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Kundenrezensionen

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Auch zu diesem Video habe ich mal wieder ein Video erstellt, in dem ich den Spielablauf einmal darstelle, damit man eine Vorstellung vom Spielgefühl bekommt. Im Grunde ist das Spielziel sehr banal und klingt langweilig: es gibt fünf Farben und die Zahlenwerte von 1-5. Dabei gibt es die 1en jeweils 3x die 2en zweimal und die 5 jeweils nur einmal. Ziel des Spiel ist es die Karten in der richtigen Reihenfolge auszuspielen, so dass am Spielende fünf Kartenreihen in unterschiedlichen Farben mit den Werten von 1-5 da liegen.
Das klingt zunächst trivial und langweilig. Hat man schon 1000x gesehen. Der wahre Kniff bei der Sache ist aber, dass man seine Karten nicht sieht. Ergo ist man auf seine Mitspieler angewiesen, so dass dieses Spiel ein kooperatives ist. Sprich alle gewinnen oder verlieren zusammen.
Man hat drei Möglichkeiten in seinem Zug
1. Einen Hinweis geben: Ich darf einem meiner Mitspieler eine Information über seine Karten geben und zwar entweder über Zahlenwert oder Farben. Gebe ich einen Hinweis kann ich einem Mitspieler entweder alle Karten einer Art zeigen, sprich ich tippe auf alle 1en die er auf der Hand hat, oder ich zeige ihm alle grünen. Damit weiß man schonmal ein bisschen was, aber noch nicht genug. Alternativ kann man auch sagen, dass eine Farbe oder ein Zahlenwert nicht vorhanden ist "Du hast keine grünen". Wichtig dabei ist, dass man nur 8 Hinweismarker hat. Sind diese aufgebraucht, darf man keine Hinweise mehr geben, sondern muss Option 2 oder 3 nutzen.

2. Man kann eine Karte ausspielen: Weiß man nun sicher, dass eine Karte die richtige ist, kann man sagen, dass man sie ausspielen möchte und tut das dann auch. Dabei ist wichtig das man die Karten in der richtigen Reihenfolge gespielt werden. Liegt noch keine Karte aus, kann ich eine beliebige 1 spielen. Liegt allerdings z.B. schon eine weiße 1, ich weiß dass ich drei 1en auf der Hand habe und spiele eine davon aus, ohne zu wissen welche Farbe sie hat, kann es sein, dass ich die weiße 1 spiele. Tut man dies ist dies ein Fehler und man verliert quasi einen von drei Lebenspunkten. Ist die Karte aber korrekt (z.B. eine grüne drei auf eine grüne 1+2) ist alles okay, man zieht einfach eine Karte nach und der nächste Spieler ist dran

3. Karte abwerfen: Wirft man eine Karte ab, erhält man einen Hinweismarker zurück, so dass man auch diese Option häufiger nutzen muss. Dazu kündigt man an, dass man eine Karte abwerfen möchte. Diese muss dann auch abgeworfen werden. Liegt z.b. in grün 1+2+3 aus, und man sagt das man eine Karte abwerfen möchte, wählt zufällig eine und es ist die grüne 4 ist das Pech - die Karte ist weg! Aber es gibt ja noch eine andere vier, die damit um so wichtiger ist.

