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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht Jedermanns Sache. Aber ich liebe es.
Als erstes möchte ich davor warnen, dass die Serie nicht jeden Geschmack trifft.
The Wire ist anders. Sie hat keinen typischen Spannungsbogen. Man hat manchmal
den Eindruck, dass die Folge nur deswegen dort aufhört, weil die Uhr das so sagt.
Es sind sehr, sehr viele Charaktere vorhanden, die eine wichtige Rolle im ganzen Geflecht
der...
Vor 23 Monaten von franosch veröffentlicht

versus
102 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warner verschandelt wieder eine Top-Serie
Kurzrezension:
Fantastische Serie, gute Verpackung, mangelhaft Bildqualität

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| Die Verpackung (4 Sterne)
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### Die Box

+ Die Box schillert leicht metallisch und sieht sehr schick aus.
+ Barcode und Kleingedrucktes wurden auf die Unterseite...
Vor 23 Monaten von Madre veröffentlicht


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77 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht Jedermanns Sache. Aber ich liebe es., 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Als erstes möchte ich davor warnen, dass die Serie nicht jeden Geschmack trifft.
The Wire ist anders. Sie hat keinen typischen Spannungsbogen. Man hat manchmal
den Eindruck, dass die Folge nur deswegen dort aufhört, weil die Uhr das so sagt.
Es sind sehr, sehr viele Charaktere vorhanden, die eine wichtige Rolle im ganzen Geflecht
der komplizierten Story spielen. Es gibt nicht die typische Hauptrolle.
Die Hauptfigur ist zwar sicher Dominic West (Jimmy McNulty). Jedoch sieht man ihn z.B.
in der gesamten vierten Staffel keine zehn Minuten. Diese Serie würde ich nicht als
Polizeiserie bezeichnen, den die Story zeigt auch die Geschichten anderer Gruppen, wie z.B.
der Personen auf der anderen Seite des Gesetzes. Es gibt hier kein Gut und Böse.
Und oft hat man mehr Sympathie mit einem kleinem Dealer oder der nur Nummer Zwei
der Drogengang als mit dem Officer der einem jugendlichen Autodieb die Finger bricht.

Ich habe zwischen Staffel eins und fünf das Buch, Homicide, welches von David Simons Feder stammt
gelesen. In diesem Buch schreibt er über ein Jahr, in dem er Polizeipraktikant bei genau dieser
Mordkommission war. The Wire verwendet viele Szenen aus dem Buch, das die Polizeiarbeit
noch realistischer erscheinen lässt. Allgemein merkt man die Kompetenz der beiden Macher der Serie, in den Themen die Sie behandeln. David Simons war Journalist bei der Baltimore Sun( Thema Staffel 5).Polizeipraktikant, und hat mit Ed Burns das Buch The Corner geschrieben,
bei dem sie die andere Seite begleitet haben. Ed Burns war bei dieser Mordkommission Detective
und unterrichtete später zwei Jahre in einer Schule in Baltimore( Thema Staffel 4).

Die Story ist viel zu komplex um Sie hier nur ansatzweisegrob zu skizzieren, deswegen lasse ich das ganz. Wikipedia hat da genug Informationen bereit gestellt.
Doch eins würde ich dort anders schreiben. Das Wort Wire wird dort mit Draht oder Abhörgerät
übersetzt, weil es in allen Staffeln mehr oder weniger um Abhöraktionen geht.
Ich denke es ist doppeldeutig. Es steht vielleicht mehr für eine Verbindung mit der die
sehr, sehr große Anzahl von Figuren alle früher oder später mal mit einander haben.

Fazit: Wer gerne abends das Hirn ausschalten und einen abgeschlossenen Fall am Ende einer
Folge möchte. Der wird mit der Serie nicht glücklich.
Wer aber erstmal die ersten vier oder fünf Folgen übersteht.
Und sich erstmal die Story aufbauen lässt, kann eine einmalige Serie genießen,
die eine zeitgenössische Geschichte einer Stadt und ihres Niederganges beschreibt.
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102 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen PFLICHT !!!, 8. November 2012
Von 
Lisbeth Salander - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Wer von "the wire" noch nie etwas gehört oder gesehen hat, sollte vorher eines wissen:
Diese Serie ist nichts für Freunde von Action, Tempo, Verfolgungsjagden, Geballer, coolen Typen und flotten Sprüchen.
Dennoch ist es der Höhepunkt, den es je an Crime-Stories im TV gab.
Warum? Weil es realistisch ist bis zum Abwinken, und episch bis zum Gehtnichtmehr!

