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5.0 von 5 Sternen Und wieder progressiv eins drauf gelegt!
Über 20 Jahre existieren die norwegischen Progressive-, Black- und Extrem-Metaller Enslaved bereits und haben sich im Laufe ihrer Karriere besonders der Wandelbarkeit und der auffallenden Weiterentwicklung verschrieben. So ist es auch kein Wunder, dass sie sich mit ihrem nun 12. Album namens "RIITIIR" nicht nur begrifflich dem Wort Ritual nähern, sondern auch...
Vor 23 Monaten von SteffiM veröffentlicht

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Energie im Leerlauf
Enslaved sind großartig. Vertebrae (mein Erstling), Isa, Ruun, Monumension und Axioma Ethica Odini: Das war bislang so meine Sammlung, zu der ich immer wieder gerne greife; ich verehre diese Band für ihre Leistung und ihre schiere metallische Vorstellungskraft. Riitiir habe ich auch sofort vorbestellt.

Dann war es also da und lief seither einige Male...
Vor 22 Monaten von Cirrus veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und wieder progressiv eins drauf gelegt!, 5. Oktober 2012
Von 
SteffiM (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (Audio CD)
Über 20 Jahre existieren die norwegischen Progressive-, Black- und Extrem-Metaller Enslaved bereits und haben sich im Laufe ihrer Karriere besonders der Wandelbarkeit und der auffallenden Weiterentwicklung verschrieben. So ist es auch kein Wunder, dass sie sich mit ihrem nun 12. Album namens "RIITIIR" nicht nur begrifflich dem Wort Ritual nähern, sondern auch den Veröffentlichungs-Ritus der Band weiter und innovativ voran treiben. "RIITIIR" beinhaltet eigentlich alles das, was eingefleischte Enslaved-Fans auch am letzten Alben "Axioma Ethica Odini" geschätzt haben. Doch diese Band wäre nicht Enslaved, wenn sie nicht auch auf dieser CD wieder ein paar Neuerungen vollbracht hätte. So haben die einzelnen Songs insgesamt einen noch progressiveren Anstrich bekommen. Von den alten Black-Metal-Tönen wird wieder gekonnt und deutlich Abstand genommen, um sich dabei vor allem den künstlerischen Passagen zu widmen, die diesmal mit einer höheren Verwendung von Klargesängen daher kommen und mit verschachtelter, stimmungsvoller Sound-Malerei auftrumpfen. Die Verschmelzung von harten Riffs, treibenden Rhythmen, wuchtigen Metal-Arrangements mit leichten, facettenreichen und progressiven Stilelementen, ist ihnen dabei so gut gelungen, dass der Hörer nach den ersten Hörversuchen nicht vollends mit einem Haufen Musik-Chaos allein zurückbleibt. Nein, Enslaved bieten mit ihren Kompositionen eine anmutende Kost, die durch die ständig wechselnde Atmosphäre zwar unvorhersehbare, aber deutliche und einprägende Überraschungen bereit hält. Während der Opener "Thoughts Like Hammer" noch im Chaos beginnt, sich langsam entfaltet, um schließlich mit einem ruhigen, träumerischen Charme punkten zu können, wird der Song "Roots Of The Mountain" bereits wieder von rauen Riffs und typischeren Metal-Komponenten beherrscht. Das Gesamtwerk lässt sich demnach nicht nach wenigen Hörversuchen begreifen und eignet sich garantiert nicht für die kleine Musik-Portion zwischendurch! Nein, hier ist die heimische Anlage und das eigene Hörvermögen öfters gefragt. Wer aber auf progressive Töne und auf eine kreative Metal-Kunst im Avantgarde-Bereich steht, wird sich mit diesem Enslaved-Album sicherlich wieder abwechslungsreichen Spaß nach Hause holen können. Denn Ideenreichtum wird auf dieser Scheibe wieder extra groß geschrieben!
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Energie im Leerlauf, 20. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (Audio CD)
Enslaved sind großartig. Vertebrae (mein Erstling), Isa, Ruun, Monumension und Axioma Ethica Odini: Das war bislang so meine Sammlung, zu der ich immer wieder gerne greife; ich verehre diese Band für ihre Leistung und ihre schiere metallische Vorstellungskraft. Riitiir habe ich auch sofort vorbestellt.

Dann war es also da und lief seither einige Male durch meine Kopfhörer. Und liess mich konsterniert zurück: Was bitte soll das sein! Endlose Repetitionen, die sich nur langsam zu einem Ganzen verweben -- zu langsam und zu planlos für meinen Geschmack. Ein Sound, der stellenweise mit 'suboptimal' noch freundlich beschrieben ist, vor allem wenn nur einzelne Gitarren zu hören sind. Auf Herbrand Larsens Kopfstimme, die er stellenweise einsetzt, hätte ich auch gerne verzichten können. Natürlich hat auch dieses Album seine Höhepunkte, aber davor liegt allzu oft eine mühselige Riff-Pampa, die sich nicht so recht in eine Landschaft mit Sog und Atmosphäre umpolen will: Energie im Leerlauf. Enttäuschend.

