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214 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer zeitloser Klassiker
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 9:58 Minuten
Auch zu diesem Video habe ich mal wieder ein Video erstellt, in dem ich den Spielablauf einmal darstelle, damit man eine Vorstellung vom Spielgefühl bekommt. Im Grunde ist das Spielziel sehr banal und klingt langweilig: es gibt fünf Farben und die Zahlenwerte von 1-5. Dabei gibt es die 1en jeweils 3x die 2en zweimal und die 5 jeweils...
Vor 21 Monaten von Benjamin T. veröffentlicht

versus
24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemeinsam zum Sieg
Mir ist das Spiel als leichtes Familienspiel empfohlen worden und nun haben wir es uns erst einmal aus der Bibliothek ausgeliehen.

Die erste Runde spielten zwei Erwachsene und ein Kind (7 Jahre). Das Spielprinzip wurde von allen schnell verstanden, auch einfache Strategien konnten schon im ersten Spiel angewendet werden. Natürlich passiert es immer mal...
Vor 8 Monaten von Katja Sass veröffentlicht


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214 von 239 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neuer zeitloser Klassiker, 26. Oktober 2012
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Länge:: 9:58 Minuten

Auch zu diesem Video habe ich mal wieder ein Video erstellt, in dem ich den Spielablauf einmal darstelle, damit man eine Vorstellung vom Spielgefühl bekommt. Im Grunde ist das Spielziel sehr banal und klingt langweilig: es gibt fünf Farben und die Zahlenwerte von 1-5. Dabei gibt es die 1en jeweils 3x die 2en zweimal und die 5 jeweils nur einmal. Ziel des Spiel ist es die Karten in der richtigen Reihenfolge auszuspielen, so dass am Spielende fünf Kartenreihen in unterschiedlichen Farben mit den Werten von 1-5 da liegen.
Das klingt zunächst trivial und langweilig. Hat man schon 1000x gesehen. Der wahre Kniff bei der Sache ist aber, dass man seine Karten nicht sieht. Ergo ist man auf seine Mitspieler angewiesen, so dass dieses Spiel ein kooperatives ist. Sprich alle gewinnen oder verlieren zusammen.
Man hat drei Möglichkeiten in seinem Zug
1. Einen Hinweis geben: Ich darf einem meiner Mitspieler eine Information über seine Karten geben und zwar entweder über Zahlenwert oder Farben. Gebe ich einen Hinweis kann ich einem Mitspieler entweder alle Karten einer Art zeigen, sprich ich tippe auf alle 1en die er auf der Hand hat, oder ich zeige ihm alle grünen. Damit weiß man schonmal ein bisschen was, aber noch nicht genug. Alternativ kann man auch sagen, dass eine Farbe oder ein Zahlenwert nicht vorhanden ist "Du hast keine grünen". Wichtig dabei ist, dass man nur 8 Hinweismarker hat. Sind diese aufgebraucht, darf man keine Hinweise mehr geben, sondern muss Option 2 oder 3 nutzen.

2. Man kann eine Karte ausspielen: Weiß man nun sicher, dass eine Karte die richtige ist, kann man sagen, dass man sie ausspielen möchte und tut das dann auch. Dabei ist wichtig das man die Karten in der richtigen Reihenfolge gespielt werden. Liegt noch keine Karte aus, kann ich eine beliebige 1 spielen. Liegt allerdings z.B. schon eine weiße 1, ich weiß dass ich drei 1en auf der Hand habe und spiele eine davon aus, ohne zu wissen welche Farbe sie hat, kann es sein, dass ich die weiße 1 spiele. Tut man dies ist dies ein Fehler und man verliert quasi einen von drei Lebenspunkten. Ist die Karte aber korrekt (z.B. eine grüne drei auf eine grüne 1+2) ist alles okay, man zieht einfach eine Karte nach und der nächste Spieler ist dran

3. Karte abwerfen: Wirft man eine Karte ab, erhält man einen Hinweismarker zurück, so dass man auch diese Option häufiger nutzen muss. Dazu kündigt man an, dass man eine Karte abwerfen möchte. Diese muss dann auch abgeworfen werden. Liegt z.b. in grün 1+2+3 aus, und man sagt das man eine Karte abwerfen möchte, wählt zufällig eine und es ist die grüne 4 ist das Pech - die Karte ist weg! Aber es gibt ja noch eine andere vier, die damit um so wichtiger ist.

