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121 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fujifilm X-F1: DIE Mischung aus Spiel- und Werkzeug!
Vorab:
Ich bin ambitionierter Amateur im Bereich der Fotografie und habe bisher mit der Panasonic Lumix TZ-7 und der Canon Eos 600d fotografiert.

Ich war auf der Suche nach einer jackentaschentauglichen Kamera möglichst mit automatischem Objektivdeckel, die eine an ihrer Größe gemessen überdurchschnittliche Bildqualität...
Vor 23 Monaten von Justitius veröffentlicht

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warnung vor XF1: nach längerer Standzeit klebt der Verschluss/die Blende bei Offenposition fest
Ich mochte die XF1 eigentlich ganz gern. Hatte sie im April 2013 bekommen. Da sie zwischen Smartphone und DSLR bei mir nur eine Nutzungs-Nische ausfüllt, wurde sie auch schonmal über längere Phasen mal nicht genutzt.

Vermutlich durch solche Standzeiten wird sie jedoch im Brennweitebereich zwischen 35 bis 100 unbrauchbar!

Zwischen 25...
Vor 2 Monaten von veni vidi audi veröffentlicht


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121 von 128 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fujifilm X-F1: DIE Mischung aus Spiel- und Werkzeug!, 30. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorab:
Ich bin ambitionierter Amateur im Bereich der Fotografie und habe bisher mit der Panasonic Lumix TZ-7 und der Canon Eos 600d fotografiert.

Ich war auf der Suche nach einer jackentaschentauglichen Kamera möglichst mit automatischem Objektivdeckel, die eine an ihrer Größe gemessen überdurchschnittliche Bildqualität liefert.
Kaufentscheidend waren der manuelle Zoom, das schicke Design, die Fujifilm-typische jpeg-Farbdarstellung (habe mich hier an der X-10, X-S1 orientiert, die den gleichen Sensor und Bildprozessor verwenden), die neuen Art-Filter (Dynamic Tone ermöglicht teils sehr interessante Effekte), die Panoramafunktion, die hohe Anfangslichtstärke des Objektivs (wobei diese nur bei 25mm WW erreicht wird, zoomt man hinein, so singt die Anfangslichtstärke sehr schnell auf f 3,2 (etwa bei 35mm) und nimmt dann langsam weiter ab bis hin zu f 4,9 bei 100mm).

Verarbeitung:
Macht einen soliden Eindruck, wirkt nicht ganz so robust wie die herausragende X10, aber durchaus preisklassenüblich.

Handhabung:
Sie liegt trotz Lederüberzug etwas unsicher in der Hand, m.E. nicht sicherer als eine Sony Cybershot RX-100 und etwas schlechter als die Canon Powershot S100. Das relativiert sich jedoch, wenn man die Kamera mit zwei Händen hält, was aufgrund des manuellen Zooms auch der Regelfall ist, dann liegt sie besser in meinen (großen) Händen als ihre direkten Konkurrentinnen.

Bedienung:
Eine der "hervorstechendsten" Besonderheiten der X-F1 ist die Art und Weise, wie sie ein- und ausgeschaltet wird. Einen üblichen Ein-/Ausschalter gibt es nicht, vielmehr wird das Objektiv mit der Hand herausgezogen und dann gedreht (bzw. umgekehrt). Waren die ersten Versuche etwas gewöhnungsbedürftig, so gelingt dies nach kurzer Zeit recht gut. Mit einem typischen Ein-/Ausschalter wird es jedoch immer etwas schneller gehen.
Das manuelle Zoomen funktioniert ganz gut, wenn auch (gefühlt) einen Tick schlechter als bei der X10. Die Menüstruktur ist eingängig und modern. Das topplazierte Moduswahlrad ist etwas zu schwergängig, die beiden Kontrollräder auf der Rückseite funktionieren ganz ordentlich. Die üblichen Direktwahltasten sind vorhanden, insbesondere auch eine konfigurierbare "E-Fn"-Taste.

Ausstattung:
25-100mm Zoom (F 1,8-4,9), 2/3 Zoll großer CMOS-Sensor, EXR-Bildprozessor, Akku für 300 Aufnahmen (angegeben), großes Display mit mittlerer Auflösung ( ca 460.000 Bildpkt.).
Die X-F1 verfügt über einen manuellen Modus, zwei Halbautomatiken, eine Standardautomatik und eine erweiterte Automatik, den sog. EXR-Modus, in welchem die Kamera passende Szenenprogramme selbst einstellt (dabei zeigt die Kamera immer an, welches Szeneprogramm sie gerade verwendet. M.E. hat sie auch in schwierigen Situationen eine gut geeignete Wahl getroffen).
Dazu kommen frei belegbare Modi, die Filmfunktion und der Advanced-Modus.
Der Advanced-Modus beinhaltet verschiedene Effektfilter (wie z.B. den Dynamic Tone-Filter), den auflösungsarmen, aber gut funktionierenden Panoramamodus, einen Modus für Nachtschüsse und zwei weitere Modi auf die ich hier besonders hinweisen will:
Der eine Modus macht zwei Aufnahmen und nutzt diese, um ein Bild mit Hintergrundunschärfe zu erzeugen, was v.a. deswegen Sinn macht, weil die Kamera trotz des ihre hohe Anfangslichtstärke eben nur im WW nutzen kann, um ein Objekt freizustellen. Dieser Modus funktioniert richtig gut, die Unschärfeeffekte sind sehr gut auszumachen, ganz toll!, allerdings funktioniert er nicht immer, dann zeigt die Kamera dies aber direkt an, so dass man hinterher beim heimischen Bilderbetrachten nicht mit vielen unschönen (weil durchgängig scharfen) Aufnahmen überrascht wird.
Der andere Modus nennt sich Multiple Exposure. Die Kamera macht zwei Bilder und legt diese übereinander, so dass (richtig eingesetzt) interessante Aufnahmen entstehen können.
DIe Kamera kann verschiedene Dynamikerweiterungen vornehmen und verschiedene Bildreihen (z.B. Belichtungsreihen, Dynamikreihen,...) erstellen.
Neben verschiedenen vorgegebenen Picture-Styles (lebendigere Farben, weicher,...), kann man auch seine persönlichen Einstellungen vornehmen.
Gelungen finde ich auch die Möglichkeit, die Lautstärke der Kamera (Auslöser, Bestätigungssignal, Wiedergabesignal,...) einstellen zu können, so ist auch ein weitgehend lautloser Betrieb möglich. Für Liebhaber sind sogar verschiedene Auslösegeräusche einstellbar, einem Vergleich mit der X10 könne diese m.M. nach aber nicht standhalten.
Einen HDR-Modus besitzt die X-F1 nicht. Eine Wasserwaage und Hstogrammanzeige ist (außer in der EXR-Automatik) zuschaltbar.