Bei "the wire" werden Stunden mit "Nichtstun" und "Gelaber" verbracht, was dem Zuschauer ein Höchstmaß an Geduld und Konzentration abverlangt, und trotzdem und nicht zuletzt gerade deswegen zählt "the wire" zum Spannendsten und Dramatischsten, was jemals über den Bildschirm flimmerte.

Diese Serie ist die einzige, die es schafft, kriminelle Verstrickungen und strukturelle Abhängigkeiten durch sämtliche Gesellschaftsschichten und Bevölkerungsgruppen einer Stadt auszuloten, bis man vollkommen desillusioniert im Fernsehsessel sitzt und kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt, warum der Kampf gegen das Verbrechen ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Dabei bietet "the wire" als Drehbuch ein Meisterstück an Naturalismus, eine Regie mit perfekter Nähe zur Doku, und Schauspieler, denen man so gut wie nicht anmerkt, dass sie spielen!

Alle großen deutschen TV-Sender lehnten eine Ausstrahlung wegen der Komplexität der Serie ab.
Einen besseren Grund für den Kauf der Box kann ich nicht bieten.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich 6 Sterne, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Die Serie hält Amerikas Drogen-Politik den Spiegel vor und zeigt ohne Ausschmückung oder Übertreibung wie kaputt und machtlos der Apparat von Polizei, Justiz, Bildung und Exekutive ist. Im durchgängigen Handlungsstrang werden aus verschiedenen Blickwinkeln Charaktere gezeichnet (und diese so einfühlsam und exzellent ausgearbeitet wie in keiner mir bekannten TV-Serie). Während in der ersten Staffel hauptsächlich der Drogenhandel und die Polizeiarbeit in Baltimore's Westside mit überwiegend afroamerikanischer Bevölkerung behandelt wird, durchleuchtet die Serie weitere Einflussfaktoren auf den Drogensumpf, wie den Hafen (Staffel 2) über den die meisten Drogen in die Stadt eingeschmuggelt werden, sowie deren dunklen Hintermänner und Helfers-Helfer. In der 3. Staffel werden die jungen Street-Gangs und die teilweise korrupte Stadtpolitik ins Visier genommen, welche mit manipulativen Fälschungen von Baltimore's Verbrechensstatistik ihr eigenes Versagen in politische Wahlkampfmunition zu verwandeln versuchen. Die 4. Staffel nennt die Ursachen beim Namen, indem sie die Ausweglosigkeit der Jüngsten und damit das Schul- und Bildungssystem der Stadt anprangert, denn hier entsteht jener Nachwuchs für die Drogengangs. Trotzdem versuchen Lehrer und Schulbehörde ansatzweise neue Wege (kleine Versuchsballons um die Härtefälle und zuvor längst Aufgegebenen wenigstens auf ihr Leben in den Drogen-Bezirken vorzubereiten). Der Kreis der Geschichte schließt letztlich mit Blickrichtung Medien (hier überwiegend die Tageszeitung Baltimore Sun) und hält die Lupe auf die Arbeit der Zeitungsredaktion, die zudem noch mit Einsparungen oder drohenden Entlassungen kämpfen muss und zeigt auch den harten Konkurrenzkampf um die begehrten Spalten ihrer Titelseite. Auf den ersten Blick vielleicht für manche langweilig klingende Inhalte, die jedoch durch eine einfallsreiche Drehbucharbeit mit zahlreichen unverbrauchten Motiven und Wandlungen die vielen üblichen Erwartungsklischees amerikanischer Serien zur Seite räumt.

Daneben gibt es viele parallel verlaufende Schicksale in Einzelgeschichten die z.T. über mehrere Staffeln ausgiebig und mit sehr viel Liebe zum Detail erzählt werden (wie z.B. den auf der Straße lebenden und heroinsüchtigen "Bubbles" der auch gelegentlich als Informant der Polizei für ein paar Dollar ausplaudert, wozu sonst keiner bereit wäre - und zeigt auch seinen Versuch der Drogenabhängigkeit zu entfliehen... die evtl. symphatischste Figur der Serie, da irgendwie ja jeder Dreck am Stecken hat). Diese und viele andere Begleitgeschichten machen vielleicht den besonderen Reiz von "The Wire" aus. Geschossen wird natürlich auch und das nicht zu knapp. Die Serie ist eben wie die Realität (zumindest die einer amerikanischen Großstadt mit mehr als 50% Arbeitslosigkeit). Sehr nah am harten Überlebenskampf.