Das waren acuh schon alle Aktionen. Das klingt so erstmal sehr banal, aber spätestens wenn die 8 Hinweismarker aufgebraucht sind und man selbst nicht wirklich etwas über seine eigenen Karten weiß wird einem bewußt, wie tricky dieses Spiel ist. Man muss auf vielen Ebenen denken. Es ist nur nich wichtig, Hinweise zu geben, mit denen die Spieler wissen, welche Karten sie ausspielen können, gleichzeitig muss man darauf achten, die Spieler auch über Karten zu informieren, die sie ruhigen Gewissens abwerfen dürfen, oder einfach über Karten, die man auf gar keinen Fall abwerfen darf (z.B. die Fünfen).
Wichtig dabei ist, dass der Ablagestapel immer offen ist, so dass man auch dadurch Rückschlüsse ziehen kann, gerade zum Spielende ist das wichtig, da kann man dann die Information die man auf Grund der Karten des Ablagestapels und dadurch dass man die Karten seiner Mitspieler sieht auch schon Rückschlüsse auf seine eigenen Karten ziehen.
Apropos Spielenende: Dies ist auch dann spätestens erreicht wenn man den Kartenstapel komplett aufgebraucht hat. Dann ist jeder Spieler noch einmal dran, und das ist das was uns bisher immer das Genick gebrochen hat, uns ist am Ende einfach die Zeit davon gelaufen.

Hanabi wird man verlieren. Man wird es sehr oft verlieren. Aber sonst wäre es auch, wie jedes kooperative Spiel langweilig. Vieles ist auch von der Reihenfolge der Karten die gezogen werden abhängig, so dass es schwer wird eine Routine in dem Spiel zu bekommen, allerdings wird man mit der Zeit besser. Wobei sich auch die Frage stellt, was verlieren heißt. Im Prinzip will man das Spiel perfekt lösen und 5 Kartenreihen vollständig haben. Es gibt zwar eine Wertung, nach der man einfach die Punkte zählt die man am Ende erreicht hat (dabei zählt die höchste ausliegende Karte jeder Reihe) aber in unseren Runden geben wir immer auf sobald wir sehen, dass wir uns eine Reihe verbaut haben, z.B. weil eine drei zum zweiten Mal abgeworfen wurde und es somit keine 3 in der entsprechenden Farbe mehr gibt.

Kommunikation ist ein ganz wichtiges Stichwort bei diesem Spiel. Laut Regel darf außer den Ansagen welche Aktion man ausführt oder dem Tipp an sich nicht geredet werden. Auch das Grimassen schneiden wenn jemand eine Karte anfasst, die er besser nicht abwerfen sollte ist eigentlich untersagt. DeFacto kann man das handhaben wie man möchte. Auch wenn man sich sehr viel hilft, leidet man anfangs oft unter dem Problem, dass einem einfach die Karten ausgehen und man es trotzdem nicht schafft. Schafft man es dann irgendwann und hat das Spiel komplett gelöst denkt man sich aber "okay, wir haben uns eigentlich selbst beschummelt" und versucht es mit weniger Hilfen oder gar keinen Hilfen mehr.

Sollte man irgendwann soweit sein, dass man das Spiel auch so problemlos löst, kann man den Schwierigkeitsgrad noch über bunte Karten erhöhen. Hier gibt es zwei Abstufungen. In der einen hat man einfach eine sechste Farbe, die man ebenfalls komplett ausspielen muss. In der Hardcoreversion muss man ebenfalls die bunten Karten als 6. Reihe ausspielen, wenn man aber Tipps über die Farben von Karten gibt, darf man die Farbe nicht bunt nennen, sondern sie als Farbe bezeichnen die man gerade nennt. Hat jemand z.b. drei gelbe + eine bunte muss man auf alle vier Karten zeigen und sie als "gelb" bezeichnen. Spätestens wenn man dann beim nächsten Tipp gesagt bekommt man hätte zwei grüne auf der Hand weiß man, dass die Karte die grün und gelb ist also eine Bunte ist. Das ist aber echt Hardcore und wirklich nur was für Hanabiprofis. Bis wir soweit sind, wird es noch einige Zeit dauern.

Aber bis dahin werden wir noch viel Spass an Hanabi haben. Es ist einfaches Spiel mit einfachen Regeln, dass durch seine Mechaniken unglaublich interessant ist. Und man will es lösen! Man will. Ich kenne Leute die es nächtelang gespielt haben und sich immer wieder neue Strategien überlegt haben und es dann auch irgendwann geschafft haben. Ich hoffe, dass das Video einen einigermaßen nachvollziehbaren Eindruck vermittelt.