Geschwindigkeit:
Über den gesamten Zoombereich schneller Autofokus, der auch unter schwierigen Lichtbedingungen entweder schnell scharf stellt oder andernfalls schnell seinen Dienst versagt.
Sehr hohe Serienbildgeschwindigkeit.

Bildqualität:
So weit ich das bisher beurteilen kann, ist die Bildqualität bei niedrigen ISO-Epfindlichkeiten und guten Lichtverhältnissen sehr gut. Lässt aber ab ISO 800/ bei schlechteren Lichtverhältnissen sehr schnell nach und endet in Aquarellmalerei bei ISO 3200 und zwar auch dann, wenn man die speziellen EXR-Modi nutzt, die die Auflösung auf 6 MP reduzieren.
Insgesamt ist die Bildqualität auf Augenhöhe mit den Konkurrenzprodukten in der selben Preisklasse. Einzig die Sony Cybershot RX 100 liefert bei schwierigen Lichtverhältnissen/ High ISO sichtbar rauschärmere Bilder.

Videomodus: Für mich uninteressant, ist u.a. mit Full-HD (aber mittelmäßiger Bitrate) vorhanden.

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit der X-F1. Sie ist genauso (gut) wie ich sie mir erhofft/vorgestellt hatte. Die Kombination aus Design, guter Bildqualität, umfangreicher Ausstattung mit einigen tollen Besonderheiten, hoher Geschwindigkeit, der geringen Größe und dem manuellen Zoom ist definitiv gelungen.
Innerhalb der Fujifilm X-Reihe stellt die Kamera den Sonderling dar: Sie wirkt moderner und einsteigerfreundlicher als die übrigen X-Modelle, dürfte für erfahrene Fotografen aber eher Spielzeug- denn Werkzeugcharakter haben.
Im Vergleich zur Canon Powershot S 100 bietet sie besseres Handling und eine interessantere Ausstattung, kostet dafür auch mehr.
Im Vergleich zur Sony Cybershot RX 100 hinkt die Bildqualität etwas hinterher, aber auch hier punktet die X-F1 mit dem besseren Handling. Außerdem ist sie günstiger.

Nachtrag vom 31.10.2012:
Mittlerweile kann ich mich etwas differenzierter zur jpeg-Bildqualität äußern: Subjektiv sehr schöne (und ziemlich kräftige) Farbdarstellung (siehe auch hochgeladene Bilder). Die Bildschärfe ist gut. Die Detaildarstellung liegt sichtbar über Kompaktkameras wie der Panasonic TZ-7, aber klar unterhalb einer Canon Eos 600d. Die Automatiken belichten sehr gut (besser als die der Canon Eos 600d) und neigen auch bei viel Sonnenlicht nicht zur Überbelichtung. Der Dynamikbereich ist im Standardmodus bei 12 MP gut, im EXR-Modus für erweiterten Dynamikbereich mit nur noch 6 MP Auflösung sehr gut und liegt in diesem Modus m.M. nach sogar über der Spiegelreflexkamera Canon Eos 600d. V.a. in hellen Bereichen kann die X-F1 erstaunlich viele Details erhalten und differenzieren, in dunklen Bereichen/ Schatten ist sie gut, etwa auf Augenhöhe mit der Eos 600d. Bei niedrigen ISO-Werten ist praktisch kein Bildrauschen feststellbar, ab/über ISO 800 nimmt dies dann rasch zu und es macht sich ein deutlicher Detailverlust bemerkbar. Für eine Premiumkompaktkamera gerade im EXR-Modus bei 6 MP aber ein gutes Ergebnis.
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77 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Die" kompakte JPG-Kamera, wenn man weiß, was man will, 11. Mai 2013
Vorweg, diese Rezension ist aus Sicht eines fortgeschrittenen Amateurs an eben diese Zielgruppe geschrieben. Ich werde also mit ein paar Fachbegriffen um mich werfen, diese nicht unbedingt immer erklären, und das Gerät eher in seiner Rolle als "Immerdabei-Zweitkamera" bewerten. Wer z.B. für den Urlaub eine möglichst flexible "one size fits all" Lösung sucht, ist vielleicht bei anderen Kameras besser aufgehoben.

Soweit so gut. Ich habe die kleine Fuji jetzt seit ein paar Monaten und möchte beschreiben, wieso ich gerade diese Kamera unter den tausend Alternativen gewählt habe. Ich besaß vorher bereits ein recht üppiges, modernes DSLR-System das im Grunde keine Wünsche offen lässt, allerdings fehlte eine Kamera, die man eben auch dann dabei haben kann, wenn die große Kamera zu Hause bleiben soll/muss. In solchen Situationen auf die Handykamera zurückzugreifen, ist trotz aller im Moment grassierenden "Insta-Hipsta-Sonstwie"-Moden irgendwie unbefriedigend, wenn man "richtige" Kameras gewohnt ist. Eine kleine, "vollwertige" Kompakte musste also her. Ich werde mich in der Rezension an ein paar Stichworten entlanghangeln, welche die Besonderheiten dieser Kamera beschreiben. Denn eines direkt am Anfang, diese Kamera hat so ihre Eigenheiten, bösartig formuliert könnte man auch Ticks oder Macken sagen. Wie, warum dann von mir 5 Sterne? Naja, man muss eben wissen, was man will... Wenn man sich mit dem Kamerakonzept identifizieren kann, ist die XF1 eine grandiose Kamera. Sie ist aber kein "Mach-Jeden-Glücklich" Modell.

1. Gehäuse und grobe Bedienung

Das Gehäuse sticht natürlich bereits auf den ersten Blick ein wenig aus der grauen Kompaktkameramasse hinaus. Fuji bewirbt sie auch sehr explizit als "Retro-Chic-Style-Kamera". Nun gut, das kann man so sehen, das Gehäuse hat tatsächlich einen Retro-Touch, den man mögen muss. Ich mag ihn. Das Gehäusematerial und die Verarbeitung ist okay bis gut: Metall oben und unten, und in der Mitte eine Kunst-Belederung, die einigermaßen gut in der Hand liegt. Einen richtigen Griff gibt es nicht, das wäre bei dem Kompakt-Konzept aber auch nicht zuträglich.