Das waren acuh schon alle Aktionen. Das klingt so erstmal sehr banal, aber spätestens wenn die 8 Hinweismarker aufgebraucht sind und man selbst nicht wirklich etwas über seine eigenen Karten weiß wird einem bewußt, wie tricky dieses Spiel ist. Man muss auf vielen Ebenen denken. Es ist nur nich wichtig, Hinweise zu geben, mit denen die Spieler wissen, welche Karten sie ausspielen können, gleichzeitig muss man darauf achten, die Spieler auch über Karten zu informieren, die sie ruhigen Gewissens abwerfen dürfen, oder einfach über Karten, die man auf gar keinen Fall abwerfen darf (z.B. die Fünfen).
Wichtig dabei ist, dass der Ablagestapel immer offen ist, so dass man auch dadurch Rückschlüsse ziehen kann, gerade zum Spielende ist das wichtig, da kann man dann die Information die man auf Grund der Karten des Ablagestapels und dadurch dass man die Karten seiner Mitspieler sieht auch schon Rückschlüsse auf seine eigenen Karten ziehen.
Apropos Spielenende: Dies ist auch dann spätestens erreicht wenn man den Kartenstapel komplett aufgebraucht hat. Dann ist jeder Spieler noch einmal dran, und das ist das was uns bisher immer das Genick gebrochen hat, uns ist am Ende einfach die Zeit davon gelaufen.

Hanabi wird man verlieren. Man wird es sehr oft verlieren. Aber sonst wäre es auch, wie jedes kooperative Spiel langweilig. Vieles ist auch von der Reihenfolge der Karten die gezogen werden abhängig, so dass es schwer wird eine Routine in dem Spiel zu bekommen, allerdings wird man mit der Zeit besser. Wobei sich auch die Frage stellt, was verlieren heißt. Im Prinzip will man das Spiel perfekt lösen und 5 Kartenreihen vollständig haben. Es gibt zwar eine Wertung, nach der man einfach die Punkte zählt die man am Ende erreicht hat (dabei zählt die höchste ausliegende Karte jeder Reihe) aber in unseren Runden geben wir immer auf sobald wir sehen, dass wir uns eine Reihe verbaut haben, z.B. weil eine drei zum zweiten Mal abgeworfen wurde und es somit keine 3 in der entsprechenden Farbe mehr gibt.

Kommunikation ist ein ganz wichtiges Stichwort bei diesem Spiel. Laut Regel darf außer den Ansagen welche Aktion man ausführt oder dem Tipp an sich nicht geredet werden. Auch das Grimassen schneiden wenn jemand eine Karte anfasst, die er besser nicht abwerfen sollte ist eigentlich untersagt. DeFacto kann man das handhaben wie man möchte. Auch wenn man sich sehr viel hilft, leidet man anfangs oft unter dem Problem, dass einem einfach die Karten ausgehen und man es trotzdem nicht schafft. Schafft man es dann irgendwann und hat das Spiel komplett gelöst denkt man sich aber "okay, wir haben uns eigentlich selbst beschummelt" und versucht es mit weniger Hilfen oder gar keinen Hilfen mehr.

Sollte man irgendwann soweit sein, dass man das Spiel auch so problemlos löst, kann man den Schwierigkeitsgrad noch über bunte Karten erhöhen. Hier gibt es zwei Abstufungen. In der einen hat man einfach eine sechste Farbe, die man ebenfalls komplett ausspielen muss. In der Hardcoreversion muss man ebenfalls die bunten Karten als 6. Reihe ausspielen, wenn man aber Tipps über die Farben von Karten gibt, darf man die Farbe nicht bunt nennen, sondern sie als Farbe bezeichnen die man gerade nennt. Hat jemand z.b. drei gelbe + eine bunte muss man auf alle vier Karten zeigen und sie als "gelb" bezeichnen. Spätestens wenn man dann beim nächsten Tipp gesagt bekommt man hätte zwei grüne auf der Hand weiß man, dass die Karte die grün und gelb ist also eine Bunte ist. Das ist aber echt Hardcore und wirklich nur was für Hanabiprofis. Bis wir soweit sind, wird es noch einige Zeit dauern.