Für mich eine der besten Serien überhaupt (wenn nicht sogar die beste...). Und da schließe ich Serien wie Breaking-Bad etc. durchaus mit ein. Wer sich anfangs auf eine in ihrer Erzählweise eher ungewöhnliche Serie einstellt, ohne die falsche Erwartung auf pyrotechnische Action-Unterhaltung (also keine Vergleiche zu Serien wie "The Shield" ziehen), den begrüßt eine spannende und komplexe Geschichte, die echter nicht sein könnte. Die stets fesselnd und sauber konstruiert viele etliche Stunden unterhält und dabei hält was sie verspricht.
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102 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Warner verschandelt wieder eine Top-Serie, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Kurzrezension:
Fantastische Serie, gute Verpackung, mangelhaft Bildqualität

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| Die Verpackung (4 Sterne)
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### Die Box

+ Die Box schillert leicht metallisch und sieht sehr schick aus.
+ Barcode und Kleingedrucktes wurden auf die Unterseite verbannt und stören so nicht das Design.
- FSK-Logo ist aufgedruckt
- Die Box nur lose zusammengefaltet und wölbt sich vom Rücken der Box ab. (s. Kundenfotos Nr. 20 http://www.amazon.de/gp/customer-media/permalink/moX6MIK8Y1ZHB1/B009CV8FKU/ref=cm_ciu_images_pl_link )
- sehr dünne Pappe, vergleichbar mit Cornflakes-Verpackungen vom Discounter

### Die DVD-Hüllen

+ Robuste und wertige DVD Hüllen
+ DVDs sitzen sicher in der Hülle
+ Die DVDs haben alle einen guten Farbaufdruck (Staffel 1+2 haben einen extra stark glänzenden Aufdruck). Jede Staffel hat ein eigenes Design (Hülle und DVDs verwenden das jeweils selbe).
+ Das Serienlogo sitzt auf dem Hüllenrücken immer auf der selben Höhe (Das ist leider nicht selbstverständlich, s. bspw. "Psych".).
- FSK-Logo ist noch einmal auf jeder einzelnen Hülle aufgedruckt.
- Die Infos zu den einzelnen Episoden auf der Innenseite der Hüllen sind etwas unübersichtlich. Erst bei der fünften Staffel stimmt das Design (imho).

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| Inhalt der DVDs (2 Sterne wegen mangelhafter Bildqualität)
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### DVD Menü

+ keine Werbetrailer beim einlegen der DVDs, nach ca. 23 Sek. ist man im Hauptmenü (FSK-Einblendung + animiertes HBO-Logo werden gezeigt)
+ ohne nervige Musik
+ keine überflüssigen Soundeffekte beim Navigieren durchs Menü
+ schlicht und Übersichtlich
+ Am Ende einer Episode springt man zurück ins Episodenmenü und die nächste Folge ist bereits ausgewählt.
+ Menüaufbau wurde für alle weiteren Staffeln beibehalten.
- hätte man ansprechender gestalten können

### Ausstattung

• Bildformat: 4:3 in Farbe
• Audio: Deutsch (DD 2.0), Englisch (DD 5.1), Audiokommentar (DD 2.0) (nicht immer vorhanden)
• Untertitel: Deutsch, Englisch (für Hörgeschädigte), keine Untertitel für Audiokommentare
• Episoden Dauern in der Regel etwa 59 Minuten
• Spieldauer der Komplettbox ca. 3565 Minuten + 208 Minuten Extras
# Extras:
• 1. Staffel: drei Audiokommentare zu verschiedenen Episoden
• 2. Staffel: zwei Audiokommentare
• 3. Staffel: fünf Audiokommentare + Gruppeninterview mit den Darstellern und dem Kreativteam (60 Min.) + David Simons (Autor) beantwortet Fragen im Eugene Lang Collage (27 Min.)
• 4. Staffel: sechs Audiokommentare + Hinter-den-Kulissen-Doku in zwei Teilen (29 und 30 Min.)
• 5. Staffel: sechs Audiokommentare + Rückblick auf Staffel 1-4 (6 Min.) + The Wire: Eine Odyssee (29 Min.) + The Wire: Das letzte Wort (27 Min.)