Viel wichtiger für die Bedienung und definitiv nicht nur ein Gimmik ist jedoch das manuelle Zoomobjektiv. Es handelt sich bei der XF1 um die erste und momentan auch noch einzige wirklich kompakte (im Sinne von hosentaschentauglich) Kamera mit einem echten, manuellen Zoom. Hier gibt es nicht etwa einen Drehring um das Objektiv, der dann einen elektrischen Zoommotor antreibt, sondern man verändert tatsächlich rein manuell die Brennweite der Optik. Etwa so, wie es bei normalen DSLR-Zoomobjektiven der Fall ist. Das hat Vor- und Nachteile. Ein Punkt ist beides: Im Normalfall bedient man die Kamera mit zwei Händen. Für jemanden, der gerne mit ausgestrecktem Arm einhändig herumknipst, und in der anderen z.B. eine Eistüte hält, ist das vielleicht nicht perfekt. Für alle Anderen ergibt sich eine deutlich weniger Verwacklungsträchtige, "klassische" Kamerahaltung (leider ohne Sucher, der das Erlebnis perfekt machen würde - dazu später mehr).

Eine weitere Besonderheit ist das Versenken des Objektivs. Im betriebsbereiten Zustand steht das Objektiv ein gutes Stück hinaus (was auch gut so ist, denn man muss ja einen Zoomring zum Anfassen haben). Als besonderes Gimmik lässt sich das Objektiv aber in der Standby-Position auch fast vollständig versenken, so dass die Vorderseite fast "eben" daherkommt. Sehr praktisch beim Verstauen z.B. in der Hosentasche.

Das Aussehen und die Bedienung polarisieren also - ich mag beides sehr (besonders die Bedienung) und vergebe daher zum Stichpunkt Gehäuse 5 Sterne (*****)

2. Aufnahmemodi und feine Bedienung

Ich lasse mich an dieser Stelle nicht im Detail über die einzelnen Aufnahemodi und die generelle Bedienung aus, da hier keine wirklichen Besonderheiten vorliegen. Nur soviel: Es lässt sich praktisch alles einstellen, was sich auch bei einer DSLR des mittleren Preisniveaus einstellen lässt (was man von den meisten Kompaktkameras nicht sagen kann), und das relativ schnell und komfortabel. Es sind 2 Multifunktionsräder vorhanden. Wer, wie ich es bei der oben genannten Zielgruppe erwarte, vor allem in den halbautomatischen und manuellen Modi unterwegs ist, wird eine Kamera vorfinden, die sämtliche Einstellungsfummelei (Blende, Zeit, beides zusammen, ISO, usw.) soweit es bei der Größe eben möglich ist minimiert. Eine tatsächliche Besonderheit der Aufnahemodi sind die EXR-Modi, auf die ich unter dem Punkt Sensor später noch eingehe.

Da die Kamera mir im Vergleich mit anderen Kameras ihrer Klasse sehr wenig im Weg steht, was die Einstellungen angeht, vergebe ich auch hier die volle Punktzahl (*****).

3. Optik

Die Kenndaten lesen sich eigentlich nicht so schlecht - äquivalente Brennweite von 25 (!) bis 100 mm bei einer Blende von 1,8 bis 4,9. Die Brennweite stimmt so und deckt in der Tat einen sehr nützlichen Bereich ab, insbesondere wenn man auf Weitwinkel wert legt. Die Blendenzahlen sind zwar rein objektiv korrekt angegeben, allerdings grenzt Fuji hier meiner Meinung nach schon recht nahe an Schummelei. Die schönen 1,8 sind nämlich wirklich nur am ganz weiten Ende vorhanden und fallen dann beim Zoomen sehr schnell stark ab. Bei äquivalenten 35 mm ist nur noch Blende 3,6 übrig und bei äquivalenten 50 mm sind schon 4,2 erreicht. Man wird sich also außer im starken Weitwinkel im lichtschwachen Bereich 3,5 bis 4,9 bewegen. Schade, aber Fuji kann nunmal auch nicht zaubern - bei einer Kamera, die mit eingefahrenem Objektiv wirklich hosentaschentauglich ist, ist keine wirklich bessere Lichtstärke möglich. Zum Vergleich kann man sich die X10 von Fuji anschauen, die den gleichen Sensor wie die XF1 besitzt - hier ist das Objektiv lichtstärker, aber dann auch deutlich größer.

Zu den optischen Eigenschaften: Hier fällt nichts negatives auf. Das Objektiv ist kompaktkamera-typisch schon bei Offenblende (die meist ja sowieso nicht sehr hoch ist - s.O.) knackscharf und zeigt keine auffälligen störenden Bildfehler wie Verzeichnung, Vignettierung oder chromatische Aberrationen. Hier ist also alles im grünen Bereich.

Die Naheinstellgrenze ist im Weitwinkel sehr gut (Objekt kann praktisch Frontlinse berühren): Makros von unbelebten Objekten und Pflanzen sind damit möglich. Im Tele steigt die Naheinstellgrenze, was allerdings normal ist.

Durch den relativ kleinen Sensor (obwohl er für ein Kompaktkamera-Modell recht groß ist) und die geringe Lichtstärke ist kein vernünftiges Freistellen möglich. Das ist für diese Klasse aber völlig normal, daher werde ich dafür keine Punkte abziehen.

Da das Objektiv im Bezug auf die Größe nunmal eine Kompromisslösung (insbesondere bei der Lichtstärke) darstellt, vergebe ich hier "nur" 4 von 5 Sternen (****). Ohne physikalisches Zaubern und/oder Abstriche bei den Gehäusemaßen gibt's hier aber einfach unmöglich 5 Sterne.

4. Display / Sucher

Kurz und schmerzlos: Die Kamera hat keinen Sucher, weder optisch noch elektronisch. Das finde ich sehr schade, ist aber bei diesem Gehäusemaß absoluter Standard. Man muss mit dem Display als Sucherersatz vorlieb nehmen. Doch leider ist das Display nicht so hoch aufgelöst, wie es sein könnte - die Auflösung ist Mittelmaß. "Gut genug" (und deutlich besser als das, was z.B. vor 5 Jahren noch Standard war), aber heute ist da mehr drin. Bei Sonnenlicht wird das Display gerade so hell genug, aber wie bei jedem Display wäre bei Sonnenlicht ein Sucher einfach besser.

Da es keinen Sucher gibt und das Display leider nicht ein Highend-Modell ist, gibt es unter diesem Punkt eine deutliche Abwertung und nur 2 von 5 Sternen (**).

5. Sensor

So, jetzt sind wir am wirklichen Knackpunkt dieser Kamera angekommen, dem Sensor. Zunächst einmal folgendes: Vergessen Sie bitte die Angabe 12 Megapixel. Dies ist keine 12 Megapixel Kamera, auch wenn die technischen Daten und die Werbung Anderes sagen. Es handelt sich um eine 6 Megapixel Kamera mit einigen Besonderheiten, auf die ich jetzt eingehe, da dies der wichtigste Punkt bei der Kamera ist.