Aber bis dahin werden wir noch viel Spass an Hanabi haben. Es ist einfaches Spiel mit einfachen Regeln, dass durch seine Mechaniken unglaublich interessant ist. Und man will es lösen! Man will. Ich kenne Leute die es nächtelang gespielt haben und sich immer wieder neue Strategien überlegt haben und es dann auch irgendwann geschafft haben. Ich hoffe, dass das Video einen einigermaßen nachvollziehbaren Eindruck vermittelt.

Wie ich da schon erwähnt habe, ich denke dass Hanabi ein Kartenspielklassiker wird, ähnlich wie z.B. Bohnanza, Wizard oder Sitting Ducks. Sprich ein Spiel dass jeder kennt und mag, und Menschen die es bei Freunden zum ersten Mal spielen so begeistert sein werden, dass sie es sich auch selbst holen werden oder es gerne verschenken.
Wenn ihr Kartenspiele mögt, gerne kooperativ spielt und Herausforderungen euren Ehrgeiz wecken solltet ihr euch Hanabi auf jeden Fall anschauen !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gemeinsam statt Einsam, 28. März 2014
Von 
Washington - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Dieses Spiel hat den Titel Spiel des Jahres 2013 meiner Meinung nach mehr als verdient.

Seit einigen Jahren kaufen meine Frau und ich uns jedes Jahr zumindest das Spiel des Jahres.
Dieses mal war ich ganz überrascht wie günstig und simpel das Spiel ausgefallen ist.
Meine Erwartungen waren jetzt von der Erklärung nicht sonderlich hoch, da ich nicht so ein Freund von Spielen bin bei denen man zusammen und nicht gegeneinander spielt.

An meinen gedämpften Erwartungen hat auch das durchlesen der Regeln nicht viel geändert- ich hab mir nicht vorstellen können, dass dieses Spiel spaß machen wird.
Als wir es dann aber das erste Mal mit meinen Schwiegereltern gespielt haben wurde ich eines Besseren belehrt.
Ich sage nicht, dass es zu meinem Lieblingsspiel geworden ist- aber es ein Spiel welches ich immer wieder gern spiele und sicher nicht einfach in einer Ecke verstauben wird.

Die Qualität der Spielkarten und Chips" ist ausgezeichnet.

Die Regeln sind leicht zu verstehen und einleuchtend/ schlüssig (was ja bei Spielen leider oft nicht immer gegeben ist).

Kurz zusammengefasst- es gibt, in der einfachsten Spielweise- 5 Farben mit Zahlen von 1-5 (hier gibt es z.B. 3 1er aber nur einen 5er). Diese werden gemischt und jeder Spieler bekommt eine Anzahl Karten auf die Hand (der Rest kommt auf einen Stapel) und das Ziel ist es die Karten der Farbe nach von 1 bis 5 zu sortieren.
Klingt jetzt sehr leicht- es wird aber damit erschwert, dass man seine eigenen Karten jeweils nur von der Rückseite sieht und die Mitspieler nur eine gewisse Anzahl an Tipps geben können.

Ich war wie gesagt, bevor ich das Spiel zum ersten Mal gespielt habe, nicht begeistert- aber es ist wirklich ein tolles Spiel für bis zu 5 Spieler.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Spiel für Viel- und wenigspieler, 16. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Hanabi ist ein schnell zu lernendes kooperatives Spiel, welches jedoch durch einen clevere Spielmechanik auf lange Sicht motiviert.
Der Witz: Man kennt seine eigenen Karten nicht, sondern nur die Karten seiner Mitspieler. Durch gute Hinweise versuchen die Spieler ihre Karten günstig abzulegen, um somit eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Ich werde in dieser Bewertung nicht viel auf die einzelnen Regeln des Spiels eingehen, da diese auch in anderen Spieletests nachgelesen werden können.

