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170 von 181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekter Kompromiß aus Bildqualität und Kompaktheit
...nachdem ich momentan nahezu die ganze untere anspruchsvolle Olympus-Modellpalette bei mir liegen habe (XZ-1, XZ-2 XZ-10, PM2) und auch die alten PENs von der P1 bis zur PL3 ziemlich gut kenne (aber alle schon längst wieder verkauft weil zwar wunderbar, aber mir immer zu langsam), kann und möchte ich hier zu diesen Geräten vergleichend berichten...
Vor 13 Monaten von A. Hohnwald veröffentlicht

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht wie erhofft
... viel wurde hier schon geschrieben, ich vergleiche sie mit meiner ehemaligen E-PL1 und jetzigen Panasonic GX1. Max. lasse ich bis 30cm ausbelichten

+ die Bildqualität in RAW ist gut, vergleichbar mit der GX1 und besser als bei der PL1.
+ die Bildqualität in jpg ist "gewöhnungsbedürftig. Zuerst habe ich erstmal "warme...
Vor 4 Monaten von brera veröffentlicht


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170 von 181 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nahezu perfekter Kompromiß aus Bildqualität und Kompaktheit, 11. Juli 2013
Von 
A. Hohnwald - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
...nachdem ich momentan nahezu die ganze untere anspruchsvolle Olympus-Modellpalette bei mir liegen habe (XZ-1, XZ-2 XZ-10, PM2) und auch die alten PENs von der P1 bis zur PL3 ziemlich gut kenne (aber alle schon längst wieder verkauft weil zwar wunderbar, aber mir immer zu langsam), kann und möchte ich hier zu diesen Geräten vergleichend berichten.

Olympus hat nun wirklich für jeden Geschmack und jede Anforderung eine passende und hochinteressante Kamera im Programm, das muß man echt mal sagen. Leider keine die alles kann, sodaß man mal wieder vor der Qual der Entscheidung steht wie ich nun. Die PM2 steht da zwischen den beiden Welten und ich finde, vereint sie sehr gekonnt, wenngleich auch sie natürlich ein Kompromiß bleibt.

Im Vergleich zu den anderen Kameras richtet sich die PM2 klar an Fotografen, die zwar Wert auf höchste Bildqualität legen und den Bildeindruck großer Sensoren nicht missen mögen, aber eher selten mal manuell etwas verändern möchten. Wer das ständig braucht, wird mit den größeren PENs glücklicher, und wers noch kompakter braucht und einen größeren Brennweitenbereich taschentauglich dabei haben will, darf sich die XZ-Modelle näher ansehen (s. auch meine Rezensionen zu diesen), zumal speziell die XZ-2 alle kreativen Möglichkeiten einer großen" Kamera besitzt.

Aber, um es klar zu sagen: Die Bildqualität der PM2 ist den XZs trotz deren hohem Niveau derart überlegen, daß sich der Klassensprung tatsächlich bemerkbar macht. Das war bei den vorigen PENs noch nicht so. (zB gerade die PL3 hat mich völlig enttäuscht mit ihrer effektheischenden Kontrastanhebung und dem mittelmäßigen Rauschverhalten; die alte PL2 als eine der gelungensten PENs war und ist noch immer eine wundervolle Kamera, ist aber nun sensortechnisch endgültig völlig hinterher bzgl Dynamik und Rauschverhalten)

Aber auch in anderen Bereichen setzt sich die PM2 ab, insb der AF spielt in puncto Geschwindigkeit in einer völlig anderen Liga, keine der kleinen XZ's und schon gar nicht die alten PENs halten hier mit.

Die PM2 in Stichpunkten, natürlich wie immer völlig subjektiv meine ganz persönliche Meinung:

LOB:

+ wirklich absolut überragende Bildqualität, erstmals bleiben bei mir keine, wirklich KEINE Wünsche mehr offen, selbst bei Schummerlicht

+ AF ist derart schnell, daß man als altgedienter PENler anfangs schon erschrickt beim ersten Auslösen

+ ...und zwar auch noch im Wohnzimmerdämmerlicht, wo die kleinen Schwestern XZ-10 und sowieso die tatsächlich schon jetzt ältere XZ-2 Probleme haben bzw völlig versagen, dito die alten PENs

+ Rauschverhalten auf höchstem Niveau, fast vergleichbar Sony NEX5n, deutlich besser als meine früheren Sony SLTs mit großem APS-C Sensor; Iso 1600 geht fast ohne Einbußen, für kleine Abzüge kann man die isoschraube hochdrehn bis der Arzt kommt

+ Nachtsichtgerät - Bildanzeige wird stark aufgehellt, ganz ohne Gegriesel

+ auslösen über den Touchscreen, einfach antippen was man scharf haben will, klackschnappfertig ohne langwieriges Vorfokussieren und Rüberziehen, für schnappschußwütige Papis (und klar, auch Muttis) ein Segen, aber auch bei Motiven mit außermittigem Fokus hilfreich (Nahaufnahmen)

+ somit fast die perfekte Familienknipse - erstmals krieg ich meine Kleinen Rennflöhe auch indoor aufs Bild (ok meistens), draußen sowieso absolute Schnappschußtauglichkeit. Und ja ich stehe dazu - so gern ich anspruchsvoll fotografiere - eine wirklich gute Kamera muß FÜR MICH auch DAS können, und gerade hier trennt sich die Spreu vom Weizen sehr schnell.

+ winzige Abmessungen sowohl der Kamera als auch der Objektive; selbst das 40-150 Zoom wirkt wie Spielzeug, das kleine Kitzoom verliert man schon in der Hosentasche. Neben meiner alten, auch schon eher zierlichen Nikon D40 SLR mit dem 55-200 wirkt die PEN mit dem 45-150 wie mein Smart neben einem US-Pickup. Auch das große" 14-150er Zoom ist noch immer ein winziges und federleichtes Teil im Vergleich zu entsprechenden SLR-Objektiven oder selbst dem direkten MFT-Panasonic-Äquivalent. Die PM2 kann man tatsächlich fast immer dabei haben ohne geringste Einbußen an BQ oder speed. Man muß schon gewaltig größere und erheblich teurere SLRs und v.a. entsprechende Objektive auffahren um da noch echte Vorteile zu erlangen; nur noch Sportfotografen (die mit den kanonenrohrgroßen weißen Riesenklötern am Spielfeldrand) werden es wohl weiterhin tun müssen.

+ schlüssiges Bedienkonzept wenn man eher selten manuell rumspielen möchte; aber selbst das geht, halt lange nicht so flutschig wie bei XZ-2 / den größeren PEN-Modellen. Der Touchscreen arbeitet wunderbar und kann nach persönlichem Gusto justiert werden, die Menuepunkte werden nur angewählt und dann mechanisch übers Daumenrad eingestellt. Die Konfigurierbarkeit ist erschlagend für PEN-Neulinge, aber Olympioniken finden sich sofort zurecht.

+ Automatik funktioniert hervorragend und kann offenbar Gedanken lesen; dazu sehr gut arbeitende Gesichtserkennung, auch im Schummerlicht, scharfgestellt wird aufs nähere Auge - perfekt. Einsteiger werden lange brauchen, manuell bessere Ergebnisse als hiermit zu erzielen, Profis müssen ihr Können schon wirklich bemühen, zumindest in Standardsituationen.

+ ART-Filter wieder alle dabei, tlw noch persönlich konfigurier- und kombinierbar. Für den einen Mumpitz, für den andren (mich) die kreative Erfüllung. Insbesondere mit dem sehr körnigen Monochromfilter gelingen wunderschöne Aufnahmen von zeitlich wehmütig entrückter Wirkung, eine tolle Kombination dazu ist die Lenscap von Olympus.

+ ein kleiner, durchaus für kleine Aufgaben nutzbarer guter Extrablitz in der Größe einer Streichholzschachtel ist mitgeliefert; dadurch daß er nicht ins Gehäuse integriert ist, konnte selbiges kompakter ausfallen - aus meiner Sicht eine gute Entscheidung der Konstrukteure, denn meistens braucht man ihn ja auch nicht. Falls doch, einfach montiert lassen oder in die Hosentasche stecken. Ein putziges Transportsäckchen für den Blitz ist mitgeliefert.

+ Preishammer. Kaum teurer als gute Edelkompakte, (und auch kaum größer als diese), und noch immer günstiger als die meisten Einsteiger-SLRs, aber deutlich besser, speziell was die Kit-Optik betrifft.

+ sehr gute Kit-Zooms. Klar nicht perfekt, aber weit besser als viele SLR-Gurken die selbst bei hochpreisigen Geräten mitgeliefert werden. Die beiden Kit-Zooms sind winzig klein und federleicht, haben einen blitzschnellen und lautlosen AF und bieten sehr ordentliche bis hervorragende optische Leistungen. Wer mehr braucht darf nach Herzenslust im mittlerweile riesigen Objektivprogramm der MFT-Hersteller wühlen.