Die Kamera besitzt einen EXR-Sensor. Das sind Sensoren, die eigen für Fuji sind und bei einigen Kameras verbaut wurden - in allerjüngster Zeit kommt Fuji allerdings wieder ein wenig davon ab. Ob das nun gut oder schlecht ist, sei dahingestellt. die EXR Sensoren sind Alleinstellungsmerkmal und DER wichtigste Punkt bei diversen Fuji-Kameras, so auch bei dieser.

Wie der EXR Sensor im technischen Detail funktioniert, will ich hier nicht erklären, dafür gibt es für technisch interessierte Nutzer Detailartikel im Internet. Ich gehe auf die Praxis ein, also auf die Vor und Nachteile, die die XF1 (und andere EXR-Kameras) durch diesen Sensor haben.

Zuerst der Nachteil: Wie oben schon erwähnt, stimmt die angegebene Megapixelzahl de facto nicht. Andere Kameras mit "gewöhnlichen" Sensoren lösen bei 12 Megapixeln und guten Bedingungen (z.B. im Testlabor) mehr Details auf. Man kann den Sensor der XF1 auf 12 Megapixel einstellen, das wäre aber nicht so schlau, da damit die positiven Features des Sensors nicht genutzt werden und man "aufgeblähte", unscharfe 12 MP Bilder bekommt.

Dies alles wandelt sich, wenn man die Kamera im 6 MP Modus betreibt (Einstellung der Bildgröße: "Medium"). Hier kommen die EXR Features zum tragen. Es gibt vor allem zwei, die als "EXR-Modi" bezeichnet werden: High Sensitivity (hohe Empfindlichkeit) und High (dynamic) Range (hoher Dynamikumfang). Im High-Sensitivty Modus wird der besondere Aufbau des Sensors dafür genutzt, bei hohen ISO-Werten das Rauschen etwas zu verringern. Der Effekt ist spürbar, aber nicht dramatisch (es ist und bleibt eine wirklich kleine Kompaktkamera - jede vernünftige, aktuelle DSLR oder spiegellose Systemkamera rauscht weniger). Es ist eher ein "nice to have" - wenn man bei schlechtem Licht und z.B. ISO 800 unterwegs ist, bekommt man meist detailreiche, ausreichend rauscharme 6 MP Bilder.

Der andere EXR Modus ist meines Erachtens interessanter: im Dynamikumfangs-Modus werden die Sensor-Features dazu genutzt, mehr Dynamikumfang in ein einzelnes Bild hineinzupressen. Man kann es sich ein bisschen wie ein HDR vorstellen, das die Kamera vollautomatisch bei korrekter Belichtung aus einem Einzelbild entwickelt. Hier wird seitens der Kamerautomatik vor allem Wert darauf gelegt, dass die Spitzlichter nicht ausfressen. In der Praxis bedeutet dies, dass z.B. bei Landschaftsaufnahmen im prallen Sonnenschein, oft sogar im Gegenlicht (!), der Himmel auch wirklich blau und durchgezeichnet ist und nicht weiß ausgefressen, und die dunklen Bereiche dennoch deutliche Zeichnung haben. Dieses Feature überrascht mich immer wieder, da sich die Dynamik hinter der einer guten DSLR (zum Vergleich: ich besitze die Pentax K5) nicht verstecken muss. Für eine Kompaktkamera ist das geradezu phänomenal. Die Bilder wirken einfach natürlich, perfekt belichtet ohne ausgefressene Stellen, und ohne das typische flache Kompaktkamera-Aussehen.

Fazit: Wenn man weiß, wofür der Sensor gebaut wurde und wie man ihn richtig einsetzt, ist er sehr gut. Wenn man ihn falsch einsetzt, ist er mittelmässig bis schlecht. Ich vergebe für die potentiell sehr gute Bildqualität (für eine Kompakte) die vollen 5 Sterne (*****). Aber bitte versuchen Sie nicht, mit der Kamera 12 MP Bilder zu schießen!

5b. Raw vs JPG

Die Angabe "5b" deshalb, weil es sich im Prinzip immernoch um ein Sensorfeature handelt. Wer ein ambitionierter Fotograf ist, wird sich vermutlich meist im RAW Modus aufhalten, und natürtlich bietet diese Kamera (was für eine Kompakte nicht unbedingt selbstverständlich ist) einen solchen. Hier muss man aber ganz klar sagen: Man sollte diesen Modus eher nicht nutzen. Das liegt daran, dass die gängigen RAW-Konverter eben auf Kameras mit "gängigen" Sensoren ausgelegt sind und daher die EXR Features (s.O.) nicht richtig nutzen. Man fährt einfach besser damit, und erhält schlichtweg bessere Bildergebnisse, wenn man die XF1 als eine JPG-only-Kamera benutzt. Um genug Spielraum für Nachbearbeitungen zu haben, kann man ggf. die Schärfe und Sättigung der JPG-Engine etwas herunterdrehen (ich finde die Standardwerte aber ganz gut). Da das Rauschen bei wenig Licht im Sensitiv-EXR-Modus meist okay ist (s.O.) und bei viel Licht und harten Kontrasten der Dynamikumfang hervorragend ist (s.O.), erfällt oftmals das "Retten" kritischer Belichtungssituationen per raw, wie man es bei einer DSLR tun würde. Salopp gesagt, die JPGs sind einfach gut genug, dass einem diese Arbeit erspart wird. Ist doch eigentlich schön, oder? Nun, die Bewertung fällt damit aber zwiespältig aus - wer wirklich RAWs will, bekommt welche, aber kann damit nicht viel tolles anfangen. Wer JPGs will, bekommt exzellente JPGs. Für sorglos-JPG-Nutzer als 5 Sterne (*****), für hartgesottene RAW-Nutzer nur 3 Sterne (***)

6. Abschließend / praktische Nutzung / Kamerakonzept

Als Fazit möchte ich nun nur noch kurz beschreiben, wie man sich nun die Eigenheiten, Besonderheiten, von mir aus auch "Ticks" der Kamera nun perfekt zunutze macht, und welches Kamerakonzept sich daraus ergibt. Für mich ist die Fuji XF1 eine perfekte Immerdabei-JPG-Kamera: Sie erzeugt gut belichtete, natürliche, detailreiche JPGs ohne viel Zutun, bei akzeptabler Bildgröße und Auflösung (6 MP). Insbesondere Landschafts- und Architekturaufnahmen sind durch den hohen Dynamikumfang eine wahre Freude. Durch das kompakte Gehäuse ist die Kamera immer dabei, und durch das manuelle Zoomobjektiv schnell und angenehm bedienbar. Die Bildergebnisse sind im Alltagsgebrauch top.