Die beiliegende DVD ist auch der Mühe nicht wert. Handgestrickt und mäßig produziert sieht man die Bandmitglieder mal hier, mal da, im Probenraum und unterwegs, wie sie über mal dies, mal das ihre Meinung kundtun oder Sprüche klopfen. Das braucht kein Mensch. Außer denen, die es brennend interessiert, wie Enslaveds Studio von innen aussieht. Vertiefende Einblicke in das Konzept des Albums gibt es nicht.

Alles in allem also zwei Sterne: Riitiir ist kein schlechtes Album, und es ist immer noch Enslaved. Aber der große Wurf ist es ganz sicher nicht und gemessen an den Vorgängern eher eigensinnig als bereichernd.
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5.0 von 5 Sternen Wieder eine Nuance verbessert., 20. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (Audio CD)
Die Kritik die hier an diesem Album geübt wird kann ich im Ganzen nicht nachvollziehen.
Vielleicht liegt es daran ,daß ich diese Gruppe erst jetzt,seit ich sie im Frühjahr live sah,für mich entdeckt habe und nun dabei bin mir ihre ganze Diskographie nachzuholen.
Enslaved stehen seit Anbeginn ,aber natürlich besonders seit ihrer progressiven Entwicklung vor etwa 4/5 Alben,für einzigartige Musik.Ähnlich wie Opeth oder Amorphis verbinden sie ihre Ursuppe extremen Metals mit andern Elementen zu etwas zeitlosem,wo die Grenzen zwischen den Genres verschwinden und was Eigenes entsteht.
Natürlich haben Enslaved ihren Stil längst gefunden und werden ihn daher nur marginal verändern.
Ich finde jedenfalls Ritiir,Ruun,Isa ,Axioma und Vertebrae grundsätzlich auf einem hohen gleichen Niveau,wenngleich es klangtechnisch sowie kompositorisch Unterschiede gibt (zum Glück).
Den Einwand Ritiir wäre zu kompliziert kann ich als Progressivfan eh nicht gelten lassen.
Nach meiner Meinung hat man das Wechselspiel von Härte /Melodie und Ohrwurmrefrains/Virtuosität nur wieder eine gute Nuance verbessert.
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4.0 von 5 Sternen Nicht in Bestform aber gut!!, 9. März 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (MP3-Download)
Beim ersten mal anhören dachte ich, naja etwas langweilig!
Auf dem zweiten anhören folgte Gänsehaut. Ein im groß und ganzen gelungenes Album.
Aber sicher nicht ihr Bestes.
Reinhören und Geduld lohnt sich dennoch, vor allem für eingefleischte Enslaved-Fans!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geil!, 24. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (Audio CD)
schnell geliefert, wie es bei amazon standard ist und das album an sich is meiner meinung nach der hammer, gefällt mir sogar noch besser als axioma ethica odini, das mir etwas straighter erscheint als das neue werk.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das nächste Meisterwerk der Skandinavier!, 28. September 2012
Von 
RJ + YDJ (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (Audio CD)
Axioma Ethica Odini war ein Meilenstein im modernen Black Metal. Die Norweger Enslaved haben mit diesem Album Spuren im schwarzen Metal Sektor hinterlassen. Das Album stellte auch einen Wendepunkt im Sound der Band dar. Die Black Metal Wurzeln blieben immer präsent, aber progressivere Einflüsse machten die Songs von Enslaved einem größeren Publikum zugänglich.

Mit Riitiir folgt die Band dieser eingeschlagenen Marschroute konsequent. Der Black Metal Anteil im Sound von Enslaved ist wieder ein wenig reduziert worden, dafür nimmt der Progressive Metal einen noch größeren Teil im Gesamtbild ein. Enslaved schaffen dabei den Wechsel vom knallharten Black Metal, welcher mit fiesen Growls gesungen wird, zum progressiveren Teil so fließend, dass man von der Dynamik stellenweise überrascht wird. Auch das Wechselspiel zwischen Grutle Kjellsons Gebrüll und dem Klargesang, welcher von Keyboarder Herbrand Larsen beigesteuert wird funktioniert bestens.

Die Songs sind allesamt sehr komplex aufgebaut. Um Riitiir komplett zu verinnerlichen, muss man sich das Album öfters anhören, ansonsten können sich Epen wie "Roots of the Mountain" oder das mächtige "Forsaken" nicht in ihrer Pracht entfalten.