+ gegenüber den teuren Edelkompakten haben Systemkameras einen großen Vorteil: Geht durch Runterfaller etc doch mal ein Glas kaputt, bekommt man für tlw zweistellige Eurobeträge gebrauchten Ersatz. Eine Kompakte ist wirtschaftlich meist Schrott. Dafür bieten die oft -wie die XZ's- Objektive, von deren Daten und Qualitäten die Systemkameras nur träumen können.

+ großes Zubehörprogramm von erstklassigen Objektiven auch über elektronische Sucher wie den günstigen VF3 bis hin zu Blitzgeräten etc. Sony NEX und erst recht die spiegellosen Samsunicanons können da bei Weitem nicht mithalten.

TADEL:

- für manch einen sicher schon ZU klein - besser vorher testen ob die Pranken doch eher eine P5 brauchen.

- insbesondere mit den größeren Zooms, die ziemlich schwer laufen, ist die PM2 schlicht zu klein und zu ungriffig um sie komfortabel bedienen zu können. Stimmig ist es dafür mit dem kleinen, deutlich leichter laufenden 14-42 Kitzoom, und ich denke, das ganze Konzept ist auch eher für Wenig-Objektivwechsler und dieses Objektiv gedacht und dann auch harmonisch. Für die meisten Schnappschüsse und Urlaubsreisen reicht das kleine Zoom auch bestens, kleine Vergrößerungen (=Digitalzoom) als Notlösung für kleinere Abzüge erlaubt die hohe Sensorauflösung durchaus in gewissen Grenzen.

- Display wie nahezu alle LCDs bei hellem Sonnenlicht nutzlos. Da macht ein elektronischer Sucher Sinn, zumal er relativ günstig ist und absolut brauchbar sein soll (VF-3). Werde ihn mir evtl auch noch zulegen, Erfahrung hiermit habe ich noch keine.

- wenige Knöpfe und Rädchen sind bei der PM2 ja bewußt konzeptgewollt, aber wenigstens Blende/Verschlußzeit sollten in den entsprechenden Modi direkt übers Daumenrädchen zu verstellen sein; dieses über die Wippe erst aktivieren müssen und dann verstellen können nervt.

- Dasselbe gilt für das träge Umschalten der Betriebsmodi, das ja hier nur via Touchscreen möglich ist; wer das oft braucht, wird sich schon allein dafür die größere PL5 mit dem üblichen Moduswahlrad wünschen und ansehn. Das ist ein Punkt an der PM2 der mich am meisten nervt (viel mehr gibt es ja ohnehin nicht).

- der Stabi via bewegtem Sensor ist nicht schlecht, aber kann zumindest in meiner PM2 auch weiterhin nicht mit guten optischen Lösungen mithalten, die Sensorreinigung" durch das Sensorgeschüttel ist für feine Staubflusen und echten Staub nur Marketingquark ohne Wirkung. Dafür bleiben aber die Objektive klein und leicht, und es sind via Sensorstabi ALLE angedockten Gläser stabilisiert, selbst historische manuelle Schätzchen die via Adapter an den PENs Anschluß finden.

FAZIT:

In Speed und BQ perfekte Familien-Kinder-Katzen-Hunde-Knipse, und ebenso tolle, extrem kompakte Ergänzung zur großen SLR für Fotografen, die bei aller Kompaktheit keine Abstriche in BQ und Bildwirkung machen wollen. (wie bei den XZs zumindest in letzterem leider nötig). Läßt dabei trotzdem alle Möglichkeiten bzgl Objektiven und manuellen Einstellungen offen, wenn auch dafür im Ggensatz zu den größeren PEN-Modellen ganz offenkundig nicht gedacht und gemacht.

Starke 4 Sterne, einen halben ziehe ich ab für das Gesamtpaket mit dem großen Zoom, das man kaum bedienen kann ohne daß einem die Kamera dabei aus den Händen rutscht, und für das umständliche Bedienen im A-/ S-Modus, auch wenn das eigentlich nicht zum Konzept gehört. Aus beiden Gründen heraus liebäugel ich schon mit der PL-5... aber das macht die PM2 nicht schlechter. Einfach ein tolles Teil für sagenhafte Bilder - die man auch macht weil man diese Kamera einfach viel öfters dabei haben wird als einen SLR-Klöter.

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PS: es ist natürlich völlig legitim, eine Rezension abzuwerten, wenn sie einem nicht gefallen hat; dann wäre ein Kommentar mit einem Hinweis, was an ihr gefehlt hat, aber nicht nur eine Sache des Anstands, sondern auch anderen Nutzern durchaus hilfreich, denn dann kann der Verfasser nachbessern. Den einen Stalker, der mich seit meiner negativen Sony-RX100-Rezension verfolgt, werde ich wohl nie mehr los; nicht weiter schlimm, aber andere Leser mögen dieses tolle Forum vielleicht gerne weiterhin sinnvoll mit Leben füllen anstatt nur anonym ihre persönlichen Probleme abzuladen.
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein DSLR-Fotograf berichtet, 31. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Bin langjähriger DSLR-Fotograf (zuletzt Nikon D7000), und wie Alle hier wollte ich umsteigen wegen der Größe.

Meine Eindrücke:

1. Bildqualität hervorragend, dazu ist alles gesagt.
2. Unbefriedigender Autofokus für bewegte Objekte (spielende Kinder!). Rasend schneller Autofokus bei langsam bewegten Objekten. Wer also das AF-Tracking der DSLR öfter benutzt, der wird sich umstellen müssen. Man kann aber nach etwas Eingewöhnung gut zurecht kommen.
3. Habe erst nach dem Kauf begriffen, wie sehr mir ein Sucher abgeht. Habe mir den VF-3 gekauft, welcher grauselig schlecht ist. Erst mit dem Kauf eines VF-4 war ich wieder glücklich. (Natürlich muss man bedenken, dass für den Preis einer E-PM2 und eines VF-4 man beinahe schon eine E-M5 mit eingebautem Sucher bekommt - das hätte den Vorteil, dass man Sucher und Blitz benutzen kann. Das geht nämlich hier nicht. Bei der E-PM2 gilt: Entweder Sucher oder Blitz. Was ich schade finde. Insbesondere bei starkem Sonnenlicht ist ein Blitz einfach wichtig, um dunkle Augenhöhlen zu vermeiden).
4. Habe mir initial das Panasonic 20 mm Objektiv gekauft. War davon trotz der sehr guten Bildqualität enttäuscht, weil der AF für spielende Kinder einfach zu langsam war. Das hat sich erst durch den Kauf des sehr guten Olympus 17mm 1.8 geändert. Mit diesem Objektiv ist der AF rasend schnell.
5. Der Ausfahr-Mechanismus des Kit-Objektivs ist unbequem.
6. Eine DSLR kann den ganzen Tag eingeschaltet bleiben und ist stets schussbereit, ohne dass das wesentliche Akkukapazität kostet. Das ist hier nicht so. Irgendwann wird sich die Kamera ausschalten, dann muss man sie wieder einschalten zum fotographieren. Ist zwar kein Beinbruch, aber kann auch unbequem sein.
7. Der Touchscreen ist ein hübsches Gimmick. Benutze den nicht immer, kann aber ganz schön hilfreich sein.

Habe den Kauf nicht bereut. Habe die Kamera initial ungerne benutzt, weil ein Sucher fehlte und das Pana 20 zu langsam war. Erst seit ich jetzt einen guten Sucher und ein schnelles Objektiv habe, benutze ich die Kamera mittlerweile deutlich öfter als meine DSLR. Der Vorteil an Größe und Gewicht ist schon sehr gewaltig.

Würde ich nochmal entscheiden dürfen, dann würde ich wahrscheinlich die E-M5 kaufen (eingebauter Sucher, Blitz und Sucher parallel nutzbar, mehr Knöpfe für direkte Kontrolle). Werde meine E-PM2 aber behalten.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super für Einsteiger mit Potenzial zur Steigerung, 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Rezession richtet sich hauptsächlich an alle, die überlegen von einer "einfachen" Kompaktkamera zur Sytemkamera umzusteigen. Wer technische Details sucht, sollte meine Rezession besser überspringen.

Bisher habe ich die letzten Jahre mit einer Canon Ixus 50 geknipst. Fotografieren hieß für mich bisher Kamera einschalten und Auslöser drücken.
Nachdem die alte Ixus nun nach fast 10 Jahren nicht mehr so richtig wollte, entschied ich mich für eine Neuanschaffung.
Einschalten und Bilder machen, das sollte auch die Neue können, ohne sich Gedanken um irgendwelche Einstellungen (von denen ich keine Ahnung habe) zu machen. Da es eine handliche "Immerdabei" Kamera sein sollte, landete ich zuerst bei versch. Kompaktmodellen. Doch zu meiner großen Enttäuschung konnte mich keine Überzeugen, trotz 12 bis 16 Megapixel war bei allen von mir getesteten Modellen die Bildqualität nicht sichtbar besser wie bei meiner alten 5MP Ixus.