Die Kamera hat Schwächen, wenn es darum geht, in einem statischen Labortest möglichst viele Linienpaare aufzulösen (und der Labortest eventuell wegen Standardisierung auch noch per RAW durchgeführt wird). Ebenso hat die Kamera Schwächen, wenn es darum geht, bei sehr guten Lichtbedingungen (also ISO 100) Bilder mit sehr hoher Auflösung zu schießen - dafür geben die "effektiven 6 Megapixel" zu wenig her. Was man an Auflösung verliert, gewinnt man an Natürlichkeit der Bilder (Dynamikumfang und Rauschverhalten).

Alles in Allem ist die Fuji XF1 damit die perfekte Zweit (oder Dritt-) Kamera für fortgeschrittene Nutzer, die wissen, wie sie die Kamera bedienen sollten um das Maximum aus ihr herauszuholen. Wer sich auf ihre Eigenheiten einlässt, den belohnt die XF1 mit hervorrangenden Bildergebnissen. Daher vergebe ich für den Einsatzzweck und die Zielgruppe die Höchstnote von 5 Sternen (*****). Einzige wirkliche Wermutstropfen sind Lichtstärke des Objektivs und fehlender Sucher - beides ließe sich aber nur mit deutlichen Abstrichen bei der Gehäusekompaktheit realisieren. Da ich bei dieser Kameraklasse das kompakte Gehäuse für sehr wichtig halte (falls das für den Einzelnen Leser nicht zutrifft, bitte eine größere Kamera aussuchen, und dafür keine Kompromisse bei Lichtstärke und Sucher machen - Beispiel: Fuji X10!), lasse ich dies nicht zu einer Abwertung in der Endnote führen.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine neue Lieblings-Kompaktknipse, 15. Februar 2014
Von 
A.T. (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Fujifilm X-F1 Digitalkamera (12 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD) braun (Camera)
Eigentlich brauchte ich sie nicht, denn ich besitze auch die hervorragende Canon G15. Aber ich wurde von einem unwahrscheinlich preisgünstigen Angebot verführt und musste ja sagen - zur kleinen Silbernen im hellbraunen Kunstlederkleid, dazu noch das passende Futeral in Hellbraun, eine optisch wirklich hübsche retro Kombi. Ich wollte sie ausprobieren und im Fall, dass Handhabung und Bildqualität doch nicht ganz meinen recht verwöhnten Ansprüchen genügen sollten, wieder verkaufen. Allerdings habe ich mit der X-Serie von Fujifilm in letzter Zeit gute Erfahrungen gemacht und benutze je nach Einsatzzweck auch sehr gerne die X100 als auch die X-S1 (Bridge).

Der Startmechanismus mit dem Herausdrehen des Objektivs sowie der manuelle Zoom ist sicher nicht jedermanns Fall, und zugegeben, es dauert länger und man braucht beide Hände - aber ich komme damit gut zurecht und mir gefällt die nicht-motorisierte Handhabung.

Positiv überrascht hat mich die Bildqualität. Den direkten Vergleich zu der wirklich herausragenden Canon G15 muss die kleine Fuji X-F1 nicht scheuen. Zumindest nicht im 25mm Weitwinkel bei - so wie bei Canon - Blende 1.8. Allerdings hat Canon einen Zoom bis 140 mm, der eine Lichtstärke am Tele-Bereich von 2.8 aufweist, hier liegt die Schwäche der Fuji, die bei 100 mm gerade mal noch Blende 4.9 bietet. Das heißt, bei schlechten Lichtverhältnissen sollte man besser nicht zoomen. Dafür weist die Fuji gegenüber der Canon eine bessere Kontrastdurchzeichnung von Hell/Dunkel-Flächen auf. Die Canon wird da rasch plakativ mit starken Kontrasten, bei denen im Schatten nur noch wenig zu erkennen ist oder Wolken am Himmel überstrahlen. Die Fuji bietet also diesbezüglich eine bessere Dynamik. Wenn man die Rauschunterdrückung abschaltet oder minimiert, erhöht sich zwar ein leichtes Rauschen, aber die Detailzeichnung nimmt erheblich zu. Bei dem, was die Canon der Fuji im Telebereich voraus hat (aber auch nur da), muss berücksichtigt werden, dass sie erheblich größer und schwerer ist.

Aber so noch nicht erlebt und einfach unglaublich sind - insbesondere im EXR-Modus - Nachtaufnahmen aus der Hand. Also ohne Stativ und ohne lange Einstellungen per Automatik sind Nachtaufnahmen möglich. Während die Canon G15 und alle anderen Kompaktkameras, die ich früher verwendete (Samsung EX1, Olympus XZ-10, Sony RX100) hier nur breiigen Matsch ablieferten, schafft es die Fuji X-F1 tatsächlich, scharfe und gut verwendbare Nachtfotos aus der Hand zu liefern - die natürlich nicht an die Qualität herankommen, wenn man eine Kamera bei ISO 100 und langer Belichtungszeit auf ein Stativ schraubt. Aber die wirklich gut sind, sogar mit scharfen, kleinen Sternstrahlungen bei z.B. Laternen, erkennbar sind Wolken am Nachthimmel, scharf gezeichnetes Mauerwerk und Blätter etc. Die Automatik zaubert dabei mit folgenden Werten: ISO 800, 1/4 sec., 1.8 Blende. Was heißt, auch der integrierte Bildstabilisator leistet ganze Arbeit.

Der Makro-Bereich wird ebenfalls sehr gut bedient. Der Blitz ist nicht gerade der Stärkste (der von der Canon G15 ist deutlich stärker), aber dafür überblitzt er nicht und schafft sogar ein einigermaßen natürliches Licht-Ambiente, also nicht diese typische bläuliche Aha-Blitzlicht!-Stimmung. Charakteristisch bei Fujifilm ist das, was manchmal als besonders guter Weißabgleich bezeichnet wird - wo z.B. in abendlicher Wohnzimmerbeleuchtung eigentlich eher warme Gelbtöne vorherrschen, neutralisiert Fujifilm die Gelbtöne und versucht, die Farben viel neutraler wiederzugeben als die reale Lichtwirkung eigentlich vorgibt. Übrigens: Wer will, kann mit der X-F1 auch 3D fotografieren (3D Wiedergabe optional vorausgesetzt). Ein Nachteil sei noch erwähnt: Für HDR-Freunde läßt sich eine automatische Belichtungsreihe von 3 Fotos nur mit einer Blendenverschiebung von +/- 1 schießen; das ist leider etwas mager, führt aber angesichts der sonst sehr guten Kontrastdynamik dennoch zu wirkungsvollen Ergebnissen.