Alle Extras sind in Deutsch und Englisch untertitelt.

### Bild-, Ton und Untertitelqualität (getestet auf einer PS3)

• Bildqualität
Die Serie wurde im Format 4:3 gefilmt. Das Bild hat natürliche Farben, Sättigung usw. und kommt gut rüber.
Bei der ersten Staffel befindet sich am oberen Bildrand ein schwarzer Balken auf dem permanent kleine weißen Blöcke blinken. Das ganze ist deutlich sichtbar.
Bei schellen Kamera Bewegungen kommt es zu abgehackten Bilder. Bei schnellen Bewegungen im Bild kann man einen ghosting- bzw. Schliereneffekt wahrnehmen, der über den normale Motionblur hinausgeht. Dieses Problem betrifft leider alle Staffeln.
Warner Bros. hat das seit Jahren bekannte Problem mit der Fehlerhaften PAL Übertragung also nach wie vor nicht behoben. Die britische Version ist übrigens von dem selben Problem betroffen.
Die zweite und dritte Staffel haben keinen extra Balken am oberen Bildrand. Farbe, Kontrast usw. sind gut. Lediglich das Problem mit der Bildbewegung bleibt.
Die vierte und Fünfte Staffel haben dann wieder einen Balken am oberen Bildrand. Dieser ist diesmal kleiner und anstatt der weißen Klötzchen flimmert die oberste Bildzeile ununterbrochen. Das ganze ist deutlich weniger auffällig. In der letzten Staffel gibt es Episoden ohne flimmern.
Dafür haben Staffel vier und fünft ein großes Problem mit der Qualität des Bildes. Keine Ahnung wie ich es am besten beschreiben sollte. Es sieht für mich so aus als hätte man einen viel zu stark Schärfzeichen-Filter eingesetzt. Das ganze ist in der fünften Staffel weniger ausgeprägt als in der vierten, aber in beiden deutlich sichtbar. An den Konturen gibt es bunte Bildpixel und bei hohem Kontrast kann es einen leichten Heilgenscheineffekt geben.

Nachtrag zur Bildqualität
Die Serie hat ein wahrnehmbares Bildrauschen, jedoch ist das von den Machern so gewollt (habe es daher vorher nicht extra erwähnt).

• Tonqualität
Der Englische Ton ist durchweg gut und Probleme sind mir keine aufgefallen.
Beim Deutschen Ton habe ich nur immer wieder mal kurz rein gehört, scheint auch alles in bester Ordnung zu sein.
Man könnte höchstens vielleicht kritisieren, dass die Schüsse manchmal etwas lasch klingen.
Audiokommentare: Der Serienton wird teilweise nicht weit genug herunter geregelt, was Passagen schwer verständlich machen kann. Es ist besonders Problematisch bei mehreren Kommentatoren, der erste ist lauter als der Originalton der zweite leiser. In der fünften Staffel ist es nicht mehr ganz so schlimm.

• Untertitelqualität
Die Untertitel sind synchron zum Gesprochenen und haben nur kleine Probleme. Die ersten drei Staffeln verwenden eine etwas pixelige Schrift (ist ohne Probleme lesbar), der vierten und fünften Staffel wurde eine deutlich verbesserte Version spendiert.