Positiv: Es gibt nicht viele einfach zu lernende kooperative Spiele. Es motiviert ungemein zusammen zu versuchen eine immer höhere Punktzahl (Anzahl der gültig abgelegten Karten) zu erspielen. Somit wird ein : "Eine Runde Hanabi" schnell zu einer abendfüllenden Aktivität und auch Gelegenheitsspieler wollen nicht aufhören.
Nach kurzer Zeit überlegen die Gruppen zudem wie man die raren Hinweise noch effektiver nutzen kann, welche Karten bereits ausgespielt wurden und welche Karten somit noch im Spiel bzw. im Nachziehstapel sind. Das Spiel ist wie bereits geschrieben schnell gelernt, aber (ohne zu Schummeln) nur sehr schwer zu Meistern.

Negativ: Die Glückskomponente des Spiels ist recht hoch. Um das angestrebte "perfekte" Spiel abzuliefern (25 Punkte) hat man je nach Konstellation (angenommen 3 Spieler) "nur" insgesamt ca. 18 Tipps für 25 abzulegende Karten zur Verfügung. Ziel sollte es also sein, durch einen Tipp mehrere Karten "aufzudecken", was jedoch nicht immer möglich ist.
Zudem muss die Gruppe sehr diszipliniert sein, keine versteckten Hinweise zwischen den Zeilen zu geben.

Fazit: Dieses innovative Spiel gehört in jede Spielesammlung, egal ob viel oder Gelegenheitsspieler. Eine uneingeschränkte Kaufempfehlung, gerade für diesen geringen Anschaffungspreis.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bens Brettspiel-Blog/Spieltraum Spielvorstellung, 25. Oktober 2012
Von 
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Gemeinsam versucht Ihr bei Hanabi (auf Deutsch: Feuerblume oder Feuerwerk, sagt Wikipedia) in der Tischmitte ein schönes Feuerwerk auszulegen - das bedeutet mehrere, einfarbige und aufsteigende Kartenreihen. Das Spiel wäre wohl ziemlich lahm, wenn es nicht folgende unerwartete Wendung gäbe: Alle Spieler halten Ihre Karten verkehrtherum, sodass jeder zwar die Karten der Mitspieler sehen kann, nur aber die eigenen nicht! Probiert Ihr nun versehentlich eine unpassende Karte an eine Reihe anzulegen, entzürnt Ihr die Götter und seid dem Verlieren näher. So müsst Ihr Euren Mitspielern in Eurem Zug oft einen hilfreichen Tipp geben, damit diese die wichtigen Karten auf ihrer Hand ausmachen können. Dabei dürfen aber nur entweder alle Karten einer Farbe angezeigt werden, oder alle Karten mit einem bestimmten Wert. Darüber hinaus ist die Tippanzahl begrenzt und kann nur durch das Abwerfen von (hoffentlich überflüssigen) Karten wieder aufgefüllt werden. Eine Variante führt eine weitere, besonders gemeine Farbe "bunt" ein, die nur schwer durch Tipps herauszustellen ist.

Ihr seht: Gar nicht so einfach. Dafür aber sensationell! Wenn Ihr nur ansatzweise kooperative Spiele und kurzweilige Kartenspiele mögt, dann solltet Ihr diesen Geheimtipp auf keinen Fall auslassen! Hanabi bringt für einen kleinen Preis ein ganz neues und spannendes Spielgefühl mit.

[Mehr Rezensionen und alles rund ums Spiel auf spieltraum.blogspot.de]
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56 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen vor allem zu Zweit ein tolles Spiel!, 4. August 2013
Von 
Tanja Bergauer - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Ich habe fast ein Jahr überlegt, ob ich Hanabi für meinen Mann und mich kaufen soll.
Ein kommunikatives Spiel, wo er - typisch Mann - so gerne redet und kommuniziert?
Ein Spiel mit hohem Strategieanteil, wo ich doch nicht sooo gerne strategisch und vorausschauend denke?
Ein Spiel für 2, das für 2 bis 5 Spieler gedacht ist?
Und ist das Spielprinzip nicht zu einfach?
Ds waren nur ein paar der Überlegungen, die wir zu Hanabi hatten.