Nachdem ich dann versch. Test und Foren studiert hatte, bestellte ich mit einem etwas flauen Bauchgefühl die PM2. Sollte Ich mit Ihr klar kommen, oder würde sie mich von Anfang an überfordern?
Nein, sie sollte es nicht. Ich war vom ersten Moment an begeistert. Nachdem alles ausgepackt war, das Objektiv montiert und der Akku geladen war konnte es schon losgehen.
Die Kamera macht im iAuto sowie auch im P Modus 1a Bilder, ohne irgendwelche Einstellungen zu verändern. Die Bildqualität, auch in Innenräumen ohne Blitz, ist ein Quantensprung zu dem was ich vorher alles getestet hatte. Dabei ist die Kamera wirklich handlich, mit einem kleinen Pancake Objektiv oder der BodyCap Lens sogar Jackentaschen tauglich.
Die Kamera hat mich so begeistert, das ich mich nun auch mal der Materie Digitalfotgrafie auseinandergesetzt habe, und nun auch mit manuellen Einstellungen noch mehr aus der Kamera raus hole. Wenn man sich ein bisschen mit dem Menü beschäftigt hat, sind auch die manuellen Einstellungen sehr gut einzustellen. Die Kombination aus Drehrad und Touchscreen finde ich sehr intuitiv (auch als Anfänger) zu bedienen.

Was ich zu bemängeln hätte, ist der USB Anschluss. Warum zum Teufel macht jeder Kamera Hersteller seinen eigenen USB Anschluss? Es wäre doch viel angenehmer wenn Kameras den bei Smartphones üblichen Micro USB Anschluss hätten, und man den Akku auch in der Kamera laden könnte. Micro USB Kabel und Netzteile sind mittlerweile in den meisten Haushalten in ausreichender Menge vorhanden.
Da dies aber bei allen von mir getesteten Modellen so ist, ziehe ich dafür keinen Stern ab.
Sehr schön finde ich natürlich die Möglichkeit, versch. Objektive montieren zu können. Neben dem 14-42 Kitzoom habe ich mittlerweile noch das M.Zuiko 40-150, sowie die 15mmm BodyCap Lens für die schnellen Schnappschüsse. Weitere werden sicher noch folgen...
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Bilder, kompaktes Fomat, 3. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Vorweg
Auf Technische Daten gehe ich nicht ein sondern äußere nur meine Meinung wen das stört der braucht nicht weiterlesen.
Ich hatte vorher nur Kompaktkameras und habe mir eine kleine Kamera mit vernünftiger Bildqualität gewünscht, Budget: 500€. Durch Tests bin ich auf die PM2 aufmerksam geworden.

Bilder
Die Bildqualität ist in meinen Augen top, ich hatte das erhoffte WOW-Erlebnis. Kein Vergleich mit einer Smartphone-Cam oder meiner alten Kompakten. Bin ich mal nicht zufrieden bieten die RAW-Dateien die Möglichkeit ohne Qualitätsverlust nachzuarbeiten. HDR bietet interessante Möglichkeiten, erfordert aber zusätzliche Software.

Videos
Videos mache ich zwar so gut wie nie, hierfür wird aber ein Objektiv mit Motorzoom empfohlen, das kostet wohl etwa so viel wie eine Videokamera.

Verarbeitung
Das Gehäuse macht einen hochwertigen Eindruck wie man ihn für diesen Preis erwarten kann, wobei die Bedienelemente durch ihre geringe Größe etwas Fragil wirken. Bei einigen Tasten könnten die Druckpunkte besser sein. Das Objektiv aus Kunststoff fühlt sich zunächst komisch an, aber es gleitet alles butterweich.

Handhabung
Die PM2 ist klein und leicht, fast wie eine Kompakte. Mit einem Pancake-Objektiv passt sie auch in die Jackentasche, mit Zoomobjektiv bevorzuge ich den Schultergurt. Die Griffe bieten leider recht wenig Halt, ein ordentlicher Griffwulst wie bei den NEX Modellen ist hier besser. Größenbedingt hat die Kamera nur wenige und kleine Bedienelemente dafür einen Touchscreen der allerdings noch recht wenig in die Bedienung eingebunden ist. Mit der PM2 kann man ganz einfach und schnell Bilder machen, einfach auf den Touchscreen tippen wo das Bild scharf sein soll und schon ist das Bild im Kasten, Der Autofokus ist rasant schnell und ausgelöst wird dann automatisch. Alternativ kann man auch sämtliche Parameter von Hand einstellen, das ist aber umständlicher als bei einer Spiegelreflex. Zwischen Vollautomatik und komplett Manuel ist natürlich auch alles möglich und man kann sich langsam vorarbeiten.
Das viele Funktionen und wenig Tasten ein volles Menü, weniger Anpassungsmöglichkeiten und etwas mehr Einarbeitungszeit bedeuten sollte jedem klar sein.

Ausstattung
Es gibt eine Vielzahl von Funktionen und Gimmicks für deren Aufzählung ich auf Tests verweise. Kompaktheit und Ausbaufähigkeit, so denke ich, sind bei dieser Kamera die Hauptfeatures. In der Packung ist erstmal alles, mit Ausnahme der Speicherkarte, was man braucht um schöne Bilder zu machen. Will man mehr (besserer Blitz, Teleobjektiv, Gegenlichtblende, Sucher, …), außer einem Klappbaren Display kann man alles bekommen. Hier sind aber auch ganz schnell weitere 500€ oder 1000€ weg. Wenn einem die Grundausstattung ausreicht umso besser.

Fazit/ Alternativen
Diese Kamera ist das Einstiegmodell und eher klein einfach gehalten, mit einem guten Preis/Leistungs-Verhältnis. Sie bietet sie viele Erweiterungsmöglichkeiten in einem Herstellerübergreifenden System. Meine Erwartungen werden von dieser Kamera recht gut erfüllt. Ich habe lange überlegt ob ich 4 oder 5 Sterne geben soll. Weis man schon vorher dass man weiter hinaus will oder sucht man eine kompakte alternative zur Spiegelreflex bietet es sich an ein besser Ausgestattetes Modell zu wählen z.B. eine OM-D oder Panasonic GX7
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84 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Kamera die süchtig macht, 13. Dezember 2012
Von 
Raffnix - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Als Canon DSLR Nutzer (5D Mark I und II, diverse 1er Gehäuse...) habe ich mich auf meine erste spiegellose Systemkamera mit µFT Bajonett sehr gefreut. Die spiegellosen Systemkameras (also mit Wechselobjektiv) werden im Internet auch gern als Evil-Kamera (böse Kamera) bezeichnet, da sie mitunter schon als Bezwinger der Gattung der digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR) angesehen werden.
Ganz ehrlich, ich habe die Kameras mit dem µFT Bajonett immer belächelt und als Spielzeug abgetan. Aber soviel sei vorweg schon verraten, ich wurde eines Besseren belehrt.....

Lieferumfang
Kamera
Zoomobjektiv 14-42mm
kleiner Aufsteckblitz
Kameragurt
Akku
Ladegerät
div. Kabel zum Anschluss der Kamera an den Fernseher
CD mit Bedienungsanleitung + Olympus Software (RAW Konverter, Bildbetrachter.... )
Kurzanleitung in div. Sprachen (durchaus dickes Büchlein, kein Faltblatt)

Zuerst
Klar, das sogenannte Unboxing. Es gibt Kamers, die werden mit mehr “Liebe” verpackt wo das auspacken eine wahre Freude ist. Bei der Pen gibt es einen farbenfrohen Karton, welcher aber im inneren eher zweckmäßig aufgeteilt ist.
Wie üblich ist alles gut verpackt, als täglicher DSLR Nutzer war ich doch von dem kleinen Gehäuse überrascht. Noch lustiger war die erste Begegnung mit dem beigelegten Zoomobjektiv (14-42mm), denn das kann, von der Größe her, wirklich als extrem niedlich bezeichnet werden :-)

Haptik
Die Kamera vermittelt einen grundsoliden Eindruck, nichts wackelt oder wirkt billig verarbeitet. Auf Grund des kleinen Gehäuses und dem großen 3” 16:9 Display sind die Tasten entsprechend klein ausgefallen und für große Hände nicht immer sicher zu treffen. Der Druckpunkt ist nicht immer 100% fühlbar und mitunter etwas schwammig.
Das Kit-Objektiv wirkt wie ein Spielzeug und der Kunstoff wirkt nicht unbedingt wertig, aber das täuscht. Der Fokusring läuft satt ohne Spiel und auch der Zoom arbeitet einwandfrei ohne Wackelei o.ä - saubere Verarbeitung.

Bedienungsanleitung
Es liegt ein wirklich dickes Handbuch dem Karton bei, wer jetzt aber glaubt, das es sich dabei um ein vollwertiges Manual handelt, wird schnell entäuscht, denn es handelt sich um eine Schnellanleitung in gefühlten 150 Sprachen, welche die Funktionen der Kamera nur sehr oberflächlich ankratzt. Das richtige Handbuch findet sich als PDF auf der beigelegten CD. Schade eigentlich.