Insgesamt kann ich die Fuji X-F1 voll und ganz empfehlen und finde, sie ist ein ausgereiftes, modernes Produkt, Stand 2014, mit der man sehr gut fotografieren kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warnung vor XF1: nach längerer Standzeit klebt der Verschluss/die Blende bei Offenposition fest, 20. Juli 2014
Ich mochte die XF1 eigentlich ganz gern. Hatte sie im April 2013 bekommen. Da sie zwischen Smartphone und DSLR bei mir nur eine Nutzungs-Nische ausfüllt, wurde sie auch schonmal über längere Phasen mal nicht genutzt.

Vermutlich durch solche Standzeiten wird sie jedoch im Brennweitebereich zwischen 35 bis 100 unbrauchbar!

Zwischen 25 und 35 mm fotografiert sie normal, ab 35mm dann total überbelichtet.

Und wenn man im Normal-bis-Tele-Bereich hin und herzoomt, laufe ich dann häufig auf "Objektiv Fehler" (in englisch "Lens Control Error").

Man stelle sich nur mal vor, das würde einem unterwegs im Urlaub passieren!

Die Google-Suche nach
"Lens Control Error" xf1
gab dann 7310 Treffer! Es ist also kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein systematisches Qualitätsproblem mit der XF1.

Vermutung: Wenn die Blende auf Offenposition gefahren wird (also immer für den Autofokus und/oder Belichtungsmessung zwischen 35 und 100mm?), bleibt sie dort "kleben". Vielleicht sprichwörtlich aufgrund minderwertiger Schmiermittel? Das ist natürlich verheerend, weil die Blende ja zugleich auch der Verschluss ist.

Möglicherweise spielt auch eine Rolle, wenn die XF1 eine längere Weile mal nicht benutzt wird. Betroffen wären dann nicht viel-genutzte, sondern wenig-genutzte XF1.

Damit muss ich jedem hier von der XF1 dringend abraten. Nach einer gewissen Standzeit wird sie zum Elektroschrott (bzw. zu einer reinen Weitwinkel-Kamera).

Ja, Fuji wird wohl Ersatz kommen lassen müssen, aber wenn die Ersatz-Dinger auch dasselbe Problem in sich tragen, ist das keine akzeptable Dauer-Lösung für mich. Ob die Garantiezeit nach jeder Ersatzlieferung wieder neu anläuft oder nicht, muss ich auch erst mal googeln.

"Fuji X" ist damit für mich als Name beschädigt und als System erledigt.
Denn die XF1 ist ja nicht die einzige, z.B. aus dem ersten Google-Treffer (DPReview-Forum): "Sticky aperture blades were a problem for another Fuji camera, the X100."
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne kompakte Kamera für unterwegs, 5. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach gefühlten 1000 Rezensionen und Testberichten habe ich endlich bei der X-F1 zugeschlagen. Es hat eine Weile gedauert bis ich überhaupt wusste was ich für eine Kamera will und wieviel ich auch bereit bin dafür aus zu geben.
Meine Kriterien waren :
* leicht mit zu nehmen --> sehr gut, da sich das Objektiv in das Gehäuse teilweise versenken lässt und damit die Kamera schön flach ist und in der Hosentasche mitgenommen werden kann. Was nützt mir die schönste Kamera, wenn ich sie nicht dabei habe weil sie zu groß und schwer ist.
* wertige Verarbeitung --> sehr gut verarbeitetes Metallgehäuse
* gutes Objektiv --> ist denke ich im Rahmen was man in der Preisklasse erwarten kann. Es gibt natürlich viel Bessere Objektive - die sind dann aber deutlich größer, schwerer und/oder in einer anderen Preisdimension
* individuelle Einstellungsmöglichkeiten --> hier war ich positiv überrascht, denn neben den üblichen PASM Einstellungen gibt es eine ganze Reihe Kreativprogramme + Möglichkeiten unterschiedliche Filme zu simulieren + EXR Modus etc. Man muss da schonmal ein wenig expirementieren welches Programm nun genau was macht und wie der Effekt ist. Das experimentieren wird erleichtert, weil die Kamera diverse Bilderserien erlaubt. Neben Blenden-Bracketing kann ich ISO, Filmsorte und noch diverse andere Sachen mehr als "bracketing" einstellen und dann schauen welches Foto am schönsten geworden ist.
* einfache Einstellmöglichkeiten. --> gut. Geht meistens über Menüs, die übersichtlich sind. Andere Kameras haben mehr Knöpfe - sind dann aber nicht mehr so kompakt.
* Möglichkeit auch einfach nur drauf zu drücken --> Bei der EXR Automatik kann man nicht viel falsch machen, weil die Kamera da die Einstellungen incl Motivwahl selber ganz gut hinbekommt
* schöne Bilder --> das ist immer Geschmackszache. Die Pixelfreaks die mit der Lupe über das Bild schauen finden bestimmt irgendwo einen Haken. Aber für den Social Media + Fotos auf dem PC / Fernseher anschauen Typ ist die Bildqualität sehr schön.
* während dem Filmen Fotos machen. Fand ich ein nettes Feature. Man kann während man filmt auf den Auslöser drücken und die Kamera macht von dem Moment ein Foto - und der Film läuft weiter.
* sieht edel aus.

Ein bischen gewöhnungsbedürftig ist das einschalten der Kamera, das durch drehen des Objektivs geschieht. Am Anfang sucht man dauernd nach dem Einschaltknopf. Die XF-1 hat eine separate Taste um den Filmmodus zu starten. Das ist zwar praktisch, aber ich bin schon des öfteren versehentlich drauf gekommen und plötzlich filmte die Kamera.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur anders, sondern auch wirklich gut - leider nix für die Hosentasche :-(, 7. August 2013
Von 
A. Hohnwald - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Diesmal eine etwas oberflächliche Zusammenfassung von mir, da ich die Kamera nur ca 1 Woche zur Verfügung hatte. Gekauft hatte ich sie als Immer-Dabei-Ergänzung zu meiner Oly PEN, wobei mir die wichtigsten Kriterien absolute Hosentaschentauglichkeit und ein halbwegs "großer" Sensor waren, da ich auf die Bildwirkung (nicht -qualität) größerer Sensoren auch bzw gerade bei einer Zusatzkamera nicht verzichten mag. (Könnte ich das, wäre ich längst mit der ansonsten traumhaften Oly XZ-10 zufrieden und glücklich. Das Minimum für mich sind Sensoren wie sie in LX7, P330 und XZ-1/2 etc verbaut sind.)