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| Inhalt der Serie (5 Sterne)
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Da es hierzu schon reichlich gibt, versuche ich mich kurz zu fassen.
Großartige Schauspieler die in genau die richtigen Rollen gecasted wurden. Autoren die mit großer Sorgfalt bis ins kleinste Detail die Charaktere gezeichnet und diese mit coolen und scharfsinnigen Sprüchen ausgestattet haben. Figuren die Ecken und Kanten haben welche im Verlauf der Serie ein facettenreiches Bild ergeben. Dialoge und Anekdote die vom realen Leben inspirieren oder gleich 1:1 kopiert wurden und mit den Figuren lachen und weinen lassen. Offensichtlich wurde viel Wert auf die einzelnen Komponenten gelegt.
Die Macher verlieren dabei nie das große Ganze der Serie aus den Augen. In fünf Staffeln werden jeweils verschiedene Aspekte der Großstadt Baltimore inspiziert und wie sich verschiedene Menschen in ihr und ihren Institutionen durchs Leben schlagen. Die Geschichten werden ganz unaufgeregt, langsam und geduldig erzählt. Man verzichtet dabei auf unnötige Gimmicks wie zum Beispiel einen aufpushenden Soundtrack, Cliffhanger und ähnliches, sondern vertraut auf die starken Dialoge und überzeugenden Charaktere mit denen man einfach mitfiebern muss. Handlungsstränge ziehen sich in der Regel über eine Staffel und gelegentlich darüber hinaus. Wer 08/15 sucht und sich einfach mal berieseln lassen möchte wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. Wer in eine spannende und detailreiche Welt eintauchen möchte ist hier genau richtig.

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. Falls jemand Fragen hat, die tausche ich eins zu eins gegen Antworten :)

Edit: Details zu den Extras hinzugefügt. Kleinigkeiten ausgebessert/korrigiert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Düster und realistisch, 4. August 2014
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Von vielen wird "The Wire" ja als eine der besten - wenn nicht sogar die beste - Fernsehserie(n) aller Zeiten bezeichnet. Mich, dem komplexe Serien wie "Breaking Bad" , "Damages" oder "Lost", sehr gefallen, hat das natürlich sofort neugierig gemacht. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Serie jemals im Free-TV läuft (und falls doch, weiß keiner, zu welcher nachtschlafenden Zeit und ob sie vollständig ausgestrahlt wird), habe ich mir diese DVD-Komplett-Box gekauft und war gespannt, was mich erwartet.

Schon nach kurzer Zeit dämmerte mir die erste Einsicht: "The Wire" ist sehr realistisch angelegt und bei weitem nicht bloß eine Cop-Serie. Klar stehen anfangs die Ermittlungen der extra zusammengestellten Überwachungseinheit im Vordergrund, aber schon im Verlauf der ersten Staffel wird klar, dass die politischen, privaten und medialen Elemente ebenfalls eine große Rolle spielen. All diese Punkte werden im Lauf der nachfolgenden Staffeln sogar noch weiter ausgebaut.

Wie schon erwähnt, ist die Serie sehr realistisch. Wie in "Deadwood" (wozu es in der vierten Staffel eine kleine Anspielung gibt) wird keinerlei Sprache beschönigt und auch der Brutalität sind keine Grenzen gesetzt. Teilweise ist es erschütternd, wie vertraute Charaktere urplötzlich umgebracht werden, private Beziehungen in der Serie einfach aus nichtigen Gründen in die Brüche gehen und auch sonst nichts beschönigt wird.

Doch dieser große Realismus hat auch seine negativen Seiten: In "The Wire" wird nichts auf Spannung getrimmt und trotz der lauten und teilweise recht blutigen Szenen dauert es eine Weile, bis einen die Handlung tatsächlich packt. Zumal es auch schwierig ist, in der Vielzahl unterschiedlicher Charaktere überhaupt einen Sympathieträger für sich auszumachen (bei mir waren es letztendlich Lester und Prez). Was mir ebenfalls zu schaffen machte: In der Serie wird fast vollständig auf Hintergrundmusik verzichtet. Gelegentlich dudelt mal irgendwo ein Radio oder am Staffelende gibt es mal ein szenenübergreifendes Lied. Doch den Rest der Zeit hört man lediglich den "Sound of the street".

Dramaturgisch hätte man bei "The Wire" sicherlich einiges künsteln und damit verbessern können. Ich würde auch nicht behaupten, dass diese Serie die beste Serie überhaupt ist (dieses Prädikat verdient aber auch "Breaking Bad" in meinen Augen nicht), doch es ist eine höchst lohnenswerte TV-Unterhaltung, die sich drastisch von beinahe allen anderen bekannten TV-Serien unterscheidet. Manche der Folgen (insbesondere die der vierten Staffel) wirken noch lange nach.