Die Auszeichnung als Spiel des Jahres 2013 gab den Ausschlag, das Spiel zu kaufen.
Freitag kam es an, drei Runden wurden schon gespielt. Ausreichend, um unsere Fragen zu beantworten:
Die Mischung aus Kommunikation und Strategie ist so gut gemacht, dass sie uns beiden sehr viel Freude macht. Weder muss zu viel kommuniziert werden - im Gegenteil - noch braucht es zu viel vorausschauendes Denken.
Hanabi lässt sich auch zu zweit sehr gut spielen.
Das Spielprinzip ist alles andere als einfach. Es ist nur einfach und schnell erklärt. Da es so viele Beschreibungen zum Spielprinzip gibt, verzichte ich auf diesen Teil.

Die Schwierigkeit von Hanabi ist nicht nur, dass man die eigenen Karten nicht sieht. Schwierig ist es auch, genug Empathie mitzubringen, um Tipps des Mitspielers zu verstehen. Warum sagt er mir genau jetzt, dass ich hier eine 2 habe? Und hat die Reihenfolge, in der er mir meine grünen Karten zeigt, eine Bedeutung? Und und und - hier entwickelt wohl jede Spielgruppe ihre eigene Dynamik. Richtig fies wird das mit der Empathie, wenn in das erprobte Spiel andere Personen dazukommen, die sich eben nicht mehr gewohnt verhalten ...
Gemein ist auch, dass Du eigentlich nicht reagieren darfst, wenn der Andere einen falschen Zug macht und eine wichtige Karte wegwerfen will. Da erweist sich Hanabi als hervorragendes Trainingsfeld für Mimik und Gestik einerseits und Ruhigbleiben andererseits. Die Anleitung sagt, dass jede Spielrunde ihre eigene Regel zur erlaubten Kommunikation finden muss. Wir haben uns auf so viel wie nötig so wenig wie möglich geeinigt.

Hanabi ist ideal, um Kreativität und Problemlösefähigkeit zu schulen.
Schon in unserer ersten Runde haben wir die Spielanleitung Wort für Wort gelesen und festgestellt, dass sie kein Verbot von Lügen ausspricht. Ich will dazu keinen Tipp geben. Nur so viel: Lügen kann extrem hilfreich sein bei Hanabi. Wie, darauf muss jeder selbst kommen. In manchen Spielgruppen ist es vermutlich auch eher verwirrend.
Mein Mann überlegte auch, weitere Zahlen einzuführen. 0 für "Karte muss unbedingt behalten werden" und 6 für "schmeiß weg". Diese Kommunikation ist nicht erlaubt. Ich habe mich aber dennoch dagegen ausgesprochen, weil mir das zu sehr nach das Spiel besch.ei.ßen klang.
Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, selbst Tricks und Kniffe zu erfinden, um Hanabi leichter zu machen. Einige nehmen vermutlich den Spielspaß, andere vergrößern ihn.

Wenn ich einen Punkt nennen muss, der uns weniger gut an Hanabi gefällt, dann ist es das Problem mit vertrackten Situationen. Irgendwann hast Du jeden Tipp gedreht und vom Anderen gehört, dass Du im Prinzip keine Karte wegwerfen darfst. Was jetzt? Aufgeben? Die erlaubte Kommunikation erhöhen? Wir haben erst mal durchgemischt. Diese Runde hat aber dennoch weniger Freude gemacht. Hier wünsche ich mir eine Regelerweiterung.

Noch ein Wort zur Spieldauer: Hanabi dauert zu zweit circa 45 Minuten. Das merken wir aber erst anschließend an der etwas verspannten Hand. Das Spiel ist sehr kurzweilig. Wir werden uns aber noch Kartenhalter zulegen ...