Zur XF-1:

Eine wunderschön gearbeitete und liebenswert schrullige, noch einigermaßen kompakte Kamera mit vergleichsweise großem Sensor, mit dem sich eine durchaus schöne Bildwirkung ergibt. Wichtig ist, diese Kamera im 6-Megapixel-Modus (Bildgröße M) zu betreiben, um die Möglichkeiten des einzigartigen EXR-Sensors wirklich zu nutzen; auf volle 12 Megapixel eingestellt verschenkt man vieles vom wirklich tollen Potential der XF-1. Willkommener Nebeneffekt: Die Dateigröße bei M ist halbiert, was das Schreiben auf die Karte spürbar beschleunigt. Die Detailfülle ist damit noch immer beeindruckend und größer als bei den meisten preiswerten 18-Megapixelkompakten mit billigen Plastikobjektiven und gnadenloser Rauschunterdrückung.

Die größe Besonderheit der XF-1, das manuell zu bedienende Objektiv, ist eine wahre Wohltat im Vergleich zu den üblichen Motorzooms, man zoomt präzise und schnell auf den Punkt und schont nebenbei den Akku. Das Einschalten der Kamera über einen Dreh am Zoom ist eine feine Sache und geht aus der Stand-By-Position heraus sehr schnell, aber man braucht zwei freie Hände dafür, was manchen Schnappschuß verhindern kann. Dafür hat man aus der unversenkten Stand-By-Position heraus blitzschnell die volle Teleweite erreicht, was von großem Vorteil ist wenn wenn man eher portraitlastig oder auch flinke Tiere fotografieren mag.
Das Einschalten aus der versenkten Position heraus ist dagegen zwar originell, aber in der Praxis eher hinderlich, an schnelle Schnappschüsse ist mit dem Dreh-Zieh-Drück-Gemache bei aller Übung nicht zu denken, und wirklich hosentaschentauglich wird die Kamera damit trotzdem noch immer nicht.

Die optische Qualität des Objektivs ist exzellent, ich hatte über alle Brennweiten nichts daran auszusetzen. Auch war mein Exemplar einwandfrei zentriert. (prüfe ich inzwischen bei allen neuen Kameras als Allererstes, heutzutage leider auch in dieser Klasse nötig) Die hohe Lichtstärke gibt's nur im WW; wers auch im Tele lichtstark braucht, muß/darf zur X10/20 greifen, mit entsprechendem Nachteil bei der Gesamtgröße.

Der AF ist blitzschnell und arbeitet auch im Halbdunkel und bei vollem Tele noch gut brauchbar, hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Die Größe des AF-Felds läßt sich schnell per Drehrädchen anpassen, auf einen Touchscreen mit Tipp-Auslöse-Funktion, wie ich ihn an meiner PEN schnell lieben gelernt habe, muß man aber leider verzichten (hätte aber irgendwie auch nicht zu dieser wunderschön klassisch gehaltenen Kamera gepaßt).

Die Ausstattung mit verschiedenen Filmsimulationen und den üblichen Scenemodi, aber auch den diversen und durchaus nützlichen (Dynamikumfang) EXR-Spielchen läßt kaum Wünsche offen und bedient auch weitergehende Bedürfnisse gut. Die BQ des mit der aktuellen X10 angeblich identischen Sensors und der Bildverarbeitung ist überragend, über ISO800 sollte man jedoch nicht hinausgehen. Der Dynamikumfang ist beeindruckend (solange man im 6Mpix-Modus bleibt!). Das von der alten X10 bekannt-berüchtigte Blooming-Problem ist bei der XF-1 in keiner Form erkennbar. Video hab ich nicht getestet.

Warum ich die Kamera trotzdem bei aller Begeisterung wieder zurückgeschickt habe?

Nun, leider ist sie auch mit versenktem Objektiv nicht wirklich hosentaschentauglich; sie hat einfach zuviele "Hängenbleibekanten" insb durch das Objektiv, so daß es jedesmal ein ziemliches Gefummel ist sie in eine Hosentasche hinein- bzw aus ihr herauszubefördern. Und da dies in Verbindung mit dem "großen" Sensor leider der Hauptgrund war, mich überhaupt mit dieser Kamera zu beschäftigen, kommt sie zumindest für mich nicht in Frage, schade. Die Nikon P330 erscheint mir für meine Bedürfnisse geeigneter, aber muß ich noch testen. Und Canons verlockende S100/110 kommen für mich seit dem Servicedesaster mit meiner Ixus APS vor 20 Jahren nicht mehr in Frage, die Firma ist für mich auf Lebzeit erledigt.

Fazit XF-1: Wunderschöne, mal etwas "andere" Kompakte mit schönen und nützlichen Alleinstellungsmerkmalen, durchaus als Ergänzung zu Systemkameras geeignet. Hervorragende BQ durch erstklassiges Objektiv und guten Sensor mit ebenso feiner Bildverarbeitung. Leider für die Hosentasche trotzdem zu sperrig und deshalb für mich die falsche Kamera, aber trotzdem volle 5 Sterne, da ich die Schrulligkeiten eher als liebenswert statt störend bezeichnen möchte. Es muß ja nicht immer alles im Leben nur praktisch und leicht abwaschbar sein; schön, daß jemand die Welt auch mit einfach schönen und guten Dingen wie die XF-1 bereichert.