Display
Obwohl die Kamera im 4:3 Bildformat Fotos auf Speicherkarte bannt, besitzt das Display 16:9 Abmessungen. Die dadurch im Fotomodus enstehenden schwarzen Ränder links und rechts werden mit sinnvollen Informationen gefüllt. Im Videomodus oder bei aktivierter Displaylupe im Fotobetrieb wird dann der komplette Bildschirm genutzt - in meinen Augen ein guter Kompromiss.
Für eine einfachere Bildkomposition können fünf verschiedene Gitter und Hilfslinien per Bedienmenu eingeblendet werden.
Das Display bietet mit 460000 Pixel eine ordentliche Auflösung, im DSLR-Bereich sind aber mittlerweile mehr Pixel an der Tagesordnung. Das Display ist relativ Blickwinkelstabil und bietet einen guten Kontrast sowie satte Farben.

Video
Natürlich kann die PEN FullHD Video, sogar mt 30 Bildern pro Sekunde. Leider ist die Länge eines Clips auf 30 Minuten beschränkt, danach muss die Aufnahme per Hand wieder gestartet werden. Die Kamera besitzt ein eingebautes Stereomikrofon, es können aber auch externe Mikrofone angeschlossen werden.

Handling
Bei der Pen handelt es sich um meine erste Digitalkamera aus dem Hause Olympus, von daher war klar das ich mich in die Bedienung einfuchsen muss. Die Menus sind mit unter extrem verschachtelt, Unterfunktionen sind reichhaltig vorhanden, aber dennoch sind alle Funktionen logisch kategorisiert. Nach etwas Einarbeitungszeit navigiert man zielsicher durch die diversen Menus und findet schnell die gesuchte Einstellung.

Features
Die Systemkameras protzen in der Regel mit einer Unmenge an zusätzlichen Funktionen, sp auch die Olympus Pen. Die Kamera bietet Bild-Effektfiltern in mehr als ausreichender Menge an - diese Filter werden bei Olympus Art Filter (12 in der Anzahl) und Art Effekte (6 Stück) genannt. Diese Filter werden bereits vor dem Auslösen der Kamera im Display als Live-Vorschau angezeigt - super!. Darüber hinaus gibt es die üblichen Modi, welche auch erwachsene Spiegelreflex-Kameras bieten : P, A, S und sogar ein vollmanueller Modus sind auf Wunsch aktivierbar.
Überhaupt zeigt die kleine Olympus viele pfiffige Detail-Lösungen. Die allte aufzuzählen, würde sicher den Rahmen sprengen, von daher hier mal meine persönlichen Highlights..
- Man kann die Displaylupe automatisch zuschalten lassen, sobald am Fokusring (also manuelle Fokussierung) gedreht wird. Stoppt die Drehung am Fokusring, springt das Display wieder auf die 100% Ansicht um.
- Der Bildstabilisator befindet sich (anders aks bei Panasonic) in der Kamera. Vorteil : Egal, welches MFT Objektiv aufgesteckt wird, der Stabi steht immer zur Verfügung.
- Live Bulb : Die Pen bietet (wie andere Kameras auch) die Möglichkeit der Langzeitbelichtung (bulb-Modus). Das pfiffige ist dabei, das man (anders als zB DSLRs) auf dem Display in Echtzeit sehen kann, wie langsam das Bild entsteht. So ist Lightpainting ein Kinderspiel und auch Feuerwerksfotografie gelingt auf Anhieb ohne mühsames Ausprobieren der richtigen Belichtungszeit.

Objektiv:
Bei dem Kit-Objektiv handelt es sich um das Olympus Digital 14-42mm 3.5-5.6 II R Zoom.
Für die Aufsteiger aus der Kompakt-Kamera Klasse : das Objektiv bietet einen 3x Zoom , was auf den ersten Blick nicht viel erscheint, aber der optischen Qualität zu Gute kommt.
Umgerechnet auf Kleinbild ergibt sich eine Brennweite von 28 - 84mm, also etwas Weitwinkel und oben ein leichtes Tele. Das Objektiv ist nicht wirklich lichtstark, was aber durch den Bildstabilisator in der Kamera kompensiert wird. Freistellen bei Portraits etc ist ebenfalls kaum möglich (es sei denn, man hat vieeel Platz hinter dem zu fotografierenden Objekt).
Der Autofokus ist rasend schnell und dabei sehr leise, bei Videoaufnahmen konnte ich bei der Sichtung kein AF-Geräusch unter normalen Umgebungsbedingungen feststellen.
Optisch weiß das kleine Zoom zu überzeugen - es spielt zwar nicht in der gleichen Liga wie die guten Festbrennweiten für Micro-Four-Thirds, ist aber besser als so manche Kit-Scherbe, welche bei Spiegelreflexkamera Kits mit beiliegt.

JPG-Engine
Die JPG Engine ist wirklich sehr gut. Die Bilder wirken (je nach Bildstil) sehr natürlich oder aber knackig. Der automatische Weißabgleich passt so gut wie immer und auch die Rauschunterdrückung opfert nur so viele Details bei größeren ISO Zahlen, wie unbedingt nötig. Hier hat sich Olympus viel Zeit mit der Abstimmung gelassen.

Serienbildgeschwindigkeit
Die ersten 2 Sekunden macht die PEN erstaunliche 8 Bilder pro Sekunde, bricht danach aber deutlich ein. Für kurze HighSpeed Sequenzen wie ein springender Hund oder der Schuß aufs Fußballtor jedoch mehr als ausreichend.

Bildqualität
Die PEN E-PM2 teilt sich den gleichen Sensor wie die größere Schwester, die OM-D E-M5, wodurch sich die Bildqualität auf einem sehr hohen Niveau bewegt. Aus anderen Testberichten lässt sich entnehmen, das der Sensor der PEN bis ISO1600 eine Dynamik (Helligkeitsunterschiede von schwarz zu weiß) von ganzen 11 Blendenstufen darstellen kann, was für so einen kleinen Sensor mehr als erstaunlich ist und deutlich zeigt, wie weit diese kleinen Sensoren mittlerweile sind.
Leider beginnt die PEN erst bei ISO 200 und erlaubt nur eine maximale Verschlusszeit von 1/4000 Sekunde, was bei lichtstarken Objektiven (bei Offenblende) und hellem Umgebungslicht bzw Gegenlichtaufnahmen einen Graufilter nötig macht. Der ISO-Bereich geht von 200 - 25600.

HighISO
Kann die PEN HighIso? Oh ja, sie kann!
Meiner Meinung nach kann bis DIN A4 Ausbelichtungen problemlos die integrierte JPG-Engine mit ISO 6400 benutzt werden. Nutzt man die Möglichkeit des RAW Dateiformats und einen guten RAW Entwickler wie zB Lightroom 4 sollten auch ISO 12800 drin sein. Einfach super für die kleine Kamera!
AutoISO ist vorhanden, die obere und untere Grenze kann in den Einstellungen den eigenen Wünschen angepasst werden.

Autofokus
Ich habe bis jetzt noch keine Systemkamera/Kompaktkamera erlebt, die so rasant fokussiert wie die Pen! Ich kenne von der Leica X1, Fuji X100, Canon EOS-M und einigen Kameras mehr den eher gemächlichen Autofokus, aber was die PEN abliefert lässt so manche DSLR weit hinter sich! Einen direkter Vergleich mit meiner 5D Mark II (mittleres Feld) und dem EF 50 1.4 steht noch aus, gefühlt sind die beiden Kameras im Speed aber auf jeden Fall ebenbürtig.
Geschwindigkeit ist aber nicht alles, trifft der AF auch? Ja, so gut wie immer. Ein Tip auf das Display und das Motiv ist an der gewünschten Stelle knackscharf.
Natürlich gibt es auch verschiedene Autofokus-Modi wie AF-Tracking (Objekt wird verfolgt, praktisch zB bei schnellen Objekten) oder auch Autofokus mit der Möglichkeit manuell einzugreifen.
Weiterer Vorteil des Kontrast-Autofokus der PEN : Es gibt keine vorgegebenen AF-Felder wie bei DSLR Kameras, man tippt mit dem Finger irgendwo auf das Display und genau dort stellt auch die Kamera scharf.

Blitzschuh / Systemport
Die Pen bietet keinen eingebauten Blitz aber einen ausgewachsenen Blitzschuh in Standardgröße (wie Nikon/Canon), auf dem neben großen Systemblitzen auch Funkauslöser (Mittenkontakt) für Studioblitzanlagen ihren Platz finden. Mein Phottix Atlas (Canon Version) funktioniert mit der kleinen Olympus einwandfrei.
Der beigelegte Miniblitz (wie auch ein optional erhältlicher optischer Sucher) wird jedoch nicht auf den Blitzschuh, sondern an den rückseitigen Systemport gesteckt und verdeckt dabei den Blitzschuh vollflächig.
Für Blitzfans sei noch gesagt, das der X-Sync (Blitzsynchronzeit) der PEN bei 1/250 Sekunde liegt.