Ich denke Enslaved werden einige ihrer alten Fans verlieren, nicht jeder Black Metal Fan wird diese Entwicklung mitmachen wollen. Im direkten Vergleich schneidet das Vorgängeralbum Axioma Ethica Odini einen Hauch besser ab als Riitiir was daran liegt, dass das Album in sich geschlossener war. Trotzdem ist Riitiir ein weiterer Meilenstein, welcher sich über Genregrenzen hinwegsetzt.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Momentaufnahme, 17. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (Audio CD)
Enslaved haben sich nicht nur durch ihre beeindruckende Entwicklung vom kauzigen Debut, dem frostigen Nachfolger usw. und über die gelungene Integration von 70s- und Prog-Elementen und unpeinlichem Klargesang in den einstigen Black Metal Kontext, sondern auch über die konstante qualitative Steigerung ihrer Outputs im Zweijahrestakt eine Führungsrolle im Bereich des (extremeren) Metal erspielt.

Ich schreibe Metal, da sich die Musik zum einen einer jedenfalls prägnanten Kategorisierung entzieht, zum anderen es auch müßig ist, sich ein Genre bemüht aus dem Kreuz zu leiern. Enslaved sind Ensalved und rotieren damit in ihrer ganz eigenen Dimension, eine Errungenschaft, die m.E. den nur ganz großen Bands vorbehalten ist: Enslaved, Ulver, Neurosis, Down.

In einem an "Heartwork" erinnernden Sepia ruht der Tonträger, mit dem ich bereits dutzendfach für rund 67 Minuten auf die Reise gegangen bin. So gut geflogen wie bei dem unmittelbaren Vorgänger "Axioma..." und vor allem Ruun bin ich jedoch nicht.

Das Album hat eine gewisse Sperrigkeit und Spröde, die sich bei Enslaved teilweise in einzelnen Stücken oder Alben immer wieder einmal einschleicht. So gut die Einzelleistungen etwa auf Isa oder Mardraum sind, so unnahbar gebaren sich diese Alben als ganzes.

RIITIIR ist von der Grundausrichtung, klanglilch und kompositorisch jedoch eher warm, organisch, versöhnlich und versprüht nicht die Eisigkeit von Isa oder Frost oder den garstigen Charme von Blodhemn.

Dem Album fehlt jedoch - auch im Vergleich zu dem durchaus fordernden Vertebrae - jedoch der Fluss, um sich ganz in den Kompositionen zu verlieren. Die einzigen Songs, die - bis jetzt - durchgehend "flashen" sind der Opener und das vielzitierte Roots of the Mountain.

Die übrigen Songs haben auf jeden Fall herausragende Momente - haben aber auch viel Füllmaterial was wohl "Prog" sein soll, den Song aber nicht weiterbringt und aber auch Tiefe vermissen lässt.

Auch wenn Enslaved durchaus ihre Instrumente beherrschen, habe ich ihre Musik immer als "bauchlastig" und emotional gewachsen empfunden. Dies fühlt sich hier anders an - gewisse Teile wirken etwas unnötig hinein konstruiert und nehmen den Fluss.

Nach ein paar Runden habe ich den Aufbau der Songs zwar durchaus nachvollzogen, aha, vor dem Chorus kommt noch mal ein völlig anderer Teil, naja, wenn se meinen. Hätte man das Album um die "Sperrflächen" gekürzt, wäre es erneut herausragend, heute jedoch "nur" sehr gut. Auch hätte ein stärkerer Kontrast zwischen hart und zart dem Album in sich mehr Spannung verschafft. Die Grundausrichtung ist eher soft - was kein Qualitätsmerkmal ist - was aber dazu führt, dass die ganz vereinzelten Ausbrüche eher deplaziert wirken. Insoweit wäre der konsequente Opeth-Ansatz (keine Grunts mehr) vielleicht der bessere Weg gewesen.

Ich will jedoch - wie immer - nicht ausschließen, dass die Platte zu einem späteren Zeitpunkt in der Langzeitwirkung noch amtlich zündet. Häufig helfen auch Konzerte für den entscheidenden Kick - wir sehen uns im März!

Ganz deutlich will ich aber noch künden von der sehr guten, warmen, differenzierten Produktion, von der immensen Entwicklung, die Herbrand Larsen in Sachen Gesang hingelegt hat und von den Einzelleistungen an den Instrumenten. Gerade die Gitarristen legen einige ihrer besten Soli und Riffs vor.

Ich würde mir als Nachfolger ein Album wünschen, das entweder die "sanfte", verspielte Seite von RIITIIR deutlicher auslebt - unter konsequentem Verzicht auf Grunts und Gekreische - oder eben eine Rückbesinnung auf die Perfektion von Below The Lights und Ruun.
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hell yeah, 3. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Riitiir (MP3-Download)
ein weiteres geniales album der herren. dachte das das letzte nicht zu toppen ist. für mich ein glücksgriff. klasse aufnahme und gewohntes sehr hohes niveau.
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Riitiir
Riitiir von Enslaved
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