Wie ich da schon erwähnt habe, ich denke dass Hanabi ein Kartenspielklassiker wird, ähnlich wie z.B. Bohnanza, Wizard oder Sitting Ducks. Sprich ein Spiel dass jeder kennt und mag, und Menschen die es bei Freunden zum ersten Mal spielen so begeistert sein werden, dass sie es sich auch selbst holen werden oder es gerne verschenken.
Wenn ihr Kartenspiele mögt, gerne kooperativ spielt und Herausforderungen euren Ehrgeiz wecken solltet ihr euch Hanabi auf jeden Fall anschauen !
66 Kommentare|258 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 31. Oktober 2014
„Hanabi" ist japanisch und bedeutet übersetzt „Feuerwerk". In diesem kooperativen Kartenspiel kennen die Spieler nur die Karten ihrer Mitspieler, aber nicht ihre eigenen Handkarten - weil sie diese "falsch herum" halten müssen. Dieser besondere Clou macht das Spielgefühl bei "Hanabi" wirklich einzigartig. Das kooperative Kartenspiel ist übrigens das erste „kleine Kartenspiel", welches den „großen Preis" gewinnen konnte: den Titel „Spiel des Jahres 2013". Der französische Spieleautor hat damit direkt erneut zugeschlagen, nachdem er bereits 2012 mit „7 Wonders" die Auszeichnung „Kennerspiel des Jahres 2012" für sich verbuchen konnte.

GIBT ES EINE VIDEO-REVIEW?
Wir haben zu "Hanabi", dem "Spiel des Jahres 2013", auf unserem YouTube-Kanal "Hunter & Cron" eine Video-Review gemacht.

UNSERE PERSÖNLICHE MEINUNG:

HUNTER 7/10
+ Sehr originelle Mechanik
+ Informationsmangel führt zu spannender Meta-Ebene in der Kommunikation
- Spielrunde muss sich auf das Spiel einlassen.

CRON 8/10
+ Die Idee „die Karten falsch herum zu halten", erzeugt ein völlig neues Spielgefühl!
- Thema recht abstrakt

WAS ES SONST NOCH ZU WISSEN GIBT:
Wer dem Feuerwerk verfällt, kann übrigens in vielerlei Art zündeln: Neben der kostengünstigen Standardversion gibt es „Hanabi Extra" mit Kartenhaltern und großen Karten und „Hanabi Deluxe", die Luxusausgabe in der Holzbox, die gänzlich auf Karten verzichtet und dafür Kunststoffspielsteine auf den Tisch bringt... aber dafür auch einen ihren Preis hat.

WIE DER VERLAG SELBST DAS SPIEL BESCHREIBT:
Hanabi ist ein kooperatives Spiel, das heißt alle Spieler spielen zusammen in einem Team. Die Spieler müssen die Feuerwerkskarten nach Farben und Zahlen geordnet ausspielen. Dabei sehen sie jedoch ihre eigenen Handkarten nicht, und so ist jeder auf die Hinweise seiner Mitspieler angewiesen.