Nachbearbeitung
Das Bildbearbeitungsprogramm von Olympus habe ich nicht installiert, da ich seit Jahren Lightroom verwende. Am Anfang war ich enttäuscht, das Lightroom in der Version 4.2 das RAW Format der E-PM2 nicht lesen konnte. Nach etwas Internetrecherche stellte sich jedoch heraus, das Adobe Labs ein Update mit integriertem E-PM2 RAW Codec als Release Candidate zum Download anbietet ( einfach mal nach Lightroom 4.3 RC googeln). Nach dem Einspielen des (noch inoffiziellen Updates) funktionierte alles zu meiner Zufriedenheit =)

Fazit
Was soll ich sagen, die Kamera hat mich schlichtweg umgehauen - bietet sie doch mittlerweile eine Bildqualität und HighIso Fähigkeit, welche so manche DSLR locker in den Schatten stellt. 16 Megapixel reichen für 99% aller Lebenslagen und dabei ist die PEN so klein, das sie in so gut wie jede Jackentasche passt. Gönnt man der PEN noch eine gute Festbrennweite (z.B. das 20mm Pencake) hat man eine Kombi, die in den Disziplinen Baugröße, Bildqualität, AF, HighISO so leicht nicht zu toppen ist, grad im Bereich <1000Euro (inkl DSLRs).
Für mich steht fest : Ich überlege ab jetzt zweimal, ob ich meine schwere Canon Ausrüstung für Fototouren mitschleppe oder auf die klitzekleine Pen zurückgreife.
Das M bei E-PM2 steht für Mini, was aber nur für die Größe gilt... Für alles andere steht das M klar für MAXI! Kauftip!

Ups, ganz vergessen, einen klaren Nachteil hat die Olympus : Die Kamera macht so viel Spaß, das man Gefahr läuft noch einiges an Geld in µFT Objektive zu investieren ;-)
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorzüge und Nachteile aus sicht eines Umsteigers aus dem Pro-Kompaktbereich, 28. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Um darzulegen für wen meine Rezension von Interesse sein könnte, will ich zunächst mein Anforderungsprofil beschreiben:
Meine Kamera nutze ich in der Regel für die Reisefotografie, nur ab und zu mal für Einsätze zu Hause. Daher war ich stets ein Freund der kleinen und transportableren Kompaktkameras, obwohl diese aufgrund der erheblich kleineren Sensorgröße eine schlechtere Bildqualität bieten als große SLRs. Dabei wollte ich auf viele manuelle Einstellungen ungern verzichten. Somit habe ich zuletzt mit der Panasonic LX3 mit einer "professionellen" Kompakten fotografiert. Daneben hatte ich zuletzt die Canon SX230 als kleine Zoom-Kamera im Einsatz. Da die LX3 mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen war, habe ich nun überlegt aufzurüsten und in die engere Wahl kamen: Panasonic LX7 (Lichtstark aber recht kleiner Sensor), Sony RX100 (größerer Sensor, teuer, schlechte Ergonomie) und eben die E-PM2 als Systemkamera (mit großem Sensor und etwas mehr Baugröße). Ich habe mich dann für letztere entschieden.

Mein Eindruck vor diesem Hintergrund:

Größe:
Ist OK. Die Kamera ist natürlich nicht ganz so leicht wie meine LX3, aber die Größe des Bodys ist klein genug um ihn leicht zu transportieren, zur Not auch in er Jackentasche. Bedenken hatte ich vor dem Kauf, wegen der Länge des Kit-Objektivs. Dieses ist zwar sehr leicht und wirkt auch recht klein - ist aber im Ruhezustand doch knapp 5cm lang und muss für den Einsatz sogar noch weiter ausgefahren werden. So kann man die Kamera tatsächlich deutlich schwieriger in der Jackentasche verstauen. Mein bisheriges Ergebnis: Ja es stört schon manchmal, aber ich komme damit doch recht gut klar. Ich habe jetzt noch ein Pancake-Objektiv (Panasonic 14mm 2.5) dazu gekauft. Mit ihm ist die Kamera in entsprechenden Situationen nun wirklich ausreichend kompakt und kann auch in der Jackentasche verschwinden.

Bildqualität:
Hier hatte ich mir viel versprochen und bin prinzipiell nicht enttäuscht worden. Vergleichsbilder findet man im Netz zu Hauf. Tatsächlich merke ich den Unterschied gegenüber den Kompakten in der Praxis vor allem bei höheren Iso-Werten, da das Bild hier weniger rauscht. Vor allem in der Dämmerung macht man mit ISO 1600 oft noch brauchbare Fotos. In Iso 200 hat das Bild etwas mehr Tiefe. Insgesamt lohnte sich hier die Aufrüstung.

Ausstattung (Blitz/Ladegerät):
Ich hatte zunächst Bedenken, weil der Blitz nur mitgeliefert wird aber nicht eingebaut ist (wie z.B. bei der Pana GF6). Diese Bedenken waren unbegründet. Meist reicht es ohne Blitz und in den wenigen Fällen ist das aufstecken schnell gemacht. Zudem wird eine kleine, sehr gute Tasche mitgeliefert, um den Blitz stets am Griffband dabei zu tragen.
Nerviger als erwartet ist hingegen das Ladegerät. Hierauf hatte ich vorher kaum geachtet. Tatsächlich ist es für eine kleine Kamera wie die E-PM2, die wohl viele wegen der Transportabilität kaufen, viel zu groß. Laden in der Kamera (wie bei der RX100) geht nicht. Zudem fängt das Ladegerät nach einiger Zeit unangenehm an zu fiepen. Ein Freund hat die gleiche Kamera und bei ihm fiept es ähnlich - scheint also kein Einzelfehler zu sein.

Ergonomie / Verarbeitung / Mechanik:
Die Kameraqualität ist einwandfrei und hochwertig. Vor allem der Griff an der Kamera, den man nicht unbedingt schön finden muss, wird man schätzen lernen. Trotz der geringen Größe liegt die Kamera so sehr gut in der Hand. Ein echter Pluspunkt! Die Kamera fokussiert zudem rasend schnell, so dass auch die Schnappschusstauglichkeit nur durch das herausfahren des Kit-Objektivs beeinträchtigt wird. Das Objektiv ist aus Plastik, fühlt sich aber vor allem montiert trotzdem wertig an und verrichtet die Arbeit einwandfrei. Ein kleiner Kritikpunkt richtet sich an die Knöpfe: Das Vier-Wege-Wahlrad (Rädchen mit darunterliegenden Knöpfen in vier Richtungen) ist ein wenig zu klein geraten, sodass der Druckpunkt der Knöpfe selbst bei kleineren Händen nicht immer optimal liegt.

Bedienkonzept (Software / Touchscreen / Knöpfe):
Diese Punkte gehören bei mir zusammen. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Sie stellen aber für mich das größte Manko der E-PM2 dar.

Die kleine Olympus wird sowohl über einen Touchscreen als auch über wenige Knöpfe und insbesondere ein etwas zu kleines Vier-Wege-Wahlrad gesteuert. Alleine der Touchscreen reicht allerdings zur Steuerung der Kamera nicht aus - dafür sind die Menüs oft zu klein, sodass Olympus die doppelte Bedienung zusammen mit Tasten und Wahlrad wohl auch so konzipiert hat. Dass die Kamera (anders als ihr teureres Pendant, die E-PL5) nicht so viele Knöpfe mitbringt ist weniger problematisch. Gewöhnungsbedürftig ist zwar vor allem das fehlende Moduswahlrad. Der Modus wird vielmehr immer über den Touchscreen umgestellt. Das ist sicher nicht ganz optimal, aber es geht meiner Meinung nach auch so ganz gut.

Schlimmer finde ich den Rest des Bedienkonzeptes. So geht das einstellen der Blende im A-Modus nur über das Menü und nicht über das Wahlrad. Viele weitere wichtige Einstellungen (z.B. Belichtungsreihen) können nicht über das Schnellwahlmenü, sondern nur über das Setup verändert werden. Dies erfordert jedoch mehrere Klicks, denn dass Setup wird wie ein zusätzlicher Modus angewählt. Nach dem Auswählen einer Belichtungsreihe muss die Funktion im Setup wieder umständlich deaktiviert werden. Obwohl die kleine Olympus sehr viele Einstellungen zulässt, fehlen auch viele wichtige: HDR-Belichtungsreihen (also die Funktion, dass die Kamera bis zu 7 verschiedene Bilder mit unterschiedlicher Blendenkorrektur aufnimmt, die man später manuell am PC zusammensetzen kann) kann man z.B. nur mit einem Abstand von 2 oder 3 Blendenstufen auswählen. Zwischenstufen wie eine Blende gehen nicht und würden aufgrund der katastrophalen Umsetzung im Menü (lange Liste mit Kombinationen von Bilderzahl und Blendenabstand aus der man einen Punkt auswählen kann) auch Übersichtlichkeit weiter schaden. Bei Auswahl einer HDR-Belichtungsreihe geht wieder der Selbstauslöser nicht. Und das entsprechende Einstellungsmenü wirkt antiquiert. Auch muss man im Einstellungssetup wieder eine Vielzahl weiterer Einstellungen erst einzeln freischalten. Danach wird man mit wichtigen und weniger wichtigen Einstellungen geradezu erschlagen.