Fazit: Diese Serie ist genau das richtige für all jene, die mal was Anderes sehen wollen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So muss eine Fernsehserie aussehen, 24. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
The Wire - die Storie? Ganz ehrlich, so oder so ähnlich gab es das schon in hundert anderen Serien, und das actionreicher und bombastischer. Drogengang hat Wohnviertel komplett übernommen, Polizei kommt nicht dagegen an, sei es wegen Geld, Willen, Korruption oder sonst was. Eine Sondereinheit schaffts dann doch. Wie dröge! Eigentlich SK Kölsch-Grottenniveau.
Aber eben nicht hier. Spätestens in Folge 4 der ersten Staffel hatte mich die Serie. Bunk und McNaulty untersuchen einen alten Tatort und benutzen, während der gesamten Untersuchung, ein einziges Wort (wohlgemerkt in verschiedensten Varianten). Das ist ganz große Erzählkunst.
Schon die allererste Szene der Serie macht einem bewußt: Das ist aber anders.
Hervorragend ist auch die Charakterentwicklung.
Beispielhaft sei hier mal eben nicht die der Hauptcharaktäre wie McNaulty, Kima oder Stringer genommen, sondern "Herc" und Carver, die eigentlich "nur" Nebencharaktäre sind, aber auf gleichem Niveau starten und sich gänzlich anders entwickeln.
Wie schon bei den "Sopranos" hinterläßt die Serie bei mir einen ganz schlimmen Geschmack im Mund, der einfach nicht weichen will. Ich, als Wohlstandskind, behütet aufgewachsen auf dem Dorf, ohne großen Kontakt zu Drogen und Verbrechen, will einfach glauben, dass das alles nur ein Film ist. Und doch weiß ich, das ist genau so und nicht nur in Baltimore, sondern auch in bestimmten Gegenden hier.
Beide Serie haben bei mir ein Gefühl der Machtlosigkeit und Ekel ausgelöst. Die Sopranos mehr Ekel, The Wire mehr Machtlosigkeit.

Ein Hinweis noch: Die Serie auf Englisch schauen! In deutscher Sprache ist es nicht möglich, die Gesamtatmosphäre einzufangen.
Allerdings können Untertitel dabei sehr hilfreich sein. Ich schaue alle US-Serien im Orginal, und habe selber auch in den USA gelebt, aber hier hatte ich doch zu Anfang arge Probleme den Dialogen der "Menschen der Drogenkultur" zu folgen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Krimiserie & Verbrechens-, sowie Sozialstudie mit dokumentarischem Charakter, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Einleitung:
The Wire ist eine amerikanische Krimi-Serie des Sender Home Box Office (HBO). Dieser Sender ist seit langer Zeit dafür bekannt, besonders hochwertige TV-Serien zu produzieren, die mittlerweile pro Folge Spielfilm-Format angenommen haben. Zu deren bekannten Formaten gehören u.a. DIe Sopranos, True Blood, Six Feet Under, Band of Brothers, Boardwalk Empire und Game of Thrones.

The Wire wurde von einem ehemaligen Polizei- und Gerichtsreporter ersonnen und gilt unter Experten heute als die vielleicht realistischte Polizei-TV-Serie im amerikanischen Fernsehen - viele anderen Serien weltweit werden heute an dieser gemessen. David Simon, der Schöpfer der Serie hat auch schon die Vorlage zur Sendung Homicide geliefert und wirft somit einiges an Erfahrung in den Ring.
Die Serie spielt in Baltimore im US-Staat Maryland. Baltimore gilt als eine der gefährlichsten Städte der USA, in welcher jährlich bis zu 300 Morde (im Schnitt) verübt werden, der Drogenhandel blüht und die Korruption seitens der Politik die Stadt beinahe handlungsunfähig gemacht hat.

Insbesondere zeichnet sich die Serie durch die extrem realistische Zeichnung der Charaktere, sowie die tiefen Einblicke in die politischen und sozialen Strukturen der Stadt und ihrer Organe aus. Besonders die Schauspieler mit eigenen Lebenserfahrungen in Baltimore geben der Serie ein hinreichend glaubwürdiges Gesicht. Dazu zählen u. a. Sonja Sohn als Detective Kima Greggs und Felicia Pearson. Sonja Sohn hat in ihrer eigenen Geschichte viel erlebt und war u. a. drogenabhängig; Felicia Pearson entstammt direkt dem Baltimore-Milieu.