@hunterundcron
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am 18. August 2013
Erst konnte ich es nicht fassen, dass ein Kartenspiel das Spiel des Jahres 2013 werden konnte. Abgesehen davon fand ich die Grundidee ein buntes Feuerwerk zu legen nicht besonders ansprechend und dachte an Spiele wie Solitär, nur bunter. Aber weit gefehlt!
Das Spiel habe ich eigentlich nur gekauft, weil es sehr günstig ist und eben WEIL es Spiel des Jahres wurde. Es stellt sich heraus, dass es den Titel tatsächlich verdient hatte.
Im Vorraus hatte ich zwar schon die Regeln studiert und mir das Spiel angesehen, aber das lässt sich nicht mit dem Gefühl beschreiben, das man während des Spiels bekommt. Die Idee ist innovativ und Familienfreundlich gestaltet. Die Regeln sind an sich super einfach.
Alle spielen zusammen, d.h. man gewinnt zusammen und man "verliert" zusammen. Dabei ist ein Verlieren nicht direkt möglich, da man immer zwischen 0 und 25 macht und die Siegestabelle nur eine Staffelung der Endergebnisse vorgibt (nicht so toll bis legendär). Das bedeutet vor allem, dass immer ein Sieg dabei ist und "schlechte Verlierer" keinen Platz in diesem Spiel finden, weil es kein "Verlieren" gibt. Der Anreiz ist somit immer ein möglichst gutes Ergebnis, einen besseren Sieg als letztes Mal zu erreichen, oder seine Punktzahl erneut erreichen.
Toll ist dabei jedoch, dass keine Partie gleich der nächsten ist, da es als Kartenspiel immer neu gemischt und so neue Kartenkombinationen geben wird. Somit komme ich gleich zum nächsten Punkt, die Karten:

Es gibt 5 (+1) Farben, somit 50 (+10) Karten. 10 Karten in jeder Farbe mit den Zahlenwerten 1-5 (111,22,33,44,5). Diese gilt es aufbauend aufeinander auszulegen und so ein buntes Feuerwerk zu kreieren. Für jede richtig ausliegende Karte gibt es einen Punkt. Für Profis gibt es noch eine sechste Farbe (Bunt) mit Sonderregeln.

Der eigentliche Gag an dieser Aufgabe ist dabei, dass der Spieler die Karten nicht sieht, die er in der Hand hält, sondern nur die Karten seiner Mitspieler und andersherum. Durch geschicktes Hinweisgeben, was einen von 8 (es gehen auch mehr) Hinweischips kostet, müssen sich die Spieler so verständigen, dass die richtigen Karten ausgelegt werden. Wird eine Karte falsch ausgelegt, wird ein Gewitterplättchen aufgedeckt, bei 3 Gewitterplättchen endet das Spiel mit 0 Punkten.

Mehr zum Spielmechanismus (Phasen etc.) schreibe ich nicht, das findet sich alles in früheren Rezensionen. Aber was bringt dieses Spiel jungen Spielern?
Es fördert kooperatives Spielen und Handeln, da nur gemeinsam ein grandioses Feuerwerk geschaffen werden kann. Dabei wird vor allem die Kommunikation und das strategische Denken geschult, da nur gute Hinweise zu Punkten führen. Kein Spieler kann sich rausnehmen, sondern jeder ist eingebunden und MUSS mitspielen und eigenständig agieren, da "strenggenommen" alle andere Kommunikation verboten ist.
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Klein und vielleicht sogar ein wenig unscheinbar kommt „Hanabi“ (Japanisch: Feuerwerk) daher. Illustrationen einiger Feuerwerksblüten am Nachthimmel über geschwungenen Hausdächern. Auch die Spielkarten zeigen solche Licht- und Farbenblüten mit Zahlen von 1-5 in den Ecken versehen.

Das Ziel des Spiels ist es, mit Konzentration, Kommunikation und Kooperation gemeinsam (!) Farbreihen mit aufsteigender Zahlenfolge Lückenlos auszulegen. Der Pfiff an dem kleinen Miteinanderfeuerwerk ist aber, dass die Spielenden ihre Handkarten verkehrt herum halten, so dass jede und jeder nur die Rückseite seiner Kartenhand, alle anderen aber die Kartenwerte und –farben sehen kann. Nach und nach legt man nun eine Karte an eine der langsam entstehenden Reihen an oder wirft sie offen auf den Ablagestapel, um vom Nachziehstapel umgehend eine neue Karte verdeckt aufzunehmen.