Der Art-Filter-Modus ist auch so eine unrunde Sache: Einerseits ist es schön, wenn die Software einem direkt Bildfilter (Dramatik/CrossEntwicklung etc.) zur Verfügung stellt, den man sonst mit spezieller Software am PC nachträglich umsetzen müsste. Andererseits fehlen moderne Funktionen wie In-Kamera-HDR oder Panoramafunktion. Ich denke, wenn man eine Kamera baut, die auch direkt "Out of Cam" Bilder mit diversen Spielereien erzeugen kann - dann braucht es heutzutage jedoch gerade auch HDR- und Panoramafunktion. Man kann natürlich auch darauf verweisen, dass man die Kamera für anspruchsvolle User konstruiert hat, die solche Bildveränderungen lieber händisch am Rechner vornehmen. Dann sind die eingebauten Art-Filter aber überflüssig und vor allem auch noch schlecht umgesetzt. Denn anstatt, dass man im Art-Modus die Filter z.B. mit dem Wahlrad wechseln kann, muss man immer über das Menü gehen.

Weiter geht es im Anzeigemodus: Vergrößerung der gemachten Fotos geht über das drehen des Wahlrades und nicht über den Touchscreen als Pinch-to-Zoom. Will man in einem vergrößerten Foto dann scrollen, geht das über den Touchscreen elend langsam vonstatten - kein Vergleich zu dem was man von modernen Handys gewohnt ist.

Insgesamt ist das Olympus-Bedienkonzept sicher das schwächste, dass ich bisher an einer Kamera kennengelernt habe. Es erfordert natürlich Eingewöhnung, aber auch danach wünsche ich mir oft die deutlich einfachere Bedienung der LX3 zurück, die alle wirklich wichtigen Funktionen leicht zugänglich eingebaut hat. Hier muss Olympus noch eine Menge nachbessern und kann sich von anderen Herstellern - z.B. von Panasonic - noch ein ganzes Stück abschneiden.

Fazit:
Viel Licht aber auch deutlicher Schatten liegen auf der kleinen Olympus. Ich bereue den Kauf zwar nicht, hatte im Vorhinein jedoch eher andere Kritikpunkte gesehen. So hatte ich vor allem Probleme mit der Größe erwartet und nun stört mich vor allem die Betriebssoftware, deren Funktionen und das Bedienkonzept. Ich hoffe ich konnte anderen potentiellen Käufern mit diesem Erfahrungsbericht ein wenig helfen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kompakte Super-Kamera mit ein paar ärgerlichen Fehlern, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich habe meine PM2 gebraucht als nacktes Gehäuse erstanden, zusammen mit einem individuell zugekauften, älteren Kit-Objektiv 14-42 und einem elektronischen Sucher VF-2.

Mit dem Kit-Zoom konnte ich mich nicht so recht anfreunden: die Bildqualität ist zwar wirklich tadellos, und der Autofocus funktioniert flott und zielsicher. Aber das Objektiv trägt schon im eingefahrenen Zustand ziemlich auf; so richtig taschentauglich ist die ansonsten sehr kompakte Kamera mit diesem Objektiv nicht mehr. Auch die Balance in der Hand leidet darunter: mindestens drei Dutzend mal habe ich am Anfang darüber geflucht, dass ich mit dem Handballen versehentlich die Info-Taste (ganz unten rechts) ausgelöst habe - das passiert um so leichter, je frontlastiger das Objektiv ist. Man kann das der Kamera eigentlich nicht anlasten, Kompaktheit geht nun mal prinzipbedingt auch zu Lasten der Griffsicherheit. Aber wenn das schon so ist, dann sollte die Kamera eben auch vom Objektiv her wirklich kompakt sein. Zudem nervt das Kit-Zoom mit seinem manuellen Ausfahrmechanismus: jedesmal Kamera einschalten, Objektiv ausfahren, Deckel abnehmen, fotografieren, Deckel wieder aufsetzen, Objektiv wieder einfahren, Kamera wieder ausschalten... Das neue Pancake-Zoom oder - bei höheren Ansprüchen an die Bildqualität - eine der Pancake-Festbrennweiten ist da als Standard-Objektiv zweifellos sinnvoller.

Ich habe mich deshalb für das neue Pancake-Zoom entschieden, zusammen mit dem (eigentlich unverschämt teuren, aber genialen) automatischen Objektivdeckel. Damit kommt echtes Kompaktkamera-Feeling auf: so ist die PM2 jetzt wirklich kompakt genug, um sie bei Bergtouren wie meine alte Panasonic TZ10 in die Anoraktasche zu stecken und bei häufigerem Gebrauch an einer einseitigen Handschlaufe zu tragen. Zum Fotografieren genügt ein Druck auf den Einschaltknopf: Objektiv fährt automatisch aus, Deckel öffnet sich ebenfalls automatisch.

Die Bildqualität des Pancake-Zooms kann nach meinen ersten Eindrücken nicht ganz mit dem alten Kit-Zoom mithalten: die Bilder sind bei starker Vergößerung nicht ganz so knackscharf, auch abgeblendet und in der Bildmitte. Aber für die üblichen Urlaubs-Erinnerungsfotos reicht's allemal, und für semiprofessionelle Ansprüche kann man ja fallweise edleres und schwereres Glas nehmen. Der Autofocus des Pancake ist nochmal deutlich flinker als beim alten Kit-Zoom - obwohl das ja auch schon nicht langsam war. Und im Makro-Bereich bietet das Pancake-Zoom sogar noch einen etwas größeren Abbildungsmaßstab - erfreulicherweise mit der größten Darstellung am langen Brennweitenende, man muß also nicht - wie bei Kompaktkameras - diversem Getier gleich unmittelbar auf den Pelz rücken. An den Motorzoom muß ich mich erst noch gewöhnen, da finde ich die manuelle Einstellung des alten Zooms praktischer. Beim Filmen mag der Motor ein Vorteil sein.

Zurück zur Kamera selber: das Bedienungskonzept empfinde ich jetzt - nach einer längeren Eingewöhnungsphase, ich war vorher kein "Olympionike" - als logisch und praxisgerecht. Man wünscht sich freilich schon bald wenigstens noch ein Rädchen und ein oder zwei weitere, konfigurierbare Tasten dazu, da hat Olympus m. E. für eine Systemkamera die Minimalisierung doch zu weit getrieben. Vor allem sind die abspeicherbaren Usersets herzlich nutzlos, weil man drei Ebenen tief ins Menü hinabsteigen muss, um sie im Einzelfall aufzurufen. Wenn man schon zugunsten von Kompaktheit und Preis kein Programmwählrad hat, dann sollte man die Usersets doch wenigstens zu der Programmwahl auf den Touch-Bildschirm legen können, z. B. anstelle der Art-Filter, die ich so überflüssig wie einen Kropf finde. Platz genug wäre da nun wahrlich gewesen, man muss nur wollen. Das kostet - weil so unnötig wie ärgerlich - einen halben Stern in meiner Bewertung. Die andere Hälfte des fünften Sterns geht aufs Konto der kundenfeindlichen, proprietären USB-Buchse, für die man ein Spezialkabel braucht (immer mitnehmen, und bloß nicht verlieren...), über das sich die Batterie in der Kamera noch nicht mal laden lässt; während man die Kamera am PC hängen hat, zieht sie idiotischerweise Strom aus der Batterie. Zum Laden muß man die Batterie aus der Kamera nehmen und in ein mitgeliefertes, reichlich klobiges Netzteil (für Wechselstrom und sonst nichts) stecken. Im Zeitalter des normierten Micro-USB-Anschlusses ist das schlicht eine unverschämte Zumutung. Da die Batterie relativ schnell leer ist, ist die Anschaffung und Mitnahme einer Ersatzbatterie Pflicht - wie bei den meisten, modernen Kameras.

Aber damit ist's auch schon genug mit Schelte und Punktabzug, ansonsten nur Sonnenschein: die Bildqualität ist (natürlich auch abhängig vom jeweils drangeschraubten Glas) für die Kameragröße einfach grandios. Die Kamera fokussiert (wiederum mit den passenden Objektiven) nicht nur blitzschnell, sie ist auch blitzschnell wieder aufnahmebereit. Belichtungsreihen gehen wirklich "ratatat" - so schnell, wie man das spricht. Die PM2 ist deshalb meine erste Kamera, die ich standardmäßig auf drei Belichtungen pro Auslösung programmiert habe, um sowohl bei der optimalen Belichtung (halbe Blende Differenz) als auch bei etwaigen Bewegungen des Motivs, Grimassen, Blinzeln etc. hinterher eine Auswahl zu haben. Die Empfindlichkeit kann ich ohne nennenswerte Einschränkungen der Bildqualität bis auf ISO 3200 aufdrehen: da braucht sich die PM2 trotz ihrer geringen Größe auch vor der Mehrzahl der ausgewachsenen APS-C-Ungetüme nicht zu verstecken. Dass kein Blitzgerät eingebaut ist, empfinde ich eher als Vorteil: so brauche ich es nicht mitzunehmen, da ich den Blitz angesichts des hochempfindlichen Bildsensors auch indoor so gut wie nie brauche. Einen Wunsch hätte ich freilich noch an das beigelegte Blitzgerätchen: wenn schon aufklappbar, dann sollte man es wahlweise auch um 90 Grad nach oben klappen können, um damit einen anständigen Slave-Blitz triggern zu können, ohne das Motiv direkt (und entsprechend schlecht) anzuleuchten.