Die Serie sollte komplett geschaut werden, da sich von Anfang bis Ende ein roter Faden durch die Geschichte zieht und die verfügbaren 5 Staffeln beinahe wie ein extrem langer Spielfilm wirken.

Die Staffeln teilen sich wie folgt auf:

Staffel 1:
Beginn des Einblicks in die Subkulturen Baltimores; Ort sind die Straßen der Stadt und die Drogenprobleme. Die Hauptpersonen werden eingeführt und deren Charaktere und Beziehungen herausgearbeitet.

Staffel 2:
Spielt im Wesentlichen im Hafen und führt weitere Personen ein, die in den weiteren Staffeln dann erneute Auftritte haben oder genauer in die Handlung eingewoben werden.

Staffel 3:
Die dritte Staffel ist wieder im innerstädtischen Bereich angesiedelt und widmet sich erneut intensiver dem Drogenhandel; gleichzeitig wird die kommunalpolitische Komponente aufgebaut.

Staffel 4:
In Staffel 4 rückt das städtische Schulsystem in den Fokus der Handlung und wie die sozialen Probleme dort ggf aufgefangen werden können.

Staffel 5:
Bezieht die Medien der Stadt in die Handlung mit ein. Es kommt zum neuen Handlungsklimax und die einzelnen Handlungsstränge aus den vorherigen Staffeln werden aufgelöst.

Interessant ist auch die Titelmusik, die pro Staffel jeweils von einem anderen Interpreten eingespielt wurde.

Auf den DVDs sind noch einige Extras untergebracht, die aber nicht sonderlich aus dem Rahmen fallen. Insgesamt bietet die DVDs ein sehr schönes Bild, lediglich bei Staffel 4 sind mir permanente Artefakte im oberen Bildbereich aufgefallen. Die komplette Serie wurde im damaligen TV-Seitenverhältnis 4:3 aufgenommen und auch so auf die Scheiben gepreßt. Klar: anfangs stören die Balken an den Seiten etwas, aber die Serie ist so intensiv, daß einem das schon nach wenigen Minuten nicht mehr auffällt.