Reines Glücksspiel also? Keineswegs, denn die Kooperation beginnt, sobald jemand an die Reihe kommt. Neben der Möglichkeit, eine Karte abzuwerfen, kann man auch jemand einen Tipp hinsichtlich der Farbe dessen Karten („Du hast zwei blaue Karten, eine ganz rechts und dann noch die zweite Karte von links“) oder auf die Zahlenwerte („Deine ganz linke Karte ist eine 4“) eben. So erfährt man doch, welche Karten man zur Verfügung hat und in Kombination mit der eigenen Wahrnehmung der Karten der Mitspielenden ergibt sich das eigene Ausspielen.

Hinweise kosten jedoch Hinweisplättchen, die schnell zu Neige gehen können und schließlich gar die Spieler zu Verlierern machen, wenn keines mehr umgedreht werden kann. Nicht passende Karten bringen Blitz und Donner in die Feuerwerksszenerie und wenn das dritte Gewitter-Plättchen umgedreht wurde, haben alle das Spiel verloren.

Bei einer Ablage einer Karte auf dem Ablagestapel hingegen wird eines der Hinweis-Plättchen wieder aktiviert. Das sollte jedoch mit Bedacht geschehen, da die Häufigkeit der Karten im Spiel unterschiedlich ist und schnell mal eine für einen hohen Spielsieg (Punktwerte am Ende für die Reihen) erforderliche Karte verloren ist.

Selten wurde das Prinzip der Offenen Karten mit dem bei Spielen verwandt, beispielsweise bei „Paradox“ oder „Halunken und Spelunken“ vom verstorbenen Spieleautor Alex Randolph. Doch das wohl bedachte Zusammenspiel von Kenntnis, Überlegung und Entscheidung lassen doch eine gewisse Angespanntheit, Spielreiz und durchaus auch witzige Kommunikation entstehen. Wie weit die Tipps gehen oder ob man auch über einen zu eindeutigen Informationshinweis auch lachen kann, regelt sich in jeder Spielgruppe von selbst. So wird es zu einem doch fröhlichen Miteinander in diesem flotten ungewöhnlichen Merk- und Logikspiel, das mit dem „Spiel des Jahres“-Preis als intelligentes und originelles Spiel ausgezeichnet wurde.(c) 7/2013, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Spiel- und Kulturpädagoge, Freier Journalist, Fürth/Bay.
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am 11. März 2015
Ich habe das dringende Bedürfnis, eine positive Rezension zu Hanabi zu schreiben, da hier so viele Leute eine negative Kritik hinterlassen - und das meiner Meinung nach einfach nur, weil sie mit der falschen Erwartungshaltung an dieses Spiel herantreten. Sich einfach mal blindlings darauf verlassen, dass ein "Spiel des Jahres" automatisch für Jedermann gut sein muss und Jedermann's Geschmack treffen muss, ohne sich davor zu informieren, worum es überhaupt geht, da fängt es schon einmal an, problematisch zu werden... Ich habe soeben sehr viele negative Rezensionen gelesen und bin schockiert, wie unrecht dem Spiel dabei getan wird und wie permanent es schlechtgemacht wird für etwas, das es nun einmal ist: ein kooperatives Spiel! Wer unbedingt einen Sieger braucht und dem Spielprinzip des gemeinsamen Gewinnens oder Verlierens nichts abgewinnen kann, der sollte von Hanabi eindeutig die Finger lassen... aber das Spiel deshalb schlecht zu machen ist wirklich nicht fair!

Wir haben das Spiel nun schon in verschiedensten Konstellationen gespielt von 2-4 Spielern (immer nur reine Erwachsenen-Gruppen) und es waren immer alle sehr angetan von der ungewöhnlichen, kurz gesagt, einfach genialen Spielidee. Aber auch das ist ein springender Punkt bei Hanabi: extrem wichtig ist es, die richtigen Personen zu finden für dieses Spiel. Außerdem sollte sich die Gruppe einig darüber sein, wie viel Kommunikation und Tipps geben erlaubt ist, sonst macht es nicht allen gleichermaßen Spaß. Wir spielen am liebsten so, dass wirklich nur erlaubte Hinweise gegeben werden. Aber wie viel man da zulässt, ist jedem selbst überlassen - das sagt auch die Spielanleitung unmissverständlich! Insofern kann ich Rezensionen nicht nachvollziehen, in denen behauptet wird, bei dem Spiel sei keinerlei Kommunikation erlaubt! Das stimmt so einfach nicht!