Update: Wir haben Hanabi jetzt zu Viert gespielt und mussten feststellen, dass es dann aus mehreren Gründen sehr zäh wird. Uns gefällt es besser für zwei Spieler. Die Gründe:
- zu Viert dauert es sehr lange, bis man wieder dran ist. Dennoch darf nie die Aufmerksamkeit abfallen, denn man muss sich Tipps merken, die man bekommen und weitergegeben hat, und dauerhaft offen für Hinweise bleiben. Das macht das Spiel unglaublich zäh. Warum muss man sich alle diese Tipps merken: Ich muss wissen, welche Karten mir angesagt werden. Ich muss gleichzeitig aber auch wissen, was ich oder Andere den Mitspielern schon gesagt haben, um ihn nicht zu verwirren und keine Tipps zu verschenken.
- Zu Zweit ist es einfacher, mit Intuition und in abgesprochener Kommunikation zu spielen. Das erhöht den Spielspaß.
- Der Spielfluss ist viel höher, wenn zu Zweit gespielt wird.
Hanabi ist ein wunderschönes Spiel, um die Paarkommunikation zu steigern und das Wir-Gefühl zu stärken. Ich kann mir vorstellen, dass es nach einigen Spielrunden auch mit mehreren Personen funktioniert. Aber wer hat dazu Muße und Geduld, wenn er andere, weniger zähe Spiele machen kann?! Wir bleiben beim Zweierspiel.

Fazit: Hanabi ist ein Spiel, das sich seinen Titel mehr als verdient hat. Es macht großen Spaß und kann uneingeschränkt weiterempfohlen werden. Mit nur 8 Euro ist Hanabi natürlich auch ein klasse Geschenk!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliges kooperatives Kartenspiel, 15. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Das Spiel ist einfach aber dennoch anspruchsvoll. Besonders durch die Jokerkarten, die zu jeder Farbe gezählt werden, wird das Spiel richtig schwierig... aber auch ein Riesenspaß. Im Gegensatz zu vielen kooperativen Spielen, sind die Regeln sehr schnell erklärt und die Spieldauer ist angenehm kurz. Auch kann das Spiel überall mit hin genommen werden.
Das Spiel ist aber wohl nichts für Leute, die mit Memory etc. nichts anfangen können. Denn eine Hauptaufgabe ist es, sich zu merken, welche Tipps die anderen Spieler gegeben haben. Da sollte man sich schon konzentrieren. Durch den besonderen Mechanismus wird die Kooperation natürlich darauf beschränkt, dass man sich Tipps gibt. Eine gemeinsame Strategie kann man sich nicht erarbeiten.
Ein gelungenes Spiel für Zwischendurch!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen macht immer wieder Spaß, 2. Dezember 2012
Von 
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Hanabi ist ein kurzweiliges Koop-Spiel mit sehr einfachen Regeln, dass aber trotzdem ausreichend Abwechslung bietet. Wegen seiner kurzen Spieldauer kommt es bei uns zum Aufwärmen für einen längeren Spieleabend immer wieder mal auf den Tisch. Der Reiz liegt für mich nicht darin, immer höhere Punktzahlen zu erreichen, sondern einfach mal schaun, wie weit man dieses mal kommt (hängt ja viel von den Mitspielern und in welcher Reihenfolge die Karten kommen ab).
Man steht oft vor der Entscheidung "werfe ich eine Karte weg, von der ich sicher bin, dass sie nicht mehr gebraucht wird, um einen Hinweisplättchen zurückzubekommen" oder "gebe ich dem Spieler der nach mir dran ist den noch fehlenden Tipp, damit er eine bestimmte Karte ausspielen kann". Natürlich muss man sich dafür nicht nur merken, welche Karten man selbst auf der Hand hat, sondern auch welche Tipps welcher Mitspieler schon bekommen hat. Zu zweit ist das natürlich simpel. Wir haben es bisher immer zu viert oder fünft gespielt und hatten viel Spaß dabei.
Ich hätte sogar 5 Sterne vergeben, hätte man echte Feuerwerksbilder auf die Karten gedruckt, anstatt mit dicken Pinselstrichen gemalte. Man soll ja schließlich ein atemberaubendes Feuerwerk in den Himmel zaubern. Aber was da am Ende des Spiels auf dem Tisch liegt, erinnert kein bisschen an die Weltmeisterschaft der Pyrotechniker. Andere mag das vielleicht überhaupt nicht stören, mich aber so sehr, dass ich mir das Spiel sogar nochmal kaufen würde, wenn z.B. irgendein Feuerwerkshersteller eine Silvester-Edition herausbringt.
Wer noch kein kooperatives Spiel hat, ist mit Hanabi gut beraten in diese Spielgattung reinzuschnuppern. Und wer Koop liebt ist sicher mehr Tiefgang gewöhnt, sollte angesichts der kurzen Spieldauer und des günstigen Preises aber auch zugreifen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal ein erfrischend anderes Spiel, 1. Dezember 2012
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Habe es heute zum ersten Mal gespielt und man kann es sehr gut zu zweit spielen. Man versteht das Spiel schnell und es ist kein gegeneinander sondern man gewinnt oder verliert miteinander. Von Anfang an muss man aufpassen, was für Hinweise einem der Mitspieler über die eigenen Karten gibt. Das lustige und außergewöhnliche ist nämlich, dass man die eigenen Karten nicht sieht, sondern nur die Karten der Mitspieler. Ich gebe eine klare Kaufempfehlung.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenig Karten - Viel Spaß, 12. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Regelmäßig kaufen wir das Spiel des Jahres.
Aber dieses Jahr waren wir besonders begeistert. Von der Art etwas anders als die Spiele des Jahres der letzten Jahre. Es gibt ein paar Karten, einige Chips und schon kann es losgehen. Ziel ist es nicht, das ein einziger Gewinnt, sondern das man zusammen möglichst viele Punkte macht. Dabei darf man miteinander reden, sich Tipps geben, aber man muss darauf achten was man sich sagt....
Ein unterhaltsamer Spieleabend kann kommen.
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24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemeinsam zum Sieg, 27. Oktober 2013
Von 
Katja Sass "sonnennebel" (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Abacusspiele 08122 - Hanabi von Antoine Bauza, Spiel des Jahres 2013 (Spielzeug)
Mir ist das Spiel als leichtes Familienspiel empfohlen worden und nun haben wir es uns erst einmal aus der Bibliothek ausgeliehen.