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PS: es ist natürlich völlig legitim, eine Rezension abzuwerten, wenn sie einem nicht gefallen hat; dann wäre ein Kommentar mit einem Hinweis, was an ihr gefehlt hat, aber nicht nur eine Sache des Anstands, sondern auch anderen Nutzern durchaus hilfreich, denn dann kann der Verfasser nachbessern. Den einen Stalker, der mich seit meiner negativen Sony-RX100-Rezension verfolgt, werde ich wohl nie mehr los; nicht weiter schlimm, aber andere Leser mögen dieses tolle Forum vielleicht gerne weiterhin sinnvoll mit Leben füllen anstatt nur anonym ihre persönlichen Probleme abzuladen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fuji kann mehr, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein wesentlicher Kaufgrund für die XF1 war der EXR Sensor. Vor 5 Jahren hatte ich eine Finepix F70 EXR gekauft und die Eigenschaften von EXR waren gut. Nun ist eine F70 definitiv "point and shoot", es sollte jetzt mehr sein. Meine vorhandene Samsung EX1 ist eine ernsthafte Kompakte, und ich wünschte mir 2 Verbesserungen: mehr Dynamik durch EXR und kleiner. Die XF1 ist kleiner, das Mehr an Dynamik stellte sich so dar, dass die hellen Stellen im Himmel oder anderen hellen Bildpartien nicht mehr weiss sind, sondern grau, aber mehr Detail fand ich nicht. Dafür war die Schärfe definitiv schlechter, sowohl bereits in der Bildmitte, und die Gleichmässigkeit über die vier Ecken war auch weg, Produktionstoleranzen? Ich vermute, dies ist ein Zoll, welcher der Kompaktheit des Objektivs im eingefahrenen Zustand und dem harten Wettbewerb (made in xyz)entrichtet werden muss. EX1 und LX7 haben Klasse Objektive, aber sie tragen halt auf. Die Abstimmung der internen Bildaufarbeitung lässt mir nicht viel Raum, die Bilder sind schon zu früh "spitz gerechnet", zu bunt, zu knackig, die anschliessende Bildbearbeitung wird dadurch behindert. Die Idee des EXR Sensors finde ich nach wie vor gut, aber warum ich bei der Wahl des EXR-Modus auf manuelle Einstellmöglichkeiten verzichten muss ( z.B. Blendenvorwahl, feste ISO-Vorwahl) versteht Fuji, ich nicht. Ein Bild heller oder dunkler zu stellen, einen Kelvin-Weissabgleich von 5500 auf 5000K zu verändern, das ist bei der XF1 schon (unnötige) Arbeit. Die Detailwiedergabe ist zuweilen "künstlich, gerechnet", aber nicht natürlich. Fuji ist von der Historie eine Fotofirma, keine Daten- oder Elektronikfirma, und sie geniessen den Bonus, zu wissen, wie ein Bild fotografisch aussehen sollte. Bei der XF1 habe ich das nicht gesehen, aber vielleicht sind meine Erwartungen das Problem? Ich ziehe in Erwägung, meine gewünschte Kompaktkamera einfach in der "falschen Ecke" gesucht zu haben. Ob es sie in einer anderen Ecke gibt, erfordert weitere Arbeit, vieleicht eine S110? Oder die Lösung der fotografischen Aufgabenstellung ist in dieser Grösse schlichtweg nicht machbar, meine Oma sagte immer: alles auf einmal gibt es nicht! Jedenfalls merke ich jetzt, wie gut eine EX1 und Schneider sind.
Es ist ein wenig verlogen: die Kamera soll klein sein und trotzdem gut zu bedienen. Eine Samsung WB 500 ist genau so klein, aber mit der WB 500 kann mann einhändig fotografieren, mit der XF1 fast nicht. Der Fn Knopf auf der Oberseite erfordert angespitzte Fingernägel, er ist theoretisch bedienbar, in der Praxis stresst es. Wenn man den Akku in das Ladegerät legt und die Ladekontroll-Leuchte nicht brennt, wird man unsicher. Der Grund ist, dass der Akku einfach nur undefiniert im Ladefach "rumschlabbert". Ob er Kontakt hat oder nicht ist Glücksache, schade.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Geheimtip mit gewöhnungsbedürftiger Bedienung, 5. Dezember 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Fuji XF-1 ist jetzt schon ein Auslaufmodell. Dennoch habe ich die Kamera gekauft um eine günstige "Edelkompakte" dabei zu haben, wenn das "kleine Gepäck" mal gefragt ist.
Die Stärke der Kamera ist der überdurchschnittlich gute (2/3 Zoll große) Bildsensor (wie in der Fuji X10). Die Kamera kann damit auch bei ISO 1600 überzeugen und liegt ca. 2 Blendenstufen unter meiner DSLR, was das Rauschen betrifft (ISO 6400 bei meiner Pentax entsprechen im Rauschen 1600 ISO bei der Fuji). Das ist ein guter Wert. Die Bilder sind "out of cam" bereits sehr gut kontrastiert. RAW braucht man nicht.
Die große Schwäche ist jedoch die Bedienung: Es ist leider nicht möglich, mit einer Hand die Kamera einzuschalten oder auszuschalten, bzw. das Zoom zu betätigen. Das Geziehe und Gedrehe am Objektiv (um die Kamera ein- und auszuschalten) nervt schon nach kurzer Zeit. Das sollte man wissen, wenn man diese Kamera kauft. (Ich hab's unterschätzt). Der Nachfolger von Fuji hat jetzt auch wieder eine konventionelle Bedienung mit separatem Ein/Aus-Schalter und motorischem Zoom. Viel besser !!
Also entweder die XF-1 nehmen und sparen oder die neue XQ-1 für 130 Euro mehr kaufen.
Die Bildqualität ist klasse. Ich nehme nur den 6 Megapixelmodus um Dynamik und Rauschen zu optimieren ! Die 12 MP bringen nichts !
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5.0 von 5 Sternen Sehr angenehmes kleines Gerät, 17. September 2014
Wenn noch jemanden eine Bewertung für dieses Auslaufmodell interessiert.

Ich mag Photoaparate die mechanisch funktionieren, aus Metall sind und gut aussehen.
Das war der Grund für meine Entscheidung, zusammen mit dem Eindruck viel Leistung für wenig Geld zu bekommen.

Ich will explizit kein WLAN und ich will auch keinen Touchscreen.

Ich finde die Idee die Kamera mechanisch einzuschalten und mechanisch zu Zoomen klasse. Die Ausführung finde ich schlecht. Vermutlich sehen das viele so, sonst wäre die Kammera nicht so schnell so billig geworden.
Das Einschalten ist bei meinem Exemplar sehr hakelig. Ich habe einige Übung dazu gebraucht. Am Besten geht es ohne Nachdenken.

Ich verwende nur die Automatiken.

Positiv finde ich an dem Gerät:
- Der Blitz reicht etwa 10 Meter weit, ist sehr stark und macht super Farben
- Die Bedienung des Menüs ist kinderleicht und intuitiv
- Die Kamera ist schnell
- Mich erinnert die Kamera an meine alten mechanischen Photoapparate die ich sehr geliebt habe
- Das Design
- Die Farben der Bilder
- Die Schnelligkeit
- Das geniale Menü
- Die Einstellungsmöglichkeiten. Zumindest wären sie da, wenn ich sie verwenden wollte
- Die Haltung der Kamera, die sich aus dem mechanisch betätigtem Zoom ergibt
- Habe ich den Preis schon erwähnt?

Nicht so gut finde ich:
- Den hakeligen Einschaltmechanismus
- Den geringen Zoom
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gute immerdabei, 18. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
schöne Kamera, sehr gute Verarbeitung, Bildqualität für diese Kameraklasse sehr gut. Drucktasten vielleicht etwas klein geraten aber durchaus gut zu bedienen. Objektiv manuell zu betätigen, das macht Spass und ist ohne Stufen variabel. Auch der Bereich von 25 bis 100 mm Brennweite ist sehr gut gewählt. Es macht einfach Spass mit der Kamera zu spielen und die Möglichkeiten der Programme zu testen. Sehr empfehlenswert, vor allem da die Kamera jetzt auch preislich interessant ist.
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