Das Display ist für meinen Geschmack sehr gut gemacht, mit übersichtlichen, praxisgerechten Anzeigen und einer gut integrierten Touch-Bedienung. Das 16/9-Format kommt mir persönlich entgegen, weil ich wegen des Formats der üblichen Monitore und Fernseher standardmäßig in diesem Format fotografiere. Zusätzlich speichere ich RAW ab - da kann ich mir dann hinterher fallweise auch das volle Sensorformat holen, wo das besser zum Motiv passt. In praller Sonne ist das Display - wie bei allen Digis - kaum noch zu erkennen. Aber wer mal den ansteckbaren, elektronischen Sucher (in meinem Fall VF-2) ausprobiert hat, wird darauf sowieso nur noch sehr ungern verzichten wollen. Speziell zum Fokussieren manueller Objektive ist der Sucher ein absolutes Muss - und eben auch bei grellem Licht die perfekte Problemlösung. Aus demselben Grund vermisse ich auch das klappbare Display nur selten, denn dafür ist ja der elektronische Sucher klappbar.

Womit wir nochmal bei den Objektiven wären: die Riesen-Auswahl ist einer der dicken Vorteile des mft-Systems. Zum kurzen Ende hin habe ich mir inzwischen das 9mm "Bodycap" zugelegt: für vergleichsweise wenig Geld (man bedenke: für 100 Euro immerhin ein 5-Linser mit 2 asphärischen Elementen!) ist das eine geniale Erweiterung, die von Platzbedarf und Gewicht her so gut wie nicht belastet und speziell in Innenräumen ganz neue Perspektiven eröffnet. Auf variable Blende, mehr Lichtstärke und Autofocus kann man bei diesem extremen (Fisheye-)Weitwinkel gut verzichten.

Zum langen Ende hin machen alte, preiswert zu erstehende, manuelle Festbrennweiten ab 40 mm Sinn, zumal die PM2 mit ihrem sensorseitigen Bildstabilisator ja auch deren Bild stabilisieren kann. Da habe ich mich - nach ehemals sehr guten Erfahrungen mit einer Mamiya ZE-X - für einen Mamiya-ZE-Adapter (Fotodiox - momentan nur als USA-Import erhältlich) entschieden: so kann ich das 1:1,4/50er (lichtstarkes Portrait), 1:3,5/135er (kompaktes Tele) und 1:4/200er (lichtstarkes Supertele) von Mamiya nutzen, die man wegen ihres geringeren Bekanntheitsgrades trotz exzellenter Bildqualität für "nen Appel und'n Ei" kriegt. Diese Linsen sind durchaus gleichwertig mit den renommierten, mindestens dreimal so teuer gehandelten Nikon- oder Canon-Objektiven; z. B. hat Rollei seinerzeit für die preiswertere Linie an der SL35 vorwiegend umgelabelte Mamiya-Objektive verkauft, die den sündteuren Zeiss-Objektiven qualitativ kaum nachstanden und in dieser Form (als "Rolleinare") heute auch kaum billiger gehandelt werden. Allerdings Vorsicht: Objektive für das ältere Mamiya-CS-Bajonett passen zwar mechanisch an den Adapter, lassen sich daran aber leider nicht abblenden. Speziell für CS auf mft gibt's leider (noch?) keinen Adapter.

Kleine Ausflüge in die Pentax-110 und C-Mount-Welten waren amüsant, aber letztlich wenig ergiebig. Die meisten davon sind - jedenfalls in der unteren Preisklasse - leider genauso schlecht wie billig. Als Einziges davon habe ich einstweilen das 1:2,8/70 er Tele für die Pentax 110 behalten, weil schön kompakt bei noch halbwegs akzeptabler Bildqualität. Und bei einem sehr günstig angebotenen, russischen Industar-Makro-Objektiv 1:2,8/50 für M42 habe ich auch zugeschlagen, damit rücke ich im Frühjahr den Blüten in unserem Garten auf den Pelz. Das lichtstarke 20er Pancake von Panasonic als alternatives Standardobjektiv steht noch auf meiner Wunschliste, wenn der Finanzminister irgendwann seine Zustimmung gibt...

Ein paar Worte noch zu der Konfiguration, die sich bei meiner PM2 mittlerweile gut bewährt hat: normalerweise fotografiere ich mit "P" - nur wenn ich die Kamera in unkundige Hände gebe, stelle ich sie auf "iAUTO". Das Einstellrädchen regelt bei mir die Belichtungskorrektur, so kann ich die Belichtung unmittelbar unter Sichtkontrolle ans Motiv anpassen (Belichtungssensoren auf mittenbetont integral). Mit Schaltwippe oben schalte ich das Rädchen auf Programmshift um - so kann ich dann bedarfsweise ohne Umgreifen mit dem Rädchen die Zeit/Blenden-Kombination (bei konstantem Lichtwert) ändern, was sich mit dem elektronischen Sucher ja ebenfalls sehr schön auf die erwünschte Bildwirkung hin kontrollieren lässt. Bei den manuellen Objektiven brauche ich dazu nicht mal umzuschalten, da dient der Blendenring als "Programmshift". Auf die Fn-Taste (Oberseite rechts) habe ich mir den Digitalzoom gelegt: praktisch, um zum genaueren Fokussieren mit manuellen Objektiven mal eben 2:1 zu vergrößern (bei manuellen Objektiven fotografiere ich ausschließlich mit dem elektronischen Sucher) - aber auch, um bedarfsweise gleich in der Kamera eine Ausschnittvergrößerung anzufertigen. Da ich RAW mit abspeichere, habe ich das komplette Sensorformat automatisch auch immer zur Verfügung. Das Bildformat habe ich normalerweise auf 16/9 stehen, um gleich das optimale Format für die Bildschirmdarstellung zu haben; auch hier kann ich fallweise über RAW auf das volle Format zurückgreifen. Selbstverständlich alles auf höchster Qualitätsstufe - angesichts preiswerter 64-GB-Karten macht Speichersparen keinerlei Sinn mehr. Aus demselben Grund - und weil die PM2 eine extrem flotte Kamera ist - habe ich Belichtungsreihen mit je drei Aufnahmen (ein halber Blendenwert Differenz) als Standard pro Auslösung programmiert. In einem zweiten Userset habe ich stattdessen 5 Aufnahmen für eine HDR-Belichtungsreihe stehen. Für einen bequemen Aufruf dieses zweiten Usersets habe ich den Video-Auslöser "geopfert": so kann ich spontan bei gedrücktem "Video"-Knopf eine HDR-Belichtungsreihe anstatt der normalen Dreier-Reihe schießen. Für Videos muß ich dann eben das Hauptmenu bemühen; da ich selten filme, ist das für mich akzeptabel. Für Panorama-Reihen schließlich schalte ich über das Hauptmenu auf die Szenenprogramme, wo bei mir "Panorama" die Standardeinstellung ist - in diesem Fall selbstverständlich im vollen 4/3-Format. So bin ich für die meisten Fälle des Foto-Alltags gerüstet, ohne mich umständlich in Menus vertiefen zu müssen. Nur die Brennweiten-Einstellung für manuelle Objektive (wegen Bildstabilisator und sinnvoller Zeitenwahl für die Belichtungsautomatik) bleibt leider etwas umständlich.

Fazit: die Olympus E-PM2 ist für vergleichsweise wenig Geld eine vorzügliche Kamera, mit der man durchaus auch ambitioniert fotografieren kann. Für diesen Anspruch ist sie zudem derzeit konkurrenzlos kompakt. Auch die mechanische Qualität stimmt: ein Metallbajonett ist in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Man muß nicht zu der teureren E-PL5 oder gar E-P5 greifen; wenn man aber - was sehr zu empfehlen ist - auch mit manuellen Objektiven arbeitet, sollte man sich auf jeden Fall einen der aufsteckbaren, elektronischen Sucher gönnen.