Nun zum Spaßfaktor:
Hanabi ist schon eher ein Denkspiel, bei dem logisches Kombinieren und Konzentration gefragt sind, als ein lustiges Spiel für eine gesellige Spielerunde. Aber auch wenn es kein spaßiges Spiel in dem Sinne ist, dass man dabei viel lacht, so ist es - wenn man sich darauf einlässt - auf jeden Fall ein sehr spannendes und kurzweiliges Spiel. Wir haben eine Riesen-Freude damit und freuen uns, wenn wir immer bessere Feuerwerke an den Himmel zaubern. Und man steigert sich wirklich von Runde zu Runde... Und nebenbei trainiert man Gedächtnis und Konzentration. Ich halte Hanabi, nebenbei bemerkt, auch pädagogisch für sehr wertvoll!

Für mich ist Hanabi ein würdiges "Spiel des Jahres" und wirklich mal eine erfrischende Abwechslung am Spielemarkt. Ich kann aber auch verstehen, dass es nicht jedem liegt. Muss es ja auch nicht. Daher: vorher einfach ein bisschen informieren! Wenn man die negativen Rezensionen hier so liest, hat man jedoch das Gefühl, dass viele das Spiel gar nicht erst verstanden haben und deshalb nicht gut finden. Da kann das Spiel dann halt auch nichts dafür... denn die Anleitung ist wirklich mehr als einleuchtend geschrieben, und keine Fragen bleiben offen.
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am 2. Dezember 2012
Hanabi ist ein kurzweiliges Koop-Spiel mit sehr einfachen Regeln, dass aber trotzdem ausreichend Abwechslung bietet. Wegen seiner kurzen Spieldauer kommt es bei uns zum Aufwärmen für einen längeren Spieleabend immer wieder mal auf den Tisch. Der Reiz liegt für mich nicht darin, immer höhere Punktzahlen zu erreichen, sondern einfach mal schaun, wie weit man dieses mal kommt (hängt ja viel von den Mitspielern und in welcher Reihenfolge die Karten kommen ab).
Man steht oft vor der Entscheidung "werfe ich eine Karte weg, von der ich sicher bin, dass sie nicht mehr gebraucht wird, um einen Hinweisplättchen zurückzubekommen" oder "gebe ich dem Spieler der nach mir dran ist den noch fehlenden Tipp, damit er eine bestimmte Karte ausspielen kann". Natürlich muss man sich dafür nicht nur merken, welche Karten man selbst auf der Hand hat, sondern auch welche Tipps welcher Mitspieler schon bekommen hat. Zu zweit ist das natürlich simpel. Wir haben es bisher immer zu viert oder fünft gespielt und hatten viel Spaß dabei.
Ich hätte sogar 5 Sterne vergeben, hätte man echte Feuerwerksbilder auf die Karten gedruckt, anstatt mit dicken Pinselstrichen gemalte. Man soll ja schließlich ein atemberaubendes Feuerwerk in den Himmel zaubern. Aber was da am Ende des Spiels auf dem Tisch liegt, erinnert kein bisschen an die Weltmeisterschaft der Pyrotechniker. Andere mag das vielleicht überhaupt nicht stören, mich aber so sehr, dass ich mir das Spiel sogar nochmal kaufen würde, wenn z.B. irgendein Feuerwerkshersteller eine Silvester-Edition herausbringt.
Wer noch kein kooperatives Spiel hat, ist mit Hanabi gut beraten in diese Spielgattung reinzuschnuppern. Und wer Koop liebt ist sicher mehr Tiefgang gewöhnt, sollte angesichts der kurzen Spieldauer und des günstigen Preises aber auch zugreifen.
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am 1. März 2015
Der Amazon-Partner Freizeit-Engel hat uns ermöglicht, das Produkt zu testen und das ist meine Bewertung:

