personen sind zwar super scharf, jedoch durch die Kamera unnatürlich weichgezeichnet. Für Schappschüsse ok, für mehr aber nicht geeignet.

Bis heute 04.10.2013: Eindeutige Kaufempfehlung
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderwuzzi, 12. März 2013
Von 
M. Leitner "forexample" (Linz, Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Ich besitze diese Kamera seit einigen Wochen und bin noch immer sehr zufrieden. Die Kamera wurde als Zusatz für meine Spiegelreflexkameras angeschafft.

1. Haptik, Bedienung
Für meine Begriffe sehr gut. Das etwas höhere Gewicht und die größeren Abmessung entgegen anderen Kompaktkameras finde ich positiv, da sie meiner Meinung nach das Handling verbessern. Die G15 ist um ca. 1 cm schlanker als ihr Vorgänger und eignet sich daher zum Einstecken in die Gesäßtasche meiner Jeans, was praktisch ist. Es kann sehr viel manuell eingestellt werden ohne in ein Untermenü einzusteigen und trotzdem ist die Bedienung für Canonkundige selbsterklärend.
Besonders gelungen ist die Verlegung der Belichtungskorrektur auf das Wählrad oben, neben dem Belichtungsmoduswählrad. Die Isoeinstellung wurden auf das Daumenwählrad verlegt. Super! Für die Einstellung der Belichtungszeit im Belichtungsmodus "M" gibt`s an der Vorderseite ein Rädchen. Ebenfalls super!

2. Features
Jeder Bildmodus (incl. "M") einer Spiegelreflexkamera ist auch der G15 vorzufinden. Im Display lässt sich eine hilfreiche Wasserwaage einblenden. Wichtig: Die Auto-Iso Einstellung lassen sich mit einem Maximalwert limitieren. Histogramm wird vor der Aufnahme eingeblendet - super
Smart Auto (Erkennung der Motivsence - Porträt, Landschaft, Schnee, Sonnenuntergang) der Vollautomatik eignet sich für Schnappschüsse hervorragend. Für meinen Geschmack regelt die Automatik aber tendeziell zu schnell in hohe Isowerte. Ist aber trotzdem sehr gut verwendbar und lässt sich durch Verwenden eines Motivprogramms (AV, TV, M, P) umgehen.

Der optische Sucher war für mich ein Kaufargument. Er lässt sich bei strahlendem Sonnenschein, wenn das Display mal nicht gut einsehbar ist, sehr gut verwenden.

3. Objektiv/Lichtstärke
1,8 am Weitwinkel und 2,8 am langen Ende. Da ist ein Stativ in den allermeisten Situation überflüssig. Available Fotografie wird möglich. Ein Motiv freizustellen ist trotz der hohen Lichtstärke aber wegen des im Vergleich zur Spiegelreflexkamera viel kleineren Sensors (1,7") trotzdem schwer möglich. Aber da würde man sich zuviel erwarten.

3. Bildqualität
Bis 800 Iso top. Kaum Rauschen zu sehen. Die Bilder kommen eher weich aus der Kamera und können in den meisten Fällen nachgeschärft werden. Das macht Sinn, da so der Fotograf die Kontrolle über die Bildschärfe übernimmt und nicht die Kameraautomatik. Die automatische Bildschärfung ist nämlich nicht mehr rückgängig zu machen. Trotzdem wären die gewohnten Einstellungen der Bildstile aus der Spiegelreflex mit veränderbarem Schärfeparameter manchmal ein Hit. Wird bei jeder Aufnahme jeweils ein raw + jpeg geschossen könnte das jpeg etwas agressiver geschärft sein, da man mit dem raw jede freiheit in der Bearbeitung hat.

Lieblingsmodus beim Fotografieren ist die Einstellung "P".
Belichtungsspeichertaste (*-Taste) drücken und mit dem Daumenrad die gewünschte Blende oder Belichtungszeit einstellen. Eventuell mit Wählrad für Belichtungskorrektur verändern. Bei im Display eingeblendetem Histogramm ein extrem effizienter Modus!!

4. Software
Die mitglieferte Bildbearbeitungssoftware Canon-DPP ist absolut brauchbar. Sie ermöglicht aber bei weitem weniger "Raw"-Einstellungsmöglichkeiten als z. B. Adobe Photoshop ACR. Meine subjektive "Farbechtheit" der Bilder erreiche jedoch ich mit Canon-DPP in einem Bruchteil der Zeit im Gegensatz zu ACR. Kein Wunder, ist ja auch die Software des Kameraherstellers ;-)

Fazit:
Kaufempfehlung als Ergänzung zur Spieglreflex. (besonders nützlich im Rucksack ;-)
Diese Kamera nur im Vollautomatikmodus zu verwenden wäre Verschwendung. Da tut`s eine billigere auch ;-)
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profi Kompakt Kamera, 2. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon PowerShot G15 Digitalkamera (12 Megapixel, 5-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, Full-HD, bildstabilisiert) schwarz (Elektronik)
Habe die Kamera jetzt ca. 2 Wochen und bin vollkommen zufrieden damit. Sie ist zwar etwas groß und teuer für eine Kompaktkamera, leistet jedoch unglaublich viel und macht gute Bilder in so gut wie allen Situationen. Egal ob Landschaft, Nacht oder Makroaufnahmen die Qualität ist für eine Kompaktkamera sehr gut. Sie ersetzt sicher keine DSLR aber als Zweitkamera für Hobbyfotografen, oder für Leute die keine DSLR wollen aber dennoch eine gute Qualität ist sie optimal. Der Bildstabilisator arbeitet sehr gut und das Objektiv ist Spitze mit einer Lichtstärke von 1.8- 2.8. Auch der Akku hält lange und die Verarbeitung der Kamera ist sehr Hochwertig. Und im Gegensatz zu vielen anderen Kompaktkameras und auch DSLRs wurde die Kamera in Japan hergestellt. Ich kann sie nur weiterempfehlen.
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