Die erste Runde spielten zwei Erwachsene und ein Kind (7 Jahre). Das Spielprinzip wurde von allen schnell verstanden, auch einfache Strategien konnten schon im ersten Spiel angewendet werden. Natürlich passiert es immer mal wieder, dass man versehentlich Karten anschaut oder allein durch seine Gestik oder Mimik mehr als einen Tipp auf einmal gibt.

Für meinen Sohn ist das ein prima Spiel, weil er nicht gern gegen andere spielt. Kooperationsspiele liegen ihm viel mehr. Und er war stolz darauf, wenn er durch unsere Tipps etwas für alle tun konnte.

Wir haben das Spiel allerdings irgendwann abgebrochen, weil keiner mehr wirklich passende Karten auf der Hand hatte und wir frustriert waren, dass wir dann zu viele Karten, die man später noch mal braucht, abwerfen hätte müssen.

Als Familienspiel fand ich es nett, weil man zusammen spielt und die Regeln für sich abwandeln kann. Als reines Erwachsenenspiel fänd ich es etwas fade.

Gerade spielen dieses Spiel drei Kinder (7, 8 und 9 Jahre alt) und sie haben zum einen viel Spaß und kommunizieren unheimlich viel. Klar gibt es auch mal Streit, aber sie sind sehr stolz darauf, dass bisher noch niemand den Zorn der Götter herauf beschworen hat und sie wollen sich unbedingt gegenseitig helfen und lassen sich auch helfen - zwei Dinge, die ich im normalen Leben extrem wichtig finde. Sicherlich halten sie sich nicht konform an die Regeln, aber ein Regelbruch oder Schummeln ist hier ja nicht negativ für einen einzelnen. Als Kinderspiel auch mal für unterwegs finde ich das Spiel super. Pädagogisch wertvoll.

Ein Format wie "Spiel des Jahres" sehe ich allerdings auch nicht. Das "Kinderspiel des Jahres 2013" hat mich dieses Jahr allerdings auch nicht vom Hocker gerissen.
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