Einen Punkt Abzug gibt es lediglich für seitens des Herstellers leicht vermeidbare - und gerade deshalb um so ärgerlichere - Nickeligkeiten beim Handling. Und das derzeit noch als Standard-Kit-Objektiv mit verkaufte (große) 14-42 Zoom ist zwar optisch gut, passt aber im Handling nicht so recht zu der sonst extrem kompakten Kamera.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera, 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Wer schon einmal eine Spiegelreflexkamera hatte, und sich über die Dimensionen und das Gewicht geärgert hat, wird diese Kamera lieben. Die Bedienung geht nach kurzer Eingewöhnung schnell von der Hand. Ein Touchscreen mit Lagesensor und sehr viele Einstellmöglichkeiten, sowohl für den Hobbyfotografen als auch für den gelegentlichen Knipser machen einfach nur Spass. Für alle möglichen Motive gibt es sowohl fertige Einstellungen, als auch die Möglichkeit alle Einstellungen per Hand vorzunehmen. Die Qualität der Fotos ist auch in dunklen Räumen durchweg gut bis sehr gut. Lediglich der etwas schwache Blitz reicht nicht aus um Objekte in grösserer Entfernung genügend auszuleuchten. Da es hierzu jedoch genug Zubehör gibt kann ich damit gut leben. Nach meiner alten Canon A1 ist dies die erste Digitalkamera die mich überzeugt, sowohl von der Qualität der Bilder als auch von der Bedienung und dem geringen Gewicht. Volle Punktzahl und Kaufempfehlung.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut mit einem kleinen "Aber" (eigentlich 4,5 Sterne), 22. August 2013
Von 
die Andrea (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Warum eine neue Kamera?

Nach vielen Jahren mit meiner Dimage Z1 dachte ich, es wäre an der Zeit, mir mal eine neue Kamera anzuschaffen. Zunächst stellte sich mir die Frage, ob Spiegelreflex, Kompaktkamera oder Systemkamera. Da ich gute Bilder mit meinem bestehenden Wissen machen möchte, kam eine Spiegelreflexkamera nicht in Frage (dafür fehlt mir dann doch noch zu viel Fotowissen). Mein Anspruch an gute Fotos ging allerdings auch über eine Kompaktkamera heraus, also suchte ich lange nach einer guten Systemkamera.

Positiv:

Was die Olympus nun kann wird ausführlich beschrieben, dem gibt es auch nichts hinzuzufügen.
Positiv ist in jedem Fall, dass die Artikelbeschreibung dem Produkt entspricht. Sehr gute Effektfilter, eine sehr gute Bildqualität und eine kleine, handliche Kamera mit vielen Einstellmöglichkeiten.
Die Akku- Laufzeit liegt bei mir mit vielen Bildern und ohne Blitz (diesen benötigte ich bis dato auch tatsächlich noch nicht!) bei ca. einem Tag (ca. 150 Bilder, teilweise mit langem "Menü-rum-gesuche", wenig langer Motivsuche und teilweise im Serienbildmodus und mit Effektfiltern= längere Nachbereitung durch die Kamera). Ein Wechselakku macht allerdings mit Sicherheit Sinn.

(Noch) nicht so toll:

Nun ist es allerdings in der heutigen Zeit so, dass eben diese Fähigkeiten einer Kamera mehr und mehr zunehmen. Um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, muss sich der Fotograf auf jeden Fall viel Zeit nehmen, da ALLE Funktionen über das Menü laufen.
Kein Knöpfchen für z.B. Makro oder Blitz, kein Rädchen bei dem man die Hauptautomatiken einstellen kann. Das mag für den ein oder anderen Nutzer toll sein, für mich ist es ungewohnt und zeitraubend.
Auch einen Sucher "sucht" man vergebens- das fand ich schon eigenartig, auch wenn ich diesen nur in wenigen Momenten vermissen werde (nicht bewertungsrelevant!).
Den eher halben Stern Abzug gibt es in erster Linie wegen der ausschließlichen Menüführung plus der dadurch noch nicht resultierenden Fähigkeit meinerseits wirklich gelungene, scharfe Schnappschüsse in Bewegung hinzubekommen.
Sollte ich dafür eine Lösung finden, werde ich die Rezension in jedem Fall bearbeiten und dann gibt auch 5 Sterne!
Wer Tipps für mich hat: Ich würde mich freuen!

Fazit:

Eine tolle Kamera, die starre Motive super ablichten kann! Die Effektfilter in Kombination mit klassischer und fortgeschrittener digitalen Nachbearbeitung sind Klasse, zumal alle Bilder noch im RAW- Format als Ursprung mitgespeichert werden können. In diesem Menü gibt es auch die Möglichkeit, alle Filter auf das nächste Bild anzuwenden. Dadurch ergeben sich in der Nachbearbeitung schon gute Inspirationen, um das Beste herauszuholen. Für aktive Motive benötigt der Fotograf auf jeden Fall neben dem richten Modus auch eine gewisse Einarbeitungszeit, um gute Ergebnisse zu erzielen- wie oben erwähnt: Sobald ich da einen Tipp habe, wird er gepostet. Die ausschließliche Menüführung finde ich sehr gewöhnungsbedürftig, allerdings fürchte ich, dass mir Olympus keine Knöpfchen und Rädchen nachträglich dranbaut- da muss der Besitzer durch.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Uneingeschränkt zu empfehlen, 2. März 2013
Von 
Anna S. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Olympus PEN E-PM2 Systemkamera (16 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen, bildstabilisiert) Kit inkl. 14-42mm Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zuallererst das Wichtigste: Ich habe die Kamera jetzt seit 8 Monaten und sie hat bisher alles mitgemacht, was ich erwartet habe egal ob beim Bilder schießen oder Video drehen.
Ich bin kein sehr guter Fotograf, aber selbst ich bekomme atemberaubende Bilder hin.

Was ich besonders schätze:

Einfache Bedienung egal ob per Touchdisplay oder mechanischer Bedienung.

Lange Akkulaufzeit.

Qualitativ sehr hochwertige Verarbeitung ( trotzdem überraschend leicht vom Gewicht her) es wackelt nichts oder wirkt billig verarbeitet.

Die Kamera sieht super aus. Erinnert mich an die alte Spiegelreflex von meinem Opa, nur das diese hier sehr viel kleiner ist und natürlich vom High-Tech Faktor mit der Spiegelreflex nicht zu vergleichen ist.

Sie liegt gut in der Hand (auch dank der Daumenauflage)

Selbst beim Videodrehen bekomme ich keine langen Arme. Sie filmt mit 1920x1080 Pixel Auflösung. Ich konnte keine Autofokusgeräusche feststellen. Super! Mikrofon ist auch top.

Handbuch ist auf der mitgelieferten CD. Finde ich super. Ich bevorzuge diese Variante. Ich mag einfach keine dicken Bedienungsanleitungen, die in meinem Schrank rumfahren.

Absolut genial finde ich die Art Effekte und Filter. Hier kann man zwischen verschiedenen wählen, z.b. Pop Art, Soft Fokus, Weiches Licht, Monochrom Film - das ist genial - Lochkamera, Zartes Sepia, usw.
Eine wirklich tolle Spielerei und unglaublich was man so aus einem Motiv alles rausholen kann.

Im Menü selber, lässt sich alles möglich einstellen.
Unter P wird die Blende und die Zeit automatisch geregelt. Unter A wird die Blende manuell eingestellt, S ist die manuelle Verschlusszeit und M ist Zeit und Blende manuell. Das ist für mich alles Neuland und ich hab natürlich alles ausprobiert.

Zu Anfang war es für mich gewöhnungsbedürftig, jedes mal das Objektiv zu entsperren. Hab mich aber schnell damit abgefunden. Man wird ja auch immer höflich daran erinnert, doch bitte das Objektiv auszufahren!
Das Objektiv hat einen Zoom von14 - 42 mm.

Die Kamera fokussiert unheimlich schnell. Trotzdem sind die Bilder nicht unscharf oder verwackelt.

Den Objektivdeckel bewahre ich immer in der kleinen Tasche für den Blitz auf, da dieser immer an der Kamera montiert ist. Somit fehlt mir auch keine Schlaufe für diesen.

Der LiveGuide ist genial: Ich kann so sehr schnell die Farbe, Belichtungszeit, usw. einstellen.

Bisher habe ich die Kamera immer um den Hals getragen, es ist hier aber für die Aufbewahrung empfohlen sich eine Kameratasche zuzulegen. So ist das gute Stück auch zu Hause perfekt und sicher verwahrt. Hier kann ich die Olympus PEN Street Tasche M empfehlen.

Von der Serienbildgeschwindigkeit bin ich sehr begeistert. Es ist nicht gerade einfach meine Wellensittiche in ruhigem Zustand zu fotografieren. Aber mit dieser Einstellung bekomme ich sehr gute Bilder. Zu Anfang 8 Bilder/sek - wird dann aber weniger. Das reicht aber für meine Bedürfnisse vollkommen aus.

Kurzum:
Mit dieser Kamera macht es Spaß Fotos zu schießen und Videos zu drehen. Selbst für Anfänger ist die Handhabung kein Problem.
Mein Vater, der noch wunderbar mit der alten Spiegelreflex vom Opa umgehen kann, ist genauso begeistert von den vielen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten wie ich.
Es gibt absolut nichts an dieser Kamera zu bemängeln. Ich kann mir allerdings vorstellen, das sie für manchen Nutzer zu klein ist (Mein Vater 1,84cm - mit großen Händen - hatte ein wenig Probleme mit dem Touchdisplay).
Dank der kompakten Größe kann man sie immer überallhin mitführen.
Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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