Hauptcharakter der Serie ist zweifellos der Polizist Jimmy McNulty, der seine manischen Charakterzüge nicht in den Griff bekommt und immer wieder mit sich und den Kollegen, sowie Vorgesetzten ins Unreine kommt. In Staffel 4 wird er etwas aus der allgmeinen Handlung herausgenommen.
Ich mag Krimiserien eigentlich überhaupt nicht... und vielleicht ist das gerade ein Anreiz für Interessierte; denn selten hat mich eine Serie so gefesselt. Ich jonnte gar nicht mehr aufhören, diese zu schauen, ich mußte immer wissen, wie es weitergeht. Und so habe ich mir nicht nur eine Nacht um die Ohren geschlagen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwarzgraues Baltimore, 6. Dezember 2012
Von 
Michael Reinsch (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Der Titel ist eigentlich auch der dicke rote Faden, der durch alle 5 Staffel läuft: Abhöraktionen!
Ist es in der ersten Staffel noch die recht unbekannte "TaskForce", die durch eine große Abhöraktion von Münzfernsprechern einem sehr großen Heroin-Ring auffliegen lässt,
Wird in der zweiten Staffel eine unsaubere Gewerkschaftsgruppe im Hafen von Baltimor ausgehoben - natürlich auch auf der Basis von Telefonabhörung.
In der Dritten Staffel geht es wieder gegen das Barksdale-Imperium, wie in Staffel 1. Nur diesmal wird die "TaskForce" aufgelöst...
Staffel 4 beschäftigt sich sehr stark mit den Heranwachsenden im Drogenmilieu und die Versuche der letzten "TaskForcer" nun auch erfolgreich Handys abzuhören.
In der Finalstaffel soll dann der letzte große Boss in Baltimoirs-Heroingeschäft abgesägt werden, aber es fehlt an Geld für eine Abhöraktion, sodass einige Beamte einen eigenen Fall kreieren, um mehr Gelder freizusetzen.
Jede Staffel für sich ist in sich abgeschlossen und die Folgestaffel baut auf der Vorhergehenden auf, sodass ­alle 5 Staffel die komplette Geschichte erzählen!
In jeder Staffel wird ein bestimmter Aspekt in Baltimors-Drogendschungel aufgezeigt und das Aus (fast allen Blinkwinkeln). Zum einen ist da die "Taskforce", die sich ­abmüht Ergebnisse zu bringen. Gefolgt von der Staatsanwaltschaft, die versucht die Fälle wasserdicht zu machen und als Spitze, die Politiker von Baltimor.
Als Gegenstück erlebt man das Leben auf Baltimors Straßen aus der Sicht, der Dealer, Drogenbosse und Obdachlosen.
Man lernt die Handlungen der einzelnen Protagonisten (ob Polizist, Drogendealer oder Politiker) zu verstehen, den hier wird jeder Figur ein gewaltiger Backround gegeben! Jede Figur erlebt Ihre größten Höhepunkte und Ihre dunkelsten Tiefen (bis zum Tod). Ob man dem Aufstieg Ltd.Daniels bis zum Comiessioner verfolgt, oder Babs dahin ­siechen im Drogensumpf und ­sein Kampf aus dieser Hölle zu entkommen. Man verfolgt den Gangster Omar, der nur Drogenhändler beraubt und sich dabei immer tiefer selbst in den Schmutz hinab zieht, oder Detektiv McNulty einen irischen Polizisten, der das Recht in seine eigenen Hände nimmt. Man verfolgt die Jugendlichen, die in der Schule mehr fehlen als anwesend zu sein und ihre Freizeit mit Drogenverkauf finanzieren. Die Hoffnungslosigkeit, die einen Gewerkschaftsführer zum Verbrecher werden lässt, die Korruption, die sich durch alle Bereiche der Staatsmacht windet, jeder nur versucht sein eigenes Fortkommen zu verbessern, die unterste Schicht, die sich nicht zu schade, ist gegenseitig ­wegen ein paar Gramm Heroin Morde zu begehen - all das fasst McNulty zusammen "Scheiße rutscht immer den Berg runter ..." - und am Ende der fünften Staffel, die sogar den kleinsten losen Faden aufgreift, weis man als Zuschauer: Er hat recht!
Wer hier strahlende Helden sucht, tut Dies vergeblich, hier gibt es kein Schwarz/Weiß denken, nicht einmal Grau! In diesem Baltimor gibt es nur ein schwarzgrau und Licht ist etwas sehr Seltenes und Kostbares!
Die ganze Serie ist ein gigantischer Blick in eine Stadt, kurz vor dem Zusammenbruch. Eine Stadt, die nur noch kämpft, weil ein jeder aus Ihr entfliehen will!
Und das ist es, was diese Serie so interessant macht: Es geht um die Menschen, Ihr alltäglicher Überlebenskampf im Moloch Baltimor...
Fazit: Wohl die realistischste Polizeiserie, die in den USA spielt! Eine Mischung aus Actionfilm, Drama, Tragödie und Überlebenskampf! GANZ GROSSES KINO!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight, 10. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Im Allgemeinen heißt es ja, dass Kritiker keine Ahnung haben. Aber bei dieser Fernsehserie muss ich ihnen recht geben. Auch für mich war ‚The Wire‘ bisher die beste Serie, die ich mir angesehen habe. Nach der 2. Folge der 1. Staffel war ich noch unschlüssig. Nach der 4. Folge wurde ich süchtig. Amerika, angeblich das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, zeigt hier sein wahres Gesicht. Wer in diesem Milieu von Armut, Drogen und Kriminalität aufwachsen muss, hat im Grunde gar keine Chance, ein sogenanntes normales Leben zu führen. Entweder man wird drogenabhängig (siehe Duquan), Soldat (siehe Michael) oder stirbt völlig sinnlos (siehe Wallace). Alles aufgeweckte und fürsorgliche Jugendliche, deren hartes und tragisches Schicksal mich wirklich berührt hat. Am Ende muss man sich fragen, wer waren hier die Guten, und wer waren die Bösen. Diese komplette Staffelbox ist absolut sehenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Serie, 27. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Wie haben die erste Staffel gekauft und gleich befunden- hier müssen wir alle Staffeln gucken. Jeweils ein Fall der sich immer durch eine Staffel zieht, das ist interessant und ungemein spannend. Wir konnten nicht genug bekommen und haben alle Staffeln hintereinander weg geguckt. Super Darsteller, realistische Fälle und nicht immer sind alle nur toll und unfehlbar.
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