Wir haben uns das Spiel für Punkte im Shop geholt und unsere Kinder sind begeistert. Das Spiel ist klein und kann gut mitgenommen werden. Beim Spielen benötigt man auch nicht viel Platz, sodass es gut geeignet ist für den Spielspaß unterwegs.

Verpackung und Anleitung *****

Die Verpackung ist mit den Feuerwerk am Himmel sehr ansprechend. Die Katonage ist stabil. Die Anleitung ist ausführlich und verständlich.

Spielspaß *****
Hanabi ist ein Kartenspiel mit hohem Spaßfaktor, aber Vorsicht Suchtgefahr ist garantiert. Eine gelungende Mischung aus Teamspiel und Strategie. Unsere Kinder hat begeistert das sie selbst ihre eigenen Karten nicht sehen, sondern die von ihren Mitspielern. Mich hat das Spielen als Team besonders angesprochen.

Fazit *****
Das Spiel hat zu recht die Auszeichnung „ Spiel des Jahres“ erhalten.
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am 8. März 2014
Vorweg muss ich sagen, dass die Schreiber der 1-Sterne Rezensionen wohl einfach dieses grandiose Spielprinzip nicht verstanden haben. Streit beim Spielen und dann das Spiel schlecht bewerten? Ich bewerte da eher das Sozialverhalten mit mangelhaft.

Nun zum Spiel. Es weckt absolut den Ehrgeiz und ist schwerer als man zu Anfang denken wird. Ein perfektes Spiel haben wir nach zahllosen Runden noch nicht geschafft aber es ist toll zu beobachten wie sich immer weiter angenähert wird. (Zumindest wenn die Spieler Konstellation bestehen bleibt) Es ist also auf jeden Fall sinnvoll dieses Spiel mit bekannten Personen zu spielen.

Fazit: ausprobieren ! Für den Preis gibt es sehr viel Spielspaß
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am 15. April 2013
Das Spiel ist einfach aber dennoch anspruchsvoll. Besonders durch die Jokerkarten, die zu jeder Farbe gezählt werden, wird das Spiel richtig schwierig... aber auch ein Riesenspaß. Im Gegensatz zu vielen kooperativen Spielen, sind die Regeln sehr schnell erklärt und die Spieldauer ist angenehm kurz. Auch kann das Spiel überall mit hin genommen werden.
Das Spiel ist aber wohl nichts für Leute, die mit Memory etc. nichts anfangen können. Denn eine Hauptaufgabe ist es, sich zu merken, welche Tipps die anderen Spieler gegeben haben. Da sollte man sich schon konzentrieren. Durch den besonderen Mechanismus wird die Kooperation natürlich darauf beschränkt, dass man sich Tipps gibt. Eine gemeinsame Strategie kann man sich nicht erarbeiten.
Ein gelungenes Spiel für Zwischendurch!
22 Kommentare|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2014
Ein echt tolles Kartenspiel, das die Kommunikation der Mitspieler auf die Probe stellt :D
Die Regeln sind schnell verstanden und die einzige Schwierigkeit besteht darin, sich beim Nachziehen die Karte eben nicht anzugucken und sich auch wirklich alle Hinweise seiner Mitspieler zu merken. Aber da man sich die Karten ja beliebig sortieren darf, geht das eigentlich. Es macht Spaß zusammen zu beraten (manche Leute hier schreiben ja davon, dass man überhaupt nicht reden darf, was absolut nicht stimmt) und auch wenn mal einer einen Fehler macht, ist das nicht so dramatisch. Unserer Spielerunde hat es bisher sehr gut gefallen.
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